Was passiert mit der Seele bei Suizid?

  • Liebe Shiva, ich schreibe nur das was ich selbst erfahre .
    ja man kam über viele jahre hier hängen bleiben,zb wenn man denkt der partner schaft es nicht alleine .
    ob und wann man wieder kommt entscheidet man selbst ,er lasst uns immer die freie wahl.
    bei der sterbebegleitung darf ich sie wenn sie angst vorm übergang haben oben alles zeigen und ihnen
    so die angst nehnen. ich habe seit meiner kindheit überall zutritt
    beim unerfühlten kinderwünsch,darf ich als seelenvermittler dabei sein.
    denn erst müß sich eine seele bereit erklären dann erst kann eine frau schwanger werden.


    ich hoffe ich ich konnte deine frage damit beantworten.
    liebe grüße
    Harald

  • Lieber Sonnwind, danke für Deine Antwort. Nein, irgendwie konntest Du meine Frage nicht beantworten :-)
    Du sagst, Deine Beobachtung ist, dass sie hängenbleiben können. So, wie Du es schreibst, dass sie zum Beispiel hierbleiben, um den Partner zu unterstützen, hört es sich für mich an, als würden sie es "bewusst" entscheiden? Verstehe ich das richtig? Ich kenne das "Hängenbleiben" auf dieser Erde auch aus dem Buddhismus. Aber dort wird es als ein sehr selten vorkommendes Phänomen beschrieben, das nicht freiwillig geschieht, sondern auf Grund zum Beispiel schlimmer Erlebnisse, wie Gewalt, die dazu führen, dass das Bewusstsein nicht versteht, dass es keinen Körper mehr hat und gehen sollte. Hier lese ich eher die Tendenz, dass es sehr häufig vorkommt. Vielleicht ist diesem Zusammenhang das Wort "Freiwillig", also freier Wille und Entscheidung irreführend, im Sinne eines freien Willens, der im Verstand sitzt, der ja auch abstirbt?


    Du sprichst von "Er", meinst also Gott. Du denkst also nicht, dass wir hier herkommen müssen, wenn wir den Seelenplan nicht erfüllt haben? Im Buddhismus ist das einfach: Erleuchtet= sich im Nirwana mit Buddha die Plauze kraulen. Nicht erleuchtet= Nachsitzen. Du erlebst dagegen, dass wir selbst darüber "entscheiden", wie es mit uns weitergeht. Ich fasse diese Entscheidung nicht als Willensentscheidung auf, sondern ich denke, Du meinst eine Art Resonanz? Ich meinte, wonach entscheidet ein Bewusstsein, ob es reinkarniert? Und was ist, wenn es seine Aufgaben nicht vollständig erfüllt hat? Ich hoffe, ich drücke mich verständlich aus?


    Zum Thema Suizid denke ich auch, dass es ein Abbruch des Lernweges ist. Noch dazu in einem geistig sehr verwirrten Zustand. Das heißt, es wird dem unsterblichen Geist nach dem Tod vermutlich nicht gut gehen und es erscheint mir logisch, dass der Weg, der gewaltsam abgebrochen wurde, woanders fortgesetzt werden muss.


    Liebe Grüße
    Shiva

  • Liebe Shiva,ja die Seele kann sich bewüßst entscheiden ob sie hierbleiben will,
    ja der verstand stirbt.
    erleuchtet ist das wissen um etwas was ist,allso wenn man zb stirb und abgeholt wird weiß man was ist,
    die seele entscheidet wann sie wiederkommen und was sie erleben möchte.Sie können sich auch mit anderen seelen verabreden über ein wann und wo und wie und was,
    der unsterblichen Seele geht es so wie sie es möchte sie hat die freie wahl.


    Liebe grüße
    Harald

  • Danke für Deine Antwort.


    Ich habe gestern Abend etwas für mich Interessantes über Besetzungen gelesen, und zwar aus dem Buch von Safi N. "Das befreite Herz", das ich zur Zeit mit einem Thema durcharbeite. In dem Buch geht es in erster Linie um Fremdgedanken und Fremdgefühle, aber sie schreibt auch, dass es bei einem komplettem "Psychopaket" möglich ist, von Toten besetzt zu sein. Es passt vielleicht in diesen Thread. Sie erzählt, dass sie in ihren Seminaren KZH (Körperzentriete Herzensarbeit) mit diesen Toten macht, die aufgrund unerledigter Themen nicht gehen wollen, zum Beispiel aus Angst in einer anderen Dimension für ihre Taten bestraft zu werden. Sie erzählt zum Beispiel von einem Mann, der von seinem Vater (oder Großvater, ich weiß es nicht mehr so genau) besetzt war, der im Nazi Deutschland in einem Konzentrationslager gearbeitet hat. Er wollte aus besagter Angst vor Strafe nicht gehen und klammerte sich an seinen Sohn (oder Enkel). Ich finde das in Verbindung mit Suizid interessant, weil manchmal über den Tod gesagt wird, man ist ein göttliches, reines Selbst und als solches geht man in eine andre Dimension. Für mich scheint es plausibler, dass der Tod ein Fortfahren des Weges ist und wir gehen ihn in dem Entwicklungsstand, in dem wir zum Zeitpunkt unseres Todes sind. Und von daher denke ich nicht, dass Selbstmörder für ihren Selbstmord bestraft werden oder nicht aufgenommen werden, aber ich glaube dennoch, dass sie es nach dem Tod sehr schwer haben werden. Zumindest, wenn sie aus Verzweiflung gehen. Den Gedanken von Roti an eine Heilungszone finde ich interessant und tröstlich, aber es ist für mich persönlich nicht plausibel.


    Liebe Grüße
    Shiva

  • da haben wir ja einiges zu besprechen und alles was du geschrieben hast ist stimmig für mich.
    ich freue mich auf mich auf den austauscht mit dir.


    Liebe Grüße
    Harald

  • Hallo,


    eine sehr gute Bekannte die ich seit 34 Jahren kannte und mit der ich zuletzt nur noch lockeren SMS-Kontakt hatte hat mit 71 Jahren Selbstmord begangen. Ihr Bruder schrieb mir eine Trauerkarte und teilte es mir mit. Ich habe mein Beileid ihm gegenüber bekundet und für die Bekannte in ihrer Heimatstadt Bremen eine Kerze angezündet und für sie gebetet.


    Dabei kamen mir die Gedanken die ihre Worte sind, dass ich nun einen Schutzengel mehr habe und sie mich beschützt.


    Ich werde am 9.11. am Knie operiert mit Athroskopie am Meniskus und alles wird gut gehen.


    Sie hat den Weg des Selbstmordes gewählt wie auch meine Schwester am 30.03.2004. Beide werde ich nie vergessen.


    Gruß
    Dorothea

  • Leider schaffe ich es momentan nicht alle Beiträge hier zu lesen, fühle aber dennoch starke innere Beteiligung zu dem Thema und möchte deshalb meine Situation teilen.

    Das Thema Suizidalität begleitet mich seit etwa 10 Jahren. Es lässt mich einfach nicht los/Ich kann es nicht loslassen.

    Heute habe ich die Information erhalten, dass ich in früheren Leben wohl schon zwei mal Suizid begangen hätte.


    Liebe Grüßé,

    ximia

  • Ich habe viele Bücher darüber gelesen.......nach dem Tod ist nicht alles erledigt.....man muss sich weiter seinen Sorgen und Ängsten stellen ......weiter lernen......

    Deine Gedanken gestalten dein Leben

  • Liebe ximia,


    je nachdem wie sehr du in dieses Thema verstrickt bist (ob bei dir z. B. selbst Suizidgedanken auftauchen oder du nur mit Interesse alles aufnimmst, was du darüber findest - also es mehr mit dem Kopf angehst und es dich nicht emotional zu sehr hinunter zieht), wäre es vielleicht gut, Hilfe beim Verarbeiten zu suchen. Wenn es mehr um die Aufarbeitung vergangener Erlebnisse geht, könnte ich mir alles von schamanischer Begleitung über Hypnotherapie bis Ho'oponopono vorstellen.

    Man muss nicht immer in der Vergangenheit wühlen. Alles, was es zu bearbeiten gibt, zeigt sich im gegenwärtigen Leben und kann hier und jetzt gelöst werden. Manchmal helfen Erinnerungen auch, den roten Faden zu entdecken und einen leichteren Zugang zur Lösung zu bekommen. Man sollte sich nur nicht zu sehr in vergangenen Ereignissen verfangen.


    Solltest du dich aber durch Suizidgedanken akut gefährdet fühlen, dann wäre eine gute professionelle therapeutische Unterstützung sicher am besten. Es gibt inzwischen viele Therapeuten, die über den Tellerrand der Wissenschaft hinausschauen können und auch für spirituelle Themen offen sind. Spüre mal in dich hinein, was du brauchst - auch in eventuelle Vorurteile gegenüber professioneller Hilfe.


    Alles Liebe für dich

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Liebe Ximia,

    Bitte,<3werf dein Menschsein auf Erden nicht weg. Du hast einen Seelenplan, deshalb bist Du inkarniert und hast eine Lebensaufgabe...ein Thema mitgebracht...wenn du es für Dich auf Erden beendest, dann wiederholt sich das Thema in der nächsten Inkarnation.....

    meine Meine :liebe:

    Ich fühle mich geborgen. ich bekomme alles, was ich brauche. Ich wachse. :)

  • Danke für eure Antworten, ich habe mir erneut schamanische Hilfe gesucht (mein erster Anlauf vor 2 Jahren mit einer Schamanin ging nach hinten los), das Thema mit Seelenplan ist für mich noch recht neu.. es arbeitet in mir. Derzeit bin ich auch noch in der Psychiatrie...

  • suizid bringt dir eigentlich nix, denn du fängst immer wieder neu an, um diese erfahrung zu bewältigen, die da ansteht. neues spiel, neues glück ist nicht, es ist immer wieder das alte thema....

  • Sicher, wenn man es nüchtern sehen kann (und überzeugt ist, dass das Leben ein Kontinuum ist, das nicht einfach endet), dann bringt die Flucht aus dem Leben nichts.


    So nüchtern und abgeklärt kann man das aber gerade nicht sehen, wenn man in diesen emotionalen Sog gerät. Wenn diese dunkle Welle einen zu verschlingen droht, weil man einfach (noch) nicht erkennt, welche Aufgabe es zu bewältigen gilt oder sie einem zu groß erscheint, dann braucht man Hilfe.


    Liebe ximia, du bist in der Psychiatrie bestimmt schon mit einer oder mehreren therapeutischen Ansätzen vertraut geworden, eventuell mit der Verhaltenstherapie, die bei Depressionen häufig Anwendung findet, oft in Kombination mit einer medikamentösen Unterstützung. Letzteres sollte nach Möglichkeit kein Dauerzustand sein, manchmal hilft es aber doch auch, in ruhigeres Fahrwasser zu kommen, um in die Aufarbeitung gehen zu können. Hat dich das schon etwas stabiler gemacht? Kannst du dadurch schon wieder etwas nach vorne blicken?


    Vielleicht kann dir Lucia Hilfe bei der Suche nach schamanischer Unterstützung anbieten, wenn dich das anspricht, denn es ist sicher schwierig, ohne jegliche Erfahrung Spreu von Weizen zu trennen. Du hast ja auch schon schlechte Erfahrungen gemacht.


    Wenn es um eine familiäre Problematik eventuell schon über Generationen geht, wäre das Familienstellen auch eine denkbare Option. Für andere Techniken, die du auch alleine anwenden kannst, ist es vielleicht noch zu früh. Ich arbeite gerne mit dem hawaiianischen Vergebungsritual Ho'oponopono. Vergebung (auch Selbstvergebung) hat eine enorme Heilwirkung, wenn sie von Herzen kommt.


    Das japanische Heilströmen, Jin Shin Jyutsu, kannst du immer und überall anwenden. Es ist einfach und kann jede andere Therapie unterstützen. Wenn es dich anspricht, können ate und ich dir gerne ein paar einfache Strömtipps geben.


    Wichtig ist sicher auch, dass du immer selbst an deinem Heilungsprozess aktiv beteiligt bist und dich nicht nur passiv mit was auch immer behandeln lässt. Mit jedem Fortschritt, den du selbst mitgestaltet, wächst auch dein Glaube an dich selbst und dein Gefühl für deine wunderbare Einzigartigkeit. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen (inklusive Hilfe durch Dritte natürlich).


    Ich wünsche dir viele lichtvolle Erfahrungen voller Lebensfreude :lbn::sun:

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Liebe ximia


    Es ist immer sehr schwierig zum Thema Suizid gute Ratschläge zu geben, deshalb mag ich es erst gar nicht erst versuchen.

    Auch ich kannte langjährige suizidale Gedanken und fand es schwierig "hilfreiche Hilfe" zu finden.

    Das rein klinisch-psychologische Therapiekonzept empfinde ich als nicht umfassend genug , bzw. veraltet.


    Man fragt sich warum die Forschung in den letzten Jahren nicht wirklich weitergekommen ist, klar werden immer neue Medikamente entwickelt, aber zum Teil mit dem Ziel dass diese lebenslänglich (gruseliges Wort) genommen werden müssen.


    Man hat sich unter Wissenschaftlern darauf "geeinigt", dass Depression durch bestimmte Mangelzustände im Gehirn entsteht, echt bewiesen wurde das wohl nie, deshalb der Versuch immer wieder neue Wirkstoffkombinationen zu testen, anstelle eine neue Methodik zu finden.

    In der Alternativmedizin weiss man heute dass mentale Gesundheit/Krankheit oft im Darm entsteht oder vergeht. Natürlich ist das komplexer, aber ich verstehe nicht warum man in einer Klinik Menschen nicht zuerst mal fachlich sicher entgiften und entsäuern kann.

    Nur in einem gesunden Körper kann ein gesunder Geist wohnen, es ist wie beim Computer, wenn die Hardware nicht gut funktioniert, nützt der beste Softwarupdate nichts.


    Ich hatte einen Bekannten, der sich umgebracht hat und der noch Jahre lang sehr rachsüchtig durch die Gegend gegeistert ist, auf der Suche nach denen, die ihm das angetan haben bestrafen zu können.

    Frieden sieht anders aus.


    Als ich in jungen Jahren selber suizidal war bekam ich eine Art von kurzer Vision: Ich sah mein eigenes Grab und es war total verlassen, niemand war da um über mich zu trauern,nicht mal meine Eltern, da war nur eine sehr schwere Energie.


    Und mir wurde klar dass mein Leben sinnlos gewesen wäre wenn ich so früh schon gehe, dann würde ich nichts sinnvolles zurücklassen können.

    Natürlich ging es mir durch diese Erkenntnis nicht wirklich besser, die innere Qual blieb da.


    Dann rief ich selbst einen Gott an, an den ich noch nicht einmal glaubte.

    Gott, wenn du willst dass ich lebe gib mir bitte einen guten Grund, so kann und will ich nicht hier bleiben.

    Im ersten Moment passierte überhaupt nichts, kein Zeichen, kein Blitz vom Himmel.


    Doch innerhalb eines Jahres gab mir das Leben eine besondere Chance, welches mein Leben in eine neue Richtung steuerte.

    Die innere Qual hat mich trotzdem noch sehr lange begleitet, auch wenn die äusseren Lebensumstände teils sehr gut waren.


    Ja, ich glaube an Heilung, selbst bei schwerem Verlauf.

    Und ja, ich glaube auch an das Recht selber entscheiden zu dürfen wann und wie man geht.


    Manchmal gibt es auch kleine Wunder.


    Liebe Grüsse

    Besser als die Wahrheit kennen, ist die Wahrheit lieben. Konfuzius :heilig:

  • Ja, jedes Leben hat einen Sinn, so wie es brigid beschrieben hat. Dem ist nichts hinzuzufügen. Es gibt sogar schon Kinder, die in einem zarten Alter von 8 oder 10 Jahren depressiv sind. Auch hier hilft das Familienstellen, wenn es eine Ahnengeschichte ist. Kinder übernehmen manchmal die Trauer eines Vorfahren und kommen bis ins Erwachsenenalter nicht davon los. Wenn man aber hinschaut, wessen Traurigkeit man trägt, dann kann Heilung erfolgen. Schritt für Schritt.


    Ich habe da so meine Erfahrungen im engsten Familienkreis und außerhalb machen dürfen.


    Liebe Grüße

    Somelight

    Deine Gedanken gestalten dein Leben

  • Hi,


    natürlich sind Depressionen sowie das Zusammenspiel zwischen Körper und "Geist" komplex und daher selten einfach zu therapieren.


    Davon mal abgesehen:

    aber ich verstehe nicht warum man in einer Klinik Menschen nicht zuerst mal fachlich sicher entgiften und entsäuern kann.

    ...weil es in der Medizin ein derartiges Entgiften und/oder Entsäuern nicht gibt. Diese Konzepte und Begrifflichkeiten sind nicht evidenzbasiert und haben daher in der Medizin keine Bedeutung.


    Grüße

  • Was kann man tun, wenn einen die Depression mal wieder tief runter zieht oder Ängste einen schaudern lassen? Wie kann ich sofort das Glücksgefühl steigern? Hier der neuste Artikel, den ich für eine Zeitschrift geschrieben habe:


    Als im Frühjahr 2020 das Wort Pandemie das erste Mal meine Ohren erreichte, wusste ich nicht, ob ich träumte oder mich im Wachzustand befand. Pandemie in meiner Zeit? So etwas gehörte doch in die Zeit unserer Eltern und Großeltern. In der Kindheit erzählte man uns über Kinderlähmungen, Diphtherie, Spanische Grippe, Asiatische Grippe, Honkong-Grippe und Russische Grippe und jetzt eine Covid-19-Pandemie?


    Ich setzte mich an meinen PC und forschte nach Seuchen und Pandemien.

    Eine Flut von Seuchen wurde mir offenbart. Ich schaute mir nur die Zeit von 1900 bis 2021 an. Auch in meiner Kindheit waren Seuchen und Pandemien keine Seltenheit. Man hatte nur keine Panik. Heute, wo uns die Medienberichte überschwemmen, regieren Angst, Zweifel, Verzweiflung, Depression und mehr. Man sollte sich dann, wenn man negative Gefühle empfindet, an seine unbeschwerte Kindheit erinnern und dadurch das harmonische Gefühl hervorholen. Wenn die Kindheit nicht ganz unbeschwert war, so gab es doch immer wieder Zeiten, die auch diesem Kind Harmonie und Freude schenkten. Irgendwo gab es einen Lichtstrahl, der wärmte.


    Ich denke an Heimat und sogleich umgibt mich ein schützender, wärmender Mantel,

    ein Geruch lässt sich wahrnehmen, Gesichter, Räume und Stimmen – Heimat halt!...

    Sobald ich an Heimat denke, sehe ich mich als kleines Mädchen in das Bett meiner Eltern krabbeln. Ich lege mich auf die Seite meiner Mutter und schlafe mit ihr Rücken an Rücken weiter. Ein unbeschreibliches Gefühl der Geborgenheit.

    Morgens gemeinsam aufwachen und zusammen frühstücken. Es gab jeden Morgen Brot mit Butter und Rührei, Obst kam in die Schultasche und ein Kuss auf die Stirn zum Abschied.

    Mittags freute man sich auf daheim. Es roch schon nach einer guten Mahlzeit und man war es gewohnt, dass Mutter immer zu hause war. Traditionen wie an Nikolaustagen, Weihnachten und Geburtstagen wurden eingehalten. Für jedes erworbene Jahr wurde ich von meinem Vater in die Höhe geworfen. Das letzte Mal als ich 8 Jahre wurde. Danach machte der Rücken meines Vaters Probleme.

    Sonntags gingen wir alle zur Messe und im Anschluss gab es immer ein besonderes Essen. Man konnte sich darauf verlassen und diese Regeln gaben Beständigkeit und machten meine kleine Heimat aus.

    Wer – wenn nicht die eigenen Eltern – können das Gefühl von Heimat, gleichbedeutend mit Zufluchtsort, vermitteln.

    Genau diese Wahrnehmung von Wärme habe ich meinen Kindern weitergegeben und hoffe, dass diese Energie weiterfließen wird zu ihren Kindern.


    Versuchen Sie es auch einmal und Sie werden bemerkten, dass der Rückblick auf eine Situation, die einem Harmonie und Geborgenheit gab, Glücksgefühle hervorbringen wird und Ängste und Sorgen verlieren ihre Heftigkeit.


    LG Somelight

    Deine Gedanken gestalten dein Leben