Beiträge von Arthemesia

    Liebe Kirsten,
    Was bedeutet für Dich Loyalität... wie weit geht sie, wann darf sie enden, weil sie einen anderen Wert verletzt? (Z. B. Freiheit, Selbstbestimmung, Selbstachting, Liebe, Aufrichtigkeit... etc.).
    Unsere Werte sind wichtige Wegweiser, jedoch nicht grenzenlos.
    In meiner Weltsicht gibt es nur eine Loyalität... Wer sich selbst gegenüber nicht loyal ist ( sich verrät), der ist es dann auch nicht dem anderen gegenüber.


    Liebe Grüße
    Anita

    Hallo zusammen,
    Ein schlechtes Gewissen habe ich immer dann, wenn ich einen meiner Werte verletzt habe.
    Seit ich mir bewusst gemacht habe welche Werte ich habe und ob es meine sind oder übernommene (Elternhaus/Gesellschaft) fällt es mir leichter hinter den Auslöser des schlechten Gewissens zu kommen und damit auch den Umgang damit zu bestimmen.
    Das Bitten um Verzeihung steht dann an, wenn ich mit dem was ich gesagt/ getan habe einen anderen Menschen geschadet oder missachtet habe. Da Menschen zu achten, zu respektieren und wertzuschätzen einen sehr hohen Wert für mich darstellt. Hier ist der 2. Schritt für mich... mir selbst zu verzeihen.
    Manchmal widersprechen sich die Werte in mir...
    Gibt es in verschiedenen Lebenssituationen verschiedene Prioritäten. Da heisst es auch manchmal das schlechte Gewissen auszuhalten und im Feuer stehen zu bleiben.
    Klärung strebe ich dort an wo Missverständlichkeiten sind. Dort wo ich ein schlechtes Gewissen habe ist selten Klärung notwendig, sondern Selbstverantwortung.


    Also meine erste Frage bei schlechtem Gewissen: Welchen Wert habe ich verletzt?


    Liebe Grüße
    Arthemesia

    Hallo Cirindea,
    Du schreibst du identifizierst dich mit der Rolle als Lichtarbeiter oder Erdenengel zum einen und möchtest mit deinem Partner über Reinkarnation sprechen zum anderen.
    Wie ist denn seine Weltsicht?
    Glaubt er? Wenn ja, an was?
    Bevor wir mit jemanden über ein, für uns sensibles, Thema sprechen ist es hilfreich sich für die Weltsicht des anderen zu öffnen.
    Dann findest du auch leicht Zugang um deine Weltsicht anzusprechen.
    Denn es geht ja um das gegenseitige respektieren der Weltsichten.
    Erdenengel und Lichtarbeiter sind für mich Aspekte eines jeden Menschens. Dem einen ist es bewusst, dem anderen nicht.
    In meiner Weltsicht hat das nichts mit Reinkarnation zu tun, die für mich eher ein Entwicklungsweg ist.
    So können also verschiedene Weltsichten nebeneinander stehen, gleichwertig und gleich-gültig.
    Die wichtigste Vorraussetzung für eine gelungene Kommunikation ist
    a) Offenheit, Respekt und Akzeptanz einer anderen Sichtweise und
    b) der Verzicht auf Rechthaben und den anderen von seiner Sicht überzeugen wollen.


    Das sind meine Erfahrungen.


    Liebe Grüße


    Arthemesia

    Hallo zusammen,


    ich stimme dir zu, liebe Eule ... Energie hat kein Geschlecht.
    Für mich sind die verschiedenen Ausdrucksformen, wie die uns innewohnenden Energien Anwendung finden.


    Das ist zum einen individuell unterschiedlich, facettenreich und doch gibt es kollektive Ähnlichkeiten in der Geschlechtlichkeit.


    Schaue ich mir die körperlichen Aspekte, gibt es ganz klare Unterschiede zwischen männlich und weiblich.
    So haben Frauen Organe die Männer nicht haben und umgekehrt.
    Frauen haben eine andere Knochenstruktur und auch Gewebestrukturen unterscheiden sich.
    Die Hormone/Enzyme/Neurotransmitter sind in unterschiedlichen Mixturen im Körper.
    Sie bestimmen über das Limbische System mit, wie wir uns fühlen.
    Auch unsere Stoffwechsel, Auf- und Abbauvorgänge haben weibliche und männliche Unterschiede.


    Für mich ist es nur logisch das die uns durchfließenden Energien auch verschiedene Ausdrucksformen haben.
    So wie Männer auch durchaus einen Östrogenspiegel haben und Frauen einen Testeronspiegel, haben sie männliche und weibliche Ausdrucksformen der Energie.
    Interessant, wie man in therapeutischen Kontexten Veränderungen im Verhalten und Ausdruck erkennen kann, wenn das ein oder andere Geschlecht ein Hormon verabreicht bekommt.


    Darum gibt es für mich auch männliche und weibliche Stärken über Erziehungsmuster hinaus.
    Klischee´s haben sich irgendwann gebildet. Sie sind Schablonen häufig beobachteter Muster. Das Frauen aus diesen Schablonen aussteigen wollten ist zu verstehen. Denn die über Sie wurden von Männern beschrieben (die von Männern von Frauen).


    "Typisch" weiblich ist also der männliche Blick auf die Frau (und umgekehrt). Definitionen und Abgrenzungen laufen oft über das Gegenteil.
    Weibliche Stärke ist jedoch etwas, wessen sich nur Frauen im Inneren bewusst werden können, nichts was von Außen definiert werden kann.
    Das macht für Männer und unser männlich/patriarchalisch geprägtes Weltbild die Mystifizierung aus.


    Die Emanzipationsbewegung ist, für mich, die Gegenbewegung zum herrschenden Frauenbild (Frauenbild ist nicht gleich weibliche Stärke), die sich in den anderen Pol (Männerbild - auch nicht gleich männliche Stärke) bewegt hat. Leider haben viele Frauen dabei ihre Weiblichkeit und die dazugehörende Stärke unterdrückt.
    Heute ist das Pendel wieder in der anderen Richtung unterwegs.
    Leider werden auch heute noch Frauenbilder geprägt (Mode, Berufswelt etc.) statt Weiblichkeit gelebt.


    Es gibt viel Gleichheit - denn wir sind alle Menschen und es gibt Unterschiede. Die Welt braucht beides. Das was wir gemeinsam haben, so wie das was uns unterscheidet, denn daraus wird Neues geboren, kommt neue Entwicklungen.


    Die Unterscheidung von männlich/weiblichen Stärken dient hauptsächlich zum leichteren Umgang mit den phänotypischen Unterschieden.


    So weit ein paar Gedanken von mir zu diesem Thema.
    Übrigens eine weitere spannende Facette zu diesem Thema sind die Wechseljahre, in denen Frauen ihre Weiblichkeit neu definieren.


    Liebe Grüße


    Arthemesia

    Hallo in die Runde,
    Ich fasse mal für zusammen:
    Eine Frage wird, weil nicht zum Thema passend, aus einem Threat ausgekoppelt.
    Soweit, ein Vorgehen wir ich es seit 9 Jahren hier kenne.
    Nun stellt sich heraus das der Fragende kein Interesse an der Diskussion oder Antwort hat. - also die Fragen als rhetorisches Stilmittel?
    Es geht um die Stärke bei Mann und Frau.
    Und die zeigt sich hier, für mich,
    in einer ihrer Facetten, die im Alltag so oft zu Missverständnissen führt.
    Während die weibliche Stärke gerne in die Tiefe geht, sorgsam darauf achtet das jede Frage ihren Raum findet ( dieses fürsorgliche, raumgebende und in die tiefegehende ist für mich eine weibliche Stärke)
    setzt die männliche Kraft einen Akzent, einen Denkanstoss mit rhetorischen Mitteln.
    Dies zeigt mir die männliche Stärke der Richtungsweisung. Weniger daran interessiert in die Tiefe zu gehen.
    In jedem von uns wohnen beide Stärken, von unterschiedlicher Ausprägung.
    So kannst auch du, Burkhardt, durchaus etwas zur weiblichen Stärke sagen, sie wohnt auch in dir. So wie wir über die männliche Kraft reden können, denn auch Frauen schwingen das Schwert.
    Zu Sara und Hagar weiß ich nur das was ich im anderen Threat gelesen habe. Dort kommen für mich 2 Aspekte der weiblichen Kraft zum Ausdruck.


    Schon spannend.
    Ich fände es schön wenn dieses Thema männlich- weibliche Stärke mehr Ausdruck finden würde.


    Liebe Grüße
    Arthemesia

    Hallo Kirsten,
    Ich bezweifele gar nicht das "man" das kann.
    Es ist für mich nur nicht machbar und ich finde es spannend wenn jemand anderes etwas kann, was ich nicht kann.
    Für mich ist Wirklichkeit tatsächlich kein geistiges Konstrukt, sondern spürbar und manchmal auch sichtbar.
    In den Situationen wo ich sie wahrnehme zeigen sich mir, spürbar/sichtbar, die Zusammenhänge und das ineinander "wirken", die energetischen Verläufe und die, auf einmal völlig klar verständlichen, Auswirkungen auf das "Jetzt" .
    Vielleicht ist das, was ich als "Wirklichkeit" bezeichne, etwas anderes als das was hier gemeint ist?
    Gefühle, Gedanken, Emotionen und Empfindungen sind irdische, dualistische Faktoren. Die "Wirklichkeit" ist übergeordnet und wirkt durch alle hindurch auf das irdische Leben.
    So ist meine Wahrnehmung zur Zeit davon.
    Es ist ja nicht die einzige Mögliche und auch nicht unveränderbar .


    Liebe Grüße
    Anita

    Hallo Burkhard,


    Hm, ich habe alle deine Antworten nochmal gelesen um nachzuschauen, wie du denn die "Wirklichkeit" siehst und wie du dies zumindest theoretisch von der HerzensBildung trennst.

    In der Wirklichkeit gibt es kein Zweifel. Doch existiert noch die Dualität. Gibt es in der Dualität die Wirklichkeit? Ich glaube nicht, denn die Dualität ist eine Illusion.

    Ich glaube das Dualität eine Ausdrucksform der Wirklichkeit ist und somit die Dualität in der Wirklichkeit beheimatet ist.
    Da die Wirklichkeit mehr ist als reine Dualität, da sie sie ja alle Aspekte beinhaltet, kann es dort keinen Zweifel geben. Jeder Zweifel wäre auch nur ein Aspekt der Wirklichkeit (ein Aspekt der wirkt in Bezug auf die Dualität).

    Aber haben wir da die Wirklichkeit schon erkannt? Nein, ich glaube nicht. Vielleicht erhaschen wir dann mal einen Augenblick der Wirklichkeit,aber wir leben noch nicht in ihr.

    Hälst du es für erstrebenswert ausschließlich darin zu leben?
    Wie ich schon schrieb, ich kenne diese Augenblicke in denen ich Wirklichkeit erlebe (das was ich darunter verstehe) doch ständig darin zu leben wäre nicht mein Begehr.

    Das die Entwicklung des Herzens dazu gehört schrieb ich aber auch schon^^

    Das muss ich wohl überlesen haben, auch beim 2. mal lesen. Tut mir leid.


    Wirklichkeit ist Liebe!

    Wirklichkeit ist eine universell, fließende Energie - sie wirkt.
    Liebe ist eine universelle, energetische Kraft - sie ist.
    Beide gehören untrennbar zusammen, doch sind sie - für mich - nicht dasselbe.
    Für mich sind Unterschiede spürbar.
    Die Wirklichkeit wird für mich aus der bedingungslosen Liebe "geboren".



    Liebe Grüße
    Arthemesia

    Danke für die Antwort.


    Für mich gehört die Wahrnehmung der Wirklichkeit untrennbar mit der Entwicklung des Herzens zusammen, da dies, in meinem Weltbild, gar nicht anders möglich ist. Ohne Herzenbildung ist für mich die Wirklichkeit ein geistiges Konstrukt. Finde es spannend das du das Trennen kannst.


    Liebe Grüße
    Arthemesia

    Hallo Burkhard,

    Da sehe ich schon eher das Ziel einer spirituellen Entwicklung. Dazu gehört natürlich auch die Entwicklung des Herzens, aber das ist was anderes.

    das Switchen können in die Ebene der Wirklichkeit, siehst du als ein spirituelles Ziel, so wie ich dich verstanden habe. Die Entwicklung des Herzens ist für dich etwas anderes... in wie fern?


    fragende Grüße
    Arthemesia

    Hallo Burkhard,


    die Sache mit der "Wirklichkeit" ist sehr spannend.
    Für mich ist Wirklichkeit das was "wirkt".
    Das ist unabhängig von der Bewertung und auch von Ver- oder Beurteilung.
    Bei all unserem Tun oder auch nicht-Tun, bei all unserem Wahrnehmen, nehmen wir selten wahr was da wirkt und damit auch manchmal, für Augenblicke nur die "Wirklichkeit".
    Ich erlebe das hin - und wieder in der Aufstellungsarbeit, wenn es mir vergönnt ist hinter die Schleier zu schauen und zu sehen was da wirkt.
    Plötzlich klärt sich alles: Zusammenhänge, Energieflüsse, Vernetzungen, Verknüpfungen sind für einen Moment klar zu sehen.
    Man sieht das Eine in dem Vielen.
    Das dauert nie lange und würde ich das ständig sehen, wäre mein Leben nicht zu meistern.
    Dualität hat schon eine solche Komplexität, das sie in einem Menschenleben nicht zu erfassen ist.
    Ich finde das der Computer mit seinen Programmierungen, die auf Nullen und Einsen beruhen, ein schönes Beispiel sind für die Vielfältigkeit der Dualtität. Eine Null ist nicht besser und nicht schlechter als eine Eins. Es macht die Stelle in der Reihe aus, ob sie für mich vorteilhaft oder nachteilig "wirkt". So spielen Wirklichkeit und Dualität ineinander und miteinander.


    Bewerten ist eine wichtige Grundsatz-Fähigkeit zur Lebensgestaltung. Wir können es nicht nicht tun (Egal was wir sagen).
    Ohne bewerten würden wir nicht überleben und alles was dem Überleben dient, ist unauslöschlich, bis wir hinüber gehen.
    Wir können unsere Bewertungskriterien ändern, doch in jedem Moment bewerten wir, bewusst und unbewusst.
    Bewerten wir das Bewerten als negativ und verdrängen es, erschaffen wir einen großen Schatten in uns, der sehr lebensfeindlich ist.


    Soweit meine spontanen Gedanken zu diesem spannenden Thema


    Arthemesia

    Sehr schönes Thema, liebe Vetch.


    Ich liebe das Spiel und die Magie der Worte.


    Und ich liebe das WOLLEN.
    Für mich ist es ein Unterschied etwas zu wollen oder etwas zu mögen.
    Wie schon häufig erwähnt liegt im Wollen mehr Kraft. Nicht umsonst heißt es Willens-kraft.
    Warum sollte ich eine Kraft vermeiden, die in mir steckt? Die mir geschenkt wurde?
    Zugegebener Maßen wurde sie auch versucht mir auszutreiben... ist allerdings nur unvollständig gelungen ;).


    Willenskraft ist für mich ein Teil der Lebenskraft, der Kraft mit der ich inkarniert bin.
    Willensstärke ist die Stärke mit der ich in meinem Leben und zu mir stehe und damit ein Teil meiner Authenzität.
    Willensenergie ist der Teil meiner Lebensenergie, die in die Erfüllung meiner Bedürfnisse fließt.


    Wer Hunger hat, der will essen --- der isst auch das was er nicht mag, um seinen Hunger zu stillen.


    Die Kraft des Wollens ist zielgerichtet und nimmt auch unangenehmes in Kauf um dieses Ziel zu erreichen.
    Es ist die Kraft des Wollens, mit der ich mein Leben aktiv gestalte. Wollen ist ein Aktivum.


    Auch in der Unendlichen Geschichte... will Bastian - zuallererst sich verstecken, dann wichtig sein und Anerkennung finden. Er will es so unbedingt das er auch durch Unangenehmes geht. Mögen tut er das bestimmt nicht.


    Vermeidung führt immer zum Ausschluss von etwas. Hier wird eine Kraft ausgeschlossen, die uns zur aktiven Lebensgestaltung geschenkt wurde.
    Willen ist ein göttliches Geschenk - ihn zu vermeiden hieße das Geschenk abzulehnen.
    "Dein Wille geschehe" ... ist die Demut, das mein Wille nicht alles ist, sondern das es außerhalb meines Willens noch Dinge gibt, die weder meiner Kontrolle, noch meiner Obhut unterliegen.
    Es bedeutet Eigen-willen los zulassen, ihn als wichtigen Aspekt des Dasein anzuerkennen, aber ihn nicht über allen zu stellen.


    Willen ist das, was zum Handeln antreibt, auch dann wenn ich etwas nicht mag.
    Ich erwarte nicht von mir, alles zu mögen, was zu tun ansteht. Auch der Teil der nicht mag, hat die Erlaubnis in mir zu sein.


    Wenn ich etwas "will" steht, für mich, immer die Erfüllung eines tieferliegenden Bedürfnisses dahinter, für das ich bereit bin einen Weg zu gehen und zu dem ich stehe.


    Ich mag mich nicht mehr von dieser Kraft abschneiden, diese Kraft zu meiden. Das habe ich lange genug getan, denn auch ich kenne den Spruch: Kinder die was wollen....


    Ich darf wollen und ich darf mögen, ich darf auch Eigen-Sinn haben :). Denn es ist mein eigener Sinn, der mein Leben sinnvoll macht. :hüpfen:


    Soweit meiner persönlichen Gedanken dazu,


    liebe Grüße


    Arthemesia

    "Freundschaftsverknüpfungen" auf Facebook und Co dienen vielerlei Zwecken.
    Viele Freunde bedeutet nicht unbedingt ein aufgewertes Selbstwertgefühl. Die Zeiten in der Menschen glaubten sie wären persönluch gemeint sind längst vorbei.
    Sie dienen der Verbreitung der eigenen Meinung, von Informationen, der Werbung oder auch der Abzocke. Frauen/Männer, die auf Abzockemaschen reinfallen, brauchen gerade Aufmerksamkeit und Zuwendung. Diese bekommen sie dort erstmal geschenkt. Ihnen fehlt etwas vorrübergehend oder auch andauernd in ihrem Leben.
    In einer Gesellschaft, die es mancher Orts an echter Zwischenmenschlichkeit fehlen lässt ist das nicht verwunderlich. Menschen in intakter Gemeinschaft sind da weniger gefährtet.
    Lach... ich bin jedoch froh das ich Gelegenheit hatte schon etliche meiner Onlinebekanntschaften life zu treffen. Das war/ist durchaus ein Abenteuer. .
    So haben wir uns ja auch schon gesehen, wie auch einige dchon hier gewesen sind aus diesem Forum.
    Liebe Grüße
    Arthemesia

    Hallo Birkenfrau,


    sehr gut beschrieben.
    Bei Facebook gibt es regelmäßig solcherlei "Freundschaftsanfragen". Eine Bekannte hat zum Glück an dem Punkt Schluß gemacht an dem er Geld wollte für...
    Als nett und sehr charmant hat sie ihn auch beschrieben, Konversation auf Englisch.
    Das dies auch Männer betreffen kann habe ich heute erst mitbekommen. Mimikama, (die haben es sich zur Aufgabe gemacht Fakes aufzudecken) haben heute dazu einen Bericht veröffentlicht, da diese "Seuche" leider sehr um sich greift.


    Liebe Grüße


    Arthemesia

    Hallo,
    ich kenne diese Sprays auch..
    Sie sind keine Wundermittel, haben aber durchaus ihre Wirkung.
    Es sind Mischungen ätherischer Öle nach bestimmten, Richtlinien und Energetisierungen, um es mal so grob zusammen zu fassen.
    Ätherische Öle haben ihre Wirkung und sind richtig eingesetzt auch effektiv.
    Therapeutisch, als HP, setzte ich sie nicht ein.
    Diese Art von Betriebssystemen mag ich nicht und für mich stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis nicht.
    Ich kenne einige, die darauf schwören und habe einige "Heilsberichte" gelesen.
    Doch da bin ich sehr skeptisch, Papier ist geduldig.
    Ich kenne mehrere Leute, die es vertreiben... geht dann so nach dem Prinzip "Tupperware" nur ohne Party.
    Doch so bitte nur für den Einsatz im Wellnessbereich.


    Soweit meine Erfahrungen damit.


    Liebe Grüße


    Arthemesia

    "Um dich schuldig zu fühlen, brauchst du keinen anderen Menschen. Schuld signalisiert dir, dass du deine oder die dir von Gesellschaft, Familie, Kirche auferlegten Werte verletzt hast." (Veit Lindau)
    Diese Aussage hat mich nachdenklich gestimmt, denn das ist wahr.
    "Schuld" ist ein menschliches Konzept.
    Hiob empfand jedoch keine Schuld, soweit ich mich an die Geschichte erinnere.
    Hiob nahm sein Schicksal an und interpretierte dies als Prüfung, da dies in seinem Glaubens- und Werte Kontext so verankert war.
    Die Wiedergutmachung von Schuld ist nicht Strafe, sondern Sühne. Doch in der Geschichte Hiobs kommt weder das eine noch das andere vor.
    Bei Strafe habe ich gegen eine Regel/Gesetz verstoßen, etwas falsch gemacht, bei Schuld habe ich gegen einen Wert verstoßen.


    Zum Beispiel:
    Verletzte ich einen Menschen, z.B. durch einen Autounfall, so empfinde ich Schuld, selbst dann wenn ich "unschuldig" war, denn mein Wert ist es: keine anderen Menschen zu verletzten.
    Gesellschaftlich gesehen gibt es aber keine Strafe, da ich gegen keine geltenden Regel/Gesetze verstoßen habe.
    Schuld fühle ich trotzdem solange bis ich gesühnt habe (z.B. den Verletzten besucht habe, oder ihm ein Geschenk gemacht habe, oder etwas für Unfallopfer gespendet habe, oder für Ihn gebetet oder....) oder bis ich durch Gespräche mich selber von der Schuld freisprechen kann.


    Ramme ich einen Menschen ein Messer im Bauch, kann ich das ohne Schuldgefühle tun wenn mein Wert zum Beispiel: Gerechtigkeit, ist und ich damit der Gerechtigkeit genüge getan habe.
    Ins Gefängnis komme ich aber trotzdem, da das Gesetz/die gesellschaftliche Regel, besagt das dies hier nicht geduldet wird und geahndet wird.


    Das sind normale psychologische Muster. Unter diesen Gesichtspunkten betrachtet, ist weder das eine noch das andere bei Hiob der Fall.
    Was seine Umgebung und auch wir dahinein interpretieren hat mehr etwas mit den eigenen Geschichten zu tun.

    Er akzeptiere eben was ist, ohne daran zu verzweifeln oder zu versuchen ne spirituelle Erklärung ( als Entschuldigung? ) zu finden .

    Hm, ein Erklärungsmodell hat er ja schon... in der Geschichte nimmt er es als Prüfung war. eine Erklärung ist allerdings nicht zwangsläufig eine Entschuldigung (obwohl sicher oft dafür herhalten muss) sondern auch eine Sinngebung. Sinngebung bringt uns in die Kraft auch scheinbar schier untragbare Schicksalschläge zu tragen. Diese hat Hiob sehr wohl besessen.


    So stellt es sich für mein Verständnis und für mein Weltbild dar.
    Das ist die Interpretation aus meiner Geschichte heraus ;)


    Liebe Grüße


    Arthemesia

    Hallo liebe Kerstin,


    ich, für mich, interpretiere die Hiobsgeschichte etwas anders.
    Meine Sicht ist so:


    Hiob, als gottgläubiger Mensch, hat seine Schicksalsschläge als Prüfung und nicht Strafe empfunden.
    Er hat sich dieser Prüfung gestellt und seinen "Gottesglauben" über die materielle Welt gestellt.
    Auf der materiellen Ebene hat er viel verloren, doch sein Glaube war so unbeirrbar und er war fest entschlossen diese Prüfung zu bestehen, vor Gott, seinem Herrn.
    Kinder sind die Zukunft auf der irdischen Ebene, Gott, die Zukunft auf der spirituellen Ebene.
    Er hatte also seinen Glauben, seine Hoffnung und sein Vertrauen in den Sinn des Geschehens.


    Aus meiner Sicht also hatte das Ganze einen Sinn und durchaus "Selbstoptimierungszüge". Alttestamentarisch, war der strafende, prüfende Gott, die höchste Instanz mit dem größten Belohnungsystem. Ihm zu gefallen war das Höchste für gläubige Menschen zu erreichende Ziel. Dieses hat er sich gesetzt. Für dieses hat er allen Kummer, Sorge und Schmerz auf sich genommen.


    Schauen wir uns in der heutigen Welt um, so sehen wir viele gottgläubige Menschen, die Leid als Prüfung, sehen oder auch als "seligmachend".
    Dieser Glaube beruht auf einer alttestmentarischen Sicht auf Gott und ist in einigen Religionen verankert und von Kirchen auch pupliziert.
    Nicht nur im Christentum.


    Schaue ich mir den Begriff Selbstoptimierung genauer an, so setzt dieser ja eine kritisch-negative Betrachtung des Selbstes voraus. Schließlich kann ich nur optimieren was nicht optimal ist. Voraussetzung ist dazu ein Bild von optimal - ein Idealbild sozusagen.
    Hiob hatte ein Idealbild eines wahrhaft Gläubigen, das ihn durch sein Leid getragen hat.


    Die Frage hier ist der Sinn einer Krankheit, eines Schicksalschlages, etc. Eine Sinnfrage hat ein "weil..." zur Antwort.
    Das wir sie stellen, hat, für mich, die Ursache in unserer Sehnsucht, dass ein Sinn es erleichter Schweres zu tragen. Siehe Hiob.


    Die Frage nach der Aussage einer Krankheit, eines Schicksalsschlages, etc. hat für mich eine andere Qualität.
    Sie ist die Frage nach Authenzität.
    Was mir eine Krankheit, etc. sagen will, interpretiere ich als Aussage meiner Seele. Was lebe ich ich nicht, was unterdrücke ich etc.
    Hier geht es nicht um Selbstoptimierung sondern um Selbstwerdung.


    Zum Beispiel:
    Es macht für mich Sinn, zu helfen wo ich kann. Zu Unterstützen bis zur Selbstaufgabe.
    Altruismus habe ich zu meinem Lebenssinn erklärt.
    Eine Krankheit legt mich so lahm, das ich auf Hilfe angewiesen bin, ich Unterstützung brauche bei alltäglichen Verrichtungen.
    Außerdem hindert sie mich daran meinem Sinn: Altruismus, zu erfüllen.


    Anerkenne ich das meine Seele durch die Krankheit zu mir spricht und ich hinterfrage: in wie weit mein Sinn, wirklich auch sinnvoll war und was ich vielleicht auf meinem Weg übersehen habe: z.B. mich selbst, komme ich zu einer Erkenntnis über mich selbst.


    Das ist nicht gleichbedeutend mit... jetzt habe ich die Erkenntnis und bin wieder gesund.
    Sondern mit dieser Erkenntnis und dem was meine Krankheit/Unfall etc. in meinem Leben verändert hat. gestalte ich mein Leben neu.
    Es entspricht dann mehr mir und meinem Selbst. Das ist nicht unbedingt immer optimal, jedoch befriedigend.
    Sehe ich einen Sinn in meinem "SoSein", so wird mein Leben erfüllter und befreiter, selbst wenn ich das was ich als Sinn ursprünglich hatte, nicht mehr machbar ist.


    Es geht nicht um "Schuld", auch nicht um Karma, sondern darum zuzuhören... der eigenen Seele.
    Welche Glaubensideologie auch dahinter steht, wenn wir den Sinn in unserem einzigartigen Selbst sehen (in unsrem ("soSein"), dann werden wir diesem Weg folgen, er wird uns erfüllen. Selbst dann wenn es von außen völlig absurd erscheint.


    So weit meine persönlichen Gedanken dazu,


    liebe Grüße


    Arthemesia

    Hallo Assira,


    nein, das ist nachgewiesen. Flouride härten die äußere Schicht des Zahnes. Dadurch kommt es signifikant zu weniger Karies bei den Milchzähnen.
    Bei den bleibenden Zähnen allerdings tritt dieser Effekt nicht so ein.
    Unsere Ernährung mit den vielen Zuckern, sowie unser Essverhalten... zu wenig kauen, zu wenig Kaubares gibt den Zähnen nicht mehr den Schutz, der von Natur aus gegeben ist.
    Würden wir weniger Zucker essen und schon als Kinder mehr kauen, statt unachtsam essen in uns hineinzuschlingen und möglichst präsenten Geschmack zu haben (Zucker wird auch als Geschmacksverstärker zugeben) müssen unsere Nahrungsmittel sehr zubereitet sein.
    Die Zeit wirklich vollen Sinnes zu Schmecken nimmt sich heute kaum jemand.
    Mit den Flouriden hat man versucht, den Lebensgewohnheiten Rechnung zu tragen und die Zähne länger zu erhalten.
    Das Zähne heute länger erhalten bleiben als früher ist jedoch nicht dem Flourid zu verdanken, sondern unser reichlichen Ernährung (wir haben in der Regel keinen Nährstoffmangel), der zunehmenden Zahnhygiene und der Kunst der Zahnärzte.


    Die neueren Erkenntnisse rudern in Bezug auf Flourid schon länger zurück, doch bis sich dieses durchsetzt, dauert es eben noch.
    Die Intension Flouride einzusetzten war die Zahngesundheit.
    Aus der Naturheilkunde wissen wir, wieviel Zähne und Ihre Gesundheit mit dem gesamten Körper zu tun hat und deswegen ist der Ansatz für eine gute Zahngesundheit nicht verkehrt.
    Die Natur kann nicht mehr so einfach alles Regeln, weil wir nicht mehr nach den Regel unserer Natur leben, bezw. leben können.


    Setzte auf Flouridfreiheit in deiner täglichen Umgebung und erfreue dich an hin und wieder Pommes oder was auch immer.
    Verbissenheit und Strenge schadet der Gesundheit mehr als hin und wieder etwas Flourid ;).


    Liebe Grüße
    Arthemesia

    Hallo Ihr Lieben,
    ein wenig zur Flourid - Karriere. Die in den Zahncremes u.ä. Flouride sind Flouridverbindungen, die ursprünglich als Abfall der Aluminumindustrie entsorgt wurden. In den 80 igen nahm man es mit dem Entsorgen nicht so genau. So wurde in Amerika, in einer Farbik, die Aluminum verarbeitete für den Flugzeugbau, dieses Salz in einen See geleitet. Kurze Zeit später starben die Fische dieses Sees. Durch Untersuchungen fand man heraus, das diese durch Verhärtungen aller Organe gestorben und diese Flouridverbindungen dafür zuständig waren.
    Man kam auf die kluge Idee, diese Flouridverbindung als Rattengift ein zusetzten. Im Laufe der weiteren Forschungen stellte sich heraus das Floursalze Zähne härten. Die Dosierung wurde so minimal gestaltet, das man davon ausging, das es den Menschen nicht schadet. So führte man es als Knochen und Zahnmittel für Kinder ein und fügte es den Zahncremes zu.
    War es Anfang der 80iger nur Vit.D als Rachitisvorbeugemittel für die Kinder, wurde daraus ein Kombipräperat.


    In den Langzeitstudien wurde festgestellt, das leider mehr als nur die Zähne hart wurden. Zellwandverhärtungen gab es im ganzen Körper, vor allem in den Ausscheidungs/Entgiftungsorganen.
    Da aber auf den Effekt der Zahnhärtung nicht verzichten will, wich mal auf andere Flouridsalze aus. Heute wird, meines Wissens nach, keine Aluminiumflouridverbindung mehr eingesetzt.


    Flour ist durchaus ein Spurenelement im Körper und als solches wird es auch vom Körper gebraucht! Es ist also nicht perse giftig und Hysterie ist nicht angebracht, allerdings Vorsicht und Zurückhaltung.
    Der gute Paracelus sagte schon: Die Dosis machts!
    Wir nehmen mit unser Nahrung in unseren Breiten genügend Flour auf. Das Wort Spurenelement besagt schon - wir brauchen nur Spuren davon.
    Eine extra Zuführung ist nicht notwendig, sondern basiert auf der Meinung: Viel hilft viel.
    Das ist leider nicht der Fall.


    Ein weiteres Problem mit dem Flourid ist, das es bei Kindern tatsächlich die Zähne härtet, diese Wirkung aber ab der Pupertät nicht mehr gegeben ist und man festgestellt hat, das Jugendliche mit Flour-Zufuhr mehr Karies haben, als diejenigen, die nie Flour zu sich genommen haben.
    Etwas, was selten bedacht wird: Flourid im Trinkwasser. Wir haben keine Zwangsflouridierung wie in anderen Ländern, jedoch durch unsere wunderbare (und angebrachte) Zahnhygiene landen sehr viele Flouridverbindungen im Abwasser. Diese werden in den Klärwerken nur wenig ausgefiltert und landen in unserem Grundwasser. So haben wir eine Anreicherung des Grundwassers mit Flouridsalzen, die kommen dann über die Pflanzen und auch über das Trinkwasser wieder in den Körper.


    Also ein umfassendes Thema, zu dem es viele Meinungen gibt und auch etliche Kontroversen. Ich bin 1994 auf das Thema gestoßen.
    Meine Älteste reagierte mit Bindehautentzündung auf die flouridierte Zahncreme. Dahinter zu kommen hat gedauert. Erst ein naturheilkundlich arbeitender Arzt meinte zu mir... nimm mal flouridfreie Zahncreme. War damals gar nicht so einfach, heute kommen sie immer mehr.
    Seit dem hat sie keine Bindehautentzündungen mehr gehabt.


    Liebe Grüße
    Arthemesia

    Hallo Assira,


    ja, das glaube ich, das ich auch Künstler mit Ernährung befassen, nur ging dies aus deinem Eingangspost nicht hervor. Es wirkte auf mich Zusammenhanglos.


    Mit unflouridiertem Salz und Zahncreme bis du schon gut im Rennen. Bei Brot- und Wurstwaren kannst du beim Bäcker/Metzger erfragen ob er flouridiertes Salz benutzt.
    Auf vielen Lebensmittel steht es drauf, ist aber nicht kennzeichnungspflichtig. Bei Fertiggerichten kannst du nicht sicher sein, also eher nicht nehmen. Bei einer Ernährungsumstellung sowieso ja eher fragwürdig. Auch die Bezeichnung "Bio" hat nichts mit flouridiertem oder jodiertem Salz zu tun und bietet da keine Sicherheit.


    Ausleitung geschieht über Entgiftungskuren mit einigen Besonderheit (Magnesium, Nierenstärkung etc.) und Phytotherapeutika bezw. Homöopathica, welche Flouride aus dem Gewebe lösen.
    Das empfehle ich nicht auf eigene Faust zu machen, sondern therapeutische begleitet.
    Jede Ausleitung belastet erstmal den Organismus und will gut überlegt sein.
    Wenn du keine Beschwerden hast, ist dies auch nicht notwendig.
    Richte deine Ernährung danach aus und die Flouride bauen sich nach ihrer Halbwertszeit ab.


    Liebe Grüße


    Arthemesia