Beiträge von Flocke

    Liebe Schwertfee,
    ganz lieben Dank für den Tipp mit dem Buch,werde es bestellen und bin gespannt.
    Mein Mann hatte in diesem Jahr heftige Grippe erwischt und ich hatte große Angst da bei letzten zwei Malen 2009 und 2013 damit auf Intensiv an Beatmung geendet.
    Leider bekam er auch bei Hausarzt keinen Termin zeitnah,sondern erst 6 Tage später aber dieses Mal haben wir es gut selbst hinbekommen.
    Gegen hohes Fieber (40Grad)hab ich Wadenwickel gemacht zum senken
    Ich habe aus Zwiebeln,Kurkuma,Ingwer,Pfeffer ,etwas Kokosöl einen Sirup gekocht und anschließend guten Honig beigemischt.
    Zur Schleimlösung zusätzlich 2 x tgl.Senfmehlwickel.
    Es hat gut angeschlagen und machte weitere Medikation überflüssig.
    Ich denke beim nächsten Mal gehe ich etwas beruhigter an die Sache.
    Nachträglich noch alles Liebe zum Geburtstag und ein zufriedenes,spannendes neues Lebensjahr,Flocke

    Hallo,bei mir kommt HWS Problematik hauptsächlich vom Kiefer mit allem was dazu gehört wie von Schwertfee beschrieben.
    Osteochondrose HWS nebenbei laut MRT und Tumor linke Schädelgrube spielt vielleicht auch Rolle,denke aber nicht die Entscheidende.Physiotherapie tut mir nicht unbedingt gut und hat schon oft zum Gegenteil geführt ,kommt da sehr auf Therapeuten an.Verzichte da aus Erfahrung lieber und lockere selbst im Mund und auch Kiefer von aussen und führe regelmässig einige Nackenübungen durch .Nebenher macht meine HP Craniosacraltherapie wenn nötig.Unverzichtbar ist jedoch eine speziell angefertigte Schiene vom Zahnarzt den Nacken lockerer zu halten und damit Beschwerden auch im Rahmen zu halten.Natürlich muss dies regelmässig kontrolliert und des Öfteren neu angepasst werden.Man muss da auch das Glück haben, auf einen Zahnarzt zu treffen,welcher überhaupt ein Augenmerk darauf hat und sich auch mit z.b.CMD auskennt und dies auch erkennt.Leider ist mein seid Jahren Behandelnder letztes Jahr in den verdienten Ruhestand gegangen aber hat Wert darauf gelegt, das sein Nachfolger ebenfalls damit vertraut ist.Ansonsten hilft mir therapeutisches Reiten ,in der Reha kennen gelernt.Zu Beginn auch erst Verstärkung der Symptome aber dann Verbesserung.
    Ich bin heute auf dem Stand alles annehmen zu können wie es sich zeigt ,was es auch insgesamt sehr für mich erleichtert.
    Gruß, Flocke

    Hallo Ate und Christoph,
    die Pflanze kann man direkt bei Jens Rusch beziehen war zumindest immer so.Habe meine draußen und da ist es jetzt noch zu früh für Ableger.
    Den Tee bekommt man hier im Bioladen nur noch unter Potpourri zu kaufen,seid längerer Zeit so von oben angeordnet aber wenn man es weiß :) .
    Was ich als Wirkung spürte nach Verzehr der Blätter oder Tee aus frischen Blättern war erstmal eine Art Entgiftung und anschließend bei mir Blutdruckstabilisierend(Hypotonie niedriger Blutdruck) ,bei Müdigkeit macht er wacher aber auch umgekehrt mich betreffend.
    Wenn Euch Pflanzen und deren Wirkungen interessieren schaut mal auf Cysticus.de vorbei,recht informativ.
    Bin zur Zeit etwas im Stress ,haben Haus gestrichen und sind etwas am umrenovieren.
    Gruß Flocke

    Hallo Cyra ,
    stimme dir zu und vor psychischen Diagnosen sollte immer vorrangig SD Untersuchung stattfinden ,was aber auch noch nicht überall die Praxis ist.
    Genauso die Pille/Hormone ,Wechseljahre oder bestimmte andere Medikamente können Auslöser sein,es ist ein recht weites Feld .
    Da finde ich Information unter anderem sehr wichtig und auch Fragen an den Arzt direkt ,obs gefällt oder nicht.


    Durch Internet und Smartphones hat ein Wandel eingesetzt ,welcher sich immer mehr ausbreitet und auch vor den Ärzten nicht mehr Halt macht.Einige gehen ja auch offen damit um und ab Juli soll ja ,wenn richtig gehört ,Onlinesprechstunde starten,mal gespannt wie sich das entwickelt.



    In der Klinik konnte man die Unbeliebtheit direkt hautnah miterleben, egal wie sachlich die Fragen kamen. Viele Ärzte fühlten sich direkt angegriffen und reagierten auch entsprechend und so hab ich es auch schon des öfteren erleben dürfen oder müssen,deshalb auch die Frage .



    Sunshine ,ich weiß nicht was besser ist,vielleicht die Mitte zwischen Beidem.Sensibel ist auch oft schwierig.


    Aus dem System bin ich jetzt auch raus ,was bestimmte Dinge betreffend gut so ist.





    LG Flocke

    Liebe Sunshine 16,
    ich denke schlechte Erfahrungen prägen einen und schüren auch Ängste, bewusst oder unbewusst und treten sie in unmittelbaren Folgen auf macht es dies nicht besser.
    Ich bin in der Beziehung sehr unsicher geworden und habe auch nicht immer das Selbstbewusstsein meine eigenen Bedürfnisse durchzusetzen .
    Es liegt mir völlig fern einem Arzt Vorschriften zu machen oder an seiner Ehre zu kratzen und dafür gebe ich auch normal keinen Anlass.Es ist mehr die Enttäuschung nicht ernst genommen zu werden.
    Wäre ich auf einen der ersten zwei Hautärzte eingegangen aus Vertrauen und wäre da nicht dieses Gefühl gewesen, wäre es böse ausgegangen für mich und keine Kleinigkeit mehr.



    Ich habe sicher auch ein wenig oder mehr Vorwissen durch die letzten 40 Jahre als Krankenschwester in einer Klinik und kenne beide Seiten ob Arzt oder Patient.
    Es hat mich nicht gerade diesbzgl.gestärkt .



    LG Flocke

    Hallo ,es ist ja bekannt das ein Hausarzt pro Quartal ,möchte nichts falsches sagen, zwischen 30 bis 40 Euro bekommt,bei chronisch
    Kranken mehr und macht er zuviel wird er bestraft.
    Lass mich gerne berichtigen.
    Das dafür nicht viel Leistung erbracht werden kann ist völlig nachvollziehbar.
    Hilft dem kranken Patienten aber auch bei allem Verständnis nicht weiter.


    Daher bin ich gegen dieses Budget,es lässt keinen Spielraum für gute Diagnosen sowie Gespräche und bezahlt Arzt auch nicht leistungsgerecht.Es schränkt im Gegenteil den Arzt auch ein und trotzdem explodieren Kosten weiterhin.




    Bei mir standen im Facharztbericht auch schon
    Untersuchungen welche nie stattgefunden haben als Kassenpatient.


    Beim Privatpatient ist es manchmal umgekehrt ,es wird übertherapiert ,muss nicht sein aber kommt vor und auch dort stehen da noch Posten welche nie durchgeführt.
    Es ist einfach schwierig und meine vielfache oder überwiegende Erfahrung,welche Beschwerden ,man versucht sie zu erklären und hat Rezept in der Hand,das wars.
    Es ist also nicht unbedingt anders geworden als vor 50 Jahren.
    Manche Praxen haben mittlerweile auch schon echten Verkaufscharakter,man bekommt erst Zettel in Hand gedrückt z.B.Hautarzt,
    Kassenleistung Kontrolle alle 2Jahre kostenlos auf Sicht,,jährlich mit Mikroskop 40 Euro oder mit PC Abgleichung 60 Euro usw..
    Bei letzterem bekommt man dann automatisch Termin und brauch sich darum nicht zu kümmern.
    Auf den Tischen liegen Igel Leistungen mit Preisen und Hinweis wie wichtig diese doch sind.


    Es gibt aber auch Gegenbeispiele ,mein Mann bezahlt beim Zahnarzt für jährliche Kontrolle plus Zahnsteinentfernung zwischen 20 und 23 Euro als Privatpatient,Zahnreinigung 40 Euro.Das gleiche kostet mich Reinigung auch.
    Er hat immer Zeit , hört zu und klärt gründlich auf.



    LG Flocke

    Hallo Gofly,
    viel Erfolg damit,schätze es auch bereits seid langer Zeit.Weißere Zähne konnte ich aber noch nicht damit feststellen ,hatte eher Bedenken durch Flecken welche schnell durch Unachtsamkeit entstehen können ob dies nicht auch an Zähnen (Porzellankronen)passieren kann was sich aber nicht bewahrheitet hat bisher. :D
    Erwarte also nicht zuviel diesbezüglich.
    LG Flocke

    Hallo Wirbelwind da fragst du was.
    Ich hatte gar keine Kopfschmerzen bis heute nicht.Es tat mir gar nichts weh , spürte nur ein komisches Gefühl im linken Hinterkopf.
    Komisch daher weil wenn ich mich darauf legte begann mein Kopf unruhig zu werden und zu schaukeln irgendwie was ich nicht als normal empfand.Ist heute auch noch so und muss am tangiertem Blutgefäß liegen,meine Vermutung.Fur mich ist das nachvollziehbar für die Ärzte bis heute nicht. Mir wurde gesagt da sei nichts und heute noch man kann nichts davon spüren.Es handelt sich nicht um einen bösartigen Tumor sondern ein Meningiom.Habe gelernt damit umzugehen und mein Fokus liegt nicht mehr darauf.Ich wurde über eine mögliche OP aufgeklärt entschied mich aber dagegen auch wegen den Risiken.
    Es werden regelmäßige Kontroll MRTs durchgeführt und gut ist.
    Anders war es mit einem Muttermal unterm Auge.Es hat 3 Hautärzte benötigt bis es erkannt wurde.Hatte schon Vertrag für Laserentfernung auf eigene Kosten in der Tasche angeblich rein kosmetisches Problem.Mein Gefühl war anders und dritte Ärztin erkannte sofort es war bösartig.Es wurde Probeentnahme gemacht und eine Woche später war von ihr Termin im Krankenhaus stationär zur OP gemacht.Ging alles gut zum Glück und ich denke diese Situationen haben meine Sicht am meisten geändert.
    Es ging hierbei aber alles nur rein über mein Gefühl nicht durch googeln in bestimmte Richtungen.
    Dazwischen gab es Erlebnisse mit meiner Mutter, Mann und Freundin im Krankenhaus wo immer so ein bestimmtes Gefühl von falsch eintrat und es hat sich immer bestätigt.Kann durchaus alles Zufall sein , weiß es nicht.
    Es hat mich noch sensibler gemacht in vielen Bereichen und ich kann nicht mehr alles stehen lassen ohne mich deutlich mitzuteilen.
    Bin auch niemand der sich jetzt von morgens bis abends beobachtet,denke auch dies hätte wieder Symptome zur Folge evtl.und würde eher nicht gut tun. Es kämen Ängste wie du sie beschreibst dazu und die möchte ich nicht noch deswegen haben.


    LG Flocke

    Hallo danke für eure Meinungen.
    Ich kenne ja auch selbst den Stress und die Aufgaben der Ärzte heute und weiß es wird immer mehr.
    Meiner Meinung nach kann/könnte es aber auch im Idealfall für beide ein Vorteil sein,sowohl für den Arzt als auch den Patienten.
    Man würde auf gleicher Augenhöhe über Krankheit und Behandlung sprechen.
    Warum nicht .Ich denke der Arzt muss sich mit der Zeit damit auseinandersetzen denn es gibt nunmal die Möglichkeiten in der heutigen Zeit.Ausnahmen gibt es immer und wird es auch immer geben.
    Ein googelnder Hypochonder ist da sicher nicht der Idealfall aber man kann es ihm auch nicht verbieten.
    Leider ist jedoch das größte Problem die mangelnde Zeit der Ärzte ,es lässt ja kaum Spielraum für irgendwas.Der Druck ist ja bereits oft in den überfüllen Praxen deutlich spürbar.Gespraeche daher fast unmöglich und hinterher hat man oft wichtiges auch noch vergessen zu erwähnen.Mir ging es schon so.
    Es ist aber dadurch nunmal auch so das falsche Diagnosen entstehen können welche dem Patienten schaden letztendlich.
    Natürlich steht im Arzt auch ein Mensch dahinter,mit Sicherheit einer der gerne anders handeln würde als ihm möglich.
    Für mich ist es aber auch ein Teil von Achtsamkeit mit mir selbst was mir auch Sicherheit gibt wenn ich informiert bin.
    Kenne es aus der Generation meiner Eltern eher so Der Arzt hat Recht und Punkt,was nicht meinem denken entspricht.
    Naja am System lässt sich nicht wirklich viel ändern ,wenn nicht ein Umdenken kommt ,das Budget wegfällt und vielleicht auch etwas auf Erfolg geschaut wird.
    Auf dem Land hier ist alles schon recht schwierig und Wartezeiten trotz angeblichen Änderungen bis zum Jahr bei Fachärzten ,was nicht sein dürfte.
    Ich bin gar kein Arztrenner ,eher umgekehrt aber wenn ich gehe möchte ich ernst genommen werden und mein Anliegen vorbringen dürfen.
    Ein großes eigenes Thema steckt da auch mit drin :) .
    Wünsche euch schönes Wochenende,Flocke

    Hallo Kerstin,
    was wenn oben genannte Patientin wirklich immer Schmerzen hat und niemand nimmt es ernst und es gibt eine wirkliche Ursache dafür ?
    Ich glaube auch nicht an Verschwörungstheorien aber ich könnte mir vorstellen das es solche Fälle gibt.
    Manchmal werden Krankheiten erst nach jahrelangen Arztbesuchen gefunden.Hab neulich das Buch Wackelkoepfchen gelesen nachdem ich Ausschnitt in Zeitung davon las und dieser Patientin ging es auch so.
    Leider ist die Erkrankung noch nicht so bekannt und es bedarf spezieller Verfahren zur Diagnose. Für den Patienten ein langer Weg wenn vieles nicht mehr geht.Es kamen bis zur wirklichen Diagnose von jedem Arzt andere und ich konnte mich gut hineinversetzen.
    Selbst wenn keine organische Erkrankung dahinter steckt gibt es einen Grund für die Schmerzen, nur hat sie diesen noch nicht erkannt für sich um etwas zu ändern.
    Ärzte schreiben Berichte, auch oft untereinander und die kann jeder einsehen . Vielleicht kam ihre Vermutung daher,wer weiß.


    Ich liebe Massage ,tut so gut
    LG Flocke

    Hallo,meine Erfahrung ist ,dass es Ärzte gibt welche total allergisch reagieren wenn ein Patient sich informiert zu Krankheit und Behandlung oder Symptomen.
    Warum ist dies so? Verletzung der Ehre vielleicht ?
    Natürlich kann auch eine Information falsch sein keine Frage aber dies wäre ja erklärbar und auch lösbar.


    Ich bin der Meinung jeder hat das Recht auf Informationen zu seinem Körper ,seiner Erkrankung ,verschiedenen Therapiemöglichkeiten usw.


    Ich habe da einige Beispiele aus der Praxis


    Tochter rief mich letztens an wegen Rat zur Impfung,sie hatte sich verletzt und Tetanusimpfung war einen Monat zuvor abgelaufen.
    Ich wies sie darauf hin diese Entscheidung, da erwachsen selbst zu treffen.Ich gehöre ja eher zu den Impfkritikern was aber allein meine Sache ist.
    Teilte ihr aber die Möglichkeit einer Titerbestimmung mit.
    Gut,dies sah sie dann als Alternative und fragte beim Arzt danach und durfte sich heftiger Gegenwehr aussetzen .Es wurde an ihre Verantwortlichkeit appelliert und jede andere Möglichkeit vom Tisch gewischt.
    Auf eigene Kosten bestand sie auf Titer mit dem Ergebnis Kontrolltest in 2 Jahren, da Schutz noch deutlich vorhanden.


    Ich fragte Arzt nach Rezept des Lyricas nach Abhangigkeitspotenzial da keinerlei Erklärung dazu, es hieß gäbe es nicht bei diesem Medikament.
    Als ich nach Absetzen deutlich Entzugserscheinungen wahrnahm fand ich Arztrundschreiben mit Hinweis auf Abhangigkeitspotenzial und viele Berichte von Patienten ,welche sehr damit kämpfen.Warum kann man dies nicht sagen, vorausgesetzt man weiß es wovon ich ausgehe da Schreiben schon älter.


    Frühere Zahnärztin behauptete der Kiefer hätte keinerlei Einfluss auf Wirbelsäule .Jedes Gegenargument wurde im Keim erstickt und als ich so dreist war und noch Lesematerial dazu mitbrachte wurde ich der Praxis verwiesen.
    Nächster Zahnarzt diagnostizierte CMD und kannte genau die Zusammenhänge von Kiefer und Körper.Er hatte auch entsprechende Ausbildungen diesbezüglich absolviert.


    Mein Gehirntumor wäre heute noch nicht diagnostiziert wenn ich es nicht selbst gespürt und auf MRT bestanden hätte.


    Auf der Arbeit wurde über jeden Patienten welcher nur erwähnte ,habe im Internet gelesen..... geschimpft und gesagt er solle Finger davon lassen.


    Was macht ihr selbst wenn es um euren Körper geht ? Vertraut ihr voll dem Arzt oder informiert ihr euch auch selbst?


    Gruß Flocke

    Noch ein Nichttherapeut.
    Meine erste Erfahrung hatte ich letztes Jahr nach 6 Monaten Wartezeit mit einer Psychotherapeutin.Die ersten, also probatorischen Sitzungen waren noch ganz okay da ja erst mal Tests gemacht und besprochen werden,Ziele gesetzt usw.Chemie stimmte bis dahin noch vom Gefühl.
    Soweit so gut .Ich hatte danach von den eigentlichen Stunden dann aber gar nichts .Gejammer darüber das sie zu dick sei dann kam Bluthochdruck mit Medikamenten,danach war es der Magen usw.Irgendwie vertauschten sich die Rollen komplett.Bei Hinweis darauf ging es eine Stunde gut und es drehte sich wieder.
    Als Patient ziemlich blöde Situation,hab mich auch getrennt und mittlerweile Neue jedoch hat sich mein Wunsch nicht erfüllt,das Gleiche von vorne.Ich weiß nicht was ich falsch mache bin noch nicht dahinter gekommen.
    Meine erste HP hat mich während der Behandlung zugelabert mit Sachen die mich gar nichts angehen ,wie Erkrankungen Vorpatient inclusive deren Lebensgeschichte.Sie war überzeugt alles zu heilen .Habe sie auf Schweigepflicht hingewiesen und bin nie wieder hin.
    Umgedreht ist also auch nicht alles perfekt .


    LG Flocke

    Hallo Wirbelwind,
    sicher muss jeder für sich selbst genau abwägen.
    Nicht mehr am Leben teilhaben können , ständig in der Angst gefangen im Wechsel mit starken Depressionen welche einen regelrecht lähmen ist sehr anstrengend und kräftezehrend.
    Man brauch eine Lösung erstmal um aus diesem Zustand heraus zu finden.Ich bin nicht grundsätzlich gegen Psychopharmaka da ich denke es gibt Situationen da sind sie auch unverzichtbar zur Unterstützung.
    Was macht man mit Menschen mit schweren Psychosen zum Beispiel oder Schizophrenien, schweren Hirnorganischen Störungen, bipolaren Störungen,schwersten Depressionen mit Suizidgedanken oder Handlungen.So einfach ist es sicher nicht und ein Patient in einer psychotischen Krise ist auch schlecht nur mit Gesprächen zu heilen.Sobald Eigen oder Fremdgefährdung gegeben ist wird es schwierig.
    Sicher hat es seine Berechtigung nach genauem Abwägen in alle Richtungen.
    Medikamente haben nunmal auch Nebenwirkungen aber nicht nur Psychopharmaka sondern auch die anderen.
    Auf der anderen Seite können sie aber auch Leben retten ,was man nicht vergessen darf.
    Natürlich spielt auch die Pharmaindustrie eine große Rolle.
    Das Problem liegt aber auch an anderen Stellen, Ärzte haben keine Zeit mehr, und knappes Budget, Therapeutentermine dauern ewig und stimmt die Chemie nicht noch deutlich länger. .Für genaue Diagnosen und Ursachenforschung fehlt somit die Zeit und da beginnt der Kreislauf.Es wird für die Symptome ein Medikament verschrieben was völlig falsch sein kann unter Umständen. Nicht jeder Patient verfügt auch über die finanziellen Mittel um andere Methoden in Anspruch nehmen zu können.Richtig fände ich die Kombination alternativer und medizinischer Methoden ,also mehr ganzheitliches Sehen und Handeln.
    Es gibt aber auch noch gute Ärzte ,so hatte ich in der Klinik das Glück auf sehr verständnisvolle Ärzte zu treffen und ich kenne heute die Auslöser zu der ganzen Misere was es auch einfacher macht.Es kann eine Kleinigkeit sein welche einem gar nicht so bewusst ist und doch löst es eine Kettenreaktion aus.
    Was ADHS betrifft so ist es ein sehr vielfältiges Thema.Meine Tochter hat ihre Diplomarbeit darüber geschrieben.Es gibt viele Meinungen und Aussagen darüber was Ursache sein könnte von Impfungen über falsche Erziehung , neurobiologische Funktionsstörungen usw.
    Da spielt die größte Rolle wie geht es dem Kind damit ,ich bin froh nie eine Entscheidung diesbezüglich treffen zu müssen und hätte mit Sicherheit auch erst alle anderen Möglichkeiten versucht und bin auch sicher es gibt sie.


    Lieben Gruß ,Flocke









    Hallo Ihr Lieben,
    Dann bringe ich mich auch einmal mit meinen ganz eigenen Erfahrungen ein.
    2016 hatte ich plötzlich sehr starke Panikattacken im Wechsel mit starken Depressionen ,welche mich ca.2 Monate komplett ans Haus
    fesselten.Sehr anstrengend und am Körper zehrend.
    Mein Weg führte mich zum Hausarzt (Rezept Tavor abgelehnt) und von dort zum Arzt für Neurologie/Psychiatrie.
    Nach 5Minuten Rezept mit Steigerungsliste in der Hand,therapeutische Dosis 200 ,es ging um Lyrica.
    Motiviert erste Kapsel 25 mg genommen und es ging mir doch wirklich deutlich besser was auch 14 Tage in dieser Dosis anhielt.
    Danach Steigerung auf 50 mg was mir sämtliche Ängste nahm und sich anfühlte ,als würden sie innerlich zurück gedrängt.
    Komisch aber nicht unangenehm.14 Tage vor erneuten Steigerung plötzliche Veränderungen spürbar in ständiger Übelkeit,Schlaflosigkeit,wilde Träume essen ging gar nicht mehr ohne Brechreiz und dazu kam das Gefühl ich sei ein Roboter, spürte Beine gar nicht mehr richtig auf dem Boden und dachte ständig ich trete in ein Loch hinein ,sehr unangenehm.Zusatzlich hatte ich als ruhiger Mensch plötzlich starken Redezwang,glaub ich hab noch nie soviel geredet.
    Nach Rücksprache mit Arzt ,absetzen.Ich reduzierte also erst wieder auf 25 mg und hatte das Gefühl ich sterbe.
    Herzrasen,Blutdruckabfall,eisige Kalteschauer im Wechsel mit Hitzewallungen um nur einige zu nennen und ständig das Gefühl ich muss sie nehmen was schon einer Sucht gleich kam trotz der kurzen Zeit Einnahme.Zustand dauert ca.10 Tage und ich ging auf 0 runter womit wieder gleiches Spiel begann,diesmal fast 3Wochen.Ende vom Lied 5Kilo weniger bei eh schon niedrigen Gewicht und natürlich Ängste und Depris voll zurück was für mich nach der Erfahrung wirklich das kleinere Übel war.
    Nun das nächste,Cipramil.Um es kurz zu machen ich bekam innerhalb von 14 Tagen Suizidgedanken,gut das mein Mann daheim war.
    Abgesetzt und Mirtazapin ,wovon mein Kreislauf wieder völlig absackte und ich immer Schlaftrunken durch die Gegend taumelte , fühlte mich gar nicht mehr wach und bei mir.
    Abgesetzt und Opipramol mit gleicher Wirkung wie Cipramil.
    Hier war ich an dem Punkt,Nein gar nichts mehr und lieber Ängste und Depressionen ertragen.Jeder der sie erlebt weiß wie schwierig dies ist und wie wenig Lebensqualität noch bleibt.
    Psychologentermin Fehlanzeige 6Monate Wartezeit hier auf dem Land.Ich hab mich noch nie so hilflos gefühlt wie in dieser Zeit und zog mich komplett zurück,wollte nichts mehr hören und sehen.Konnte nicht mehr arbeiten und nichts mehr.
    MDK KK forderte mich auf Rehaantrag zu stellen wo dann 5Monate später Termin kam.
    Dort ging dann Spiel wieder an mit Doxipin als erstes womit ich mich nach 2Tagen auf die Nase legte weil ich Gleichgewicht nicht halten konnte und ich mich völlig benebelt fühlte,also wieder abgesetzt und kurze Zeit später Valdoxan für genau einen Tag weil ich Ausschlag am ganzen Körper bekam.
    Das war der Zeitpunkt wo ich Schlusspunkt unter das Thema Medikamente setzte und was Ärzte auch befürworteten.
    Es ging in kleinen Schritten vorwärts Reittherapie, Entspannungsübungen, Bogenschießen Biofeedback,Massagen usw.gaben mir wieder etwas Kraft zurück.
    Als ich nach 6Wochen nach Hause kam ,war nicht gut aber besser zumindestens konnte ich wieder vor die Tür gehen und mein erster Weg war zu meiner HP.
    Wir fanden Wege die mir wieder Mut machen und Lebensqualität spüren lassen .Ich bin ganz optimistisch es auch ohne die Psychopharmaka zu schaffen.
    Dies ist meine Geschichte und hat keine Allgemeingültigkeit da jeder Mensch anders ist und auch anders reagiert.Ich kenne auch viele Menschen denen diese Medikamente eine große Hilfe und Stütze sind was auf mich nicht zutrifft.
    Ich weiß aber auch aus 40Jahren Erfahrung in Pflege wie sorglos oft mit Verordnung umgegangen wird.In der Neurologie wird Lyrica sehr oft und hoch angesetzt ohne Erklärungen.,heute verstehen ich manche Probleme danach bei Patienten worauf niemand einging deutlich besser.


    LG
    Flocke
    Sorry für Fehler,mein Pad schreibt was es will :)

    Hallo Sunny,
    ich nehm auch mal die normalen Kassenleistungen heraus,da gehts mir wie Oceanbreeze, obwohl hier auf dem Land die Möglichkeiten sehr begrenzt sind bei der Auswahl.
    Anders hab ich persönlich rein nach meinem Gefühl vor Jahren entschieden und es war richtig.
    Mir kommt es bei Alternativen (Heilpraktiker in meinem Fall) auf eine wertschätzende Haltung sowie Ehrlichkeit an ,als auch die Therapiemöglichkeiten insgesamt.Für mich ist es immer der erste Weg vor dem Allgemeinmediziner.Nun habe ich leider auch einige Baustellen und bisher hat es mich vor chemischer Medikamenteneinnahme geschützt,welche laut Arzt nötig waren,sogar einer OP konnte ich bisher entgehen.
    Ersteres trifft auch auf meinen Mann zu.
    Den Preis dafür,egal wie hoch, bezahlen wir gerne.Für beide Kinder hatten wir diesbezüglich vorsorglich Versicherung abgeschlossen,sie haben die Wahl.
    Ansonsten können wir uns auch gut dafür andersseitig einschränken.
    Jeder sollte da allein für sich entscheiden und danach was er sich selbst wert ist.


    Lieben Gruß
    Flocke

    Hallo Hilfesuchender,
    nun werf mal nicht alles in einen Pott.Habe 30 Jahre auf Neurologie gearbeitet.
    Wünsche dir keinen Schlaganfall,Hirntumor,MS,ALS,Schädelhirntrauma usw. ohne einen Arzt für Neurologie an deiner Seite.
    Da ich auch seid längerer Zeit Erfahrung mit Psychosomatik habe durch Wechsel kann ich sagen "keinem" Patienten wird ein Medikament aufgezwungen .Vielen verhilft es jedoch zu mehr Lebensqualität oder hilft über Akutphasen als Überbrückung hinweg.
    Hat man sich selbst dafür entschieden, sollte man sich da auch im eigenen Interesse an die Verordnung des Arztes halten und nicht herumexperimentieren ohne Rücksprache und es dann dem Arzt anlasten wenns schief geht.
    Das wichtigste aber ist, dass der Patient überhaupt Besserung will und auch aktiv bereit ist etwas dafür zu tun.
    Kurz gesagt "sich seinen Problemen stellt" und daran arbeitet statt sie ständig vor sich her zu schieben und auf Wunder zu warten.
    Im Schlaflabor wird nach Atemstörungen usw. geschaut, welche Schlafstörungen auslösen können und daher ist die CD dort sicher auch nicht unbedingt hilfreich oder behebt sie solche auch?
    Du selbst kannst ebenfalls noch nicht wissen, ob sie dir hilft wenn von 30 Minuten Schlafsteigerung in 7 Wochen Benutzung die Rede ist.
    Deine Probleme werden damit ebenfalls nicht behoben, allenfalls der Schlaf verbessert.


    Lieben Gruß,Flocke