Beiträge von advaita

    Liebe Kirsten!


    Der Traum ist so tief und so reich wie das Leben selbst.

    Vielen Dank fürs Teilen und Einbringen - ich fühle mich beschenkt!


    Ich erzähle dir eine Facette davon - aus unzählig vielen.

    Ich hatte letzte Nacht einen Eier-Traum. In dem Traum geht's um Eier


    Zuerst sehe ich ein Nest, mit vier Eiern.


    In dem Traum gehts nicht um Eier, in dem Traum gehts um Dich als Ganzes. Deshalb die Eier (Symbol des Lebens, und das Nest (Geborgenheit, Schutz, Getragen sein)




    Aber ohne Elternvögel, also unbebrütete Eier.

    Das ist eine Möglichkeit - aber aus meiner Sicht nicht unbedingt die richtige.

    Die Eier könnten auch vollständig ausgebrütet sein und Deine Theorie, dass die Wärme der Elternvögel fehlte und die Eier deshalb nicht ausgebrütet sind, ein wesentlicher Teil eines unbewusstes beibehaltenen Lebenskonzepts von dir sein.


    Ich sehe die Eier in dem Nest übrigens von oben, als ob ich selbst ein Vogel wäre.

    Das ist die Ausgangssituation, deshalb siehst du die Szene von oben.

    Du siehst die Szene aus der Vogelperspektive (Im Reich des Geistes), weil sich deine Seele schwer tut, in Bezug auf die oben erwähnte Thematik ins Leben einzusteigen.


    Ich bin aber kein Vogel, sondern unsichtbar.

    Das ist so poetisch und zärtlich, dass es nur der Weisheit der Seele einfallen kann.

    Lass einfach den Satz immer wieder durch Körper und Geist wandern - die passende Reaktion wird kommen.


    Dann bin ich plötzlich sichtbar, aber nicht mehr in der Luft, sondern auf der Erde.

    Jetzt wirds konkret.

    Kirsten, eine wunderschöne Rotbuche (Rot für Lebendigkeit, Rot für Frau) steht am Fuße ihrer Buche und beschützt ihre Eier, zu denen niemand kommt, weil sie die Theorie vertritt, dass die Eltern sie nicht ausgebrütet haben und sie deshalb diese Eier niemand zu-muten kann.


    Das Leben weiß natürlich, wie man so eine "Nuss" knackt.



    Dann wird's richtig wild. Ich stehe (plötzlich nackt) am Fuß des Baums. Von einer Seite nähert sich ein Mann mit einem Lederbeutel und einer Sichel und will mit der Minisichel die Wurzeln der Bucher kappen, indem er den Stamm durchsägt.

    Der Mann mit seinem Beutel und der Sichel will die Rotbuche haben und das ist eine gesunde, vitale Reaktion.

    Die Sichel in der Hand ist keine Motorsäge sondern eine Sichel - der Mann ist ein Wissender, ein Heiler.

    Er will die Rotbuche nicht fällen, sondern die Frau daran erinnern, wer sie ist, was sie ist und dass niemand etwas von ausgebrüteten Eiern im Kopf hat, die nicht auf dem Boden der Realtität geteilt werden.


    Prompt ist die Frau nackt und wieselt auf den Baum, ihre "Eier" zu beschützen.



    Im nächsten Moment bin ich den Baum hochgeklettert (sehr schnell), um die Eier zu retten.


    Als ich sie herausholen will, sind drei von ihnen dunkelgrün gefärbt (hatte ich vorher von obben so nicht erkannt), eins davon hat aber gar keine Schale mehr.

    Die dunkelgrün gefärbten sind der Hinweis darauf, dass sie ausgebrütet sind, dass schalenlose Ei bist du - in der Begegnung mit dem Mann, mit Männern.

    Dieses Ei bringst du auf den Boden der Realtität.

    Das machst du aber nicht freiwillig, sondern weil immer wieder Männer dieser wunderbaren Rotbuch auf den Leib rücken wollen - ich finde das Leben genial!!!

    Ich komme mit Kratzern und Schrammen an, das Ei ist aber unzerbröselt

    Natürlich ist das Ei unzerbröselt - alle Eier sind ausgebrütet und top fit und warten darauf, dass du sie am Boden der Realität teilst.



    Als er das nicht kaputte Ei ohne Schale in der Hand sieht, verschwindet der Mann mit der Sichel in der Hand.

    Natürlich ist der Heiler weg - das Ziel seiner Aktion ist ja erreicht.

    Und jetzt wird dieser Heiler wieder irgendwann die Gestalt eines realen Mannes annehmen - vielleicht in der Straßenbahn, vielleicht in der Arbeit, vielleicht im Internet, vielleicht im Urlaub, wer weiß....

    Dieser Mann wird um die Rotbuche und ihre Eier werben und dann wird das Leben schauen, ob die Frau stehen bleibt, sich in ihrer schalenlosen Nacktheit umwerben, begehren lässt oder ob sie wieder im hohen Bauch ihrer Lebenskonzepte verschwindet und erklärt, was aus welchem Grund alles nicht möglich ist, auch wenn es noch so schön wäre.....


    Wie kann man nur so tiefe, schöne, reiche Träume haben - dich lieben die Götter und Göttinnen.


    DIr von Herzen alles Gute

    liebe Grüße

    Advaita

    Liebe Erdherz!

    Vielen Dank für deinen ehrlichen, offenen, berührenden Bericht.

    Ich hoffe, Du findest für dich die passende Lösung.

    Ich möchte gerne eine zusätzliche Facette einbringen.


    Anouk Claes, die jetzt wirklich hellfühlig und hellsehend in sehr hohem Ausmaß ist, warnt eindringlich davor, Technik und Materie gleich welcher Art zu dämonisieren.

    Sie schreibt in ihren Bücher, dass sie von "Antennen" und "technischen Geräten" am meisten für sich und ihre Begabung gelernt hat.

    Sie legt Menschen, die mit technischen Geräten (Wellen, Antennen, Materialien, Metalle usw) körperliche und energetische Schwierigkeiten haben nahe, mit den Dingen,die einen stören und in der eigenen Bewertung krank machen, in Kontakt und Kommunikation zu treten und maximal von ihnen zu lernen und sich so zu versöhnen.

    Anouk Claes beschreibt eindringlich, dass die negativen Auswirkungen von unserer eigenen Einstellung her kommen und je mehr wir gegen Erfahrungen ankämpfen, umso heftiger wird die Re-Aktion auf der Gegenseite sein.

    Mit unserer Energie, mit unserem Aufbegehren "füttern" wir die Symptome, die wir eigentlich los-werden wollen.


    Dir für Deinen Weg alles Gute!

    Liebe Grüße

    Advaita

    Hallo Rockyroad!
    Erstens willkommen im Forum - lass es Dir gut gehen und fühle dich hier wohl, verstanden und getragen.


    Zweitens;
    Das ist ein sehr wesentlicher Traum für dich.
    Er zeigt dir in eindrücklichen, tief gehenden Bildern, was in den letzten Monaten und in der Gegenwart anscheinend in Dir und in deinem Leben gelaufen ist.


    Der Rabe hat in deinem Traum eine doppelte Funktion:
    Erstens ist er der Botschafter des Lebens.
    Er zeigt Dir eindringlich auf, um was es geht.


    Zweitens steht der für eine ständig pickende, nagende, dich innen auffressende Trauer und Traurigkeit.
    Diese Traurigkeit nagt an deiner Lebendigkeit, deiner Seele.
    Symbol dafür ist der Kater, der "Animus" laut C.G. Jung


    Die Folgen davon werden sehr eindrücklich gezeichnet.


    Vor einigen Tagen hatte ich einen Traum von ausgefallenen Zähnen. Ich kann mich nicht an viel erinnern, ich weiß nur noch dass vor mir drei blutige Eckzähne lagen. Womöglich meine eigenen.

    Die Zähne stehen für Lebenskraft, die Fähigkeit zuzupacken, das Leben in "Angriff" zu nehmen, mit "Haut und Haaren" zu leben.


    Dieser Traum möchte Dir nach meiner persönlichen, subjektiven Einschätzung vor Augen führen, was zur Zeit in deinem Leben rennt und was sinnvoll ist, zu verändern.


    Lass dich einfach von der Wucht seiner Botschaft, der Eindrücklichkeit seiner Bilder berühren.
    Der Kater im Traum ist topfit, der Rabe als Botschafter der Lebens selber kämpft um Deine Integrität und Lebensfreude.
    Du hast machtvolle, engagierte Begleiter zurück in das pulsierende Leben.


    Schau auf Dich, das Leben ist auf Deiner Seite!


    Ganz liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Kirsten!
    Herzliche Gratulation zum neuen Job! :top::top2:



    Es ist ja gut, sich beschränken zu können, aber wieso mache ich das in Situationen, wo "eigentlich" Unterstützung da wäre?


    Ich war vor langer Zeit bei einem bekannten Arzt, der damals schon moderne Schulmedizin mit alternativen Heilmethoden optimal ergänzt hat - dementsprechend voll war das Wartezimmer und notleidende Menschen sind von weithin zu dem Arzt gepilgert.


    Ich wollte von ihm ärztliche Hilfe in Bezug auf eine reale Situation, die für mich psychisch seit langer Zeit sehr belastend war.


    Er frage mich u.a. nach Ursachen für die Situation auf meiner Seite.


    Ich schilderte ihm so gut ich konnte einige typische Verhaltensweisen von mir.


    Er schaute mich dann an und meinte lapidar:


    "Für alles, was dir bereits klar und bewusst ist, für alles, was du selber bereits klar in Worte fassen kannst, kann ich dir kein Medikament geben - weder ein schulmedizinisches, noch Homöopathie, noch Bachblüten oder Schüssler Salze.


    Das, was dir klar und bewusst ist, musst du einfach in deiner Realität real selber umsetzen - alles anderes bringt nichts!"


    Mich hat seine Reaktion damals sehr vor den Kopf gestoßen und sehr enttäuscht.
    Ich fühlte mich nicht ernst genommen, auf mich selber zurück gestoßen, ohne Mitleid, ohne Hilfe.
    Heute weiß ich, dass sie sehr weise war.


    Dir von Herzen alles Gute!
    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Kirsten!

    Insgesamt 5 Gespräche gehabt, alles Absagen, wenn auch zwei 2. Plätze.

    Im Sport würde man sagen - 5x angetreten, 2x am Podium.
    Viele Sportler können von so was nur träumen.


    Natürlich weiß ich, dass das ärgerlich ist.


    Ich habe während meiner Studienzeit mit einem Jazzmusiker zusammen gewohnt.
    In Jazz Keller, wo seine Band aufgetreten ist, gab es ein Gastkonzert mit einer ausländischen Jazz Gruppe.
    Die Leadsängerin hatte eine wirklich ausgeprägte Rubensfigur.
    Dazu trug sie ein hautenges Mini-Minikleid.
    Ich kann mich heute noch daran erinnern.
    Alles an ihr atmete Kraft, Präsenz, Selbstvertrauen.
    Die Frau war in einem Maße eins mit sich selber, dass man nur hingerissen sein konnte.
    Das, was sie ausstrahlte, das, wie sie sich selber sah und erlebte, kam ihr als Echo in Fülle vom Publikum zurück.
    Sie hat mich sehr viel über das Leben gelehrt.



    Ok, also ist die Frage: Wofür kann ich mich wirklich begeistern?

    Dir als Psychologin brauche ich es nicht zu sagen - das, was uns Spaß macht, zeigt uns an, wofür wir begabt sind und was uns begeistert.


    Was mir in diesem Zusammenhang einfällt.


    Bei den indigenen Schamanen und Schamaninnen ist es die Norm, dass sie immer einen Brotberuf haben, etwas, dass ihnen hilft, die Rechnungen zu zahlen und das Leben zu bewältigen.
    Das, wofür sie begabt sind, dass, was sie begeistert, machen sie nebenbei in ihrer Freizeit.


    So sehe ich das im Augenblick bei Dir.
    Schaue, dass Du einen Job findest, der dir Sicherheit gibt und Deinen Broterwerb sicher stellt.
    Dann lass einfach die Menschen an Deinem Wissen der Seele, an deinem Know How, an deiner Sensitivität, an Deinem Wohlwollen profitieren.
    Den Rest machen die Spirits und das Leben.


    Dir von Herzen alles Gute!
    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Kirsten!

    Es geht um MEINE KRAFT.. und darum, sie zu leben. Und wenn ich diese Kraft machen lasse, wird sie sich irgendwie ihren Weg bahnen. Und mich dahi9n bringen, wo sie hin will und ich hin soll und wo es passt.
    Die Kraft kommt vom Leben - und das Leben ist eine selbstorganisierende Kraft.

    Genau so ist es!



    Immer wieder will ich diese Kraft lenken, steuern

    und kontrollieren...

    Ich glaube, es geht darum, mich dieser Kraft anzuvertrauen

    Ich glaube, ich würde sagen: Es geht darum, sich dem LEBEN anzuvertrauen, in dem diese KRAFT waltet....



    Eigentlich hat meine Intuition mich immer so geführt, dass ich ihr "blind" vertrauen kann.

    Schöner kann man es nicht sagen.




    Immer wieder will ich diese Kraft lenken, steuern, aber das muss ich gar nicht.

    Vielleicht war das dein Überlebensgarant in Deiner Kindheit, inzwischen kann es ganz anders sein.....


    Dir für Deinen Weg von Herzen alles Gute!
    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Sabine!



    Vielleicht sollte ich doch einfach die 10 verordneten Tage im Bett bleiben???

    Das wäre unvorstellbar weise und achtsam von dir!


    Unsere Seele kann spielerisch leicht ihre Erscheinungsform für uns ändern:
    Manchmal erscheint sie als

    • unser Geliebter / unsere Geliebte, die umworben und begehrt werden will

    Manchmal erscheint sie

    • als starke, unbesiegbare Kraft, die uns schützt und begleitet

    Manchmal erscheint sie

    • als weiser Mann, als weise Frau, die uns mit ihrem Wissen verzaubert

    und manchmal erscheint sie

    • als kleines Kind, das einfach geschützt werden muss, weil sonst sein kann, dass in uns etwas zerbricht.


    Es gibt Zeiten, wo man etwas anschauen und hinterfragen soll,
    und es gibt Zeiten, wo man etwas stehen lassen und sich erholen soll.


    Ich deute jetzt deinen Traum mit Absicht nicht,
    Dafür ist viel später Zeit.


    Konzentriere dich bitte auf

    Auf der einen Seite ist der Rasen frisch und grün und die Fassaden der Gebäude sind hell und sauber.

    Sei achtsam zu Dir und bleib in lebendiger Verbindung zu den Kräften des Lebens.


    Für alles weitere ist später genug Zeit.


    Dir alles Gute!


    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Ute!
    Vielen Dank für das Teilen deines Traumes.
    Der "See" ist ein uraltes Bild für unser Bewusstsein - wenn es ruhig wird, spiegelt sich in ihm die ganze Welt.


    See ist aber auch die Menge der in uns wohnenden Traurigkeit - weil es Situationen gibt, die es in sich haben.


    Der Traum visualisiert jetzt sehr weise:
    Die Dunkelheit im See (du verwendest eine Stirnlampe) gleicht der Dunkelheit am Ufer, die dich erwartet.


    Dann schwamm ich ans Ufer und hatte so den See überquert.
    Dort war es dunkel und ich konnte nur Umrisse erkennen. Direkt Angst hatte ich keine, aber eine angespannte Haltung, was denn nun alles auf mich zukommt – kommen könnte.

    Wie innen, so außen.


    Die Lampe ist ein altes Symbol für unseren bewussten Verstand.
    Er leuchtet immer nur einen kleinen Teil unserer Wirklichkeit aus.


    Dieser See, dieser dunkle See, ist voller Dynamik (3 Fische) und Leben (7 Fische)
    Aber wenn der Verstand hin leuchtet und sie "haben" will, verschwinden sie im Unsichtbaren des Unbewussten und des Lebens.


    Was sagt der Traum:


    1) Du sollst nett mit dir sein und dir Zeit und Verständnis schenken.


    Die Situationen, durch die du hindurch musst, sind keine Einfachen.


    2) Auch wenn man es in manchen Situationen kaum glauben kann:
    Im Dunklen des Sees und in der Dämmrung am Ufer warten Leben und Dynamik.


    Man muss nur darauf vertrauen, auch wenn man sie noch nicht greifbar sieht.


    Dir für Deinen Weg alles Gute!


    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Kirsten!


    Mein Input zu Deinem Dich einbringen und Mit-Teilen.


    Schlüsselsatz ist für mich:


    Das meiste erinnere ich nicht, nur einen Satz von meiner Großmutter: "bist Du jetzt endlich bereit, deine Kraft FÜR DICH zu nutzen?" Und den will ich bejahen und beherzigen, so gut ich es vermag. Das könnte allerdings schwer werden, weil alles in mir: "EGOISMUS!" schreit.

    Nach meiner Wahrnehmung steckt da ein Denkfehler dahinter, der dir seit langer Zeit das Leben schwer macht.


    Der Clou ist nicht FÜR DICH!


    Du kriegst den Schwenk der Aufmerksamkeit von den anderen auf DICH nur sehr schwer und mit großen Widerständen hin.


    Der Clou der Botschaft deiner Groß-Mutter, der großen Mutter allen Lebens!!! ist DEINE KRAFT und NUTZEN!!!


    Du nimmst diese DEINE KRAFT viel zu wenig oder gar nicht wahr und nützest sie auch viel zu wenig.


    Wenn es endlich DEINE KRAFT ist, die du wert-schätzt und wahr-nimmst und sie im Alltag nützt, sorgt sie ganz von selber und natürlich FÜR DICH.


    Ohne die Wahrnehmung, Wertschätzung dieser Kraft ist es eine Herkules Arbeit.


    Mit ihr geht es wesen-tlich leichter.


    Die Weisheit Deiner Groß-Mutter lautet also in meiner Variation:


    "bist Du jetzt endlich bereit,DEINE KRAFT für dich ZU NUTZEN?"



    Dir von Herzen alles Gute!


    Liebe Grüße
    Advaita

    Ich sitze in der Praxis und führe die KlientInnen in Trance.
    Langsam sinken sie tiefer, in sich, ins Leben.
    Es ist wie das Tauchen ins Meer.
    Am Anfang können sie noch erzählen, reden, doch sie sinken immer tiefer.
    Die Worte gehen aus, die Begriffe, all die vertrauten Konzepte und lieb gewordenen Geschichten.
    Nur noch wahrnehmen, spüren, erleben ist angesagt.
    Plötzlich verändert sich die Haut, die Ausstrahlung, das Wesen.
    Sie sind an der Quelle des Lebens angelangt, erfahren sich und ihr Leben neu.
    Keine Worte, keine Begriffe, keine Konzepte, keine Erklärungen, keine Diskussionen.
    Dort, wo sie jetzt sind, ist Freiheit, Leben, alles möglich.


    Dann tauchen sie langsam wieder auf.
    Wenn sie diese Erfahrungen mitnehmen, nicht zerreden, nicht ver-diskutieren, haben sie hoch frequentiges Leben mit in den Alltag gebracht.
    Den Rest macht die Weisheit von Körper und Seele.
    Wir müssen nicht alles wissen,
    wir müssen nicht alles vestehen,
    wir müssen nicht alles erklären und in Worte fassen können.


    Einfach geschehen lassen im Vertrauen auf die Güte des Lebens kann manchmal recht herausfordernd sein.....


    Dir und uns allen auf diesem Weg alles Gute!


    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Sabine!


    Vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen und Gefühle.


    Wenn man es richtig polemisch ausdrücken möchte, würde ich sagen:


    Du stehst in einem umfassenden Heilungs- und Integrationsprozess, was gleichzeitig immer Veränderung heißt, und die Anteile, die in dir Frieden und Sicherheit und Harmonie wollen, fürchten sich davor und machen massiv Gegendruck.


    Jeder von uns macht im Laufe seines Leben unzählige Erfahrungen - die Puzzleteile des Lebens.
    Aus diesen Puzzleteilen konstruieren wir nun ein einheitliches Bild und umgeben es mit einem Rahmen - unser Konzept von uns selber und von unserem Leben.


    Jetzt will das Leben, dass Du den Rahmen weitest auf dass sich die Puzzlestücke neu anordnen können und ein neues Bild ergeben.
    Dein Ego, dass sich vor Veränderung fürchtet, will das nicht und reagiert mit Unterdrückung und Wegschieben.


    Dann kommt es zu solchen Traumbildern:


    Während des Traumes habe ich immer das Gefühl, dass irgendwo etwas auf mich lauert - bedrohlich - erschreckend - finster.

    Ja, die simple Erkenntnis, wie es wirklich war.

    Manchmal ist auch das Gefühl da, betrogen oder verraten worden zu sein

    Ganz flappsig gesagt, würde ich sagen, dem ist auch so.



    und das Gefühl, ich müsse aufpassen (auf was?).

    Auf dich :knuddeln:



    Wenn ich dann erwache, rast mein Herz, als wäre ich auf der Flucht (vor was?).

    vor dem, wie ich es wirklich war

    "Ich will einfach nur schlafen und nur nicht hinschauen."

    Dieser Satz bezieht sich nicht auf die Nacht - dieser Satz fasst Deine Lebenseinstellung in bezug auf ganz wesentliche Erfahrungen zusammen.



    Hinschauen kann weh tun, das kann ich in den nächsten Tagen so gar nicht gebrauchen.

    Ich wäre da etwas umfassender:
    Meine Version deines Satzes:
    Ich habe immer die Befürchtung, dass Wahrheit und Befreiung weh tun müssen. So was kann ich seit Jahren bzw Jahrzehnten nicht gebrauchen.


    Was tun?
    ich bin wahrscheinlich recht simple aufgebaut.
    Du brauchst in diesem Zusammenhang keine "Bratpfanne" und keine "Reisen".


    Was Du brauchst ist

    • Vertrauen in Dich
    • Vertrauen in die Weisheit der Psyche
    • Vertrauen ins Leben
    • friedvolle Kommunikation in Dir mit wesentlichen Anteilen.

    Wie schaut so was aus.


    "Ich war jetzt mehrere Tage an der Ostsee und habe mich erholt - das hat mir richtig gut getan.
    Und weil ich nett und wohlwollend mit mir umgegangen bin und weil ich Kraft und Stärke getankt habe, reagiert jetzt meine Psyche mit ganz wesentlichen Infos der Wahrheit und Befreiung.
    Bis jetzt habe ich alles einfach immer weg gedrückt.
    Ab jetzt soll es anders sein.
    Bitte bleibt in mir am Ball und lass mich erkennen, was ihr mir sagen wollt.
    Wenn ich in meinem Seelenhaus die Rollos vor meinen Fenstern öffne und die Haustüre nicht dreifach verriegle, müsst ihr auch nicht mit Axt und Schwert und Dynamit kommen.
    Ich könnt an meiner Haustüre klopfen, ich werde kommen und euch aufsperren und dann schauen wir uns gemeinsam an, was ihr mir sagen wollt - damit mein Leben ein umfassend erfülltes und Glückliches ist"


    Dir für deinen Weg von Herzen alles Gute!
    Ganz liebe Grüße
    Advaita

    Panther-Adler :


    Der Kronkorken ist von der Tabu- Flasche runter gegangen und jetzt folgt eine (rationale) Diskussion über Spiritualität, um die Gefühle (WaSser), die es auslöst, das Tabu gebrochen zu haben, nicht spüren zu müssen?

    Absolut genialer Satz, brillant auf den Punkt gebracht! :top::top2::knuddeln::sonne:


    Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen:


    "Der Kronkorken ist von der Tabu- Flasche runter gegangen und jetzt folgt eine (rationale) Diskussion über Spiritualität, um die Gefühle (WaSser), die es auslöst, in wesentlichen Lebensbereichen frei zu sein, nicht spüren zu müssen und die alten Grenzen, liebevoll begleitet, in Hingabe in die Zukunft zu tragen!


    LG
    Advaita

    Liebe Kerstin!



    Ich möchte euch (besonders dir, lieber advaita) noch sagen, ich erwarte nicht, dass jedesmal, wenn ich Träume erwähne, jemand seine Zeit investiert, um mir auf die Sprünge zu helfen.

    :knuddeln::knuddeln:


    Ich erzähle dir jetzt "meine" Sicht deines Traumes.



    Zum wiederholten Mal hat der Traum mit dem Meer zu tun.

    Das ist in meinen Augen das Bühnenbild deines Traumes.
    Unsere Seele liebt in den Träumen unter anderem "Lautmalereien".
    Also Begriffe, die für uns verschieden sind, aber sehr ähnlich oder gleich klingen, wie zb. mehr und Meer.


    Deine Seele beschäftigt sich also zum wiederholten Male mit "mehr" am "Meer" - spricht, du bist am auftanken, Kraft schöpfen, die Akkus laden, weil sowohl im realen Leben als auch in Deinem Seelenleben sehr viel los ist.


    Einer der Hauptschauplätze ist dieser:



    Als die Gruppe am Strand ist, entdecke ich irgendetwas direkt am Meer in einem Spalt mit Steinen im Wasser, komme aber nicht dran. Ich weiß, ich muss alleine wieder hierher kommen und markiere die Stelle im Sand an der Wassergrenze mit einem goldenen Kronkorken, den ich gefunden hatte. Mache mir Sorgen, dass mein Zeichen im Sand zugeweht wird und ich die Stelle nicht mehr finde.

    Der Teil ist in meinen Augen so wesentlich, dass ich jetzt im Detail näher darauf eingehe.


    Im Zentrum steht für mich der

    goldene(n) Kronkorken

    Das ist der ehemalige Pfropfen von Deiner "Tabu-Flasche", die eine halbe Ewigkeit sicher verstöpselt war.
    Vor nicht allzulanger Zeit hast Du jetzt den Korken gezogen und die Gespenster, Energien, Erinnerungen und Kräfte nach außen gelassen.


    Das setzt Urkräfte frei - in Dir, in deiner Seele, in deinem Leben.
    Symbolisiert wird das im Traum durch



    direkt am Meer in einem Spalt mit Steinen im Wasser, komme aber nicht dran.

    Das ist der Riss, der sich aufgetan hat und dir einen Blick in die Tiefe, in deine Seele, in Deine Geschichte, in dein Leben ermöglicht.



    komme aber nicht dran

    heißt jetzt noch nicht, noch nicht direkt, aber Deine Seele bleibt am Ball.


    Und gleichzeitig ist da in jedem von uns immer die Angst, dass all dieses Wesentliche, dieses Persönliche im Wust des Alltags untergeht.


    Die Seele ist weise:


    markiere die Stelle im Sand an der Wassergrenze mit einem goldenen Kronkorken, den ich gefunden hatte. Mache mir Sorgen, dass mein Zeichen im Sand zugeweht wird und ich die Stelle nicht mehr finde.

    Mit dem "goldenen" Tabu Korken markiert wirst Du die Stelle immer leicht wiederfinden.


    Wer die Wahrheit in sich findet, sie spürt, sie lebt und kommuniziert, eckt immer an:


    Irgendwie habe ich etwas ausgelöst.

    . Die Gruppe verlässt fluchtartig den Ort in einem (gelben?) Bus, vergisst mich und noch ein oder zwei andere aber.

    Ein Mädchen ist verärgert, weil ich das mit meinem vermeintlichen Unsinn ausgelöst habe.

    All das sind ganz typische Facetten von Reaktionen in unserer alltäglichen Wirklichkeit, wenn wir es wagen, unsere Wahrheit zu leben und zu kommunizieren.



    Ich sage, ich gehe jetzt ins Meer, weil ich Nahrung für die Zurückgebliebenen organisieren muss...

    Da ist sie jetzt, diese Deutung des Meeres für dich und für andere: ein "mehr" an Kraft, Energie, Nahrung.

    Dann sind wir doch wieder Zuhause

    Zuhause heißt wieder in deiner alltäglichen Wirklichkeit.


    Und wenn Du heute am Abend wieder schlafen gehst, dann weißt Du, dass du ganz von selber wieder zum Meer gehst, zu diesem mehr an Kraft, an Leben, an Energie.
    Du gehst dann womöglich baarfuß an den Gestaden des Lebens, wo sich Geheimnis (Meer) und alltägliches Leben begegnen, berühren, sich wechselseitig befruchten.


    Der goldene Kronkorken wird dich daran erinnern, dass du es gewagt hast, die "Tabuflasche" zu öffen und dich den Gespenstern der Vergangenheit zu stellen.


    Der Riss in der Erde wartet auf deinen Besuch und mit jedem Mal siehst du tiefer, weiter, umfassender.


    Ich wünsche Dir für Dein Leben von Herzen alles Gute!


    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Ulla!



    Will sehen, ob und was ich ändern kann!

    das ist nach meiner Meinung nach der falsche Ansatz, und wird aus meiner Erfahrung sehr oft gewählt.
    Es geht weder um Entscheidung, noch um Handlung, noch um Umsetzung, es geht schlicht um Wahr-Nehmung von dem, was ist, was ich bin.
    Wir gehen sehr oft frühschnell in Entscheidungen, weil wir nicht spüren wollen, was ist, worunter wir leiden.


    Die Träume sind von einer bewundernswerten Direktheit.


    Sie sagen:


    • Du weißt nicht, dass Du ein Schwan bist, und willst es auch nicht wissen.
    • Du weißt nicht, dass Du im Schlick des Alltags steckts, und willst es auch nicht wissen.
    • Du weißt nicht, dass Deiner Seele in bestimmten Bereichen das Wasser bis zum Hals steht, und willst es auch nicht wissen.

    Die Szene ist so eng, so beängstigend, so surreal, das die Psyche einen Kunstgriff machen muss, um zu überleben: Ein "Prinz" holt sie ins Leben zurück, weil Ulla innerseelisch und außerseelisch nichts macht:



    Ein wei0er Schwan steckt mit den Füßen so tief im Schlick fest, dass er sich nicht befreien kann.

    Eine Horrorsituation für jeden von uns - einfach nur ganz real vorstellen.





    Schwan kann sich nicht rühren

    so stelle ich mir Hölle vor....



    reckt den Hals, um den Kopf über Wasser zu halten

    Die drei Beschreibungen reichen, um eine absolut dringliche Änderung bewusst zu machen.



    Ich beobachte.

    Das ist Dein Verhalten und Deine Realität im Augenblick.


    Im Alltag würde man jeden von uns wegen unterlassener Hilfeleistung zur Rechenschaft ziehen.



    "Jetzt sollte ein Mensch kommen, den Schwan befreien" denke ich.

    Genau so ist - der Traum sagt, du weißt ganz genau, was ansteht, machst es aber in alter Tradition nicht.



    Ich selbst sehe zu, handle nicht


    Jetzt kommt die Zärtlichkeit und der Überlebenswillen der Seele.



    Ein Mensch kommt, ein Mann, mittleren Alters, kein Junge, kein Jugendlicher, ein Erwachsener ist es.
    Er nähert sich dem Schwan, hat eine Art Sackhaube dabei, die er dem Vogel über den Kopf ziehen will/wird,
    damit der sich nicht wehrt und den Mann und sixh selbst verletzt.

    Hinten im Auto, in einem Nest aus Decken, das den gesamten Körper einhüllt, der Schwan.
    Kopf ist frei. Er reckt den Hals, sieht sich um

    Es wird einen Grund geben, der mich so zaudern lässt,


    Ja, glaube ich auch.
    Ich will mir aber nicht vorstellen, was dieses altbekannte Zaudern von dir für den Schwan heißt, wenn der Märchenprinz nicht kommt.

    Mit dem Kopf ist das sicher nicht zu lösen.

    Deshalb:


    Er nähert sich dem Schwan, hat eine Art Sackhaube dabei, die er dem Vogel über den Kopf ziehen will/wird,
    damit der sich nicht wehrt

    Es wäre aus meiner Erfahrung und aus meiner Sicht der Dinge für dich sehr sinnvoll und heilsam, dich von den eindrücklichen und drängenden Bildern Deiner Seele berühren zu lassen, als zu erklären und zu rechtfertigen, was und warum etwas nicht geht.



    Dir für deinen Weg alles Gute!
    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Ulla!


    Der Traum ist ein Diagnose Traum und es ist sehr wichtig, sich nicht in Einzelheiten zu verlieren.


    Es geht um einen Schwan, der stecken geblieben ist,
    es geht um einen Menschen, der den Schwan retten kann,
    und es geht um Ulla, die in Bezug auf dieses Thema gar nichts macht (kennt sie wahrscheinlich von sich :winke:;) )
    Trotzdem klopft das Leben an die Tür und ein Mann macht Unmögliches möglich.... :knuddeln:



    Ich bin Schwan,

    Ja


    bin Schlick,

    ja, mit dem seit Jahrzehnten gleichen Verhalten :knuddeln:



    bin Retter

    Nein, nicht die Spur.
    Du machst - wie üblich - gar nichts.



    bin Beobachtende

    Ja, seit einer halben Ewigkeit

    ohne Handlungsmöglichkeit

    Muskeln, die nie oder extrem selten genutzt werden, erschlaffen, versagen ihren Dienst.

    Bin gelassen und heiter.

    Verstehbar - das Leben hört nie auf, an deine Türe zu klopfen.



    Aber: Wieso konnte ich die eigentliche Rettungsaktion nicht beobachten?

    Weil Du bist jetzt konsequent jede "Rettung" vermeidest, deshalb hat deine Seele auch keine sinnlichen Bilder dafür :spiegel1:


    Manche Träume sind wie Engel :spiegel1:
    Nicht lieb, nicht nett, aber voller Leben :knuddeln:


    Ganz liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Kirsten!


    Meine Einfälle und Assoziationen zu diesem Beitrag von Dir.
    Du tust Dir mit dem Begriff "Werbung" nichts gutes, und tappst damit immer in dieselbe, von Dir kunstvoll aufgerichtete Falle, die die Begegnung mit wesentlichen Eigenschaften von Dir blockiert:


    Kerstin hat es brillant auf den Punkt gebracht! :top2::knuddeln:



    Schau mal, ob du selbst noch irgendwie mit angezogener Handbremse ... fährst.

    Vielleicht ist es darauf zurückzuführen, dass ich irgend eine verborgene Tür in mir geöffnet habe, die mit dem Schlüssel ich-nehme-mich-und-meine-Begabungen-vollkommen-an auf geht???

    Genau um das geht es:


    "Ich nehme mich und meine Begabung vollkommen an".


    Jetzt sehr polemisch auf den Punkt gebracht:


    Dieses umfassende JA zu Dir und zum Leben bezeichnest Du als Werbung und kannst es dann spielend leicht, mit erhobenem moralischen Haupt vom Tisch wischen.


    Bei "ich nehme mich und meine Begabung vollkommen an" würde dir das nicht so leicht gelingen und du würdest Zugang zu uralten Verhaltensweisen von Dir bekommen.


    Dir für Deinen Weg alles Gute!


    Liebe Grüße
    Advaita

    Hallo Marie!


    Ich schreibe Dir meine Einfälle und meine Zugangsweise zu Deinem Traum.


    Ich glaube, dass man die Symbolsprache und Botschaft Deines Traumes erst verstehen und entschlüsseln kann, wenn man von den ursprünglichen Bildern ausgeht.
    Die ursprünglichen Bilder sind für mich folgende:


    Der Weltenbaum oder Baum des Lebens


    Der Garten des Lebens oder der Garten Eden



    Du selber als Frau voller Lebenskraft, Glück und Lebensfreude.



    Dann ist irgendetwas geschehen.



    Aus dem Garten des Lebens wurde ein Friedhof.



    Aus dem Baum des Lebens ein gruserliger Machtbaum, der versucht, dich zu verschlingen.



    Und aus der Frau voller Lebenskraft und Lebensfreude eine aggressive, destruktive Frau.



    Der Traum sagt jetzt für mich mehreres:



    1) Irgendetwas ist passiert und dass Kämpfende, Aggressive, Gruselige im Traum ist das Echo dieser Erfahrung.



    2) Gleichzeitig versucht der Traum dich auf die ursprünglichen Bilder aufmerksam zu machen, sie aus Deiner Erinnerung wieder an die Oberfläche des Bewusstseins zu holen:



    Den Baum des Lebens



    Den Garten des Lebens.



    Die glückliche, in sich ruhende Frau.



    Einfach wirken lassen und schauen, was dir im Laufe der Zeit dazu einfällt.



    Dir alles Gute!



    Liebe Grüße


    Advaita

    Liebe Caoimhe!


    Zuerst einmal herzlich willkommen im Heilerforum :freunde:
    Fühle dich wohl und lasse es dir gut gehen!


    Ich habe solche Träume und Traumerfahrungen, wie Du sie beschreibst, relativ häufig in meiner Praxis.


    Sehr lange Zeit habe ich nur die innerseelische Ebene angesprochen.
    Die Seele ist gnädig, wohlwollend, liebevoll und schenkt Dir die Erfahrungen der sinnlichen und hautigen Gemeinschaft mit Deinem Hund.


    Nicht zuletzt durch einen Bewusstseinsprozess hier im Heilerforum weiß ich, dass es natürlich auch die Ebene gibt, wo Dein Hund sich bei dir via Traum meldet und schaut, wie es Dir geht.


    Finde ich immer sehr berührend und zu Herzen gehen - sowohl bei unseren tierischen Freunden als auch bei denen, die uns vorausgehen und uns weiterhin begleiten.


    Dir von Herzen alles Gute!


    Liebe Grüße
    Advaita

    Liebe Eirashand!


    Das sind hochverdichtete Träume zu absolut wesentlichen Themen.
    Ich schreibe Dir in einem ersten Schritt meine ersten "Arbeits- und Zugangshypothesen" zu deinen Träumen auf.


    Die Träume haben für mich drei Teile.


    Den ersten Teil würde ich persönlich umschreiben mit: "Das Erbe meiner Mutter"


    Jeder von uns erbt immer positive und herausfordernde Aspekte unserer Eltern.
    Im ersten Teil geht es um den herausfordernden Teil:


    Ich wohne in einem uralten und baufälligen Haus, von dem ich nur wenige Räume kenne

    Es kann sein, dass so manches, was du in den letzten Jahren erleben, erleiden und durchleben musstest, dass "Erbe" Deiner Mutter ist.
    Das bezieht sich u.a. auch auf diese Stelle des zweiten Traumes:


    da sie einige Zeit lang sehr depressiv war.

    Im ersten Teil des Traumes kommt es nun zur Auseinandersetzung passive Teile in Dir (Mutter) und aktive Teile in Dir (Vater)
    Es geht meiner Meinung nach nicht primär um den realen Vater.


    Der Traum sagt jetzt:
    Du sollst für Dein Leben nicht den Lösungsweg der Mutter verwenden:


    Da besucht mich meine Mutter.
    Zielstrebig geht sie auf eine Wand zu. Dort erscheint ein Ausgang. Sie läd mich ein, mit ihr hindurch zu gehen und wir beide stehen plötzlich auf einer großen maroden Dacherasse.

    Du sollst aktiv sein und bleiben, kreativ tätig sein. Das teilt dir der "wütenden" "Vater" mit, der nichts davon hält, dass Du - vielleicht wie Deine Mutter - dich und Dein Leben ab und zu aus der Perspektive einer maroden Dachterasse anschaust:


    Kurze Zet später klingelt es und mein Vaer steht wütend vor der Haustür. Ihm gefällt der Kontakt zu meiner Mutter nicht.

    Die Seele ist immer wohlwollend und gnädig.
    Im ersten Teil zeigt sie dir, was Deine "Lebensaufgabe" ist.


    Im zweiten Teil darfst du erleben, wie es fein und passend gewesen wäre:


    Ich besuche meine Mutter in ihrem schönen Haus.
    Sie hat sich recht gut von ihrer schweren Krankheit erholt und mach sogar schon wieder Pläne. Ich freue mich, da sie einige Zeit lang sehr depressiv war.
    Wir haben in der kuscheligen Kammer unter dem Dach eine schöne Zeit mit guten Gesprächen.

    Der dritte Teil deines Traumes be-arbeitet und ver-arbeitet die "seltsamen" Umstände des Todes Deiner Mutter.
    Ich glaube, ich brauche dazu nichts näheres schreiben:



    Dir auf Deinem Weg von Herzen alles Gute!
    Liebe Grüße
    Advaita