Beiträge von Simurgh

    Übrigens braucht sie keine Lebenserfahrung. Aufgrund ihres hellwissenden, multidimensionalen Bewusstseins hat sie einen anderen Blick auf die Dinge.

    Woher hast du diese Ansicht?

    Oder ist das deine eigene Weisheit, die hier spricht.


    Lebenserfahrung (auch oder erst recht bei einem hellwissenden und multidimensionalen Bewusstsein) als unnötig abzutun, empfinde ich fast schon grenzwertig naiv.

    Wissen und Talent (und dazu gehören für mich auch Hellsehen und Co.) "reifen" erst durch Lebenserfahrung.

    Lebenserfahrung ist wie die Würze in der Suppe, gehört einfach dazu, egal in welchem Bereich.

    Liebe Lillybe

    Mich reizt die Vorstellung sozusagen eine Reset-Taste zu drücken und in einer anderen Inkarnation dem Leben neu zu begegnen.

    Diese Vorstellung fand ich auch mal kurz ganz interessant. Wer sich mit Esoterik (im alten Sinne) und der dazu gehörigen Spiritualität beschäftigt wird wahrscheinlich auch diese Gedankengänge in seinem Werdegang irgendwann einmal verfolgen.

    Allerdings vergessen die meisten Menschen dabei, dass sich ja die "Seele" neu inkarniert.

    Der Mensch, der ich heute bin, existiert dann nicht mehr und die "nächste Inkarnation" kann sich nur sehr selten an seinen "Vorgänger" erinnern.


    Deshalb bringt es auch nichts darauf zu warten, dass es im nächsten Leben anders oder gar besser werden würde.

    Wie heißt es so schön: JETZT ist die Zeit, nicht früher oder später.


    Liebe Grüße

    Simurgh

    Hallo Lillybe,


    unsterblich zu sein ist wohl der Menschheitstraum schlechthin. Ob es Sinn macht, glaube ich weniger.

    Aber vieles spricht für ein unsterbliches oder zumindest sehr langlebiges Bewusstsein.


    und was mit dem Körper passiert ist nach dem Tod nicht mehr so wichtig?

    Der physische Körper verwest. Was sollte daran wichtig sein?

    Eine interessante Frage wäre: was geschieht mit dem Äther-, Emotional-, Mental- und Kausal-Körper nach dem Tode.

    Danke für den Thread. Ich habe eine Buchreihe von Arthur E. Powell über diese Körper. Könnte ich wieder einmal lesen (lang, lang ist´s her:/)


    Was denkst du selbst darüber?


    Liebe Grüße

    Simurgh

    Vielleicht nochmal zur Erklärung, ich bin es die den Fluch gesprochen hat, den kann niemand für mich zurück nehmen. Das muss ich schon selbst machen.

    Warum machst du es dann nicht?:/


    Meine Frage hier ist, wie es sich so mit Flüchen verhält. Allgemein...

    Nach meinem Verständnis über Flüche, wirkt ein Fluch auch auf den Verursacher. Wäre also sinnvoll ihn zurückzunehmen.


    LG

    Simurgh

    Hallo kyo


    du hältst dich in deiner eigenen "(Erfahrungs-)Geschichte" eher sehr bedeckt und machst nur sehr wage Andeutungen,

    Ich würde mich hier an dieser Stelle gerne über praktische Erfahrungen zu diesen Dingen austauschen

    erwartest allerdings praktische Erfahrungen der Schattenarbeit.

    HIER bei "Lichtarbeit und Schattenarbeit" hat man öffentlichen Zugang, das heißt auch Nicht-Mitglieder können hier lesen.

    Kann vielleicht sein, das es nicht jedermanns(/frau, es:D)Sache ist.


    Ich beobachte, dass diese Dinge -lebendig- sind. Trickreich, oft bis zur Verschlagenheit. Und viele von Ihnen sind nicht Ursächlich in der Person selbst sondern sind von Aussen hineingetragene Ideen und Überzeugungen. In der Psyche der Person jedoch sind sie verlebendigt und erfüllen auf diese Weise die Aufgabe zu der sie erschaffen wurden.

    Sie sind ja auch auf gewisse Weise lebendig. Du sprichst von Elementalen, die sind sehr real. Sie sind nicht (unbedingt) sichtbar, aber durch ihre Präsenz spürbar.

    Sie sind von uns selbst erschaffen, um zum Beispiel Ziele zu verwirklichen (leider auch, wenn sie nicht mehr wünschenswert sind).

    Ich spüre sie allerdings nicht in mir, sondern um mich herum.


    LG

    Simurgh

    Ja das ist wahr! Denn wenn sich jetzt Frau hervortut ist es genau so falsch!

    dann sind wir ja einer Meinung:D!


    Das ist wie in der Magie. Nicht die "weiße" Magie oder die "schwarze" Magie ist am intensivsten, sondern die graue.

    Genau der Weg in der Mitte, zwischen Mann und Frau (weiß und schwarz) wäre am konstruktivsten,

    aber auch am schwersten in der Ausführung.

    Sobald man diesen schmalen Pfad verlässt, wirkt es sich leider meist verheerend aus.

    Aber vielleicht sind Mann und Frau ja irgendwann in der Lage sich tatsächlich zu "vereinigen":prost: im Geiste:D


    LG

    Simurgh

    Danke für´s Reinstellen. Hab gerade unterzeichnet.


    Vor kurzem habe ich eine TV-Sendung angeschaut, da ging es um Missbrauch von Ordensfrauen.

    Der Missbrauch von Kindern wird ja endlich wenigstens zur Sprache gebracht (und immer noch zu wenig bestraft).

    Der Missbrauch von Ordensfrauen wird immer noch verharmlost, dabei scheint es aber eher die Regel zu sein.

    Ich war ehrlich entsetzt darüber, dass es sogar fast unmöglich ist, sich als Ordensfrau zu beschweren.

    Manche mussten teilweise sogar das Kloster (oder was auch immer) verlassen, um vor diesem Missbrauch geschützt sein.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen das diese Geschichten aufgebauscht wurden.


    Die Frauenbilder auf der Seite Maria 2.0 passen auch gut zu diesem Thema.

    Frau darf sich nicht nur nicht beschweren, sondern hat gar nix zu sagen.

    Aber wenn Frau sich auf einmal in der Kirche hervortun würde:hüpfen:, hätte Mann vielleicht gar nichts mehr zu melden:peinlich:.

    Und das auch sicher in anderen Religionen:/, könnte Mann wohl nur schwer ertragen.


    LG

    Simurgh

    Hallo Burkhard,


    ich dachte schon, ich sitze im Hamster-Rad fest:D.

    Du hast den Text zweimal reinkopiert:crazy:.

    Macht nichts:), doppelt hält besser.


    Ich schreibe dies Zeilen, weil ich speziell in diesem Forum Abneigungen spüre, wenn es um das Wesen Kryon geht. Oft sind es nur diffuse Gefühle und nichts konkretes.

    Kann sein. Du könntest recht haben. Aber ein wenig Skepsis schadet erstmal nicht.

    Persönlich empfinde ich keine Abneigung gegen Kryon. Aber auch nichts was mich zu ihm hinziehen würde. Irgendwie ist es für mich nur neutral, kein positiv, aber auch kein negativ. Und negative Schwingungen kann ich meistens spüren, wenn sie mir denn schaden würden.

    Ich persönlich empfinde es als eine tragend Säule was ich dort gelernt habe, auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin was so drumherum läuft. Dort gibt es natürlich auch alle Irrungenund Wirrungen der Menschen die es in der spirituellen Entwicklung nun mal vorkommen, aber es hält sich in Grenzen meiner Meinung nach.

    Die Kryonschule kann eine Richtung und ein Rahmen für die eigene Entwicklung geben, was ich in unserer Zeit wichtig finde. Ich empfinde es als eine Basis, von der jeder, individuell weiter gehen kann.

    Dann ist die Kryonschule ein Teil deines Weges gewesen.

    ich habe andere Wege beschritten, die mich auch weiter gebracht haben und ich bin immer noch nicht am Ziel:/.

    Ob Kryonschule oder etwas anderes ist für mich persönlich unwichtig.

    Welcher Weg zum Ziel führt, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

    Wichtig wäre einzig allein die Selbst-Erkenntnis.

    Und die ist meistens schmerzhaft, ganz gleich welcher Weg beschritten wird.


    Es gibt mehrere Medien die dieses Wesenchanneln.

    Leider muss ich zugeben, dass mich das Channeln immer ein wenig skeptisch macht.

    Fast JEDER channelt irgendwelche hochstehenden Wesen: Kryon, Erzengel Michael, Raphael, Zadkiel, Saint Germain, ....

    Keiner einen Hubert Meier und Co, oder seinen inneren Lehrer oder inneren weisen alten Mann usw. , kommt mir manchmal sehr nach Ego- Aufbesserung vor.

    Wahrscheinlich würde aber auch keiner "zuhören", wenn ich nur meine innere weise Frau zitieren würde:D

    Aber das ist meine ganz persönliche Meinung zum Thema Channeln, jedem das Seine:hexe:.


    Einen lieben Gruß

    Simurgh

    Anouk Claes beschreibt eindringlich, dass die negativen Auswirkungen von unserer eigenen Einstellung her kommen und je mehr wir gegen Erfahrungen ankämpfen, umso heftiger wird die Re-Aktion auf der Gegenseite sein.

    Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen:D.

    Eine Freundin von mir ist in dieser Hinsicht extrem anfällig und ich habe damit doch tatsächlich "infiziert".

    Das war am Schluss so krass, dass ich da 10 Minuten am Computer Kopfschmerzen bekommen habe und extrem müde wurde.

    Nachdem ich mir dann gedacht habe: "jetzt reicht´s mir aber, das kann doch nicht so weiter gehen" und meinen Fokus in eine andere Richtung gelenkt habe, war der Spuk vorbei.

    Es ist wirklich interessant in was man sich so alles "reinsteigern" kann:ohmann:, aber schön ist, dass man es selbst wieder ändern kann :freude:


    Liebe Grüße

    Simurgh

    Hallo Sturmwind,


    in einer meditativen Phase nimmt man auch eigenes wahr,
    es kann aber auch etwas neutrales sein.
    Was bedeutet es also für dich?


    Wenn ich ähnliches wahrnehme ist es in erster Linie der Gegensatz von Licht und Schatten (so wie Yin und Yang).


    Liebe Grüße
    Simurgh

    Hagar hatte als Sklavin sicher nicht so viele Möglichkeiten. Gewähren lassen oder Flucht, vielleicht auch Sterben.


    Als ich diese Geschichte zum 1. Mal gelesen habe, war Sara für mich eine falsche Schlange (wenn man mögliche Aspekte der jüdischen Tradition außer acht lässt).
    Für mich ist Sara keine starke Frau, sondern eine verbitterte alte Frau, die auf ihre eigenen Ideen mit Eifersucht reagiert hatte.

    Um zu Verdeutlichen was ich meine ziehe ich gerne das Tarot herran, insbesondere die großen Arkana. Dort läßt sich für alle einfach das Grundprinzip der männlichen und weiblchen Energie nachlesen.

    Aha! :denk: Tolle Antwort ?( . Wozu also im Forum Fragen stellen und oder diskutieren? Letztendlich kann man auf jede Frage einfach mit einem Buchtitel antworten. Mit etwas Glück, wenn ich das ganze Buch gelesen habe, finde ich die Antwort. Nur gut, dass ich ziemlich viele Bücher habe :hüpfen: auch über Tarot :D .



    Und was männliche Energie ist. Mit Schwert ist "wie Männlich [sic]"?

    Auf einem Seminar durfte ich einmal ein Zweihandschwert in den Händen halten und führen. Das war so "geil" und ich konnte eine ungeheure Macht und Stärke dabei spüren.
    Falls das als männliche Energie gelten sollte, kann ich nur sagen: hoffentlich nicht, denn diese Form von Stärke sollte Frau nicht vorenthalten werden :freude:

    Liebe Vetch,


    ich glaube, es hat etwas mit deinem anderen Thread "Magie der Sprache" zu tun. Worte sind nicht nur schöpferisch, sondern können auch wie "Waffen" wirken (wie spitze Nadeln, dünne Pfeile, dicke Pfeile...).
    Wenn die betroffene Person abwesend ist, kann sie sich "energetisch" nicht so schnell zur Wehr setzen.
    Das eigene "Abwehrsystem" wirkt zwar trotzdem bei den meisten, aber einerseits gibt es da sicher Ausnahmen (z.B. bei Menschen mit "löchrigen" Energiesystemem" und anderseits kann das Bewusstsein solche "Angriffe" schneller abwehren.


    Allerdings glaube ich auch, dass Menschen immer über sich selbst sprechen, wenn sie über andere Menschen irgendwelche Aussagen machen, ganz gleich ob die Worte positive Inhalt haben oder einen negativen.
    Im Grunde spricht derjenige also über seine eigenen Mängel.
    Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass man sich schwerer tut, sich selbst positiv zu veränderen, wenn man laufend über andere schlecht spricht (weil die Magie der Sprache auch da Wirkung zeigt).



    LG
    Simurgh

    Hallo Kerstin,


    interessante Frage!
    Bisher war mir nur klar, dass meine Vornamen von ihrer Bedeutung her, sehr „stark“ sind und der 1. Vorname hebräisch und der 2. Altnordisch ist.


    Gabriele = hebräisch und bedeutet: Mann/Frau Gottes, Held Gottes, Gott ist stark, Gott ist mein Held
    und
    Erika = altnordisch und bedeutet: die Allein Herrschende


    Die Antwort auf diese Frage heute war auch interessant.
    Nachdem ich angefangen hatte mich für esoterische Themen zu „begeistern, kam ich natürlich auch an den Runen nicht vorbei. In einigen Runenratgebern und/oder „Runenforen“ hieß es wer mit Runen arbeiten will, sollte sich von anderen Systemen fernhalten, weil die „Kraft“ der Runen das nicht mag und negativ reagieren könnte. Konnte und wollte ich nicht glauben und hat sich bis heute auch nicht bestätigt.


    Später beschäftigte ich mich mit der Kabbala (über die Schreibweise streite ich jetzt nicht, denn es gibt da so einige :pardon: ) und den 72 Namen Gottes. Bei einem Engelsseminar lernte ich dann nicht nur den Namen meines Schutzengels kenne, sondern ungewöhnlicherweise auch den Namen meines „dunklen“ Engels (ungewöhnlich deshalb, weil ich bisher noch keinen getroffen habe, dem das passiert ist).


    Was heute nochmal ganz klar für mich sichtbar wurde, dass beide Systeme tief in mir verwurzelt sind (gleichberechtigt). Ich hatte von beiden schon höchst lehrreiche Visionen (von einer über Freya und der Abgabe der Fruchtbarkeit habe ich hier im Forum schon einmal berichtet).


    Vielleicht hängt das tatsächlich von der Namensgebung ab. Wer weiß das schon so sicher. Der Name soll wie das gesprochen Wort ja eine sehr machtvolle Kraft beinhalten.


    LG
    Simurgh (die Suchende :lupe: ) Eine Geschichte zur Bedeutung meines Nicknamens :anbet::heilig::hüpfen: , wenn wir schon gerade bei der Bedeutung von Namen sind :crazy: .

    sorry ich habe in mir keinen Teufel....... und es ging auch nicht um inneren Teufel, der mit Gott gewettet hat.


    Sondern es war Gott und SEIN Gegenspieler der "Teufel" (und da er der Gegenspieler von Gott war ist er auf Augenhöhe und somit in meinen Augen ebenfalls ein Gott) Und beide haben sie Gewettet...... und der Einsatz war ein Gläubiger......

    Ich glaube nicht daran, dass GOTT einen Gegenspieler braucht, der auch noch gleichberechtigt mit ihm ist und dadurch automatisch ebenfalls eine Gottheit sein müsste. Das hat auch nichts mit dem jüdischen Glauben zu tun und die Hiobsgeschichte ist jüdischen Ursprungs.
    Ich sehe den „Teufel“ nicht so wie die (katholische) Kirche als gefährlich und böse, sondern eher so wie im Tarot die Karte des Teufels beschrieben wird (der Akron Tarot gefällt mir von seiner Beschreibung her besonders gut). Er zeigt sich durch unbewusste Verdrängungen, aber auch durch bewusste (Beispiel: durch das Zölibat wird/wurde die körperliche Lust verpönt und die Frauen dann „verteufelt“, weil sie die verdrängte Lust doch wecken können) als eigener Schatten der auf die Außenwelt projiziert wurde.




    Der Teufel innen und Gott außen - das ist das Ergebnis von 2000 Jahren kirchlicher Machtpolitik!

    „der Teufel innen“ kommt nicht von der Kirche. Sie sieht ihn als böses, mächtiges Wesen im Außen und falls er doch mal im ‚Innern“ des Menschen landen sollte, wird heutzutage immer noch Exorzismus betrieben.



    persönlichen Schmerz der durch Wölfe im Schafspelz verursacht wurde, will differenziert angeschaut, gefühlt und geheilt werden.


    Gebe ich dir zum Teil Recht, weil es vieles gibt, was durchaus gefühlt und angesehen werden will, bevor es heilen kann. Leider gibt es aber auch viel Leid (und Krankheit), dass nichts mit persönlichem Schmerz zu tun hat und man deshalb auch fast (Ausnahmen gibt es auch da) keinen Zugang dazu hat.




    Nur insoweit, als ich nach 27, 28 Jahren Beschäftigung mit verschiedenen Wegen merke, dass ich mich zunehmend mehr an einem Dogma der modernen Esoterik reibe und dass ich glaube, dass dieses Dogma unter dem Stichwort "Selbstverantwortung" ebenfalls eine Schuldzuweisung an alle enthält, die sich in Situationen befinden, die nicht reversibel sind.
    Genau wie jene Religionen, von denen sich die neuen Sucher und Finder doch so permanent abgrenzen (wollen).
    Ob ich jetzt "Sünde" sage, oder "Du musst Deine negativen Gedanken ändern", ob ich ans Fegefeuer glaube oder an strafendes Karma, ist - im Endegerbnis- völlig egal.

    Die „moderne“ Esoterik macht es sich sehr, sehr leicht und kratzt wahrscheinlich aus Unwissen (kann ich aber nicht mit Sicherheit behaupten, ist nur ein „Gefühl“) an der Oberfläche des ursprünglichen Wissens, was die „alte“ Esoterik tatsächlich beinhaltet.
    Ich persönlich bin durchaus ein Anhänger der hermetischen Gesetze. Ich nehme mal die Polarität als Beispiel. Licht und Schatten und mit Schwarz und Weiß besonders gut erklärbar. Die meisten „Neu-Esoteriker“ sehen vieles entweder in Schwarz oder in Weiß (nur Licht oder eben nur Schatten).
    Die zig Grauschattierungen, die zwischen Weiß und Schwarz liegen werden leider selten bis gar nicht wahrgenommen.
    Ich glaube die Wahrheit von vielen Dingen liegt irgendwo in der Mitte, ist aber schwer zu leben.
    Ein weit hergeholtes Beispiel:
    Crowley soll angeblich 3 unterschiedliche Magier zum Malen in Auftrag gegeben haben.
    Einen Weißen (der in seinem Tarot auch enthalten ist), einen Schwarzen und einen Transzendenten (für mich der graue) Magier. Der graue Magier bewegt sich (eng) zwischen schwarzer und weißer Magie und trägt die größte Macht in sich. Da dieser Pfad allerdings sehr schmal ist, befindet sich der graue Magier auch ständig am Abgrund und könnte tief stürzen.
    Der Weg des grauen Magiers ist schwer zu erreichen (bedeutet viel Arbeit am eigenen Schatten), deshalb wird sich der „moderne“ Esoteriker auch schwer zu tun die Grautöne zwischen Weiß und Schwarz zu erkennen.
    Es soll schließlich alles schnell gehen und mit wenigen Seminaren (oder mit dem Lesen von einigen Büchern) erreichbar und locker machbar zu sein. Und alles soll ja dann so gut funktionieren, ob Krankheit „wegzaubern“, Geld „herzaubern“ oder eine perfekte Beziehung führen, liegt alles in der Macht des Anwenders. Manchmal klappt´s tatsächlich (mit dem Nachbarn) und oh Wunder ist alles super und toll, aber leider funktioniert es nur manchmal und viele bleiben auf der Strecke und sind dann auch noch selber schuld.



    Auch auf die Gefahr hin, jetzt Wortklauberei zu betreiben, ist es mir wichtig, da doch ein paar Dinge dazu zu sagen. Große Konzepte, das stimmt. Wenn es um Krankheit, Leid, Schicksal, Schuld/Verantwortung, Heilung usw. geht, geht es um Großes. Da ist es auch besonders wichtig, für sich und für die Mitleser, klar zu haben, was man mit manchen Begriffen meint oder wie man sie versteht und benutzt. Schuld z.B. ist ja so ein Thema, das schnell mal emotionalisiert. Dass diese Themen Kaskaden auslösen können, schien schon klar. Dass da ganz viele Meinungen und Sichtweisen zusammen kommen können, ebenfalls klar.

    Dann fange ich mal zu erklären an, was ich unter Krankheit, Leid, Schicksal, Schuld und oder Verantwortung und Heilung verstehe.
    Meine Wahrheit liegt auch hier irgendwo in der Mitte.


    Ich gehe davon aus, dass ich es 2 große Kategorien gibt (vielleicht auch mehr, tut aber für die Erklärung hier nichts zur Sache), in die man Krankheit einteilen könnte.


    1.
    Für manche Erkrankungen trägt der Mensch eine gewisse Verantwortung und zwar durch (z.B. nicht gesunde) Lebensführung, Gefühle (über Wut könnte ich einiges aus eigener Erfahrung schreiben, würde aber zu weit führen) und Gedanken, allem voran aber das „gesprochene“ Wort.
    Wobei wir wieder bei der Bibel wären: Im Anfang war das Wort …
    Die Macht des Wortes wird leider viel zu oft unterschätzt.


    Was die Lebensumstände betrifft bin ich mit meiner Meinung in guter Gesellschaft. Selbst Samuel Hahnemann gab seinen Schülern weiter, dass ihre Patienten auch bereit sein sollten, die negativen Lebensumstände zu verändern, die zur Erkrankung geführt hatten.


    2.
    Hahnemann glaubte aber auch an eine Form von Vererbung, die er über seine Miasmenlehre zu erklären versuchte.
    Ich bin auch genauso davon überzeugt, dass viele Erkrankungen nichts mit dem eigenen Leben und Verhalten zu tun haben, sondern weit in der Vergangenheit unserer Vorfahren (und manchmal auch anderer Personen) liegt und durch irgendetwas „aktiviert“ wurde (diese Aktivierungs-Geschichte fängt nach meiner Auffassung manchmal bereits bei der Zeugung an und lässt sich meistens nicht mehr bewusst beeinflussen).


    Inzwischen gibt auch die sogenannte Wissenschaft zu, dass Gene sich beim Menschen aktivieren, aber auch deaktivieren können. Ich gehe davon aus, dass viele „Aktivierungen“ dabei sind, die sich auch mit größter Bemühung nicht mehr nachträglich „ausbessern“ lassen.



    Ich vermute, dass das möglicherweise mit einer Form von Familien- und Sippen-Gewissen zu tun haben könnte. Aber wie gesagt, es ist nur eine Vermutung, die ich in Erwägung ziehe.



    Ich sollte nun endlich mit Kochen anfangen :D
    bis später
    Simurgh