Beiträge von Vetch

    Die "so Wicken" wuchern wundervoll in dem einem Pflanzenkasten, den ich gelassen habe - da drin wächst also Vonselbstgesähtes, und wir haben jeden Tag Besuch von der größten und schwärzesten Biene - oder was immer das genau ist - die ich je gesehen habe:


    2019:06:07 15:19:09 Wilde Hummel.jpg


    :lbn:


    edit:

    Scheint eine Holzbiene zu sein. Dass die mal nicht den Balkon frisst... :D

    :ktzchn: Die Shirts sind toll!


    Ich mag halt Amazon nicht und bestelle dort nicht mehr.

    Ich hab sie meinem Freund gezeigt, der bestellt viel dort. :argh:

    Wer weiß... :)

    aufklärende PDF damit ma weiß, dass das a Schaas is.

    Dann werd ich alles wieder ausreißen, was hier durch meine Schuld an einigen Orten in der Stadt und aufm Balkon wächst. lol



    In meinen Seedballs sind Kornrade, so Wicken, Ringelblume, Klee und andere Samen, die ich von Wildblumen gesammelt habe, deren Samen ich vor Jahren mal bei ner bio- und alte Sorten-Gärtnerrei bestellt habe. Leider hab ich den Namen vergessen.

    Wenn ich den noch finde, reiche ich den Link nach.


    :gb:

    edit 4. Juni 2019:

    Im Faden Tierwohl hat sich eine Unterhaltung zu diesem interessanten Thema entwickelt, die ich hierher verschoben habe.



    Tja, bei mir hier in der Stadt reichts derweil nur für Bienenblumen auf dem Balkon und Seedballs.

    Und Petitionen. Und viel viel weniger Plastikmüll seit ein paar Jahren. Und Veganismus.

    Letzten Winter haben wirs nicht mal übers Herz gebracht, diese Stinkwanzen in die Kälte rauszuschmeißen. Viele haben bei uns überwintert.


    Kleine und große und alberne und wichtige Dinge tun und LASSEN.


    Wir sind nicht hier auf der Erde, um perfekt zu sein. Und wir sind auch nicht hier, um uns gehen zu lassen und alles zu verschlingen.


    seufz


    :stzktz::palm1:

    Kyo, dieser Faden wurde gestartet, um Informationen über Flüche zu bekommen.

    Nun meine Frage, da ich dazu im weiten Internet nichts wirklich Brauchbares gefunden habe und nur hier einen kleinen Thread, wo jemand berichtete er wurde "beflucht".


    Was ist wichtig zu wissen über ausgesprochene Flüche? Hat jemand Erfahrungen in dieser Richtung?


    Es wurde nicht um Meinung zu oder Analyse der Situation gebeten. Ich erwähne das auch wegen deines Beitrags in dem von dir gestarteten Faden zu Schattenarbeit:

    Dieser Thread wurde nicht zum Diskutieren gestartet sondern zum Austauschen von Erfahrungen. So wie es auch im Titel steht. Eigentlich ein ganz einfacher Wunsch.

    Du möchtest Achtsamkeit und dass deine Wünsche respektiert werden. Am Schönsten und Heilsamsten wirkt sowas, wenn wir selber sind und tun, was wir uns von anderen wünschen. :)

    Liebe Leute,


    bitte zurück zum Thema Maria 2.0.

    Austausch zum Forum, wie sich UserInnen hier fühlen etc., sollen auch ihren Raum haben. Eröffne wer möchte dazu bitte ein neues Thema, z.B. im Kummerkasten.

    Danke :)


    Vetch in Modmodus

    Das Thema "Portaltage" kam in den nun folgenden 23 Posts so gut wie gar nicht vor, darum habe ich diese Beiträge, die sich größtenteils seufz mit dem Brand von Notre Dame beschäftigen, in einen neuen Faden verschoben.


    Bitte hier entlang: Der Brand von Notre Dame im April 2019


    Und nun zurück zu den Portaltagen...


    Der letzte war am 19. April 2019, nächste ist am 27. April 2019.


    :glxkx:

    Ah, hab grad geguckt, inzwischen sind auch die Goldenen Regeln mitsamt Kommentaren auf deutsch über den Link zu finden.

    (Noch mal: https://inayatiorder.org/rules-commentary-languages/ - ganz unten.)


    Ich hab eben in meinem Kalender gesehen, dass demnächst bei uns die sechste Regel ansteht, und ich hab noch gar nichts zur fünften geschrieben. Sie lautet:


    Erhebe keinen Anspruch auf das,

    was einem anderen gehört.


    Zu dieser Regel habe ich zum ersten Mal den Kommentar von Pir Zia gelesen. Wie es sich so fügt. Am morgen hatten der Oger der Gefährte und ich uns noch darüber unterhalten, wie toll es wäre, wenn wir in anderen Umständen aufgewachsen wären; in einer Sufi Familie z.B., so wie Idries Shah, was wir da alles schon jung erfahren und gelernt und geübt hätten-

    Jo, und genau davon schreibt Pir Zia. Er beginnt mit dem Begehren nach Materiellem, doch es geht nicht nur darum, bei dieser Regel. Auf dem "spirituellen Weg", wie er schreibt, begehren wir oft auch die Weisheit anderer, wünschen uns, genau so erleuchtet, weit, begabt, hellsichtig etc.pp. zu sein, wie andere, die uns grad beeindrucken.

    Also, ich neige jedenfalls dazu, und dieser Aspekt der Eisernen Regel N°5 erinnert mich daran, das ich genau die skills und items habe, die ich brauche für das Level im Lebensspiel, auf dem ich mich grad befinde. :boot:


    Also, das war bis jetzt der einzige Kommentar, den ich zu den Regeln gelesen habe, und ich kann ihn sehr empfehlen. :smug:


    Jo, und da ich das schreibe, fällt mir noch eine Zen-Geschichte ein, die dazu passt, finde ich. Here goes:


    Ein Meister hatte einen wunderbaren Schüler, der übte hingebungsvoll und war klug und weit fortgeschritten, und doch kam er nicht zum Satori, er erlangte die Erleuchtung nicht.
    Der Meister nahm diesen Schüler mit auf eine Reise. Und wie sie auf der Straße gehen, zeigt der Meister auf ein wunderbares Anwesen am Berghang in der Ferne und sagt:
    “Du bist als Findelkind zu uns ins Kloster gekommen und hast dich immer nach deinem eigenen Zuhause gesehnt. Dieses Anwesen dort ist dein Zuhause. Ich schenke es dir."
    In diesem Moment erlangte der Schüler die Erleuchtung.


    :palm1:

    Ah, Sufi Geschichten.




    Der Hoja, Nasrudin, erfindet den Zauberstab. Wow!


    Als erstes tut er was ganz Wichtiges. Er wedelt damit, und boings!, ein Patentamt materialisiert sich vor ihm.
    Er geht rein und sagt zum Beamten, der darin sitzt:
    "Ich habe grade den Zauberstab erfunden und möchte ihn patentieren lassen."
    Der Beamte guckt von den Akten auf, mit denen er beschäftigt ist. Er mustert Nasrudin mit einem abfälligen Blick und sagt
    "Guter Mann, Zauberstäbe gibt es nicht. Verschwinde, du Irrer, ich hab zu tun."
    Also verlässt Nasrudin die Amtsstube wieder, wedelt draußen mit dem Zauberstab, und das Patentamt verschwindet.



    :)

    Ajooo, klar!

    Mir gings ja nicht darum, das Lob der Anstrengung zu singen.
    Ich hab das gepostet, weil mir aufgefallen ist, dass ich mir wegen meiner Programmierung oft nicht erlaubt habe (vertrauensvoll schreibe ich das in der Vergangenheit), mir Anstrengung überhaupt zu erlauben, weil die Zivilisation und ich mir selbst vorgegaukelt haben, dass alles ganz einfach und leicht gehen müsse.

    Und oh, ich MAGS, wenns leicht und einfach geht. Nur, manches braucht halt Anstrengung, und das ist auch oft gut.



    :)

    Ohh, so viel Input. Wie schön!


    Ich kann mit euren Posts sehr viel anfangen und fühl mich darüber hinaus inspiriert. Danke!



    Das hab ich alles noch mal zitiert, weils mir so gut gefällt. Aaaamen! :D


    Nur ersetze ich für mich in dem Text "leicht" und "schwer" mit "gut" und "schlecht". Warum - das kommt demnächst untendrunter. :)



    Auch in der Ehe ist eine Anstrengung nur erstrebenswert, wobei die Waagschale zu beachten ist. Mein Mann und ich reden unter uns sehr gerne über unseren Stolz darüber, das wir unsere Ehe, wie sie nun auf ihren festem Fundament steht, hart erarbeitet hatten und immer noch tun. Von nix kommt da einfach nix.


    Was du hier ansprichst, finde ich noch mal besonders passend, weils auch eins von den Dingen ist, die uns ganz verquer und unheilsam einprogrammiert wurden und werden.
    Fast jede Art von Schmachtschnulze, sei's in der Musik, in Filmen, Büchern, Zeitschriften etc. erzählt uns, wenn wir nur den Richtigen/die Richtige gefunden haben, dann wär alles gut, und leicht und schön und toll. Und wenns nicht leicht und gut und schön und toll ist, dann isses halt noch nicht der/die Richtige.
    Ich hab meinen Gefährten über ne Online-Plattform kennengelernt ("Gleichklang", ich mach gerne Werbung für die), und was mich als Erstes für ihn einnahm, war dieser Text auf seinem Profil:
    "...da nach dem Verliebtsein bekanntlich die "Arbeit" anfängt, wünschen wir uns Toleranz, Achtsamkeit und Respekt voneinander zu lernen, damit echte und innige Liebe wachsen kann..."
    Jo, und damit sind wir nun beschäftigt, mit dieser "Arbeit". Lohnt sich. Und wenn wirs nicht täten, wären wir nicht mehr zusammen. :)



    Stimmt zwar generell so, liebe Vetch, wie du es beschreibst, aber trotzdem kenne ich auch Situationen/Phasen, da war es am anstrengendsten, sich nicht anzustrengen. Gerade wer so gerne "Macher" ist, tut sich oft damit schwer, mal loszulassen und dem Strom zu folgen, zu vertrauen.


    Ja klar. :) Eine Grundregel des Lebens lautet: Es gibt keine Absoluten Wahrheiten - nicht hier in unserer 3-D Welt.
    Wie du ganz richtig scheibst, kann Loslassen und Leichtigkeit auch ganz schön anstrengend sein, und außerdem ist Anstrengung auch kein Wert an sich. Sie ist weder gut noch schlecht. Kommt immer, immer auf den Zusammenhang an, Set, Setting und Dosis. :)


    Mir gings ja nicht darum, das Lob der Anstrengung zu singen.
    Ich hab das gepostet, weil mir aufgefallen ist, dass ich mir wegen meiner Programmierung oft nicht erlaubt habe (vertrauensvoll schreibe ich das in der Vergangenheit), mir Anstrengung überhaupt zu erlauben, weil die Zivilisation und ich mir selbst vorgegaukelt haben, dass alles ganz einfach und leicht gehen müsse.


    Die Lösung für mich ist, mich für beides zu öffnen: für Anstrengung dort, wo ich eine Aufgabe nur so zufriedenstellend lösen kann und für Leichtigkeit, wenn das Leben mir etwas schenken will.


    Genau! Wie schön!


    Anstrengung ist nicht gleich Anstrengung. Wenn ich dem Herz folge, fließt mir trotz Anstrengung immer auch genug Kraft zu. Will ich ums verplatzen meinen Dickkopf durchsetzen, dann powere ich mich aus.


    Sehr gut gesagt, finde ich. Das passt gut zu dem, was Burkhard geschrieben hat, und ihr beleuchtet, finde ich, einen weiteren Aspekt der Sache:


    Dabei ist mir aufgefallen: "schwer" + "leicht" ist ein Bewertung unseres Verstandes!
    Was sagt das Herz?
    Ich bin zu dem Schluß gekommen: das es ist wie es ist!


    Verstand und Herz - aye.


    Es ist, so seh ich das, eine Aufgabe des Verstandes, zu bewerten, abzuwägen, zu unterscheiden.


    Wobei, so wie ich das sehe, sind "schwer" und "leicht" keine Bewertungen des Verstandes. Wie du schreibst, Burkhard: Es ist wie es ist. Schwer, anstrengend, einfach, leicht - das sind Manifestationen, die der Körper spürt, und auch das Herz.
    Der Verstand kommt ins Spiel, wenns darum geht, diese Manifestationen zu bewerten mit angenehm, lästig, grässlich, schön etc.
    Der Verstand führt uns dann weiter, wenn wir uns von ihm führen lassen, wenns um Strategien der Vermeidung oder Verstärkung geht.
    Der Verstand kann uns dann auch das Herz schwer machen und die Wahrnehmung des Herzens trüben und seinen Kanal zur Quelle ganz eng und schmal machen.


    Der Verstand - der Intellekt - ist ein so wunderbares Werkzeug, doch so wie ich das zur Zeit sehe, hat er keinen Draht zur Quelle. Der Draht zur Quelle führt über das Herz. (Dazu passt, finde ich, die PCS-Tarot-Karte "Die Liebenden". Warum? Ich linke der Einfachkeit halber zu nem alten Post von mir, Was ist das Ego? - zu lesen ab "Zur Illustration")


    Und doch ist das Herz auch nicht die Instanz, die uns allein führen soll.


    Herz und Verstand, so sehe ich das zur Zeit, sind die Kräfte, die unseren Wagen ziehen - gemeinsam. Eine schöne Illustration dazu finden wir auf der Tarotkarte Der Wagen von Pamela Colman Smith. Die beiden Sphingen repräsentieren in dem Zusammenhang Herz und Verstand, die so oft in verschiedene Richtungen ziehen. Die Kunst des Wagenlenkers (die Seele... der Wille... das heile Ego... setze ein, was für dich stimmig ist) besteht darin, diese beiden Kräfte in eine Richtung ziehen zu lassen.
    Bei vielen Wagen - bei vielen Menschen - ist eine Sphinx stärker als die andere, oder eine ist ganz verkümmert und zieht nicht mit. So fährste bestenfalls in in anstregendem Zickzack (und das ist nicht die schöne Art der Anstrengung, die ich im ersten Post meinte...) oder schlimmstenfalls im Kreis.


    Ja, und wie ziehen Herz und Verstand in eine Richtung?


    Im Tarot wie ich es kenne - so wie's die meisten kennen - wird der Verstand repräsentiert durch die Schwerter. Sehr passend. Ein Schwert - oder auch ein Messer - ist ein Werkzeug. Wer es kunstvoll gebrauchen möchte, muss üben (Anstrengung... :) ). Es kann trennen und abschneiden. Es kann verletzen und als Zwangsmittel missbraucht werden.
    Doch der Verstand, so seh ich das, SOLL unterscheiden und abwägen und bewerten. Bloß eben nicht nach Maßstäben, die lebensfeindlich sind. Und was uns in der Zivilisation beigebracht wird, was wir als 'normal' zu akzeptieren gerlernt haben, ist sehr sehr oft leider absolut lebensfeindlich und unheilsam. So wird er Verstand wird als Werkzeug missbraucht, das uns erklärt, es gäbe "keine Alternative", es gäbe Sachzwänge, wirtschaftliches Wachstum sei das allerwichtigste, etc.pp.


    Doch wenn der Verstand nicht auf alles hört, sich nicht alles einverleibt und reproduziert, was ihm von außen eingetrichtert wird, indem er stattdessen das Herz hört und sorgsam prüft und auswählt, dann bewegt sich unser Wagen entlang unseres Weges.


    Ich antworte immer wenn mir jemand sagt, "es ist ganz leicht" komm mit zum Bogenschießen oder Klöppeln oder sonst was, es ist ganz leicht...


    Hehe. Genau! :heart:



    wg. Copyright: Die kleine Triskel hab ich selbst gemacht, und wer will kann sie gerne verwenden.

    Ich hatte gestern eine sehr eindringliche und doch so schlichte Erkenntnis. Auch mal wieder was, das wir alle hier sowieso 'wissen' - ja, ich behaupte wirklich ALLE: Dass schnell, leicht und billig niemals wirklich was bringt. Dass wir uns anstregend müssen, wenn wir zur Meisterschaft kommen möchten - egal auf welchem Gebiet.


    Und doch: in der Zivilisation -- alles in mir sträubt sich, das Wort "Kultur" in diesem Zusammenhang zu verwenden -- in der Zivilisation, in der wir aufgewachsen sind und die uns geprägt hat, bekommen wir, meist unbewusst, eine ganz andere Erwartungshaltung vermittelt.


    Ich habe das bei mir gestern bemerkt, als ich einen Text einer spirituellen Lehrerin las, in dem sie sinngemäß sagte, geistige Transformation erfordere Anstrengung. (Vergesst die 'geistige Transformation' geich wieder, darum gehts hier nicht.)


    Ich hab erst gar nicht verstanden, warum diese Aussage mich so erfreut hat.
    Dann kam ich drauf:
    Ich habe so viele Anleitungstexte schon gelesen und gehört, wo's heißt Es ist ganz einfach, leg los! Meditieren, Visualisieren, Kontemplation, Yoga, etcpp. Mach einfach, es ist ganz leicht, du kannst das, jede und jeder kann das.


    Und wenn ichs dann überhaupt nicht konnte, war ich total frustriert und dachte, ich wär halt unbegabt, es wär vergeblich, ich könnte es einfach nicht und würds auch niemals lernen, weil ungeeignet.


    Wie ermutigend, wirklich ermutigend finde ich dagegen diese Aussage:
    Wenn du Erfolg möchtest, dann musst du dich anstrengen und viel üben, und es wird dauern. Häng dich rein und bleib dran.
    DAMIT kann ich was anfangen. Wenn ich dann nicht gleich Erfolg habe, dann weiß ich, dass es nicht daran liegt, dass ich was falsch mache, oder es nie lernen werde, oder ich mich nicht genug anstrenge und sowieso nen Versager bin.
    Ich weiß, dass es daran liegt, dass ich erst am Anfang bin und zu üben habe. Geduld und Ausdauer sind gefragt, und das sind zwei wirklich schöne Kräfte.


    Ach, und wie oft hab ich selber Blödsinn verzapft, wenn ich andern was vermitteln wollte und sagte "Das ist ganz einfach."


    Etwas Neues anzufangen, etwas zu lernen und zu üben ist (meistens) überhaupt nicht einfach, sondern es braucht Hingabe und Anstrengung.


    Und das ist überhaupt nicht schlimm.


    Was dagegen ganz falsch ist, ist diese verhängnisvolle Gleichsetzung von


    EINFACH & LEICHT = GUT


    und


    SCHWER & ANSTRENGEND = SCHLECHT


    Ich behaupte, diese falschen Verknüpfungen wurden in fast allen von uns angelegt und werden täglich verstärkt. Z.B. durch Reklame. So wird Konsum gefördert und wir werden träge und mutlos gehalten.


    Jaja, sagt mein Gefährte der Studienrat (ja, wirklich). So isses in der Schule auch, alles soll einfach und leicht sein und Spaß machen...
    STOP!
    Da ist sie wieder, die verhängnisvolle Verknüpfung von Anstrengung = Elend .
    Lernen muss wirklich Spaß machen, sonst funktioniert es nicht gut (vgl. dazu Gerald Hüther). Deswegen kann (muss und wird) es trotzdem anstrengend sein.


    Anstrengung macht Spaß!


    Natürlich nicht jede Art der Anstrengung. Wenn sie mit ungesunden Schmerzen verbunden ist, ist sie unheilsam. Genauso schlimm - oder noch schlimmer und leider allgegenwärtig in der Zivilisation ist sinnlose und/oder fremdbestimmte Anstrengung. Sowas macht tatsächlich keinen Spaß. Und wird andererseits als Tugend, als Disziplin missverstanden.
    Gesunde Disziplin ist was ganz anderes. Ich achte z.B. immer disziplinierter auf meine Innere Stimme und folge ihr auch immer disziplinierter. Das ist nicht einfach. Doch sehr befriedigend und lohnend. Und es hat zur Folge, dass ich in den Augen der zivilisierten Normalität immer undisziplinierter erscheine.


    Eya. Was war da jetzt so bahnbrechend neu dran, o Vetch?
    Nicht viel---für mich war neu, dass ich sehr deutlich erkenne, wie tief ich von der Zivilisation geprägt bin. Wie oft ich doch, obwohl ich intellektuell was ganz anderes weiß, glaube, dass manche Dinge einfach und schnell gehen müssen.
    Ich bin echt froh, dass ich jetzt mal begriffen habe, dass in Wahrheit vieles Gute schwer und anstregend ist und lange Zeit braucht. => Ich muss nicht alles sofort können, ich darf in Ruhe üben. Und Spaß dabei haben.
    Wie SCHÖN!


    :)

    Tschaaa.
    Ich hab ja lange hier nichts mehr geschrieben. Trotz Depri und Gedödel: Mit den 40 Regeln mache ich wie gehabt weiter.
    Eine habe ich hier überhaupt nicht erwähnt, obwohl wir sie weit über 40 Tage lang "am Laufen" hatten. Nach dem "nicht schlecht über andere reden in ihrer Abwesenheit" (etwas, das wir nach wie vor fleißig zu üben haben) kommt:


    Ziehe keinen Vorteil aus der Unwissenheit anderer.


    Diese Regel zu befolgen fällt mir leicht - so weit ich mich selbst klar sehen kann. Drum hatte ich nicht viel drüber zu schreiben.
    Wenn wir z.B. Flohmarkt machen, bin ich diejenige, die potentielle KundInnen auf Makel und/oder Nachteile an den Waren aufmerksam macht.
    Und so. Ich konnte das noch nie leiden, Leute auflaufen oder sich für Mist entscheiden zu lassen, weil ihnen Informationen fehlen. Ich gebe in der Regel mehr Informationen weiter als die Leuts haben wollen.
    Manchmal bin ich vielleicht nicht GANZ offen, wenn es hier daheim um die Verteilung von köstlichen Nahrungsmittel geht. (Denkt euch an dieser Stelle ein Bild von einem nicht ganz fair geteilten Kuchenstück, das so präsentiert wird, dass die kleinere Hälfte aussieht, als wäre sie die größere...) Ich achte jetzt mehr drauf. :)


    Seit gestern gilt hier die vierte Regel:


    Prahle nicht mit deinen guten Taten.


    Ja, die Regel find ich wieder kniffliger.
    Erst mal verkürze ich sie: prahle nicht genügt, finde ich.


    Was sie bedeutet ahne ich. Es geht um viel mehr als nur um offensichtliche, ungehemmte Angeberei.


    Wir haben z.B. gestern morgen viel über Narzissmus gesprochen und ich habe meinem Gefährten erzählt von meinen nicht unbeträchtlichen Erfahrungen mit Menschen, die an Narzissmus leiden. Die meiste Zeit war das Übermittlung von Information, die ich durch meine Erfahrungen gewonnen habe. Und doch bin ich immer mal wieder ins Rühmen geschlittert - teilweise auch von Verhaltensweisen meinerseits, die gar nicht so rühmlich waren und mich trotzdem irnzwie stolz gemacht haben. Das war Prahlen.


    Andererseits empfinde ich das, was ich oben geschrieben habe, nicht als Prahlerei. ("Diese Regel zu befolgen fällt mir leicht" etc) Das ist die Wahrheit, und ich habs nicht hingeschrieben, um euch zu vermitteln, wie toll ich bin, sondern um zu erklären, warum ich so lange hier nichts gepostet habe.


    Jo, heute ist der zweite Tag. Ma guggn. Ich denk ja von mir, dass ich eher keine Angeberin bin. Ma guggn, jetzt da ich (mindestens...) 40 Tage drauf achte, was ich da noch bemerke.


    :)

    Liebe Mondin... Ich bin hier ja nur Moderatorin am Rande, doch auch als Boardmitglied und Initiatorin dieses Diskussionsfadens möchte ich dich bitten, entweder etwas zum Thema beizutragen oder den Faden einfach zu ingnorieren. Es geht hier nicht um Sahne (sie hat ihre eigenen Fäden), es geht nicht um pränatale Erfahrungen (mach gerne einen Faden dazu auf), es geht um die Wirkung von Worten.
    Das ist mit "Die Magie der Sprache" gemeint. Du hättest wirklich den Faden lesen sollen, bevor du reinplatzt. Wenn du zu gründlichem Lesen keine Geduld aufbringst (ein Gefühl, das mir selbst sehr vertraut ist...) und doch dringend das Bedürfnis hast, dich zu äußern, dann kannst du, wie erwähnt, einen neuen Faden eröffnen und darin auf einzelne Beiträge hier Bezug nehmen.
    Das ist ein Gebot der Höflichkeit, es hilft außerdem, die Diskussionen hier einigermaßen übersichtlich zu halten und es ist vor allem auch eine Boardregel.


    Danke.




    Und noch was zum Thema. :)
    Ich finde das mit dem "Willen meiner Mutter" spannend. Ich glaub allerdings, es ist eine individuelle Bedeutung des Wortes, was Sahnes persönliche Wahrheit und die Wirkung ihrer Erkenntnis nicht schmälert. Ich werd auch mal drauf achten, wann ich (immer noch :) ) das Wort "Wille" verwende.


    Und noch was...


    Als ich den Faden gestartet habe, gings mir um die Wirkung von Sprache
    und Wörtern allgemein, nicht nur um den Begriff "Wille". Ich hätte
    besser mit einem andern Wort angefangen - "Wille" ist wirklich ein sehr
    mächtiger Begriff...Ich hatte kurz überlegt, den Faden zu teilen, und inzwischen bedaure ich, dass ich es nicht getan habe. Eine Diskussion zum Thema WILLE und eine zur Magie der Sprache. Es gibt so viele schöne, magische Wörter...
    WIRKLICHKEIT vs. REALITÄT. WÜRDE. EHRE (hat das was mit "Ehrlichkeit" zu tun? Ich finde ja!), FINDEN. und & und


    :)

    Nur ganz kurz (wenig Zeit): Ich habe inzwischen auch das Video zu zwei Frauenrollen von Teal Swan gefunden, das mich tief berührt hat. Und ich hab beide Videos auf mich wirken lassen. Für mich sind sie sehr stimmig. Sehr.
    Wobei ich den 'neuen' Mann und die 'traditionelle' Frau in den Videos nicht als 'so sind richtige Männer, so sind richtige Frauen" verstehe, sondern als die Essenz zweier Polaritäten.
    Ich - kann nur für mich sprechen - trage beides in mir, und auch viel von den m.E. durch die unheilsame Normalitätstrance unserer Gesellschaft pervertierten Gegenparts. Die zu heilen, die Essenz zu leben - beide - damit kann ich viel anfangen.


    :)

    P.S.
    Weil es so klasse passt. Grad kam ein neues Video (auf Englisch) von Teal Swan raus. Sie nimmt dort zwei verschiedene Männerrollen an - die "traditionelle" und die "neue".
    Der neue Mann stellt sich da in einigen Aspekten ganz anders dar, als ich und viele andere, inkl. des "Traditionellen" erwartet haben. Und stellt sich raus, der "neue" Mann ist der alte, der wirkliche, der usprüngliche,
    Also, wenn wir das Video als Wahrheit nehmen. Auf mich wirkt es wahr. Gruselt mich auch ein bisschen, lässt mich auch froh grinsen. Da spüre ich einen Wind von Freiheit und Veränderung.
    Teal übernimmt diese Rollen quasi so wie in einer Aufstellung, die Aspekte sprechen durch sie.



    Also, auch das versuche ich hier nicht als Die Wahrheit anzubieten, ich finds bloß so extrem passend zu dieser Diskussion und es kam just heute auf YouTube raus.


    Und nu guck ich mal, ob Teal Swan sowas auch zu Frauenrollen hat. Und wenn, dann bin ich sehr gespannt, wie's mir schmeckt... Ich kann mich nämlich ganz gut mit dieser "neuer/alter Mann"-Rolle identifizieren... Und -- vgl. PantherIn-AdlerIn :D -- wer sagt, dass wir hier alle die reine Essenz verkörpern?


    :D

    Zwei Tage war ich nicht online...


    Ich hab übrigens für diesen Faden keine Moderationskräfte gebraucht. Zitieren, verlinken und neue Fäden eröffnen kann hier jede und jeder, und ich habs als Vetch getan. :)


    Es ist gekommen, was ich mir gewünscht habe: Eine Diskussion zu "weiblicher Energie" und "männlicher Energie", zwei Begriffe, die Burkhard beigetragen hat.
    Und das sehe ich wie Stachelturm:
    @Burkhard J. Nahim
    In meinen Augen hast du im Sarah und Hagar Faden mit deiner Frage einen Nebenfluss eröffnet, und der hat hier nun Raum.


    Leider ist die Diskussion ziemlich durchwoben von... ich suche nach einem passenden, doch nicht treffenden Wort (im Sinne von "Autsch! Bin getroffen und verletzt")... naja, Befindlichkeiten. Das ist bei dem Thema allerdings keine Überraschung.
    Ich bin da selbst auch sehr be- und empfindlich, und das war auch ein Motiv, diesen Diskussions-Fluss auszukoppeln: Ich möchte üben, dieses Thema wohlwollend und unaufgeregt zu diskutieren. :)


    Also, Burkhard: es geht nicht um dich. Du hast den Stein angestoßen, ich hab ihn weiter gekickt, und nu rollt er. Hat nichts mit dir als Person zu tun.


    Ok, und zur Frage an sich, da sollte ich auch was zu sagen, wenn ich schon frage.
    Also.


    Ich halte Wesensdefinitionen für gefährlich und unheilsam.


    Wer auf Erden hat die allumfassende Weisheit, genau zu wissen, was z.B. "weibliche/männlich Energie" ausmacht?


    Deswegen hab ich nach der Quelle gefragt.
    Grade das Tarot (welches Tarot?) ist eine wunderbare Grundlage dafür, dass wir Menschen wenig bis nichts sicher wissen. Im Tarot gibt es unzählige verschiedene Sichtweisen auf männliche und weibliiche Energie, ob du nun das Pamela Colman Smith ("Rider Waite") nimmst, Marsaille, das Frida Harris-Crowley Deck, Motherpeace, Arcus Arcanum, Sisters of the Moon, erotische Decks, etc.pp. (Und zu fast jedem Deck gibt es mehrere bis sehr viele Deutungsbücher.)
    Die Großen Arcana sind dabei noch mal besonders ... beweglich und mehrdeutig. Das ist zumindest meine persönliche Erfahrung mit Tarot, also meine UPG (unverifizierte persönliche Gnosis nach über 30 Jahren Tarotpraxis).
    Das Tarot ist ein so gutes Argument für mich, da brauch ich gar nicht weitere spitituelle Lehrerinnen und Lehrer bemühen, oder Mythen, Lehren, Schulen, philosophische Sichtweisen, medizinische Definitionen...
    Allüberall gibt es unzählige verschiedene Definitionen dessen, was "weiblich" und "männlich" ausmacht. Wer hat nun recht?


    Und da kommt die unverifizierte persönliche Gnosis ins Spiel. Ich habe das nicht abwertend gemeint, als ich fragte, ob deine Definition, Burkhard , UPG sei.

    ob ... du's aus der Tiefe deines Gemütes schöpfst, also irzwie einfach weißt, was auch als "unverifizierte Gnosis" bezeichnet wird.

    Obwohl... da ichs grad noch mal lese muss ich zugeben, dass das schon bisschen polemisch von mir war, das "aus der Tiefe deines Gemüts". Ich bitte um Nachsicht. Ich habs weniger bös gemeint, als es rüberkommt. Ich hab sehr gegrinst, als ich das tippte, und es war ein freundliches, nette Grinsen, nach dem Motto "Lieber den besten Freund vergrätzt als eine dumme Bemerkung unterdrückt". :)
    Also sorry X)


    Jo, meine UPG bzgl. "männlicher" und "weiblicher" Energie zur Zeit (sie hat sich oft geändert und kann sich weiterhin ändern):
    Es gibt tatsächlich weibliche und männliche Energie oder... oke, Energie ist neutral, doch es gibt weibliche und männliche Arten der Anwendung. Wir hier inkarniert haben beides in uns, in ganz individuell verschiedenen Ausprägungen und Auswirkungen.


    Eine Aufgabe des Weiblichen ist es, zu zerstören. Das, was zu viel wurde, was überbordet und dadurch schändlich wird, das muss gestutzt und auch mal ganz zerstört werden, Reinigung, Recycling - das fällt nach meinem derzeitigen Wissensstand in den Bereich "Aufgaben des Weiblichen".
    Jaja, gebären und nähren und sowas auch, nur, das weiß ja eh jeder und jede. Und darauf wird das Weibliche so gerne reduziert. Sehr ungesund - nach meiner UPG. Wobei, das ist nicht nur aus den Tiefen meines Gemüts entstiegen, sondern ich kann auch paar Quellen angeben, wo dem Weibliches das Zerstörerische zugeschrieben wird. Wenns wirklich sein muss, dann reiche ich was nach... (Vetch is faul und mag nicht so lang am Rechner hocken...)


    Jo, und das Männliche hat in meiner Weltsicht auch die Aufgabe und Kraft fürs Schützen, Helfen und zur Hingabe. Männliche Energie hat durchaus auch was mit Kampf, doch nichts speziell mit Schwertern oder sonstwelchen Waffen zu tun (nach meinen Quellen [s.o.] und meiner UPG).


    Was meine UPG und meine Quellen mich lehren ist natürlich nicht die Absolute Wahrheit. Es sind einfach nur weitere Facetten, Puzzlestückchen für die Diskussion. In manches persönliche Puzzle mögen sie reinpassen, in andere nicht.
    Niemand hier auf Erden kennt die absolute Wahrheit, und wers behauptet ist mir sehr suspekt.



    :)