Beiträge von Panther-Adler

    Wer mich in mit seiner Art, mit Träumen umzugehen, sehr fasziniert, ist Norbert Teupert, aber ich kann nicht behaupten, auch nur ansatzweise durchdrungen zu haben (weder emotional, noch geistig), was und wie der das macht. Ich bin im auch nie persönlich begegnet, weiß nicht, ob der überhaupt noch lebt.

    Aber das, was ich von ihm gelesen habe, an Vorgehensweisen, das hat mich sehr fasziniert (und tut es noch). Ich lese Teupert nur viel zu selten, was hauptsächlich daran liegt, dass jeder Absatz bei mir Assoziationen, Gedanken, Farben, Gefühle, usw. hervorruft, so dass ich mit einem Absatz Teupert lesen gut und gern einen halben Tag beschäftigt sein kann, einfach, was seine Art, zu schreiben und zu beschreiben, bei mir und mit mir ganzviel auslöst und macht und tut und bewirkt. Der hat, ich glaube, 12 oder 13 Bücher geschrieben. Ich habe nur 2 gelesen, bisher, aber gelesen und verstanden sind zwei Paar Schuhe, von umgesetzt mal völlig zu schweigen.

    Teupert ist da also für mich so eine Art theoretischer Unterbau (theoretisch deshalb, weil ich ihn nicht kenne, ihm nie die ganzen Fragen stellen konnte, die sein mit Träumen leben und arbeiten bei mir auslöst), Jung natürlich, (Teupert ist Astrologe, Jung Psychologe) und - auf ganz praktischer Ebene- Advaita.

    Persönlich kenn ich keinen von denen, Jung ist eh tot, bei Teupert weiß ich es nicht, Advaita ist quicklebendig, wir kennen uns aber auch nicht live.

    Ich hab da gar nicht eine Art, es ist ja nichts, was ich ständig tue. Und meine eigenen Träume kann ich nicht deuten, das geht so gut wie nie, ich kann einfach nicht neutral auf mich selber schauen. Und Deutung ist aus meiner Sicht nur aus der Neutralität und Metaperspektive heraus überhaupt möglich.

    Hallo Sturmwind,

    Ich Versuche meine Träume immer selbst zu verstehen

    Das funktioniert normalerweise nicht, weil Träume aus dem Unbewussten kommen oder von welten noch drüber raus. Was einem nicht bewusst ist, kann man schlecht deuten, mit dem, was man weiß. (sonst wärs einem ja bewusst).

    Nun habe ich zwei Traumsymbole, oder auch mehrere Symbole, die mich nicht so ganz weiterbringen.

    Symbole sind immer individuell, je nach Kontext, Seele, Persönlichkeitsstruktur, Seele und Lenssituation des/der Träumenden. Deshalb kann man Traumdeutungsbücher/-seiten ala "symbol x bedeutet y" auch weitestgehend vergessen. Seele ist immer individuell und die Symbole zeigen eher, welche Anbindung die Seele in einer bestimmten Situation an bestimmte Archetypen oder Energien hat.

    Der erste ist ein Soldat oder Offizier, kein Polizist.

    Du lebst zur Zeit nicht in einer Beziehung, nehme ich an?


    Ein Soldat ist einer, der kämpft, verteidigt und schützt oder auch angreift. In Deutschland und der der Schweiz sind sie allerdings eher verteidigend und schützend unterwegs.

    Wie sieht es bei Dir mit dem "sich ge/beschützt fühlen" aus? Ist das etwas, was Du Dir wünschst von einem Mann, was Dir aber (bisher) eher fremd ist? (Er spricht eine fremde Sprache).

    Er kontrolliert andere um mich herum

    Ein Offizier 8kein Soldat, ein Offizier aber schon) hat durchaus auch strategische Aufgaben. Er trifft Entscheidungen (auch für andere), führt und hat Macht.

    Wie hast Du das (bisher) in Beziehungen erlebt? Haben Männer Dich bisher (auch durch Fragen/Worte) kontrolliert oder hast Du Dich von ihnen dadurch kontrolliert gefühlt?

    Oder besser gesagt, im Kopf, weiß ich die Antwort, aber die Worte kommen nicht raus.

    Hast Du Dich bisher gegenüber Männern nicht getraut, für Dich einzustehen, zu sprechen?

    Später im Traum bin ich an ihm gekuschelt und er hat den Arm um mich gelegt und erzählt jemanden, daß er es schön findet. Das allerdings auf deutsch.

    So kennst Du es. Er findet es schön, Dich im Arm halten und zu schützen- und Du? Was ist mit Dir? Was fühlst Du? "Angekuschelt" klingt, als würde es Dir auch gefallen?

    Entweder landet ein Flugzeug in unserer Strasse, vor meiner Haustür und bringt mich nach Hause oder es will mich abholen.

    Da kommt etwas Fremdes/Neues und entweder wirst Du dadurch zu Hause = bei Dir ankommen oder auf Reise = zu Dir hin gehen. In beiden Fällen kennst Du Dich noch nicht und kommst bei Dir an, bzw. gehst auf Dich zu.

    Ich bin in meiner Lieblingsstadt in Urlaub.

    Erholung, da, wo Du Dich wohlfühlst. Kann aber auch für den "Liebling" stehen. ;)

    Aber sie sieht anders aus, mehr tropisch als europäisch.

    Das, was Dir das "Liebste" ist, ist fremd, andersartig. Gegensätze ziehen sich (Dich?) an?

    Ich habe ein tolles Hotel, das etwas abgelegen an einer Klippe liegt.

    Wenn Du Dich drauf einläßt, geht es Dir gut, aber es ist etwas abseits (des ;Mainstreams? des bisher Bekannten?) und so etwas kann, (muss aber nicht) auch gefährlich sein (Klippe).

    Ich treffe viele Leute und habe Spass.

    Für Dich ist es aber ungefährlich. Du begegnest vielen und es Dir gut.

    Dann kommt der Rückflug. In einem kleinen Flugzeug. Es fliegen nur ca 8 Leute mit. Ich wechseln oft den Platz im Flugzeug.

    Irgendwann drücke ich den Anhalteknopf. So einen wie er im Bus vorkommt und so sieht das Flugzeug auch von innen aus.

    Das Flugzeug landet in unserer Strasse und ich gehe nach Hause.

    Dann geht es zurück ins Vertraute. Nur wenige, die Du kennenlernst, werden ins Vertraute mitgenommen. Du wechselst oft den Platz, das ist lebendig so.

    Du kommst auf ungewöhnliche Weise (Bus- Flugzeug) und früher als erwartet zuhause (=bei Dir) an, dazu musst Du ein ungewöhnliches Fortbewegungsmittel (den Flugzeug-Bus) und nicht das Gewohnte (Dein Auto) wählen. Du kannst es holen, aber Du brauchst es nicht, um nach Hause zu kommen.

    Ich packe meine Sachen und will verreisen.

    Auszug, Umzug, Aufbruch? Du machst Dich auf die Reise (zu Dir).

    Ich weiß dass das Flugzeug mich zu Hause abholt.

    Die Reisegelegenheit kommt zu Dir, Du machst Dich nicht selbst auf den Weg.

    Ich weiß, ich brauche mich nicht beeilen.

    Die Entwicklung/Veränderung kommt im (für Dich) genau richtigen Tempo.

    Er will einen hund erschießen

    Hunde sind sehr treue Tiere, stehen auch für animalische Seiten. Warum soll der Hund erschossen werden? Wo in Deinem Leben bist Du loyal/treu, wo es für Dich besser wäre, es nicht zu sein?

    Ich sehe den Hund. Er ist grau, verändert die Farbe aber zu Tarnfarben.

    Versteckte Loyalität. Wem bist Du (unsichtbar) noch immer treu, so dass Deine Weiterentwicklung dadurch verhindert wird?

    Ich hocke mich neben den Soldaten und lehne mich an ihn.

    Du lehnst Dich an den Teil, der die "unsichtbare Loyalität" beenden (= den Hund erschießen) möchte.

    Eine dritte Person kommt dazu und fragt ihn, ob es nicht nervig sein.

    Etwas in Dir fragt sich, ob es nicht "nervig" (für einen anderen) ist, wenn Du Dich anlehnst. musstest Du häufig /früh sehr stark sein und hast jetzt Angst, anderen (speziell Männern) zur Last zu fallen, wenn Du Dich anlehnst?

    Er antwortet,dass er es als sehr angenehm empfunden.

    Es gibt jemanden8oder es kann jemanden geben), für den das nicht nur "nicht nervig", sondern sehr angenehm ist. Wäre es das auch für Dich?

    Nimm Dir, was Du brauchen kannst, den Rest lass liegen.

    LG

    Panther-Adler

    Hallo Bernhard,

    Ich dachte eigentlich, hier ist ein Heiler-Forum.

    Stimmt, deshalb wird hier auf Freiwilligkeit geachtet und Leute mit missionarischem Eifer haben es hier eher schwer. Denn in Zwang und in "So und nicht anders ist es" kann keine Heilung liegen.

    Da Du Dich Gott so sehr verbunden fühlst und das Göttliche viele Formen und Namen hat und Vielfalt erschaffen hat und erschafft, ist Dir das sicherlich schon bewusst.

    Grüße,

    Kirsten

    Liebe Madlen,

    Ich habe schon bei mir schon seit einigen Wochen bemerkt das ich ziemlich unausgeglichen bin, man könnte es als Wechseljahre bezeichnen

    sei mir net bös, aber Du bist jünger als ich- und manche Frau ist mir ein wenig arg schnell, alles das, was gewechselt/verändert gehört (und dabei oft gerade im Vorfeld unangenehme Gefühle auslöst), auf die Wechseljahre zu "schieben" - und sich somit auch ein bißchen als Spielball der Hormone (gegen die frau ja nix machen kann, die sind halt, wie sie sind) zu sehen.

    Ich kenn diese "Versuchung" auch "Das sind halt die Wechseljahre" zu sagen. Ja ,vielleicht. sind es aber (bei mir) oft nicht, manchmal ist das auch eine bequeme Ausrede und nicht wirklich etwas wechseln/verändern zu müssen.

    jedoch denke ich einfach zu wenig an mich.

    Dann denk doch mehr an Dich! :-)

    Ich bin schnell nenervt und gereizt, unzufrieden und finde gerade dieses nichts tun, auch beruflich für angenehm. Dies wiederum bringt mich innerlich aber in ein Konflikt, da man ja von Luft und Liebe auch nicht Leben kann.

    Erlaub Dir halt das "Faulenzen" einmal, vielleicht entsteht daraus die Kraft für neue Impulse.

    das nur ich das Gefühl habe, mich um alles zu kümmern was andere betrifft und mich hinten anstelle.

    Dann kümmer Dich um Dich zuerst, Du darfst das tun.

    LG

    Kirsten

    Liebe Madlen,

    Ich habe Gerstenkörner immer mit einem homöopathischen Mittel behandelt. Da ich mich aber eh in homöopathischer Prozessbegleitung befinde, war es für mich einfach, da zu fragen. Für mich hat das dann immer ohne Breitbandantibiotikum in Salbenform funktioniert. Hatte (habe ich immer noch) zwar hier, aber in unangebrochen.

    Entzündungen allgemein haben (für mich, in meiner Erfahrung und meinen Prozessen) bisher mit dem Element Feuer zu tun (gehabt).

    Was ist da bei Dir los mit Feuer? Was flammt da immer wieder auf?

    Wo ist etwas nicht gelöst auch in der Kommunikation? (Lippen?)

    Was brennt da, eitert innen vor sich hin und gehört doch aufgestochen (und ausgesprochen)?

    Was macht wütend und wird nicht ausgesprochen?

    Was würde wütend machen, wenn es ausgesprochen würde?

    Wo "juckt" es Dich hinzusehen und Du schaust doch (gerne) weg, weil es Dich sonst ärgert/wütend macht und Du diese Gefühle vermeiden/ihnen aus dem Weg gehen willst?

    Musst Du alles nicht (mir) beantworten, aber vielleicht wären die Antworten, die Du Dir auf diese Fragen gibst, hilfreich für Dich?

    LG

    Kirsten

    Danke, Eisbär. Danke für Deine Präsenz, Deine Kraft, Deine Geduld. Deine Wut, Deine Pranken, Deine Zähne.

    Danke für alles, was Du mich über innere Unabhängigkeit lehrst.

    Danke, dass Du stärker bist als meine Prägungen.

    Ich weine... und ich bin berührt ... und auch das gehört dazu.


    ENDLICH!

    Ich habe jetzt eine Stunde lang einfach nur geweint... und es fühlt sich immer noch nicht an, als ob alles rausgewaschen/rausgeweint ist... aber... da löst sich grad wieder ein dicker Brocken...

    Was für ein Tier! Was für eine Kraft! Allein tät ich es nicht schaffen... aber es ist gut, ist der Bär da.

    Hallo Brigid,

    nochmal ich,


    Hat jemand von euch schon mal eine mediale Info bekommen wo ihr den Tod von jemandem vorhergesehen habt, egal ob Unfall oder Suizid oder Krankheit und es ist eingetroffen ?

    Ja.


    Es kann traumatisierend sein das zu erleben und nichts daran ändern zu können.

    Ja.

    Aber man möchte es vielleicht wenigstens versucht haben um später nicht jahrelang Schuldgefühle zu haben.

    Auch ja, nur: Wir haben vieles nicht in der Hand. Für uns schon nicht, für andere noch weniger. Das kann Angst machen.

    Aber alle, die wir hier auf der Erde leben, werden irgendwann irgendwie auch mit den Grenzen unserer Macht, unserer Gestaltungsmöglichkeiten konfrontiert. Natürlich haben wir schöpferische Potenziale, Gestaltungsmöglichkeiten, selbstverständlich! Aber sie sind begrenzt. Und über Leben und Tod eines anderen: Wenn wir nicht gerade jemanden umbringen, haben wir die auch nicht - und sie sich einfach so zu nehmen, ist - zu Recht - strafbar.

    Es gibt einen Menschen, den ich sehr liebhabe, der war dabei, als ein Mord geschehen ist. Er hat ihn nicht ausgeführt, aber: Er hat auch NICHTS getan, um diesen Mord zu verhindern. Er war dabei - und er wusste es auch. Das ist nicht lustig. Weder für ihn, noch für den, der geschossen hat, noch für irgendwen sonst.

    Suizid ist noch anders, weil: Da nimmst Du Dir das Recht, Dich selbst zu töten. Ich bin da kein Freund von, obwohl ich sie kenne, die Depression, den schwarzen Blues - und auch den Gedanken, Schluss zu machen. Ich glaube, im Ernstfall verhindern kannst Du es letztlich nicht. Ich glaube, dass es Möglichkeiten eines guten Sterbens gibt, die dazu führen können, dass jemand sich weder suizidiert, noch dass aktive Sterbehilfe geleistet werden muss. Aber das ist nicht leicht zu gehen.

    sondern wie geht man mit den wichtigen Fragen von Leben und Tod um und mit der Ohnmacht oder auch Wut, die damit verbunden sein kann.

    Ja. Eine immer wieder neue, wiederkehrende Herausforderung. Das wird nie zur Routine, außer man mutiert zum Zyniker. Es gibt keine letztlichen Antworten darauf, nur individuelle, situative.

    Nur weil die Seele um Hilfe ruft...hat man vielleicht trotzdem nicht die Verantwortung oder die Möglichkeit etwas zu tun.

    Es gibt immer die eigene Verantwortung, die des anderen und die des Großen Ganzen, nenn es, sie, ihn, wie Du willst. Das auseinanderzuhalten ist nicht immer einfach, wie gesagt, es gibt keine vorgestanzten Antworten, keine Gebrauchsanweisung.

    Könnte man sich engagieren auch wenn man schon vorher wüsste dass die Situation zum Scheitern verurteilt ist ?

    Ja, weil wir immer nur mögliche Zukünfte sehen. Es gibt immer Varianten. Das Morgen wird vom Heute beeinflußt und im Heute gibt es Konstanten, aber stets auch Variablen. Und bei den veränderbaren Sachen kann man sich engagieren, immer.

    Wo nimmt man die Kraft her ?

    Aus dem Wissen, dass nicht alles von einem selbst abhängt, dass wir alle fehlbar sind und auf dem Weg.

    Aber egal was man tut, helfen oder nicht und auf welche Weise, muss man hinterher mit dem nicht kontrollierbaren Erlebnis weiterleben können

    DAS hast Du aber immer. Medialität ist immer auch unberechenbar, Du weißt nie, ob, was, wieviel und wann Du wahrnehmen wirst. Das hast Du immer, das ist immanent bei dem Thema.

    LG

    (so jetzt bin ich hier heut aber wirklich raus!)

    Panther-Adler

    Liebe Brigid,

    Es ist schwierig zu antworten ohne zu sehr vom Thread-Thema wegzugehen,

    so sehr weg vom Thema ist das gar nicht, also, für mein Empfinden zumindest nicht.

    dass bedingungslose Unterstützung, Toleranz und Mitgefühl eine bessere Unterstützung sind als von oben herab zu sagen: Hör mal ich weiss besser was gut für dich ist.

    Zum einen ist das natürlich ein Ideal, noch dazu eines, dass von Menschen, die sich entwickeln und ihr Bewusstsein erweitern möchten oderexakter formuliert, die der Bewusstheit in sich (die wir im keim alle in uns tragen, meiner Ansicht nach) mehr Raum geben möchten- und es ist in gewisser Weise auch zutreffend.

    Dennoch: Mir ist kein einziger Mensch begegnet, der bedingungslos lieben, bedingungslos mit allem und jedem mitfühlen und sich in alles und jeden einfühlen kann (und das auch noch immer), der ofder die jederzeit und immer jeden und alles unterstützen und ertragen kann. Das gibt es nicht. Wir Menschen sind so nicht, nicht hier auf der Erde. Wir sind Wesen mit einem göttlichen Kern, aber hier sind wir Wesen der bedingten Liebe- und ich glaube nicht, dass das verwerflich ist oder dass wir mehr sein sollen.

    Hier ist der Verrat der Schlange im Paradies und ihr Irrtum: "... denn ihr werdet sein wie Gott," bedingungslos liebend, bedingungslos mitfühlend, bedingungslos akzeptierend, vertrauend, verzeihend. Nein. Das sind wir nicht, alle haben wir Grenzen der Belastbarkeit und der Liebesfähigkeit. Die mögen individuell verschieden sein, aber sie existieren. Und wenn die nicht für irgendwas sinnvoll wären, dann gäb es sie nicht.

    Ich glaube, dass wir uns selbst überfordern, wenn wir von uns und anderen verlangen, immer und zu jeder Zeit gut, großzügig, wohlwollend, sanft, geduldig, tolerant und mitfühlend zu sein. Das kann kein Mensch. Ideale sind gut, wichtig und richtig, aber aus einer Haltung, die so etwas fordert, wird eine dauerhafte Überforderung - und daraus erwächst nichts Gutes.

    Hör mal ich weiss besser was gut für dich ist.

    Wir wissen aber manchmal durchaus, dass Menschen, die wir lieben, sich selbst Schaden zufügen. Die Frage ist: Dürfen die das?

    Ich hatte einmal einen Freund, dessen Verhalten durchaus dazu führen kann, dass er daran stirbt. Er wusste das, ich wusste das. Trotzdem gab es nichts, was ihn dazu bringen konnte, sich anders zu verhalten und mit sich selbst anders umzugehen. Ich habe das mit angesehen, mehrere Jahre und wurde immer verzweifelter dabei.

    Eines Tages, nach dem x-ten Gespräch über dieses verflixte Thema, sah er mich an, ganz ernst und fragte: "Hast Du genug Liebe für mich, um mich meinen Weg so gehen zu lassen, wie es für mich notwendig ist?"

    Das war einer der härtesten, aber auch der lehrreichsten Momente meines Lebens. Ich wusste keine Antwort. Ich hatte keine. Denn - was bedeutete das? Es war nichts weniger als die Frage danach, ob ich genug Liebe für ihn in mir hatte, ihm gegebenenfalls beim Sterben auf Raten zuzugucken. Ich wusste es nicht, nicht sofort jedenfalls. Irgendwann habe ich mir ein Ja abgerungen, wissend und spürend, dass das bedeuten würde, ihn loslassen zu müssen und ihm innerlich die völlige Freiheit zu lassen, wie er mit sich umgeht.

    Das war hart, aber not-wendig, für jeden von uns, für mich und für ihn. Und es war nichts, was sofort möglich war. Für mich ein jahrelanger Prozess, hart, einsam, aber heilsam.

    Also soll man einen Ertrinkenden einfach untergehen lassen ?

    Du kannst einem Menschen seinen Weg nicht abnehmen, Du kannst nur mit ihm sein- und manchmal nicht einmal das. Sterben ist etwas so Persönliches und Intimes, da reichst Du von außen nicht hin.

    Wenn die Liebe reichen würde, um Menschen am Leben zu erhalten, ach... wieviele Menschen stürben nicht. Kennst Du das Buch "a crack in forever"? Ich glaube, mittlerweile gibt's das auch auf Deutsch. "Es ist zu früh, es ist einfach zu früh!" - "Wenn wir lieben, ist es immer zu früh."

    Schwierig oder ?

    Ja, aber wer sagt, dass es immer leicht und anstrengungsfrei ist oder zu sein hat?

    Kann jemand einem anderen Seelenanteile oder Kraft oder innere Eigenständigkeit klauen wenn dieser nicht in gewisser Hinsicht einfach zugestimmt hat ?

    Nein. Ohne eine zumindest unbewusste Zustimmung funzt das nicht.

    Um jemanden aus dieser Art von Abhängigkeit rauszuholen müsste man das was sie dadurch verliert ersetzen, sprich man übernimmt eine Verantwortung, die sie eigentlich selber tragen müsste, das ungesunde Muster ändert sich nicht.

    Das geht nicht, denn dann würde die Person abhängig von Dir- und das geht auch nicht gut auf Dauer. Ich hab das durch, kannst es mir glauben, musst Du aber nicht.

    Um zum Hauptthema zurückzufinden, wie sicher lässt sich die Wahrheit solcher medial erhaltenen Infos nachprüfen ?

    Durch Beobachtung. Immer wieder durch Innehalten und Beobachtung.

    Ist es wirklich wahrscheinlich, dass all ihre verschiedenen "Seelennotrufe" nur fake sind und wenn ja warum ?

    Ist das wichtig? Erstmal ist so, dass Du sie wahrnimmst. Wenn mir so etwas passiert, dann sind das Dinge, die ich im Seelenraum bespreche, mit teils interessanten Effekten.

    Werde ich manipuliert ?

    Vielleicht ja, vielleicht nein. Das ist zum Teil auch einfach Quantenphysik (Nicht-Lokalität von Teilchen).

    Es gibt keinerlei Befriedigung in ein nicht enden wollendes Drama verstrickt zu werden

    *lach* Seit wann tun menschen ausschließlich Dinge, die ihnen Befriedigung bringen, sag?

    Habe ich ihr gegenüber vielleicht eine seelische, karmische Verpflichtung und wir sind Lernpartner, die sich abgesprochen haben das füreinander zu tun ?

    Vielleicht, umso mehr etwas, das im Seelenraum geklärt werden könnte.

    Liebe Grüße,

    Panther-Adler

    Hallo Brigid,

    Ah, du wirfst sehr viele gute Punkte auf, Panther Adler.

    Danke. Ich kann mit vielen Deiner Postings auch viel anfangen. Auch mit diesem hier. ;)

    Eben weil das sogenannte Feedback sprichwörtlich aus den falschen Quellen kommen kann ist es doch sehr wichtig zu wissen wann man zuhören sollte, und wann man es lieber ablehnt

    Mir fällt gerade eine Situation von vor einer Weile ein, bei der eine vganze Gruppe von Menschen, die beruflich sehr viel mit Menschen in belastenden Lebenssituationen zu tun hat (nicht alles Psychologen oder Sozialarbeiter, aber alle täglich mit echten Lebensgeschichten konfrontiert, mit denen kaum jemand von uns, die wir dort waren, tauschen möchte). Eine der dort als "Fall" geschilderten Erfahrungen habe ich auch gemacht, in meinem eigenen Leben. Das wissen/wussten aber die meisten, die dort waren, nicht, weil es nichts ist, was ich so ständig erzähle. Die Trainerin/Supervisorin weiß es aber, weil sie mich aus der Einzelsupervision kennt und ich da - im Gegensatz zu Gruppen mit mehreren Unbekannten - durchaus mehr sage. Nicht, dass In Gruppen nichts von mir kommt, ich zeig mich schon. Aber nur soweit, wie ich möchte, dass auch die Person, der ich in einer Gruppe am wenigsten (ver)traue, von mir weiß. Situation ist also: Person stellt einen Fall vor, Supervisorin weiß, dass ich beide Seite solcher Geschichte kenne, hzwei andere aus der Gruppe wissen das auch, der Rest nicht. Ich halte mich bewusst zurück, merke aber, dass mich bestimmte Aussagen, die ich als abwertend empfinde, wegen Eigenresonanz mit dem Thema, ziemlich treffen. Emotional, nicht im professionellen Standpunkt. Ich gebe als vorletzte in der gesamten Gruppe meine Ansicht dazu, also, was ich machen würde, wenn die Person bei mir säße. Daraufhin bekomme ich ein Feedback, bei dem ich erstmal tief Luft holen muss, weil ich eben immer noch nicht meine Eigenbetroffenheit aufgemacht habe - und das auch nicht will. Da schaut mich eine derer, die Bescheid weiß, an und sagt augenzwinkernd: "Denk dran, Fde." Und ich muss lachen, denn Fde bedeutet in Langfassung: " Feedback dankend empfangen." Was bedeutet, Feedback einfach anzunehmen, ohne Stellungnahme, ohne Bejahung, ohne Verneinung. Es fiel mir gerade wieder ein. Es ist ein Schlüssel, etwas entgegenzunehmen, das auch zeigen zu können: "Ist angekommen, danke.", ohne emotional reagieren zu müssen.

    also sich wirklich Zeit lassen bei der Beurteilung.

    Nicht nur dabei, sondern auch damit, zu reagieren. Es gibt immer auch die Wahl, nicht zu reagieren. Da, wo das Gefühl, reagieren zu MÜSSEN ins Spiel kommt, da wird es eng. Und da kann man dann sehr dicht am Dogma - oder auch an der Verteidigung von Meinung- sein.

    nimmst dir damit die Möglichkeit des vielfältigen Feedbacks.

    Nein, denn: Mein Nicht weitergeben hat andere Gründe als den, Feedback ausweichen zu wollen. Kyo hat an anderer Stelle zu Burkhard gesagt: "Dann stell doch mal ein paar Regeln auf" und Burkhard sagte: "Die gibt es schon." und das ist eine von ganz wenigen Gelegenheiten, bei denen ich Burkhard in Bezug auf mediale Übermittlung zustimme. Die gibt es (für mich) tatsächlich und ich kann gerne in einem anderen Beitrag (nicht Faden, aber Beitrag) sagen, was ich damit meine. Dann wird ersichtlich, warum ich das so handhabe, wie ich es tue.

    manches braucht Jahre um wirklich klar zu werden und durch Mehrfacherfahrung bestätigt zu werden.

    Das erlebe ich auch so.

    Die Illusionen entstehen leichter im Elfenbeinturm.

    Ja, allerdings nur dann, wenn man das, was man empfängt, nicht hinterfragt und da sind wir beim Punkt, der mich im anderen Faden mit Lilly und auch mit Erdherz Reaktion darauf so unendlich aufregt: Für die Möglichkeit, Dinge hinterfragen zu können, Dinge anders sehen zu können/ zu dürfen und darüber reden zu können/zu dürfen, sind Menschen gestorben, jahrhundertelang, tun es heute noch, in vielen Gegenden dieser wunderschönen Welt. Und dann entwürdigen wir im satten, zufriedenen Teil der Welt diese Menschen die damaligen und die heutigen Toten, weil wir wieder das blinde Glauben anfangen? Nur, weil irgendjemand etwas sagt, ist das dann so? Sind wir schon wieder soweit? Ist das Leid, das Sterben und das Opfer so sehr umsonst gewesen? Das darf doch nicht wahr sein! Das kann doch nicht wahr sein! Und das dann als spirituellen Weg und spirituelle Handlung zu verbrämen, so nach dem Motto: "Manche brauchen das, das ist der Weg der Hingabe an einen Lehrer." Ich kann gar nicht sagen, wie mir da zumute wird, wenn ich sowas lese...

    und ja, das hat sicherlich mit meiner eigenen Seelengeschichte zu tun, sonst wäre meine Reaktion da nicht so heftig.

    Und ACHTUNG! (bevor das jetzt mißinterpretiert wird): Ich meine damit NICHT, dass ein Medialer sich im Moment der Übermittlung nicht hingeben kann oder soll: Doch, kann er, muß sie. Er oder sie ist Kanal und ob da Wasser, Wein, Malzbier, Champagner oder Apfelsaft durchfließt, weiß er nicht. Aber das gilt für den Zeitraum der Übertragung, das gilt nicht für die Zeit davor (wer schüttet da eigentlich was zum Durchfließen rein?). Da im übrigen hilft mir die schamanische Arbeit sehr, denn die Arbeit mit Verbündet erfordert genau das: Sich gezielt verbinden können und dann für alles, was da kommen mag, ganz offen sein.

    doch hast du ihr die Möglichkeit genommen manche Dinge hier weiter gemeinsam reflektieren zu können.

    Nein. Ihr Profil ist immer noch hier, sie kann jederzeit zurückkommen und reflektieren, was immer sie will, wann sie es will und mit wem sie es will.

    Sie wird lediglich nicht unhinterfragt bleiben, das wird aber niemand hier- und das ist gut so! Es ist ein echtes Plus dieses Platzes/Ortes.


    Was ich damit sagen möchte ist keine Kritik,

    Doch. Klar ist das Kritik, Kritik ist aber gesund, in Ordnung und wichtig. Wo wären wir ohne Hinterfragen, Anzweifeln und Kritik? Siehe oben... nein, diese Errungenschaft möchte ich nicht missen. Kritik ist auch ein Bestandteil von Diskussion und das hier ist ein Diskussionsforum. Wer nicht hinterfragen und kritisieren mag oder das nicht kann (weder aktiv, noch passiv), der soll sich auf Facebook per Algorithmus nur das anzeigen lassen, was die je eigene Meinung bestätigt. In einem Diskussionsforum hat so jemand nix zu suchen und wird für sich auch kaum was finden.

    sondern dass man wirklich immer wieder neu abwiegen muss, wo sagt man wann und was und warum.

    Stimmt - deshalb sage ich ja das meiste nicht. Aber DA musste ich. Da konnte ich nicht still sein. Und dieses "muss", dieser Druck, der hinter diesem "Muss" lag, das ist mein eígener Anteil daran.

    Es geht doch um Verantwortung und nicht nur um Durchsetzungsvermögen oder täusche ich mich da ?

    Ich könnte Deine Äußerung jetzt so lesen, als würdest Du annehmen, dass es mir hauptsächlich um Durchsetzungsvermögen ginge. Falls Du das tust, täuschst Du Dich. Aber Du darfst mich gerne gut genug kennenlernen, um diesbezüglich Deine Wahrnehmung immer wieder zu überprüfen. Ich nehme an, dann wird diese Täuschung irgendwann zu Ende sein. Vielleicht auch nicht, wir werden sehen. ;)
    Ich verfüge über Durchsetzungsvermögen und Verantwortungsgefühl, im je eigenen Maß. Da ich allerdings Menschen nicht über Prinzipien stelle, vermuten einige, ich würde diese Prinzipien auf Kosten von Menschen durchsetzen wollen. Das trifft aber genausowenig zu, wie ich Grundsätze, die für mich unabdingbar sind, zugunsten von Menschen aufgebe.

    Manchmal ist das gut, manchmal nicht. Das hat mit der jeweiligen Situation zu tun.

    Also das ist jetzt einfach nur ein kleines Feedback,

    Gerne, danke. Feedback dankend empfangen. ;)

    bitte lehne das Leben nicht ab

    Das tue ich nicht. Ich gehöre wirklich eher zu denen, die nach Feedback fragen, das wird Dir jeder bestätigen, der mich persönlich kennt. Und ich frage deswegen, weil mir klar ist, dass ich durch das Feedback anderer Dinge erkennen kann, die mir sonst verborgen bleiben. Man kann mir manches vorwerfen, aber dass ich bei Feedback oder Kritik nicht zuhören würde, habe ich bisher selten gehört, eher das Gegenteil.

    nur weil du dich grad über den Einspruch ärgerst.

    Ich habe mich nicht geärgert. Ich habe das gestern nachmittag schon gelesen und dann hab ich mir erstmal Zeit zum Nachdenken gelassen. Und als ich heute hier wieder reinlas, standen schon Antworten hier. Das hier ist jetzt meine.

    Grüße,

    Panther-Adler

    Feedback darf man auch ablehnen,

    Nein, weil man damit das Leben ablehnt. Leben ist immer Feedback, Rückmeldung auf das, was gesagt, getan wird.

    Natürlich muss ich mit dem Feedbacjk nicht konform gehen, das steht freilich jedem frei.

    Aber es ablehnen, Feedback zu bekommen, zeigt nur, dass jemand sich nicht hinterfragen (lassen) möchte und das weist meist drauf hin, dass jemand nicht sehr, hm.. sagen wir mal, entwicklungsoffen ist.

    Das ist, wie wenn Du lernen willst, mit drei Bällen zu jonglieren. Welche Bälle wann und wo runterfallen, ist Feedback. Das kann man ignorieren, nur lernt man davon halt das Jonglieren nicht.

    Und mediales Feedback ist auch oft nicht gerade wissenschaftlich korrekt

    Kann es ja gar nicht, weil Wissenschaft auf Replizierbarkeit setzt, die es in der Medialität nicht gibt, weil mediale Wahrnehmungen indiviiduell sind.

    Ich finde, vor allem das Medium selbst bestimmt die Qualität, weil es ja in dessen Verantwortung liegt, welche Informationen es anzapft und was er davon weitergibt.

    Ja. Aber da geht's schon los. Viele wissen ja nicht mal, mit wem sie sich verbinden oder verbunden sind. Die Entscheidung meine Quelle zu prüfen und die Entscheidung, was ich sage oder nicht, die obliegt jedem selbst.

    Ich zum Bsp. gebe mehr als 90% dessen, was bei mir ankommt, überhaupt nicht weiter. Warum? Weil es dem, was ich zum Thema "Prüf die Quelle und prüf die Frage hinter der Frage" (= die Motivation) gelernt habe, nicht standhält.

    Ich habe das Glück gehabt, zwei wirklich gute Mediale mit persönlichen Botschaften kennenzulernen, lauschen (und lernen) zu dürfen. Verglichen mit den beiden bin ich blutige Anfängerin, aber ich hab eine recht gute Richtschnur bekommen, um die Geister zu unterscheiden.

    was meint ihr wenn ihr Schamanismus ansprecht?

    Den ursprünglichen Schamanismus, der in einigen Kulturen noch lebendig ist?

    Burkhard, den könnte ich nur meinen, wenn ich ihn dort erlernt hätte.

    Was meine ich, wenn ich Schamanismus sage: Das Lernen von der Natur, zuallererst. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, von beiden Seiten in Sippen, die seit Generationen und Generationen, über Kriege und Länder hinweg, Bauern gewesen sind.

    Da gab es viel ursprüngliches Wissen, die allerersten Sachen hab ich, glaub ich, von der Uromi noch gelernt, unbewusst, durchs Zuschauen halt. Bloß Schamanismus nannte das keiner. Es war halt ein Wissen um Kräuter und Bäume. Das zuerst. Dass man mit Tieren reden kann, war sowieso normal.


    Das Reisen und die ersten Techniken habe ich nicht alleine gelernt. Das Leben hat mich 1998 einem Menschen begegnen lassen. Zwischen uns passierte eine ganze Reihe "Merkwürdiges", Dinge, die ich mir nicht erklären, aber auch nicht einfach abtun konnte. Er war Naturwissenschaftler, ich hab damals noch studiert. Unsere Zeit damals (nein, wir waren kein Paar, aber wir hatten drei Jahre viel mirteinander zu tun und hätten auch eins sein können, wenn wir nicht so viel Angst gehabt hätten). Nach einem besonders intensiven Erlebnis (ich teile mein Leben wirklich in vor und nach diesem Datum ein, es war einschneidend für mich) war ich ziemlich ratlos und verwirrt und hatte gar keine Ahnung, was das war und wie ich damit umgehen sollte.

    Eine ältere Frau, die ich vom Sehen kannte, sprach mich kurz drauf an und fragte, wie es mir gehe. Ich hab ihr eine ehrliche Antwort gegeben.

    Sie hörte zu, sah mich an, schwieg eine Weile und sagte dann nur: "Geh dahin, wo man mit den Tieren spricht." Die Antwort war im ersten Moment verwirrend für mich, aber mehr verriet sie nicht. Also war es wohl an mir, das herauszufinden.

    Dabei stieß ich dann auf ein Schamanismusforum, das es heute nicht mehr gibt. Bei der damaligen Forenbetreiberin und einem weiteren Menschen lernte ich das Reisen und die Grundzüge dessen, was ich über Schamanismus und Schamanisieren weiß.

    Bücher über Schamanismus hab ich, glaub ich, zwei gelesen. Der Rest war praktisches Tun.

    Wenn ich Schamanismus sage, dann meine ich dies.

    Das ist nicht der Schamanismus eines indigenen Volkes, das ist auch kein purer Core Schamanismus a la Foundation for Shamanic Studies.

    Das Channeln hab ich bei jemand anderem geübt und in Teilen auch gelernt. Darüber hab ich übrigens viel mehr gelesen als je über Schamanismus. *schmunzel*.

    Ich bin keine initiierte Schamanin und kein Channelmedium mit Zertifikat. Allerdings war und bin ich jemand, der da immer von Menschen und ihren Wegen lernt und gelernt hat.

    Welchen Vorteil bringt es eigentlich, so genau zu unterscheiden zwischen Channeln und Schamanimus?

    Primär erstmal überhaupt keinen. Entstanden ist es ja auch nicht, um das eine gegen das andere zu werten, sondern aufgrund der (meines Erachtens unzutreffenden, aber das ist nur meine persönliche Meinung) Hypothese, es ginge bei Schamanismus hauptsächlich um Macht und beim Channeln hauptsächlich um Hingabe. Das ist etwas verkürzt dargestellt, aber das war, in etwa, die Quintessenz.

    Und da sag ich persönlich halt: Stimmt so nicht. Denn die Zusammenarbeit zwischen Schamanisierendem und Verbündeten und dem Menschen, der sich an beide wendet, braucht ein sehr großes Vertrauen, ein Sich-Hingeben, Sich-Anheimfallen lassen ans Geschehen, bzw. an das, was geschehen kann, will und soll in dem Moment. Und es wirkt ja nur da, wo "Können", "Wollen" und "Sollen" zusammenpassen. Fehlt nur eins, haut es nicht hin.

    Und auf der anderen Seite hat auch ein Channelmedium sehr viel Macht und auch da gibt es Leute, die singen nur ihr eigenes Lied (bildlich gesprochen), weil sie gar keinen Raum in sich für die Stimme und Mitteilung von jemand oder etwas anderem schaffen können.

    Aber gerade die Übermittlerwege, egal, ob im Schamanischen oder im rein Medialen sind Wege, die ohne die Verbindung von "sich hingeben" und "tun", also "Hingabe" und "Macht" gar nicht zu gehen sind.

    Also mir (beispielsweise) geschieht es nur äußerst selten das mir irgendwas in begrifflicher Sprache "übertragen" wird. Ich "weiss" einfach Dinge. Oder ich sehe sie oder "schmecke" oder "rieche" sie.

    Ok, dann hast Du eine andere Art, Infos zu erhalten, als ich. Ich sehe häufig Farben, Bilder und Symbolisches (im medialen Tun), beim Schamanisieren hingegen erlebe ich es direkt (das ist - für mich- ein wichtiger Unterschied zwischen beidem).

    Ich arbeite kaum mit Verbündeten da ich nicht das Verlangen mir etwas/jemanden Dienstbar zu machen.

    Hä? Wenn ich mit jemandem verbündet bin, im Verbund stehe, auf das gleiche Ziel hinarbeite, dann mache ich mir weder wen dienstbar, noch stelle ich mich in den Dienst von etwas oder jemandem. Schamanismus enthält durchaus Rituale, ist aber etwas anderes als Ritualmagie, wo solche Dienst- und Dienerverhältnisse eher existieren (können). Das ist aber nicht mein Weg, da geht's dann eher um entsprechende Orden, Logen, Vereinigungen und ähnliches.

    Verbündet sein bedeutet für mich gemeinsam mit vereinten Kräften an einer vorher vereinbarten Sache/Fragestellestellung oder Ziel zu arbeiten.


    Die Frage der Legitimation ist aus meiner Sicht nicht so eindeutig, wie Du es darstellst, Kyo.

    Sie hat - aus meiner Sicht - immer etwas mit beidem zu tun, mit der Quelle und dem Übermittelnden.


    Wenn ich einen Verstorbenen wahrnehme, dann kann ich den durchaus channeln (das ist dann kein Engel, sondern der Verstorbene xy). Die Legitimation dafür erhalte ich durch denjenigen, der den Kontakt zu diesem Menschen wünscht. (Ich finde es NICHT legitim, einfach ungefragt was weiterzugeben, nur, weil bei mir wer auftaucht. Das heißt nämlich noch lang nicht, dass ich gezwungen bin, das, was ich wahrnehm, dem Verwandten zu übermitteln.)


    Wenn ich die Seele eines Verstorbenen schamanisch begleite, ist das immer noch die Seele dieses Verstorbenen, aber die Arbeit ist ganz anders.


    Die Gemeinsamkeit besteht nur darin, dass a) ich es bin, die die Person wahrnimmt und b) ich in beiden Fäällen nicht ungefragt handle. Der rest unterscheidet sich völlig.

    brigid :

    Bei vielen schamanisch oder magisch tätigen (nicht bei allen) habe ich oft gedacht sie tauschen Teile ihrer Seele gegen Macht und Kraft ein, macht ja auch Sinn, es ist ein Tauschgeschäft.

    Bei magisch Tätigen kann ich Dir dazu nichts sagen, ich haielt mich von Ritualmagie in diesem Leben immer fern und werde das auch weiterhin tun.

    Selbst bei meiner Art des Schamanisierens spielen Riten (Abläufe um einen heiligen inneren Raum zu betreten und sich vom Alltag abzugrenzen) und Rituale eine relativ geringe Rolle.

    Einen Tausch Seele gegen Kraft/Seele gegen Macht hat mir noch niemand angeboten und wird wohl auch kaum. *schmunzel*

    Ich erlebe das eher anders und ich gehöre, was das angeht, eher zu denen, über die das Sprichwort gemacht wurde "Da muss man ja den Hund zum Jagen tragen". Nicht, dass ich nicht gerne mit jenen Freunden der Anderswelt zusammensitz oder zusammenarbeite, aber wennst mich fragst: Mir hätte so ein völlig unauffälliges Lebentotal gereicht. Kein sKörper, der mich durch immer neue Malaisen dazu treibt, nach Wegen der Heilung zu suchen, kein Geist voller unruhiger Fragen, keine Erlebnisse, die nach ERklärung suchen, keine Not um mich herum, die ich so ungerecht fand, dass ich mich mit "Das muss man halt so akzeptieren." nicht abfinden und zufriedengeben wollte und konnte.

    DAS hat mich auf den Weg getrieben, nicht irgendwelche Machtstrebungen. Wenn Macht dabei eine Rolle spielte, dann, weil ich Werkzeuge brauchte, weil ich Wege finden wollte, um die Not, die ich sah und spürte, zu lindern. Ansonsten ist mir das völlig egal, ich wär gern Gleiche unter Gleichen gewesen. "Ich bin genau wie ihr." - "Nein." "Ich fühl genau wie ihr, denk genau wie ihr." - "Nein, Du bist anders." - "Aber jeder ist anders."- "Nee, Du bist anders anders."

    Ich war immer der "Affe mit dem grünen Schwanz", überall. Dass das die Vorbereitung war, andere Wege zu gehen, das hab ich doch als Kind nicht gewusst.

    Manipulationen von geistiger Ebene aus sind oft nicht leicht durchschaubar, sie wissen genau auf welche Knöpfe sie drücken müssen, sie wissen wo sie Energie abziehen können um einen Schwächezustand zu erreichen, sie wissen wo sie Energie hinzufügen können um das Bewusstsein zu vernebeln, sie können bestehende Gefühle wie Agressivität sehr einfach steigern, die Menschen als Werkzeug für ihre eigenen Zwecke benutzen und diese halten all das für ihre eigenen Gedanken und Gefühle, wundern sich immer wieder warum sie aus den ewigen Mustern und Konflikten nicht herauskommen.

    Das hat mit Schamanismus nichts zu tun.

    Natürlich hat es in alten Zeiten Kriegerschamanen gegeben, natürlich ging es da auch um die Schwächung anderer Stämme/Schamanen, aber das hat mit dem Neo-Schamanismus hiesiger Breitengrade herzlich wenig zu tun.

    Das liegt (unter anderem) daran, dass hier und heute kein einzelner Schamane mehr in der Verantwortung für das Wohl einer ganzen Gemeinschaft steht, sondern dass heute Einzelne auf einem Weg persönlicher Suche sind.

    un dürfen wir nicht den Fehler machen diesen so Manipulierten schlechte Absichten zu unterstellen, oft tun sie tatsächlich ihr Bestes.

    Vor allen Dingen darfst Du nicht den Fehler machen, anzunehmen, dies stünde in irgendeiner Weise exemplarisch für heutige Formen schamanischer Arbeit. Schamanismus hier und heute ist die Arbeit mitr Verbündeten, die Linderung oder Heilung von Krankheiten, die Befreiung von Belastungen.

    Da kannste wenig faken, weil: Wenn jemand mit einem hartnäckigen Ausschlag zu Dir kommt, gegen den nicht mal Cortison längerfristig hilft und er ist nach zwei schamanischen Sitzungen weg, dann ist er weg - und wenn er nicht weg ist, ist er noch da. Das ist relativ einfach: Entweder es wirkt - oder es wirkt nicht. Und das ist klar daran erkennbar, ob der Zustand, wegen dem der Schamanisierende aufgesucht wurde, verändert oder unverändert ist.

    Das macht Schamanismus zu einer sehr pragmatischen Form von Spiritualität, geschaffen für pragmatische, erdverbundene Leute.

    Mir hat vor einiger Zeit eine Frau ihre Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt. Sie hatte, wie andere schamanisch Tätige ihr später sagten auf unbewusster Ebene einen Vertrag mit einer Wesenheit geschlossen, welches ihr selber für etliche Inkarnationen geschadet hätte.

    Sie war zutiefst schockiert über diese Tatsache, da sie ein vernünftiger, moralischer Mensch ist, der nie jemand anderem schaden würde.


    Aber auch sie hatte Persönlichkeitsanteile in sich, die von Selbstwertzweifeln zerfressen waren und die alles getan hätten um sich besser zu fühlen.


    Es darf jeder selber entscheiden was er für sich draus lernt.

    In dem Fall: Dass da halt mal wieder jemand unhinterfragt alles geglaubt hat - und dass das keine gute Idee ist.

    Aber darum ging es ja und deswegen hieß der Faden im Ursprung auch: Unterschiede zw. Glauben und Schamanismus" ;)

    Schamanismus ist ein wunderbarer Weg für a) handlungsorientiertze Menschen, die b) sdich verbinden (und verbünden) wollen und können und die c)aber eben nicht alles tun, nur weil xyz was gesagt hat. Gerade das Wechselspiel zwischen Vertrauen /Hingabe (Öffnung für andere, fremde Impulse) und das Hinterfragen und Auswerten machen für mich den Reiz aus.

    Ich habe gar nichts dagegen (und ganz viel dafür), mich in einem Moment der Informations- oder Energieübertragung ganz vertrauensvoll in die Hände meiner Begleiter und Verbündeten zu geben. Gleichzeitig werde ich nichts tun, was gegen meine eigene Ethik und Verantwortung geht, nur, weil irgendjemand (ob Verbündeter oder nicht) von drüben das so sagt. Da ist wieder die Macht. Die Macht des Jasagens- und die Macht des Neinsagens.

    Gruß,

    Panther-Adler

    Liebe Erdherz,

    Zur Konkurrenz: Das war mir wichtig, es anzusprechen. Zum Einen, weil es um das Thema Schamanismus geht und Konkurrenz oft die Folge von fehlgeleiteten Machtbestrebungen ist und zum Anderen, weil mir einiges an deinen Aussagen nur so plausibel - um bei diesem Begriff zu bleiben - wurde.

    Wenn ich das lese, habe ich - nicht zum ersten Mal - das Gefühl, dass es in Deinem Kopf eine (bewusste oder unbewusste, weiß nicht, welche) Verknüpfung von "Machtausübung" und "Schamanismus" gibt. Unter dieser Prämisse ist es sehr schwierig, das Thema sachbezogen zu diskutieren, weil jeder, der schamanisiert, sich gegen die implizite (und manipulierende) Unterstellung wehren muss, ein Machtausübender zu sein. Das stimmt zwar unter vielem anderen auch, aber da viele Leute Macht und Machtmißbrauch gleichsetzen (fürsorgliche, schützende, liebevolle Machtausübung kommt leider im Bewusstsein vieler gar nicht mehr vor), geht es kaum, unter der Prämisse miteinander zu reden.

    Als Einladung zum Austausch empfinde ich das jedenfalls überhaupt nicht.

    Wäre es möglich für Dich, diesen Glaubenssatz/dieses Vorurteil zu überprüfen?

    Warum du z. B. so ein riesen Fass aufmachst und eine Art Kreuzzug gegen z. B. Mystik (uralte Tradition - weltweit) und gegen das Nebulöse angehst

    Das tue ich nicht, Erdherz. Ich schätze die Ernsthaftigkeit der Wege der Innerlichkeit, der Kontemplation und der Stille. Meiner ist in diesem Leben ein anderer, aber einen Kreuzzug gegen Mystik? Ich? *herzlich lach* Deswegen setz ich mich dem chassidischen Judentum auseinander, weil ich ja so gegen Mystik bin, gell? Deswegen war einer meiner besten Freunde bis zum seinem Tod 2002 Zen-Buddhist, deswegen geht ein anderer den Weg des träumenden Bushin - weil ich ja so unglaublich gegen Mystik bin, fühl(t)en die sich in meiner und ich mich in ihrer Gegenwart auch so wohl. Ja, freilich. ;)

    Was ich wahrnehme auf der Welt momentan, ist ein großes Bedürfnis nach Klarheit, Orientierung und Führung. Die Autokraten nutzen das auf ihre Art und für ihre Zwecke.

    Ums Führen komm ich in diesem Leben nicht herum (glaub mir, ich hab's lange versucht, bin aber immer wieder gefragt oder in Situationen gestellt worden), aber ich versuche, eine zu sein, die dienend, liebevoll und fürsorglich führt. Da ich gleichzeitig auch sehr kämpferische Eigenschaften habe, ist das nicht immer leicht - und gelingt auch nicht immer. Da kann ich nur immer wieder den Kopf beugen und um Weisheit und Führung bitten.


    als dass du im Konkurrenzdenken steckst, sobald du von jemandem auf Augenhöhe einen Hauch Paroli bekommst.

    *lacht nur* Möchtest Du damit andeuten, dass Du (die Du mir Paroli bietest) mit mir auf Augenhöhe seiest und die anderen, die nix sagen, wären es nicht oder würden von mir nicht so gesehen? Falls ja, dann denk mal darüber nach, wo Macht- und Konkurrenzdenken steckt. (darfst es natürlich trotzdem auf mich projizieren, ich kann's (er)tragen).

    Ich halte deine Argumentationsschiene schon deswegen für abwegig, weil in den Unterkategorien dieses Forums so gut wie kein Thema ausgelassen wird - vom Spukphänomen bis Außerirdische - dass nicht auch auch in expliziten Esoterikkreisen diskutiert würde.

    Das ist richtig - und sollte doch wohl genügen, um zu zeigen, dass es nicht um Kreuzzüge geht.


    Da gehst du zum Teil sehr einfühlsam (nicht immer) auf die Ratsuchenden ein, selbst wenn die Berichte oft tatsächlich nebulös sind, manchmal einfach aus Verwirrung heraus.

    Mir ist Klarheit wichtig. Darum versuche ich, sie zu schaffen und unterstütze andere (wenn ich kann), dabei, sie für sich zu finden. Das bedeutet nicht (und hat es auch nie), dass ich mit den Inhalten konform gehe - oder von anderen erwarte, dass sie das mit meinen Inhalten täten.

    Ich habe deutliche Ansichten - und vertrete sie auch. Das bedeutet trotzdem nicht, dass andere das gleiche denken, glauben oder hoffen müssen. Da wird mir oft ein Dogmatismus unterstellt, den ich nicht habe - oder der ein so großer blinder Fleck wäre, dass ein ganzer Kontinent drauf passt.

    Ich kann mitunter selbstgerecht sein, ja, aber dogmatisch in Glaubensfragen? Wenn ich das wär, würd ich mich fragen, woher es kommt, dass so viele unterschiedliche Menschen mit mir das Gespüräch über Sinn - und Glaubensfragen suchen. Damit meine ich vor allem das Leben außerhalb des Internet, denn da passiert mir das wirklich oft.

    Ich habe mir vorgenommen, ab sofort ganz direkt, wenn ich es für nötig halte auch mal mit Vehemenz zu kommunizieren.

    Da habe ich Dich auch durchaus drum gebeten, mehrfach, wenn ich mich recht erinnere. ;)

    In so fern ist auch das Channelmedium wie der/die Schamane/in auch jemand der spirituelle Räume öffnet

    Das stimmt.

    Schamanen habe eben dafür ihre Rassel und vor allem die Trommel.

    Ach, Burkhard... es kann so sein, aber es ist oft auch ganz anders - und vor allem: viel mehr. Ich arbeite oft mit Bewegung (ja, ausgerechnet ich..) und dafür in Stille. Aber es gibt viele Wege zur Tranceinduktion, dass es Trommel und Rassel sein müßten, ist nur ein Klischee, ungefähr so, als ob alle Deutschen Lederhosen tragen und alle Spanier Flamenco tanzen.

    Ok, jetzt reichts. Hast recht, das ist hier alles nicht erwünscht, wenn man Fakten einbringt.

    Ich kann Deinen Ärger verstehen, es ging mir vorhin beim ersten Lesen ähnlich. So ist's halt, wenn Menschen über was reden, was sie nicht aus eigenem Erleben kennen, sondern nur theoretisch. Aber komm', Rückzug kann doch nicht die Lösung sein, dann würden wir grad denen das Feld überlassen, die es nicht kennen - und dann wird's wirklich gefährlich.

    Ich denke ein Grundsätzlicher Unterschied liegt darin das aus Sicht der Leute die Channeln die "Botschaften" die sie übertragen nicht ihre eigenen sind sondern die die ihnen direkt durch eine externe Entität eingeflöst wurden .

    Ich denke, dass die Botschaften von Verbündeten ebenfalls nicht die eigenen sind. Meine Verbündeten sind ja kein Teil von mir, so wenig, wie eine gechannelte Entität Teil des Mediums ist. Ich habe einen Phönix als Verbündeten, deshalb bin ich aber kein Phönix. Du hast einen Drachen als Verbündeten, bist deshalb aber noch lang kein Drache.(das ist die große Verwechslung vieler Otherkins, meiner Ansicht nach, das ist aber wieder ein anderer Faden).

    Dadurch werden die -Texte an sich- (die Texte die "gechannelt" wurden) zu etwas überirdischem und nicht mehr interpretierbaren

    Die Aussagen der Geister sind auch die Aussagen der Geister. ;) Das zieht nicht, weil DA ist es gleich.Und gerade WEIL es immer die Aussagen des "ganz anderen" sind (dessen, was man selbst nicht ist) ist es IMMER hinterfrag- und interpretierbar, denn dieses "ganz andere" wird ja über das "ganz eigene" vermittelt. Das hat mehr mit jenseitiger Kommunikation an sich zu tun, als mit Techniken, meiner Meinung nach.

    und schreibt sie nieder.

    Selten. Mitunter ja, aber meistens nicht.

    Dem könnte ich höchstens noch zufügen das der Begriff des "begrenzt seins" der begrifflichen Sprache hier noch sehr diplomatisch gewählt ist.

    Und -Energien- sind hier auch der Schlüssel. Und um Energien zu übertragen benötigt es eben auch einer -Verbindung- (Beziehung).

    Zum Zeitpunkt der Energieübertragung ist keine Verbindung (Beziehung), sondern eine Bewusstseinsverschmelzung (beim Medium). Beim Schamanisieren ist eher die Verbindung als die Verschmelzung, weil die wenigsten hier ihre Verbündeten inkorporieren.

    Und es gibt ja Channelings die eine Verbindung haben zu den Leuten die diese Channelings wirklich etwas angeht.

    Das Thema "Gruppe" und "Einzelner" ist generell interessant, für beide Wege. Da liegen tatsächlich Unterschiede, die m.E. historisch begründet und begründbar sind.

    Wissens gnä' Frau, das hat auch was damit zu tun wer damit grad' angesprochn wern soll.

    Weiß ich, hab ich auch so aufgefasst, aber damit hilfst Du Menschen nicht, die sich ohnehin schon angegriffen fühlen.


    Morgen gerne mehr, wenn mein Rücken mich lässt,

    Grüße,

    Panther-Adler

    --->Channeln = Nutzloses Geschwafel ohne Bezug zu irgendetwas außer dem Urheber des Geschwafels.

    Stimmt nicht und kann nur von Leuten kommen, die nie einem seriös arbeitenden Medialen begegnet sind.

    Davon gibts nicht allzu viele, genauso wenig, wie es viele echte Schamaninnen und Schamanen gibt.

    Der Grund, warum beides für die betroffenen Menschen oft eher schwierige Inkarnationen sind, liegt in der Verantwortung, die darin liegt, erstens auf Impulse zu reagieren, die nur durch aber nicht von ihnen selber kommen, zweitens in der Beherrschung und Reinigung des Eigenwillens, drittens darin, dass die Einwirkung ausschließlich am Ergebnis erkennbar ist und viertens an der Verantwortung, die sie in der und für die sie umgebende Gemeinschaft haben.


    Womit wir beim nächsten Problem sind: Diese Gemeinschaften existieren heute in unserer Kultur so kaum noch oder gar nicht mehr.

    Heute sind es Einzelne, nicht Gemeinschaften (Familien, Dorfbewohner), die sich an medial, heilerisch und/ oder (je nachdem) schamanisch Tätige wenden.

    Da blühen die Neurosen natürlich stärker auf, als in Gemeinschaften, die diese mehr einbinden, aber auch wie ein guter Baumschnitt wirken: gelegentlich mal zurechtstutzen, wenn der Wildwuchs zu arg wird.

    Wenn du mich irgendwie als Konkurrenz empfindest,

    Tu' ich nicht. Manches von dem, was ich von Dir lese, finde ich völlig unplausibel und ist für mich auch emotional nicht nachvollziehbar, anderes schätze ich sehr. Aber Konkurrenz sehe ich nicht. Nur manchmal kippelt es ein bißchen in eine Richtung und dann setz ich meine eigenen Erfahrungen dagegen, damit das Forum halt beide Pole hat und behält. Aber das halte ich eher für Ergänzung als Konkurrenz.

    Und zu dem sibirischen Ausschnitt und dem "Filme sehen" schreib ich noch was, wenn der restliche Wasserdampf, der hier abgelassen wurde, sich wieder etwas verzogen hat.

    Also man wird von der geistigen Welt als Channel-Medium ausgesucht?

    Jain. Man wird gefragt, aber nicht zum Ja gezwungen. Aber wer gefragt wird (und von wem), wird in diesen Ebenen, die manche als geistige Welt bezeichnen, entschieden.

    Kann man auch aktiv den Kontakt zur geistigen Welt suchen?

    Ja, würde ich aber nicht unbedingt empfehlen, erst recht nicht bei der von Dir geschilderten gesundheitlichen Situation. Da würde ich Dir zum Eigenschutz von derlei Experimenten abraten.

    Kann es sein, dass ich schon Channeln kann, ohne zu wissen, dass ich es kann? Denn ich sehe immer wieder genau solche Art Geschichten vor meinem geistigen Auge. Manchmal bin ich ein Teil dieser Geschichte und manchmal nicht.

    Das ist selten channeln, sondern klingt für mich eher nach einer anderen Form der Wahrnehmung.

    Ich dachte immer, es handelt sich um Erinnerungen, die manchmal ganz klar und manchmal verzerrt "rüber" kommen. :/

    Es können unterschiedliche Dinge sein.

    Warum driftet das denn hier so arg in pauschalisierende Werturteile ab?

    Weil hier Menschen emotional ge- und betroffen reagieren, statt auf der Sachebene zu bleiben.

    Der Sinn dieses Fadens war ein anderer, nämlich, die Verbindung und die Unterschiede beider Formen von Informationsübermizttlung zu beleuchten.

    Dann haben wir beide da wohl eine ähnliche Meinung

    Die ich für sehr undifferenziert und von daher unzutreffend halte.


    "Sie haben sich dem Einfluss eines sich als spirituell verkleidenden Netzwerkes ausgeliefert. Dieses Netzwerk folgt den Regeln des Zeitgeistes und bedient sich entsprechend moderner Methoden des Managements, der Instrumentalisierung von Galionsfiguren und der effektiven Manipulation der Massen. Die Botschaften dieses Netzwerkes sind bewusst auf eine Weise konstruiert, dass sie vor allem Junge, suchende und andere arten leicht beeinflussbarer Geister beeinflussen um sie manipulieren und auf diese Weise Macht über sie und ihre Energien zu gewinnen. Sie sind die Fliege auf dem Leim. Handeln Sie entsprechend."

    Das klingt für mich eher wie ein Werbespruch einer Telefonhotline und hat nichts mit schamanischen Botschaften zu tun, wie ich sie kenne.

    Aber es mag ja Leute geben, die von ihren Verbündeten gesiezt werden.

    Mein eigener Bezug zu meinen Verbündeten ist da wesentlich persönlicher und intimer. Zum Rest schreib ich in einer Stunde was, in der Hoffnung, dass die erhitzten Gemüter sich etwas abgekühlt haben und wir auf einer Sachebene diskutieren können.