Beiträge von Eirashand

    Danke, Burkhard, für Deinen Bericht.


    Auch als die Geduld verteilt wurde, war ich leider zu zurückhaltend und habe mir zu wenig gegriffen.


    Bei meinen Mitmenschen bin ich geduldiger und auch nachsichtiger.


    Ich selbst falle oft noch in meine alten Erziehungsmuster, die mir dann zusetzen: "Du musst besser sein als andere - perfekter! - Du musst alles sofort erledigen und erreichen - Du musst Dich immer anpassen und unterordnen!"


    Lange Zeit gelingt es mir, dieses Muster abzuschütteln und so zu leben, wie es sich für mich gut anfühlt.
    Dann bin ich ganz bei und in mir - ganz "Ich".
    Doch dann schleichen sich wieder die Erziehungsmuster ein - ein kleiner Auslöser reicht. Oder aber ich selbst passe mich aus Bequemlichkeit an und werde so, wie ich sein sollte.
    Und immer dann, wenn ich zu sehr im alten Muster bin, bekomme ich einen Tritt vom Leben (Unfal oder ähnliches)


    Vielleicht sollte ich das ganze aber auch so sehen:
    "Jeder Tag, an dem ich "Ich" bin, ist ein Schrittchen in die richtige Richtung und wenn ich tatsächlich mal einige Monate "Ich" sein konnte, dann ist das doch schon ein großer Fortschritt.
    Und so betrachtet ist dann auch jeder Tritt des Lebens (jeder Unfall, Krankheit o. ä.) ein Stück Licht und kein Schatten.
    *grübel*

    Wie schön, danke.
    Ich habe schon vor einigen Jahren mal darüber etwas gelesen und wollte es immer mal vertiefen.


    Das klingt alles sehr interessant und beim Link bin ich doch wirklich eine Weile hängen geblieben.
    Nun schau ich mal, was ich darüber noch so finden kann.


    :sonne:

    Ich danke Euch, für Eure Antworten.
    Scheinbar bin ich mit diesen Gedanken/Gefühlen nicht allein.

    diese Phasen kenne ich ebenso ganz gut. Seit 20ig Jahren nun arbeite ich an mir, mein eingemachtes, dem System aus dem ich stamme und dem Ordnung ein Fremdwort ist. Ich arbeite an meinem Verhalten, meinem Ausdruck, meinem Gang, meiner Weiblichkeit, meiner Ausstrahlung, meinen Gedanken und meinem Herz-Ich.

    Das klingt nach viel Arbeit, der ich selbst gern ausweichen würde. Doch das geht wohl nicht, denke ich.

    Aber! Und das möchte ich dich fragen, bei allem was du wie derzeit als Rückschlag empfindest, kannst du, wenn du zurückblickst einen kleinen Wachstum verzeichnen? Geht es denn stätig bergauf oder erfährst du eine solche Talfahrt, dass du um ein Stück tiefer landest als es der Ausgangspunkt gewesen ist?

    Interessante Fragen, Sahne. Darüber hatte ich so noch nicht nachgedacht.
    Bei allem, was mir das Leben bisher brachte - und es war ja viel und oft auch hart - hatte ich aber immer das Gefühl, dass es weiter geht, selbst wenn ich kurzzeitig auch mal in einer Sackgasse steckte oder ziemlich weit unten war.


    Auf der einen Seite denke ich, dass genau das das Leben ist - "Auf und Ab" - "Ebbe und Flut". Doch ist das Leben so leider auch oft sehr anstrengend. Es kommt mir auch manchmal so vor, als wenn viele Menschen um mich herum, es im Leben leichter haben. Das frustet mich dann etwas.


    Du hast Sternhimmel hier gute Tips aus Deinem Nähkästchen gegeben.
    Siehst aber scheinbar den Wald vor Bäumen nicht mehr.

    Naja, liebe Kerstin, ich gehe lieber nur am Rand entlang und umkreise den Wald laut pfeifend. :pfeif:
    Vielleicht gehört all das zum Leben dazu und vielleicht wird ja mein Leben etwas leichter, wenn ich mal durch den Wald gehe ???
    Doch das fällt sooo ... schwer.


    Die Knie beugt man in den Demutshaltungen im Yoga, um sich der Erde verbunden zu fühlen, ehrerbietend, um sich tragen und nähren zu lassen, um loszulassen, was zu schwer für die eigenen Schultern ist und um gerade dadurch wieder in Einklang mit der "höheren Ordnung", dem Ur-Plan des eigenen Lebens zu kommen.

    Das Bild, das Du nun in mir erzeugt hast, Erdherz, berührt mich.
    Besonders folgende Aussage trifft mich irgendwie:

    um sich der Erde verbunden zu fühlen, ehrerbietend, um sich tragen und nähren zu lassen, um loszulassen, was zu schwer für die eigenen Schultern ist

    "Loslassen" ist wohl ein wichtiger Punkt. Ich lade mir wohl gern schwere Sachen auf und halte sehr fest.


    Auch mit dem "Urvertrauen" habe ich oft Schwierigkeiten. Ich liebe Mutter Natur, nur zweifle ich oft ihre Entscheidungen an oder vertraue nicht darauf, dass sie schon alles richtig macht.
    Dabei ist es am Ende für mich immer weiter gegangen und ich scheine stark genug zu sein, um auch mal etwas einzustecken.
    Wobei ... Stärke ... Schwäche
    Mal schwach zu sein, ist noch so ein Punkt. :ohmann:

    (Ich bin mir nicht sicher, ob das hier der richtige Ort für den Beitrag ist. Sonst bitte verschieben.)

    Irgendwie ist es schon wie Licht und Schatten in mir.
    Ich habe das Gefühl (mal wieder etwas mehr), dass mich jemand oder etwas in dazu bringen möchte, in die Knie zu gehen/aufs Knie zu sinken.


    Ihr habt das hier ja schon oft zwischen den Zeilen lesen können.- Ich brauche manchmal einen Tritt vom Leben, um wieder mit mir zu leben.


    In den letzten Monaten habe ich neben mir her gelebt - war nicht "Ich" - war oft nicht für mich da.
    Ich lebe gerade neben mir, statt in mir und mit mir.
    Inzwischen habe ich lernen müssen, dass ich dann immer mit Krankheiten und/oder Unfällen ... ("gestraft" ist ein zu hartes Wort) ... sagen wir zurückgestupst werde.
    Mir fehlt es auch oft an Demut, denke ich.
    Gerade in den Zeiten, in denen ich neben mir her lebe und mich mit TV, PC und ähnlichem ablenke und die meisten Menschen um mich herum denken, alles läuft normal, fühle ich mich halb oder sehe mich nur von der Seite an.


    Ich denke, dass es normal ist, mal an sich zu zweifeln, unzufrieden zu sein oder sich auch mal etwas unwohl in seiner Haut zu fühlen.
    Man hat doch aber täglich 1001 Möglichkeiten, sich zu verändern, andere Wege zu gehen oder sich neu zu ordnen.
    All das ist mir klar und für eine gewisse Zeit verändere ich dann auch tatsächlich etwas, ordne mich neu oder schlage neue Wege ein, wie man es halt macht, wenn man mit sich lebt - lebendig ist.
    Doch dann falle ich zurück in alte Muster, entdecke wieder Chaos in meinem Leben oder aber der neue Weg stellt sich als Sackgasse heraus.


    Bis hierhin ist alles scheinbar ganz normal in meinem Leben. So leben wohl die meisten Menschen.


    Ist es nun Licht oder Schatten, was mir dann passiert? *grübel*


    Ich werde erst ganz unruhig. Die innere Unruhe steigert sich dann Tag für Tag.
    Schließlich schlafe ich schlecht und wenn, dann träume ich wild.
    In den Träumen geht es dann um Unterordnung. (Z. B. will ein Krieger oder Fürst mich zwingen, ein Knie und mein Haupt zu senken. ... Ich soll vor einer mächtigen Eiche in die Knie gehen ... oder ähnliches) Mir "spuken" dann auch Worte durch den Kopf wie z. B: "Loslassen", "nicht mehr kämpfen" usw.


    Wenn ich die innere Unruhe, die Schlafstörungen und die Träume ignoriere, dann folgt entweder ein Sarkoidoseschub, eine andere Erkrankung oder aber ich habe einen Unfall. :kopfhau:
    (z. B.: Letzten Monat erwachte ich mir geschlossenen Fäusten. Ich konnte sie erst nicht öffnen. Als es mir mit sehr viel Anstrengung gelang, sprang mein kleiner Finger über. Folge: Gelenkkapsel kaputt.
    - Es traf gerade den Finger, den ich mir im Mai bereits verletzt hatte. - siehe kleiner Pechvogel )


    Was ist Licht und was ist Schatten? :sonne:
    Sind die Unfälle, Krankheiten, Schlafstörungen, Träume ... Schatten oder sind sie das Licht?
    Stelle ich mich selbst in den Schatten?


    Und warum - wenn ich doch so klug all das begreife - warum lasse ich es immer wieder so weit kommen?


    Ich glaube, ich kann einfach nicht aus meiner Haut und bin so ... :irre:
    Vielleicht ist auch das einfach nur eine Lern-/Lebensaufgabe für mich?


    Schließlich hat doch jedes Wesen irgendein Lernthema zu bearbeiten.


    Eirashand :sonne:

    Klingt toll, Erdherz.


    Die "Eichhörnchen-Energie" oder auch "Bouncy-Ball-Flummy-Energie" sollten wir alle häufige nutzen.


    Ich hatte eine ganz tolle Woche duch die Botschaft, die Inspiration und eben durch diese Energie.
    Krönender Abschluss war der Besuch eines Wikingermarktes und danach des Wikingertheaters.


    :sonne: Umarme die Sonne in Dir.

    Danke für Eure Antworten.


    Mit Deiner Reaktion glaub ich übrigens, dass Du zwar dem Hörndl helfen wolltest, Dir selbst aber keinen großen Gefallen getan hast.
    Warum?
    Weil es Dir eine Botschaft geben wollte, die es Dir jetzt SO nicht mehr geben kann.

    Das Gefühl hatte ich auch erst. - Als wenn ein winziger Teil der Botschaft noch fehlt.
    Doch auch so ist es ok für mich. - Erst die Hörnchen und dann ich.


    "bouncy ball" Flummy Energie

    Die Beschreibung gefällt mir. - Man waren die Minis flink.
    Ich musste schon sehr bei der Sache sein und am Anfang auch sehr aufpassen, dass das eine Minihörnchen nich wieder mit der Straße "kuschelt".


    vielleicht solltest Du Dich während einer wunderbaren Dusche
    oder im Traum mit dem Eichhörnchen verbinden,
    und befragen, was es Dir sagen möchte.

    Das ist eine sehr schöne Idee.
    Ich habe gestern auch schon versucht, eine Reise zum EIchhörnchen zu machen, bin aber eingeschlafen. *menno*
    Doch irgendwie steigt da heute ganz viel in mir auch und so manche Lampe fängt an zu leuchten.

    Vielleicht hat die Reise ja doch etwas bewirkt, auch wenn ich schon bei Reisestart eingeschlafen bin?


    Du hast in meinen Augen definitiv die Botschaft erhalten, eben weil du dich so verhalten hast, wie du es zum Schutz des kleinen Kerlchens für richtig gehalten hast. Deine Frage, ob du es mit deinem Sohn ähnlich (ungemütlich) machen solltest, ist vermutlich Teil der Botschaft, für die sich das Eichhörnchen zur Verfügung gestellt hat.

    Ich denke inzwischen, dass das die Hauptbotschaft war.
    Doch je länger ich mich mit den putzigen flinken Tierchen auseinandersetze, desto mehr "kleine Nebenbotschaften" erhalte ich.


    Im ersten Teil des kleinen Abenteuers hatten mein Sohn und ich ja mehr damit zu tun, das eher zurückhaltende Minihörnchen von der Straße zu holen, da es sich am Anfang immer wieder auf die warme Straße legte.


    Das andere - eher freche - Minihörnchen folgte ja nur ab und zu und war sonst daran interessiert, mein Hosenbein zu erklettern.


    Genau betrachtet, verhalten sich meine beiden Kids fast so wie die Minihörnchen.
    Meine Tochter geht zwar schon fast ganz eigene Wege, geht aber auch sehr leichtfertig mit ihrer Gesundheit um und mi fällt es sehr schwer da zu denken "Es ist ihr Leben und ihre Gesundheit".


    Naja, und Sohnemann - das Klammerhörnchen - dem musste ich in der Vergangenheit schon oft etwas auf die Füße treten, damit er mal in die Welt hinaus geht.


    Heute fühle ich mich etwas, wie die Hörnchenmutter, die am Rande auf einem Zaun oder Baum sitzt und ruft - fast schon meckert -usw.


    Doch die Hörnchenmama hat sich am Ende meh und mehr von ihen Kids entfernt und nur noch selten am Rande beobachtet. Sie kümmerte sich dann mehr um sich selbst. - War aber anscheinend froh darüber, dass zum Schluss alle beiden Minis wieder bei ihr waren.


    Oh weh - was für ein Bild von mir?


    Nun sind aus dem Eichhörnchen-Tag schon Eichhörnchen-Tage geworden.


    Auch mein Sohn hat diese Begegnung übrigens schwer beeindruckt. Er hat sich mit den Tierchen, ihem Lebensraum, ihrer Nahrung, ihren Feinden usw. auseinander gesetzt. - Was er aus der Begegnung zieht, weiß nur er selbst.
    Er findet aber inzwischen Gartenarbeit sehr interessant, da er in den letzten ca. 2 Monaten schon zwei Laubfrösche, eine Kröte und eine junge Krähe gerettet hat bzw. retten musste.
    "Wenn man mit Dir Gartenarbeit macht oder auch nur einen Spaziergang, dann passiert immer was", meinte er gestern.

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    Danke auch für die Info von Jean Ruland.
    ich vversuche ja imme, möglichst viele Informationen aus unterschiedlichen Quellen und von unterschiedlichen Menschen zu bekommen.
    Dann kann ich mir aus all dem mein ganz eigenes Bild machen.


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    Oh man, bin schon wieder im Schreibrausch *sorry+


    Ich bin sicher, dass aus dem Eichhörnchen- Tag noch eine ganze Eichhörnchen-Woche wird.


    So, und nun suche ich die "Bouncy-Ball-Flummy-Energie" in mir.
    Mir ist grad so danach. :hüpfen:

    Danke für die Antwort.


    Inzwischen habe ich auch noch mal hier im Forum geschaut. Doch leider findet man zwar den Begriff "Eicchhörnchen" hier oft, aber nicht in Verbindung mit dem Krafttier oder der Symbolwirkung.


    Was mich etwas verwirrt hat: Mir hat mal jemand gesagt, dass das Eichhörnchen "Streit" bedeuten würde.


    Nach meinem bzw. unserem Eichhörnchentag steht für mich aber der spielerisch-leichte Aspekt im Vordergrund.
    - spielerisch, leicht, neugierig und hartnäckig


    Das passt irgendwie auf unser kleines Abenteuer.


    Aber auch :
    - etwas leichtsinnig/leichtgläubig und anhänglich


    In Verbindung mit meinen Kids bzw. meinem Sohn, half mir die Eingebung, von der ich oben geschrieben hatte, schon weiter.


    Irgendwie soll das aber wohl auch eine Botschaft nur für mich sein:
    Nach der schweren Zeit mit Kankheit, Erbstreit, der vielen Arbeit hier, vielen kleinen Unfällen in den letzten Wochen (Gehirnerschütterung, Vergiftung, Zehen gebrochen ... usw.) soll ich vielleicht auch mal mehr Krat tanken bzw. meine Vorräte wieder aufstocken, damit ich für den Fall, dass es mal wieder dicke kommt, noch genügend Kraftreseven habe.


    Und all das im Zusammenhang mit der Familie - den Kids und meinem Mann.


    ... oder so ... *grübel*


    Es wäre lieb, wenn Du mal posten könntest, was Jeanne Ruland dazu schreibt. - Aber nur, wenn Du Zeit hast.


    Liebe Grüße
    Eirashand

    Ich hatte heute einen ganz besonderen Tag. Es war der "Tag des Eichhörnchens" oder besser der Eichhörnchen.


    Am Vormittag kamen mein Mann und ich vom Biomarkt zurück und entdeckten eine Eichhörnchenmutter (rot mit weißem Bauch) mit ihren zwei Halbstarken, direkt vor unserer Auffahrt.
    Sie saßen auf der Straße und die Mutter, die sich wohl der Gefahr bewusst war, versuchte ihre Kids von der Straße zu locken.


    Mein Mann hielt an und ich versuchte, die drei Eichhörncchen von der Straße zu scheuchen.
    Das dauerte und war sehr schwer, denn eines der Minis fand unseren Autoreifen total spannend und krallte sich daran fest.
    Die Eichhörnchenmutter saß auf dem Zaun und rief und das zweite Minihörnchen lief zu unserer Haustür, um dort seine Klettekünste zu testen.


    Weil mein Mann einen Arzttermin hatte, kamen wir etwas in Zugzwang.
    Deshalb habe ich meinen Sohn aus dem Haus geholt und wir beide verscheuchten mit Reisigbesen die Minis.
    Sie versteckten sich in unserem Vorgarten und mein Mann konnte auf die Aufahrt fahren, seine Dienstklamotten holen und zum Arzt fahren.


    Dieser Eichhörncheneinsatz dauerte etwa 30-40 Minuten, da eines der Eichhörnchen immer auf den Besen kletterte und zu mir wollte und sich das andere zwischendurch immer wieder auf die Straße legte.


    Aber der Eichhörnchenkontakt war noch lange nicht vorbei.


    Sohnemann und ich hatten heute auch Gartendienst. (Wir versuchen ja, die ca. 2000 qm Grundstück so zu gestalten, dass Igel, Eidechsen, die Uhu-Familie und auch alle anderen Tiere und Insekten und die alten Bäume weiterhin Platz haben, ich aber auch Platz habe für meine Heilkräuter, Kartoffeln und Beeren.)


    Während dieser Gartenarbeit kam uns eines der Eichhörnchenminis dauernd in die Quere. Es versuchte sogar mehrfach, mein Hosenbein hochzuklettern. Das Geschwisterchen hielt etwas Abstand, war aber doch neugierig. Nur die Mami saß auf einem Baum und rief ab und zu.



    Statt zwei Stunden Gartenarbeit haben mein Sohn und ich uns dann hauptsächlich zwei Stunden lang über die Hörnchenfamilie gefreut, sie beobachtet und gleichzeitig versucht, das eine Minihörnchen von mir fern zu halten.


    Ich arbeite ja viel mit der Signatur von Pflanzen. (Nur so grob gesagt: Wenn eine Pflanze im Garten wuchert, obwohl sie gar nicht großartig gepflegt wird, will sie Dir etwas mitteilen. Aber auch, wenn eine Pflanze trotz guter Pflege immer wieder eingeht, möchte sie Dir was sagen.)


    Nun überlege ich, was mir die Eichhörnchenfamilie sagen wollte.


    Ich weiß, dass das Eichhörnchen bei den Germanen als eine Art Weltenwanderer galt und im Weltenbaum saß. Außerdem lief es wohl immer als Bote zwischen dem Adler und dem Drachen hin und her.


    Mehr weiß ich aber nicht.


    Vor allen Dingen überlege ich, warum es gleich eine Mutter mit zwei Kindern war und warum eines der Halbstarken so an mir hing. (Ich hätte es in die Tasche stecken können.)


    Vielleicht könnt Ihr mir ja etwas über das Eichhörnchen als Kafttier schreiben??
    Wenn Ihr Ideen, Deutungen oder Hinweise habt, her tamit.


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    Gerade fällt mir eine kleine Ähnlichkeit auf.


    Meine beiden Kids (inzwischen 21 und 22 Jahre alt) sind auch dabei, "Flügge" zu werden. Meine Tochter ist kaum noch bei uns, nur mein Sohn hängt doch sehr an mir. *gg* Warum kommt mir das gerade in den Sinn??? :crazy:


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    Übrigens: Ich habe neben meinen Kräuterkisten immer eine kleine Pappschale (waren mal Erdbeeren drin).


    Als das kleine Minihörnchen zu übermütig wurde, habe ich ihm gesagt, dass es böse Menschen gibt und dass es nicht so neugierig sein soll. (Schließlich kommen jährlich viele kleine Eichhörnchen durch den Menschen um.)


    Dann habe ich die Pappschale über das Eichhörnchen gelegt und ließ es ca. 5 Sekunden darunter. - Es saß ganz ruhig darunter.



    Danach wollte das Eichhörnchen aber noch immer nicht zu seiner Mutter, die laut rief, sondern wieder mein Bein hoch klettern.
    Ich bin zur Seite gesprungen und habe wieder die Pappschale über das Eichhörnchen gelegt.


    Diesmal habe ich es nach 5 Sekunden nicht wieder hochgehoben, sondern abgewartet. Da fing das Minihörnchen an, nach seiner Mutter zu rufen und befreite sich selbst. (Das dauerte etwa 8-10 Sekunden höchstens. Länger hätte ich es auch nicht unter der Erdbeerschale gelassen).


    Die Eichhörnchenmama rief und das Minihörnchen trollte sich dann doch zu ihr und wollte nicht mehr zu mir.


    Anschließend saßen alle drei Eichhörnchen im Baum und schauten meinem Sohn und mir beim Blumengießen zu und wir schauten danach, wie die Hörnchenfamilie zwischen den Bäumen umher tobte.
    Wir beobachteten und gegenseitig - neugierig - aber mit Abstand.


    Das neugierige Minihörnchen kam zwar ab und zu noch etwas näher, blieb aber immer etwa 2 m von uns entfernt.


    Ich hoffe, dass nun das neugierige Minihörnchen etwas vorsichtiger ist und dass die Familie noch lange lebt.


    *************************************


    *grübel* Vielleicht sollte ich es meinem Sohn ab und zu auch weniger gemütlich machen???



    Vielleicht bin ich heute auch böse drauf?

    Danke, für diese schönen Gedanken, Ate.


    Diesen Baum fand ich "zufällig???" vor einigen Jahren etwa 50 Autominuten von unserem Wohnort entfernt. Er steht an einer Straßenkreuzung und die meisten Menschen sehen ihn gar nicht wirklich.
    Doch ich war gleich irgendwie "gefesselt" von dem Baum und seit dem begleitet er mich.
    :sonne:
    Kurz danach kam übrigens Eira zu mir und erweckte in mir das Gefühl, dass der Baum, Eira und ich irgendwie zusammen gehören.

    ein glück, jetzt hast ja was gefunden, damit Du dich nicht mit Dir befassen mußt.....

    Zum Teil gebe ich Di da Recht, Stachelturm.
    Ich bin ganz froh, dass ich mich jetzt nicht so direkt um meinen Wunden Punkt kümmern muss.
    - Hatte ja auch an anderer Stelle geschrieben wie froh ich darüber bin, dass Advaita meine Fieberträume nicht weiter gedeutet hat.
    Es gibt gerade einen weiteren wunden Punkt, an dem ich dran bin. Dieses Jahr wird für mich noch recht windig, kalt und nass werden - wie das Wetter der letzten Wochen.
    Da bin ich froh, über jede Ablenkung.


    Ich sehe es aber auch ähnlich wie Erdherz.
    Oder wie mein alter Deutschlehrer es damals ausdrückte, als er mich besuchte udn in meinem Zimmer meine vielen Gedichte sah, die ich an die Schränke geklebt hatte: "Was gibt es aussagekräftigeres und persönlicheres, als Geschichten und Gedichte?"
    (Er besuchte alle seine 32 Schüler im ersten Jahr, um seinen Unterricht individueller führen zu können.)


    Meine kleinen Auszeiten an der Ostsee sind auch kleine Fluchten, aber sie machen auch den Kopf frei und geben mir neue Impulse, um Probleme zu lösen und die Kraft, Wunde Punkte zu bearbeiten.
    Ähnlich ist es bei den Geschichten, egal ob ich eine Science-Fiction-Geschichte über eine Welt- Katastrophe schreibe oder aber eine Kindergeschichte.

    Ich sehe die wiederentdeckte Schreiberei als einen anderen Weg. - Ablenkung und gleichzeitig Verarbeitung und das, ohne tieferes Bohen.
    - Der sanfte Weg?

    Am Ende bleibt es mir aber auch nicht erspart, etwas zu tun.


    Die Verarbeitung/Bearbeitung von wunden Punkten ist doch immer in mehrere Stufen unterteilt:


    1. Erkenne die wunden Punkte! (Da machen ja viele Menschen die Augen zu.)


    2. Gehe offen damit um und suche einen Weg der Heilung.
    (Das kann - je nach Vorliebe - schamanisch, magisch, psychologisch oder sonst wie rituell oder spirituell geschehen, als Mischform oder eben auch mit Hilfe der Kunst.)


    3. Am Ende steht immer das Tun! - Man muss entweder seine Sichtweise verändern, sein Verhalten, sein Umfeld und manchmal auch sein Leben (Partnerschaft, Beruf ... usw.).


    Das Tun ist für mich oft schwer. In meinem Leben gab es aber so viele Wunden, die schlimmer waren und die ich auch durchlebt habe.
    Deshalb bin ich zuversichtlich, diese Wunden Punkte auch zu durchleben und ins Tun zu kommen.


    Was ausgelöst wurde durch den Erbstreit, war heftig, aber nicht wirklich bedrohlich für mich, abgesehen von der Krankheit, die mich nun erwischt hat.
    Ich war selbst überrascht, wie sehr mich das umgehauen hat und auch darüber, wie ich hier "Dampf abgelassen" habe, obwohl ich schon mal an dem Thema "Eltern/Ahnen" dran war. Doch vielleicht hat es mich auch deshalb so "angefasst", weil auch wieder meine Schwester und meine Kinder betrofen waren.


    Nun erhole ich mich aber erst mal und vertreibe meine Langeweile durch das Schreiben, damit ich Kraft habe für die nächsten harten Wochen, die kommen werden.


    Eirashand :sonne:

    Ein ganz lieber Mensch bat mich gestern um Mithilfe.

    Gesucht wird ein liebevoller Dosenöffner mit viel Zeit.


    Es geht um einen Kater, der ca. 2 Jahre alt ist.
    Sein Fell ist grau.
    Er verträgt sich gut mit anderen Katzen, benötigt aber viel Zuwendung.
    Der Kater ist fast blind und leidet unter Ataxie.
    Es handelt sich um einen "geretteten" Kater, der schon viel erlebt hat.


    Leider kann seine bisherige Dosenöfnerin ihn nicht behalten, da die steile Wendeltreppe im Haus zu gefährlich für ihn ist.


    Er sucht einen ruhigen Platz.
    Ein ebenerdiges Haus oder eine ebenerdige Wohnung wäre perfekt für ihn.


    Mehr Informationen habe ich leider nicht. Aber ein Foto habe ich noch bekommen.


    Wenn es hier einen Dosenöffner gibt, der sich ganz auf den Kater einlassen möchte, kann er mir eine private Nachricht schicken.
    Ich werde dann den Kontakt zur bisherigen Dosenöffnerin vermitteln.


    ****************************
    Ich selbst kann das Tier leider nicht aufnehmen, hoffe aber, dass der Kater möglichst bald in liebevolle Hände abgegeben werden kann.


    :sonne:

    Seit Beginn der ersten Fieberschübe sind nun schon 15 Tage rum.
    Nach dem Arztbesuch sollte ich ja 10 Tage im Bett bleiben.
    Gestern meinte aber der Arzt, ich solle mich nun noch 10-12 Tage schonen und dann noch mal zu ihm kommen.


    Für ungedulige Menschen wie mich, ist dieses Rumsitzen ja nun gar nichts. ?(


    Naja, aber ich habe ja noch einige kleine Ideen, was ich vom Sofa noch alles so machen kann.


    Wobei ... der Garten ruft und ich hab große Lust auf meine Zugmaschine an der Sprossenwand. - Aber Krafttraining soll ja jetzt gerade nicht ganz so gut sein. *seufz*


    Nun gut, dann werde ich wohl wieder mal kleine Geschichten schreiben.
    Mit 6 Jahren habe ich mal angefangen, jede Woche Geschichten zu schreiben (Märchen, Zukunftsgeschichten, Kindergeschichten ...), bis dann meine Kinder geboren wurden. Vor 20 Jahren etwa habe ich dann damit aufgehört und alle Geschichten im Garten verbrannt.
    Jetzt schreibe ich wieder ... einfach so ... wahrscheinlich wieder für die Mülltonne oder das Feuer, aber so habe ich wenigstens keine Langeweile.


    :sonne:

    Danke Advaita.


    Ich versuche gerad auf der frischen Seite zu sein.


    Vor zwei Tagen träumte ich helles orangefarbenes Licht, frisches grünes Laub und einen Bernstein.
    Da war auch ein wundervolles Gefühl.
    Ich habe versucht, dieses Licht, das satte grün und den wundervollen und gefühlvollen Bernstein in mir zu verankern.
    Die meiste Zeit gelingt mir das.
    - Einfach am Tag mal daran denken. Das tut gut. :sonne:


    Gern hätte ich jetzt auch geschrieben, dass ich verstanden habe, doch ich denke, es dämmert gerade erst und das Verstehen dauert noch etwas an.

    Ich danke Euch. (Ralph, ich drück Dich jetzt einfach mal. :knuddeln: )


    Ja, schwierig, so aus dem Muster heraus, aber nun bin ich im Begriff, zu lernen. - Dazu soll man ja nie zu alt sein.


    Ich habe - ganz egoistisch - einige Pläne gemacht, die ich nun so nach und nach umsetzen werde.
    Genau genommen, habe ich ja im letzten Jahr schon begonnen, etwas zu verändern. Das waren aber nur Mini-Schritte und ich hab mich dann wieder ausbremsen lassen.


    ... wäre vielleicht Häkeln etwas, das man vom Bett aus machen kann?

    Nein, häkeln werde ich nicht gerad. Das habe ich bestimmt vor 20 Jahren zuletzt gemacht.
    Aber Du hast mich gerade auf eine schöne Idee gebracht - auf eine Sache, die ich auch schon seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr gemacht habe.


    Nun ruft aber erst mal der Schlaf nach mir.

    Ich danke Euch.
    Ja, mir fällt es immer schwer, mal gar nichts zu tun.


    Mir wurde schon als Kind beigebracht, dass man ein produktives Mitglied der Gesellschaft sein muss und nicht an sich selbst denken darf. - Nur so ist man wertvoll.


    Zwar habe ich in den vielen Jahren (und leider auch durch Krankheit und Tod) gelernt, dass ich eigentlich die wichtigste Person in meinem Leben sein sollte und auf mich achten muss, doch ab und zu kommen die anerzogenen Denkmuster noch sehr durch.


    Denkmuster - sie aufzudecken ist ja nicht schwer. Wirklich raus aus solchen Mustern kann man aber gar nicht so leicht.

    du könntest z. B. deine Finger halten, dann sind die beschäftigt und du machst keinen anstrengenden Blödsinn damit
    Ringfinger für Lunge und Husten
    Kleinen Finger für's Herz

    Danke, ähnliches hatte ich schon mal gehört. Ich massiere oft meine Handreflexzonen für diese Bereiche.


    Ich schlafe sehr viel - bin grad einfach zu platt.


    Der Husten ist zum Glück nicht mehr so stark. Hals- und Gelenkschmerzen und Schüttelfrost habe ich nicht mehr. Ab und zu ist da noch leichtes Fieber.
    Schlimm ist nur die Müdigkeit und schlimm ist auch das "Matschgefühl" in der Birne.
    ... Und es ist unheimlich anstrengend einfach nur die Augen offen zu halten.


    Donnerstag geht es wieder zum Doc.


    Naja, nun ist dann halt die Zeit für Hörbücher gekommen. Es gibt so schöne mittelalterliche Hörbücher, die 6-9 Stunden gehen.
    Also, endlich mal Zeit zum Hören.

    Immer, wenn ich vor Erschöpfung, durch den quälenden Husten, kurz einschlafe habe ich diese Fieberträume, die alle ähnlich sind.
    Sie dienen wohl der Verarbeitung der letzten Tage. - Vielleicht sehe ich das aber auch falsch.


    Ich träume immer von einem Grundstück, dass durch einen Bach in zwei Hälften geteilt ist.
    Auf der einen Seite ist der Rasen frisch und grün und die Fassaden der Gebäude sind hell und sauber.
    Man kann aber nicht um die Gebäude herum gehen, denn genau auf deren Rückseite ist der Bach.


    Im ersten Traum
    habe ich dann über den Bach hinweg auf die andere Seite des Grundstücks geschaut.
    Dort war das Gras braun und wucherte.
    Schrottautos und Autoteile lagen überall herum.
    Alte verfallene Mauern standen auf der anderen Seite.


    Der zweiten Traum begann wieder auf der schönen Seite und den sauberen Fassaden.

    Ich habe auf die andere Seite des Baches geschaut und viele Trümmer, Mauerreste und Bombenreste gesehen.


    Im dritten Taum
    ging es noch drastischer zu.
    Wieder begann er recht harmlos auf der Seite mit schönem Gras und einer perfekten Fassade.
    Ich näherte mich dem Bach diesmal etwas vorsichtiger.
    Er stank fürchterlich und sah rötlich-braun aus.
    Plötzlich entdeckte ich im Bach etwas. Es trieb an mir vorbei.
    Es waren blutige Körperteile - zerfetzt.



    Alles zusammen gesehen, habe ich diesmal wohl eine echt schlechte Woche.
    Vielleicht sollte ich doch einfach die 10 verordneten Tage im Bett bleiben???

    "Rechtzeitig" vor der sogenannten "Güteverhandlung" hat es mich am Samstag erwischt. - Grippe.


    Nur mit vielen Medikamenten, ganz gegen die ärztliche Meinung und mit sehr wenig Stimme konnte ich gestern meiner Schwester zur Seite stehen, die ja ihren Pflichtteil nach dem Tod unserer Mutter eingefordert hat.


    Danach habe ich geschlafen, geschlafen, geschlafen.
    Mal wie tot und dann mal wieder wild mit Fieberträumen und mit Schmerzen in jedem Knochen und Muskel.


    Meine Schwester meint, dass mich die Grippe jetzt nicht zufällig erwischt hat.


    *grmp*
    Da ich wegen meiner Vorerkrankung immer sehr schnell eine Lungenentzündung und auch schon mal eine kleine Herzentzündung hatte, muss ich jetzt mindestens 10 Tage streng im Bett bleiben und alles tun, was der Doc mir so geraten hat.


    Ich bin ein schlechter Patient und habe gerade eine furchtbare Laune.
    Was macht man denn 10 Tage lang im Bett???


    Mein Sohn meint, ich könne fernsehen, mich an den Computer setzen und spielen, Hörbücher hören, lesen und mich verwöhnen lassen. - 10 Tage lang ??? :kopfhau: Nee, da werde ich ja ganz blöd im Kopf.


    Mein Mann meint: "Gut, dass am Wochenende schlechtes Wetter naht."
    Ich wollte nämlich, wenn es mir etwas besser geht und das Wetter mitspielen würde, den alten Gartenzaun erneuern und noch son paar Sachen mehr.


    *grübel*
    Vielleicht sollte ich mir einfach vorstellen, dass ich auf einer schönen Ostseeinsel bin und Urlaub habe. - Wobei, das geht auch nicht. - Dann würde ich ja viele Stunden am Strand entlang gehen und nicht rumliegen.


    Was mache ich nur?


    Naja, vielleicht geht es mir übermorgen ja schon wieder besser?

    Seit ich hier von den Traumgefühlen berichtet habe, habe ich etwas Klarheit gewonnen - auch durch Eure Hilfe. Danke.


    Gleichzeitig habe ich entdeckt, dass ich die ganze Zeit den Ordner mit den vielen Anwaltsschreiben wegen der Erbsache am Kopfende meines Bettes stehen hatte.
    Meine Schwester, die ja die Klage gegen unseren Vater eingereicht hat, hatte mir Kopien vom Vorgang geschickt.
    Inzwischen ist ein dicker Ordner voll mit Schreiben beider Anwälte zusammengekommen.


    Vor meiner kleinen Auszeit am Strand wollte ich da nicht reinschauen und hab das auf später verschoben.
    Ich habe den Ordner ans Kopfende meines Bettes gestellt, da ich nach meiner Auszeit und noch rechtzeitig vor dem Gerichtstermin (13.03.) dort reinschauen wollte.
    Nach meiner Auszeit hatte ich aber den Ordner vergessen.


    Als ich hier bereits geschrieben hatte, entdeckte ich zufällig??? den Ordner wieder, blickte kurz hinein und stellte ihn ins Wohnzimmer.
    Dort steht er warm und trocken. ;)


    "Lieber Ordner mit emotional belastenden Unterlagen, Du darfst gern in meinem Wohnzimmer - in der hintersten Ecke - wohnen, denn dort bin ich eh selten. Bleibe dort, bis alles vorbei ist und dann lasse ich Dich, mit einem wärmenden Feuer, frei."


    Eirashand



    PS: Tschuldigung, bin mal wieder schräg drauf heute.
    Mich führte heute eine kleine Reise ans Ahnenfeuer, wo ich alte Verträge auflöste und verbrannte.

    Die Frage "Kommen wir nie wieder zurück" kann ich nicht wirklich beantworten.


    Ich bin überzeugt, dass man nie wirklich weg ist. - Und wenn man nie wirklich weg ist, kann man auch nicht wiederkehren.
    Für mich ändert sich nur die Form des Seins.
    Wenn meine jetzige Hülle irgendwann ihren Dienst getan hat, löst sie sich auf.
    Dann bin ich aber noch immer da - meine Energie - sie geht nicht verloren.
    Ob sich diese Energie dann mal eine neue Hülle in Form eines menschlichen oder tierischen Körpers oder eine Pflanze, einen Stein oder sonst eine Form sucht, kann ich nicht sagen.


    Ich versuche, mit allem um mich herum, achtsam umzugehen, auch wenn ich damit oft einige Schwierigkeiten habe, da mir mein Ego einen Streich spielt.
    Aber vielleicht ist ja doch der Stein, den ich am Strand finde oder eines der Sandkörner unter meinen Füßen die jetzige Hülle einer vertrauten Energie. (Vielleicht die Energie meiner verstorbenen Töchter, meiner Oma, meiner Mutter, meiner Katze oder sonst einer vertrauten Energie?)


    Ich kann es nicht sagen. - Wer weiß das schon?


    Hier und jetzt ist mir wichtig, achtsam zu sein mit allen Hüllen und ihren Energien um mich herum.


    Vielleicht ist das der Grundgedanke des Reinkarnations-Glaubens? Doch damit kenne ich mich nicht aus.


    Eirashand