Beiträge von Birkenfrau

    Liebe Hyazinth,


    das ist jetzt mal ne Zusammenschau aus deinen verschiedenen Threads mit dem, was du dabei von dir gezeigt hast:


    In deinem Traumbild überwiegt das Steinige, Schwere. Und du schreibst von Erschöpfung. Steine bekommen Risse und Löcher, schreibst du. Und durch die Risse wächst hier das Unkraut. Leben! Aber vielleicht anders, als du es dir vorgestellt hast? Die alten Gebäude, schön, aber auch irgendwie schwer (zu schwer?). Das Theatodrom, die Bühne des Lebens. Wie sieht deine Lebensbühne aus? Spielst du die Rolle, die deine ist? Oder ist alles nur Theater?


    Panik kann auch Angst vor der Schwere sein, vor dem Erdrücktwerden. Meinem Gefühl nach ist das was Altes, was da auftaucht und noch mal angeschaut werden muss, was verändert werden muss. Panik kann aber auch Angst sein vor dem Leben, was da durchdringen will, was dich ruft. Der Löwe aus Stein erwacht zum Leben, wie gut! Nur mach langsam, überfordere dich nicht. Rückzug hinter Mauern kann auch mal gut sein, wenn alles zu viel ist.


    Sowohl Schwere, Erschöpfung als auch Panik können mit der Schilddrüse zusammenhängen. Bitte lass das unbedingt abklären, ob Unterfunktion oder Hashimoto (Antikörper!) eine Rolle spielen könnten.


    Die Risse in und zwischen den Steinen sowohl im Traum als auch in der alltäglichen Wirklichkeit sehe ich sowohl als Hinweis, alte Begrenzungen (übernommen, von den Ahnen, der Herkunftfamilie, vorgeburtlich, aus Kindheit oder Jugend) anzuschauen, als auch lebendiger zu werden. Wasser als Komplementärmittel: Weicht auf, löst Altes und Verunreinigtes, macht lebendig, weich. Ist stark und kann sogar Stein formen. Wasser innerlich, äußerlich, Urlaub am Wasser?


    Vielleicht ist was dabei, was dich anspricht?


    Herzliche Grüße

    Anke

    jetzt hast du es mit deinem Traum geschafft, dass ich trotz gegenteiliger Vorsätze wieder hier anwesend bin - auch wenn das nicht mehr so häufig sein wird, wie zuvor...


    Dein Traum hat mich so berührt, dass ich dir einfach meine Gefühle und Gedanken dazu mitteilen möchte.

    Hey liebe Erdherz, willkommen zurück :)


    Die "Nazarener Jüdin", also du selbst, ist sie vielleicht die Freu, die mit der Tradition der Ahnen, mit der eigenen Vorstellung von Sicherheit bricht, sich aus der Komfort-Zone wagt - wenn auch nicht ganz freiwillig? Braucht es dazu die Ahnin, die sie schubst? Nimm den Nazarener Jesus mal als Symbol für den direkten Draht zum Göttlichen. Die "Jüdin", die diesem Pfad folgt, entfernt sich vom "Toraglauben", lässt wie Jesus selbst alle Bindungen hinter sich und lässt sich fallen...auch wenn es weh tut, hier und da ein Widerstand, eine Angst aufblitzt und Schrammen verursacht. Das Vertrauen ist bereits stark genug. Du purzelst die Treppenstufen durch Raum und Zeit...und kommst wo an? Bei dir selbst?. Die Verbindung zum Vertrauten ist gelöst, hier findet man dich nicht - auch die Sorgen, die "Masken", das Lachen der Mutter...alles im Dunkeln... Und dennoch wird sich zeigen, dass nichts verloren geht. Gemeinschaft, Authentizität und Intensität erwachsen mit dem Wandel hin zur Seelenwirklichkeit auf eine wundervolle Weise neu. Darauf kannst du bereits vertrauen, auch wenn alles noch wie ein Sturz nach unten aussieht.

    Das ist gut geschrieben. Das werde ich noch weiter sackenlassen. So habe ich es noch nicht betrachtete, mit dem Bindungen loslassen, mit dem Brechen mit alten Mustern aus Generationen, mit dem Landen bei mir selbst. Das ist gut. Danke.


    dass unsere größte Angst nicht die vor der Dunkelheit, sondern die vor dem eigenen (göttlichen) Licht ist, kann das zuviel sein... Aber die Mauern haben Risse, das Licht leuchtet hindurch - DEIN LICHT!


    Was für ein wunderschöner, hoffnungsvoller Traum. Es gibt keine Eile. Lass dir alle Zeit, die du brauchst. Deine Haut heilt ebenso, wie deine Mauern immer so viel Licht durchlassen werden, wie du es gerade verträgst. Du kannst also voller Zuversicht diesen Traum weiter träumen...

    Hm, so betrachtet… Die Spalten in den Mauern, durch die Licht dringt… wie ich es gerade vertrage :D Da fühl ich mich erkannt.


    Und, apropos Licht durchlassen: Im ersten Traum, bei der C200, da hatte ich einen Raum mein Eigen, der war ganz hell, ganz durchflutet von Licht, das war neu. Dort gab es bestimmte Probleme, die ich hier nicht weiter ausführe, die aber etwas deutlicher zeigten, was mir schon länger schwante.


    Und vor wenigen Nächten war ich in einem riesigen Anwesen, das war nicht meins, das gehörte irgendwelchen Leuten seit Generationen. Ganz viele Räume, ein Park dran usw. Da habe ich einen Raum bewohnt, der war auch sehr groß und sehr hell mit vielen Fenstern und Terrasse nach draußen und, im Gegensatz zu dem Rest des Hauses, soweit ich es gesehen habe, auch modern. Fast schon kühl, aber nicht kalt oder steril. Ich fand den Raum jedenfalls schön. Die anderen Räume, die Treppenflure waren alle mit viel dunklem edlen Holz, schwere dunkelrote Teppiche und alles sehr alt. Gut gepflegt über Generationen, aber auch alt(backen). Wie in nem Schloss, nem Museum.


    In diesem Anwesen habe ich mich auf die Socken gemacht, die anderen Gebäudeteile zu erkunden. Da ging eine Treppe hoch, zu den Besitzern dieses Hauses. Es war aber nicht ratsam, da hochzugehen, die wollten das nicht. Ich habe es auch nicht gemacht. Stattdessen fand ich einen anderen Flur, eine Treppe ging hinab, wieder alles rotbeteppicht, mit dunkelbraunem Geländer aus gedrechseltem Holz, unten ein Absatz und nichts weiter, nur eine Treppe wieder hoch im selben Stil. Ich stiefelte zum nächsten Absatz, die Treppe machte dort kehrt. Ich ging aber nicht höher, denn auf dem Absatz lagen etliche graue Stoffbahnen, auf jeder Bahn war ein Gesicht zu sehen, ein japanisches Männergesicht. Das waren alles Krieger, Samurai. Ich hatte das Gefühl, ich kann da nicht rübersteigen, denn das dort sind Tote, die Knochen von toten Kriegern liegen da. Die haben sich geopfert... Dann bin ich aufgewacht.


    Also, Licht und Neues gibt es schon ne Menge, aber da sind auch wieder so viele uralte Dinge zugange...


    Das Mädchen hat bereits seit langem die Intuition, doch ihm fehlen noch Reife und Kraft, um sich in einer Welt, die seit Jahrtausenden das Weibliche missachtet 'über Wasser' zu halten: es liegt erschöpft am Ufer. Die Mutter in dir hat diese Reife: sie erkennt die Masken. Sie hat das Leid von 'lächle und halte die Klappe' erfahren und gemeistert.Sie kämpft nicht, sie leuchtet stattdessen von innen - das nennt man Selbstliebe! Die Alte, die dich schubst ist für mich die Weise 'Sophia', die dir zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Impuls gibt.

    Das mit der Dreieinigkeit ist interessant (wobei der Traum schon am Pfingstsonntag stattfand). Mir war das ja auch aufgefallen: Tochter, Mutter, Großmutter, alle im Traum, z.T. in verschiedenen Bedeutungen. Letztlich sind wir alle Töchter, zumindest das, und manche von uns sind Mutter und Großmutter. Aber ich wage mal zu behaupten, selbst wenn nicht, so ist in uns immer das Potential für all das da. In den vielen Zyklen des Lebens sind wir alle mal im Frühling, mal im Sommer, mal im Herbst und mal im Winter. Jede Frau muss sich selber irgendwann auch nähren können, physisch, emotional, geistig, spirituell. Und es ist schön, wenn auch jede ihren geistigen Hafen erreicht und sich selber ein Zuhause ist, egal, was in der Welt drumherum passiert. Dass wir in vielen alten Traditionen die Weiße, die Rote und die Schwarze haben... ja, jedenfalls, das klingt tief an bei mir.


    An Selbstliebe und der Weisheit der Hingabe geht letztendlich kein Weg vorbei, will man bei sich selbst ankommen.

    Jup.


    Dass sicher irgendwann im Traum oder 'realen Leben' auch die männlichen Protagonisten wieder auftauchen und dass es auch da noch einiges zu erlösen gibt und der Wille seine umfassendere Bedeutung einfordert, steht außer Frage.

    Ja, nun sind es erstmal wieder unsichtbare Schlossbesitzer und halbsichtbare Samurai. Da werd ich bestimmt noch drüber nachgrübeln….


    Ich danke dir sehr für deine Zeilen!



    Liebe Alte Eule,

    für mich zeigt dein Traum den Ablauf einer Geburt,

    inklusive Vorgeschichte.

    magst du da noch was zu schreiben, wie du darauf kommst? Was erinnert dich an Geburt? Was wird da geboren?


    Herzliche Grüße

    Birkenfrau

    ich beziehe mich auf das Thema Verrat in deinem Traum, da ich deinen Traum als Verrat empfunden habe

    Liebe Lillybe,

    Verrat kann ich in diesem Traum nicht entdecken. Keinen äußeren und keinen inneren.


    um den Traum richtig zu deuten sind kronische und schwerwiegende Krankheiten sicher auch wichtig!

    Ohne alle Informationen geht das manchmal schlecht.

    Nahim, ja richtig. Wobei es mir nicht um „richtige Deutung“ von euch ging, sondern um Anregungen. Das hat sich bis hierhin schon erfüllt, finde ich. Und alle Informationen hat niemand und braucht man m.E. dafür auch nicht. Sonst fragt der nächste noch nach nem Nacktbild, bevor er „deuten“ kann 8)


    Das „Mauerthema“ ist bei mir ein Lebensthema und direkt zu mir gehörig, als etwas Wichtiges und Wertvolles, und deswegen nicht nur als Ausdruck von Kranksein zu betrachten, siehe oben und unten.



    Liebe Kerstin,

    So erschöpft vom Fluss des Lebens, mit den vielen Aufgaben und jetzt auf dem Weg etwas Neues zu probieren, und dabe noch nicht zu wissen, was das "Neue" mit Dir macht und ob es hilft?

    Die Erschöpfung ist sicher auch ein altes Thema, ja. Beim Neuen geht es mir nicht so sehr darum, etwas „zu probieren“, sondern mehr ums Sein. Das Neue ist nichts Äußeres, sondern was ganz Inneres, etwas das schon immer da war, wenn du verstehst... Und deswegen stellt sich mir da auch nicht die Frage, was es mit mir macht oder ob es hilft. Ich bin vielmehr im Prozess des „Ichwerdens“ und beobachte mich dabei. So in etwa.


    Die enge Gasse bietet Schutz und die große Dynamik des LKW lässt Dich wieder erstarren.

    Die Gasse habe ich nicht als Schutz empfunden, und den LKW auch nicht als bedrohlich, auch wenn es sich für den Leser so anfühlen mag. Ich war Beobachterin, mit leichtem Staunen dabei.


    Es braucht die starke, weibliche Dynamik

    Ja, anscheinend :)


    Und wieder sind einengende Mauern, die Dir einst Schutz boten

    Mauern sind wichtig. Ich muss nicht alles in meinem Leben haben. Ich bin sehr dankbar für die Mauern. Sie können aber einengen, einsperren, aussperren. Manchmal gewollt, und manchmal ist das hinderlich. Aber deswegen sind Mauern nicht per se schädlich (das weiß zumindest jede 2. Linie...).


    ich glaube ich weiß warum Du die Nosoden nimmst,

    Ja, richtig, meine Haut. Und weil die sich langsam stabilisiert (unter anderem, weil ich vieles aus meinem Leben rausselektiert habe), hab ich mich da rangetraut. Dass sich dadurch sowohl körperlich als auch persönlich einiges deutlicher zeigt, damit hab ich ja gerechnet.


    Mauern und dieses Organ haben vieles gemeinsam.

    Na eindeutig :)


    Die 5. Linie, die den Überblick behält braucht noch ihren Platz.

    Naja, nicht ganz. Die 5 hat nichts mit Überblick zu tun, das wäre die 6. Die 5 ist die Projektionsfläche, die Fassade sozusagen. Wobei wir damit auch wieder bei der Haut wären.


    Für mich ist dieser Traum, noch nicht beendet ... er könnte noch eine Fortsetzung haben.

    DAS ist auch mein Gefühl...


    Ich danke dir sehr!

    Liebe Lillybe,


    Vielleicht hast du dich nur selbst von deinem integrativen Charakter getrennt

    Ich versteh hier nicht wirklich, wie du das meinst…


    und bist in eine radikalere Version deiner selbst geraten

    ... radikal find ich erst mal gar nicht schlimm, aber da ich Teil 1 des Satzes nicht verstehe...


    der Traum wollte dich nur davor warnen

    Naja, wie eine Warntraum fühlte sich das nicht an. Ich kenne Warnträume, und das war es hier eher nicht. Im Grunde fühlte es sich sogar eher wie eine Erinnerung an etwas Vergessenes und – weil dieses Vergessene zurückkam zu mir – auch wie ein Krafttraum an.


    Danke, dass ich mich durch deinen Beitrag etwas sortieren kann :)



    Lieber Burkhard Nahim,


    Die Verbindung zu Askese scheint mir wichtig.
    Bist du zu Streng mit dir? Kontrolierst du dich zu sehr? (mit dem Verstand?)

    Aaaalso, da hast du nicht unrecht. Das ist wohl etwas sehr Altes, Mitrgebrachtes. So ein innerer Anspruch „gut“ zu sein, whatever that means. Ich kenne das auch schon aus Kindheitstagen und Jugendtagen, dass ich da so auf der Suche war nach den „richtigen“ Werten, nach denen ich leben wollte. Oftmals hab ich mir dann damit selber im Weg gestanden bzw. mich in Mauern begeben, die eher Gefängnisse waren. Und ja, mein Verstand ist immer noch manchmal etwas starr, obwohl ich schon lange übe, das Leben nicht mehr einzusperren – oder auszusperren. Aber naja, wie das so ist mit alten Dingen, die sind tief verwurzelt. Eine vedische Astrologin sagte einmal zu mir: Du kommst aus der Härte und Strenge der großen Verantwortung und der vielen Arbeit, und jetzt ist es Zeit, biegsam und jung zu werden und die Leichtigkeit zuzulassen.


    Vielleicht solltest du mal locker was Leben ;) und Lachen wie deine Oma, auch wenn du bei anderen Masken siehst! Bleib echt!

    Hm , das war meine Mama im Traum, die ist ja auch schon ne Oma jetzt. Aber es stimmt, sie ist „echt“ im Ausdruck, und auch meine Tochter ist sehr „echt“.


    Dann bleibt dir der Sturz erspart!

    Wer sich dem Spiel des Lebens verschließt fällt die Treppe runter.

    Ich glaube, der Fall war total wichtig und notwendig. In dem Sinne sehe ich die Alte, die mich gestoßen hat, auch nicht als „böse“. Im Gegenteil, das war ne Hilfe zur Erinnerung. Ich bin während des Fallens ja auch mit meinem Körper in Verbindung gekommen. Gleichzeitig wurde alles, was ich war, komplett durchgeschüttelt und zerschlagen. Da blieb dann kein altes Muster mehr heile, wenn man so will.

    Und irgendwie ist es paradox: Während ich ins scheinbar Uralte hinunterfalle und mich erinnere, wird das alte Jetzt, dass ich noch die ganze Zeit bei mir habe, abgeschüttelt, bis ich schließlich keine Verbindung mehr zu dem "da oben“ habe. Plötzlich ist das da oben das Alte. So, wie es dann oben dunkel ist und ich im Hellen ankomme. Und das Alte, in das ich falle, die Erinnerung, ist das Neue hier. Hm....:/


    Die LKW's in den engen Gassen des Lebens sind der ideologisch beladen Ballast den wir alle so mit füheren und das führt dazu das wir anecken.

    Der LKW als zivilisatorischer Ballast... Der passt nicht in eine Umgebung mit Mauern. Also, entweder muss der LKW weg da, oder die Mauern müssen weg. Das ist auch so ein Thema hier: Ich bin als zweite Linie total gerne hinter der Mauer. Die Mauer ist Schutz, so kann ich meine Selektivität bewahren. Das Meiste ist halt nix für mich. Und doch, die Mauer kann auch Gefängnis sein. Und manchmal ruft das Leben und die Mauer ist entweder wie weg, oder manchmal wird sie auch „angefahren“ oder sogar eingerissen. Die Frage ist dann, ob ich bereit dafür bin.


    Und so sind auch diese vielen Steine und Stufen und Mauern wichtig, und am Ende bin ich da ganz unten wie eingemauert. Aber es dringt Licht durch, das Leben ist ja da. Und die Kraft ist hier: In dem Moment, wo ich realisiere, dass ich nicht mehr zurück ins Alte da oben kann, und wo ich realisiere, dass ich auch nicht alleine seitwärts durch die Mauern kann, weil durch den Sturz einfach noch alles durcheinander ist, in dem Moment kommt die Kraft in mich gefahren und ich rufe laut um Hilfe. Das war kein Ruf der Verzweiflung, das war der Ruf von Kraft und Bestimmtheit. Vielleicht war es ein Ruf an mich selber.


    Danke für deine Anregungen!

    Sonntag träumte ich einen eigenartigen Traum. Ich hatte einen Tag davor Psorinum M genommen, am selben Tag noch eine Eigenblutnosode in C15.


    Vor dem eigentlichen Traum gab es ein paar Vorträume. In einem war ich in einer Badelandschaft, aber natürlichen Ursprungs, ein Bach, mit vielen Kindern drin wie in einer Rutsche, drumherum grüne Wiese. Meine beiden Kleinen auch mittenmang, der 8jährige als Schwimmer machte mir keine Sorgen, aber um mein gerade 6jähriges Mädchen schon, da sie noch nicht richtig gut schwimmen kann. Habe sie gesucht und fand sie ein Glück am Ufer liegend, erschöpft.


    Eine andere Szene: Ich schaue einem Faschingsumzug zu, darin alles ältere Frauen, alle trugen ein Lachgesicht, wie eine Maske. Am Ende des Zugs war auch meine Mutter dabei und lachte, aber ihr Lachen war echt. Das hat mich sehr beruhigt. Außerdem begrüßte sie andere Zuschauer und schüttelte herzlich deren Hände.


    Dann der eigentliche Traum. Großstadt, Häuser, Steine, mein Partner auch da, aber ich sah ihn nicht, es war nur ein Wissen, er ist da. Ich gehe in eine sehr enge Gasse, ein LKW kommt auch noch um die Ecke reingebogen. Beim Abbiegen eckt er überall an den Hauswänden an.


    Dann ist da eine alte Frau, ca. 60-70 Jahre alt, dunkel aussehend. Sie ruft zu mir: „Nazarener Jüdin!“ und schubst mich eine alte Steintreppe hinab. Ich sehe von oben, wie ich auf dem Hintern Stufe für Stufe hinunterhopse. Das Zusehen tut schon weh. Ich trage eine Hose, Jeans oder so. Die Treppe besteht aus sehr großen grob gehauenen Feldsteinen, alle Kanten abgerundet von der Zeit. Während ich falle, denke ich, dass die Beschimpfung was mit dem Dritten Reich zu tun haben muss, mit einer Ahnin, einer Großmutter von mir, die ich gleichzeitig selbst bin.


    Als ein Absatz erscheint switche ich in meinen Körper, bring ihn unter Spannung, versuche mich gerade zu machen und mich an der gegenüberliegenden gemauerten Steinwand abzustützen, Halt zu finden. Aber keine Chance. Ich falle noch tiefer. Beim Runterschauen sehe ich das Ende und denke nur, zum Glück, gleich bin ich unten. Dann kann man von oben sehen, wie ich da liege, und mein Partner wird mich sehen und mir helfen.


    Als ich dort ankomme, geht die Treppe aber noch tiefer. Die Art der Steine wechselt von Absatz zu Absatz, mal steil, mal weniger, mal schmale Stufen, mal breite, mal kalkig, mal abgerundete bunte Steine. Und auch dann nimmt die Treppe kein Ende, sondern ich falle immer weiter. Im Fallen trage ich dann Rock oder ein langes Gewand. Ich breche mir nichts, bin nur von oben bis unten wie zerschlagen. Nach einer gefühlten Ewigkeit und vielen Absätzen später ist dann wirklich mal Schluss. Das da unten, wo ich bin, hat mit der Welt da oben nichts mehr zu tun. Ich schaue hoch, über mir ist alles dunkel, kein bisschen Licht dringt von oben rein. Niemand von da oben wird mich hier sehen oder finden.


    Aber: Ich habe Licht. Aus den Seitenritzen, durch dicke Steine hindurch dringt Tageslicht. Ich bin nicht unterirdisch, in irgendeinem Loch, sondern ebenerdig. Vorher war ich mehrere Stockwerke hoch, die nacheinander über die Jahrhunderte auf den alten aufbauten.


    Dann fange ich an, lauthals um Hilfe zu rufen. Ich erwache.


    Eigene Gedanken: Der Traum war weder beängstigend noch erdrückend. Die Sorge um meine Tochter und das Lachen meiner Mutter war viel stärker. Es fühlte sich an wie eine Zeitreise. Die erste Etappe habe ich im Traum mit der Zeit ab 1933 verbunden, aber es ging ja noch weit tiefer. Vielleicht hat mich diese Erbnososde dahin geführt, vielleicht war es auch die Kombination mit meinem eigenen Blut, wo ja auch die Ahnen noch mit drin stecken. Übrigens hatte ich ein paar Wochen zuvor unter Psorinum C200 einen sehr heftigen Traum, mit biographischen Inhalt, der sehr wichtig war und mir einen Teil meiner Kraft wiedergegeben hat. Da ging es letztlich um Verrat.


    Auffallend ist, dass in diesen Sequenzen nur Frauen auftauchen. Mein kleiner Sohn und mein Partner sind zwar in meinem Wissen da, aber sie tauchen nicht auf. Dafür meine Tochter, meine Mutter, Frauen mit gruseligem Maskenlachen, eine Großmutter/Ahnin, die ich selber bin, eine Alte, die mir den richtigen Schubs gibt...


    Nazarener hab ich gegoogelt. Klar, Jesus aus Nazareth. Aber der Wortstamm kommt weit häufiger vor und zwar laut Wiki in zwei Varianten. Einmal übersetzbar als Beobachter, Wächter, Beschützer (so wurde Jesus in der Prophezeiung angekündigt), und einmal als Talmus-Gelehrte, die sehr asketisch und streng lebten. Es gab in den ersten Jahrhunderten nach Jesu Geburt wohl auch Juden, die die Lehren Jesu miteinbanden, ohne sich aber als Christen zu bezeichnen.


    Also, was ist das für eine Geschichte? Ich habe in den letzten Generationen meines Wissens nach keine jüdischen Ahnen in meiner Familie. Ich bin vollkommen atheistisch großgeworden.


    Das Bild, wie ich „da unten“ bin, und "normal" wäre ja, wenn man irgendwo reingefallen ist, dass man hochschaut und sozusagen Licht am Ende des Tunnels sieht, das war ja genau andersrum. Der Ausgang, wenn es ihn denn noch gab, lag im Dunkeln. Ich dagegen hatte Licht. Hätte ich nicht gewusst, gerade runtergefallen zu sein, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dass es nach oben raus geht. Das Rufen um Hilfe war nur die logische Konsequenz, denn so zerschlagen wie ich war, wäre ich die Treppe nie allein wieder hochgekommen. Aber seitwärts durch die Steinwand durch? Mit Hilfe?


    Hat jemand Assoziatinen, Ideen? Ich suche nicht nach einer „Deutung“ von Einzelelementen, die dann wild vermengt werden. Die Bilder sprechen ja für sich. Aber hat das jetzt persönliche Bedutung für mich oder war das einfach ein Abtauchen ins Kollektive? Ins Weibliche? Vielleicht weiß jemand noch mehr über die Nazarener Juden? Wurden damals Menschen, Frauen, eingemauert? Oder hatte jemand ähnliche Träume nach einer Nosode?


    :/Birkenfrau

    Der Gedanke wurde nicht besser, als ich recherchierte, denn weder die eine noch die andere Grippe waren zu diesen Zeiten ... in meinem Kopf begannen Töne zu spielen, die ich bisher nicht kannte.
    Sie hörten sich an, wie das Rauschen eines alten Radios auf "Mittelwelle" ...
    Als wäre mein Hirn auf der Suche ... ja nach ... was?

    Ja, das könnte so ein "mentales Rauschen" gewesen sein. Übrigens reagieren auch etliche Menschen auf diese Drucktore da oben mit Kopfschmerzen. Wer also mehr als sonst Kopfweh hat, darf das auf die Planeten schieben. ;)


    Seit Mitte Mai haben alle Menschen den ganzen Kanal 61-24, da Uranus nun auch für Monate in die 24 eingetreten ist. Wer den Kanal von Geburt an hat, ist ein freakiger Denker mit ganz ungewöhnlichen Gedankengängen und Konzepten. Die Kehrseite ist auch hier: Wer sich so sehr mit dem eigenen Denken identifiziert, und den Stimmen dieses lauten Verstandes folgt, ist dann u.U. einer, von dem man sagt: Der ist jetzt übergeschnappt. Die hören mitunter Stimmen, was solange kein Problem ist, wie man das - wie das Unterhaltungsprogramm des Radios - nicht für die eigene Lebensführung benutzt. Wenn das Radio gerade die Rachearie spielt, muss man auch nicht mit nem Messer loslaufen und seinen besten Freund umbringen. Man könnte einfach mitsingen, wenn man denn so hoch kommt... Manche halten das "Radioprogramm des Verstandes" aber für die universelle Wahrheit und folgen dem.


    Da das gesamte Feld jetzt diesen Kräften ausgesetzt ist, wird es wohl öfter zu so einem "Ich weiß jetzt" kommen. Das können sehr umwälzende Erkenntnisse im Privaten wie auch im Öffentlichen sein. Es können aber auch einfach ne Menge Sicherungen durchbrennen.


    Das muss man einfach wissen. Das eigene Denken nicht so bierernst zu nehmen, ist da schon mal ne gute Perspektive.


    Liebe Grüße!

    Liebe Anke Birkenfrau ... schreibe doch bitte über das Tor 61 am Kopf, in dem sich Momentan 2 Planeten tummeln ... besser gesagt das von Jupiter und Pluto aktiviert wird ... wie das die Gedanken in unserm Kopf fragend herum wirbeln kann ...
    ich wäre Dir wirklich sehr dankbar ...


    Auf Wunsch von Kerstin hier mal was über Hexagramm 61, das derzeit durch Pluto aktiviert ist (Themenlänge 2-3 Jahre, Beginn März 2018)


    Tor 61, ganz oben am Kopfzentrum gelegen, hat sehr viel mit dem Tor 60 zu tun. Diese beiden Tore sind Nachbarn im Hexagrammrad, beide im Steinbock gelegen, wobei Tor 60 in den Wassermann übergeht. Aus der Nachbarschaft folgt, dass das eine Thema zum nächsten führt. Die Planetenbewegung geht vom Tor 61 in die 60, die Mondknotenbewegung von Tor 60 in die 61. Im Falle der Langsamläufer wie z.B. Pluto einer ist, erfolgt das in einer Art Pendelbewegung: 61>60>61>60>61>60.


    In der Körpergrafik sind sie ebenfalls Spiegel: Tor 60 an der Wurzel ganz unten zeigt einen mutativen Druck einer realen Beschränkung (Existenzsicherung in der physischen Welt). Nur wo Druck ist, geschieht Veränderung. Tor 61 oben ist ebenfalls im mutativ-individuellen Schaltkreis gelegen, und auch das Kopfzentrum hat mit Druck zu tun, allerdings ist der Druck hier mentaler Natur.


    Mentaler Druck kommt durch ungelöste Fragen zustande. Das ist genau, was wir hier sehen: Die Corona-Krise bringt Fragen auf den Tisch, die nach Antworten suchen. Allerdings, da es ein neues Muster ist, eine Krankheit, deren Muster wir noch nicht kennen, haben wir nicht schon erprobte Antworten, die der Logik und Statistik entsprechen, parat.


    Das eine sind die dringenden Fragen, die das Wesen der Krankheit und ihrer medizinischen Folgen betreffen. Die nächste Art von Fragen sind natürlich alle, die sich mit den Wechselwirkungen in andere Bereiche hinein beschäftigen: Soziales, Wirtschaft, Ethik, Recht und Politik, um nur einige zu nennen.


    Und auf der persönlichen Ebene sind es dann eben die speziellen Fragen wie: Was ist, wenn mich die Krankheit trifft? Was passiert, wenn ich monatelang nicht arbeiten kann, weil die Kita zu hat? Was geschieht mit meinem Opi, der im Hospiz liegt? Wie lange dauert der Lockdown? Was soll ich tun, die Masken lösen bei mir Panik aus? Usw. usf.


    Es gibt also unzählige sehr dringende und drängende Fragen, doch die Antwort, die Lösung zeigt sich nicht per Fingerschnipp. Oder bei manchen doch,, dann sagen sie „Ich weiß jetzt!“. Ganz ohne Bewertung ist es genau das, was passiert: Viele Menschen machen sich ein Wissen zu eigen, das nicht auf Logik beruht. Muss es auch nicht, denn das ist ein anderer Schaltkreis. Dieses Wissen ist die plötzliche Erkenntnis „So ist das./ So ist das nicht.“ Es ist eine zutiefst persönliche Erkenntnis und nicht einmal besonders geeignet, um das in Worte zu fassen, selbst wenn man intelligent und eloquent genug dafür wäre. Ein Moment der Erkenntnis ist schnell verflogen und es ist schwierig und manchmal unmöglich, das eigene Wissen dem Gegenüber so mitzuteilen, dass auch er von dieser Erkenntnis erfasst wird. Als persönliche Erkenntnis gepaart mit aller Bescheidenheit besteht somit auch kein Anspruch auf "Das ist die Wahrheit für alle".


    Es sind natürlich auch sehr viele Fragen dabei, auf die es keine abschließenden Antworten geben kann. Welche Supermacht hat das eingefädelt? Wer ist schuld an der Misere? usw. gehören in diese Kategorie. Das sind im Prinzip sehr gefährliche Fragen, denn selbst wenn du zu wissen glaubst, dass es so und so ist, wirst du es a) nicht beweisen können und b) welchen Unterschied macht dieses Wissen jetzt für dich in deinem Leben außer dass du in Panik oder in den Opfermodus verfällst bzw. ins Gegenteil, dass du jetzt der letzte Krieger der Großen Wahrheit wirst. Von diesen Verirrten hatten wir ja auch vor Corona schon ein paar durch die Gegend rennen sehen.


    Und da wären wir auch bei der ganz grundsätzlichen Frage, wie wir mit Informationen umgehen. Im Bereich des Verstandes sind wir nämlich auch immer vollkommen in der Dualität gefangen. Jeder hat schon mal versucht, mit Hilfe seines Verstandes eine Lösung zu finden, eine Entscheidung zu treffen. Was mit einer Matheaufgabe funktioniert, weil es eine Formel gibt und unbestechliche Gesetze, funktioniert nicht bei der Frage: Wem glaube ich jetzt/Was mache ich jetzt usw. Denn die Gedanken sind frei und ich kann zu jedem Argument ein Gegenargument finden. Und selbst, wenn ich mich einer Seite zugeneigt fühle, kann ich doch wieder in Zweifel geraten, falls noch andere Daten auf den Tisch kommen oder ich mich einfach nicht wohl fühle mit der Entscheidung.


    Also, der Verstand ist ein heikles Ding. Er ist gut, um etwas zu analysieren, zu systematisieren, für Todo-Listen usw. Aber eben nicht für persönliche Entscheidungen. Man kann sich z.B. zu einer OP entschließen, weil drei Fachmänner/-frauen der Meinung sind, dass das laut Stand der Wissenschaft die beste Entscheidung ist. Aber letztlich ist es mein Körper, und wenn mein Bauch kein gutes Gefühl dazu hat, dann wäre es ratsam, darauf zu hören. Unsere Körper sind nämlich auch intelligent, das haben wir meist bloß vergessen, und sie sind unbestechlich. Was man vom Verstand nicht sagen kann.


    Also, um jetzt einem Umgang mit dem ganzen mentalen Druck zu finden, ist es wichtig, sich immer wieder in seinem Körper zu zentrieren und sich zu erden. Und damit meine ich nicht Visualisierungen, sondern das echte Leben: echte Menschen, echte Natur, abwaschen und staubsaugen, die Katze streicheln, den Stall ausmisten.


    Fragen, die nichts mit einem persönlich zu tun haben, links liegen lassen. Medienkonsum begrenzen, Rechthaberkommentarspalten und -foren meiden, überhaupt mal reflektieren, in welchem mental-medialem Wahnwitz wir zur Zeit leben.


    Auf der anderen Seite wurden wohl noch nie so viele Ressourcen für die Forschung freigemacht. Das Wissen, was auf dem Globus zur Verfügung steht, wächst stündlich rapide an. Seröse Quellen und Wissenschaftler betonen genau das: Wir wissen nur, dass wir noch nicht alles wissen.


    Aber im persönlichen Bereich ist es ratsam, ein paar Dinge ins Auge zu fassen: Wer empfänglich ist oder auch nur sich dessen nicht gewahr ist, dass das gar nicht der eigene Druck ist (jeder, dessen Tor 61 in der Körpergrafik offen ist), läuft sonst große Gefahr, total im mentalen Netz gefangen zu werden und sich drin zu verheddern. Wenn dann die Stimme im Kopf immer lauter wird: „Ich weiß jetzt! Ich muss jetzt mit der Axt durch den Supermarkt!“ oder andere schräge, skurrile oder eben auch lebensgefährliche Dinge tut, weil die Stimme das sagt, dann haben wir ein großes Problem. Wer seine Entscheidungen danach trifft, was der Verstand ihm rät, ist dann tatsächlich "Spielball höherer Kräfte“.


    Wer dazu Fragen hat, oder was unklar ist, oder auch persönliche Anmerkungen beitragen möchte, immer her damit :sonne:

    Da wir ja gerade längerfristig das Thema Beschränkung und Aufhebung von Beschränkung aka Lockerung in der Öffentlichkeit haben, würde ich euch hier gerne einladen, eure Erfahrungen in dieser speziellen Situation mit Corona, aber auch allgemein alles, was ihr persönlich mit dem Thema Beschränkung verbindet, miteinander zu teilen.


    Im Human Design haben wir ja die Hexagramme aus dem I Ging, die um das Tierkreiszeichen-Rad angeordnet sind. Jedes Hexagramm trägt sein eigenes Thema, seine eigene Rnergie. Hexagramm 60, die Beschränkung, ist verbunden mit den Themen der Begrenzung durch etwas Altes, das kann sogar genetisch sein, oder energetisch aus der Ahnenreihe, es kann aber auch einfach ein Thema sein, das schon sehr lange in uns schlummert und immer mal wieder aktiviert wird.


    Das interessante ist, dass Saturn dieses Hexagramm seit Februar aktviert, siehe obiger Post. Saturn als Langsamläufer und ab nächstem Jahr auch Pluto bringen das Thema auf eine kollektive Ebene. Das heißt, jeder von uns hat mehr oder weniger mit diesem Thema zu tun, es ist ein globales. Corona hat bereits einiges ans Tageslicht gebracht: Z.B althergebrachte Institutionen und Systeme, die schon lange nicht mehr rund laufen, zeigen uns, was schief läuft und zeigen wie durch ein Brennglas die hässlichen Seiten unserer Welt. Das, was nicht (mehr) funktioniert. In der Corona-Zeit hat die globale Gemeinschaft im Ganzen und jeder Einzelne sein persönliches Päckchen zugestellt bekommen.


    Da das Thema auch in den Folgejahren dominieren wird, ist es gut, den Finger auf die Wunde zu legen. Reines Ablenken oder Negieren funktioniert nicht auf lange Sicht. Das ist eine mutative Zeit, voller Veränderungen. Und immer, wenn sich viel verändert, das Alte wegbricht oder abstirbt, das Neue aber noch nicht da ist oder noch nicht stabil genug ist, ist eine Krisenzeit. Die unsere Mankos hervorholt, genauso aber unsere Stärken und Ressourcen aktiviert.


    Vielleicht habt ihr Lust, hier einfach zu einem Pool beizutragen, wie man mit Beschränkung umgehen kann. Von den Sichtweisen und Erfahrungen anderer zu lernen ist vielleicht der bessere Weg als der, sich in Zeiten von Ungewissheit an starren Meinungen festzuhalten. Ich würde mich sehr freuen.


    Was war oder ist in deinem Päckchen enthalten?

    Was ist das Thema, das dich am meisten betrifft oder betroffen gemacht hat?

    Was ist aufgetaucht aus der Vergangenheit, das jetzt noch mal angeschaut werden will?

    Wie gehst du mit dieser Einschränkung, Begrenzung um? Hast du neue Wege gefunden, darüber hinauszugehen?

    Not macht erfinderisch. Was hast du ganz anders gemacht, um mit der ungewohnten Situation umzugehen?

    Welche Prioritäten haben sich verschoben? Was ist angesichts von – auch materieller – Beschränkung wirklich wichtig für dich?

    Welchen Beschränkungen bist du schon anderweitig in deinem Leben begegnet und was hat das mit dir gemacht?

    Was lernst du dabei über dich selber?


    Um mal den Anfang zu machen:

    Wir haben als Familie auf den Lockdown relativ gelassen reagiert. Ich habe so ein bisschen generalstabsmäßig gleich zu Beginn mir die Kinder zur Brust genommen, dass wir jetzt gegenseitig mehr Rücksicht walten lassen müssen, dass jeder seine Aufgaben hat und auch praktisch mitanpacken muss, sonst droht Chaos und somit Stress.


    Das lief dann ganz gut, zumindest die ersten Wochen. Die Kleinen waren fast nur draußen, dem Wetter sei Dank, und haben miteinander gespielt. Der Große hat sein Ding gemacht und auch recht viel zum Beispiel beim Kochen geholfen.


    Ich habe deutlich gespürt, was mir sehr wichtig ist: Meine Arbeit machen zu können. Nur Kinder und Haushalt ist eine Begrenzung, die mich nicht dauerhaft glücklich macht. Aber nun fehlte der eigene Raum, auch zeitlich, alles war quasi Familie.


    Ich hab dann nach ner Woche inneren Frustes den Gartentisch hochgeschafft in meinen Schlafraum, damit ich auch mal die Tür zumachen kann, um konzentriert zu arbeiten, zumindest solange die Kleinen draußen sind. Das ist nicht schick und widerspricht allen Einrichtungs- und Feng-Shui-Regeln, aber: Es hat funktioniert. Ich konnte Readings geben, die gerade jetzt auch vermehrt nachgefragt wurden.


    Im zweiten Schritt habe ich mit meinem Partner eine Regelung getroffen, wodurch ich drei Tage pro Woche von allen häuslichen Pflichten befreit war, um meine Arbeit machen zu können. Das war ein sehr wichtiger und notwendiger Schritt. Dafür gab es dann kein gemeinsames Wochenende mehr, zumindest bis wir dann Anspruch auf Notbetreuung hatten.


    Unser Rhythmus hatte sich auch verändert, angepasst: Aufstehen, wenn man wach ist, Essen, wenn Hunger da ist (allerdings dennoch sehr regelmäßig), Mittagsschäfchen, wenn nötig. Eine ungewohnte und schöne Erfahrung von Entspannung, weil nichts von außen aufgedrückt wurde.


    Der Große machte seine Schulaufgaben, wenn ihm so war. Der Kleine hat sie meist nach dem Mittag gemacht und profitierte von seiner anfänglich hohen Motivation. Beide hatten und haben ein ganz schönes Pensum zu erledigen und mittlerweile ist die Luft total raus. Jetzt gehen sie maximal einmal die Woche für 4 bzw. 6 Stunden zur Schule und demnächst sind Ferien.


    Ich habe ein paar Sorgen, gerade was die Ausbildung des Großen angeht, der nächstes Jahr die Schule beendet. Aber mehr als ranlassen kommen kann ich erst mal nicht.


    Ich bin traurig, da meine Kleine eingeschult wird und das gesamte Vorschulprogramm jetzt ausfiel, inklusive kleiner Kita-Abschlussfahrt. Auch die Erzieherinnen sind sehr traurig darüber, dass diese doch wichtigen Rituale nicht stattfinden können.


    Ich weiß, dass die Probleme anderer Menschen zur Zeit teilweise ganz anderer Natur sind. Die Menschen in den Altenheimen und Hospizen, die nahezu allein dastanden und stehen. Die Ängste. Auch der wirtschaftliche Abschwung. Wir sind bis jetzt relativ unbeschadet da durchgekommen, und gerade das macht mich auch dankbar.


    Gleichzeitig erschrickt mich, was ich in den Medien und Kommentarspalten sehe. Ich habe irgendwann das fast ganz eingestellt, mich damit zu beschäftigen, weil das eine heftige mentale Angst-Kaskade in Gang setzt. Stattdessen: Spazierengehen, mit realen Menschen reden. Hier bei uns in der MV-Pampa waren zum großen Teil alle sehr entspannt, gerade auch die Alten und Gefährdeten. Gerade auch die Lehrer und Erzieher. Auch darüber bin ich sehr dankbar. Das real life ist eine gute Erdung für mich gewesen.


    So, jetzt ihr :)

    Vielen Dank liebe Schwertfee für deine Mühe, immer mal wieder interessante Themen mitsamt Links hier einzustellen. Ich profitiere oft von deinen Recherchen, denn selbst bei Interesse für bestimmte Themen habe ich nicht immer Muße genug, um mir soviele Infos aus dem Netz rauszufischen.


    Dass du „So ist das jetzt“ gesagt oder gemeint haben könntest, erschließt sich mir nirgendwo. Im ersten Absatz schreibst du vom „möglichen Zusammenhang“. Jeder, der mag, kann die Links lesen und sich ein umfassenderes Bild machen. Keiner von uns hat den Stein der Weisen gefressen. Darum auch danke für deinen ergänzenden Link, Stachelturm.


    OT: Ich bin sehr dafür, dieses Forum bunt und vielfältig zu erhalten. Ich bin auch dafür, kontroverse Themen, wie z.B.das Impfen hier, immer mal wieder aufzugreifen. Genau das erwarte ich von einem Forum wie diesem hier: Informationen, Links und persönliche Erfahrungen, die ich in den Mainstream-Medien kaum oder wenn dann erst nach Mitternacht finden kann. Und dennoch kann kein Post, egal mit welcher Absicht geschrieben, mir das selbständige Denken und Entscheiden abnehmen. Warum auch...


    Liebe Grüße

    Anke

    Aus aktuellem Anlass möchte ich auf das Thema der Begrenzung und Beschränkung eingehen, das sich im HD in Tor 60 wiederspiegelt.


    Tor 60 ist eines von neun Toren an der Wurzel. Das Wurzelzentrum ist, wie der Name schon sagt, unsere Basis, unser Fundament. Wofür? Fürs Überleben. Es ist der Motor, der uns antreibt, wenn unsere Existenz direkt oder indirekt bedroht ist. Ein Notfallmotor also.


    Evolutionär betrachtet ist das natürlich ein sehr wichtiges Zentrum. Kampf, Flucht, Verteidigung, notfalls auch Erstarren sind Strategien der Wurzel. Alles, was mit den Nebennieren zu tun hat, d.h. Adrenalin, Noradrenalin und auch Cortisol, also unsere Hormone fürs Stressprogramm, haben hier ihre Aufgaben zu erledigen.


    Was in der Urzeit Stress gemacht hat, ist sehr verschieden von dem, was dem modernen Menschen heutzutage Stress macht. Wer mehr darüber lesen mag, schaut gerne hier.


    Ohne diesen Druck hätten wir also keinen Antrieb, keine Energie unsere Existenz zu sichern. Ob wir uns nun mit dem Säbelzahntiger, einer Infektionskrankheit oder einer Pleitewelle auseinandersetzen müssen – alles das kann existenzbedrohend sein und erfordert Kraftanstrengung über das Normalmaß hinaus.


    Tor 60 ist hier nun ein ganz spezieller Druck, nämlich der Druck der Beschränkung. Ganz existentiell-materiell betrachtet sind dies auch materielle Beschränkungen. Der Gürtel muss enger geschnallt werden. Aber natürlich fallen auch andere Begrenzungen darunter, z.B. die Beschränkung unserer liebgewordenen Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten, wie es jetzt in der Coronakrise schon sehr deutlich wird.


    Tor 60 ist seit 17.02. durch den Langsamläufer Saturn aktiviert. Das bedeutet, dass dieses Thema ein langwieriges wird mit Auswirkungen, die alle betreffen. Saturn bringt immer die harten Lektionen. Das ist weder gemütlich noch nett, aber ein not-wendiger Lernprozess, der uns reifer zurücklässt.


    Es gibt also die Frage nach: Was ist die Beschränkung jetzt und wie gehen wir mit ihr um? Tor 60 ist Teil eines individuellen Kanals, dem Energieformat für Mutation schlechthin. Das ist also eine mutative Zeit mit schubartig explosiver Energiefreisetzung. Gleichzeitig besteht Saturn darauf, jetzt nicht lockerzulassen, sondern langsam und ausdauernd uns mit dem auseinanderzusetezn, was sich jetzt zeigt. Also, selbst wenn der Schub gerade nachlässt, der Druck der Existenzerhaltung bleibt weitgehend gleich.


    Jede Aktivierung in diesem individuellen Schaltkreis heißt aber auch, dass es Melancholie, Schwermut und auch Depression geben kann, im Einzelnen wie auch als Gesellschaftsthema. Depression wird es, wenn ich die Begrenzung nicht annehmen kann, also die Beschränkung, die von außen kommt, aber auch die innere Begrenzung durch die Schwermut, ablehne.


    Der erste Schritt bedeutet immer Annehmen, was ist. Erst von dieser Basis her kann ich weitergehen und mich fragen, was genau jetzt diese Situation mit mir macht, was sich da zeigt, und wie ich damit so umgehen kann, dass es mir nicht schadet. Not macht erfinderisch, sagten die Alten, und das ist das Kernthema hier. Der Druck der Begrenzung fordert uns auf, erfinderisch zu werden im Umgang mit ihr. Dann ist ihr auch zumindest ein Teil der Schwere genommen.


    Jeder Einzelne kann schauen, was der Druck dieser Begrenzung jetzt konkret an Altem nach oben holt. Das Symptom, was sich jetzt zeigt, deutet auf eine tiefere Ursache, die sich anzuschauen lohnt. Wir können unsere Begrenzung natürlich auch symptomatisch „behandeln“ und uns mit Netflix einfach solange ablenken, bis wir wieder in den Normalzustand zurückkehren können.


    Doch ob der kommt, ist fraglich. Das sind mutative Zeiten, d.h. gravierende Änderungen stehen vor der Tür und klopfen an. Wenn wir die Zeit jetzt verschlafen, werden wir durch noch massivere Begrenzungen noch unsanfter geweckt werden. Saturn bleibt bis Ende August in der 60, kehrt allerdings im November und Dezember zurück, teilweise begleitet von Jupiter. Vielleicht wird diese zweite Welle dann etwas leichter, weil wir uns schon ein bisschen besser auskennen.


    Ab 2022 tritt Pluto in die 60. Die Beschränkung wird ein unausweichliches globales Thema, das sich über mehrere Jahre streckt. Saturn ist nur sein Vorbote.


    Patentrezepte für den Umgang damit gibt es nicht, kollektive Strategien funktionieren immer weniger. Doch jeder Mensch verfügt über eine speziell ihm innewohnende Körperweisheit, die ihn auch in schwierigen Zeiten sicher navigieren lässt. Sich selber wirklich vertrauen zu können ist eine starke Währung, wenn die Wellen höher schlagen.

    Liebe Kerstin,

    liebe alle!


    Neptun im Tor 22 ist in der Tat ein wichtiger Transit, der kollektive Auswirkungen haben wird.


    Aber wie das so bei Neptun der Fall ist: Da ist kein Trommelwirbel, kein Paukenschlag, auch sonst brauchen wir nicht mit heftigen Wirbeln rechnen. Was nichts an seiner Stärke ändert – aber diese kommt eher leise angeschlichen, ist getarnt, ganz hintergründig. So wie eine Unterspülung, zunächst unbemerkt, doch wenn der ganze Boden beginnt wegzurutschen, dann ist das nicht mehr aufhaltbar.


    Tor 22 befindet sich im Emotionalzentrum. Das heißt, die ganze Menschheit bekommt so einen Shift ins Emotionale. Das ist jetzt übrigens schon eine Wiederkehr: Neptun befand sich 2019 schon von April bis September dort. Das, was ihr dort beobachten konntet, wird nun fortgeführt, für ca. zwei Jahre.


    Also emotional. Für 50% der Menschen ist das jetzt nichts Neues, aber es macht eine Verstärkung des Themas: Nicht aus kurzfristigen Launen heraus handeln, sondern sachte und langsame Entscheidungen treffen. Noch mal drüber schlafen, noch mal verdauen.


    Für die, die emotional offen sind, ist nun wichtig, ob sie Tor 12 am Kehlzentrum haben oder nicht. Alle Menschen mit Tor 12 werden eine sehr wichtige – und emotionale - Zeit erleben. Wer sonst nüchtern und klar ist, gerät nun schnell mal in Stimmungen, schöne, berauschende, offene, aber auch melancholische, zurückgezogene, weltschmerzende.


    Für sie ist es nun superwichtig, nicht im Schwung einer guten Laune oder ihres Gegenteils weitreichende Entscheidungen zu treffen. So, wie man am besten schon vor dem Alkoholgenuss entscheidet, das Auto stehenzulassen, so ist es hier gut, sich der Gefahren der spontanen Launen bewusst zu sein. 12-22 ist ein manifestierender Kanal, das heißt, die Auswirkungen eine Fehlentscheidung folgen auf dem Fuße...


    Tor 22 ist die Anmut, die Offenheit dem anderen und dem Fremden gegenüber – oder das genaue Gegenteil. Wenn jemand dir gegenüber vollkommen offen ist, ganz ohne Vorbedingung, dann öffnet dich das auch. Dann sind Dinge möglich, die fast magisch sind.


    Das an sich wäre einfach nur schön, weil wir so Impulse bekommen, das Leben aus neuen Augen betrachten können, oder weil eine alte harte Kruste von uns abfällt. Neptun in 22 kann uns mutieren, uns tiefgreifend verändern.


    Wir Menschen allerdings wollen das Schöne und Gute aber gern festhalten, und damit beginnen alle Probleme: Der magische Moment mit dem anderen, den du gerade hattest und den du nie vergessen wirst, weil es dich so tief berührt – ist nur ein Moment. Ist nur gemacht für den Impuls, die Mutation. Du wirst ihn oder sie höchstwahrscheinlich nicht heiraten und keine 12 Kinder mit ihm/ihr haben. Dafür ist das hier nicht.


    Romantik ist, was sie ist. Musik und Poesie zeugen von ihr. Alltagsleben finden wir hier nicht. Stimmungen, Stimme, Stimmigkeit. Aber auch Melancholie und Weltschmerz, wenn die Welle zusammenbricht.


    Auf die eigenen Stimmungen zu achten ist jetzt sehr wichtig. Geh nicht aus, wenn dir grad nach Rückzug ist. Bleib nicht zu Haus allein, wenn du gerade die Welt umarmen könntest. Achte deine Stimmungen. Aber sei gewahr, dass das nicht bedeutet, größere Entscheidungen von einem magischen oder einem tieftraurigen Moment aus zu fällen.


    Gib all deinen Stimmungen eine Stimme. Sei es mit einem anderen Menschen, sei es, dass du ein Lied singst, oder es nur hörst, oder dass du malst oder dergleichen. Teile dich mit. Geheiratet wird später ;)


    :winke:

    Hallo liebe Kerstin,


    danke für die Blumen, wenn auch sehr verspätet von mir.


    Es braucht wahrscheinlich nicht jede(r) gleich ein Reading, erst recht nicht von mir - das würde ja auch in Arbeit ausarten *zwinker*...

    Für Fragen und Anregungen bin ich aber immer gerne da - auch hier im Forum.


    Ich wünsche uns allen ein Happy Rave New Year (übersetzt: Achtet auf eure Tagträume, denn sie sind der potentielle Samen des neuen Jahres!)


    Anke :sonne:

    Tja, dass das Ausbringen von Neophyten nicht gut ist

    Ob man das wirklich so pauschal sagen kann, darüber könnte man auch mal diskutieren (ich bin z.B. recht froh über die strahlenlose Kamille und die große Goldrute bei uns, einfach weil ihre heimischen Vertreter wahrscheinlich weniger durch die Neuansiedler - ist jetzt nicht politisch gemeint - denn durch die hiesige Landwirtschaft verdrängt wurden und nunmehr sehr selten zu finden sind), aber das ist hier offtopic...


    Zurück zum Tierwohl :winke:

    Ich konnte nirgendwo in der pdf lesen,

    dass das a Schaas is

    sondern das hier:

    "Abgesehen von den vorherrschenden Verwirrungen und der Kommerzialisierung eines ernsten Problems, ist es zunächst erfreulich, dass überhaupt ein Naturschutzthema breite Aufmerksamkeit erlangt. Insbesondere aus dem Grund darf nun auf keinen Fall seitens desNaturschutzes das Gefühl vermittelt werden, dass spontane und eigenständige Aktionen grundsätzlich falsch oder „unprofessionell“ seien. Vielmehr sollte auf breiter Basis eine Anlei-tung stattfinden und weitere Aufklärung betrieben werden, zumal sich gerade dadurch die Chance bietet, neue, junge Mitstreiter für den Naturschutz zu gewinnen, den Nachwuchs zu fördern und Umweltbildung zu betreiben."


    Trotzdem ne gute Zusammenfassung des Themas in dieser pdf, wieder was gelernt ;)


    Dass deine Variante, Vetch, um einiges naturnäher und sinnvoller ist als eine Saattüte mit fraglichem Inhalt, ist natürlich löblich :top2:


    Liebe Grüße

    Birkenfrau

    Liebe Machschev,


    zu Flüchen im Speziellen kann ich nicht besonders viel beisteuern. Aber es gibt ähnlich gelagerte und mitgebrachte Themen in diese Richtung, z.B. alte Pakte und Versprechen, die man sich selbst oder anderen in diesem oder einem anderem Leben gegeben haben kann. Ich habe gerade bei einem lieben Menschen sehr nah mitbekommen, wie die Auflösung gelang.


    Das erste ist natürlich die Bewusstwerdung, an dem Punkt bist du bereits. Die Puzzleteile fügen sich in ein Bild, das Sinn ergibt.


    Der nächste Punkt wäre zu schauen, ob "das Ding" wirklich schon reif ist. Da hast du das Gefühl, es fehlt noch was, oder etwas anderes ist vorher noch dran, oder es braucht einfach noch Zeit. Ich würde an deiner Stelle diesem Gefühl einfach mal vertrauen.


    Das, was ich beobachten durfte, zeigte sich auch schon vor vielen Jahren, konnte jedoch nicht gelöst werden, die alten Muster waren zu stark. Warum, darüber kann ich nur spekulieren. Der Fluch, der Pakt oder das Versprechen hatte zu seiner Zeit einen Sinn gehabt, den nur du dir erschließen kannst. In der Folge warst du vor bestimmten Dingen beschützt, hattest bestimmte Fähigkeiten zur Verfügung oder warst einfach auf bestimmten Ebenen nicht angreifbar.


    Gleichzeitig bezahlst du diese Fähigkeiten, diesen Schutz oder was auch immer mit einem Preis. Dieser Preis wird dir irgendwann zu hoch. Du bekommst Probleme, spürst, wie das alte Muster an dir zieht und zerrt, dir Steine in den Weg legt, Beziehungen oder deine Gesundheit gefährdet. Da stehst du anscheinend gerade.


    Wenn dir klar wird, dass du dieses alte Muster jetzt loslassen möchtest, bist du in einem unumkehrbaren Wandlungsprozess. Das erfordert Mut, Beherztheit, aber auch Klarheit und vor allem auch gute Hilfe an deiner Seite. Die scheinst du zu haben bzw. sie wird sich noch zeigen. Und so, wie eine Geburt prinzipiell von alleine geschieht und man nicht ziehen und zerren und drücken braucht, so ist auch dieser Übergang ein natürlicher Prozess. Natürlich kann es Probleme geben, darum machst du's nicht allein. Während so eines Überganges vom Alten ins Neue bist du verwundbarer als sonst. Das solltest du achten und vor allem darauf, gut zu dir zu sein. Deine Verletzbarkeit, weil das neue Muster noch nicht ganz da oder noch nicht ausgereift ist und du sozusagen nackt dastehst, anerkennen und schauen, was du brauchst.


    Das, was ich beobachtete habe, war ein Prozess über viele Monate, der im Stillen aber schon vor Jahren begann. Dieser Mensch hat eine tiefe Krise seines persönlichen Lebens dafür nutzen können, mit dem Alten aufzuräumen und abzuschließen und dabei seine eigenen Anteil daran zurückzunehmen und zu integrieren. Es ist schön anzusehen, wie das Leben und eine neue Berührbarkeit und Harmonie in ihn zurückkehrt.


    Schamanin, Rückführung, Potenzen, Ausbildungsgruppe, Hausarzt, Physiotherapeut, "diverse Therapien" , Zusammenbruch und so weiter... an diesem Brei wirken erstaunlich viele Köche mit... wie war das noch mal mit dem Brei und den Köchen... ah ja: "Viele Köche verderben den Brei."

    Ich befürworte ausdrücklich interdisziplinäre Zusammenarbeit. Klar kann ich Rückenschmerzen auch nur schamanisch angehen, aber wieso um alles in der Welt soll ich, wenn es (zu mir) passt, nicht auch auf Homöopathie und einen guten Physiotherapeuten zurückgreifen dürfen? Lass dich nicht verunsichern, sondern geh einfach deinen Weg und sei vor allem geduldig und liebevoll mit deinem Prozess.


    Alles Gute wünscht

    Birkenfrau

    Liebe alle,


    ein spannendes Thema, besonders die Abgrenzung Empathie – Medialität interessiert mich jetzt doch besonders.


    Ja Panther-Adler, ich hab den Link gelesen, aber wie genau würdest du unterscheiden und sind das deiner Meinung nach eher fließende Übergänge oder siehst du eine scharfe Grenze?


    Aus meiner Wahrnehmung heraus empfinden sich die meisten Menschen häufig empathischer als sie dann bei genauerem Hinsehen sind. Wenn ich das analytisch mit dem Human Design (HD) betrachte, so kann ich sehr gut eingrenzen, wo ein Mensch besonders offen ist und wo er eben doch nur sein eigenes lebt und auch nach außen projiziert und von dort zurückgespiegelt bekommt, als scheinbar Fremdes.


    Die Offenheit/Empathie kann Gefühle betreffen (ich fühle, wie du fühlst), den Gesundheitszustand (mir geht es so, wie es dir geht), das allgemeine Energielevel (ich habe soviel Energie wie du), den Druck und Stress (ich hab Stress, weil du ihn hast), die Willenskraft (ich will, was du willst), die Gedankenwelt anderer (ich denke, wie du denkst) , ihr Ausdrucks- und Handlungsvermögen (ich spreche/handle so wie du). Das ist jetzt natürlich alles sehr grob vereinfacht dargestellt.


    Im HD ist es aber ganz klar abgegrenzt, wie diese Offenheit funktioniert, nämlich über Aurakontakt. D.h. ich spüre, wenn ich neben jemanden sitze z.B. wie ist der drauf, hat der Druck, ist er gesund. Das alles würde ich nicht als Medialität bezeichnen, sondern tatsächlich als Einfühlung, je nach dem, was an Antennen und Sendern unmittelbar da ist. Da ist es dann z.B. auch hilfreich, wenn man so wie Sahne das tat, sich einfach in eine andere Ecke setzt, um aus dem Wirkkreis der Energien des anderen herauszukommen.


    Medialiät finde ich so ein großes Wort. Empathiefähig sind wir alle auf die ein oder andere Art und Weise, und auch da ist der korrekte Umgang damit schon sehr wichtig. Denn wenn ich mich z.B. mit Gefühlen identifiziere, die gar nicht meine sind, dann trage ich auch automatisch und unbewusst Dinge, die nicht meins sind. Hilft weder mir noch dem anderen. Im Gegenteil, wo ich offen bin, nehme ich nicht nur auf, sondern verstärke zusätzlich. Zum Beispiel gibt jemand, der Gefühle anderer aufnimmt, diese auch noch verstärkt wieder raus. Darum sind die emotional offenen auch meist die, die als sehr emotional gelten. Dabei sind sie nur spiegelnder Verstärker ihrer Umwelt.


    Medialität empfinde ich anders, vielleicht als konkreter, z.B. konkrete Inhalte, womit sich ein anderer gerade auseinandersetzt, Daten aus seiner Vergangenheit z.B., und auch über die Ferne. Das sind dann Sachen, die ich so über das HD nicht erklären kann, weil die auf einer anderen Ebene liegen. Außerdem ist Medialität eigentlich sowas wie eine Spezialisierung, eine Fähigkeit, die auch genutzt werden will, so jedenfalls in meinem Verständnis. Wie seht ihr das?


    Medialität muss anders funktionieren als die reine Konditionierung über den direkten Kontakt, z.B. über das, was das wissende Feld genannt wird. Das sieht man ja in den Aufstellungen schön. Da ist nur einer, der Teil eines Systems ist, der bringt aber die gesamten Informationen mit, und Stellvertreter haben dann in diesem Rahmen Zugriff darauf. Da ist aber zumindest auch wiederum prinzipiell jeder dazu fähig...


    Natürlich, um einen möglichst klaren Spiegel zu haben, also für klare Wahrnehmung, muss ich halt meine Themen bearbeiten und integrieren, und ich muss mir auch besonders darüber klar sein, wo ich Energien aussende und Verantwortung dafür übernehmen. Weil ich sonst doch immer wieder verzerrt wahrnehme und vielleicht im Außen beim anderen Dinge lösen will, die aber tatsächlich einzig und allein meins sind und der andere nur mein Spiegel.


    Zumindest muss ich mir dessen bewusst sein, das ich evt auch verzerre. Und wenn ich noch nicht klar habe, was nun meine Themen sind und was nicht (mehr), dann lande ich vielleicht in einem Konglomerat wie Sahne, wo sich Eigenes und Fremdes vermischen und ein großes Infomationsmeer ergeben, das auch mal schnell überfluten kann. Da ist es dann schön, wenn das eigene Wahrnehmungs-Potential durch sauberes Integrieren der eigenen Themen geschliffen und geschärft werden kann. Aber das ist auch Arbeit, die viele Menschen nicht machen werden.


    In dem Sinne ist es gerade für jeden, der therapeutisch arbeitet, sei es durch empathisches Einfühlen im direkten Kontakt, oder aber auch über wissende Felder aller Art, doch ungemein wichtig, sich darüber bewusst zu sein, wo man gerade energetisch steht und ob‘s Eigenes oder Fremdes ist. In dem Sinne ist die Grenze zwischen Empathie und Medialität doch wieder fließend, oder?


    Dass wir aufgrund eigener Geschichten natürlich auch Resonanzen haben und, wenn wir eigenes erfolgreich aufgearbeitet haben, genau in diesen Bereichen dann hilfreich sein können, das ist auch Fakt.


    In deinem Fall, Sahne, würde ich einfach schauen, wo bin ich denn empathisch, und welche Methoden und Werkzeuge habe ich, um aus dem Zuviel an Wahrnehmung auch mal auszusteigen, und wie kann ich mit innerer Hygiene sozusagen lernen, zwar deutlich wahrzunehmen, aber nicht mehr ständig alles mitzutragen.


    Denn genau das blinde Mittragen hilft eben nicht. Es ist ein Automatismus, der dich von deinem eigenen Leben ablenkt. Wenn du therapeutisch arbeitest, nutzt du deine Offenheit und Medialität, und danach muss es auch ganz klar ein, dass der andere die Verantwortung für seins wieder zurücknimmt. Sonst landest du in Zuständen, die dir nicht guttun und die letztlich deinem Hilfreichseinwollen auch entgegenstehen, weil es dich ausblutet. Das ist dann einfach deine Pflicht, bei dir aufzuräumen, und das Ergebnis wird eine noch viel schärfere Wahrnehmung sein, aber begrenzt und ohne mitzutragen.


    Und auch und gerade in persönlichen Beziehungen ist das noch mal viel wichtiger. Empathie und Mittragen ist nicht Liebe, siehe Panthers Link. Das wird allzu häufig verwechselt. Wachstum ist nur möglich, wenn du dem anderen seine Themen lässt und dich beizeiten auch mal aus dem Dunstkreis des anderen verabschiedest und dein Ding machst. Ohne dem wirst du nie erfahren, was nun deins ist und was nicht, einfach weil du immer nur in der Wir-Suppe mitschwimmst.


    Hey, danke für das Thema, ich bin gespannt auf weitere Bereicherungen! :)
    Einen schönen Sonntag in die Runde
    Anke Birkenfrau

    Liebe Lacerta,


    Wenn ich für mich bin fällt es leichter.

    Ja, geht mir ganz genauso. Ich nehme viel bei anderen wahr. Wenn es eine 1:1 Situation ist, dann kann ich das ziemlich gut sortieren, was ich bin und was der andere. Mit mehr Menschen wird es immer schwieriger. Dazu kommen Erwartungen oder die Erwartung von Erwartungen an mich. Bin ich allein, kann ich das wiederum alles sehr gut auseinanderhalten und bin mehr in meiner Kraft und kann immer noch genug wahrnehmen.


    Das schamanische Reisen ist dennoch meine präferierte Methode, aufgrund des klar abgegrenzten Rahmens.

    Ja, das ist auch gut und sinnvoll, wenn du das so klar hast für dich. Für mich ist das Reisen - auch - eine Methode, aber nicht immer diejenige, die ansteht. Wobei, ich experimentiere viel mit den verschiedenen Hirnfrequenzen, und wie man die hervorrufen kann mit den verschiedenen Methoden. Das ist ja auch alles miteinander verwandt.


    Ein Teil der NAW bilden "meine schamanischen Welten", abseits davon bietet die NAW - wie ich sie wahrnehme - aber noch mehr.

    Ja, ich glaube wir liegen dann doch nah beieinander. Der Faden hier war ja genau deshalb entstanden, weil ich es noch nicht ganz klar hatte bzw. weil mein Verstand nun eine genaue Definition für die Grenze haben wollte. Inzwischen, mit dem zeitlichen Abstand, ist mir klarer, was nun meine Bereiche sind und was nicht. Wenn man dann für andere schaut, dann ergeben sich mitunter ganz anders geartete Landschaften oder Welten, wie man sich das nicht hätte ausdenken können, z.T. ganz fremdartig im Vergleich zu den eigenen Landschaften.


    Ich will mir nicht ausmalen, wie es gewesen wäre hätte ich dazu noch NAW-Eindrücke erhalten. Nachwirkungen wie du sie beschreibst, stelle ich mir sehr unangenehm vor.

    Das weiß ich bis heute nicht genau, was das war. Ich muss es aber auch nicht wissen im Sinne von "festnageln". Je nach Blickwinkel kann ich das ganz verschieden sehen, von "einfacher" Wahrnehmung der Energien dort, über Besetzung, Reinkarnation oder Ahnenthema, es kann alles sein. Fakt ist, dass es für mich initiatischen Charakter hatte.


    Und das wusste ich seltsamerweise schon Monate vorher, da war noch nicht klar, dass ich dorthin fahren würde. Ich hab mich in dem Sommer davor von meiner Jugend, meinem Leben verabschiedet (ich war 16). Das war ganz bittersüß-melancholisch. Und ich wusste im Sommer, dass ich mir ein paar Monate später die Haare abrasieren würde. Bloß den Grund wusste ich noch nicht. Also das ist etwas, was ganz tief in meine Biographie gehört, ein Teil von mir, den ich auch nicht missen will. Womit man das letztlich erklärt, ist für mich zweitrangig.


    Zur Drude:

    weil ich weiß wie es sich anfühlt wenn er anwesend ist.

    Das ist nachvollziehbar. Musste nicht weiter erklären.


    Viele liebe Grüße
    Birkenfrau

    Ihr Lieben,


    schön, dass hier mal wieder was los ist :)


    Weil Lacerta das Thema Träume anspricht: Es ist klar, dass nicht jeder Traum was mit der schamanischen Wirklichkeit zu tun hat. Wenn ich auf mich und mein Erleben schaue, dann kann ich ne Menge Traum"Kategorien" unterscheiden. Das sind klarerweise jetzt ganz subjektiv festgelegte Kategorien, sie erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder universelle Nachvollziehbarkeit.


    Die belanglosesten Träume sind bei mir die normalen Alltags-Aufbereitungsträume. Da ist nichts magisch. Dann gibt es auch ne Menge Träume, die anscheinend bildersprachlich ablaufen. Die könnte man jetzt deuten, tu ich in den meisten Fällen nicht, weil da in meinem Erleben kaum Energie in diesen Träumen steckt.


    Dann wiederum kenne ich Träume mit starken Bildern, die viel in mir bewegen. Oft sind das Heilungsträume, wo sich bestimmte Energien lösen, freisetzen, und wenn ich aufwache, bin ich in einem energetisch anderen Zustand als davor. Also das passiert, nicht häufig, aber immer mal wieder, z.B. auch nach der Einnahme homöopathischer (Hoch)Potenzen. Aber auch hier würde ich keinen Zusammenhang sehen zur NAW.


    Ich kenne auch bilderloses Träumen. In diesen Träumen sagt mir jemand etwas, gibt mir eine Information, "klingelt" bei mir an, manchmal lese ich auch die Botschaft. Das sind ganz eindeutige Nachrichten, die sich später im normalen Alltag verifizieren lassen. Mitunter sind das auch Vorausschauen von Dingen, die erst Jahre später hier manifest werden. Oder einfach nur ein Gruß wie "He, hab an dich gedacht! Wie geht's dir?" Diese Träume habe ich aber nur mit Menschen, zu denen eine enge Bindung besteht oder bestand.


    Träume können auch ein Tor zur NAW sein. Ich kenne es von mir, dass sich in seltenen Fällen Informationen auch durch Träume offenbarten. Passiert manchmal wenn ich das schamanische Reisen vernachlässige und eine wichtige Information gerade durch möchte.

    Die Träume, die mit Krafttieren usw. einhergehen, wie ich sie hier ansatzweise beschrieben hatte, das wären dann die schamnischen. Die sind auch selten. Aber es gab sie. Ich weiß nicht, ob ich das schamanische Reisen vernachlässige. Was ich aber sicher weiß ist, dass ich im Alltäglichen ziemlich kopflastig bin. Von daher können da gar nicht alle Informationen an mich ran, jedenfalls nicht bis in mein Bewusstsein. Das ist soweit auch in Ordnung für mich, weil ich oft nicht die Zeit und Muße habe für echtes Praktizieren. Aber wenn es jetzt nicht um eiserne Disziplin geht, sondern um Vertrauen, dann weiß ich, dass ich mich drauf verlassen kann, dass sich die Wesen melden werden, wenn ich es brauche.


    Gerade auch bei dem, was da als Attacke aus der Mittleren Welt ankam, das hatte ja extremen Realitätsbezug. Hätte ich das so stark im Alltag wahrgenommen, hätte ich einfach nur Angst bekommen. Der Verstand ist manchmal auch ein nützlicher Filter. So war der Traum ein Warn- und Weckruf, und ich hatte mir im Anschluss an diesen Traum ja auch die Wachtposten an den Grenzen verstärkt.


    Schamanische Reisen unternimmt man ja, um zu arbeiten. Viele denken, es geht rein darum, sich Informationen zu holen, doch Schamaninnen werden dann auch sehr oft - außer es kommt eine Ansage, dass man nichts machen soll - direkt aktiv und bearbeiten während der Reise das Problem. Und es sollten dann auch, wenn es Schamanismus ist, Ergebnisse in unserer Wirklichkeit manifest werden

    Denke, dass ist schon ein starker Unterschied zu Infos aus Träumen. Außer eben, man hätte das, wie anfangs erwähnt, erlernt und betreibt luzides Träumen.

    Ich habe nichts davon "richtig" gelernt. Nicht in Kursen oder bei Meistern und schon gar nicht bei einem Stamm. Den Zugang zum Träumen hatte ich aber schon mein ganzes Leben, und mir geht es viel besser, wenn ich gut schlafen kann und die Träume einfach kommen dürfen. Da das mit dem Schlaf in den letzten Jahren so ne Sache war, bin ich heilfroh, wenn dann doch die wichtigen Sachen doch einfach so "durchkommen". Der Vorteil der Träumens ist einfach das Fehlen der Zensur, und davon hat mein Verstand im Alltag ne gute Portion abbekommen ;). So kommt die Info dann pur und stark an.


    Aber du hast Recht, oft reicht dann die Info aus den Träumen, die eigentliche Arbeit mache ich dann im Anschluss im Bewusstsein, sei es, den Traum zum Guten zu ende zu träumen oder direkt noch mal zu reisen.


    Überlieferungen aus unserer Kultur die am ehesten zu meinem Erlebten passen würden, wären die des Drudendrucks. Es könnten auch eine Schlafparalysen oder AKEs (außerkörperliche Erfahrung) gewesen sein, allerdings kämen die ohne Verbündete aus.


    Das ist interessant. Im Grunde könnte ich sagen, dass mein Weg in die anderen Welten genau an dem Punkt begann, als ich solche Paralysen erlebte. Ich hatte bloß keine Ahnung was abläuft, ich war gerade 17 geworden. Bezeichnenderweise nach einer Reise nach Auschwitz, wobei das Eintreten durch die Lagermauern in Birkenau tatsächlich sich anfühlten wie eine Durchtritt in eine andere Wirklichkeit. Als wär ich in einem Bild. Kein Lüftchen regte sich, alle anderen waren Statisten. Der Geruch.


    Danach ging es dann los, massive Herzrhythmusstörungen (im EKG sichtbar), Atemstillstände ohne was tu zu können, Panik, außerkörperliches Erleben, Träume vom Sterben, Begegnungen mit dem Tod (panische Schockstarre), später AufgehobenSein im Urlicht. Hätte ich da jemanden gehabt, der mir die Dinge erklärt hätte. Hatte ich aber nicht, und so habe ich mich Schritt für Schritt selber auf Erkundungsreise begeben und mir letztlich all mein Wissen durch eigene Erfahrung (zum Teil hart) erarbeitet.

    dass Verbündete sich manchmal wie diese Druden verhalten können.

    Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Verbündete waren. Magst du mehr drüber erzählen, wie du das wahrnimmst?




    Noch mal zum Thema Grenzen und Orientierung:

    Vorausgesetzt du bist in der NAW und nicht noch in deiner eigenen Seelenwelt oder Phantasie, würde ich aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass es sich bereits um öffentliche Orte handelt zu denen jeder Zutritt hat.

    Beim Reisen bereise ich "meine" schamanischen Welten...und ich würde auch ziemlich allergisch darauf reagieren, wenn in einer "meiner" schamanischen Welten plötzlich ein Schamanski rumtobt, der da nix zu suchen hat bzw. nicht explizit eingeladen wurde. Da aber "meine" schamanische Welt nur ein Teil der großen Welt der Geister ist, ist sie logischerweise mit allen anderen Welten verbunden.

    Ich sehe das inzwischen auch ganz klar wie Wolfsspur. ich habe nicht nur in der NAW, sondern auch ganz konkret im Alltag die letzten Monate und Jahre damit verbracht, die Grenzen klarer aufzustellen, mein Revier gut zu pflegen, und gegen jegliches ungefragtes und störendes Eindringen und Übergriffigkeiten zu verteidigen. Der Teil meiner Unterwelt, in dem ich regelmäßig bin, ist frei von Eindringlingen. Es gab Versuche, das ja. Aber ich würde mich auch sehr wehren, und das tue das auch, wenn da plötzlich jemand ungefragt dareinschneien würde. Also: Nein, das sind keine öffentlichen Plätze, und die Grenzbereiche sind mittlerweile ziemlich eindeutig.

    Im Prinzip muss man in der NAW erst mal seine eigenen Muster unterscheiden lernen, bevor man sich weiter hinauswagen kann.

    Und da bin ich immer noch bei, in meinen eigenen alltagsweltlichen und nicht-alltagsweltlichen Bereichen aufzuräumen, diese Bereiche zu erkunden, und wenn dran, auch zu arbeiten mit aller Hilfe, die ich habe.


    Und ich meine zu spüren, selbst wenn ich nicht permanent reise oder diszipliniert lerne, dass meine Wahrnehmungen bezüglich anderer Menschen auch noch mal klarer werden. Wenn ein Ruf kommt, bin ich da. Wenn nicht, kümmere ich mich um meinen Kram. That's all.


    Viele liebe Grüße
    Birkenfrau

    Hallo Amuny,


    ganz neu und gleich mit der Tür ins Haus wie es aussieht ;) .


    Wie kommst du darauf, ungefragt "Engelenergien" auf Menschen zu werfen? Was du hier machst ist wie das Spiel der Kinder untereinander, wenn sie auf einen Zettel schreiben: "Wer das liest ist doof", bloß hier mit angeblichen "guten Energien". Doch als Heiler solltest du wissen, dass jedes ungefragte Losschicken von Energien ein An-/Eingriff, eine Anmaßung ist.


    Du bist noch jung und ich möchte dir nichts unterstellen. Doch hinterfrage bitte dein Tun, denn das kann dir niemand abnehmen. Es gibt genug selbsternannte Heiler und auch viele Menschen im ganz Alltäglichen, die ihr Helfersyndrom im besten Gewissen ausüben und damit doch kein Heil schaffen, sondern damit entweder Unverständnis und Ablehnung ernten oder aber Menschen, die auf sowas abfahren, in Unmündigkeit und Abhängigkeit halten. Beides hat nichts mit Heilwerden zu tun.


    Gruß
    Anke