Beiträge von Birkenfrau

    Der Gedanke wurde nicht besser, als ich recherchierte, denn weder die eine noch die andere Grippe waren zu diesen Zeiten ... in meinem Kopf begannen Töne zu spielen, die ich bisher nicht kannte.
    Sie hörten sich an, wie das Rauschen eines alten Radios auf "Mittelwelle" ...
    Als wäre mein Hirn auf der Suche ... ja nach ... was?

    Ja, das könnte so ein "mentales Rauschen" gewesen sein. Übrigens reagieren auch etliche Menschen auf diese Drucktore da oben mit Kopfschmerzen. Wer also mehr als sonst Kopfweh hat, darf das auf die Planeten schieben. ;)


    Seit Mitte Mai haben alle Menschen den ganzen Kanal 61-24, da Uranus nun auch für Monate in die 24 eingetreten ist. Wer den Kanal von Geburt an hat, ist ein freakiger Denker mit ganz ungewöhnlichen Gedankengängen und Konzepten. Die Kehrseite ist auch hier: Wer sich so sehr mit dem eigenen Denken identifiziert, und den Stimmen dieses lauten Verstandes folgt, ist dann u.U. einer, von dem man sagt: Der ist jetzt übergeschnappt. Die hören mitunter Stimmen, was solange kein Problem ist, wie man das - wie das Unterhaltungsprogramm des Radios - nicht für die eigene Lebensführung benutzt. Wenn das Radio gerade die Rachearie spielt, muss man auch nicht mit nem Messer loslaufen und seinen besten Freund umbringen. Man könnte einfach mitsingen, wenn man denn so hoch kommt... Manche halten das "Radioprogramm des Verstandes" aber für die universelle Wahrheit und folgen dem.


    Da das gesamte Feld jetzt diesen Kräften ausgesetzt ist, wird es wohl öfter zu so einem "Ich weiß jetzt" kommen. Das können sehr umwälzende Erkenntnisse im Privaten wie auch im Öffentlichen sein. Es können aber auch einfach ne Menge Sicherungen durchbrennen.


    Das muss man einfach wissen. Das eigene Denken nicht so bierernst zu nehmen, ist da schon mal ne gute Perspektive.


    Liebe Grüße!

    Liebe Anke Birkenfrau ... schreibe doch bitte über das Tor 61 am Kopf, in dem sich Momentan 2 Planeten tummeln ... besser gesagt das von Jupiter und Pluto aktiviert wird ... wie das die Gedanken in unserm Kopf fragend herum wirbeln kann ...
    ich wäre Dir wirklich sehr dankbar ...


    Auf Wunsch von Kerstin hier mal was über Hexagramm 61, das derzeit durch Pluto aktiviert ist (Themenlänge 2-3 Jahre, Beginn März 2018)


    Tor 61, ganz oben am Kopfzentrum gelegen, hat sehr viel mit dem Tor 60 zu tun. Diese beiden Tore sind Nachbarn im Hexagrammrad, beide im Steinbock gelegen, wobei Tor 60 in den Wassermann übergeht. Aus der Nachbarschaft folgt, dass das eine Thema zum nächsten führt. Die Planetenbewegung geht vom Tor 61 in die 60, die Mondknotenbewegung von Tor 60 in die 61. Im Falle der Langsamläufer wie z.B. Pluto einer ist, erfolgt das in einer Art Pendelbewegung: 61>60>61>60>61>60.


    In der Körpergrafik sind sie ebenfalls Spiegel: Tor 60 an der Wurzel ganz unten zeigt einen mutativen Druck einer realen Beschränkung (Existenzsicherung in der physischen Welt). Nur wo Druck ist, geschieht Veränderung. Tor 61 oben ist ebenfalls im mutativ-individuellen Schaltkreis gelegen, und auch das Kopfzentrum hat mit Druck zu tun, allerdings ist der Druck hier mentaler Natur.


    Mentaler Druck kommt durch ungelöste Fragen zustande. Das ist genau, was wir hier sehen: Die Corona-Krise bringt Fragen auf den Tisch, die nach Antworten suchen. Allerdings, da es ein neues Muster ist, eine Krankheit, deren Muster wir noch nicht kennen, haben wir nicht schon erprobte Antworten, die der Logik und Statistik entsprechen, parat.


    Das eine sind die dringenden Fragen, die das Wesen der Krankheit und ihrer medizinischen Folgen betreffen. Die nächste Art von Fragen sind natürlich alle, die sich mit den Wechselwirkungen in andere Bereiche hinein beschäftigen: Soziales, Wirtschaft, Ethik, Recht und Politik, um nur einige zu nennen.


    Und auf der persönlichen Ebene sind es dann eben die speziellen Fragen wie: Was ist, wenn mich die Krankheit trifft? Was passiert, wenn ich monatelang nicht arbeiten kann, weil die Kita zu hat? Was geschieht mit meinem Opi, der im Hospiz liegt? Wie lange dauert der Lockdown? Was soll ich tun, die Masken lösen bei mir Panik aus? Usw. usf.


    Es gibt also unzählige sehr dringende und drängende Fragen, doch die Antwort, die Lösung zeigt sich nicht per Fingerschnipp. Oder bei manchen doch,, dann sagen sie „Ich weiß jetzt!“. Ganz ohne Bewertung ist es genau das, was passiert: Viele Menschen machen sich ein Wissen zu eigen, das nicht auf Logik beruht. Muss es auch nicht, denn das ist ein anderer Schaltkreis. Dieses Wissen ist die plötzliche Erkenntnis „So ist das./ So ist das nicht.“ Es ist eine zutiefst persönliche Erkenntnis und nicht einmal besonders geeignet, um das in Worte zu fassen, selbst wenn man intelligent und eloquent genug dafür wäre. Ein Moment der Erkenntnis ist schnell verflogen und es ist schwierig und manchmal unmöglich, das eigene Wissen dem Gegenüber so mitzuteilen, dass auch er von dieser Erkenntnis erfasst wird. Als persönliche Erkenntnis gepaart mit aller Bescheidenheit besteht somit auch kein Anspruch auf "Das ist die Wahrheit für alle".


    Es sind natürlich auch sehr viele Fragen dabei, auf die es keine abschließenden Antworten geben kann. Welche Supermacht hat das eingefädelt? Wer ist schuld an der Misere? usw. gehören in diese Kategorie. Das sind im Prinzip sehr gefährliche Fragen, denn selbst wenn du zu wissen glaubst, dass es so und so ist, wirst du es a) nicht beweisen können und b) welchen Unterschied macht dieses Wissen jetzt für dich in deinem Leben außer dass du in Panik oder in den Opfermodus verfällst bzw. ins Gegenteil, dass du jetzt der letzte Krieger der Großen Wahrheit wirst. Von diesen Verirrten hatten wir ja auch vor Corona schon ein paar durch die Gegend rennen sehen.


    Und da wären wir auch bei der ganz grundsätzlichen Frage, wie wir mit Informationen umgehen. Im Bereich des Verstandes sind wir nämlich auch immer vollkommen in der Dualität gefangen. Jeder hat schon mal versucht, mit Hilfe seines Verstandes eine Lösung zu finden, eine Entscheidung zu treffen. Was mit einer Matheaufgabe funktioniert, weil es eine Formel gibt und unbestechliche Gesetze, funktioniert nicht bei der Frage: Wem glaube ich jetzt/Was mache ich jetzt usw. Denn die Gedanken sind frei und ich kann zu jedem Argument ein Gegenargument finden. Und selbst, wenn ich mich einer Seite zugeneigt fühle, kann ich doch wieder in Zweifel geraten, falls noch andere Daten auf den Tisch kommen oder ich mich einfach nicht wohl fühle mit der Entscheidung.


    Also, der Verstand ist ein heikles Ding. Er ist gut, um etwas zu analysieren, zu systematisieren, für Todo-Listen usw. Aber eben nicht für persönliche Entscheidungen. Man kann sich z.B. zu einer OP entschließen, weil drei Fachmänner/-frauen der Meinung sind, dass das laut Stand der Wissenschaft die beste Entscheidung ist. Aber letztlich ist es mein Körper, und wenn mein Bauch kein gutes Gefühl dazu hat, dann wäre es ratsam, darauf zu hören. Unsere Körper sind nämlich auch intelligent, das haben wir meist bloß vergessen, und sie sind unbestechlich. Was man vom Verstand nicht sagen kann.


    Also, um jetzt einem Umgang mit dem ganzen mentalen Druck zu finden, ist es wichtig, sich immer wieder in seinem Körper zu zentrieren und sich zu erden. Und damit meine ich nicht Visualisierungen, sondern das echte Leben: echte Menschen, echte Natur, abwaschen und staubsaugen, die Katze streicheln, den Stall ausmisten.


    Fragen, die nichts mit einem persönlich zu tun haben, links liegen lassen. Medienkonsum begrenzen, Rechthaberkommentarspalten und -foren meiden, überhaupt mal reflektieren, in welchem mental-medialem Wahnwitz wir zur Zeit leben.


    Auf der anderen Seite wurden wohl noch nie so viele Ressourcen für die Forschung freigemacht. Das Wissen, was auf dem Globus zur Verfügung steht, wächst stündlich rapide an. Seröse Quellen und Wissenschaftler betonen genau das: Wir wissen nur, dass wir noch nicht alles wissen.


    Aber im persönlichen Bereich ist es ratsam, ein paar Dinge ins Auge zu fassen: Wer empfänglich ist oder auch nur sich dessen nicht gewahr ist, dass das gar nicht der eigene Druck ist (jeder, dessen Tor 61 in der Körpergrafik offen ist), läuft sonst große Gefahr, total im mentalen Netz gefangen zu werden und sich drin zu verheddern. Wenn dann die Stimme im Kopf immer lauter wird: „Ich weiß jetzt! Ich muss jetzt mit der Axt durch den Supermarkt!“ oder andere schräge, skurrile oder eben auch lebensgefährliche Dinge tut, weil die Stimme das sagt, dann haben wir ein großes Problem. Wer seine Entscheidungen danach trifft, was der Verstand ihm rät, ist dann tatsächlich "Spielball höherer Kräfte“.


    Wer dazu Fragen hat, oder was unklar ist, oder auch persönliche Anmerkungen beitragen möchte, immer her damit :sonne:

    Da wir ja gerade längerfristig das Thema Beschränkung und Aufhebung von Beschränkung aka Lockerung in der Öffentlichkeit haben, würde ich euch hier gerne einladen, eure Erfahrungen in dieser speziellen Situation mit Corona, aber auch allgemein alles, was ihr persönlich mit dem Thema Beschränkung verbindet, miteinander zu teilen.


    Im Human Design haben wir ja die Hexagramme aus dem I Ging, die um das Tierkreiszeichen-Rad angeordnet sind. Jedes Hexagramm trägt sein eigenes Thema, seine eigene Rnergie. Hexagramm 60, die Beschränkung, ist verbunden mit den Themen der Begrenzung durch etwas Altes, das kann sogar genetisch sein, oder energetisch aus der Ahnenreihe, es kann aber auch einfach ein Thema sein, das schon sehr lange in uns schlummert und immer mal wieder aktiviert wird.


    Das interessante ist, dass Saturn dieses Hexagramm seit Februar aktviert, siehe obiger Post. Saturn als Langsamläufer und ab nächstem Jahr auch Pluto bringen das Thema auf eine kollektive Ebene. Das heißt, jeder von uns hat mehr oder weniger mit diesem Thema zu tun, es ist ein globales. Corona hat bereits einiges ans Tageslicht gebracht: Z.B althergebrachte Institutionen und Systeme, die schon lange nicht mehr rund laufen, zeigen uns, was schief läuft und zeigen wie durch ein Brennglas die hässlichen Seiten unserer Welt. Das, was nicht (mehr) funktioniert. In der Corona-Zeit hat die globale Gemeinschaft im Ganzen und jeder Einzelne sein persönliches Päckchen zugestellt bekommen.


    Da das Thema auch in den Folgejahren dominieren wird, ist es gut, den Finger auf die Wunde zu legen. Reines Ablenken oder Negieren funktioniert nicht auf lange Sicht. Das ist eine mutative Zeit, voller Veränderungen. Und immer, wenn sich viel verändert, das Alte wegbricht oder abstirbt, das Neue aber noch nicht da ist oder noch nicht stabil genug ist, ist eine Krisenzeit. Die unsere Mankos hervorholt, genauso aber unsere Stärken und Ressourcen aktiviert.


    Vielleicht habt ihr Lust, hier einfach zu einem Pool beizutragen, wie man mit Beschränkung umgehen kann. Von den Sichtweisen und Erfahrungen anderer zu lernen ist vielleicht der bessere Weg als der, sich in Zeiten von Ungewissheit an starren Meinungen festzuhalten. Ich würde mich sehr freuen.


    Was war oder ist in deinem Päckchen enthalten?

    Was ist das Thema, das dich am meisten betrifft oder betroffen gemacht hat?

    Was ist aufgetaucht aus der Vergangenheit, das jetzt noch mal angeschaut werden will?

    Wie gehst du mit dieser Einschränkung, Begrenzung um? Hast du neue Wege gefunden, darüber hinauszugehen?

    Not macht erfinderisch. Was hast du ganz anders gemacht, um mit der ungewohnten Situation umzugehen?

    Welche Prioritäten haben sich verschoben? Was ist angesichts von – auch materieller – Beschränkung wirklich wichtig für dich?

    Welchen Beschränkungen bist du schon anderweitig in deinem Leben begegnet und was hat das mit dir gemacht?

    Was lernst du dabei über dich selber?


    Um mal den Anfang zu machen:

    Wir haben als Familie auf den Lockdown relativ gelassen reagiert. Ich habe so ein bisschen generalstabsmäßig gleich zu Beginn mir die Kinder zur Brust genommen, dass wir jetzt gegenseitig mehr Rücksicht walten lassen müssen, dass jeder seine Aufgaben hat und auch praktisch mitanpacken muss, sonst droht Chaos und somit Stress.


    Das lief dann ganz gut, zumindest die ersten Wochen. Die Kleinen waren fast nur draußen, dem Wetter sei Dank, und haben miteinander gespielt. Der Große hat sein Ding gemacht und auch recht viel zum Beispiel beim Kochen geholfen.


    Ich habe deutlich gespürt, was mir sehr wichtig ist: Meine Arbeit machen zu können. Nur Kinder und Haushalt ist eine Begrenzung, die mich nicht dauerhaft glücklich macht. Aber nun fehlte der eigene Raum, auch zeitlich, alles war quasi Familie.


    Ich hab dann nach ner Woche inneren Frustes den Gartentisch hochgeschafft in meinen Schlafraum, damit ich auch mal die Tür zumachen kann, um konzentriert zu arbeiten, zumindest solange die Kleinen draußen sind. Das ist nicht schick und widerspricht allen Einrichtungs- und Feng-Shui-Regeln, aber: Es hat funktioniert. Ich konnte Readings geben, die gerade jetzt auch vermehrt nachgefragt wurden.


    Im zweiten Schritt habe ich mit meinem Partner eine Regelung getroffen, wodurch ich drei Tage pro Woche von allen häuslichen Pflichten befreit war, um meine Arbeit machen zu können. Das war ein sehr wichtiger und notwendiger Schritt. Dafür gab es dann kein gemeinsames Wochenende mehr, zumindest bis wir dann Anspruch auf Notbetreuung hatten.


    Unser Rhythmus hatte sich auch verändert, angepasst: Aufstehen, wenn man wach ist, Essen, wenn Hunger da ist (allerdings dennoch sehr regelmäßig), Mittagsschäfchen, wenn nötig. Eine ungewohnte und schöne Erfahrung von Entspannung, weil nichts von außen aufgedrückt wurde.


    Der Große machte seine Schulaufgaben, wenn ihm so war. Der Kleine hat sie meist nach dem Mittag gemacht und profitierte von seiner anfänglich hohen Motivation. Beide hatten und haben ein ganz schönes Pensum zu erledigen und mittlerweile ist die Luft total raus. Jetzt gehen sie maximal einmal die Woche für 4 bzw. 6 Stunden zur Schule und demnächst sind Ferien.


    Ich habe ein paar Sorgen, gerade was die Ausbildung des Großen angeht, der nächstes Jahr die Schule beendet. Aber mehr als ranlassen kommen kann ich erst mal nicht.


    Ich bin traurig, da meine Kleine eingeschult wird und das gesamte Vorschulprogramm jetzt ausfiel, inklusive kleiner Kita-Abschlussfahrt. Auch die Erzieherinnen sind sehr traurig darüber, dass diese doch wichtigen Rituale nicht stattfinden können.


    Ich weiß, dass die Probleme anderer Menschen zur Zeit teilweise ganz anderer Natur sind. Die Menschen in den Altenheimen und Hospizen, die nahezu allein dastanden und stehen. Die Ängste. Auch der wirtschaftliche Abschwung. Wir sind bis jetzt relativ unbeschadet da durchgekommen, und gerade das macht mich auch dankbar.


    Gleichzeitig erschrickt mich, was ich in den Medien und Kommentarspalten sehe. Ich habe irgendwann das fast ganz eingestellt, mich damit zu beschäftigen, weil das eine heftige mentale Angst-Kaskade in Gang setzt. Stattdessen: Spazierengehen, mit realen Menschen reden. Hier bei uns in der MV-Pampa waren zum großen Teil alle sehr entspannt, gerade auch die Alten und Gefährdeten. Gerade auch die Lehrer und Erzieher. Auch darüber bin ich sehr dankbar. Das real life ist eine gute Erdung für mich gewesen.


    So, jetzt ihr :)

    Vielen Dank liebe Schwertfee für deine Mühe, immer mal wieder interessante Themen mitsamt Links hier einzustellen. Ich profitiere oft von deinen Recherchen, denn selbst bei Interesse für bestimmte Themen habe ich nicht immer Muße genug, um mir soviele Infos aus dem Netz rauszufischen.


    Dass du „So ist das jetzt“ gesagt oder gemeint haben könntest, erschließt sich mir nirgendwo. Im ersten Absatz schreibst du vom „möglichen Zusammenhang“. Jeder, der mag, kann die Links lesen und sich ein umfassenderes Bild machen. Keiner von uns hat den Stein der Weisen gefressen. Darum auch danke für deinen ergänzenden Link, Stachelturm.


    OT: Ich bin sehr dafür, dieses Forum bunt und vielfältig zu erhalten. Ich bin auch dafür, kontroverse Themen, wie z.B.das Impfen hier, immer mal wieder aufzugreifen. Genau das erwarte ich von einem Forum wie diesem hier: Informationen, Links und persönliche Erfahrungen, die ich in den Mainstream-Medien kaum oder wenn dann erst nach Mitternacht finden kann. Und dennoch kann kein Post, egal mit welcher Absicht geschrieben, mir das selbständige Denken und Entscheiden abnehmen. Warum auch...


    Liebe Grüße

    Anke

    Aus aktuellem Anlass möchte ich auf das Thema der Begrenzung und Beschränkung eingehen, das sich im HD in Tor 60 wiederspiegelt.


    Tor 60 ist eines von neun Toren an der Wurzel. Das Wurzelzentrum ist, wie der Name schon sagt, unsere Basis, unser Fundament. Wofür? Fürs Überleben. Es ist der Motor, der uns antreibt, wenn unsere Existenz direkt oder indirekt bedroht ist. Ein Notfallmotor also.


    Evolutionär betrachtet ist das natürlich ein sehr wichtiges Zentrum. Kampf, Flucht, Verteidigung, notfalls auch Erstarren sind Strategien der Wurzel. Alles, was mit den Nebennieren zu tun hat, d.h. Adrenalin, Noradrenalin und auch Cortisol, also unsere Hormone fürs Stressprogramm, haben hier ihre Aufgaben zu erledigen.


    Was in der Urzeit Stress gemacht hat, ist sehr verschieden von dem, was dem modernen Menschen heutzutage Stress macht. Wer mehr darüber lesen mag, schaut gerne hier.


    Ohne diesen Druck hätten wir also keinen Antrieb, keine Energie unsere Existenz zu sichern. Ob wir uns nun mit dem Säbelzahntiger, einer Infektionskrankheit oder einer Pleitewelle auseinandersetzen müssen – alles das kann existenzbedrohend sein und erfordert Kraftanstrengung über das Normalmaß hinaus.


    Tor 60 ist hier nun ein ganz spezieller Druck, nämlich der Druck der Beschränkung. Ganz existentiell-materiell betrachtet sind dies auch materielle Beschränkungen. Der Gürtel muss enger geschnallt werden. Aber natürlich fallen auch andere Begrenzungen darunter, z.B. die Beschränkung unserer liebgewordenen Gewohnheiten und Selbstverständlichkeiten, wie es jetzt in der Coronakrise schon sehr deutlich wird.


    Tor 60 ist seit 17.02. durch den Langsamläufer Saturn aktiviert. Das bedeutet, dass dieses Thema ein langwieriges wird mit Auswirkungen, die alle betreffen. Saturn bringt immer die harten Lektionen. Das ist weder gemütlich noch nett, aber ein not-wendiger Lernprozess, der uns reifer zurücklässt.


    Es gibt also die Frage nach: Was ist die Beschränkung jetzt und wie gehen wir mit ihr um? Tor 60 ist Teil eines individuellen Kanals, dem Energieformat für Mutation schlechthin. Das ist also eine mutative Zeit mit schubartig explosiver Energiefreisetzung. Gleichzeitig besteht Saturn darauf, jetzt nicht lockerzulassen, sondern langsam und ausdauernd uns mit dem auseinanderzusetezn, was sich jetzt zeigt. Also, selbst wenn der Schub gerade nachlässt, der Druck der Existenzerhaltung bleibt weitgehend gleich.


    Jede Aktivierung in diesem individuellen Schaltkreis heißt aber auch, dass es Melancholie, Schwermut und auch Depression geben kann, im Einzelnen wie auch als Gesellschaftsthema. Depression wird es, wenn ich die Begrenzung nicht annehmen kann, also die Beschränkung, die von außen kommt, aber auch die innere Begrenzung durch die Schwermut, ablehne.


    Der erste Schritt bedeutet immer Annehmen, was ist. Erst von dieser Basis her kann ich weitergehen und mich fragen, was genau jetzt diese Situation mit mir macht, was sich da zeigt, und wie ich damit so umgehen kann, dass es mir nicht schadet. Not macht erfinderisch, sagten die Alten, und das ist das Kernthema hier. Der Druck der Begrenzung fordert uns auf, erfinderisch zu werden im Umgang mit ihr. Dann ist ihr auch zumindest ein Teil der Schwere genommen.


    Jeder Einzelne kann schauen, was der Druck dieser Begrenzung jetzt konkret an Altem nach oben holt. Das Symptom, was sich jetzt zeigt, deutet auf eine tiefere Ursache, die sich anzuschauen lohnt. Wir können unsere Begrenzung natürlich auch symptomatisch „behandeln“ und uns mit Netflix einfach solange ablenken, bis wir wieder in den Normalzustand zurückkehren können.


    Doch ob der kommt, ist fraglich. Das sind mutative Zeiten, d.h. gravierende Änderungen stehen vor der Tür und klopfen an. Wenn wir die Zeit jetzt verschlafen, werden wir durch noch massivere Begrenzungen noch unsanfter geweckt werden. Saturn bleibt bis Ende August in der 60, kehrt allerdings im November und Dezember zurück, teilweise begleitet von Jupiter. Vielleicht wird diese zweite Welle dann etwas leichter, weil wir uns schon ein bisschen besser auskennen.


    Ab 2022 tritt Pluto in die 60. Die Beschränkung wird ein unausweichliches globales Thema, das sich über mehrere Jahre streckt. Saturn ist nur sein Vorbote.


    Patentrezepte für den Umgang damit gibt es nicht, kollektive Strategien funktionieren immer weniger. Doch jeder Mensch verfügt über eine speziell ihm innewohnende Körperweisheit, die ihn auch in schwierigen Zeiten sicher navigieren lässt. Sich selber wirklich vertrauen zu können ist eine starke Währung, wenn die Wellen höher schlagen.

    Liebe Kerstin,

    liebe alle!


    Neptun im Tor 22 ist in der Tat ein wichtiger Transit, der kollektive Auswirkungen haben wird.


    Aber wie das so bei Neptun der Fall ist: Da ist kein Trommelwirbel, kein Paukenschlag, auch sonst brauchen wir nicht mit heftigen Wirbeln rechnen. Was nichts an seiner Stärke ändert – aber diese kommt eher leise angeschlichen, ist getarnt, ganz hintergründig. So wie eine Unterspülung, zunächst unbemerkt, doch wenn der ganze Boden beginnt wegzurutschen, dann ist das nicht mehr aufhaltbar.


    Tor 22 befindet sich im Emotionalzentrum. Das heißt, die ganze Menschheit bekommt so einen Shift ins Emotionale. Das ist jetzt übrigens schon eine Wiederkehr: Neptun befand sich 2019 schon von April bis September dort. Das, was ihr dort beobachten konntet, wird nun fortgeführt, für ca. zwei Jahre.


    Also emotional. Für 50% der Menschen ist das jetzt nichts Neues, aber es macht eine Verstärkung des Themas: Nicht aus kurzfristigen Launen heraus handeln, sondern sachte und langsame Entscheidungen treffen. Noch mal drüber schlafen, noch mal verdauen.


    Für die, die emotional offen sind, ist nun wichtig, ob sie Tor 12 am Kehlzentrum haben oder nicht. Alle Menschen mit Tor 12 werden eine sehr wichtige – und emotionale - Zeit erleben. Wer sonst nüchtern und klar ist, gerät nun schnell mal in Stimmungen, schöne, berauschende, offene, aber auch melancholische, zurückgezogene, weltschmerzende.


    Für sie ist es nun superwichtig, nicht im Schwung einer guten Laune oder ihres Gegenteils weitreichende Entscheidungen zu treffen. So, wie man am besten schon vor dem Alkoholgenuss entscheidet, das Auto stehenzulassen, so ist es hier gut, sich der Gefahren der spontanen Launen bewusst zu sein. 12-22 ist ein manifestierender Kanal, das heißt, die Auswirkungen eine Fehlentscheidung folgen auf dem Fuße...


    Tor 22 ist die Anmut, die Offenheit dem anderen und dem Fremden gegenüber – oder das genaue Gegenteil. Wenn jemand dir gegenüber vollkommen offen ist, ganz ohne Vorbedingung, dann öffnet dich das auch. Dann sind Dinge möglich, die fast magisch sind.


    Das an sich wäre einfach nur schön, weil wir so Impulse bekommen, das Leben aus neuen Augen betrachten können, oder weil eine alte harte Kruste von uns abfällt. Neptun in 22 kann uns mutieren, uns tiefgreifend verändern.


    Wir Menschen allerdings wollen das Schöne und Gute aber gern festhalten, und damit beginnen alle Probleme: Der magische Moment mit dem anderen, den du gerade hattest und den du nie vergessen wirst, weil es dich so tief berührt – ist nur ein Moment. Ist nur gemacht für den Impuls, die Mutation. Du wirst ihn oder sie höchstwahrscheinlich nicht heiraten und keine 12 Kinder mit ihm/ihr haben. Dafür ist das hier nicht.


    Romantik ist, was sie ist. Musik und Poesie zeugen von ihr. Alltagsleben finden wir hier nicht. Stimmungen, Stimme, Stimmigkeit. Aber auch Melancholie und Weltschmerz, wenn die Welle zusammenbricht.


    Auf die eigenen Stimmungen zu achten ist jetzt sehr wichtig. Geh nicht aus, wenn dir grad nach Rückzug ist. Bleib nicht zu Haus allein, wenn du gerade die Welt umarmen könntest. Achte deine Stimmungen. Aber sei gewahr, dass das nicht bedeutet, größere Entscheidungen von einem magischen oder einem tieftraurigen Moment aus zu fällen.


    Gib all deinen Stimmungen eine Stimme. Sei es mit einem anderen Menschen, sei es, dass du ein Lied singst, oder es nur hörst, oder dass du malst oder dergleichen. Teile dich mit. Geheiratet wird später ;)


    :winke:

    Hallo liebe Kerstin,


    danke für die Blumen, wenn auch sehr verspätet von mir.


    Es braucht wahrscheinlich nicht jede(r) gleich ein Reading, erst recht nicht von mir - das würde ja auch in Arbeit ausarten *zwinker*...

    Für Fragen und Anregungen bin ich aber immer gerne da - auch hier im Forum.


    Ich wünsche uns allen ein Happy Rave New Year (übersetzt: Achtet auf eure Tagträume, denn sie sind der potentielle Samen des neuen Jahres!)


    Anke :sonne:

    Tja, dass das Ausbringen von Neophyten nicht gut ist

    Ob man das wirklich so pauschal sagen kann, darüber könnte man auch mal diskutieren (ich bin z.B. recht froh über die strahlenlose Kamille und die große Goldrute bei uns, einfach weil ihre heimischen Vertreter wahrscheinlich weniger durch die Neuansiedler - ist jetzt nicht politisch gemeint - denn durch die hiesige Landwirtschaft verdrängt wurden und nunmehr sehr selten zu finden sind), aber das ist hier offtopic...


    Zurück zum Tierwohl :winke:

    Ich konnte nirgendwo in der pdf lesen,

    dass das a Schaas is

    sondern das hier:

    "Abgesehen von den vorherrschenden Verwirrungen und der Kommerzialisierung eines ernsten Problems, ist es zunächst erfreulich, dass überhaupt ein Naturschutzthema breite Aufmerksamkeit erlangt. Insbesondere aus dem Grund darf nun auf keinen Fall seitens desNaturschutzes das Gefühl vermittelt werden, dass spontane und eigenständige Aktionen grundsätzlich falsch oder „unprofessionell“ seien. Vielmehr sollte auf breiter Basis eine Anlei-tung stattfinden und weitere Aufklärung betrieben werden, zumal sich gerade dadurch die Chance bietet, neue, junge Mitstreiter für den Naturschutz zu gewinnen, den Nachwuchs zu fördern und Umweltbildung zu betreiben."


    Trotzdem ne gute Zusammenfassung des Themas in dieser pdf, wieder was gelernt ;)


    Dass deine Variante, Vetch, um einiges naturnäher und sinnvoller ist als eine Saattüte mit fraglichem Inhalt, ist natürlich löblich :top2:


    Liebe Grüße

    Birkenfrau

    Liebe Machschev,


    zu Flüchen im Speziellen kann ich nicht besonders viel beisteuern. Aber es gibt ähnlich gelagerte und mitgebrachte Themen in diese Richtung, z.B. alte Pakte und Versprechen, die man sich selbst oder anderen in diesem oder einem anderem Leben gegeben haben kann. Ich habe gerade bei einem lieben Menschen sehr nah mitbekommen, wie die Auflösung gelang.


    Das erste ist natürlich die Bewusstwerdung, an dem Punkt bist du bereits. Die Puzzleteile fügen sich in ein Bild, das Sinn ergibt.


    Der nächste Punkt wäre zu schauen, ob "das Ding" wirklich schon reif ist. Da hast du das Gefühl, es fehlt noch was, oder etwas anderes ist vorher noch dran, oder es braucht einfach noch Zeit. Ich würde an deiner Stelle diesem Gefühl einfach mal vertrauen.


    Das, was ich beobachten durfte, zeigte sich auch schon vor vielen Jahren, konnte jedoch nicht gelöst werden, die alten Muster waren zu stark. Warum, darüber kann ich nur spekulieren. Der Fluch, der Pakt oder das Versprechen hatte zu seiner Zeit einen Sinn gehabt, den nur du dir erschließen kannst. In der Folge warst du vor bestimmten Dingen beschützt, hattest bestimmte Fähigkeiten zur Verfügung oder warst einfach auf bestimmten Ebenen nicht angreifbar.


    Gleichzeitig bezahlst du diese Fähigkeiten, diesen Schutz oder was auch immer mit einem Preis. Dieser Preis wird dir irgendwann zu hoch. Du bekommst Probleme, spürst, wie das alte Muster an dir zieht und zerrt, dir Steine in den Weg legt, Beziehungen oder deine Gesundheit gefährdet. Da stehst du anscheinend gerade.


    Wenn dir klar wird, dass du dieses alte Muster jetzt loslassen möchtest, bist du in einem unumkehrbaren Wandlungsprozess. Das erfordert Mut, Beherztheit, aber auch Klarheit und vor allem auch gute Hilfe an deiner Seite. Die scheinst du zu haben bzw. sie wird sich noch zeigen. Und so, wie eine Geburt prinzipiell von alleine geschieht und man nicht ziehen und zerren und drücken braucht, so ist auch dieser Übergang ein natürlicher Prozess. Natürlich kann es Probleme geben, darum machst du's nicht allein. Während so eines Überganges vom Alten ins Neue bist du verwundbarer als sonst. Das solltest du achten und vor allem darauf, gut zu dir zu sein. Deine Verletzbarkeit, weil das neue Muster noch nicht ganz da oder noch nicht ausgereift ist und du sozusagen nackt dastehst, anerkennen und schauen, was du brauchst.


    Das, was ich beobachtete habe, war ein Prozess über viele Monate, der im Stillen aber schon vor Jahren begann. Dieser Mensch hat eine tiefe Krise seines persönlichen Lebens dafür nutzen können, mit dem Alten aufzuräumen und abzuschließen und dabei seine eigenen Anteil daran zurückzunehmen und zu integrieren. Es ist schön anzusehen, wie das Leben und eine neue Berührbarkeit und Harmonie in ihn zurückkehrt.


    Schamanin, Rückführung, Potenzen, Ausbildungsgruppe, Hausarzt, Physiotherapeut, "diverse Therapien" , Zusammenbruch und so weiter... an diesem Brei wirken erstaunlich viele Köche mit... wie war das noch mal mit dem Brei und den Köchen... ah ja: "Viele Köche verderben den Brei."

    Ich befürworte ausdrücklich interdisziplinäre Zusammenarbeit. Klar kann ich Rückenschmerzen auch nur schamanisch angehen, aber wieso um alles in der Welt soll ich, wenn es (zu mir) passt, nicht auch auf Homöopathie und einen guten Physiotherapeuten zurückgreifen dürfen? Lass dich nicht verunsichern, sondern geh einfach deinen Weg und sei vor allem geduldig und liebevoll mit deinem Prozess.


    Alles Gute wünscht

    Birkenfrau

    Liebe alle,


    ein spannendes Thema, besonders die Abgrenzung Empathie – Medialität interessiert mich jetzt doch besonders.


    Ja Panther-Adler, ich hab den Link gelesen, aber wie genau würdest du unterscheiden und sind das deiner Meinung nach eher fließende Übergänge oder siehst du eine scharfe Grenze?


    Aus meiner Wahrnehmung heraus empfinden sich die meisten Menschen häufig empathischer als sie dann bei genauerem Hinsehen sind. Wenn ich das analytisch mit dem Human Design (HD) betrachte, so kann ich sehr gut eingrenzen, wo ein Mensch besonders offen ist und wo er eben doch nur sein eigenes lebt und auch nach außen projiziert und von dort zurückgespiegelt bekommt, als scheinbar Fremdes.


    Die Offenheit/Empathie kann Gefühle betreffen (ich fühle, wie du fühlst), den Gesundheitszustand (mir geht es so, wie es dir geht), das allgemeine Energielevel (ich habe soviel Energie wie du), den Druck und Stress (ich hab Stress, weil du ihn hast), die Willenskraft (ich will, was du willst), die Gedankenwelt anderer (ich denke, wie du denkst) , ihr Ausdrucks- und Handlungsvermögen (ich spreche/handle so wie du). Das ist jetzt natürlich alles sehr grob vereinfacht dargestellt.


    Im HD ist es aber ganz klar abgegrenzt, wie diese Offenheit funktioniert, nämlich über Aurakontakt. D.h. ich spüre, wenn ich neben jemanden sitze z.B. wie ist der drauf, hat der Druck, ist er gesund. Das alles würde ich nicht als Medialität bezeichnen, sondern tatsächlich als Einfühlung, je nach dem, was an Antennen und Sendern unmittelbar da ist. Da ist es dann z.B. auch hilfreich, wenn man so wie Sahne das tat, sich einfach in eine andere Ecke setzt, um aus dem Wirkkreis der Energien des anderen herauszukommen.


    Medialiät finde ich so ein großes Wort. Empathiefähig sind wir alle auf die ein oder andere Art und Weise, und auch da ist der korrekte Umgang damit schon sehr wichtig. Denn wenn ich mich z.B. mit Gefühlen identifiziere, die gar nicht meine sind, dann trage ich auch automatisch und unbewusst Dinge, die nicht meins sind. Hilft weder mir noch dem anderen. Im Gegenteil, wo ich offen bin, nehme ich nicht nur auf, sondern verstärke zusätzlich. Zum Beispiel gibt jemand, der Gefühle anderer aufnimmt, diese auch noch verstärkt wieder raus. Darum sind die emotional offenen auch meist die, die als sehr emotional gelten. Dabei sind sie nur spiegelnder Verstärker ihrer Umwelt.


    Medialität empfinde ich anders, vielleicht als konkreter, z.B. konkrete Inhalte, womit sich ein anderer gerade auseinandersetzt, Daten aus seiner Vergangenheit z.B., und auch über die Ferne. Das sind dann Sachen, die ich so über das HD nicht erklären kann, weil die auf einer anderen Ebene liegen. Außerdem ist Medialität eigentlich sowas wie eine Spezialisierung, eine Fähigkeit, die auch genutzt werden will, so jedenfalls in meinem Verständnis. Wie seht ihr das?


    Medialität muss anders funktionieren als die reine Konditionierung über den direkten Kontakt, z.B. über das, was das wissende Feld genannt wird. Das sieht man ja in den Aufstellungen schön. Da ist nur einer, der Teil eines Systems ist, der bringt aber die gesamten Informationen mit, und Stellvertreter haben dann in diesem Rahmen Zugriff darauf. Da ist aber zumindest auch wiederum prinzipiell jeder dazu fähig...


    Natürlich, um einen möglichst klaren Spiegel zu haben, also für klare Wahrnehmung, muss ich halt meine Themen bearbeiten und integrieren, und ich muss mir auch besonders darüber klar sein, wo ich Energien aussende und Verantwortung dafür übernehmen. Weil ich sonst doch immer wieder verzerrt wahrnehme und vielleicht im Außen beim anderen Dinge lösen will, die aber tatsächlich einzig und allein meins sind und der andere nur mein Spiegel.


    Zumindest muss ich mir dessen bewusst sein, das ich evt auch verzerre. Und wenn ich noch nicht klar habe, was nun meine Themen sind und was nicht (mehr), dann lande ich vielleicht in einem Konglomerat wie Sahne, wo sich Eigenes und Fremdes vermischen und ein großes Infomationsmeer ergeben, das auch mal schnell überfluten kann. Da ist es dann schön, wenn das eigene Wahrnehmungs-Potential durch sauberes Integrieren der eigenen Themen geschliffen und geschärft werden kann. Aber das ist auch Arbeit, die viele Menschen nicht machen werden.


    In dem Sinne ist es gerade für jeden, der therapeutisch arbeitet, sei es durch empathisches Einfühlen im direkten Kontakt, oder aber auch über wissende Felder aller Art, doch ungemein wichtig, sich darüber bewusst zu sein, wo man gerade energetisch steht und ob‘s Eigenes oder Fremdes ist. In dem Sinne ist die Grenze zwischen Empathie und Medialität doch wieder fließend, oder?


    Dass wir aufgrund eigener Geschichten natürlich auch Resonanzen haben und, wenn wir eigenes erfolgreich aufgearbeitet haben, genau in diesen Bereichen dann hilfreich sein können, das ist auch Fakt.


    In deinem Fall, Sahne, würde ich einfach schauen, wo bin ich denn empathisch, und welche Methoden und Werkzeuge habe ich, um aus dem Zuviel an Wahrnehmung auch mal auszusteigen, und wie kann ich mit innerer Hygiene sozusagen lernen, zwar deutlich wahrzunehmen, aber nicht mehr ständig alles mitzutragen.


    Denn genau das blinde Mittragen hilft eben nicht. Es ist ein Automatismus, der dich von deinem eigenen Leben ablenkt. Wenn du therapeutisch arbeitest, nutzt du deine Offenheit und Medialität, und danach muss es auch ganz klar ein, dass der andere die Verantwortung für seins wieder zurücknimmt. Sonst landest du in Zuständen, die dir nicht guttun und die letztlich deinem Hilfreichseinwollen auch entgegenstehen, weil es dich ausblutet. Das ist dann einfach deine Pflicht, bei dir aufzuräumen, und das Ergebnis wird eine noch viel schärfere Wahrnehmung sein, aber begrenzt und ohne mitzutragen.


    Und auch und gerade in persönlichen Beziehungen ist das noch mal viel wichtiger. Empathie und Mittragen ist nicht Liebe, siehe Panthers Link. Das wird allzu häufig verwechselt. Wachstum ist nur möglich, wenn du dem anderen seine Themen lässt und dich beizeiten auch mal aus dem Dunstkreis des anderen verabschiedest und dein Ding machst. Ohne dem wirst du nie erfahren, was nun deins ist und was nicht, einfach weil du immer nur in der Wir-Suppe mitschwimmst.


    Hey, danke für das Thema, ich bin gespannt auf weitere Bereicherungen! :)
    Einen schönen Sonntag in die Runde
    Anke Birkenfrau

    Liebe Lacerta,


    Wenn ich für mich bin fällt es leichter.

    Ja, geht mir ganz genauso. Ich nehme viel bei anderen wahr. Wenn es eine 1:1 Situation ist, dann kann ich das ziemlich gut sortieren, was ich bin und was der andere. Mit mehr Menschen wird es immer schwieriger. Dazu kommen Erwartungen oder die Erwartung von Erwartungen an mich. Bin ich allein, kann ich das wiederum alles sehr gut auseinanderhalten und bin mehr in meiner Kraft und kann immer noch genug wahrnehmen.


    Das schamanische Reisen ist dennoch meine präferierte Methode, aufgrund des klar abgegrenzten Rahmens.

    Ja, das ist auch gut und sinnvoll, wenn du das so klar hast für dich. Für mich ist das Reisen - auch - eine Methode, aber nicht immer diejenige, die ansteht. Wobei, ich experimentiere viel mit den verschiedenen Hirnfrequenzen, und wie man die hervorrufen kann mit den verschiedenen Methoden. Das ist ja auch alles miteinander verwandt.


    Ein Teil der NAW bilden "meine schamanischen Welten", abseits davon bietet die NAW - wie ich sie wahrnehme - aber noch mehr.

    Ja, ich glaube wir liegen dann doch nah beieinander. Der Faden hier war ja genau deshalb entstanden, weil ich es noch nicht ganz klar hatte bzw. weil mein Verstand nun eine genaue Definition für die Grenze haben wollte. Inzwischen, mit dem zeitlichen Abstand, ist mir klarer, was nun meine Bereiche sind und was nicht. Wenn man dann für andere schaut, dann ergeben sich mitunter ganz anders geartete Landschaften oder Welten, wie man sich das nicht hätte ausdenken können, z.T. ganz fremdartig im Vergleich zu den eigenen Landschaften.


    Ich will mir nicht ausmalen, wie es gewesen wäre hätte ich dazu noch NAW-Eindrücke erhalten. Nachwirkungen wie du sie beschreibst, stelle ich mir sehr unangenehm vor.

    Das weiß ich bis heute nicht genau, was das war. Ich muss es aber auch nicht wissen im Sinne von "festnageln". Je nach Blickwinkel kann ich das ganz verschieden sehen, von "einfacher" Wahrnehmung der Energien dort, über Besetzung, Reinkarnation oder Ahnenthema, es kann alles sein. Fakt ist, dass es für mich initiatischen Charakter hatte.


    Und das wusste ich seltsamerweise schon Monate vorher, da war noch nicht klar, dass ich dorthin fahren würde. Ich hab mich in dem Sommer davor von meiner Jugend, meinem Leben verabschiedet (ich war 16). Das war ganz bittersüß-melancholisch. Und ich wusste im Sommer, dass ich mir ein paar Monate später die Haare abrasieren würde. Bloß den Grund wusste ich noch nicht. Also das ist etwas, was ganz tief in meine Biographie gehört, ein Teil von mir, den ich auch nicht missen will. Womit man das letztlich erklärt, ist für mich zweitrangig.


    Zur Drude:

    weil ich weiß wie es sich anfühlt wenn er anwesend ist.

    Das ist nachvollziehbar. Musste nicht weiter erklären.


    Viele liebe Grüße
    Birkenfrau

    Ihr Lieben,


    schön, dass hier mal wieder was los ist :)


    Weil Lacerta das Thema Träume anspricht: Es ist klar, dass nicht jeder Traum was mit der schamanischen Wirklichkeit zu tun hat. Wenn ich auf mich und mein Erleben schaue, dann kann ich ne Menge Traum"Kategorien" unterscheiden. Das sind klarerweise jetzt ganz subjektiv festgelegte Kategorien, sie erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit oder universelle Nachvollziehbarkeit.


    Die belanglosesten Träume sind bei mir die normalen Alltags-Aufbereitungsträume. Da ist nichts magisch. Dann gibt es auch ne Menge Träume, die anscheinend bildersprachlich ablaufen. Die könnte man jetzt deuten, tu ich in den meisten Fällen nicht, weil da in meinem Erleben kaum Energie in diesen Träumen steckt.


    Dann wiederum kenne ich Träume mit starken Bildern, die viel in mir bewegen. Oft sind das Heilungsträume, wo sich bestimmte Energien lösen, freisetzen, und wenn ich aufwache, bin ich in einem energetisch anderen Zustand als davor. Also das passiert, nicht häufig, aber immer mal wieder, z.B. auch nach der Einnahme homöopathischer (Hoch)Potenzen. Aber auch hier würde ich keinen Zusammenhang sehen zur NAW.


    Ich kenne auch bilderloses Träumen. In diesen Träumen sagt mir jemand etwas, gibt mir eine Information, "klingelt" bei mir an, manchmal lese ich auch die Botschaft. Das sind ganz eindeutige Nachrichten, die sich später im normalen Alltag verifizieren lassen. Mitunter sind das auch Vorausschauen von Dingen, die erst Jahre später hier manifest werden. Oder einfach nur ein Gruß wie "He, hab an dich gedacht! Wie geht's dir?" Diese Träume habe ich aber nur mit Menschen, zu denen eine enge Bindung besteht oder bestand.


    Träume können auch ein Tor zur NAW sein. Ich kenne es von mir, dass sich in seltenen Fällen Informationen auch durch Träume offenbarten. Passiert manchmal wenn ich das schamanische Reisen vernachlässige und eine wichtige Information gerade durch möchte.

    Die Träume, die mit Krafttieren usw. einhergehen, wie ich sie hier ansatzweise beschrieben hatte, das wären dann die schamnischen. Die sind auch selten. Aber es gab sie. Ich weiß nicht, ob ich das schamanische Reisen vernachlässige. Was ich aber sicher weiß ist, dass ich im Alltäglichen ziemlich kopflastig bin. Von daher können da gar nicht alle Informationen an mich ran, jedenfalls nicht bis in mein Bewusstsein. Das ist soweit auch in Ordnung für mich, weil ich oft nicht die Zeit und Muße habe für echtes Praktizieren. Aber wenn es jetzt nicht um eiserne Disziplin geht, sondern um Vertrauen, dann weiß ich, dass ich mich drauf verlassen kann, dass sich die Wesen melden werden, wenn ich es brauche.


    Gerade auch bei dem, was da als Attacke aus der Mittleren Welt ankam, das hatte ja extremen Realitätsbezug. Hätte ich das so stark im Alltag wahrgenommen, hätte ich einfach nur Angst bekommen. Der Verstand ist manchmal auch ein nützlicher Filter. So war der Traum ein Warn- und Weckruf, und ich hatte mir im Anschluss an diesen Traum ja auch die Wachtposten an den Grenzen verstärkt.


    Schamanische Reisen unternimmt man ja, um zu arbeiten. Viele denken, es geht rein darum, sich Informationen zu holen, doch Schamaninnen werden dann auch sehr oft - außer es kommt eine Ansage, dass man nichts machen soll - direkt aktiv und bearbeiten während der Reise das Problem. Und es sollten dann auch, wenn es Schamanismus ist, Ergebnisse in unserer Wirklichkeit manifest werden

    Denke, dass ist schon ein starker Unterschied zu Infos aus Träumen. Außer eben, man hätte das, wie anfangs erwähnt, erlernt und betreibt luzides Träumen.

    Ich habe nichts davon "richtig" gelernt. Nicht in Kursen oder bei Meistern und schon gar nicht bei einem Stamm. Den Zugang zum Träumen hatte ich aber schon mein ganzes Leben, und mir geht es viel besser, wenn ich gut schlafen kann und die Träume einfach kommen dürfen. Da das mit dem Schlaf in den letzten Jahren so ne Sache war, bin ich heilfroh, wenn dann doch die wichtigen Sachen doch einfach so "durchkommen". Der Vorteil der Träumens ist einfach das Fehlen der Zensur, und davon hat mein Verstand im Alltag ne gute Portion abbekommen ;). So kommt die Info dann pur und stark an.


    Aber du hast Recht, oft reicht dann die Info aus den Träumen, die eigentliche Arbeit mache ich dann im Anschluss im Bewusstsein, sei es, den Traum zum Guten zu ende zu träumen oder direkt noch mal zu reisen.


    Überlieferungen aus unserer Kultur die am ehesten zu meinem Erlebten passen würden, wären die des Drudendrucks. Es könnten auch eine Schlafparalysen oder AKEs (außerkörperliche Erfahrung) gewesen sein, allerdings kämen die ohne Verbündete aus.


    Das ist interessant. Im Grunde könnte ich sagen, dass mein Weg in die anderen Welten genau an dem Punkt begann, als ich solche Paralysen erlebte. Ich hatte bloß keine Ahnung was abläuft, ich war gerade 17 geworden. Bezeichnenderweise nach einer Reise nach Auschwitz, wobei das Eintreten durch die Lagermauern in Birkenau tatsächlich sich anfühlten wie eine Durchtritt in eine andere Wirklichkeit. Als wär ich in einem Bild. Kein Lüftchen regte sich, alle anderen waren Statisten. Der Geruch.


    Danach ging es dann los, massive Herzrhythmusstörungen (im EKG sichtbar), Atemstillstände ohne was tu zu können, Panik, außerkörperliches Erleben, Träume vom Sterben, Begegnungen mit dem Tod (panische Schockstarre), später AufgehobenSein im Urlicht. Hätte ich da jemanden gehabt, der mir die Dinge erklärt hätte. Hatte ich aber nicht, und so habe ich mich Schritt für Schritt selber auf Erkundungsreise begeben und mir letztlich all mein Wissen durch eigene Erfahrung (zum Teil hart) erarbeitet.

    dass Verbündete sich manchmal wie diese Druden verhalten können.

    Ich hatte nicht das Gefühl, dass das Verbündete waren. Magst du mehr drüber erzählen, wie du das wahrnimmst?




    Noch mal zum Thema Grenzen und Orientierung:

    Vorausgesetzt du bist in der NAW und nicht noch in deiner eigenen Seelenwelt oder Phantasie, würde ich aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass es sich bereits um öffentliche Orte handelt zu denen jeder Zutritt hat.

    Beim Reisen bereise ich "meine" schamanischen Welten...und ich würde auch ziemlich allergisch darauf reagieren, wenn in einer "meiner" schamanischen Welten plötzlich ein Schamanski rumtobt, der da nix zu suchen hat bzw. nicht explizit eingeladen wurde. Da aber "meine" schamanische Welt nur ein Teil der großen Welt der Geister ist, ist sie logischerweise mit allen anderen Welten verbunden.

    Ich sehe das inzwischen auch ganz klar wie Wolfsspur. ich habe nicht nur in der NAW, sondern auch ganz konkret im Alltag die letzten Monate und Jahre damit verbracht, die Grenzen klarer aufzustellen, mein Revier gut zu pflegen, und gegen jegliches ungefragtes und störendes Eindringen und Übergriffigkeiten zu verteidigen. Der Teil meiner Unterwelt, in dem ich regelmäßig bin, ist frei von Eindringlingen. Es gab Versuche, das ja. Aber ich würde mich auch sehr wehren, und das tue das auch, wenn da plötzlich jemand ungefragt dareinschneien würde. Also: Nein, das sind keine öffentlichen Plätze, und die Grenzbereiche sind mittlerweile ziemlich eindeutig.

    Im Prinzip muss man in der NAW erst mal seine eigenen Muster unterscheiden lernen, bevor man sich weiter hinauswagen kann.

    Und da bin ich immer noch bei, in meinen eigenen alltagsweltlichen und nicht-alltagsweltlichen Bereichen aufzuräumen, diese Bereiche zu erkunden, und wenn dran, auch zu arbeiten mit aller Hilfe, die ich habe.


    Und ich meine zu spüren, selbst wenn ich nicht permanent reise oder diszipliniert lerne, dass meine Wahrnehmungen bezüglich anderer Menschen auch noch mal klarer werden. Wenn ein Ruf kommt, bin ich da. Wenn nicht, kümmere ich mich um meinen Kram. That's all.


    Viele liebe Grüße
    Birkenfrau

    Hallo Amuny,


    ganz neu und gleich mit der Tür ins Haus wie es aussieht ;) .


    Wie kommst du darauf, ungefragt "Engelenergien" auf Menschen zu werfen? Was du hier machst ist wie das Spiel der Kinder untereinander, wenn sie auf einen Zettel schreiben: "Wer das liest ist doof", bloß hier mit angeblichen "guten Energien". Doch als Heiler solltest du wissen, dass jedes ungefragte Losschicken von Energien ein An-/Eingriff, eine Anmaßung ist.


    Du bist noch jung und ich möchte dir nichts unterstellen. Doch hinterfrage bitte dein Tun, denn das kann dir niemand abnehmen. Es gibt genug selbsternannte Heiler und auch viele Menschen im ganz Alltäglichen, die ihr Helfersyndrom im besten Gewissen ausüben und damit doch kein Heil schaffen, sondern damit entweder Unverständnis und Ablehnung ernten oder aber Menschen, die auf sowas abfahren, in Unmündigkeit und Abhängigkeit halten. Beides hat nichts mit Heilwerden zu tun.


    Gruß
    Anke

    So, neuer Versuch, hoffentlich klappt's:


    hd zentren.PNG





    Liebe Kirsten,


    ich geh mal chronologisch vor:


    Zum Thema "zwei Milz-Autoritäten" und:

    Und heilen oder Heilung unterstützen können wahrscheinlich alle - auf je eigene Weise.

    Das ist ja völlig unbenommen. Das Besondere an der definierten Milz ist ja, dass sie ihre eigene Gesundheit nach außen strahlt. Aber auch ihre Krankheit, wenn vorhanden. So seid ihr im Prinzip dann die Fahnenträger dieses Themas an sich, weil die Milz bei euch ganz rein und an hierarchisch erster Stelle steht. Das ist ja auch eine Verantwortung....


    Wenn ich dieses instinktive Spürfühlwissen habe, dann ist das wie... ein kurzes Ausgefülltsein, im ganzen Körper.

    Danke für die schöne Beschreibung. Ich seh das ja nur von außen, du erfährst das von innen.


    Die Gefühle der anderen treffen zu direkt auf bei mir.

    "Kühle" ist genau das, was ich brauche, um nicht in die Dramen hineingezogen zu werden. Wenn ich da nämlich drin bin, bin ich vollkommen nutzlos für jeden, der mit mir zu tun hat, weil handlungsunfähig.

    Das Problem entsteht besonders, wenn man sich mit dem identifiziert, was man gerade fühlt, obwohl das eine Spiegelung des Außen ist. Überall wo wir offen sind, haben wir immer einen besonderen Fokus auf das Thema, eben weil es sich immer wieder ändert, wir uns dort nicht finden können. Dass, was außen ist, wird dann auch zusätzlich innen noch verstärkt. Und Gefühle sind, zumindest noch für die Jetztgeborenen, einfach mal die heftigste Kraft, die es gibt.


    Ein weiteres Problem entsteht dadurch, dass wir durch unsere Lebensgeschichte hindurch mit genau diesen Frequenzen ganz tief konditioniert wurden. Wo du offen bist, wurde alles in dich reingekippt in der Kindheit. Verlässt du das Umfeld, kannst du wieder ganz nüchtern und klar sein. Doch das, was da wie injiziert wurde, wird jedes Mal mehr oder wqeniger "wach", sobald du ein neues emotionales Feld betrittst - und das passiert ständig. Dann erwacht der alte Drache wieder.


    Wenn man das weiß und jemanden kennt, der emotional definiert ist, und mit dessen Gefühlsschwingung man gut klar kommt, dem man vertrauen kann, dann kann man genau durch dieses bereitgestellte emotionale Feld einiges belastende Material loslassen. Weinen, Schreien, künstlerischer Ausdruck, Körperausdruck, egal. Das Feld ist wichtig. Das kann dann sehr heilsam sein.


    Wenn du gerade von anderen ungewollt weggeschwemmt wirst, kannst du nicht nur anderen nicht mehr helfen, sondern vor allem du selbst bist dir dann kein guter Wegweiser. Dann ist es gut, die Tür zu schließen, die Mauer hochzuziehen, ja.


    Und wahrscheinlich finden die mit definiertem Sakralchakra (Emotionalzentrum) die mit undefiniertem Sakralchakra (Emotionalzentrum) verkopft/kühl, unemotional, während die mit dem undefinierten Sakralchakra (Emotionalzentrum) die mit dem definierten Sakralzentrum (Emotionalzentrum) für gefühlsduselig halten.

    Da ging jetzt was durcheinander, darum noch die Grafik oben. Das Emotionalzentrum ist das auf der Seite liegende Dreieck ganz rechts, es kann bei jedem Typus außer dem Reflektor definiert und somit innere Autorität sein. 50% der Menschen sind emotional!


    Das Sakralzentrum liegt mittig im Unterbauch, da wo man es auch vermuten würde nach Chakrenlehre. Das Sakralzentrum ist dieser schnurrende Motor, der dauerhaft arbeiten kann und im Prinzip die Energie für jegliches Wachsen und Gedeihen auf diesem Planeten bereitstellt. Alle Generatoren haben dies definiert, alle anderen Typen sind dort offen. Immerhin: 2/3 der Menschen auf der Welt sind Generatoren.


    Als emotional offener Mensch kann ich nur sagen, dass ich sehr zuverlässig erkennen kann, ob jemand emotional offen oder definiert ist. Das emotionale Feld ist einfach sehr dominant, das Nichtselbst im offenen Emotioanlzentrum ebenfalls.


    Außerdem sind sowohl mein Drittes Auges, als auch mein Scheitelchakra undefiniert (was bei Dir als Projektorin anders sein dürfte).

    Bei mir ist es ebenso. Das hat nichts mit dem Projektorsein zu tun, auch mit keinem anderem Typus. Gut, Reflektoren sind halt immer überall offen, aber ansonsten ist das nichts typusspezifisches.

    Bei offenem Ajna und Scheitel ist der Bedarf nach einem festen (definierten) Weltbild nicht ganz so hoch, glaube ich.

    Das ist wohl so. Gerade die Beschäftigung mit ganz verschiedenen Systemen, Denkweisen, Weltbildern ist auch für mich bereichernd: "Ah, das kann man auch so sehen..."


    Mein Eindruck ist, dass da, wo ich undefinierte Chakren habe, ich am meisten "stehen lassen" kann. Da bin ich zwar anfälliger, weil von außen mehr reinströmen kann (Konditionierung!), aber es setzt sich nicht so fest, (bei mir), wie in den definierten Chakren/Zentren.

    Genau, es kann sich gar nicht wirklich festsetzen, außer die Prägungen in der Kindheit, die ja viele Jahre durch meist dieselben Menschen stattfinden. Aber auch das kann "entlernt" werden im 7jährigen De-Konditionierungsprozess. Und dann hast du in den offenen Zentren die Möglichkeit, alles zu lernen, was es so gibt, und das ist eine Menge und macht auch Spaß.


    Viele liebe Grüße
    Anke

    Liebe Sahne,


    dumme Fragen gibt es nicht. Human Design ist wie eine eigene Sprache, das ist klar, dass man am Anfang nur Bahnhof versteht.


    Du fragst im Prinzip: Was stell ich mit dem Wissen, dass ich Typ xyz mit der und der Strategie bin, an. Gute Frage!


    In erster und offensichtlichster Linie geht es darum herauszufinden, wie ich dieses Leben am Besten lebe. Jeden Tag haben wir neue Entscheidungen zu treffen. Jeder Mensch hat eine angelegte innere Autorität, die aus einem dieser Zentren, die du in der Grafik siehst, kommt. Diese innere Instanz bleibt ein Leben lang dieselbe und ist deswegen immer verlässlich.


    Aus dieser inneren Autorität heraus hast du einen klaren roten Faden, wie du Entscheidungen treffen kannst, ohne dich von äußeren Meinungen und Autoritäten ablenken zu lassen. Meinungen sind gut zur Bereicherung, Entscheidungen sind aber immer höchstpersönlich. Dieses innere Gespür, was für einen selbst gut ist, selbst wenn alle anderen es anders machen würden. Das kann sozusagen wiederentdeckt werden, dass das da ist.


    Damit hast du mehrere Vorteile: Du lernst, dir selber mehr und mehr zu vertrauen. Du lernst dich im Prinzip auch noch mal neu kennen, denn wie dein Körper reagiert - und letztlich kommt jede (gute) Entscheidung aus dem Körper, nicht aus dem Verstand - kannst du vorher gar nicht wissen! Du akzeptierst dein Sosein mehr und mehr, und du lernst auch deinen Körper noch mal neu kennen. Er ist dein Freund auf der Reise.


    Du erfährst, mit welcher Strategie du gut durchs Leben fährst, beim Generator ist es das Warten darauf, dass etwas/jemand zu dir kommt und du diese Reaktion im Sakralzentrum hast, so wie oben schon mal beschrieben als Urlaut oder als Kraftmobilisation. Das ist dann dein Zeichen, was für dich richtig ist und was nicht. Dem zu folgen bringt dich peu a peu in deine ureigene Kraft mit dem "Ziel" der tiefen Befriedigung bei dem, was du gerne tust.


    In einem Reading wird auf jedes einzelne Zentrum noch mal extra eingegangen. Alle Zentren, die farblich markiert sind, hast du immer zur Verfügung, dort bist du auch Sender einer bestimmten Energie. Die Zentren, die weiß sind in deiner Grafik, dort bist du offen für Einflüsse von anderen. Das ist sehr sehr wichtig, weil du dort auch ablenkbar bist. Dort bist du Spiegel deiner Umgebung und entsprechend mal so und mal so, weil es eben von außen abhängt.


    Wenn du jetzt deinen Fokus auf das richtest, was in dir fest angelegt ist, wirst du weniger abgelenkt von dem, was richtig ist für dich. Du suchst dann nicht mehr dort nach einer Lösung, wo du sie nie finden kannst. Deine Körperweisheit hat schon alles was es braucht, um dich durch's Leben zu führen.


    Hilft dir das jetzt ein bisschen weiter? Sonst frag bitte einfach weiter!


    Liebe Grüße
    Anke



    Edit:
    Hier mal eine Übersicht über alle Zentren.



    heiler-forum.net/wcf/index.php?attachment/714/

    Liebe Erdherz,


    dann auch als Projektorin: Willkommen im Club ;)


    Die vier Typen aus dem Märchen habe ich mir nochmal im Buch von Marie-Luise Kreisz vorgenommen.

    Die Bücher von Peter Schöber wollte ich mir jedenfalls mal vornehmen, denn in 'Heb den Schleier' von M.-L. Kreisz wird einiges an Grundlagenwissen vorausgesetzt.

    Da überschätzt du meine Kenntnisse aber gewaltig, liebe Anke!

    Ah ja, erst so zwei, drei Bücher gelesen…. (Typisch Projektor :blubber: )


    Aber gut, noch mal Schritt für Schritt:


    Wie Kerstin schon schrieb, es gibt im Netz mehrere Möglichkeiten, sich sein eigenes Chart kostenlos erstellen zu lassen. Das hätte ich oben im Thread noch mal konkreter anbringen sollen. Ohne die eigene Körpergrafik sind alle Aussagen des HD rein spekulativ, Gedankenkino. Nett, aber unnütz. Und es ist schade um die Müh etwas zu erklären, wenn es am Ende auf falschen Tatsachen beruht. Aber gut, das war mein Fehler, und umsonst war es bestimmt nicht, laufen ja auch noch ein paar MG's (= manifestierende Generatoren) in der freien Wildbahn rum...


    Ich bin eher intuitiv dran gegangen und inspiriert von einigen Aussagen in diesem Buch bzw. durch diese Beschreibung des manifestierenden Generators:

    Zur Intuition: Du lernst ja auch nicht intuitiv Auto fahren; das Auto selbst gibt durch seine Funktionsweise die Bedienung vor (Muster), die Straßenverkehrsordnung die äußeren Regeln (ebenfalls Muster). Mit genug Fahrtraining (Ausprobieren, Erfahrungen machen) kann und darf dann auch Intuition dazukommen, die dann hilfreich ist, wenn es um konkrete Verkehrssituationen geht, die weniger trainierbar sind.


    „Intuition“ ohne Fakten reicht beim HDS nicht aus, sondern führt komplett aufs Glatteis. Das Glatteis besteht aus dieser Mechanik hier:


    Alles strebt zur „Norm“. Wir nähern uns permanent an andere an, in unserem Sein, in unserem Ausdruck, in unserem Lebensstil, im Denken usf. Das nennt sich Konditionierung und läuft automatisch ab. Das ist nicht per se schlecht, es ist einfach eine Mechanik. Nun gibt die Norm aber am Ende Dinge für normal vor, so wie eine gute Statistik. In der Statistik taucht der Einzelne nicht mehr auf, sondern ein Mittelmaß. Es gibt aber keinen Menschen, der diesem Mittelmaß vollkommen entspricht, und dennoch ist es immer genau das, woran sich alles orientiert.


    Seitdem geht mir der Begriff des manifestierenden Generators nicht aus dem Kopf.

    Außerdem ging es in dem Traum ja auch ums Manifestieren

    So kommt es, dass die Projektoren oft die sind, die am meisten von allen arbeiten, obwohl sie nicht dazu geschaffen sind. Das sind die, die meist schon im Alter von 30, 40 Jahren ihren ersten energetischen/gesundheitlichen Zusammenbruch haben, z.B. Burnout. Manifestieren würden sie natürlich auch verdammt gerne. Die Generatoren wären auch am liebsten Manifestoren, die Manifestoren versuchen aber wiederum, ein gutes Arbeitspferd (Generator) aus sich zu machen. Wir wollen halt sein wie die anderen, nämlich "normal". Keiner lebt sich selbst. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)


    Der "Moment der Wahrheit", wie es im Text (s. Link) heißt, verursacht Unruhe.

    Hierzu möchte ich zwei Dinge sagen:


    1. Das, was Chetan Parkyn dort für den Manifestierenden Generator beschreibt, ist zumindest zum Teil, ich drück es jetzt mal wieder drastisch aus: Bullshit. MG‘s sind kein Mischtyp, so etwas gibt es im HD nicht. Ein MG ist und bleibt ein Generator. Punkt.


    Das, was er den Moment der Wahrheit nennt, kann ich ebenfalls nicht in Bezug zum MG sehen. Was er beschreibt ist m.E. ein Konstrukt, das große Verwirrung stiften kann.


    2. Ich kann jetzt, wo ein paar deiner Eckdaten klar sind, aber verstehen, wieso dich das so anspringt: Als Mensch mit emotionaler Autorität hast du größte Schwierigkeiten mit Geduld, gleichzeitig wäre das die allerwichtigste Aufgabe: Langsamer werden mit allen deinen Prozessen. Das ist schwer, weil Gefühle immer mit aller Macht zum Handeln drängen, besonders die richtig guten und die richtig miesen.


    Wer emotional ist, hat immer eine getönte Brille auf, mal rosa, mal grau, mal regenbogenfarben, whatever. Keiner dieser inneren Zustände bleibt aber konstant gleich. Alles ist immer in Wandlung. Unruhe entsteht, wenn du dich durch die Gefühlswellen zur Handlung getrieben fühlst, aber innerlich noch nicht klar bist, ob das jetzt wirklich richtig ist für dich. Abwarten, drüber schlafen ist das Zauberwort, um diese Unruhe in etwas zu verwandeln, was man eine gereifte Entscheidung nennen kann.


    Wenn etwas „durch“ ist, wird es klarer, bleibt die Entscheidung für oder gegen etwas auch dann bestehen, wenn du nun gut oder schlecht drauf bist. Emotional sein bedeutet, dass du alles, was zu dir kommt, erst mal verdauen musst. Verdauung braucht Zeit! Gut Ding will Weile haben ist auch so ein Satz.


    Du findest die Wahrheit eben nicht spontan, plötzlich, sondern über die Zeit. Und wenn der Prozess fertig verdaut ist, dann hast du deinen Moment der Wahrheit, und erst dann kannst du mit allem was du bist in diese Entscheidung hineingehen, ohne Nervosität und Unruhe.


    Viele liebe Grüße
    Anke

    Liebe Erdherz,


    willkommen hier im Thread, schön dich zu lesen. Nun haben wir auch den dritten Typ, den Generator, hier vertreten ;) Hast du vielleicht Lust, dein Chart hier zu teilen, oder zumindest ein paar der Eckdaten daraus? Dann könnten wir gemeinsam schauen, was dich jetzt so "anspringt".


    Seitdem geht mir der Begriff des manifestierenden Generators nicht aus dem Kopf.

    Rausgelesen hab ich, dass du manifestierende Generatorin bist - korrekt?


    Als manifestierendes Wesen ist es besonders schwer zu warten, weil die Kraft gleich zur Kehle, also nach außen will. Warten meint beim Generator immer: Ich lasse das Leben auf mich zu kommen, zu mir kommen, mich fragen - sodass ich reagierend entdecke, wie meine Haltung dazu ist.


    Wo der Manifestor initiativ in die selbstgelenkte Aktion tritt, soll der Generator auf seine Reaktion warten und ihr folgen. Aktion - Reaktion als eines der Grundmuster allen Lebens. Als manifestierende Generatorin dürfte dir folgendes Muster nicht unbekannt sein: Voller Tatendrang eine tolle Idee umsetzen und am Ende nicht zufrieden sein damit. Dann hat der Verstand den reagierenden Körper überholt, seine große Energie genutzt - doch die Befriedigung, die Erfüllung blieb aus.


    Allein aufgrund meiner Signatur liegt die Generatorin ja schon nahe.

    Genau das meint die Signatur: Folgst du deinen Reaktionen, die sich in Kraftmobilisation und/oder lautstarkem Grummeln/Seufzen/anderen "Urlauten" äußert, dann wird das Ergebnis befriedigend/erfüllend, und vor allem auch das Tun selbst ist es schon. Initiierst du aus dem Verstand, wird alles zäh und frustrierend. Die Signatur jedes Typs ist also wie eine Landmarke, an der man sich orientieren kann.


    Ich: "Vergiss es! Ich warte, bis der Flow einsetzt!"

    Genau, das wäre dann das Gespür für die eigenen Energien: Wann springt dich z.B. eine Aufgabe, die vielleicht schon länger wartet, direkt an und du hast die Kraft und Lust dafür, das zu erledigen. (Könnte natürlich auch der Druck durch Termine usw. sein, dann ist das nicht mehr diese reine sakrale Energie, sondern Wurzeldruck, Stress. Ist ja auch schön, wenn der nachlässt, aber das ist mit dem Reagieren nicht gemeint.)


    Interessant ist auch der Abgleich mit einigen anderen Systemen, die ich kennengelernt habe.

    Ja, und nicht nur das. Jenseits aller Systeme, die ja immer nur Modell stehen für die Wirklichkeit, wie das HD ja auch, ist es ja so, dass es eine persönliche Wahrheit gibt. Das fühlt sich dann z.B. in einem Reading so an wie: ja, das hab ich immer gewusst, gespürt, dass es so (speziell) ist, hatte aber keinen Ausdruck, kein Modell dafür, das so zu benennen und auch dazu zu stehen. Dabei helfen zu können, diese Dinge wiederzuentdecken, die schon in da sind, immer da gewesen sind, und diesen Dingen Ausdruck zu geben, und das mit großer Präzision, dafür lieb ich das HD einfach sehr.



    Liebe alle,


    weil das Jahr jetzt zu Ende geht und wir überall diesem alljährlichen Erwartungsdruck wiederbegegnen, z.B. "Wie wird das neue Jahr?" "Es muss besser werden." "ich muss endlich ... erreichen." usw. Aus HD Sicht ist Neujahr nicht der beste Zeitpunkt für Neubeginne, dieser folgt erst ab ca. 22. Januar. Die Zeitspanne zwischen Mittwinter und dem 22. Januar ist aber schon besonders und hat für mich auch wirklich "ZwischenRaum-Charakter".


    Ab morgen früh bis 5.Januar ist wie jedes Jahr recht viel Spannung in der Luft. Es sind eigentlich eher provokante Fragen, die sich jetzt mit viel Druck aufdrängen und mehr die Rekapitulation des Gewesenen befeuern könnten: Wie war das letzte Jahr für mich? Hat das, was gewesen ist, für mich Sinn gemacht, entspricht dies meinem Lebenszweck? Wofür bin ich überhaupt da? Was hat mich erfüllt oder auch nicht? War ich, zumindest ab und zu, in meinem Spirit?


    Das sind jetzt eher unbequeme Fragen, denen man sicherlich auch mit viel Party und Alkohol aus dem Weg gehen kann. Doch dass Silvester viel Energie, auch gewaltvolle, freisetzen kann, wissen wir alle zu gut. Warum diese Kraft also nicht nutzen, um in unserem Bewusstsein mal das Vergrößerungsglas auf unsere tiefsten Fragen zu lenken? Wozu bin ich hier? Bin ich mir näher gekommen? Und wer ist das eigentlich, der das hier alles erlebt?



    Ich freue mich auch auf das nächste Jahr hier und wünsche euch allen ein paar einsichtsvolle Tage :)
    Anke

    Liebe Kerstin,


    so lernte ich in letzter Zeit, Aufgaben abzugeben.


    Die Betreuung für meinen Bruder wollte ich nie haben,


    waren einige Schritte nötig,


    dürfen die Nichten langsam peu à peu diese Aufgabe übernehmen

    Ja, darum geht es im Projektordasein: Du siehst, was nötig ist. Du leitest an, was gebraucht wird. Die praktische Arbeit, die dann noch fällig ist, die gibst du ab. Damit schaffst du dir wieder Zeit und Luft für deine Wahrnehmungsaufgaben.



    Auf der deutschen Präsenz des Human Design lud ich mir das E-Buch von Peter Schoeber mit dem Titel "Human Design System, Die Zentren" herunter

    Da hast du eine sehr gute Wahl getroffen. Das ist ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann, auch für den Einstieg. Peter ist mein HD Lehrer, und sowohl schriftlich wie auch im Unterricht bringt er seinen Wissens- und Erfahrungsschatz auf gut les- bzw. hörbare Art an den Menschen.


    Ich verlink das noch mal, weil das wirklich jeden Cent wert ist. Das ebook, unschlagbar günstig für den Inhalt:
    Schöber - Die Zentren


    Oder auch bei amazon als gebundenes Buch für die, die lieber Papier in den Händen halten:
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    Die Tri- und Hexagramme aus dem I Ging kenne ich aus dem großen Buch der "Traditionellen Chinesischen Medizin".
    Nach meinem Gefühl könnten dort ein Schlüssel für mich liegen,

    Ja, es liegen viele Schlüssel im Human Design verborgen: I Ging, Astrologie, Chakrenlehre, Kabbala. Ich bin über die Astrologie eingestiegen. Allerdings gilt hier mal wieder: Das Ganze ist größer als die Summer der einzelnen Teile. Wenn ich nur Astrologie bestätigt haben möchte, dann brauche ich nicht HD. Das geht drüber hinaus. Und es braucht auch keine Vermischung der verschiedenen Systeme, das finde ich immer ganz wichtig. Wenn ich mein Horoskop anschaue, bin ich auf einer anderen Ebene, als wenn ich mir mein Chart ansehe. Dass das eine das andere dennoch befruchten kann, steht außer Frage....



    doch die aktuellen Aufgaben möchten erst erledig werden, bevor ich hier weiter einsteige.

    Na klar. Schritt für Schritt ;)


    Liebe Grüße
    Anke