Beiträge von Anana

    Nun geht es weiter mit meiner Geschichte.


    Es ist viel Zeit vergangen seit meiner letzten Geschichte. Mein Körper hat viele Veränderungen erlebt, mit denen er sich zurechtfinden durfte.


    Ich möchte mit meinem physischen Körper anfangen. Als junges Mädchen "erwarb" ich ein sehr gut ausgeprägtes Hohlkreuz und durfte die Diagnose Scheuermann verwenden. Mit Beginn des TC-Trainings vor vielen Jahren nahm ich meinen Körper das erste Mal wirklich wahr. Bei jeder Bewegung fühlte ich mich krumm und irgendwie falsch. ?( Ein sich Aufrichten war für mich kaum möglich. Mein Meister hatte die Gabe, mich sehr zu unterstützen, :eiei: so blieb ich (jetzt dankenderweise) bei der wundervollen Entspannungs-Art. Ich bekam ein Gefühl des "Stehen könnens", des Gleichgewichts. Am Anfang merkte ich es körperlich, später spürte ich auch Veränderungen in meinen Handlungen. Mein Ballengang half mir ein neues Gleichgewicht aufzubauen. Ich merkte, dass ich mich noch mehr aufrichtete beim Gehen und mein Becken bewegte sich nicht mehr von rechts nach links und umgekehrt, sondern von vorn nach hinten, wie beim orientalischen Kameltanz. Dafür musste natürlich eine andere Muskelgruppe angesprochen und aufgebaut werden. Ich bin jedesmal erstaunt, wo sich die Muskeln überall befinden. Desweiteren hatte ich noch eine tolle Erkenntnis: Meine Beine beginnen unter der Brust. Wenn ihr die Hände auf die Stelle, unter die Brust, legt, merkt ihr, dass beim Anheben des Beines, der Muskel dort aktiviert wird. Ich hatte mich dann erkundigt und erfahren, dass man ihn den Heber nennt. Das hieß für mich, nur mit einem aufrechten Oberkörper kann ich auch meine Beine heben. Das habe ich gleich mal bei mir überprüft und bei anderen Menschen beobachtet. Ja es stimmt. Was für eine Erkenntnis!! :lupe:


    Ich habe erkannt, dass ich mein Hohlkreuz verabschieden kann. Immer, wenn ich nicht bei mir bin, aus Angst oder Stress, falle ich wieder hinein. Je bewusster ich bin, bin ich auch aufrechter und in meiner Statik. Dadurch bin ich auch knapp 1 cm gewachsen. Ja wirklich, und wenn ich noch auf meine Atmung achte, bin ich sogar 1,5 cm gewachsen. Das hält aber noch nicht dauerhaft an. Der Anfang ist aber gemacht, und ich freue mich sehr.


    Das Auflösen des Alten verursacht eben auch Schmerzen. Ich bin auch gleich dabei, das Seelische aufzuarbeiten, was sich mit der körperlichen Veränderung zeigte. Deshalb war die letzte Zeit für mich sehr bewegend.


    Im nächsten Beitrag werde ich euch etwas über meine "frühkindliche Fallsucht" und meine jetzigen Erkenntnisse berichten.


    Seid ganz lieb gegrüßt von Anana :zwinker:

    "du, ich habe keine passenden Schuhe"

    Liebe @Erdherz,


    vielleicht kann ich dir bei deiner neuen Schuhwahl helfen.


    Ich habe damals all meine Schuhe verschenkt, damit ich nicht in Versuchung komme, mit diesen den Ballengang auszuführen. Zuerst kaufte ich mir Schuhe von Leguano (Internet). Mittlerweile habe gutsortierte Schuhmacher auch solche Schuhe im Angebot. Das macht sich besser, wegen der Anprobe. Dann lernte ich einen Schumacher kennen, der fertigte für mich nach Maß ein paar tolle Lederschuhe an. Da er weiter weg wohnt, machte ich in der Gegend gleich ein paar Tage Urlaub. Die Schuhe sind toll geworden und passen wundervoll. Die Leder, die er verwendet sind in sehr guter Qualität und haben viele Farben. Ich habe mir auch einen 2farbigen Schuh anfertigen lassen. Die Anschrift mit Telefonnummer lautet:



    Martin Adam, Schnaggenberg 2, 88319 Aitrach, Tel/Fax 07565 914296.




    Herzliche Grüße von Anana

    @Sahne
    Hallo ihr lieben "Erden-Hüter",


    seit geraumer Zeit wende ich mich auch immer intensiver der wunderschönen und auch gütigen Natur zu. Sie ist für mich eine sehr gute und warmherzige Lehrmeisterin geworden. Manchmal bin ich als Schüler unaufmerksam und zweifle auch Wissen ihrerseits an. Meine Lehrmeisterin gibt mir immer wieder die Chance, die nicht verstandenen Lektionen zu wiederholen, ohne Druck ihrerseits aufzubauen bzw. in die Beurteilung zu gehen. Mir macht das Lernen Spaß, und ich kann mich ihr öffnen, was wieder mir zu gute kommt.


    Ich habe mit meinem Partner ein Stück Natur (Garten) übernommen, was wir nach unseren Vorstellungen gestalten wollen. Deshalb wird es ein "Naturnaher Garten" und kein Naturgarten. Ich möchte nämlich noch meine "Meinung" sagen und auch durchsetzen dürfen. Ich möchte also noch die Oberhand behalten. Worauf ich mich schon einlassen konnte, ist, dass ich durch meine Beobachtungen des Pflanzen- und Tierlebens :busch: im Garten, manche festgefahrenen Glaubenssätze und Richtwerte fallen lassen habe. Am Anfang fiel es mir gar nicht einfach, nicht Recht haben zu können. Mit der Zeit habe ich gelernt, damit spielerisch umzugehen. Und es macht Spaß, sich auch korrigieren zu dürfen ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Ich lerne, für meine Handlungen zu 100 % verantwortlich zu sein. Rechenschaft lege ich nur noch der Natur gegenüber ab. Ich lasse zu, dass alle Menschen für sich entscheiden dürfen und auch ihre Meinungen vertreten dürfen. Für sie ist ihre Meinung richtig und für mich ist meine Meinung richtig. Die Natur ist sehr ausdauernd :eiei: und stubst mich immer wieder an, damit ich auch ja nicht stehen bleibe und vielleicht noch in diesem Leben einen kleinen Einblick :teleskop: in die Naturgesetze erhalte.


    Liebe Sahne, du fragtest nach einem Rat wegen der Rohrkolben und deren Dezimierung. Wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich folgendes in Erwägung ziehen:
    1. Ich überlasse die Situation der Natur und beobachte, was sich daraus entwickeln wird. oder
    2. Ich informiere die Rohrkolben, dass ich sie dezimieren werde, lasse ihnen Zeit, dies zu verarbeiten und dann gehe ich in Aktion. Bei den Kolben, die ich auf den Kompost bringe, bedanke ich mich, dass sie sich zu Erde verwandeln werden und den anderen Pflanzen nützlich sind.


    Ich grüße alle "Erden-Hüter" dieser Welt. :luck:


    Mit lieben Grüßen


    Anana

    @Vetch
    Ein sonniges Hallo,


    vielen Dank für dein Interesse an meinem Beitrag.
    Bei meinen Anfängen des "Storchengangs" habe ich auch gedacht, dass mich alle Menschen anstarren. Deshalb ließ ich meinen Partner mit Abstand hinter mir laufen. Er beobachtete meine Wirkung auf die Menschen. Das half mir sehr, da er feststellte, dass sie mir ins Gesicht sehen und dann auf die Füße schauen. Ihre Blicke waren nicht fragend sondern "erkennend". Sicherlich hat ihr Verstand das in dem Moment nicht zuordnen können. Ich denke aber, dass der Körper sich erinnert hat.
    Mit meinem "tanzenden" Gang bin ich auch im Wesen weicher geworden. Ich bin presenter für andere Menschen und stehe mehr zu mir, ohne mich verstellen zu müssen. Früher habe ich immer gedacht, wenn ich weicher werde, dann gebe ich nach, bis ich der Verlierer bin (da gibt es doch so ein Sprichwort). Das ist es aber gar nicht. Ich habe einen Standpunkt, den ich in "Weichheit" verteidige. Meine bisherige Härte hat mich selber immer sehr verletzt, da ich auch hart zu mir war.
    Kinder und -ärzte sind so ein Kapitel für sich. Da ich immer für etwas bin und nicht gegen etwas, möchte ich für Menschen, die sich dafür interessieren, Vorbild sein. Ich werde nie jemanden sagen, was für ihn gut oder schlecht ist. Das weiß ich nämlich gar nicht (Auch das ist eine eigene Geschichte). Ich beobachte und versuche nicht zu urteilen (bin noch immer in den Anfängen :teleskop: ).
    Ich bin auch der Meinung, dass die Menschheit so zuerst gegangen ist. Meiner Meinung nach wollte Dr. Peter Greb hervorheben, dass sich wieder ein neues altes Bewusstsein entwickelt, und die Menschen zu ihren Ursprüngen finden. So habe ich diesen Satz aufgefasst.
    Toll, dass du wieder motiviert bist und dich mit schon Begonnenem weiter beschäftigen möchtest. Herzlich willkommen :cheer: . Wenn du Gedanken mit mir darüber austauschen möchtest, freue ich mich sehr darüber. Diese Gang-Art bringt Themen zum Vorschein, die wir gar nicht erwarten. Und das ist gut so.


    Sei ganz herzlich gegrüßt


    Anana :zwinker:

    @ate
    Liebe ate,


    vielen Dank für deine lieben Zeilen. Ich erzähle sehr gern "Phantasie-" aber auch reale Geschichten.
    Meine Schuhe habe ich alle "entsorgt". Ich habe viele Menschen damit glücklich gemacht. Manche Exemplare hatte ich noch aufgehoben. Nach geraumer Zeit, wollte ich sie wieder probieren. Sie "passten" mir nicht mehr. (Dazu in meinen nächsten Geschichten) So fiel mir das endgültige Entsorgen gar nicht mehr schwer.
    Ich kaufte mir gleich ein paar mehr Schuhe vom Schuhmacher, er hat meine Füße eingemessen und die Schule selber angefertigt. Am liebsten laufe ich aber barfuß. Deshalb sind meine Füße auch so bemalt und die Fußnägel bunt lackiert. Über den Winter :krank: habe ich es aber noch nicht geschafft.


    Sei ganz lieb gegrüßt


    Anana :zwinker:

    @ate
    Liebe ate,


    ich freue mich sehr, dass dir meine Beiträge gefallen. Gehst du auch über den Vorfuß?
    Meiner Meinung nach wurde GODO von Dr. Peter Greb geprägt. In seinem Buch: "GODO. Mit dem Herzen gehen. Der Gang des neuen Menschen." erklärt er, wie und warum er sich für diesen Namen entschied.
    Ich möchte nicht seinen geschützten Namen verwenden, und deshalb rede ich vom Vorfußgehen, nenne mich aber GODO-Pädin, weil ich bei ihm eine Ausbildung machte.


    Herzliche Grüße


    Anana :zwinker:

    Nun zum zweiten Teil meiner Geschichte,


    mir ist aufgefallen, dass meine Definition von "bald" sehr interessant ist. Aber nun ist es so weit.


    Ich endete mit der Frage, warum nahmen mich kleine Kinder wahr und strahlten mich dabei an. Hier ist meine Antwort, die sich bis zum heutigen Tage immer noch bestätigt.


    Im Jahr 2014 besuchte ich ein Seminar, in dem es um Vorfußgang und Schuhe von Leguano ging. Ich reiste nach Berlin und besuchte das Seminar. Wir vollführten erste Schritte mit unseren neuen Schuhen. Es war für mich sehr ungewohnt, nicht von Hinten nach Vorn abzurollen sondern umgekehrt. Mich beeindruckte, was ich mit den Füßen spürte, wenn ich mit geschlossenen Augen, geführt, über verschiedene Oberflächen lief. Meine Sinne waren hin und weg. Ich war total entschleunigt. Das war ein wundervolles Gefühl. Ich zog an dem Tag die Schuhe nicht mehr aus.
    Am nächsten Tag wanderte ich mit einer Gruppe in Eisenach in der Drachenschlucht und Umgebung. Wir waren gut 20 km unterwegs. Als wir uns auf eine Bank setzten, ich meinen Rucksack abschulterte und Verpflegung herausholte, erstarrte ich, da ich bemerkte, dass ich keinerlei Lendenprobleme (untere) hatte und mich uneingeschränkt bewegen konnte. Mir wurde im Nachhinein bewusst, dass ich nur Vorfuß gelaufen war, ganz automatisch. Es war so, als ob mein Körper das schon immer gewollt hatte. Andere Wanderer klagten über Rückenschmerzen, schwere Beine und schmerzende Schultern. Ich wusste, wovon sie sprachen. Dies hatte ich ja auch immer, nur diesmal nicht. Ob das was mit der Gangart zu tun hatte?

    Ich recherchierte im Internet und schaute mir einen Vortrag von Dr. Peter Greb an. Der Titel sprach mich sehr an "Durchs Leben tanzen". Später nahm ich Kontakt zu ihm auf. Ich erhielt noch einige Hilfestellungen.


    Frisch motiviert, schritt ich jeden Tag durchs Leben, im Vorfuß. Anfangs muss das etwas unbeholfen ausgesehen haben. Manche Menschen sprachen mich an, ob ich eine OP hinter mir hätte. Meist lief ich "nicht rein", wenn ich es sehr eilig hatte. Dann verkrampfte ich und stolperte auch viel. Also nahm ich meine "Geschwindigkeit" zurück. Es wurde immer besser. :jury:


    Von da an, schauten die kleinen Kinder zu mir und lächelten mich an. Wenn ihr kleine Kinder beobachtet, wenn sie Laufen lernen, dann bewegen sie sich so, wie ich es jetzt wieder erlernen möchte. (Leider werden sie über die Schuhe gezwungen, Hacke zu laufen.) Sie "sehen", was sie in sich tragen: Der Mensch in seiner Ursprünglichkeit läuft Vorfuß.
    Mit jedem Schritt massiere ich über die Füße mein Herz :heart: und meine Lungenflügel. Am Anfang der "Geh-umstellung" kam ich aus dem Grinsen nicht mehr raus. Keine Angst, mittlerweile ist dies weniger geworden. Mit der Akupressur meines Herzens, habe ich dies auch geöffnet. An manchen Tagen ist dies für mich wundervoll, leer zu sein, wie ein unbeschriebenes Blatt und keine Bewertung vorzunehmen.
    Meine Lunge hat mittlerweile ein größeres Fassungsvermögen bekommen. Ich bin grundsätzlich nicht mehr so schnell außer Puste und kann auch besser atmen, was bei diesen Temperaturen :sonne: sehr vorteilhaft ist.


    Jetzt bin ich im 4. Jahr meiner Umstellung. Mittlerweile laufe ich jetzt genausoschnell wie mein Parnter. Ein Außenstehender sieht nicht, dass ich anders laufe. Euch würde auffallen, dass ich aufrecht "schwebe". Mit dieser "Gang-Art" kann ich gar nicht latschen. Dadurch hat sich auch mein Wortschatz erweitert und meine Aussprache ist viel klarer geworden. Laufen und Sprechen sind im Kopf "vereint". Es wird die gleiche "Nervenregion" angesprochen.
    Da sich der Körper mit seinem Skelett neu "ausrichten" muss, sind bei mir auch Beschwerden aufgetreten. Vor allem meine Wirbel der Wirbelsäule haben viel Arbeit, um wieder in den Urzustand zu gelangen.
    Aber meine Füße veränderten sich zuerst.


    Wenn ihr wissen wollt, wie meine ersten körperlichen Veränderungen aussahen, dann lest meinen nächsten Beitrag, der hoffentlich in einem kürzeren Abstand folgen wird.


    Ich wünsche euch alle Liebe dieser Welt.


    Anana :curtsey:

    Nun zum ersten Teil meiner Fuß-Geschichte.


    Sie beginnt im Jahre 2011. Ich hatte bis dahin einen Hund, Schäferhund-Collie-Mischling. Ihre Seele nahm ein halbes Jahr vor ihrem Weltenwechsel Kontakt mit mir auf. Wir kommunizierten nur noch über unsere Gedanken. Nach den 6 Monaten meines "Trainings" verabschiedete sie sich und ging in die Anderswelt. Sie ist 12 Jahre alt geworden und vom Arzt bestätigt "kern gesund" aus diesem Leben geschieden. Wie groß meine Trauer war und mein Unverständnis über das Weggehen könnt ihr euch bestimmt vorstellen.


    Später, nach ca. 2 Jahren meiner Weiterentwicklung, erkannte ich, Sie war also meine erste Lehrmeisterin. Sie hat mir gezeigt, dass noch mehr zwischen Himmel und Erde vorhanden ist, als ich bis dahin wahrgenommen habe.


    2014 nahm ich das erste Mal meine Füße bewusst war. Sie waren organisch gesehen so weit weg von meinem Herzen und meinem Blickfeld. Energetisch gesehen waren sie kaum näher an meinem Bewusstsein. Für mich hatten sie keine wirkliche Bedeutung in meinem Leben. Ich erkannte "auf einmal" :lupe: ,dass sie mich im Leben tragen und meinen Standpunkt manifestieren bzw. festigen. Ich beschloss, mein "altes Bauwerk Mensch" zu korrigieren, und erkannte, dass ich an der Wurzel, also an meinen Füßen beginnen muss!!!


    Zuerst bemalte ich meine Füße. Ich beschäftigte mich mit jedem Zeh und maß ihm eine große Bedeutung zu. Dem Fuß dankte ich für seine Tagesleistung und massierte ihn ausgiebig. Mit diesen Übungen nahm ich sehr innigen Kontakt mit meinem Körper auf. Dies tat mir sehr gut.


    In der folgenden Zeit nahm ich wahr, dass mich vor allem kleine Kinder, aus Kinderwagen oder Laufen lernend, anlächelten und intuitiv auf meine Füße schauten. Das war für mich verwunderlich. Die Ursache für dieses Verhalten berichte ich euch im nächsten Beitrag, der bald folgen wird.


    Alle Liebe


    Anana :zwinker:

    Vielleicht fragt sich der Ein oder Andere, warum ich als Erkennung
    meinen Fuß genommen habe und den auch noch wunderschön bemalt habe. Ich
    teile euch das in einer kleinen Geschichte mit. Nicht jetzt, aber
    zeitnah.



    Bis dahin alle Liebe



    Anana :zwinker: