Beiträge von Julika

    ich finde es eine gute Idee, sich hier einfach über Erfahrungen auszutauschen, was die eigene Ernährungsumstellung anbelangt.

    In der Hoffnung auf einen Austausch war ich auch mal in einer veganen Facebook- Gruppe. Die Regel besagten "nur respektvoller Umgang".

    Aber die vegane Polizei schlug um sich, so viele Besserwisser etc- ich war dann mal weg.


    Ich hatte Jahre lang ein schlechtes Gewissen, wenn ich Fleisch gegessen habe, habe mir sehr oft vorgenommen, keins mehr zu essen, aber das konnte ich nicht- es hat mir einfach unglaublich gut geschmeckt. Es war ein innerer Kampf. Dann war ich mal ca. 6 Monate Vegetarierin, dann kam wieder die Lust auf Döner, der ich nachging. Voll Wollust biss ich wieder hinein- ja, so war es eben.


    Im Juni diesen Jahres sah ich wieder einmal eine Doku zur Tierausbeutung- Earthlings. Und plötzlich hat es in meinem Hirn einen Schalter umgelegt und mir war klar: VEGAN!

    Seitdem ernähre ich mich vegan. ABER: wenn in mir das Verlangen nach Fleisch ist, dann gehe ich dem nach. Ich verbiete es mir nicht. Es kommt aus mir heraus. So habe ich seit Juni eine Deprezinerwurst gegessen, eine Scheibe Gouda und vielleicht 3 Pizzen mit Käse. Ich zwänge mir nichts auf.


    Kürzlich wurden meine Blutwerte gemessen. Zu meinem Erstaunen hatte ich etwas Eiweißmangel. Ich hatte nach Gefühl Tofu und Hülsenfrüchte gegessen, aber einfach dennoch zu wenig. Nun achte ich darauf, dass ich genug Eiweiß zu mir nehme, was aber auch kein Problem ist.


    Gefühlsmäßig fühle ich mich wohler, mich rein pflanzlich zu ernähren- bis auf die seltenen Ausnahmen.

    Meine bisher schon gute Haut ist noch glatter geworden.


    Nun mal schauen, was die nächste Blutuntersuchung so mit sich bringt.

    Die Qualität bestimmt immer der Kunde.

    Ich finde, vor allem das Medium selbst bestimmt die Qualität, weil es ja in dessen Verantwortung liegt, welche Informationen es anzapft und was er davon weitergibt.

    Natürlich ist es nie ein Zufall, an welches Medium man gerät. Das ist dann die Anziehung des Kunden.

    Der Kunde kann nur, für den Fall, dass es nicht passt, den Kontakt abbrechen und dann schauen, wie er mit den entstandenen Problemen klar kommt.


    Bezüglich Qualitätsmerkmale:

    Für mich ist z.B. alles, was in die Richtung "Du kannst alle Deine Wünsche erfüllen mit der Hilfe der spirituellen Welt" schon mal komplett suspekt, weil viele Wünsche gar nichts mit dem göttlichen Plan zu tun haben und da dann die Basis nicht stimmt.

    Um jemanden aus dieser Art von Abhängigkeit rauszuholen müsste man das was sie dadurch verliert ersetzen, sprich man übernimmt eine Verantwortung, die sie eigentlich selber tragen müsste, das ungesunde Muster ändert sich nicht.

    früher hatte ich auch das Problem, dass ich von Menschen unbewusste Hilferufe erhielt oder sonstige Dinge, wie es bei ihnen wirklich aussieht- hinter der Fassade. Ob das nun Einbildung war oder nicht- es hat mich total belastet. Bei meinen Eltern sah ich, dass mein Vater meine Mutter belagert etc.

    Seit einiger Zeit habe ich in meine morgendliche Ausrichtung folgenden Satz mit eingefügt:

    "ich bearbeite ausschließlich die Daten, die ich bearbeiten soll zum Wohle des Ganzen. Die Versuche von anderen, ihre Daten auf mich zu übertragen, die sie selbst bearbeiten sollen, prallen zu 100% an mir ab." mir hilft das sehr, mich abzugrenzen.

    Ich konnte loslassen, weil jeder nun mal für sich selbst verantwortlich ist und die Erfahrungen macht, die er eben braucht.

    Nun darf sie nur noch das denken, fühlen, tun und wollen was ihr Mann will.

    liebe Brigid,

    bestimmt ist Dir das klar, aber sie darf ja prinzipiell denken, was sie will und hat sich nun entschieden, diesem Mann zu folgen, warum auch immer.

    Wenn es ihr damit tatsächlich besser gehen würde, kein Problem, nur hatte sie vorher etwas positives an das sie glauben konnte und jetzt hat sie jede Menge psychologische und psychosomatische Probleme, die sie vor seiner Zeit nicht hatte.

    auch wenn es von außen vielleicht so aussehen mag, dass der Mann einfach nur falsch für sie ist, kann es nicht sein, dass nun eben Themen zu Tage kommen bei ihr, die sie zu bearbeiten hat und dass das im Endeffekt sehr wichtig für ihre Entwicklung ist? Das ist erst einmal sehr unangenehm. Vielleicht braucht es eben gerade diesen Mann, damit sie an diese Themen überhaupt herankommt. Für mich z.B. war die Erfahrung mit M sehr wichtig, um mir selbst mehr zu vertrauen.


    Nun hatte ich mir wirklich sehr viel Sorgen um sie gemacht, sie ist für kein Argument mehr erreichbar.

    Das klingt jetzt vielleicht hart, aber dem "Opfer" bringen die Sorgen anderer rein gar nichts. Ganz im Gegenteil. Aus meiner Erfahrung kenne ich das Gefühl, als sich andere, die meinten, sie wüssten besser, was für mich das Richtige ist, als ich selbst, um mich Sorgen machten und das hat mich nur noch zusätzlich belastet und nicht geholfen.

    sie ist für kein Argument mehr erreichbar

    vielleicht ist das auch gar nicht der richtige Weg, mit ihr umzugehen- also mit Argumenten gegen das, was sie gerade tut. Vielleicht gibt es einen Weg, bei dem Du ihr ganz deutlich sagst, dass Du immer für sie da bist, wenn sie jemanden zum Reden braucht, der ihr zuhört- ohne Ratschläge, wenn sie nicht darum bittet. Aber das ist alles nicht einfach.


    Aber ganz in ernst, was ist die dunkle Seite eigentlich ?

    dafür hab ich z.B. grad keine Antwort. Es gibt so viele Facetten des Wahnsinns... eingebildete Wesen, reale Wesen, Menschen mit der Tendenz, alle mit in ihren Abgrund zu ziehen...wenn man es drauf anlegt gibts das überall...aber je mehr ich dran geglaubt hab, je stärker waren sie.


    Liebe Grüße,

    Julika

    bin seit ca. 14Tagen bei der allerersten Regel:

    "stelle keine falschen Behauptungen auf"


    Hab das immer so im Hinterkopf und hab mich auch schon oft innerlich korrigiert.

    Ehrlich gesagt hab ich manchmal im Gespräch in der Runde (Hausgemeinschaft Mittagessen) schon Sachen behauptet, die

    so nicht ganz stimmten- also, wenn ich eine Sache nicht wusste, hab ich nciht einfach gesagt, dass

    ichs nicht weiß, sondern drum rum geredet- nicht immer, aber manchmal, wenns mir peinlich war.


    Das brauchts echt nicht...


    Eine gute Sache :-)

    ich selbst habe auch schon erfahren, wie gefährlich es sein kann, an das Falsche zu glauben. Da gibt es einen Satz in einer Dexterfolge (TV-Serie), der da lautet:

    wenn Du an das falsche glaubst, dann bist Du am Arsch. Und genau so ist es.

    Nach dem Tod von Peter, der mein Meister war, suchte seine Schwester M zu mir Kontakt. Sie meinte, sie habe direkten Kontakt zu Peter aus dem Jenseits und gab mir immer irgendwelche Infos von ihm durch. Es wurde immer gestörter und ich war irgendwann ihr Spielball, der wie eine Marionette (stets besoffen, das kam noch hinzu) den ganzen Mistkram ausführte, den sie auf ihrem hohen Thron so anordnete. Sie verstand in vollendeter Perfektion, mich für ihren Wahnsinn einzuspannen. Ein Freund motzte mich irgendwann an, ich höre ja auf sie, als sei sie das Allerheiligtum- er hatte recht und ich hörte weiter, bis irgendwann mal das Maß voll war. Sie war der eben Meinung, Peter zu channeln und ich bin voll drauf reingefallen.


    Dem Wahnsinn sehr nah brach ich den Kontakt zu ihr von einem Tag auf den anderen ab. Sie schrieb mir noch ein paar Mal, dass sie mich vermisse, was mir heute noch weh tut.


    Dann hörte plötzlich der Freund, der mich damals noch angemotzt hatte, ich höre ja so sehr auf sie, plötzlich total auf sie und noch ein anderer Freund. Wahnsinn.

    Da wurde dann ein ehemals bester Freund von Peter komplett abgelehnt, quasi enterbt, weil sie plötzlich glaubten, er vertrete die dunkle Seite, sei vom Teufel besessen- würg- Peter hats ja "durchgegeben".

    Ich hab den Mund gehalten, wusste nur für mich, ich glaub das alles nicht mehr. Hab den Mund deshalb gehalten, weil die sonst evtl. noch gedacht hätten, ich sei auch von der dunklen Seite oder so...ich kam mir vor zu Zeiten der Hexenverbrennung.


    Kurz darauf hatte M dann einen Hirnschlag und jetzt ist sie ein Pflegefall, ich weiß nicht, ob sie noch lebt. Ich dachte nur als ich davon hörte: gut, jetzt kann sie keine Infos mehr "weitergeben". Der Kackesturm hat ein Ende. Es ist sehr traurig.


    Das alles musste ich erleben, um für mich zu erkennen, dass ich nur auf mich hören kann, nicht auf andere.


    Klar, ich frage Dinge in die Runde, die mir noch nicht klar sind, um mich mit Themen zu befassen - aber die Entscheidung am Ende muss auf meinem Gefühl beruhen, nicht auf dem eines anderen.

    Nur bezogen auf Deine Überschrift:


    ich empfinde meine Seele als den Teil von mir, der eben schon immer existiert, der älteste Teil von mir- nach meinem Übergang ins Jenseits (Tod), so mein Gefühl, bin ich wieder ganz Seele, bis zur nächsten Reinkarnation.


    Mir kommt es so vor, als sei mein Gewissen die Stimme meiner Seele.


    Mir kommt es so vor, als sei das Schmerzhafte nicht eine verletzte Seele, sondern die fehlende Verbindung zu ihr.

    Hallo liebe Sahne,

    Da habe ich meine Erfahrungen gemacht und glaube mir, das war nicht fein. Mir sträubt es alle Haare bis zum Kopf hinauf.

    da habe ich auch schon so meine haarsträubenden Erfahrungen gesammelt - als ich das überwunden hatte war für mich klar: ab jetzt zählt meine Wahrnehmung, nicht mehr die der anderen. Eine wichtige Lektion.
    Da es mir immer ein Anliegen ist, dass meine Bitten an mein höheres Selbst zum Wohle des Ganzen ausgeführt werden und ich das auch immer betone in meinem Gespräch zum höheren Selbst, ist es für mich in keinster Weise ein Stellen über Gott. Das liegt mir komplett fern. Für mich ist mein höheres Selbst der Teil in mir, der den besseren Überblick hat als ich über das, was gerade in meinem Leben geschieht- es sorgt für mich im Sinne Gottes, gibt mir die Energien, die ich brauche und ist für mich da. Ich habe noch nie recherchiert, wie andere das höhere Selbst definieren. Mein Erleben ist einfach: es ist da für mich, es ist etwas Göttliches, etwas, das eine starke Verbindung hat zu mir und auch zu Gott. Es fühlt sich für mich an wie eine Kraft, die da ist, um mir zu helfen im Sinne Gottes. Der Kontakt zu ihm ist für mich so unendlich wichtig.


    Aber klar- wenn es sich für Dich nicht stimmig anfühlt, dann ist das so und es verletzt mich auch nicht.
    Alles ok. Wenn Dich mein Geschriebenes trotzdem etwas weitergebracht hat, dann ist das doch schön.


    Bei mir ist auch noch eine Frage offen: warum sich nicht direkt an Gott wenden, warum an Jesus oder das höhere Selbst? Gott ist ja schließlich die Quelle von allem.
    Aber das gehört vielleicht in einen anderen Fred. Es ist bei mir Gewohnheit, mich bei den meisten Bitten an mein höheres Selbst zu wenden. Ich werde mich heute mal immer direkt an Gott wenden und schauen, was passiert.

    Hallo Sahne,
    das Thema Abgrenzung ist bei mir eines der zentralen Themen überhaupt.

    Warum hat man nur eine solche Angst, sein Ich fließen zu lassen? Warum nur?

    vielleicht aus der Angst heraus in den rauen Gewässern der abgelehnten Gefühle der anderen einfach unterzugehen, zu verschwinden?


    Du fragst nach Möglichkeiten der Abgrenzung.
    Das sind meine Taktiken:
    Mir hilft es sehr, mich jeden Morgen an mein höheres Selbst zu wenden und es um einige Dinge zu bitten rund um die Auflösung der Themen, die bei mir aktuell sind, z.B., dass ich, wenn dann nur so , wie es für mich richtig ist, beeinflusst werde von meiner Umwelt oder auch, dass ich mich heute bestmöglich abgrenze - es ist eine lange Liste, die sich immer wieder ändert, aber ich fahre sehr gut damit. Das stärkt die Verbindung zu mir selbst und das Bewusstsein zu meinen Themen und das ist die Grundlage für Abgrenzung nach meinem Erleben.


    Eine andere Sache ist, dass ich immer, wenn ich irgendwohin gehe, davor mein höheres Selbst bitte, die Räumlichkeiten, in denen ich mich befinden werde, so wie es für mich richtig ist, zu klären und die Begegnungen, die ich dort haben werde, vorbereiten zu lassen- ganz allgemein. Dadurch erlebe ich alles für mich stimmiger und weniger anstrengend. Mache ich jetzt seit 2004 so und der Unterschied ist schon merklich, wenn ich es mal vergesse.


    Wenn ich merke, ein Gefühl schwappt in mich hinein, welches sich nicht nach mir anfühlt entscheide ich innerlich: "ich lasse mich von nichts und niemand negativ beeinflussen und ich lasse alles laufen, wie es laufen soll"- das hilft mir sehr. Es ist ein Schutzschild.


    Eine weitere Hilfe des Abgrenzens ist für mich, mich selbst besser zu kennen, damit ich Fremdes von Eigenen überhaupt erst identifizieren kann. Da war die Psychotherapie das A und O. Und der Nestbau- so wichtig ist es, heimzukommen in die eigenen vier Wände mit dem Gefühl: das ist meins, hier kann ich mich erholen, loslassen und Kraft tanken.


    Was mir auch hilft, ist, immer, wenn ich unsere Wohnung verlasse, mein höheres Selbst zu bitten, diese bis zu meiner nächsten Ankunft dort in den für mich richtigen Zustand zu bringen. Dann komme ich heim, ich mache die Tür zu und ohne Scherz: alles ist gut.



    Vielleicht hilft Dir ja das ein oder andere auch.


    Habt alle ein stimmiges Wochenende :neo:


    Sei lieb gegrüßt,
    Julika

    Hallo @Amuny


    danke für das Angebot- ich lehne aber ab und gebe, falls was bei mir von Dir gelandet ist, was da nicht hingehört, wieder vollständig an Dich zurück.
    Ich habe mein höheres Selbst gefragt, ob ich etwas mit den von Dir bereitgestellten Engelsenergien anfangen kann und die Antwort war
    "Nein, das brauchst Du nicht". Ich kann wenig damit anfangen, dass man sich mal "was Gutes" tut mit Engelsenergien. Ich tu mir was Gutes, indem ich ein Bad nehme oder ein Stückchen Schokolade langsam genieße, aber mit Engelsenergien... das ist nicht stimmig.


    Klar, mal angenommen, jemand zieht sich Energien von Dir rein, die sein ganzes Symstem durcheinander bringen, dann fällt das natürlich alles auf Dich zurück. Du bist verantwortlich. Somit lieber aufpassen.


    zum Wohle des Ganzen
    Julika