Opfer/Täterrollen
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Opfer/Täterrollen |
Sidonia unregistriert
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Hallo ich schreibe jetzt was auf was sicherlich die einen oder anderen
nicht mit mir einer meinung sind,und denoch habe ich das gefühl dies mal hier zu posten .
Weil ich heute morgen in der früh dieses Zeilen plötzlich vernommen habe,
und ich denke das es hier auch am richtigen Platz ist.
Gibt es wirklich Opfer und Täter!
Ist das nicht so,das mal das Opfer der Täter,
und der Täter das Opfer war!
Haben nicht schon beide miteinander zu tun gehabt,
und im Jetzt die Chance bekommen das ganze miteinander auszugleichen.
Soll man den Schuldigen an den Pranger hängen,damit andere
erbarmen mit dem Opfer haben,oder auch mit deren Opfers
Verwandte/Bekannte.
Ist Mutter Erde nicht ein Lernplanet,wo man Chancen bekommen hat zu
lernen,egal welche Situation auch immer es sein mag.
Gibt es wirklich Opfer/Täterrollen !
uff das war jetzt aber schwer
aber ich bin froh dies hier gepostet zu haben.
In liebe
Sidonia
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26.05.2007 10:41 |
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Sidonia,
das ist auf jeden fall für mich fakt. wir alle sind/waren sowohl opfer als auch täter.
__________________ Liebe Grüsse
Raphael
[Wer etwas haben möchte, das er noch nie hatte, wird wohl etwas tun müssen, das er noch niemals tat
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26.05.2007 10:50 |
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Cellulanus unregistriert
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Hallo Sidonia,
ich glaube, dass es wichtig ist zu verstehen, dass wir beide Anteile immer auch in uns tragen, dass wir nie nur eins sind.
Und man kann es sogar noch weiter fassen. Wir sind alle miteinander eng verbunden, geschieht jemanden andern ein Unrecht, dann ist das nicht so, dass das nichts mit uns zu tun hat.
Manchmal kann man sehr gut beobachten, wenn Menschen sich ausschließlich in der Opferrolle sehen und die einzig für sich beanspruchen, wie groß die Gefahr ist dadurch zum Täter zu werden ohne es zu merken. Das betrifft nicht nur Einzelpersonen, sondern ganze Völker. Eine Versöhnung (und die ist für das Wohlbefinden beider nötig) kann nur eintreten, wenn man beide Anteile in sich klar sehen kann.
Viele Grüße, Cellulanus
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26.05.2007 11:15 |
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Kangiska unregistriert
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Hallo Sidonia,
Ich sehe es nicht sehr viel anders als du, möchte es nur ein wenig anders ausdrücken:
Ja, es gibt Opferrollen und Täterrollen, denn es ist eine Rolle, die jemand annimmt, aus freier Entscheidung und aus freien Stücken.
Ich weiss, dass genau dort das Problem liegt, dass einige gerne sagen: Aber er hat doch angefangen... (oder ähnliches)
doch genaugesehen müssen wir uns energetisch doch schon dieser Möglichkeit geöffnet haben, um in diese Rolle schlüpfen zu können *grübel*.
Dieses Thema habe ich auch schon oft angesetzt und dann kamen immer solche Bemerkungen wie: "Ach so, sollen wir also nun Mörder und Vergewaltiger einfach laufen lassen???"
Doch ich denke nicht, dass es darum geht. Würden wir allgemein die energetischen Zusammhänge, die zu diesem Opfer-Täter-Spiel geführt haben, besser verstehen, gäbe es vielleicht anfangs noch Sicherheitsmassnahmen, doch denke ich, dass die Idee der Strafe mit der Zeit verschwinden würde.
Denn dadurch, dass ein Mensch bestraft wird, wechselt das Täter-Opfer-Bild und somit erscheint es für mich logisch, dass der Täter in einem weiteren Leben vielleicht wieder ein Täter werden kann (weil er dazwischen ja das Opfer war).
Grübelnde Grüsse
Kangiska
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26.05.2007 12:32 |
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Liebe Sidonia
Täter-Opfer.Ja-nein,warm-kalt es ist die dualität,
soll ,einer Mutter oder einem Vater deren Kind vergewaltigt wurde oder getötet
wurde, man ihnen sagen ihr Kind hat sich das ausgesucht oder die Seele,
ich finde das gefährlich,das ist ein freibrief für jede Tat
mir ist es wichtiger zu sehen wie wir damit umgehen,wie mit solchen
Themen umgegangen wird,zur Zeit passiert sehr viel,wieviele sind schockiert,
wenn sie in den Nachrichten hören das eine Mutter ihr Kind in den Müll geworfen hatt
oder ein Vater seine ganze Famillie auslöscht,doch wieviele tun was dagegen,
Wie hart wird ein Autofahrer bestraft der sich nicht an die Verkehrsregeln hält,
wieviel von dem ist Spekulation und was wissen wir mit vollkommener Sicherheit,
was ist wenn das spiel zwischen opfer und Täter dazu dient die Gesellschaft
wachzurütteln um was in Bewegung zu setzen,welcher Stellenwert hatt ein Kind
in unserer Gesellschaft oder eine Mutter,ein Vater oder die Famillie,usw.
herzliche Grüße
Angelika
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26.05.2007 23:43 |
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Seid gegrüßt,
wir finden es im Grunde jeden Tag, Stunde für Stunde, Augenblick für Augenblick, Gedanke für Gedanke heraus.
Muss ich einen Vergewaltiger hassen? Muss ich Leugner des Holocaust missachten? Muss ich Klima-Leugner öffentlich diffamieren?
Ja Angelika, es gibt soviele Fragen, und der Verstand hat die Antworten nicht. Aber muss er das?
Musst du wissen, Detail für Detail, ob und wie du einen Vergewaltiger zu lieben hast, zu hassen hast?
Das Herz jedoch stellt sich diese Fragen nicht, "ES IST EINFACH". DAS HERZ HÖRT DEN "KRANKEN" ZU.
Der Weg in die Zukunft kann nur mit einem Verstand stattfinden, der zum bewussten Werkzeug des Herzens wird.
Hebt sich die Konzentration auf das Christus-Bewußtsein, werden wir uns die vorstehenden Fragen nicht stellen müssen, denn wir werden erkennen, dass die Dunkelheit lediglich die Illusion unserer schöpferischen Überzeugungen ist.
In Liebe, Sergiusz
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27.05.2007 09:53 |
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Hallo ihr Lieben,
... hallo Sidonia ...
welch ein Thema ???
liebe Grüße
Switch
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Sage nie: "Das kann ich nicht."
"Vieles kannst DU, nur DU weißt es nicht."
Copyright > Gabriele
Gabriele, auch bekannt als: Gabi, ICH, Switch + witch
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27.05.2007 11:48 |
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Auf Wunsch gelöscht unregistriert
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Hallo ihr lieben,
habe ich auch schon duzende Male diskutiert und gehe hier nicht mit der Esoterik. Da wir in der Welt der Gegensätze leben, gibt es automatisch Täter und Opfer, so wie es Tag und Nacht gibt usw.
Auch kann ich es nicht als Strafe verstehen in letzen Leben habe ich das getan, dafür büßen ich jetzt. Ist für mich zu christlich und von der Kirche übernommen.
Ich erlebte es anders in meiner Nahtoderfahrung. Wenn wir glauben das wir Täter sind und müssen etwas gut machen, dann werden wir wohl inkarnieren um das zu tun. Es ist für mich eine Alibifunktion und für mich nicht die Realität.
Lernte ich es doch nicht im Kloster genauso da ist ein Gott der mich straft für meine Taten, und jetzt bin ich es selbst der sich straft. Das ist in meinen Augen von der Kirche geklaut.
Viele von uns leiden eh schon an einen mangelndem Selbstbewusstsein, da sind solche Sprüche verheerend.
Ich bewege mich da zwar in der Neutralität, aber ich werde handeln, wenn ein Mensch einen anderen tätlich angreift.
Ich kann immer nur weitergeben, dass wir an unserer Eigenliebe arbeiten müssen, da erübrigt sich Täter und Opfer von selbst.
Ganz einfach weil ich eine ganz andere Einstellung dazu habe.
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27.05.2007 12:11 |
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Liebe Alegria,
ja, sehe ich auch so.
Alles Liebe
Carla
__________________ ...wenn das Leben Dir eine Zitrone gibt...
...mach Limonade draus !!!
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27.05.2007 13:48 |
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Lieber Wolkenkratzer
ich muss und will nicht alles bis ins kleinste detail wissen,
doch eins weiss ich genau ohne wenn und aber da gibt es auch keinen Zweifel,
ich hasse die vergewaltiger oder Mörder usw. nicht,
doch ist es nicht unsere Aufgabe diese sachen zu stoppen,
ich schaue nicht weg,wenn ich missbrauch sehe oder spüre,ich funke
dazwischen,gewalt gegen Kinder,ich funke dazwischen soweit wie es in
meiner Macht steht,es gibt doch nichts hilfloseres als der Mensch selbst,bei
seiner Geburt,das was die"Täter" dazu gebracht hatt so zu werden,ob durch
Erziehung oder das Umfeld in dem sie aufgewachsen sind,das kann ich nicht ändern,
wer hört den Opfern zu,wer hört Kinder wirklich zu,
ich höre nicht nur mit dem Herz zu,sondern mit allem was ich bin,wenn eine
Seele meint nur durch Leid zu wachsen,
vielleicht ist unsere größte Herausforderrung genau das gegenteil,
herzliche Grüße
Angelika
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27.05.2007 15:14 |
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Sidonia unregistriert
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Liebe Angelika
Ich sehe schon,hier hab ich einen wunden Punkt bei dir angerührt !
Mein thema war im allgemeinen gemeint worden und nicht nur
Kinds missbrauch usw.
Ich hab auch mal in einem früheren leben jemanden ziemlich weh getan,
und in diesem leben war ich ein Opfer.
Ich sehe es eigentlich nicht als Täter/Opferrolle sondern
als ausgleich zwischen beiden parteien.
Man kann auch hier der Täter oder das Opfer gleichzeitig sein,
und das nur mit worten die den anderen Verletzen könnte,
der schlägt gegebenen falls mit anderen dingen zurück,
dann ist der Täter das Opfer.
In liebe
Sidonia
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sidonia: 27.05.2007 18:07.
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27.05.2007 16:40 |
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Ich bin sogar manchmal mein Eigenes Opfer und somit Täter gleichzeitig.
Sexueller Missbrauch oder andere Gewalttaten stehen da für mich ausser Frage, da gibt es edefinitiv ein Opfer und einen Täter,
doch wie das Opfer jetzt schlussendlich zum Opfer wurde ist irrelevant, der Täter hätte das nicht tun dürfen und wurde so, zum Opfer seiner selbst, also sind im Grunde beide Opfer nur aus einem anderen Blickwinkel.
Und ich sehe es so:
Wenn der Täter seine Tat begangen hat, hat er seine Prüfung nicht bestanden und muss noch mal kommen.
Erst wenn er gelernt hat keine Tat mehr zu begehen, darf er beginnen zu lernen.
ääh....das ist jetzt riesen Blödsinn oder?
Sollte es wirklich so sein, dass der Täter an seiner Tat schon lernen soll?
Ist das Opfer ein Probant?
Kein schöner Gedanke, und keine Entschuldigung für seine Tat.
Denn wenn das eine Entschuldigung für seine Tat wäre, wie könnte er dann aus ihr lernen, er MUSS ja die Konsequenz aus der Tat zu spüren bekommen um daran zu lernen. Sonst wäre die Tat ansich ja völlig sinnlos.
Bei manchen Taten sieht man aber manchmal nur die Sinnlosigkeit.
Ich denke es ist schwer da manchmal einen Sinn zu sehen oder zu erkennen.
.... so Kaffee ich leer, jetzt geht es weiter in Hausahalt... aaah ich bin Opfer meines Haushalt, er hält mich wie eine Geisel fest
Klingt jetzt witzig ist es aber manchmal garnicht.
Denn das ist das was ich zu Beginn meinte, Opfer seiner selbst auferlegten Erwartungen zu sein.
das war das Wort zum Freitag. Amen.
Bussi Bea
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~Wenn ich ausatme, atmet die Welt ein~
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01.06.2007 09:05 |
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fíreb unregistriert
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| Zitat: |
Original von Bea
Und ich sehe es so:
Wenn der Täter seine Tat begangen hat, hat er seine Prüfung nicht bestanden und muss noch mal kommen.
Erst wenn er gelernt hat keine Tat mehr zu begehen, darf er beginnen zu lernen.
ääh....das ist jetzt riesen Blödsinn oder?
Sollte es wirklich so sein, dass der Täter an seiner Tat schon lernen soll?
Ist das Opfer ein Probant?
Kein schöner Gedanke, und keine Entschuldigung für seine Tat.
Denn wenn das eine Entschuldigung für seine Tat wäre, wie könnte er dann aus ihr lernen, er MUSS ja die Konsequenz aus der Tat zu spüren bekommen um daran zu lernen. Sonst wäre die Tat ansich ja völlig sinnlos. |
Ein Täter bekommt natürlich die Konsequenz seiner Tat zu spüren. Und aus dieser Konsequenz kann er dann lernen. Die Konsequenz kann zum Beispiel sein, dass der Täter sich selbst nicht vergeben kann und deswegen Alkoholiker wird (Nur als Beispiel). Meistens läuft dieses sich-selbst-nicht-vergeben unbewusst ab.
So wie du das geschrieben hast, hört es sich an als dürfe man nicht Täter sein. Aber das geht nicht. Immer wenn man irgendein Signal in die Aussenwelt sendet ist man "Täter". Und immer wenn man irgendein Signal Auffängt ist man "Opfer". Man könnte Opfer und Täter auch Sender und Empfänger nennen. Der Täter findet immer sein Opfer und das Opfer immer seinen Täter. Der Täter wird von der Tat genauso gezeichnet wie das Opfer. Das Opfer hat mit seinen Handlungen jemanden angezogen, der Täter an ihm ist. Beide sind im Endeffekt gleichermaßen Opfer und Täter.
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01.06.2007 11:52 |
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...
Ähem
...
es gibt auch noch die "Verfolger-Rolle", wenn es mehr als
2 Personen (Opfer + Täter) betrifft.
liebe Grüße
Switch
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Sage nie: "Das kann ich nicht."
"Vieles kannst DU, nur DU weißt es nicht."
Copyright > Gabriele
Gabriele, auch bekannt als: Gabi, ICH, Switch + witch
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01.06.2007 12:37 |
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Hallo ihr Lieben,
wir alle sind mal Täter, mal Opfer und auch mal Retter. Ein Täter *tut* etwas... ist also aktiv. Mit einem Opfer geschieht etwas, ist also passiv. Und ein Retter rettet... will helfen, vermitteln, lösen - auch bei sich selbst. Das sind ganz normale Abläufe, die nichts mit der jeweiligen "Rolle" zu tun haben.
Eine "Rolle" wird es dann, wenn ein bestimmtes Muster immer wieder kommt. Erst dann lohnt es sich, mal genauer hinzuschauen. Warum geschieht dies immer wieder? Hier liegt nämlich meistens der Schlüssel zur Lösung.
Wir hatten gerade das Thema Vergewaltigung. Da ist die Sache einfach und klar - es gibt ein Täter und ein Opfer. Zunächst mal sind das keine Rollen, sondern einfache Ursache/Wirkungskausalitäten.
Deshalb ist es auch fatal, hier dem Opfer automatisch zu unterstellen, es sei in einer Opferrolle und ebenso dem Täter zu unterstellen, er sei in einer psychologischen Rolle gefangen.
Leider wird dies auch von "Experten" nur allzu oft falsch eingeschätzt, denn in beiden Fällen ist der Schlüssel zur Lösung unterschiedlich.
Wenn jemand in einer Opfer-/Täterrolle steckt, muß er ein Muster durchbrechen, das Opfer muß selbst zum Täter (aber positiv!) werden, der Täter selbst zum Opfer (ebenfalls positiv!).
Ist er/sie/es aber "nur" Opfer, muß das erlittene Trauma bearbeitet werden und nicht das eigene Verhalten! Ihr erinnert euch vielleicht... im Schamanischen bedeutet Trauma sehr oft, daß ein Seelenanteil verlorengeht... sich abspaltet... weil, das Erlebte für diesen Teil so schlimm war, daß er nicht mehr in dem Körper wohnen möchte.
Statt dessen machen sich dort nun andere Muster breit... Fremdenergien. Merkwürdige Verhaltensweisen, Störungen, Ängste, Panikattacken, Depression - und das Gefühl der inneren Leere.
Im Schamanischen wird nun zuerst eine Extraktion der Fremdenergien vorgenommen und dann zeitnah der verlorene Seelenanteil gesucht und wieder zurückgebracht. Wenn dieser dazu bereit ist - was nicht immer der Fall ist. Und auch danach ist es noch einige Arbeit, diesen Anteil wieder wirklich bei sich willkommen zu heisen.
Also denkt einfach daran: Opfer ist NICHT gleich Opferrolle.
Das muß wirkich ganz individuell abgecheckt werden.
herzliche Grüße,
Don
__________________ Wege mit Herz sind die einzigen Wege, die es lohnt zu gehen.
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01.06.2007 14:21 |
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Sidonia unregistriert
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Danke Don
Du hast es auf den Punkt gebracht,
genau so meinte ich es in der art auch
In liebe
Sidonia
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01.06.2007 14:43 |
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Hallo ihr Lieben,
war am Samstag auf der Eso-Messe bei uns, da ist mir ein Buch ins
Auge gestochen.....
Ich vergebe........
Der radikale Abschied vom Opferdasein
Habs mir nicht gekauft aber war eben mal auf der Seite da kann
man einige Seiten online lesen und sich downloaden......
wenn es interessiert...........
wä wä wä.tipping-methode.de
__________________ Liebe Grüße
Sole
In der Ruhe liegt die Kraft
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04.06.2007 13:00 |
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Cellulanus unregistriert
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>>> Im Schamanischen wird nun zuerst eine Extraktion der Fremdenergien vorgenommen und dann zeitnah der verlorene Seelenanteil gesucht und wieder zurückgebracht. Wenn dieser dazu bereit ist - was nicht immer der Fall ist. Und auch danach ist es noch einige Arbeit, diesen Anteil wieder wirklich bei sich willkommen zu heisen.
Hallo Don,
danke für Deinen interessanten Beitrag.
Wohin verschwinden diese verlorenen Seelenanteile, also woher holt man sie zurück? Haben sie in der Zwischenzeit auch ihre Erfahrungen gemacht oder sind sie in ihrer Entwicklung stehen geblieben?
Und weißt Du warum sie nicht immer bereit sind zurückzukehren?
Was würde ein Schamane bei zu vielen Seelenanteilen im Klienten machen? Hast Du sowas schon mitbekommen?
Viele Grüße, Cellulanus
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05.06.2007 01:45 |
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Hallo Cellulanus,
gute Fragen, die Du da stellst. Energie kann ja nicht wirklich verschwinden (3. Satz der Thermophysik), also kann auch psychische oder spirituelle Energie nicht verschwinden. Wenn wir von einem "verlorenen Seelenanteil" sprechen, heißt das, es ist ein Teil von uns, der sich abgespalten hat, zu dem wir keinen Zugang mehr haben.
Eine Energie, die wir blockieren. Sie steckt natürlich immer noch in uns, da sie aber blockiert ist, kann sie negativ wirken, zB Krankheiten verursachen oder begünstigen. Sowohl psychischer als auch physischer Natur.
Aus schamanischer Sicht schwebt der Seelenanteil als körperlose Energieballung in der Nähe des Ortes, an dem die Abspaltung stattgefunden hat. So sind zB "Geistermanifestationen" auch nichts anderes als solche abgespaltenen Anteile.
Diese Anteile machen selbst keine neuen Erfahrungen, da sie keine kompletten Persönlichkeiten darstellen. Sie erleben immer wieder das Gleiche, oft das Trauma, das zur Abspaltung geführt hat.
Zur Rückkehr bereit sind sie, wenn das zugrunde liegende Trauma aufgelöst wurde, bzw. wenn es ihnen sicher erscheint, daß es sich nicht wiederholt. Nicht zurückkommen wollen sie, wenn der Betroffene sich nicht wirklich dem Problem stellen will, nicht wirklich lösen will/gelöst hat.
Dann wirkt das alte Muster weiter, und es kommt ein deutliches "Nein".
Zu viele Seelenanteile gibt es auch, ich nenne das dann aber "Fremdenergien". Das sind Denk- und Verhaltensmuster, die uns nicht wirklich gut tun, die uns in unserer Entwicklung behindern und sehr oft "von außen" kommen.
Im schamanischen Denken sind es "böse Geister" oder "böse Magier", die Macht über uns haben (wollen).
In unserem Denken sind es Manipulationen von Anderen, die etwas auf unsere Kosten erreichen wollen.
herzliche Grüße,
Don
__________________ Wege mit Herz sind die einzigen Wege, die es lohnt zu gehen.
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05.06.2007 11:53 |
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Cellulanus unregistriert
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Hallo Don,
danke für Deine ausführliche Antwort.
Wenn man mehr drüber wissen will, hast Du Buchtipps oder ähnliches?
Wie bist Du zu diesem Wissen gekommen?
Viele Grüße, Cellulanus
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05.06.2007 12:15 |
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Hallo Cellulanus,
zum Einstieg speziell in diese Thematik haben Carlo Zumstein und Sandra Ingerman einiges veröffentlicht. Bei mir selbst ist das Ganze ein mittlerweile 30jähriger Lernprozeß... und es geht immer noch weiter.
Das Wesentliche habe ich allerdings *nicht* aus Büchern... nur teilweise die Theorie.
herzliche Grüße,
Don
__________________ Wege mit Herz sind die einzigen Wege, die es lohnt zu gehen.
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06.06.2007 10:57 |
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Cellulanus unregistriert
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Hallo Don,
Dank Dir für die Literaturtipps. Von Zumstein habe ich erst vor kurzem ein Buch bestellt, weil er mir in einem Fernsehinterview positiv aufgefallen ist. Dann kann ich bei nächster Gelegenheit also gleich mal reinschmökern, wenn ich mit meinem aktuellen Buch ("Geistheilung ist erlernbar - Tagebuch einer Schülerin") durch bin.
Viele Grüße, Cellulanus
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06.06.2007 11:22 |
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