Erlebnisse in der Kindheit
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Erlebnisse in der Kindheit |
kadel unregistriert
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| Erlebnisse in der Kindheit |
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Hi!
Als Kind fiel ich häufig in Trance. Am häufigsten vor dem Fernseher. Ich hatte eine Lieblingssendung und nur wenn deren Melodie erklang, flog meine Konzentration in den Fernseher hinein und ich in Trance davon. Manchmal war ich Jahre weg.
Ich habe immer geglaubt das dies ganz normal ist, das dies Erwachsene und Kinder so erleben.
Eine weitere Technik war das " AufdieBettdeckestarren". Dabei starrte ich auf eine Falte in der Bettdecke und innerhalb weniger Minuten verwandelte sich das Bett ins Zauberland mit Wesen, Farben, Geschichten...und ich mittendrin.
Dann gab es noch die langen Minuten. Diesen Zustand kann ich mir heute noch nicht so ganz erklären. Ich nahm dann alles in Zeitlupe wahr und manchmal machte mir dieser Zustand ein wenig Angst, weil es so ewig dauerte.
Ich dachte immer, das ist bei allen Menschen so und doch sprachen wir nie darüber. Ich habe mich gefreut über dieses Leben.
Mein Schlüsselerlebniss hatte ich mit meiner großen Schwester. Ich war 5 Jahre alt. Sie ist 14 Jahre älter als ich und war gerade im Begriff auszuziehen. Das gab eine Menge Stress für sie. Ich begriff das sie gerade gehen wollte und fühlte plötzlich eine Traurigkeit in mir. Ich woillte das sie bleibt und mit mir spielt. Ich machte Energiespiele, nur das keiner das merkte. Und ich merkte nicht das ich die einzige war, die die Energien spüren konnte. Ich verkroch mich unter einen Tisch und weinte. Da kam sie um mich zu trösten und legt mir eine Mark in die Hand. Dann ging sie schnell. Ich starrte auf die Münze in meiner Hand und konnte das einfach nicht verstehen. Das gab sie mir also für den Kummer welchen ich gerade verspürte. Das war ihr Ausgleich. Ich bin dann in den Konsum gegangen und habe mir Brausezucker gekauft. Das hatte ich zuvor bei den Kindern beobachtet das sie das tun und dabei Spass haben.Den Zucker habe ich mir dann auf der Zunge zergehen lassen und dachte dabei " Das ist es also was man hier SPÜRT, ein kribbeln auf der Zunge" das war nichts gegen die Welten in meinem Inneren. An diesem Tag hab ich verstanden das die Leute anders ticken als ich. Das war zwar auf dem gleichen Boden stehen, wir aber wie 2 Welten sind. Die eine Welt orientiert sich am Außen und meine Welt lebt von innen heraus. Ich erkannte da auch das alle Erwachsenen, auch meine Mutter, mir fremd sind....
Vielleicht habt ihr ja auch Erlebnisse solcher Art. Ob Indigo oder Kristall oder einfach nur ICH , das weiß ich nicht sicher.
Heute habe ich meine Tochter bei mir, die mir in vielen Punkten ähnelt und ich sehe auch wenn sie in Trance geht, so wie ich früher.
Liebe Grüße
kadel
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von kadel: 02.06.2007 10:31.
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02.06.2007 10:09 |
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kadel unregistriert
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Während der Schulzeit entwickelte ich mich zu einer Leseratte . Ich las am liebsten Märchen und phantastische Geschichten und auch hier tauchte ich oft richtig in das Geschehen ein und erlebte meine Bücher als Real. Niemand bemerkte meine Art zu lesen.
Je älter ich wurde, umso einsamer wurde ich auch. Am Ende war ich mit 12 Jahren depressiv, bald kamen die ersten Suizidgedanken. Ich fühlte mich nicht richtig auf dieser Welt, dachte ich sei verkehrt. Zu den Depressionen kamen Ängste aller Art.
Ich versuchte dann während meiner Jugend rebellisch von zu Hause auszubrechen. Das gelang mir auch und so wohnte ich mit 16 Jahren in einem Wohnheim. Hier ging es dann erst richtig los....Meine Zimmernachbarin versuchte sich umzubringen, Gewalt war an der Tagesordnung da eine Heimaufsicht nicht wirklich vor Ort war, Drogen kamen ins Spiel, Waffen....Nebenbei absolvierte ich meine Ausbildung und arbeitete mit 17 Jahren in einem Kindergarten. Ich habe mich sehr auf dieses Praktikum gefreut, da ich mich auf das Spiel der Kinder freute. Mit ihnen zu sein, zu spielen, war jedesmal eine freudige Erfahrung für mich und ich lies mich nur zu gerne in die Energien eines Kinderspieles fallen.Es hat was von Glückseligkeit und das genoss ich sehr.....
kadel
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03.06.2007 10:47 |
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Liebe Kadel
das ist eine schöne erfahrung die du machen konntest.
Du hast dir deine eigene Welt erschaffen ... um abstand zu gewinnen, deine innere Mitte zu finden.
Mit dem Umgang der Kinder hast du dich immer wieder in deine Welt zurück ziehen können, ohne das jemand etwas bemerkte. So hast du deinen Platz behalten, der dich in manchen Situationen vor viel Unheil bewahrt hat.
ich drück dich
LG Chrissi
__________________ Vertraue deinem Leben, es liebt Dich!
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05.06.2007 10:43 |
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Liebe kadel,
diese Trancezustände kenne ich auch aus meiner Kindheit.
Vor allem in der Schule hatte ich das oft um der Langeweile zu entfliehen.
Aber auch beim Spielen vergaß ich Raum und Zeit.
Ich weiß heute nicht mehr mit wem ich damals spielte, aber ich war niemals allein und hatte immer Spaß.
Auch heute noch nehme ich mir manchmal eine Auszeit und setzte mich in die Natur um einfach mal eine Stunde zu träumen.
In Liebe
Jürgen
__________________ Jürgen Becker Geistheiler - Merkaba
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06.06.2007 09:03 |
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Liebe kadel,
ich lese deine Zeilen mit gemischten Gefühlen: Auf der einen Seite liest es sich wunderschön, wie du so abtauchen konntest und deine eigene Welt hattest.
Auf der anderen Seite empfinde ich eine Art Traurigkeit über den Zustand deiner damaligen Depression und des Ausbrechens.
Ich denke, es muss schwer sein, wenn man sich " so anders " fühlt, als die meisten und dann obendrein noch irgendwie unverstanden. Es fehlen einem die Gesprächspartner und man wird ungewollt zum Revoluzer.Oder, wie in deinem Fall schleichen sich Suizidgedanken ins Leben.
Du bist in einer Zeit aufgewachsen, in der die " Fähigkeiten" noch nicht so verbreitet waren, man sich noch nicht so mit diesen Themen beschäftigt hat.
Deshalb hast du es --und auch alle anderen deinesgleichen-- eigentlich sehr schwer gehabt.
Heute sind diese Eigenschaften mehr verbreitet, wir als Eltern, gehen ganz anders auf unsere Kinder ein............ somit können sie sich unbeschwerter entfalten, weil sie sich offenbaren können.
Ich behaupte einfach mal, dass sie es etwas leichter haben, obwohl das auch wiederrum relativ ist.
Liebe Kadel, ich hoffe, du kannst heute etwas freier und ungezwungener leben und fühlst dich wohl auf der Erde---denn wir leben ja im Hier und Jetzt auf der Erde und nicht auf einem fernen Planeten.
Die Erdenbürger, die permanent diese " Sehnsucht " spüren, haben mein vollstes Mitgefühl. Ich verspüre diese Sehnsucht zum Glück nicht. Genieße die Natur von lady Gaia in vollen Zügen und möchte ( zumindest in diesem Leben) nirgendwo anders sein.
Danke, dass du dich uns offenbaren konntest.
Alles Liebe
Moquita
__________________ Glücklichsein und Liebe wird niemals weniger, wenn es mit anderen geteilt wird. :>)SARVA - ANTAH------------------ALLES IST IN UNS
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06.06.2007 15:26 |
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kadel unregistriert
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Hallo!
Ja, es war nicht immer leicht. Ich schreibe diesen Thread hier auch für andere die ähnliches erlebt haben. Man fühlt sich nicht mehr so einsam wenn man liest das es anderen ebenso ging.
Ehe ich anfing zu schreiben, hatte ich das was ich schreiben wollte schon seit 3 Tagen im Kopf. Und auch das Gefühl das es JETZT raus muss. Beim Schreiben erinnere ich mich plötzlich an Dinge welche ich weit verdrängt habe und Puzzleteile fügen sich zusammen.
Es gab Situationen, da war ich 8 oder 9 Jahre alt in denen ich bedroht wurde von geistigen Wesen. Ich hatte große Angst vor denen. Sie sahen aus wie kleine böse Zwerge und versteckten sich um mich dann zu erschrecken. Sie zerrten an mir, so das ich in ihre Welt hinüberglitt.Das wollte ich aber nicht und kämpfte das ich in meinem Körper bleibe. Sie drängten mich immer wieder aus meinem Körper heraus.Und es schien mir ein endlos Kampf zu sein. Solche Erlebnisse habe ich immer ganz schnell verdrängt. Hätte ich darüber nachgedacht, wäre ich verrückt geworden vor Angst also schnell weg damit....
Im Haus meiner Eltern wohnten auch verstorbene Seelen. Eine alte Seele saß immer im Keller. Sie war wie eine Kröte (so hab ich sie in Erinnerung). Sie wollte nicht weg aus unserem Keller. Sie behauptete schon ganz alt zu sein, schon lange vor unserer Zeit war sie da und werde auch bleiben noch ewig lange.
Dann gab es wieder schöne Erlebnisse.
Ich war verliebt in der 3. Klasse und machte einen Ausflug zu diesem Jungen. Ich klebte an seiner Fensterscheibe und konnte ihn so den ganzen Tag beobachten.
Wirkliche Hobbys hatte ich keine. Nur eines und das gelang mir nicht. Schon als ich 2 Jahre war, drängte ich darauf Menschen zu bauen. Ich wollte sie anfangs aus Seifenschaum machen. Das klappte aber nicht. Später hörte ich die Geschichte mit dem Lehm und zog los und besorgte mir Lehm. Aber nichtmal eine mickrige Vase habe ich geschafft. Gott muss wirklich ein Meister sein.
Liebe Grüße
kadel
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06.06.2007 16:14 |
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Nayeli unregistriert
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Einen lieben Gruß,
schön diese Thema, toll das du ihn hier hereinstelltest.
Dazu möchte auch ich ein Statement abgeben.
Ich kenne dies so ganz ähnlich.
In meinen ganz jungen Jahren ab dem 3´ten Lebensjahr kann ich mich erinnern,
lebte ich das ganze Sein in einem anderen Zustand.
ich lebte wie in einem Traum. Alles hatte seine Schwingungen, ich war sehr langsam und auch immer sehr vertieft in mir selbst.
Jedoch hatte ich deshalb in der "normalen" Welt sehr große Probleme, oder es wurde mir zu einem Problem gemacht.
Mit der Einschulung fingen diese Probleme bei mir an, ich vergaß sehr viel. für Hausaufgaben habe ich Stunden lang gebraucht. Ich bekam immer mehr angst vor diesen Emotionen der Menschen. Vor meiner Mutter auch selbst. da ich Stress und Ärger nicht einordnen konnte. Ich verkroch mich eigentlich ständig und weinte.
Ich wusste damit einfach nichts anzufangen. Dies dauerte bis zu meinem 16 Lebensajahr, wo ich die Schule damals endlich abgeschlossen hatte, denn nie kam ich mit den gleichaltrigen Menschen zurecht. ich musste mich immer fragen, was tun sie da nur um Himmels willen. ich konnte an ihren Bedürfnissen nicht teilhaben lassen. Und habe mich immer selbst für mich mit dem Himmel beschäftigt.
Denn da fühle ich mich, bis heute immernoch Zuhause
Alles Liebe euch
Nayeli
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12.06.2007 16:58 |
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Schreck lasse nach,bin auch ein Träumer und war es schon immer!
Ich stehe dazu,und versuche mich etwas mehr zu erden,will nicht so recht gelingen!
in liebe Dieter
__________________ Sind wir einmal Schüler und Lehrer und das im Wechsel,das Gefällt mir
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29.06.2007 23:01 |
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Nicolspatz unregistriert
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Liebe Kadel,
wenn ich das hier lese muss ich an meine Kindheit zurückdenken.
Ich war auch total verträumt und nicht von dieser Welt, war die absolute Leserate,und mein Vater zwang mich raus zu gehen und mit den anderen zu spielen,ich spielte aber nie,ich träumte nur...
Hm... das hat mir schon einige Schwierigkeiten gemacht, hab gelernt mich zu konzentrieren oder die anderen so zu täuschen,das sie schwören ich hör zu obwohl ich ganz weit weg bin...
Die einzigen dennen ich nichts vormachen kann sind meine Familie
Mein Kind hat das auch,viele Lehrer sprechen das auch an,tja... ich verstehe ihn,er wird seinen Weg finden und ich helfe ihm dabei.
Alles Liebe Nicolspatz
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30.06.2007 17:52 |
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Konia unregistriert
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Hallo Liebe Kadel,
Mir ging es ähnlich wie dir, doch ich kann mich an meine Kindheit nicht mehr so recht erinnern. ich hoffe, ich bekomme ein paar bilder von meiner Seele. denn ich will mich wieder erinnern! Ich habe schon ein paar erlebniss im Gedächniss...Von meiner Mutter weiss ich, das ich früher einen 6 sinn hatte. So sagte sie es.
Ich habe auch früher viel geträumt und viiiiiel gelesen. Was ich in der Schule gerne gemacht habe, malen und dabei träumen.
Ich habe aber so das gefühl, das mein leben erst jetzt richtig anfängt, ich lebe jetzt erst in vollen zügen - und bin froh!
Ich hab gerade gesehen, das du nur ein Jahr älter bist, als ich. Vielleicht sollten wir uns mal besuchen, wir wohnen ja so nahe beieinander!
Liebe grüße Sternenlicht
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04.02.2008 14:47 |
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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liebe kadel ich finde dein thema sehr schön, und es ist auch ein schönes gefühl sich mal wieder an die kindertage zu erinnern.
ich kann sagen auch von erzählungen meiner mutter das ich ein seltsames kind war
, ich war gewohnt mit erwachsenen zu sein, hatte angst vor kindern, spielte in meiner eigenen welt, redete und spielte nur mit erwachsenen und nur einem freund den ich an mein kinderherz lies. ich dachte mir geschichten aus, lernte sie aus büchern obwohl ich nicht lesen konnte fast aufs wort genau auswendig. mein dad war musiker und ich wuchs mit gitarren auf, und mikrophon. Als ich 4 war ca. sang ich meine eigenen reime und lieder zu seinem beat der gitarre. oft musizierten wir auf dem wiener marktplatz, er spielte und ich tanzte.
das war die glückliche zeit, bzw. einige meiner glücklichen erinnerungen. meine mama nahm damals "drogen", ich war oft bei ihr wenn sie kiffte oder ein bis zweimal lsd nahm. einmal lag sie so da, ich nahm ihre hand und sah durch ihre hand ihre bilder, ich wies sie darauf hin, wie schöne sachen sie doch sähe
.
ungefähr im selben alter, hat mein lieblingsspielkamerad, mein opa, ein nicht sehr kinderfreundliches spiel mit mir gespielt. er ist pädophil. ich liebte ihn sehr, merkte aber stück für stück das ich ihn immer mehr anders empfand. ich konnte ihm nicht mehr so nahe sein je älter ich wurde und desto mehr ich verstand was er mit mir im alter von 4 bis 5 anstellte. der heftigste schlag für mich, das menschen sich böses tun können. fühlte mich dann ausgenutzt, verletzt, ich verstand die welt nicht. ich begann mich zu isolieren.
meine mutter war nicht mehr meine mutter, mein dad nicht mehr mein dad, zu tief empfand ich dieses gefühl, jemanden zu lieben der im nachhinein so böse sein konnte. und da mein gefühl und meine empathie so stark war, fühlte ich sogar seinen schmerz als den meinen. ich vertraute mich niemanden mehr an, so richtig, spielte resigniert einfach die entwicklung mit die kinder halt so machen. oft hatte ich übelste ängste weil ich in einer art zwischenwelt zu leben schien. oft besuchten mich die dunklen, des nachts des tags. ich sprach mit meiner mama oft in der dritten person, und erzählte ihr die befehle und worte der dunklen.
mir wurde natürlich nicht geglaubt, meine eltern hatten ja selbst keine ahnung damit umzugehen. wenn das kind am tisch sitzt und weint " ich will nicht sterben mama". sie standen ratlos da, erklärten mir das das nicht möglich sei und alles ok sei, sie sagten sie passen auf mich auf. ich wusste aber das sie das nie taten, weil sie sie nie sahen, und so blickte ich nacht für nacht in die dunkelheit und weinte mich in den schlaf. zur selben zeit gehörte ich den zeugenjehovas an, ich mochte eigentlich nur immer ihre lieder mitsingen, hatte bibelstudium, aber irgendwann holte mich meine mutter mit 8 jahren da raus, ich war wegen oma zeugen jehova geworden, und als es mit 8 jahren endgültig rauskam was opa tat, hatte meine mama auch menschliche erklärungen wegen meinen ängsten, und sie tat das richtige.
meine nächtlichen kontakte blieben aber. ich entwickelte immer mehr meine eigene welt, ich konnte teils kein fernseher schauen, nachrichten im fernseher waren für mich wie horrorfilme, krankheiten im fernseher waren schrecklich. ich sagte immer "mama ich krieg das auch wen ichs anschaue".
diese isolation und noch dazu das ich keine freunde hatte, brachte mich dazu mir gedanken über dinge zu machen die kinder eigentlich eher mit spielen ausfüllen. klar spielte ich barbie usw. aber meine gedanken wurden tiefer, ich dachte oft über den sinn des lebens nach und konnte nicht verstehen das andere kinder in meiner klasse nicht so waren. wurde oft gemieden, ab und an mal ein paar freunde. da mein stiefdad viel geld hatte und ich immer tolle klamotten trug, hatten sie ja auch allen grund dazu neidisch zu sein, noch dazu war ich eine der kinder die immer auf den schulveranstaltungen auftrat, weil sie gut singen konnte. gehörte zu den kindern die zum vortragen und vorlesen berufen war, weil meine stimmpräsenz und meine lebendigkeit darin so kunstvoll und echt klang.
ich habe viel gesehen, viel gefühlt und sehr tief empfunden als kind aber mit niemanden drüber gesprochen, es war ja wie sie sagten nicht real. ich hatte aber meine freunde, meine geistigen, die immer mit mir sprachen, wenn ich im zimmer lag und weinte, ich sprach laut ihre worte "jenny alles ist gut, alles ist gut" und wiegte mich leicht. nachts machten sie mit mir ein spiel, damit ich nicht mehr so angstvoll einschlief, sie machten es das mein bett sich dreht, ich konnte den zeitpunkt bewusst bestimmen wenn ich angst hatte, ich fing dann z.b. an an eis zu denken. und hatte es blidlich vor mir. dann drehte sich das bett und wir flogen los. los in ein land wo die sonne schien, wo tiere spielten, ich sah giraffen und wolken und alles war schön dort. dann schlief ich ein.
ja meine kindheit war irgendwie seltsam aber sie hat mich eine menge gelernt und ich bin allem dankbar
nahlita
Ps: sorry das war soo lang jetzt aber ich hab mich gern mal wieder etwas präziser erinnert, wie gesagt danke für den thread liebes
__________________ Die Liebe ist & beinhaltet Erfüllung!
Nichts ist unantastbarer als die Seele eines einzelnen, ihr die Freiheit zu schenken ist das größte Teilen - sodass jeder aus sich selbst heraus strahlt
~Ich/Wir sind Schöpfer!!~
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06.02.2008 16:32 |
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Konia unregistriert
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Schön Nalitha,
Ich hatte in meiner Kindheit einen Freund, (echten) vom Kindergartenalter bis zu 5. Klasse. In der 5. musste er gehen, den mit uns beiden im Duo war es für die Lehrer nicht mehr auszuhalten. naja wir machten Gaudi im Unterricht.
Danach hatte ich zu diesem Jungen keinen Kontackt mehr.
Ich spielte früher gerne in der Natur, ich glaub ich spiete bis ich 14 war. Und behielt mein Kindliches verhalten bis heute! Darauf bin ich Stolz!
Es gibt mir viel, und läst mich unbeschwährt sein.
Liebe grüße Sternenlicht
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06.02.2008 16:43 |
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| RE: Erlebnisse in der Kindheit |
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Schön das du darüber reden kannst, ist der erste Schritt!
__________________ Sind wir einmal Schüler und Lehrer und das im Wechsel,das Gefällt mir
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06.02.2008 20:03 |
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