Gewalt an Kindern
Gewalt an Kindern |
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Alegria unregistriert
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Liebe Ingrid,
ja Gewalt gegen Kinder gehört auch verboten. Gewalt gegen Kinder beinhaltet für mich mehr, als eine Ohrfeige. In dieser Form sollte mehr verboten werden. Eltern die sich scheiden lassen, und ihren Frust über das Kind austoben. Kind darf dann Mama oder Papa nicht mehr sehen. Ein Kind wertet in der Regel nicht und liebt beide Elternteile. Ein auseinander reisen der Familie, hat sehr schlimme Folgen für ein Kind. Scheidungskinder und allein erziehende Mütter geraten in größte finanzielle Sorgen. Kinder müssen hungern. Väter die sich einfach der Verantwortung entziehen usw.
Mutter sein ist ein Außenseiter Posten. Familien mit mehreren Kindern werden als asozial abgewertet usw. Ich kann mich noch an eine Gegebenheit aus meiner eigenen Vergangenheit erinnern. Ich brachte Matthias in den Kindergarten. Das sagte die Leiterin des Kindergartens, Frau Freitag für das, dass sie 4 Kinder haben, sind die immer sauber angezogen. Ich dachte damals nur, man o man, ist doch wohl selbstverständlich. Familien und auch allein erziehende Mütter sollten gefördert werden
Wird aber in dem meisten Fällen nicht. Statt dessen sieht man im Fernseher gut betuchte Mütter die sich aufspielen gegen Minderverdienende Mütter. Es muss Marke super sein, abgetragene Kleider von Geschwisterchen ist verpönt.
Familien wo Mütter bei ihren Kindern sein dürfen. Wer heute heiratet und Kinder in die Welt setzt, hat eine große Verantwortung übernommen. Aber dieser Verantwortung entziehen sich viele. Sehen wir mal raus in unsere Jungend, was da los ist, ist nicht mehr normal. Mama und Papa müssen arbeiten gehen um die Kosten zu decken, unsere Schlüsselkinder hängen rum, keiner kümmert sich um sie. So war es in den letzten Jahrzehnten. Jetzt gibt es langsam Kinderhorte, die auf die Kinder achten bis 16:00 Uhr. Mütter kommen von der Arbeit und sollen dann noch die volle Kraft für Kinder aufbringen. Frau sein Mutter sein ist ein schwerere Arbeit. Dann noch der Beruf. Wenn ich mich jetzt selbst betrachte, was ist aus mir geworden, was ist eigentlich für mich übrig geblieben? Nichts!!!!!!!!!!
Beruflich keine Chance, kann nichts vorweisen außer eine dumme Mutter gewesen zu sein, die für ihre Kinder da war. Gesellschaftlich wieder abgestempelt.
Unsere Gesellschaft ist in meinen Augen Familienfeindlich. Kinder spielen? Wo? Sie sind doch meistens eine Last für die Außenwelt und viel zu laut. Am besten bringen wir fertige Kinder auf die Welt, die können dann gleich Arbeiten und für die Rentenkasse sorgen.
Jeden Tag gehen ein paar Tausend Kinder in die Futtergrippe um nicht zu verhungern. Tolle Gesellschaft. Ohrfeige verboten, aber hungern dürfen sie. Traurig ist das alles, wenn es unseren Kindern gut gehen soll, da müsste wesentlich mehr geschehen, tut es aber nicht, weil da ja jeder vielleicht was mit einbringen müsste. Geht doch schon los, wenn Familien steuerlich begünstigt werden soll, da schreit die Menge. Lohnsteuerklasse 2 für allein erziehende Mütter abgeschafft. Usw.
Eltern werden? Naja unter solchen sozialen Bedingungen sollte man sich das überlegen.
Die Verbote vom Staat sind lächerlich, weil sie im Grunde genommen nichts für Kinder tun.
Außer was? Gibt es Lehrstellen für unsere Kids? Obwohl im Gesetz festgelegt ist, dass jedes Kind ein Recht hat auf Ausbildung. Gibt es Arbeit? Wenn ja dann gehen die Kids für 6 Euro die Stunde arbeiten und verdienen im Monat wenn es hoch kommt 950.- Euro. Toll davon sollen sie leben, ein eigenes Leben aufbauen? Wir hatten Glück, dass Bernd sich selbstständig gemacht hat. Sonst hätten wir den Kids noch nicht mal einen Führerschein bezahlen können. Ohne Führerschein und Auto, können sie gar nicht arbeiten gehen.
Wenn man diese Umstände beklagt, bekommt man dann auf der Esoschiene zu hören alles Karma? Das ist dann der nächste Witz. Kinder erfahren seelische Grausamkeit, Kinder werden einfach um die Ecke gebracht usw. Wo ist die Wurzel dieser Probs?
Traurig für unsere Kids
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03.07.2007 10:54 |
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Anisha'anah unregistriert
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Nun muss ich aber auch mal meinen Senf dazu geben.
Gewalt gegen Kinder kann ja wohl nicht die Ohrfeige sein oder?
Meine Oma hat 10 Kinder gross gezogen, die alle mal nen
Arschvoll bekommen haben.
Keinem hats geschadet, keiner wurde zum gewaltbereiten Menschen.
Jede/r ihrer Töchter und Söhne sind einfach nur normale
verantwortungsbewusste Erwachsene geworden.
Wenn ich mir aber die Jugend von heute so ansehe, denke ich mal,
da wäre bei so einigen ne Tracht Prügel das einzige was geholfen hätte.
Meine Fresse, ich lebe auch noch obwohl ich Oma als "Mutter" hatte.
Tut nicht so doof, schaut euch lieber mal diese antiautoritär erzogenen
rotzfrechen Kinder an und sagt nun nicht, ihr hättet nie zugeschlagen bei euren Kindern, denn DAS glaube ich keinem BASTA
In Liebe
Tschajo
die das hier nur kopfschüttelnd verfolgt hat
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03.07.2007 11:22 |
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.....
vielleicht kommt es darauf an warum man geschlagen wurde?
Vielleicht kommt es wirlich darauf an.
Ich und meine Brüder... also ich emfand es immer als unsagbar ungerecht und erniedrigend.
Es war völlig sinnlos und hat mich in meiner Entwicklung stark beeinträchtigt.
Ich sehe es heute noch vor mir, wie meine Mutter meinen Bruder den Hintern mit einem Kochlöffel schlug und ich höre heute noch sein weinen und die laute Stimme meiner Mutter.
Jeder Schlag ist Gewalt, Tschajo, jeder Schlag... eine Ohrfeige ist ein Schlag ins Gesicht.
Gibt es etwas schlimmers für ein Kind?
Ja ich weiß ihr kommt jetzt sicher mit Liebesentzug und so Grausamkeiten... sicher gibt es immer NOCH schlimmeres und NOCH schlimmeres...
aber ein Schlag bleibt dabei immer noch ein Schlag.
Und jeder Mensch empfindet so einen Schlag anders.
Manche könne ihn womöglich wirklich gut wegstecken... doch wo hin? Frage ich mich da.
Ich sagte ja auch nicht, dass sie gewaltbereit würden... aber verletzt in ihrer Seele, über die man ja in der breiten Öffentlichkeit nicht redet.
Ich wäre vorsichtig mit der Aussage:
Keinem hats geschadet
Und diese "antiautoritären" Kinder, sind keine... sie sind nur alleine gelassenm weil Vater und Mutter arbeiten MÜSSEN, haben keine Verwandten in der Nähe die sich kümmern, früher waren die Familienverbänder viel stärker vertreten oder unter Nachbarn wurde auch öfter auf die Kinder aufgepasst. Doch heute stehen viel Jugendliche völlig alleine da und haben nur sich und ihre Kumpels und schaffen sich so ihre eigenen Gesetze.
Das ist ein heikles Thema, in dem viel Gefühl und Verletzungen mit eingebracht werden... auch von mir.
hab dich trotzdem lieb Tschajo
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~Wenn ich ausatme, atmet die Welt ein~
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03.07.2007 11:43 |
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Anisha'anah unregistriert
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Bea, sowas aber auch.
Dann waren alle Generationen vor uns Gewalttäter
Bleibt mal auf dem Boden und belügt euch nicht selbst.
Ich bleibe dabei, es hat keinem geschadet, siehe ich selbst
Und wieso sollten wir uns, trotz unterschiedlicher Meinugn nicht lieb haben?
In Liebe
Tschajo
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03.07.2007 11:50 |
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Finduilas unregistriert
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| Zitat: |
Original von Tschajo
Ich bleibe dabei, es hat keinem geschadet, siehe ich selbst
In Liebe
Tschajo |
liebe tschajo,
ich denke, hier kannst du NUR aus deiner position sprechen/bewerten und niemals über ein ganzes volk
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03.07.2007 11:52 |
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Merlin unregistriert
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Liebe Tschajo
Mal ehrlich, was bringt es tatsächlich diese Gewalt.
Sicher, auch ich wurde in der Kindheit mit dieser Art von Gewalt konfrontiert.
Auch mir ist in der Vergangenheit die Hand ausgerutscht und es tat mir in der Seele weh.
Habe in Gesprächen mit meinen Kinder geklärt, warum ich diesen Fehler gemacht habe und es sein lassen.
Es bereitet nur Schmerzen auf beiden Seiten.
Heute muß ich Erwachsenen was beibringen und es wäre wohl sehr seltsam,
wenn ich es mit Schläge versuchen würde.
Warum, weil sie Erwachsen sind?
Gelten da andere Rechte?
Sind sie mehr Mensch, weil größer?
Es erfordert einfach Geduld und das Eingehen auf den Menschen.
Ist halt anstrengender, aber das Ergebnis zählt doch.
Mir gefällt es auch nicht, wie Kinder einfach im Stich gelassen werden,
unter dem Deckmantel der antiautoritären Erziehung.
Macht Prügel es besser?
Ja, wir wurden auch erwachsen und gingen und gehen unseren Weg.
Aber wieviel hatten und haben wir da zu arbeiten, um zu sehen,
das wir gar nicht so klein sind, wie wir "klein" und in "Form" geschlagen wurden.
Sieh doch einfach hier in die Beiträge im Forum und frage dich mal, warum suchen wir Bestätigung,
warum fühlen sich viele hier einfach "klein"?
Licht und Liebe
Merlin
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03.07.2007 11:56 |
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Anisha'anah unregistriert
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Liebe Ingrid,
wenn ich das hier so lese, müssen nur verkorkste Kinder auf dieser Erde wandeln.
Da bleibe ich dabei und gut ist *sturguck* denn das wäre ja nu doch übertrieben. Alles Kranke nur weil geschlagen nö nö nö
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03.07.2007 11:56 |
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Anisha'anah unregistriert
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Nix Merlin, das ist ja schon fast ne Pauschalaussage.
In diesem Falle bleibe ich stur.
*Unverrückbar in meiner Meinung bleibt*
Hab euch trotzdem lieb
In Liebe
Tschajo
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03.07.2007 11:58 |
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ich hab auch ,abgesehen von seelischer, sehr viel körperliche Gewalt ertragen müssen und manchmal ist mir auch (besonders bei meiner Ältesten )die Hand ausgerutscht, aber mir hats hinterher furchtbar leid getan und ich hab mir vorgenommen,das selbsterlebte nicht weiterzugeben.
Ich hab an mir gearbeitet und habs geschafft,
Aber liebe Tschajo,auch wenn ich jetzt eins drauf krieg
du hast nicht ganz unrecht.Die Jugend
lichen von heute wissen genau,dass sie (zumindest viele davon)nicht mehr so bestraft werden wie wir damals.Drum erlauben sie sich auch sehr viel,besonders in den Schulen sind die Lehrer machtlos.
Da muss man wirklich mit Herz und Seele Lehrer sein,dass sie sich wohlfühlen und ernst genommen werden.Aber solche gibt es nicht viele.
Anm.Meine Oma hat immer gesagt:Kartoffel auf dem Feld muss man bearbeiten(hauen)damit sie wachsen und Kinder auch.
Ich bin eigentlich für gewaltfreie Erziehung,es geht auch anders,aber das ist ein sehr weites Thema
Liebe Grüsse
Aike
__________________ Der Liebe zu begegnen,ohne sie zu suchen,
ist der einzige Weg sie zu finden.
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03.07.2007 12:01 |
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Finduilas unregistriert
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| Zitat: |
Original von Tschajo
Liebe Ingrid,
Da bleibe ich dabei und gut ist *sturguck* denn das wäre ja nu doch übertrieben. Alles Kranke nur weil geschlagen nö nö nö |
...aja, dann ist also für dich gewalt eine lösung......
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03.07.2007 12:02 |
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Anisha'anah unregistriert
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Wenn Du Gewalt derart deffinierst von mir aus *schulterzuck*
Bin ja auch SM-ler
Kommt bestimmt daher, dass meine Oma mich genau 2 mal
verhauen hat.
Wurscht, mein Patenkind liebt mich heiß und innig trotz Arschvoll.
Man muss die Kleine schon pervers sein mit ihren mittlerweile 10 Jahren
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03.07.2007 12:13 |
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Früher gab es keine Gespräche sonder eine ins Gesicht.Ist ja auch einfacher seine Hand gegen einen Menschen zu erheben als mit ihm in Ruhe zu sprechen.
alles Liebe
Katlana
__________________ ~~~Ich bin die alleinige und vollkommene Kraft, die hier handelt. Daher hat jeglicher Anschein von Störung sogleich zu verschwinden.~~~
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03.07.2007 12:14 |
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Anisha'anah unregistriert
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Aike Deine Erlebnisse tun mir leid.
Aber wenn ich hier von Gewalt lese und ich von
einer Tracht Prügel rede, bei ich keinen blutig schlage
oder noch schlimmer verletze,dann setze ich das nicht mit Gewalt gleich.
Aber bei dem Thema scheiden sich die Geister, lasst es auf euch zukommen, wenn die Jungen die Alten killen nur weil man sie nicht mehr braucht
*total übertreib*
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03.07.2007 12:16 |
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Finduilas unregistriert
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in einem der letzten threats sind die emotionalen wellen hochgeschlagen und ich merke, wie unterschiedlich, GEWALT, verstanden wird....
natürlich hat jede/r eine eigene sichtweise zu diesem thema und nicht zuletzt aus eigenen erfahrungen und aus seinem ureigensten weltbild heraus..
mich würde interessieren:
wo beginnt, bei euch gewalt?
und was versteht ihr darunter?
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03.07.2007 12:24 |
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gewalt beginnt bei mir mit einem einbruch.
jemanden mit absicht auf der materiellen/physischen ebene verletzen.
merke gerade ich tue mich sehr schwer mit der antwort.... kann man das eigentlich in 2 sätzen beantworten?
bin auf weitere gespannt.
__________________ Liebe Grüsse
Raphael
[Wer etwas haben möchte, das er noch nie hatte, wird wohl etwas tun müssen, das er noch niemals tat
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03.07.2007 12:45 |
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Bei mir fängt gewalt dort schon an,sobald die Grenze des anderen missachtet wird,
damit meine ich nicht nur die körperliche gewalt,
manchmal sagt man auch jemand hatt gewaltigen erfolg,was ist das
positiv oder negativ
herzliche Grüße
Angelika
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03.07.2007 12:48 |
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Alegria unregistriert
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Liebe Tschajo,
eine Ohrfeige, ist in meinen Augen keine Gewalt. Gewalt ist etwas anderes. Ich sehe es wie du. Dann sind wir alle verkorkst und unsere Vorfahren waren alle Rabenmütter.
Verbale Gewalt wird hier nach wie vor einfach übergangen, obwohl dass auch Gewalt ist und mitunter schädlicher als eine Ohrfeige. Es ist mir unverständlich, wie man das verurteilen kann, aber der Rest wird einfach ausgeschlossen.
Zumal Jungs etwas ganz anderes suchen. Wenn sich die Eltern scheiden lassen, dann fehlt meistens der Vater. Die Mutter soll beide Seiten spielen, was schier unmöglich ist.
Es braucht beide Elternteile, die weiche Seite der Mutter und auch die dominante Seite des Vaters. Was nicht heißt das Vater schlagen muss. Wenn Frau nun ihre Kinder alleine groß zieht, wird es in der Pubertät ärger geben. Wenn Mutter dann nicht weiß wie sie sich zu wehren hat, wird sie Prügel beziehen.
Auch höre ich hier nichts über verbale Gewalt von den Usern, nur über Ohrfeigen. Ohrfeigen dürfen nicht sein, aber verbal darf man dann die Kinder fertig machen? Fertig macht uns die ganze Gesellschaft, noch mal Kinder die keinen Lebenssinn finden können, weil sie keine Ausbildung finden, oder weil die Eltern nicht das nötige Geld haben, mehr für ihre Kinder zu tun. Das wird hier völlig außer acht gelassen. Aber die Ohrfeige ist das schlimmste? Tut mir Leid wirklich abgehoben Tschajo. Muss dir recht geben. Es gibt keine Eltern die alles richtig gemacht haben, ob es nun eine Ohrfeige war, oder Worte die sehr verletzend sein können für ein Kind. Es gibt keine perfekten Kinder, genauso wenig perfekte Eltern.
Wenn ich in andere Länder schaue, wo Kinder mit fünf Jahre Schuhe putzen, damit Familie was zu futtern hat, kann ich das hier nur noch als abgehoben verstehen. Jede Mutter, oder normale Mutter, weint in sich, wenn ihr die Hand ausrutscht. Aber wegen einer Ohrfeige kommen unsere Kinder nicht vom Weg ab.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Alegria: 03.07.2007 13:10.
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03.07.2007 12:59 |
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Alegria unregistriert
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Jep Bea,
genau so ist es.
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03.07.2007 13:12 |
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Alegria unregistriert
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03.07.2007 13:32 |
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Sidonia unregistriert
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Ich sehe gewallt als zwei verschidene Arten an !
Die Ohrfeige die ich ich bekam oder auf den hinter wo mir mit dem
Teppichklopfer gegeben wurde hatte ich mit worte oder sonstwie
durch meine provokation bekommen.
Geschadet hatte es mir nie weil ich hinterher friedlicher war.
In der Schule bekam ich fünf mal am Tag von der Lehrerin Kopfnüsse versetzt
und sie benutze gerne ihren Siegelring dazu !
Fazit:
Ich hatte Angst in die Schule zu gehen und lernte aus
trotz nichts mehr,was mir nur mehr Schläge einbrachte
Heute duck ich mich nur vor jeder Handbewegung wenn diese nahe an meinem Gesicht herankommt,
panik kommt auf wenn die Person noch einen Siegelring anhat
Soviel zu Schulische erziehung
Heute ist es strafbar wenn die Kids
von den Eltern oder in der Schule
von der Lehrerschaft geschlagen wird.
In liebe
Sidonia
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03.07.2007 13:43 |
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Hallo ihr Lieben,
Gewalt beginnt bei mir dort, wo ich anfange Macht auszuüben.
Gewalt hat immer etwas mit Zwang, Dominanz und Unterwerfung zu tun. Sie setzt dort ein, wo die Vernunft versagt.
Es gibt unterschiedliche Akzeptanzgrade der Gewalt - zB ist die "Staatsgewalt" ein notwendiges Regulationsübel, das wir akzeptieren, wenn wir in dieser Gesellschaftsform leben wollen.
Als Erziehungsmittel ist Gewalt untauglich, denn hier ist der Hauptmotivator Angst. Es werden dann bestimmte Dinge nicht getan, aus Angst vor der Gewalt. Fällt diese Bedrohung dann aber weg, werden die Dinge doch getan, meist sogar noch viel schlimmer, als es ursprünglich der Fall gewesen wäre. Süchte, Ängste, Zwänge sind die psychischen Begleiterscheinungen.
Das Argument "ich wurde auch geschlagen, aus mir ist trotzdem was geworden" zeigt vor allem eines: Die Gewaltbereitschaft ist tradiert worden, wird als ok empfunden.
Es gibt keinen einzigen Grund, warum Gewalt bei der Erziehung sinnvoll sein sollte. Wenn Eltern nicht fähig sind, den eigenen Frust oder Streß auf andere Weise abzureagieren, wenn die Kinder nerven, wenn es nicht gelingt, auf andere Weise Grenzen zu zeigen, sollten diese Eltern mal anfangen, an sich selbst zu arbeiten, denn es sind *nicht* die Kinder, die nicht richtig ticken oder "schwererziehbar" (gemeint ist hier oft "dressierbar") sind. Die Kinder sind als schwächstes Glied in der Kette lediglich die Symptomträger.
Bei allem Möglichen müssen wir erst mal lernen und Prüfungen machen, bevor wir auf die Menschheit losgelassen werden... nur beim Kindererziehen darf jeder seine Neurosen ausleben. Das zeigt den Stellenwert der Kinder in unserer Gesellschaft.
Soweit mal meine 50 Cent zu dem Thema,
herzliche Grüße,
Don
__________________ Wege mit Herz sind die einzigen Wege, die es lohnt zu gehen.
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03.07.2007 14:40 |
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ach ja... noch was:
Wieso wird eigentlich immer "Gewalt" mit dem Negativbeispiel "anti-autoritär" gegenübergestellt? So als gäbe es nur diese beiden Möglichkeiten? Anti-Autoritäre Erziehung war mal so ein Trend in den 70ger und 80ger Jahren, der aber gründlich in die Hose ging, weil die meisten gar nicht richtig verstanden, um was es da ging.
Sehr viel sinnvoller halte ich zB eine nicht-autoritäre Erziehung, die auf Kooperation basiert. Anti-Autoritär fürht später zu großen sozialen Problemen...
herzliche Grüße,
Don
PS: Wer Literatur-Tipps braucht, dem empfehle ich an dieser Stelle mal die Gordon-Bücher (Familienkonferenz), die sind sehr praxisorientiert und zeigen, wie man es besser machen kann.
__________________ Wege mit Herz sind die einzigen Wege, die es lohnt zu gehen.
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03.07.2007 14:46 |
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Finduilas unregistriert
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ich möchte noch etwas an dons posting anhängen:
........der erziehungsstil, anti-autoritär wurde meistens mit laissez-faire (erziehungsstil) verwechselt.
Der Laissez-faire-Erziehungsstil korrespondiert mit dem antipädagogischen Erziehungsbegriff. Erziehung wird hier als eine nicht legitime Maßnahme gegenüber Kindern aufgefasst und dementsprechend unterbleiben zielgerichtete Erziehungsmaßnahmen. (wikipedia)
hier nachzulesen: google + wikipedia.org/wiki/Erziehung
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03.07.2007 15:15 |
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Finduilas unregistriert
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eine definition aus wikipedia....
Der Begriff "Gewalt" (eine Bildung | | |
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