Kaiserschnitt
Kaiserschnitt |
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Ich habe gestern bei Dr.House Rotz und Wasser geheult!!
Wegen dem doofen Kaiserschnitt.
Hatte doch auch selbigen und dabei ein super miserables Erlebnis.
Ich dachte, ich hätte damit abgeschlossen.
Doch da habe ich wohl weit gefehlt.
Ich sah, wie sie ihr den Bauch mit dem gleben Zeuchs (Desinfektion) einrieben und begann mich zu erinnern....
.... wie ich da auf dem OP-Tisch lag... nach fast 3 Tagen Wehentropf!!
Doch erst mal von Anfang an:
Meine Fruchtblase öffnete sich Termingerecht Morgens am 12. 12. 1995.
Ich rief Jürgen an, er kam von der Arbeit heim und wir fuhren in die Klinik.
Ich hatte keine Wehen. (leider)
Dort angekommenm Untersuchung, alles ok, Baby wohl auf.
Muttermund noch komplett zu.
Immer noch keine Wehen.
Ok, rumlaufen, baden, rumlaufen.... erste Wehenh setzen ein, aber sehr schwach.
Ärzte entscheiden, Wehentropf.
Der wirkt, ich bekomme künstliche Wehen... Muttermund geht bissel auf.
Weiter rumlaufen, baden...usw.
In der Nacht bekomme ich den Wehentropf ab, damit ich fit bin für den nächsten Tag.
In der Nacht passiert... nix.
Am Morgen, wieder Wehentropf, laufen, baden... quääälen!!
Es tut sich defintiv nix, der Muttermund bleibt geschlossen...
Baby geht es weiterhin blendet!!
Diese Tortour geht wieder bis in die Nacht... da die Ärzte im KH Weihnachtsfeier haben kommt dann alle halbe Stunde ein Arzt nach oben um zu schauen ob sich was tut... nix... seit fast 2 Tagen nur künstliche Wehen. aua
so gegen Mitternach wird eine PDA versucht... ohne mir den Wehentropf abzunehmen.
Wie bescheuert kann man sein!!
Klappt natürlich nicht, weil ich mich bei jeder künstlichen Wehe zusammenziehe.
Was der Arzt auch noch bemängelte, das Rindvieh.
Er versucht es 2x und erklärt mir dann, ein Notkaiserschnitt müsse jetzt getan werden.
Mir persönlich ist mittlerweile ALLES egal, ich unterschriebe alles Hauptsache die Sache bekommt endlich ein Ende... und dem Baby geht es immer noch blendent!
Ich werde für die OP vorbereitet und werde von Minute zu Minute nervöser.
Ich werde in den Fahrstuhl nach unten gerollt, Jürgen steht hilflos an der Tür und winkt noch...
und dann beginne ich zu hyperventilieren.
Unten im OP ist es eiskalt, ich beginne sofort zu zittern wie Espenlaub.
Der Arzt erklärt mir warum alles so kalt ist hier... weil sie keine Zeit mehr hatten alles vorzubereitet... mei, ich war da schon 2 Tage da und es war offensichtlich, dass ich keine eigenen Wehen bekommen werde, was ist da bitte schon UNVORBEREITET?
Naja... ich winde mich und hyperventiliere so vor mich hin, der Arzt meckert: Schnallt der Frau doch mal die Arme fest...
Boah Panik!! Und dann die Erlösende Maske... ich werde ruhiger, spüre wie ich hinüber wander und sehe... geometrische Muster vor mir, alles flirrt und flimmert und ich sage zu mir:
Aha, das ist also der Tod.
Und gebe mich ganz dem gefühl hin, jetzt zu sterben.
Höre noch ein Baby schreien und bin dann weg.
Als ich wieder erwachte ist natürlich alles gut verlaufen.
Baby wohl auf, ich mehr oder minder wohl auf und fertig wie ein zehner rettisch!
Man gibt mir Till in den Arm, doch bin ich zu schwach ihn zu halten geschweige denn ihn an mich zu kuscheln.
Und so sehe ich meinen Sohn erst nach einem Tag bewusst, als ich mich wieder erholt hatte.
Stillen klappte natürlich überhaupt nicht.
Es war alles viel zu stressig gewesen und überhaupt nicht Milcheinschussfreundlich gewesen.
Die Narbe, schmerzt höllisch, weil super groß, weil Till schon mit dem Kopf im Geburtskanal steckte, dementsprechend war auch seine Nase die ersten Wochen total schief.
Unter dem rechten Augenlid hatte er eine ganz feine Schnittwunde, weil ja kein Fruchtwasser mehr in der Fruchtblase war, mussten sie direkt an ihm selbige aufschneiden.
Und dass ich ihn noch hab schreien hören, lag daran, dass sie wärend die Narkose sich in meinem Körper verteilt, schon geschnibbelt wird, damit das Baby nicht von der Narkose betroffen ist und er schon von der Nabelschnur abgetrennt ist.
Tja... die geburt war alles andere als schön.
Und ich weiß seit gestern, dieses Trauma trage ich immer noch in mir.
Und Till wahrscheinlich auch.
Ich bekam nach der Geburt werde psychologische Hilfe angeboten noch wurde sonst mit mir darüber gesprochen.
Meine Schwägerin sagte nur lapidar... Mädel das haste nach eine Woche alles vergessen.
Tja, Till ist jetzt 11 Jahre alt und ich weine immer noch wegen dem Verlust, die Geburt nicht mit erlebt zu haben.
Und seit diesem Erlebnis mit dieser komischen Narkose, wo ich dachte ins Totenreich rüber zu latschen, seit dem, stelle ich mir in ganz schweren Stunden vor, wie es sei, wenn ich mich einfach hinlege um zu sterben... einfach die Luft anhalten und rüberwandern.
Das klappt natürlich nicht, weil der Selbsterhaltungstrieb dann doch zu ausgeprägt ist.
Aber der Gedanke ist da.
Und so würde ich wirklich gerne sterben.
Mich hinlegen und den Zeitpunkt selbst bestimmen.
Hinüber wandern.
uiuiuiui das ist jetzt sehr lang geworden.
Bussi eure Bea, die den Spruch, das war aber ne schwere Geburt, gut nachvollziehen kann *gg
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~Wenn ich ausatme, atmet die Welt ein~
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08.08.2007 18:47 |
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Hallo liebe Bea,
erstmal einen dicken
Die Leutchen, bei denen Du da in den Händen warst, waren wohl alles andere als "Halbgötter in weiß". Ziemlich unsensibel. Aber ich denke, es war die Sorge ums Kind und um Dich.
Mir ging es ähnlich. Ich war bei einer ganz normalen Untersuchung, bei der plötzlich festgestellt wurde, dass die Herztöne sich verlangsamen bei meinem Sohn. Dann ging alles ganz schnell. Ich bekam eine Spritze und die Herztöne normalisierten sich wieder. Dann kam ich an den Wehenschreiber. Es wurden künstliche Wehen ausgelöst. Als ich die gar nicht merkte, obwohl das Ding bis hinten hin ausschlug und es meinem Baby dabei schlecht ging, liess man das sein. Notkaiserschnitt.
Meine Güte, hatte ich Bammel! Ruckizucki wurde ich weinend in den OP geschoben und los gings. Mein jetziger Ex jammerte nur: "Ich wollte doch dabei sein". Egoist
Etwas nervös war das Personal auch, aber schließlich geht es bei sowas um Leben und Tod. Nicht umsonst sagt man (auch heute noch), dass eine Frau bei der Geburt mit einem Bein im Grab steht.
Die OP hat dann ziemlich lange gedauert. Später erfuhr ich, dass man mir so nebenbei noch einen Eierstock entfernt hat, der von einem Tumor umgeben und nicht mehr zu retten war. Er war nicht bösartig. Na, das ist doch was!
Zwei Tage später kam die ganze Verwandtschaft angerollt. Meine Schwester meinte nur lapidar: Du kannst ja gar nicht mitreden, das war ja "nur" ein Kaiserschnitt.
Das habe ich ihr lange nachgetragen.... Schließlich musste ich selbst erst mit dem Gefühl fertig werden, was mir entgangen war, nämlich dass 'mein Sohn aus mir herauskommt'. Ich habe mich lange nicht getraut, mit irgend jemandem darüber zu sprechen.
Aber ich habe es verarbeitet und heute sage ich, ich habe mein Kind im Schlaf bekommen
Freu Dich über Deinen gesunden Sohn und dass Du diese Geburt nicht erleben musstest. Wenn ich mir so die ganzen Horrorgeschichten mit Einreißen und Schnippeln und Nähen anhöre
, nein danke!
Liebe Grüße
bolly
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Der Mensch kann nur dann glücklich sein und sich sicher fühlen,
wenn sein Herz schneller fühlt, als sein Geist denken kann.
Sri Chinmoy
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08.08.2007 20:42 |
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Finduilas unregistriert
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liebe bea,
ich kann dich sooo gut verstehen,
auch ich hatte beim julian, vor 22 jahren, diese probleme....
die ganze schwangerschaft bereitete ich mich auf eine geburt nach "Frédérick Leboyer " vor.
mein arzt war der vorreiter von rooming in (es gibt mittlerweile einige bücher von ihm) und es gab damals in österreich nur 4 kliniken, in denen ich so entbinden konnte...
meine schwester (hebamme) unterstützte mich sehr darin und niemand sah eine komplikation, denn mir ging es super bis zum schluss...
ich ging ins krankenhaus, zum termin um eine kontrolle zu machen. sie behielten mich einige tage dort und dann wurde ich am wehentropf gehängt...
anschließend fuhr ich 14 tage tägl. in diese klinik um den wehentropf zu benützen... ich schlief und angeblich hatte ich wehen..
nach 14 tagen wurde ich wieder stationär aufgenommen...ich ließ julian aushungern, stiegenhüpfen etc... ich fuhr das ganze programm, nichts tat sich.. die hebammen kontrollierten das fruchtwasser und das war bis zum schluß...klar...keine gefahr für das kind... nur ich war schon mehr als fertig mit den nerven...
eines abends kam die oberärztin und stellte mich vor die alternative, entweder in 1 stunde kaiserschnitt, oder ich müsse die klinik verlassen, denn sie würde die verantwortung nicht mehr übernehmen...
meine schwester sagte.. geh heim, du bist noch nicht so weit, lass dich nicht fertig machen..
doch ich merkte, dass ich nur noch alles hinter mich bringen wollte und so sagte ich zu....
so wurde aus einer sanften geburt ein richtiger gewaltakt!!
mein exmann nahm den kleinen nach der geburt und blieb dann tag für tag im krankenhaus...
mir ging es sehr schlecht, ich fühlte mich vergewaltigt und genötigt...
ich hatte auch sehr starke schmerzen und wollte nicht mehr aufstehen, d.h. ich hatte eine riesendepression...
im nachhinein erfuhr ich, dass mein ex alle familienmitglieder anrief, da alle dachten, ich würde sterben...
die ärzte standen relativ hilflos da und nach 5 tagen kam ein arzt und sprach mit mir....
er sagte mir, dass er meine situation sehr gut verstehe und auch, dass mir "alles" genommen wurde.
er bot mir an, bei einer geburt nach leboyer dabeisein zu können, um eventuell einiges aufarbeiten zu können....
1 tag später kam diese frau, sie hatte bereits einen erwachsenen sohn und bekam einen nachzügler.. alle ausser mir durften in diesem zimmer bleiben und der arzt sass die ganze zeit neben mir.. die geburt dauerte fast eineinhalb tage und war das schönste erlebnis dass ich je hatte...
ich konnte wirklich etwas aufarbeiten und sehr viel mit diesem arzt und dieser mutter besprechen....
mein gynäkologe, war entsetzt über diese vorgehensweise im krankenhaus und sagte mir auch, dass es bei mir einfach noch nicht soweit war, da ich einen sehr unregelmäßigen zyklus hatte...
nur, ich hatte nicht mehr die kraft, wieder zu ihm hinzugehen und erneut in einem anderen krankenhaus von vorne beginnen....
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Finduilas: 08.08.2007 21:40.
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08.08.2007 21:33 |
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liebe bea,
ich empfehle dir, zusammen mit deinem heiler salkantay dieses trauma aufzulösen.
mit seiner hilfe kannst du dir deine thematik ansehen z.b. warum dein körper nicht für eine normale geburt bereit war; deine weiblichkeit ansehen.
__________________ Liebe Grüsse
Raphael
[Wer etwas haben möchte, das er noch nie hatte, wird wohl etwas tun müssen, das er noch niemals tat
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08.08.2007 22:58 |
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...mein dritter anlauf hier...
liebe bea,
ich könnte meine erfahrung mit niklas anschliessen...10 tage darüber...3tage künstliche wehen(ein tag nach hause)...ein mann der auf den schreiber schaut und meint: oh menn...gerade hattest du noch wehen...wo sind die jetzt???
...eine schwiegermutter die in kreissaal kam und uns "rund" machte, weil wir niemand informieren(-über was?)...pda...wehentropf...blase gesprengt...wasser grün...nun schnitt.
pda lag nicht richtig...als gebärmutter geöffnet wurde liess ich ein schrei ab...doch noch vollnarkose?? mann raus...ich fror wie ein schlosshund...biss zähne zusammen...die können mir doch nicht jetzt noch mein bewusstsein nehmen
ein paar stunden später sprach ich von einem geschwister.
ich habe in der beziehung einen total fantastischen mechanismus zur verdrängung erfunden/praktiziert...ohne den wäre meine seele gestorben.
dann habe ich letztes jahr die ausbildung zur reinkarnationstherapeutin gemacht. einer stellte hypothese in den raum: wenn die eigene geburt schwierig war, dann auch wenn man selbst gebärt?!...ich überlegte kurz und meinte ja, sehe ich schon so.
eine frau fragte mich, ob ich davon erzählen mag, ich meinte, wenn ihr zeit habt
...ich erzählte es schon immer, war nie ein problem...
...und dann kam ich in der erzählung an den punkt, wo sie schnitten...und mir blieb buchstäblich die luft weg. der lehrer sagte sofort ich solle es nicht aufhalten, sondern den schmerz in den bauch atmen............
da gingen zentner...ich wusste auch nie warum das erste schon ein kaiserschnitt war...erst nach dem zweiten wusste man, dass der zweite nicht durchgepasst hätte( kopfumfang 38.5cm)...
trotz kaiserschnitt hatte ich schon am 4-5tag milcheinschuss....ich wollte stillen und punkt.
jetzt muss ich schmunzeln, denn anscheinend ist mein wille gar nicht so unterbemittelt, wie ich immer dachte.
ja bea, ich weiss seeeehr gut was fehlt...denn das fehlt auch mir.
bea: ein paar fragen:
- von deinem geb.datum tag addiert mit monat und addiert mit jahr des kindes...ergibt das auch 4 bei dir???
- hat deiner auch eine thematik mit dem durchbeissen, wie schlechte zähne, mag nichts hartes, vll verdauung...probleme mit plötzlicher situationsänderung...???
...nur mal so gedacht...
ich drück dich lieb
tanja
__________________ in Liebe, Tanja
Die Liebe ist in mir, sie ist die Quelle allgöttlichen Seins.
<Tanja´s Pentagramm>
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08.08.2007 23:01 |
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Finduilas unregistriert
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| Zitat: |
Original von jesaja
...mein dritter anlauf hier...
ein paar stunden später sprach ich von einem geschwister.
ich habe in der beziehung einen total fantastischen mechanismus zur verdrängung erfunden/praktiziert...ohne den wäre meine seele gestorben.
ja bea, ich weiss seeeehr gut was fehlt...denn das fehlt auch mir.
bea: ein paar fragen:
- von deinem geb.datum tag addiert mit monat und addiert mit jahr des kindes...ergibt das auch 4 bei dir???
- hat deiner auch eine thematik mit dem durchbeissen, wie schlechte zähne, mag nichts hartes, vll verdauung...probleme mit plötzlicher situationsänderung...???
tanja |
hello tanja,
welchen mechanismus zur verdrängung hast du praktiziert?
ich hab grade bei meinen nachgerechnet... beide haben die zahl 5...
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08.08.2007 23:37 |
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Merlin unregistriert
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Hallo ihr lieben "Kaiserschnittmütter" *lach*
Also, ich habe meine zwei Jungs auch nur durch Kaiserschnitt auf die Welt gebracht (bekommen).
Mein erster Sohn war 12 Tage über der Zeit.
Das Problem war nicht er, sondern mein zu enges Becken.
Ich war in guten Händen und ich bekam keine Vollnarkose.
Den ersten Schrei hörte ich auch
und die Jungs wurden mir direkt nach der Geburt kurz auf den Oberkörper gelegt für den ersten Kontakt.
Trotz der guten Versorgung, fehlte mir lange die natürliche Geburt.
Aber wenn ich euch so lese, dann bin ich dankbar,
dass ich das wenig Mögliche in der Situation haben durfte.
Im wachen Zustand mitbekommen, das da mein Kind geboren wurde,
auch wenn ich es nicht gefühlt habe.
Licht und Liebe
Merlin
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09.08.2007 00:44 |
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liebe finduilas,
| Zitat: |
| welchen mechanismus zur verdrängung hast du praktiziert? |
...wenn ich das so genau wüsste...ich weiss nur es funktionierte, wenn auch nur eine zeitlang....all das was meine seele belastet(e)...wurde sofort in eine schublade abgelegt...sie quillte über, darauf stand: verdrängung...ungeweinte tränen...seelenschmerz...
aber ich war ja auch das reden nicht gewohnt...
...interessant finde ich, dass heute mein schreibkram sich stappelt, bis es nicht mehr geht...vll habe ich hier ein ansatzpunkt
| Zitat: |
| ich hab grade bei meinen nachgerechnet... beide haben die zahl 5... |
...dachte, das wäre spannend...magst mir per pn die daten nochmal geben??
mein zweiter war auch kaiserschnitt, aber da war ich anders vorbereitet....obwohl ich erst 2stunden vorher erfuhr, dass es anders nicht geht....anderes krankenhaus...nur meinen mann, den musste ich mitnehmen, aber diesmal sagte ich ihm: wenn du mich wieder so gut motivierst, gehst raus !!!!!!!!!!!
in liebe
tanja
__________________ in Liebe, Tanja
Die Liebe ist in mir, sie ist die Quelle allgöttlichen Seins.
<Tanja´s Pentagramm>
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09.08.2007 08:32 |
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Vielleicht könntet ihr aber mal bedenken daß ihr ein Baby bekommen konntet ! Auch wen es durch Kaiserschnitt war. Ich hätte alles gegeben wen ich überhaupt eins bekommen hätte.
Wie oft hab ich mir vorgestellt wie es sich angefühlt hätte, meine Tochter in mir zu fühlen, zu spüren wie sie wächst und ein Teil von mir ist.
Dann machte eine "liebe Arbeitskollegin" auch noch die blöde Bemerkung, daß ich mir "meine Familie gemacht habe". So mit dem gedanken, ein Baby anzunehmen ist doch viel einfacher als es selber zu bekommen. Niemand hatte eine Ahnung wieviel Schuldgefühle ich hatte einer Mutter das Kind genommen zu haben, wie minderwertig ich mir als Frau vorkam eben keines zu bekommen und noch vieles mehr.
Eigentlich dachte ich das Thema sein vom Tisch. Doch spür ich daß es für mich noch lange nicht erledigt ist und ich nur gut zugedeckt habe.
Tut mir leid wen ich vielleicht jemanden verletzt habe, aber ich mußte das loswerden.
In Liebe
Wolke
__________________ Schaue mit dem Herzen, denn das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar nach Saint-Exupery, Der kleine Prinz
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09.08.2007 09:06 |
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Finduilas unregistriert
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| Zitat: |
Original von Wolke
Vielleicht könntet ihr aber mal bedenken daß ihr ein Baby bekommen konntet ! Auch wen es durch Kaiserschnitt war. Ich hätte alles gegeben wen ich überhaupt eins bekommen hätte.
Wie oft hab ich mir vorgestellt wie es sich angefühlt hätte, meine Tochter in mir zu fühlen, zu spüren wie sie wächst und ein Teil von mir ist.
In Liebe
Wolke |
liebe wolke,
mag sein, dass du es so siehst...nur denke ich, jeder fall ist für sich gelagert und kann nicht miteinander verglichen werden...
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09.08.2007 09:25 |
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Ich weiß Ingrid, aber es ist einfach so über mich gekommen.
tut mir leid
LG
Wolke
__________________ Schaue mit dem Herzen, denn das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar nach Saint-Exupery, Der kleine Prinz
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09.08.2007 09:56 |
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liebe wolke das macht nichts...in jedem berührt es was anderes...
schaue es an...ja???
in liebe
tanja
__________________ in Liebe, Tanja
Die Liebe ist in mir, sie ist die Quelle allgöttlichen Seins.
<Tanja´s Pentagramm>
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09.08.2007 10:24 |
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Liebe Wolke,
Du hast vollkommen Recht mit Deinen Gedanken.
Lass Dich mal
Und natürlich kann man nichts miteinander vergleichen. Die persönlichen Schicksale, die jeder mit sich rumschleppt, sind für jeden schlimm genug.
Wölkchen, ich freue mich für Dich, dass Du einem Kind Liebe und Geborgenheit
schenken darfst, die es ohne Dich vielleicht nie erfahren hätte.
Auch ich empfinde es als sehr schlimm, wenn Menschen etwas Unüberlegtes dahersagen, was einen sehr verletzten kann. Das zeigt nur wieder, wie unsensibel so manche sind und vielleicht keine Erfahrungen in dieser Richtung gemacht haben.
Liebe Grüße
bolly
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Der Mensch kann nur dann glücklich sein und sich sicher fühlen,
wenn sein Herz schneller fühlt, als sein Geist denken kann.
Sri Chinmoy
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09.08.2007 10:40 |
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krischina unregistriert
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hallo ihr lieben kaiserschnittmütter
,
ich habe diese art der erfahrung zwar nicht gemacht, aber seid euch gewiss, ich fühle dennoch mit euch
.
bea
, es hat ja seinen grund, dass sich das verdrängte nun wieder zeigt und jetzt ist es an der zeit es zu erlösen. viel erfolg dabei
...
liebe bolly
,
zitat von bolly : Auch ich empfinde es als sehr schlimm, wenn Menschen etwas Unüberlegtes dahersagen, was einen sehr verletzten kann. Das zeigt nur wieder, wie unsensibel so manche sind und vielleicht keine Erfahrungen in dieser Richtung gemacht haben.
sei mir bitte nicht böse aber ich frage mich warum du die verletzung zulässt
. ich drück dich einfach mal
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09.08.2007 10:57 |
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auch mein sohn ist per kaiserschnitt zur welt gekommen.
ich hatte nicht einmal wehen, weil er den kopf nach hinten im nacken liegen hatte und dadurch nicht in den geburtskanal rutschte. wenn er auf natürlichem wege gekommen wäre, hätte er wahrscheinlich einen genickbruch erlitten (sagte der arzt).
vor langer zeit wären mutter und kind gestorben, da ein kaiserschnitt-eingriff damals gar nicht möglich war. somit bin ich dankbar, dass ich meinem sohn, der mich als mutter ausgewählt hat, das leben schenken durfte. die art und weise, wie er das licht der welt erblickte ist doch egal, hauptsache er hat keinen schaden erlitten.
als ich gegen abend aufwachte mit tierischen schmerzen und einer bluttransfusion am arm (gab nämlich komplikationen) war eine grosse traurigkeit in mir, ich war mutter, habe nix mitgekriegt und nicht mal mein kind gesehen. ich fragte meinen mann, was denn jetzt sei und ob unser kind gesund sei und vor allem ob es ein junge oder ein mädchen sei.
am nächsten tag hat man ihn mir erst gebracht. als er in meinem arm lag, da erst begriff ich das wunder. ein riesiges glücksgefühl durchströmte mich. es war mein sohn, auch wenn ich und auch er 24 stunden länger warten mussten bis wir uns spürten.
ich habe mich nie als "unvollkommene" mutter gefühlt, nur weil ich die geburt nicht miterlebte. es war doch zum wohle meines sohnes. und wenn es um die kinder geht, steht eine mutter doch gerne mal zurück.
__________________ Liebe Grüsse
Raphael
[Wer etwas haben möchte, das er noch nie hatte, wird wohl etwas tun müssen, das er noch niemals tat
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09.08.2007 10:58 |
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Original von Finduilas
[bei einer geburt geht es um beide,.....
wenn es der mutter nicht gut geht, geht es dem kind ebenfalls so und umgekehrt....
ich bin es mir wert, als mutter gleichgestellt zu sein
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das darfst du dir ja auch wert sein. man hat dich ja durch diese entbindung nicht bewußt gedemütigt. es wurde getan, weil es notwendig war. was verstehst du unter gleichgestellt???
durch die methode kaiserschnitt hat es das kind letztendlich wesentlich leichter zur welt zu kommen. es muss sich nicht "abrackern".
| Zitat: |
Original von Finduilaswas mir noch wichtig erscheint ist:
wurde ein kaiserschnitt geplant, oder ist es eine notoperation.....
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nein, er war nicht geplant. ging termingerecht ins krankenhaus. da sich nichts bewegte, wurde ich sogar geröngt und dort stellte man fest, dass mein sohn nicht durch eine normale geburt zur welt kommen kann. und ich finde es toll, dass durch den kaiserschnitt mein junge gesund zur welt kam.
__________________ Liebe Grüsse
Raphael
[Wer etwas haben möchte, das er noch nie hatte, wird wohl etwas tun müssen, das er noch niemals tat
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09.08.2007 15:13 |
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Finduilas unregistriert
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