Depressionen, Stress und Angst sind heilbar
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Depressionen, Stress und Angst sind heilbar |
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"Die neue Medizin der Emotionen"
Kurze Einführung
In den letzten Jahren hat sich in den Neurowissenschaften eine radikale Umwälzung vollzogen. Die neuen Erkenntnisse über das Zusammenspiel von Körper und Geist in eine »Medizin der Emotionen« zu überführen, ist das Ziel des Neurologen und Psychiaters David Servan-Schreiber, dessen bahnbrechendes Buch in wenigen Monaten zum internationalen Bestseller wurde.
Stress, Angst und Depression sind heilbar – und zwar ohne Medikamente und jahrelange Psychotherapie. Im Inneren des Gehirns befindet sich ein »emotionales Gehirn«, das alle Funktionen kontrolliert, die unser psychisches Wohlbefinden beeinflussen, und einen Großteil der Körperfunktionen wie Herz, Blutdruck, Hormone, das Verdauungs- und Immunsystem dazu. Ist das System im Gleichklang, wachsen uns ungeahnte Kräfte zu; gerät es aus der Balance, sind Stress, Ängste und Depressionen die Folge. Durch bestimmte Methoden, die auf den Körper einwirken, lassen sich die Mechanismen der Selbstheilung nutzen, über die das emotionale Gehirn verfügt.
Sieben solcher Methoden, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen wurde, stellt Servan-Schreiber in diesem Buch vor: Sie reichen von hierzulande kaum bekannten wie der Regulation des Herzrhythmus, der neuro-emotionalen Integration durch Augenbewegungen und der Synchronisierung der biologischen Uhr bis zur Neuinterpretation klassischer Ansätze wie Akupunktur, Bewegung, Ernährung und Formen »emotionaler Kommunikation«.
Mit dem Blick eines unkonventionellen Wissenschaftlers auf ganzheitliche Heilansätze weist David Servan-Schreiber der Behandlung der großen Volkskrankheiten unserer Zeit neue Wege.
Das emotionale Gehirn
Ohne Gefühle gerät das Leben aus den Fugen
Nehmen wir den Fall des von Eslinger und Damasio beschriebenen Patienten E.V.R. Der Buchhalter mit einem IQ von 130 – was ihn in die Sparte »überdurchschnittlich intelligent« platzierte – war ein geschätztes Mitglied seiner Gemeinde. Seit vielen Jahren war er verheiratet, hatte mehrere Kinder, ging regelmäßig in die Kirche und führte ein äußerst geregeltes Leben. Eines Tages musste er sich einer Gehirnoperation unterziehen, bei der sein Denk- und Wahrnehmungsapparat von seinem emotionalen Gehirn »abgekoppelt« wurde. Von einem Tag auf den anderen war er nicht mehr in der Lage, auch nur die banalste Entscheidung zu fällen. Für ihn ergab nichts einen »Sinn«. Merkwürdigerweise bewiesen Intelligenztests – die ja ausschließlich die abstrakte Intelligenz messen – einen nach wie vor weit überdurchschnittlichen IQ. Dennoch, E.V.R. wusste nicht mehr, was er den lieben langen Tag mit sich anfangen sollte, da er keinerlei wirkliche, »aus dem Bauch kommende« Vorliebe für die eine oder die andere Möglichkeit hatte; alle Entscheidungen verloren sich in endlosen Detailüberlegungen. Schließlich verlor er seinen Arbeitsplatz, seine Ehe ging in die Brüche, und er ließ sich auf eine Reihe zweifelhafter Affären ein, die sein ganzes Geld verschlangen. Da er keinerlei Gefühle als Richtschnur für seine Entscheidungen hatte, geriet sein Leben völlig aus den Fugen, obwohl seine Intelligenz unbeeinträchtigt blieb."...
Oh weh, ich hab das von einer Webseite kopiert und mitgebracht und weiß nun nicht mehr, von welcher. Ich hoffe, ich finde sie wieder, um Euch die Quelle angeben zu können.
Ah, da ist sie: Mentalpsychologie Netz (De-Ee).
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26.09.2007 12:52 |
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