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Das Gesetz des Karmas

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Solve et Coagula
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Das Gesetz des Karmas

Neunter Vortrag, der von Beinsa Douno am Mittwoch dem 26. April 1922 in Sofia, vor der Jugendokkultklasse gehalten worden ist.

Stilles Gebet

Für das nächste Mal schreibt über das Thema:”Der Platz der Schönheit in der Natur!”

Jetzt werde ich über das Gesetz des Karmas sprechen. Wer noch etwas mehr über diese Frage lernen will, der soll alles, auch das, was in anderen Sprachen wie: Deutsch, Französisch, Englisch oder Italienisch darüber geschrieben worden ist, lesen. Ich werde die Frage des Karmas aus der Sicht der göttlichen Wissenschaft behandeln. Das karmische Gesetz ist auf den Ausgang des Menschen aus Gott zurückzuführen. Und die Wirkung dieses Gesetzes beginnt mit der Polarisierung des Menschen, das heisst, mit der Entstehung der zwei Geschlechter, der zwei Pole auf der Welt. Die Polarisierung bedeutet die Spaltung des menschlichen Bewusstseins in positiv und negativ, in aufsteigend, oder absteigend, oder im höch -sten Grad ausgedrückt, in das Bewusstsein der Liebe und in das Bewusstsein der Weisheit. Das sind die zwei Pole im Menschen.

Ihr fragt:”Welches ist die Ursache für die Spaltung des menschlichen Bewusst -seins?” In jedem Individuum steckt ein Wunsch zum Beherrschen der Dinge und deshalb ist eine Spaltung des menschlichen Bewusstseins entstanden. Diese beiden Pole, welche man sich selbständig entwickeln hat lassen, haben sich geirrt und haben vergessen, dass sie zwei Seiten eines Ganzen sind. Also einmal gespalten, ist in ihnen ein innerer Wunsch entstanden, sich auf eine gedankenlose mechanische Weise gegenseitig zu erobern. Aber dort, wo eine gedankenlose, zwangsläufige Beherrschung der Dinge besteht, wird die Gewalt geboren. Als Kontrast dieser Situation erscheint die Natur, welche vom Menschen ein freiwilliges Opfer verlangt. Sie sagt: ”Der Mensch ist für den Menschen ein Bruder und soll sich für ihn freiwillig und aus Liebe aufopfern.

Jetzt werde ich die Bedeutung des Wortes “Opfer” aus okkulter Sicht bestim -men. Das Opfer hat die Bedeutung eines Gesetzes, für richtiges Wachstum und Entwicklung. Warum? Weil nur das was wächst, was sich entwickelt, blüht und Früchte gibt, kann sich aufopfern.

Kommen wir zur Frage des Karmas zurück. Wie ist das Karma erschienen, d.h. wie ist das Gesetz des Karmas erschienen. Als das erste Bewusstsein auf der Welt, das zweite Bewusstsein begrenzt hat, sind bereits die Bedingungen zum Erscheinen des Karmas entstanden. Ich werde diesen Gedanken mit dem folgenden Beispiel erläutern. Stellt euch vor, dass die Natur zwei gleichreiche und gleichintelligente Personen zusammengeführt hat, damit sie handeln. Sie brauchen einander, aber trotzdem entsteht in beiden der Wunsch, sich den Reichtum des jeweils Anderen anzueignen. Endlich schafft es der Eine, den Reichtum des Anderen zu erobern, sodass dieser ohne jede Mittel bleibt. Was soll dieser Mensch tun? Er muss zum Diener dieses Menschen werden, dem es gelang, sich den gesamten Reichtum anzueignen. Der Eine wird also zum Herrn und der Andere zum Diener. In diesem Sinn stellen die Herrn auf der Welt das erste Bewusstsein dar, welches mittels seiner Kraft die Oberhand über das zweite gewinnt. Die Diener aber stellen jene Kategorie von Menschen dar, deren Bewusstsein dem Einfluss des ersten Bewusstseins unterstellt ist. In den Dienern selbst, ist aber der Wunsch, Herren zu sein, nicht verschwunden. Sie wollen auch über den Anderen herrschen. Wenn deshalb ein Herr viele Diener hat, beginnen sie sich zu versammeln, sich zu organisieren, um auf den Sturz ihres Herrn hinzuarbeiten. Eines Tages fangen sie ihn ab, verprügeln ihn und auf diese Weise werden sie zu Herrn und er wird zum Diener. So, nämlich, wechselt auch das Bewusstsein der Menschen seine Rollen.

Indem ich jetzt über das Karma spreche, denkt nicht, dass ihr es auf einmal in seiner ganzen Fülle verstehen könnt. Ich frage euch, wie das Böse unter den Schülern einer Schule geboren wird. Das Böse wird dann geboren, wenn einer von den Schülern wünscht Herr zu sein und über das Wissen der anderen Schüler verfügen möchte. Das Böse wird auch dann geboren, wenn einer von den Schülern den Anderen etwas aufzwingen will. Er hat eine Idee und will diese Idee unbedingt durchsetzen. Oder jemand hat eine bestimmte Gewohnheit im Charakter und gewisse Kräfte, die er auch durchsetzen will. Der Schüler soll auf jeden Fall wissen, dass in der Natur ein Gesetz besteht, welches die Handlungen aller Lebewesen reguliert. Jeder Kraft hat sie eine Grenze gesetzt, bis zu welcher sie sich höchstens entwickeln kann. Sobald sie zu dieser Grenze kommt, treten bereits entgegen -gesetzte Handlungen auf. Solange die Menschen eure inneren, intimen Absichten nicht kennen, sind sie geneigt, auf euch zu hören und sich zu fügen. Wenn sie das Ziel eurer Absichten erfahren, beginnen sie gleich euch zu widersprechen und gegen euch zu wirken. Dieses Entgegenwirken entsteht aufgrund des Gesetzes der Selbsterhaltung, für die Erhaltung der eigenen Freiheit.

Also kann das Gesetz des Karmas nur dann reguliert werden, wenn der Mensch bereit ist, sich für die Anderen aufzuopfern, ihnen zum Diener zu werden und jedem Lebewesen das gleiche Recht zu geben. Das Recht, das ihr für euch wollt, das sollt ihr auch den anderen einräumen. Das Wohl, das ihr euch wünscht, das sollt ihr auch den Anderen wünschen. Jeder hat das Recht, seinen Verstand und sein Herz zu entwickeln und für die Stärkung seines Willens zu arbeiten, ganz unabhängig davon, ob er gebildet oder ungebildet, Diener oder Herr, reich oder arm ist. Das Wohl des Einen ist ein Wohl für alle, die Rechte des Einen sind Rechte für alle. Der Unterschied besteht darin, wer wie dieses Wohl und diese Rechte in seinem Leben anwenden wird.

Es besteht eine Gefahr für die okkulten Schüler. Sie verbirgt sich im sogenannt- en Vampirismus, d.h., dem Ausschöpfen der Lebenskraft eines Menschen. Das können nur diejenigen tun, welche die okkulten Gesetze kennen. Das ist aber absolut verboten. Die Schule in die ihr hier gekommen seid, verbietet das Schmarotzertum absolut. Das Ausschöpfen der Lebenskraft des Menschen, ist nichts anderes als Schmarotzertum. Wer sich das erlaubt, der wird die schlechten Folgen seines Ungehorsams erleben. Deshalb soll der okkulte Schüler hoch aufgeklärt sein, um die Kräfte, die er in sich entwickeln könnte nicht zu miß -brauchen.

Viele Schulen nähren in ihren Schülern den Glauben, dass die Kraft des Menschen in seinen Gedanken verborgen liegt. Das ist nur zeitweilig so. Die Kraft des Menschen ist eigentlich weder in seinen Gedanken, noch in seinen Gefühlen, oder in seinem Willen, das sind nur Äusserungen des Menschen, aber sie stellen noch nicht jene Quelle, aus welcher die Kraft kommt, dar. Es bleibt sich gleich zu denken, dass jede Äusserung der Liebe, die wahre Liebe in ihrer ganzen Fülle sei. Manchmal äussert sich die Liebe in der Form, manchmal noch ihrem Inhalt und manchmal nach ihrem Sinn, aber diese einzelnen Äußerungen sind noch nicht die Liebe in ihrer ganzen Fülle. Ich gebe euch einige Beispiele, damit ihr eine klare Vorstellung von der Liebe nach ihrer Form, ihrem Inhalt und ihrem Sinn habt. Zum Beispiel, da ist ein ertrinkender Mensch in einem Fluss. Am Fluss entlang kommt ein einfacher Arbeiter und als er den Ertrinkenden sieht, springt er gleich ins Wasser, fasst ihn bei der Hand und zieht ihn ans Ufer. Danach sagt er zu dem Geretteten:”Los, geh jetzt nach Hause!” Das ist ein Beispiel für die physische Äusserung der Liebe, der Lieb nach ihrer Form.

Zweites Beispiel: Auf der Strasse geht ein Mensch, der seit einigen Tagen nichts gegessen hat. Es begegnet ihm ein anderer Mensch, der in seinem Gesicht liest, dass dieser Mensch Hunger leidet und seit Tagen nichts gegessen hat Er hält ihn an und schlägt ihm vor, mit ihm nach Hause zu gehen, damit er etwas ißt. Zu Hause gibt er ein Festmahl und sagt dann zu ihm:”Jetzt kannst du gehen.” Das ist eine Äußerung der Liebe nach ihrem Inhalt.

Drittes Beispiel: Ihr lernt einen jungen wissbegierigen Menschen, der lernen und wissen erwerben will, kennen. Ihr seid Lehrer, habt einige Fakultäten absolviert und schlagt diesem jungen Menschen vor, ihm zu helfen und ihm Kenntnisse zu vermitteln. Ihr arbeitet mit ihm ein, zwei Jahre lang und nachdem ihr seht, dass er bestimmte Kenntnisse erworben hat, sagt ihr zu ihm:”Jetzt können sie selbst weiter lernen, arbeiten sie und sie werden Erfolg haben. Das ist eine Äußerung der Liebe nach dem Sinn.

Ich frage euch: Denkt ihr, dass, indem ihr dem Ertrinkenden eure Hand hingestreckt, dem Hungrigen zu essen und dem Ungebildeten Wissen vermittelt habt, sich das Leben völlig geäußert hat? Das Leben, wie auch die Liebe können sich nur dann völlig zeigen, wenn der Mensch in der Kausalwelt zu leben beginnt, wo einer für alle lebt und alle für einen. In dieser Welt ist das Wohl des Einen ein Wohl für alle, und das Wohl aller ein Wohl des Einen. Aufgrund dieses Gesetzes soll die Tätigkeit, wie auch die Freude und das Leid eines Lebewesens, wie klein es auch sein mag, heilig sein. Dieses Wesen kann eine Fliege sein, aber ihr sollt auch sie wie einen Menschen betrachten. Nur auf diese Weise kann Gott froh sein. Nur Gott aber kann seinen Blick auf die kleinen, winzigen Sachen richten. Die Menschen achten mehr auf die grossen Dinge. Weil ihr jetzt in die Schule gekommen seid, um zu lernen, darf es keinen Gedanken an und keinen Schatten von Lüge geben. Das Einzige, was man einem Schüler dieser Schule nie verzeiht, ist die Lüge. Alles kann man entschuldigen, aber die Lüge nie. Wenn es bis zur Lüge kommt, dann schützt euch davor, wie vor Feuer. Sie ist ein Prinzip, das den Menschen zu den Gegensätzen des Lebens bringen kann, von wo er sich nur sehr schwer zu befreien vermag. Wenn man in eine schwierige, ausweglose Lage gerät, bedient man sich der Lüge und sagt:”Ohne Lüge geht es nicht.” Nein, ohne Wahrheit geht es nicht, aber ohne Lüge geht es. Also schreibt euch die folgenden Sätze als wertvolle Lebensregeln auf:

Ohne Liebe geht es nicht,

Aber ohne Hass geht es!

Ohne Weisheit geht es nicht,

aber ohne Dummheit geht es!

Ohne Wahrheit geht es nicht,

Aber ohne Lüge geht es!

Wenn ihr das Entgegengesetzte behauptet und sagt, dass es ohne Lüge nicht geht, würde das bedeuten, dass die Lüge die Wahrheit gebährt und das ist nicht wahr. Wenn ihr sagt, dass es ohne Dummheit nicht geht, würde dies bedeuten, dass die Dummheit die Weisheit gebährt und das ist auch nicht wahr.

Wenn man vom karmischen Gesetz spricht, versteht man verschiedene Bezieh –ungen. Zum Beispiel: Diener und Herrn, Lehrer und Schüler, Brüder und Schwestern, Mütter und Väter – das sind immer karmische Beziehungen. Die Mutter und der Vater sind eine von den milderen karmischen Lagen. Laut dieses Gesetzes befinden sich alle Menschen in näheren oder ferneren Beziehungen zueinander, um mit sich abzurechnen. Die gegenwärtigen Menschen müssen diese Gesetze kennen, um richtig mit ihrem Karma zu Ende zu kommen. Ansonsten werden sie neue karmische Beziehungen untereinander in der Zukunft schaffen, die sie, wenn sie die Gesetze nicht kennen, berichtigen müssen. Wenn beispielsweise ein Herr seine Diener schlecht behandelt, wird er in der Zukunft zum Diener und sie zum Herrn. Er muss ihnen lange Zeit dienen, um seine Schuld abzutragen. So dass dann, wenn sich jemand fragt, weshalb er den Leuten dienen muss, er wissen soll, dass die Ursache dafür in seinerVergangenheit verborgen liegt, als er sich das Bewusstsein so mancher Menschen unterwerfen wollte, um sie zu Dienern zu machen. Das ist aber absolut verboten. Sich das Bewusstsein eines Menschen zu unterwerfen, das bedeutet, sich das Göttliche, das sich in diesem Menschen befindet, zu unterwerfen und es zum Diener zu machen. Das ist das einzig Unmögliche, was es auf der Welt gibt, dass man das Göttliche dem Menschlichen unterwirft.

Um mit seinem Karma Schluss zu machen, muss man an sich arbeiten, muss seine Gedanken und Gefühle transformieren, um sie zu verwandeln. Auch die Theosophen sprechen von einem hohen und einem niederen Manas, von einem hohen und einem niederen Bewusstsein im Menschen. Von einem geistigen und einem physischen Ansatz, sowie von zwei Polen im Menschen. Und genau darin besteht nämlich die Arbeit des Menschen an sich selbst, nämlich, sich von einem Pol zum anderen zu bewegen und zwar vom niedrigen zum hohen, aufsteigenden. Es ist auch tatsächlich bemerkt worden, dass, wenn man sich etwas mit den Gefühlen aneignen will, schafft man sich ein Karma. Wenn man den anderen Freiheit gibt, macht man mit seinem Karma Schluss. Wenn ihr von einem Freund verlangt, dass er euch liebt, euch seine Liebe kund tut, wird er um euren Kopf ein Halfter legen und euch von hinten mit einem Ochsenstachel pieksen und er wird euch fragen, ob ihr einverstanden seid, dass er euch auf so eine Weise liebt. Das bedeutet, dass man zwischen zwei Menschen ein Karma schafft. Ein fürchterliches Ding ist das Gesetz des Karmas. Selbst mit einem bitteren Wort, welches einem Menschen bei einer ungünstigen Zusammenstellung der Bedingungen gesagt worden ist, kann das Karma anfangen. Dieses Wort kann scheinbar zart und mit einem Lächeln ausge –sprochen werden, aber wenn es bitter ist, erzeugt es schon einen Effekt. Wie verpackt das bittere Wort auch gesagt werden mag, bringt es doch tausende von Bosheiten. Seid also aufmerksam auf jedes Gefühl und auf jeden Gedanken. Bevor ihr sie zum Ausdruck bringt, siebt sie, damit nicht etwas Unreines mit ihnen hervor-kommt. Wodurch werdet ihr sie abseihen? Durch Filter.

Aus der Sicht der okkulten Wissenschaft sind:das Herz, der Verstand und der Wille des Menschen Filter, mittels derer seine Gefühle, Gedanken und Handlungen gesiebt werde. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jede Handlung, sollen durch den Verstand, das Herz und den Willen des Menschen gehen, um gefiltert zu werden. Erst nachdem sie gefiltert wurden, können sie im Garten der Seele gesät und angepflanzt werden.

Um zu verstehen, ob zwischen zwei Personen ein Karma besteht, ist es nicht nötig, dass man unbedingt ein Hellseher sein muß. Auch ohne ein Hellseher zu sein, kann man verstehen, wie und wann ein Karma geschaffen wurde. Es genügt schon, dass die kleinste Abweichung vom Gesetz der Liebe eintritt, damit gleich eine Polarisierung des Gehirns entsteht. In der einen Halbkugel des Gehirns wird sich mehr Energie ansammeln und in der anderen weniger. Infolge dessen beginnt man sich zu erzürnen und seinen Freunden Grobheiten zu sagen. Wenn zum Beispiel in der linken Halbkugel des Gehirns mehrEnergie angesammelt wird, wird der Mensch sehr liebenswürdig und höflich. Aber das ist keine natürliche Angelegen -heit. Bei dieser Situation bemerkt man, dass sich die Muskel der rechten Seite des Gesichts zu verkürzen beginnen und schrumpfen. Und dann bemerkt man im Gesicht dieses Menschen ungewöhnliche, unharmonische Zuckungen, welche auf disharmonische Gedanken, Gefühle und Handlungen zurückzuführen sind.

Wenn diese unwillkürlichen Bewegungen des Gesichtes längere Zeit andauern, kann es passieren, dass der Mund des Menschen krumm wird, weil sich die Muskulatur der einen Seite des Gesichtes verlängert und die der anderen Seite verkürzt. Es vergeht keine lange Zeit und wir sehen, dass das Karma seine Spuren hinterläßt, entweder im Gesicht, bei den Augen, oder anderswo. Wenn man sich zum Beispiel oft der Lüge bedient, so werden verschiedene Muskel des Gesichtes kürzer und der Strahl der aus den Augen kommt, fällt hinunter zum Zentrum der Erde. Wenn man sich dann im Spiegel anschaut und sieht diesen Strahl zur Erde hinunter gerichtet, gefällt man sich selbst nicht.

Indem ihr jetzt von der Schönheit schreibt, sollt ihr wissen,dass sie der inneren Harmonie des Menschen zu verdanken ist. Um diese Schönheit zu erwerben und zu erhalten, soll der Mensch besonders rein sein.

Hier bitte weiterlesen:


edit jeriko: keine links ab dem 30. posting. ausserdem ist das ein link in ein forum. man muss sich registrieren und diesen text weiterlesen zu können.
20.10.2007 19:14
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Tide
unregistriert


RE: Das Gesetz des Karmas Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Solve et Coagula


Ihr fragt:”Welches ist die Ursache für die Spaltung des menschlichen Bewusst -seins?” In jedem Individuum steckt ein Wunsch zum Beherrschen der Dinge und deshalb ist eine Spaltung des menschlichen Bewusstseins entstanden.


Hi Baphomet,

ich lese ungerne so lange Texte, wenn sie nicht meine eigenen sind. fröhlich

Darum hier mal eingehakt.

Schon das Kleinkind hat einen Wunsch zu beherrschen, da ist das Bewusstsein aber noch ganz. Mama gehört MIR! attacke fröhlich

Ich finde, man könnte eher sagen, der Verstand verliebt sich in seine Worte, weil sie die Dinge beherrschen. Er beherrscht die Welt, ja, er schafft sie genauso wie er beschaffen ist.

Doch das kommt von Gott. ( i.e. göttliche Natur, also sachlich) Es kann nicht außerhalb sein, die Fiktion ist die Macht und das Ausserhalb.






Diese beiden Pole, welche man sich selbständig entwickeln hat lassen, haben sich geirrt und haben vergessen, dass sie zwei Seiten eines Ganzen sind.

Haben sich geirrt? Welche Pole? Der Herrscher und die leidende Leberwurst? fröhlich



Also einmal gespalten, ist in ihnen ein innerer Wunsch entstanden, sich auf eine gedankenlose mechanische Weise gegenseitig zu erobern.

Polare Kräfte, YIN und YANG, sie bedingen sich, die tanzen. Sie entstehen aus dem EINEN, dessen Ursprung unnennbar ist, und gebären DAS DRITTE.

Die Freiheit!

attacke fröhlich

LG
20.10.2007 19:39
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erstmal herzlich willkommen,

ich weiss nicht wer Beinsa Douno ist, aber dieser text erinnert mich an die "heilige inquisition" alles im namen der liebe.

karma ist nichts schlimmes oder böses, karma IST.

wenn wir manche erfahrungen, die wir uns in einem bestimmten leben vorgenommen haben, nicht schaffen oder nicht in der intensität wie geplant, dann nehmen wir das in eines der nächsten leben mit, muss nicht gleich das darauffolgende sein.
das ist weder gut noch böse, es sind erfahrungen, empfindungen, erlebnisse die gemacht werden wollen.

mit den worten


Zitat:

Ohne Liebe geht es nicht,

Aber ohne Hass geht es!

Ohne Weisheit geht es nicht,

aber ohne Dummheit geht es!

Ohne Wahrheit geht es nicht,

Aber ohne Lüge geht es!


kann ich so überhaupt nichts anfangen

solange wir in der dualität leben, brauchen wir beides, ohne hass (der eigentlich angst ist - das gegenteil von liebe ist angst, nicht hass) kennt man die liebe nicht, ohne lüge die wahrheit nicht. und wer kann sagen was weise und was dumm ist - das ist für mich mehr als subjektiv.

wie ein pendel schwingen wir von licht zu schatten, von liebe zu angst; verweilen wir auf einer seite zu lange wird sich das postwendend dementsprechend auf den anderen pol auswirken. optimal wäre es in der mitte - beides miteinander vereint.

es stimmt auch nur bedingt, dass je älter die seele ist, die spiritualiät umso höher ist. auch alte seelen haben mitunter noch erfahrungen zu machen, die sie besser ohne spirituelles erwachen in der dualiät machen können.

-------------------

ich würde mich freuen, wenn du deine eigene meinung zu diesem text abgeben würdest.

__________________
Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze.
Ist es einmal zerstört, so kommt es so bald nicht wieder.

(Otto Fürst von Bismarck)


Jeriko
20.10.2007 22:12 Jeriko ist offline E-Mail an Jeriko senden Beiträge von Jeriko suchen Nehmen Sie Jeriko in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Jeriko in Ihre Kontaktliste ein AIM-Name von Jeriko: Skype:Jeriko1974
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