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Dieters erste Erfahrungen

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Quelle: Dieters geistiges Eigentum

Im Chat haben wir uns gestern abend geeinigt, dass Dieter mir seine ersten Erfahrungen schickt, damit ich sie hier einstelle.
Hier kommen sie:

Ja, es ist wie es ist, es gibt mehr als das wir mit unseren irdischen Augen erfassen können!
Es gibt sie die Seele!
Erste Erkenntnisse sammelte ich in einer Krankenstation in Schlüchtern.
Ich verfügte damals schon über das Geschenk der Geistigen Heilung und stand ganz am Anfang
meiner persönlichen Entwicklung.
Ich arbeitete mit Roland auf energetischem Weg und versuchte Ihm seinen Leidensweg erträglicher zumachen. Mit der Hoffnung auf eine Genesung.
Mein Freund der Pförtner.
Robert, der Vater meiner Freundin war im Krankenhaus um mit Medikamenten seinen Blutdruck eingestellt zu bekommen. Wir hatten gerade Urlaub, den wir bei mir im Önerland, wie die Oberhessen zu sagen pflegen, zu verbringen. Ein Krankenhausbesuch bei ihrem Vater war angesagt. Meine Freundin ist in Sannerz, einem kleinen Dorf im Sinntal zuhause. Am nächsten Tag fuhren wir nach Schlüchtern in das Krankenhaus, um .ihren Vater zu besuchen. Den Ärzten war es in der Zwischenzeit gelungen den Blutdruck ihres Vaters soweit zu stabilisieren und mit Medikamenten einzustellen. In der Cafeteria erzählte mir Patricia, von Roland, der im angegliederten Altersheim des Krankenhauses lag.
Roland hieß der alte Herr, den sie besuchen wollte.
Roland war in den letzten Jahren seines Arbeitslebens Pförtner in diesem Krankenhaus.
Wie mir meine Freundin erzählte, war er ein Engel auf Erden, er unterhielt sich mit den Patienten und lieh ihnen sein Ohr.
Wenn erforderlich nahm er diese auch mal in den Arm und gab ihnen damit das, was ein jeder Mensch braucht und auch sucht, Nähe und Geborgenheit.
Einige Jahre sind ins Land gegangen.
Roland, unser Engel auf Erden, ist in einem Altersheim und an einer unheilbaren Krankheit erkrankt. Für meine Freundin ist der Zeitpunkt gekommen um Roland das zurückzugeben, was er ihr vor Jahren gegeben hatte, Liebe und Trost. Gemeinsam mit ihrem Bruder besucht sie Ihn auf seinem Zimmer. Sie berichten mir, das die Freude des Wiedersehens, sehr groß war und das er schon lange auf einen Besuch von Ihr gewartet habe. Sie möchte Ihn nun regelmäßig Besuchen und ich frage sie ob ich sie begleiten darf?
Eine Woche später
Wir fahren mit dem Fahrstuhl in die zweite Etage des Altersheimes klopfen an der Tür und betreten Rolands Zimmer das er noch mit einem anderen Bewohner teilt. Rolands Gesundheitszustand hat sich verschlechtert, er erkennt meine Freundin nicht mehr und begrüßt sie nicht mehr mit den Worten „Na Patricia mein Stern wie geht es Dir“. Sein Sohn, und Rolands Bruder sind bei Ihm auf Besuch. Sein Sohn ist rührend bemüht um Ihn und füttert ihn wie ein kleines Kind. Er verabreicht ihm sein Abendessen, während dessen spielt Roland mit seinem blauen Handtuch. Er versucht es korrekt zusammen zulegen, immer und immer wieder. Mit seinen getrübten Augen, versucht er seine Umwelt wahr zunehmen. Gott hat mir die Gabe gegeben Energie auf Menschen übertragen zu können. Ich frage seinen Sohn ob er schon von solchen Dingen gehört hätte. Er bejaht dies und erzählt uns das seine Familie und er es in Erwägung gezogen hätten einen Heilpraktiker zu Rate zu ziehen. Ich bitte Ihn um seine Erlaubnis ihm Energie übertragen zu dürfen, er hat nichts dagegen. Nach einem gewissen Zeitraum beginnt die Energie zu wirken. Das Leben beginnt verstärkt in Ihn zurück zu kehren. Seine Haut wird straffer und ist besser durchblutet, seine Augen werden klarer, er wirkt wacher und mobiler. Er sucht meine Hand und beginnt sie zu streicheln, die Energie fließt in seinen im Bauchraum. Zu guter Letzt deckt er seinen Bauchraum mit einem blauen Handtuch ab. Ich habe den Eindruck, das ihm diese Energiegabe gut tut, und das er mit dem zudecken den Effekt der Energiebehandlung verstärken will. Zum Ende der Energiegebung sondiere ich die Einstiegspunkte im Kopf und lasse die Energie hineinfließen. Ich will es nicht als Wunder bezeichnen, es ist bestimmt auch keines. Mit all seiner Kraft gelingt es Ihm die Worte Patricia mein Stern zu sagen. Wir sind alle überrascht und gerührt darüber.
Eine Woche später.
Bei einem erneuten Besuch bei Roland stellen wir fest das er nicht mehr ansprechbar ist und sich scheinbar auf dem Weg ins Andersland befindet. Ich stellte mir die Frage, ob es sinnvoll sei, ihm nochmals Energie zuzuführen und was ich damit bezwecken würde. Ich begrüße Ihn, reden kann er nicht mehr, aber seine Lippen formen ein unübersehbares Hallo. Ich gehe in ein Zwiegespräch mit Gott und ich komme zu dem Ratschlusses, ihm Energie übertragen zu dürfen. Nach der Energieübertragung verabschieden wir uns, mit dem Versprechen wieder zukommen.
Eine Woche später
Wir kommen am Altersheim an, eine ältere Dame klagt uns ihr Leid, das denn keiner Zeit für sie habe. Sie suche einen Gesprächspartner, mit dem sie sich unterhalten könnte, sie würde sogar Geld dafür bezahlen. Ich bin über diese Trostlosigkeit sehr erschrocken. Ab ins Altersheim auf das Abstellgleis, das sind die Gedanken, die mir durch den Kopf gehen. Ich möchte meine Gedanken und mein Gefühl an dieser Stelle nicht preisgeben und nicht tiefer darauf eingehen. Nach dem Besuch bei Roland, ist Patricia sehr erschüttert und traurig
Rolands Reise ins Andersland!
Ich habe Roland bei den Sitzungen die ich ihm gegeben habe versprochen, das er mich auf energetischen Weg anrufen kann. Und er mit meinen geistigen Beistand rechnen könne, wenn er diesen bräuchte. Gedanklich sind wir sehr oft bei Roland, und machen immer dann wen wir das Gefühl haben, das er mentale Unterstützung braucht eine Meditation, die ihm auf seinem schon vorgezeichneten Weg in das Andersland zu gehen, helfen soll. Eines Abends ich liege in meinem Liegestuhl und döse so vor mich hin, wird mir ganz kalt an den Beinen. Ich weis absolut nicht was es zu bedeuten hat und beginne dem inneren Ruf der mich erreicht hat zu folgen. Nach meiner Anbindung zu Gott, werden meine Hände geführt, es sind nicht mehr meine Hände, eiskalt sind sie geworden und sie werden von einer anderen Kraft gesteuert, der Göttlichen. Ich sehe mit meinem dritten Auge ein rotes Etwas das für mich aussieht wie ein kleiner roter atmender Ball. Meine Freundin Patricia, die eine begnadete Seher- und Heilerin ist und die einen sehr starken Draht zu den himmlischen Gefilden hat, klärt mich später darüber auf, das ich an Rolands Herz gearbeitet hätte und er doch noch unbedingt den Kalten Markt in Schlüchterner erleben wolle. Am nächsten Abend meldet sich Roland erneut und ich sehe das die Energie heute in seine Wirbelsäule geht und die Geisthelfer kräftigst daran arbeiten irgendwelche Bahnen oder sollte ich besser sagen Meridiane zu beleben. Es wird ruhiger um Roland.
Eine Woche später, in der Nacht so gegen vier Uhr in der Frühe wache ich auf und ich spüre das ich gerufen werde. Ich beginne eine Meditation, ich spüre es ist Roland. Wie ein Blitz fährt es in meine Brust ein und schießt in meinen Körper und lässt mich in meinen Grundfesten erschüttern.
Ab meiner Brust bis in meine Fußzehen stehe ich unter Schock, es lässt meine Adern und mein Blut gefrieren.
Ich weis nicht was mit mir passiert ist und ich fange an zu beten und zu bitten, das dieses was meinen Körper besetzt hat, was immer es auch sein mag mich wieder verlassen soll und ich keinen Platz für diesen Teil hätte und es gefälligst ins Licht gehen sollte. Nach einer gewissen Zeit der Anspannung schlafe ich wieder ein und versuche meine verloren gegangene Energie auf energetischem Wege zu ersetzen. Mein Engel auf Erden, Patricia, hat wie jeden Morgen den Frühstückstisch gedeckt und versucht auf diesem Wege meine Lebensgeister zu wecken. Der Versuch scheitert kläglich, ich rufe in meiner Firma an und bitte um einen Tag Urlaub, da ich mich nicht in der Lage befände meiner Arbeit nachgehen zu können. In dieser Nacht habe ich gedacht unser Freund Roland hätte uns verlassen und seine Seele hätte zuflucht bei mir, in meinem Körper gesucht. Zum Glück war es nicht so!
Meine Mutter ist es, die mir in dieser Situation weiter hilft und mir erklärt man würde nicht auf einmal Sterben und das dies ein Prozess sei, der über Wochen und gar länger gehen könnte.
Eine Woche später meldet sich Roland erneut und holt sich die restliche ihm noch zustehende Energie. Im Herzen fährt seine Energie ein und räumt meinen inneren Raum nach oben bis unter meine Haarwurzeln aus.
Ich bekomme Besuch von Thomas einen begnadeten Seher. Wir machen an diesem Abend eine Meditation zu Dritt. Wir wollen Roland die Angst nehmen und ihm Mut machen den Schritt ins Andersland zu tun. Patricia und Thomas sehen wie Roland von einem kleinen Jungen namens Johannes, dem Sohn Patricias an der Hand geführt, die Treppe betritt und sich bis auf die höchste Stufe führen lässt. Den Schritt ins Andersland schafft er an diesem Abend noch nicht.
Ich selbst sehe Roland auf einem Berggipfel ankommen und stehend in das Licht des Andersland sehen. Den Schritt hinein in das Andersland ist an diesem Abend von der göttlichen Vorsehung noch nicht geplant.
Eine Woche später:
Patriciawochende ist angesagt.
Montag Abend bei einer Meditation geht Roland wieder diesen Weg und kehrt kurz vor erreichen des Anderslandes um. Thomas hat sich für Donnerstagabend angesagt. Ich mache eine Sitzung mit ihm und begebe mich danach geschafft in mein Bett.
In dieser Nacht träume ich von Thomas.
Er steht wie er leibt und lebt neben mir um mir folgendes zu berichten, er sagt mir Wort wörtlich: Der alte Mann ist nicht mehr!
Ich werde verwundert wach und stelle mir die Frage, was den nun mit mir los sei, ohne eine Antwort zu bekommen, drehe ich mich nach der anderen Seite um und schlafe weiter. Ich frühstücke morgens und habe den nächtlichen Zwischenfall vollends vergessen.
Freitags nach der Arbeit ruft mich meine Freundin Patricia an, um mir mitzuteilen, das Roland gegen halb zwei Mittags verstorben sei. Bevor sie mir diese Nachricht unterbreiten kann, erzähle ich ihr das Thomas mir berichtet hätte das Roland gestorben sei.
Wir sind Beide geplättet, ich rufe Thomas zu mir herunter und frage ihn ob er etwas von dieser Sache wüsste, er verneint es.
Trotz alledem, Roland, hat Thomas als Medium benutzt, um mir sein gehen, ein paar Stunden vor seinem tatsächlichen Tode anzukündigen. Meine Freundin teilt mir Rolands Beerdigungstag mit, es wäre der nächsten Mittwoch. Sie erklärt mir mit ernstem Gesicht, dass Roland erwarte das ich auf seiner Beerdigung anwesend sei. Ich schaue meine Freundin ungläubig fragend an. Es sind viele Leute auf dem Friedhof in Schlüchtern die von Roland Abschied nehmen wollen. Die kleine Kapelle ist überfüllt und draußen vor der Kapelle hat sich ein Menschenkreis gebildet. Ein Prediger hält die Traueransprache, die sehr schön und sehr tief geht. Auch er benutzt symbolisch den Baum, wie ich es in meiner Geschichte getan habe. Das was von Roland übrig ist, sein entseelter Körper wird nun zu seiner letzten Ruhestätte gefahren. Der Sarg rollt an uns vorüber, ganz deutlich kann ich spüren, das Rolands Seele sich hinter seinem Sarg befindet und dass Diese an seiner eigenen Beerdigung anwesend ist.
Einige Tage später:
An einem der Fenster in der Wohnstube hat sich im oberen Drittel Dunst niedergeschlagen.
Meine Freundin, mein Freund Raimund und ich wundern uns darüber.
Man kann irgendwelche Buchstaben erkennen die uns allen Dreien vom Schriftbild her nicht bekannt sind.
Ein paar Tage, es könnte auch eine Woche gewesen sein, verschwanden diese in einen Dunstschleier gehüllten Buchstaben von selbst.
Wir sind uns ganz sicher, das unser Freund Roland sich über diese Schiene bei uns gemeldet hat. Und sich bei uns dafür bedankt, das wir ihm auf der letzten Wegstecke seines irdischen Lebens, die Kraft und Zuversicht gegeben haben, die er zu diesem Zeitpunkt brauchte.
Roland ist seit dieser Zeit unser ständiger Begleiter, Energiegeber, Streitschlichter und, ein Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Er ist in seine angestammte Heimat, aus der er einst kam zurück gekehrt.

__________________
Der Mensch kann nur dann glücklich sein und sich sicher fühlen,
wenn sein Herz schneller fühlt, als sein Geist denken kann.

Sri Chinmoy

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15.11.2007 06:53 bolly ist offline E-Mail an bolly senden Beiträge von bolly suchen Nehmen Sie bolly in Ihre Freundesliste auf
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Mein Freund Thomas!
Diese Zeilen die ich jetzt schreibe, fallen mir sehr schwer, weil es eigentlich die schreiben müsste, denen diese göttliche Kraft schon geholfen hat auf ihrem Weg. Nicht immer ist es so das die Seele in uns beschliesst auf unserem Erdenrund zu verbleiben. Dann kann man mit dieser göttlichen Gnade Menschen begleiten, Schmerzen lindern und mit Ihnen gemeinsam ihr Schicksal tragen helfen.
Ich denke da ganz besonders an meinen Judenfreund Thomas. Thomas wohnte in Oberhessen und litt an Leberkrebs. Wir versuchten gemeinsam mit der göttlichen Energie die Richtung die sein Lebensrad eingeschlagen hatte aufzuhalten oder zumindest ab zufedern. In einer der Sitzungen sagt er freudig erregt ich sehe Jesus. Ich bin verwundert und überrascht, da er ja seine Glaubenswurzeln im Judentum hat. Man sieht also alles hat seine Berechtigung und Glaubensbegrenzungen gibt es nicht in der geistigen Welt.
Ich besuche Ihn noch des öfteren in seiner Heimat in Oberhessen. Er zeigt mir Bilder aus seinen besseren Zeiten, wo er noch vor Gesundheit strotzte und seinen Beruf als Gastronom wahrnehmen konnte. Er erzählt von seinen Freunden in seiner Heimatstadt und wie lustig es immer mit diesen gewesen wäre.
Thomas wurde in Argentinien geboren und musste durch widrige Umstände sein Land verlassen, er strandete in Frankfurt, wo er sich als Kellner durchschlug. Sein erlernter Beruf war Goldschmied, und man merkte, das er mir das voller Stolz erzählte. Seine Kinder waren ihm wichtig und er versucht aus dem Hintergrund wirkend Ihnen das Leben etwas zu erleichtern.
Immer wieder redeten wir über Gott und das Weltendasein und über Wege die es gibt, um ihn zu erreichen. Er erzählt mir das er seiner Kirche( dem Judentum) schon lange den Rücken zugekehrt und das sein Bild das er von Gott hat ein strafendes ist.
Er fragt mich, wie ich darüber denke, nun stehe ich ziemlich ratlos da und muss Ihm beichten das ich nicht Bibelfest bin. In diesem Augenblick fallen mir nur die Worte von Jesus am Kreuze ein: „Noch Heute, wirst Du mit mir im Paradiese sein - das verspreche ich dir!“
Ich füge noch hinzu das wir keinen strafenden Gott haben, und Gott uns nicht braucht wir Menschen aber Gott, weil ohne sein göttliche Kraft kein Leben auf Erden möglich wäre und ist.
Thomas wirkt nachdenklich, es war dies mein letzter Besuch bei Ihm.
Einige Wochen später informiert uns seine Frau das es mit Thomas zu ende ginge und sie gemeinsam in der Bibel lesen würden. Sie erzählt uns das Thomas sich ganz gefasst auf sein irdisches Ende vorbereiten würde. Er legt fest wie seine Trauerfeier ablaufen sollte und es wäre ihm ganz wichtig das wir dabei wären. Was wir auch gerne taten. Wochen später, nach seiner Einäscherung besuchten wir die Grabstätte seiner Mutter in die er wunschgemäss beigesetzt wurde.
P.S. Mein Freund Thomas, hat aus den Himmlischen Gefilden heraus, dafür gesorgt, das einer Frau Heilung geschenkt wurde!

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wenn sein Herz schneller fühlt, als sein Geist denken kann.

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Erfahrungen aus meinem Sterbebegleiterkurs!

Es ist Mai, wir schreiben das Jahr 2004.
In der Zeitung entdecken meine Frau und Ich eine Anzeige von den Maltesern in Darmstadt. Sie bieten einen Kurs über Sterbebegleitung an. Ein Thema, mit dem man früher oder später einmal konfrontiert sein wird, ob wir das wollen oder nicht.
In unserem Kulturkreis ist das Thema Sterben ein Tabuthema geworden, dass nicht mehr in unsere moderne Gesellschaft passt.
Den Glauben an einen Schöpfer und einen Gott oder an eine übergeordnete Kraft, haben die meisten von uns Anderen überlassen.
Wir verlassen uns auf lieber auf die Werbung und unsere Gesellschaft die uns eine ewige Jugend verspricht. Das Thema Tod wird solange verdrängt wie es irgend möglich ist.
Wie oft erlebt man, das Kranke, zum Sterben in ein Krankenhaus verbracht werden. Wo diese dann ein paar Stunden später, von ihren Lieben zuhause getrennt, für immer ihre Augen schließen.
Ich will damit nicht sagen, das wir keine Krankenhäuser brauchen, sie sind ein ganz wichtiger Eckpfeiler in unserem Sozialsystem.
Sie sind aber keine Bewahrstation für die letzten Stunden eines Menschenlebens.
Wir sollten es lernen den Tod als einen Bestandteil unseres Lebens hin zunehmen und versuchen unseren inneren Frieden mit Ihm zu machen.
Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, das Menschen die an der Schwelle ihres Todes stehen, diesen in anonymer und in fremder Umgebung erfahren und allein gelassen erleben möchten.
Der Hospizkurs bei den Maltesern in Darmstadt verändert unser Leben und macht uns vieles Unbewusste bewusster. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Leiterinnen des Kurse für ihre Geduld mit uns und das übermitteln ihre Wissens und für das mittragen unserer Erfahrungen.
Das Praktikum
Frau Dr. Dziuk ermöglichst es meiner Frau in Wiesbaden – Erbenheim, im Kinderhospiz Bärenherz ihr Praktikum abzuleisten.
Ich fahre mit um ihr eine seelische Stütz zu sein. Es ist ein sonniger Tag unter einem Sonnenschirm sitzt eine Frau die sehr versunken in sich selbst und mit sich selbst beschäftigt ist. Sie raucht Kette, einige ihrer Finger sind vom Nikotin gelb gefärbt und von einer nicht zuübersehenden Brandblase gezeichnet. Ich versuche sie aus ihrer ihr eigenen Depression heraus zuholen. Wohnen Sie hier frage ich, keine Antwort! Mit der Kraft meines Herzens gelingt es mir sie aus ihrem Seelenloch zuholen. Ihr Kopf erhebt sich, fragende Augen sehen mich an. Was sie mir sagen wollen weis ich nicht, noch nicht. Ich erzähle ihr von mir und meinem Leben und das was man den so alles so zutragen hätte. Sie fängt an Vertrauen zu bilden und öffnet sich ganz langsam. Holen sie mir mal einen Kaffee, aber Bitte mit Milch und drei Stückchen Zucker, das mit den drei Stückchen Zucker ist ihr ganz wichtig. Ich spute mich und versuche ihren Auftrag korrekt auszuführen.
Meine Frau hat inzwischen die Begebenheiten des Hauses zeigen lassen, sie sitzt zusammen mit ihrer Begleiterin im Empfangsraum der Hospiz.
Sie hat sich in die Praktikantenliste eingetragen und man fragt mich, wie es den mir so ergangen sei. Ich erzähle ihnen von Hannelore und das ich den keine Chance hätte mich zu verweigern und sie nicht wieder zu besuchen. Auch ich trage mich in die Praktikantenliste ein. Sie erzählt mir von ihrem Leben, das sie es selbst für nicht so wichtig und erzählenswert hält. Ich selbst denke da ganz anders darüber und bin der Meinung das mit dem Tod eines Menschen viel Lebensweisheit, Erfahrungen und Wissen verloren geht.
Hannelore lebt gerne, die Natur war ihr wichtig und ihre beiden Töchter, eine davon wohnt in den U S A und ruft mehrmals die Woche bei Ihr in der Hospiz an. Die zweite Tochter die im Großraum Frankfurt wohnt, besucht diese zum Leidwesen ihrer Mutter, nur Sonntags für ein Stündchen und das war es denn auch schon. Hannelore ist zu diesem Zeitpunkt schon fast ein Jahr in Wiesbaden in der Hospiz und vorher war sie im Frankfurter Raum auch schon in anderen Hospizen untergebracht. Fast zwei Jahre des Hoffen und Bangens und des Vorbereitens auf das was den da kommt? Hannelore erzählt mir, dass ihre Tochter eine große Wohnung hätte und man kann heraushören, das es ihr sehr weh tut nicht von ihrer Tochter gepflegt und versorgt zu werden.
Geboren wurde Hannelore in Halberstadt und sie hatte ein behütete Jugend. Sie erlernte den Beruf einer Altenpflegerin, den sie bis Mitte der Neunziger Jahre ausübte, bevor sie Krank wurde. Sie verliebte sich in ihren ersten Mann der aus dem Frankfurter Raum stammte, zwei Kinder wurden geboren. Ihre Ehe wurde geschieden und Hannelore verliebte sich in einen Diakon aus Nieder- Eschbach, der schon 7. Jahre vor Ihr gehen musste. Sie hatte Ihn auf einer Weihnachtsfeier die vom Diakonischen Werk, ihrem Arbeitgeber veranstaltet wurde, kennen gelernt. Ihre Kinder haben es ihr scheinbar nie verziehen, das sie ihren ersten Mann wegen eines Anderen verließ. Über ihre Krankheit redet sie nie, immer wenn ich das Gespräch in diese Richtung lenken will, macht sie zu. Es dauert noch Wochen bis sie es zulässt und über ihr Krankheit im weitesten Sinne redet. Das sie einen Darmtumor hat erfahre ich von den Ärzten.
Wenn es das Wetter zulässt, spielen wir Draußen im Freien Mensch ärgere Dich nicht, die Bibel die ich immer dabei habe oder ein anderes Buch kommen im Moment noch nicht zum Zuge. Hannelores Beweglichkeit nimmt ab, auch mir gelingt es nicht immer, ihr ihre Schmerzen zu nehmen. Das einzige was sich zum Positiven verändert hat ist, sie kann Nachts wieder besser Schlafen.
Immer öfters wenn ich sie besuche hält sie Fiesta und das ist doch schön zu sehen.
Wenn Hannelore Nachts Schmerzen hat, spür ich dies und schicke ihr Kraft für ihren Weg den sie zu gehen hat, und sie spürt dies auch. Bei einen der Besuche lerne ich Barbara kennen, sie kommt jeden Tag hierher und sie versucht für Sie ein Tochterersatz zu sein. Hannelore geht es mal wieder etwas besser und sogleich hat sie die Hoffnung ihren schon so lange vorgezeichneten Weg des Abschiednehmens aus dieser unseren irdischen Welt, verlassen zu können.
Sie sagt zu uns ganz überzeugt, gell, wenn ich wieder zuhause bin besucht ihr mich doch, verduzt über dieses gesprochene Wort, schau ich ungläubig und nicht verstehend meine Frau an.
Ja, da heißt es mittragen und das ist nicht immer einfach. Auf meine Frage zu ihrem Verhältnis zu Gott, winkt sie ab, sie hadert mit Gott. Er ist es doch, der es zulässt, das sie so krank geworden ist. Nee, Gott gibt es nicht mehr in ihrem Sprachschatz. Diese Chance hat er vertan, so ist ihr Denken.
An einem späteren Besuchstag kommen wir auf ein Gespräch über Engel. Ja, das mit den Engel ist in Ordnung für sie und für ihr jetziges momentanes Weltendenken. Ich denke so für mich, wo Engel eine Daseinsberechtigung haben, kann Gott nicht mehr all zu weit entfernt sein.
Ich erzähle Ihr das ich hin und wieder eine Meditation mache und das daß mir und meiner Seele sehr gut täte. Und das man auch auf Fragen die wir doch manchmal so tief in uns tragen Antworten bekommen können. Hast du schon mal was von der Kübler- Roß gehört, eröffne ich die heutige Unterhaltung. Ich erzähle Ihr von den Erfahrungen die diese Frau mit komatösen, bewusstlosen und wiederbelebten Menschen gemacht hat, die Ärzte zurück holen konnten und das sie dessen Erlebnisse, ihrer Seelenreisen nieder geschrieben hat. Sie wirkt sehr nachdenklich und irgendwie ungläubig auf mich, ich kann Sie ja verstehen. Ich erzähle ihr von dem Lichttunnel durch den wir alle an dem Ende unseres irdischen Dasein gehen werden und über die Reise zu den Göttlichen Gefilden zurück in das Land aus dem wir gekommen sind. Ja, in unsere angestammt Seelenheimat und zu unseren Ahnen, die schon vor uns gegangen sind, kehren wir zurück! Hannelores Freundin aus dem Obergeschoss (Altersheim) kommt auf Besuch, Sie spielen des öfteren Mensch ärgere Dich nicht zusammen. Sie erhebt ihr Weheklagen, in einer Tonlage das mir fast das Blut in den Adern gefrieren lässt, ob es den nicht besser sei, wenn Hannelore sterben würde und sie das ganze dann hinter sich hätte. In meiner Frustration über ihre Redewendung sage ich ihr, das dass zum Glück nicht sie, sondern das Gott das ganz alleine festlegt und das dies auch gut so wäre. Immer wann ich gehe fragt sie uns, kommt ihr wieder?
In dieser Zeit lerne ich auch ihren ersten Mann kennen, der sie hin und wieder besucht und das finde ich persönlich ganz schön stark von ihm.
Ich spreche ihn darauf an und er sagt mir, man hätte doch gemeinsame Kinder und das sei etwas, was Wunden verheilen ließe, geheiratet hätte er aber nicht mehr.
Einige Zeit später:
Der Herbst ist in unser Land eingezogen.
Hannelore hat den Wunsch auf uns gestützt und mit Hilfe ihrer Gehhilfe auf die Toilette zu kommen. Es sollte dies ihr letzter Ausflug aus eigener Kraft sein. Um sie zurück in ihr Bett zubringen, benötigen wir die Hilfe eines jungen Pflegers, der sie anschließend wäscht und neu windelt als wäre das dass normalste auf der ganzen Welt. Ich bewundere Ihn dafür und lasse ihn das auch wissen. Hannelore kann nicht mehr aufstehen und ist von da an, an ihr Bett gefesselt. Das Vorlesen mag sie nicht mehr, auf ihren sonst so geliebten Schokoladenpudding verzichtet sie. Magst Du ihn essen fragt sie mich auf Ihre immer noch helfen wollende und liebevolle Art. Sie erinnert mich daran, meine Lesebrille ändern zu lassen, ja so ist sie, immer besorgt um Andere. Das große Herz für Andere hat sie immer noch, erst die Anderen, und dann denkt sie erst an sich. Sie erzählt mir von ihrer äthiopischen Freundin und Arbeitskollegin, von der sie nur den Vornamen wusste, Abeba. Soll ich dort für Dich anrufen und ihr deinen Wunsch mitteilen?
Ja, das währe schön antwortet sie mir, das würde ihr eine ganz große Freude bereiten. Mein Gefühl sagt mir, das sie nun endgültig weis das ihre Zeit auf Erden begrenzt ist. Ich frage sie nach ihrer letzten Arbeitstelle, sie wäre in Frankfurt in der Diakonie gewesen. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste war, das sie durch die Einnahme von Morphium nicht immer auf ihrer geistigen Höhe war.
Stundenlang versuchte ich über das Internet ihren letzten Arbeitgeber ausfindig zumachen, und verschickte Anfragen ohne den gewünschten Erfolg.
Bei meinem nächsten Besuch in Wiesbaden bei Hannelore ließ ich mir die Telephonnummer von ihrer Tochter geben und bekam dann auch den Ort und den Namen des Altersheimes genannt, in der sie gearbeitet hatte. Der Rest war ein Kinderspiel, ein bisschen Stolz schwang in meiner Brust, ich hatte es geschafft und freute mich es Hannelore mitteilen zukönnen.
War meine Verwunderung groß, als sie mir sagte, das sie es nun nicht mehr wollte und sie hätte Angst davor, das man auf ihrer Arbeitstelle über sie reden würde.
Gut, dachte ich es ist ihre Entscheidung, und das hat man zu Respektieren! Die Telefonnummer hatte sie ja nun, und sie könne ja selbst dort anrufen wenn sie das wolle, antworte ich Ihr, sie nickt vorsichtig mit ihrem Kopf.

Die Zigaretten schmecken ihr nicht mehr, das Fernsehprogramm ist das was ihr noch etwas Abwechslung bringt. Am liebsten schaut sie sich Naturfilme oder Sendungen an, in denen es um das Schicksale anderer Menschen geht.
Es kommt jetzt auch ab und an Wut und Frust in ihr hoch, den wir als Begleitende direkt abbekommen können. Irgendwo und irgendwie kann man ja es verstehen, das dass loslassen und das Annehmen von dem was da jetzt auf einen zukommt, das man dies erst lernen und begreifen muss. Da kam es einmal vor als ich liebevoll ihre Hand streicheln will, das sie dies wütend ablehnt und mich an meine Frau verweist und was diese denn sagen würde. Scheinbar hat sie meine mitmenschliche Liebesgabe in den verkehrten Hals bekommen. Am Ende der Besuchszeit steht ihre Wut immer noch im Raum. Dies verletzt mich auch und ich sage Hannelore, das sieh ja wisse wie sie mich erreichen könne. Es ist das erstemal das sie nicht nachfragt, wenn ich den wiederkommen würde. Wir Beide haben einen telepatischen Draht zueinander, der nun für einige Zeit sehr dünn sein wird.
Einige Wochen später es ist dies an einem Samstag wird dieser innere Ruf so stark, das ich mein eigenes Ich überwinde und ich sie in der Hospiz besuche.
Barbara ihre Ziehtochter ist bei Ihr und liest in einem Buch.
Ich sage zu Hannelore, das ich einfach wieder kommen musste. Heut nimmt sie es dankbar hin von mir gestreichelt zu werden.
Barbara stellt fest, das es da etwas gibt was mich mit Hannelore verbinden würde. Ich kann es nur bejahen, das Verhältnis ist bei uns so, wie bei einem alten Ehepaar, das sich schon lange Jahre kennt.
Unser Hospizkurs in Darmstadt ist abgeschlossen und wir haben unsere Urkunden überreicht bekommen.
Hannelores Knöchel werden wund, schmerzen und heilen nicht mehr ab. Wochen später ist auch eines ihrer Ohren betroffen, sie wird immer weniger. Ich mache ihr den Vorschlag uns Fotos aus ihrem Leben anzusehen, sie geht nicht mehr darauf ein.
Ihre Kraft geht langsam zur neige, wie sie mir erzählt, möchte sie Weinachten noch erleben und das wären noch gut drei Wochen bis da hin.
Als ich sie das vorletzte mal zwei Wochen vor Weihnachten besuche ist Hannelore noch verletzlicher geworden. Eine ehrenamtliche Hospizhelferin die ich gut kenne, sitzt an ihrer Seite. Sie hält meist schweigend ihre Hand und bringt ihr ab und an ganz leise und kaum wahrnehmbar Lieder des Trostes und der Zuversicht an ihr Ohr. Ich klinge mich in das Ritual ein und bete für sie, um die Kraft und das Gottvertrauen und für ihren Weg den sie nun zurücklegen müsste. Ich bewundere diese Frau, wie sie dies alles so rüberbringt. Hannelore dämmern so dahin sie wirkt innerlich entspannt auf mich. Ab und an erwacht sie und ruft ganz laut nach der Schwester, man klärt mich darüber auf, das Hannelore schon auf ihrem Weg sei, auf dem Weg zu unserem Schöpfer. Ich kann es nicht glauben oder will es in diesem Moment nicht wahrhaben.
Es klopft an der Tür, herein kommt Hannelores Tochter und ihr Schwiegersohn. Ich stelle mich vor und beschließe, mich für heute zu verabschieden. Hannelores Tochter geht zu ihre Mutter und setzt sich auf einen der Stühle. Ich hatte sie vor nicht all zu langer Zeit am Telefon gesprochen, da wirkte sie sehr sympathisch auf mich, nun endlich lerne ich sie persönlich kennen. Sie fragt mich ob wir uns die Bilder von ihrer Mutter angeschaut hätten? Zu meinem bedauern muss ich dies verneinen. Hannelore ruft nach der Schwester, das kenne ich ja schon und deute ihrer Tochter an, das sie Durst haben könnte, so war es auch. Immer und immer wieder ruft sie nach der Schwester, derweilen halte ich ihre linke Hand und lasse sie spüren das jemand da ist. Ich fordere ihre Tochter auf es mir gleich zutun, Hannelore wird klarer und fühlt das ihre Tochter anwesend ist. Der Dialog der sich zwischen den beiden entwickelt, lässt mich innerlich kleiner werden.
Was is, was wills de, ist der Dialog der einseitig von der Tochter geführt wird. Ich frage die Beiden ob sie heute Nacht hier bleiben würden, sie schauen sich fragend und etwas ratlos an. Ich gehe kurz raus in den Hof um eine zu rauchen, der Schwiegersohn telephoniert gerade mit Jemanden.
Später erzählt er mir, das er solch eine Situation kennen würde und seine Mutter vor ein paar Jahren gestorben sei und sein Vater nun auf seine Kinder aufpassen würde. Ich versuche Ihn davon zu überzeugen, das sein Vater das mit den Kindern wohl hin bekäme und es für mein Ersinnen nichts Schlimmeres gäbe, als allein und abgeschoben von allen, unsere Welt verlassen zu müssen. Die Beiden beraten sich und ich habe das gute Gefühl sie überzeugt zu haben. Ein Trugschluss wie ich am nächsten Tag erfahren muss. Schwestern in weiß betreten die Stube und bitten uns hinaus um Hannelore zu windeln und sie fragen Sie ob sie den eine Spritze haben wollte, sie nickt mit dem Kopf.
Draußen im Gang rede ich den Beiden nochmals ins Gewissen und erzähle ihnen die Geschichte von einem mit mir weitläufig befreundeten Mann der einsam und ohne unser Wissen, ein paar hundert Kilometer von seiner angestammten Heimat entfernt, allein gelassen von uns und von der Menschheit fast vergessen, alleine in einem Krankenhaus sterben musste.
Ich persönlich entschließe mich, Hannelore für heute zu verlassen und ihrer Tochter die Chance einzuräumen, Dinge gerade zurücken die meiner Meinung nach noch nicht ausgesprochen waren, und da würde ich ja nur stören. Ich drücke und streichele Hannelore die Hand mit dem Versprechen am nächsten Tag wieder zukommen. Sie versucht ihren Kopf zu drehen und sagt zu mir das Wort “Warte“.
Dieses Wort kann ich in diesem Augenblick überhaupt nicht einordnen, und mir wird erst am nächsten Tag bewusst, was sie damit sagen wollte.
Lass mich nicht allein, sollte es heißen.
Ich muss noch lernen, zwischen den Zeilen zulesen, das ist die Lektion und sind meine Hausaufgaben die ich noch zu machen habe.
Ich habe mit Hannelores Tochter aus gemacht, das sie mich am nächsten Tag anrufen soll, wenn etwas außergewöhnliches wäre. Besuchen würde ich Hannelore auf alle Fälle so, oder so. Am nächsten Morgen, ich liege noch in meinem Bett und mache mir Gedanken über meine Vision die ich gerade hatte. Ich habe ein Flügelschlagen gehört. So wie es ist wenn meine Vögel, die bei uns frei in der Wohnstube sein dürfen, über meinen Kopf hin weg fliegen, ich kann dies im Moment nicht einordnen.
Beim Frühstücken erhalten wir die Nachricht, das Hannelore heute Nacht gegen vier Uhr morgens verstorben sei. Ich fahre gemeinsam mit meiner Frau gegen zwölf Uhr mittags in die Hospiz nach Wiesbaden, um uns von Hannelore zu verabschieden. Vor der Hospiz treffen wir ihre Tochter und Hannelores Schwiegersohn, wir bekunden Ihnen unser Beileid.
Zu meiner Verwunderung kann sie mir schon den Tag der Beisetzung ihrer Mutter nennen. Und das keine neun Stunden nach Ihrem letzten Atemzug!
Wie mir vom Personal der Hospiz erzählt wurde, hielten sie es nicht für nötig ihre Mutter in ihrer schwersten Stunde zu begleiten und beizustehen.
Ich hoffe für Hannelore das sie in ihrer Sterbestunde nicht alleine war, sicher bin ich mir da nicht!
Mein Versprechen an Hannelores Sterbebett, an ihrer Beisetzung anwesend zu sein habe ich eingehalten und ihr versprochen das nächste mal etwas besser hinzuhören, wenn ich das Wort „Warte“ vernehme!
Ihr Kreis hat sich geschlossen

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Danke, Dieter.
15.11.2007 12:17
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RE: Dieters erste Erfahrungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Was es ist oder was sie ist, die Seele!

Es ist schon sehr viel über dieses Thema geschrieben worden und deshalb möchte ich versuchen mich kurz zufassen. Einige von uns halten die Seele für ein reines Produkt unseres Geistes oder unserer Phantasie. Andere behaupten da gibt es gar nichts und wenn den unsere letzte Stunde gekommen sei, gehen wir zurück in die Gefilden der Natur ein und das war es dann. Die Wissenschaft will nun den Beweis erbracht haben, das wir Menschen eine Seele haben. Sie begleiteten Menschen in ihrem Sterbeprozess und sie stellten fest das der Mensch nach seinem ableben um cirka zwanzig Gramm leichter ist.
Ich habe versucht meine Wahrheit zufinden.
Und kann daher immer nur von meiner Wahrheit sprechen. Weil jeder Mensch von uns seine ihm eigene Wahrheit lebt und was er dafür hält. Sie kann sehr unterschiedlich aussehen, das habe ich lernen müssen. Dann gibt es noch eine universelle Wahrheit die uns alle betrifft und die über allem steht was beseelt ist.

Unseren Körper den wir nur als äußeres Zeichen haben wird vergehen, unsere Seele die wir in uns tragen geht in die geistige Welt ein. Diese Seelen können von oben auf uns einwirken und uns Menschen unbewusst Führung geben und uns in allen Lebenslagen stützen, wenn wir dies zulassen.
Dazu habe ich folgendes Erlebnis, durch das mir einiges klarer wurde und das zu meiner mir eigenen Wahrheit führte. Ein guter Freund von mir, dessen hochbetagte Mutter, die eine sehr gottgläubige Frau war, bereitete sich auf ihr gehen vor. Da ich ein Mensch bin der durch Gottes Gnaden, dessen Energien auf andere Menschen übertragen kann und diese in uns einen Heilprozess auslösen können. Habe ich auch die Befähigung Menschen die mir nahe stehen auf meiner Seelenebene empfangen zu können.
Eines Abends hatte ich folgendes erleben. Ich gehe in mein kleines Heiligtum, das heißt in den Raum in dem ich male und meine Energiesitzungen abhalte. Die beiden Fenster sind geschlossen und an dem Fenster das zur Straßenseite ist, hat sich im unteren Drittel ein Nebelband von rechts nach links gebildet. Verwundert und ungläubig stehe ich davor und ich kann es nicht mit meinen Geist einordnen. Ich rufe meine Frau, die es sich dieses Nebelband auch anschaut. Ich öffne das Fenster, und man kann zusehen wie dieses Nebelband sich verflüchtigt.
Mir fällt spontan eine Begebenheit ein, die meine Frau und ich vor einpaar Jahren erleben durfte.
Nach dem irdischen ableben eines guten Freundes von uns. Den wir in seinem Sterbeprozess auf energetischem Weg begleiteten. Bildete sich an einem Fenster, wie oben bereites beschrieben ein Nebelband im unteren Drittel des Fensters. Unser Gefühl sagte uns damals das sich seine Seele in dieser Form zeigte und er sich für das bedankte was wir ihm an Kraft für seinen Weg geben konnten.
Genau so hatten wir es nun wieder erlebt, am nächsten Morgen erzähle ich meiner Frau das die Mutter unseres gemeinsamen Freundes uns eine Nachricht in dieser Form zu kommen ließ deren Botschaft lautet:
“ Passt mir ein bisschen auf meinen Buben auf“.

Tage später, ich mache einen Spaziergang der mich auch an dem Haus meines Freundes vorbeiführt. Ich denke so für mich, wie wird es der alten Dame gehen und setze meinen Spaziergang fort. Es geht mir an diesem Tag nicht sonderlich gut, der Kreislauf. ich reibe meine Augen und versuche meinen Blick zu schärfen was mir nicht gelingt. Auf dem Weg zu unserem Sportplatz der in der Nähe des Friedhofes liegt, sehe ich bei vollem Bewusstsein, ein dünnes fast durchsichtiges, farbiges Band (in den Spektralfarben).
Das sich schlängelnd am Firmament bewegt, nach einer gewissen Zeit hört dieses Phänomen auf und ich bin nicht böse darüber.
Einige Tage später mein Freund steht an meiner Tür um mir mitzuteilen das seine Mutter ganz friedlich eingeschlafen und heimgegangen sei.
Ich bitte ihn herein und leihe ihm mein Ohr.
Am selben Tag, am späten Nachmittag kommt das Beerdigungsinstitut um diese Frau die so friedlich und im festen Glauben von uns gegangen ist, für ihr letzte Reise vorzubereiten.
Ich gehe hinunter in den Hof, um gedanklich meinem Freund in dieser Stunde bei zustehen.
Der Pastor kommt und kurze Zeit später wird der Sarg herausgetragen.
Just in diesem Augenblick kann ich wieder dieses farbige sich schlängelnde Band über dem Geschehen wahrnehmen.

Dadurch wurde mir klar, das ich ihre freudig tanzende und Gott ergebene Seele gesehen habe und das es eine Seele und ein Leben danach in einer gewandelten Form gibt!!!


Unsere Nachbarin Marianne, auf ihrer Findung zu Gott?
Schön das ich sie habe kennen lernen dürfen, und das sie in meinen Lebenskreis eingetreten ist!
Es war vor cirka zwanzig Jahren, des Nachbars Ehefrau war gerade verstorben.
Einige Zeit später zog Marianne in das Haus des Nachbarn ein. Sie hatten Beide eine schöne Zeit miteinander. Man konnte sie dabei beobachten, wie er ihr half die Wäsche aufzuhängen.
Wie es in unserem Leben so ist hat alles seine Zeit. Dunkle Wolken zogen am Horizont auf, die Zeit der Bewährung nahm seinen Anfang. Ihr Mann erkrankte und sie fuhr ihn liebevoll und hilfesuchend von einem Arzt zum anderen. Ab und an haderte sie mit den Menschen und auch den Medizinern. Ihr Mann wurde dement und wurde bettlägerig. Liebe voll pflegte sie ihn in dieser Zeit und das ging bei weitem über ihre Kräfte. Wie oft brannte das Licht mitten in der Nacht.
Ihr Mann verstarb und sie blieb einsam, noch einsamer als sie es je vorher schon gewesen war zurück.
Sie grollte den Menschen und auch Gott, ihr Lebenswille nahm ständig ab. Ab und an besuchte ich sie und ich versuchte sie mit den Mitteln die mir Gott gegeben hat, sie auf zu bauen und sie von der Existenz von etwas Höheren zu überzeugen, sie winkt nur ab. Ja sie ist nicht anders wie so viele Menschen die Leid erfahren haben und sich dann sagen, wo war er dann, als ich ihn gebraucht habe? Ich pflege dann zu sagen, das Gott eine tragende Kraft ist dessen Kraft alles hat entstehen lassen. Gott hat uns das Bett gegeben den Rest müssen wir selber dazutun. Sie winkt ab und spricht davon schon lange der Kirche den Rücken zugekehrt zu haben. Sie bricht mit den wenigen Freunden die sie noch hat. Mein Argument das man Gott nicht nur in der Kirche finden kann überhört sie..
Morgens geht mein erster Blick hinüber zu des Nachbar`s Haus und ich schaue ob die Läden schon hoch gezogen sind ein kleines Lebenszeichen von Ihr.
Immer und immer wieder spricht sie vom Sterben und das sie ja schon sechsundsiebzig sei.
Sie lernt eine Frau aus einer Nachbargemeinde kennen die sich liebevoll um sie bemüht, bekocht und putzt und versucht ihre verborgenen Wünsche zulesen.
Die Mutter von der ihrer Pflegerin ist im Krankenhaus und sie fährt über das Wochenende zu ihr.
Unsere Nachbarin ist nun ein paar Tage auf sich alleine gestellt. Sie hat nicht das Vertrauen einen ihrer Nachbarn einen Schlüssel zuüberlassen, damit man nach ihr schauen könnte. Das Zeichen mit dem morgend´s hoch gezogenen Laden, schafft sie nicht mehr, er ist immer geöffnet.
Ihre Pflegerin ruft uns an und bittet uns soweit wie es für uns möglich ist auf sie zu achten, sie hätte eine Vorahnung. Ich gehe hinüber schelle des öfteren, nichts tut sich, auch ich mache mir Sorgen! Ich komme an diesem Abend spät nach Hause, und es brennt noch immer das Licht.
Am nächsten Morgen war es nicht anders, ich ringe mich durch den Notruf zuwählen und das war auch gut so. Marianne war im Gang gefallen und lag wohl schon längere Zeit auf dem kalten Boden. Sie kam ins Krankenhaus und von dort aus in ein Pflegeheim. Auf nachfragen von uns, wo sie den untergebracht wäre, sie könnten es uns, aus für uns nicht nachzuvollziehenden Gründen nicht sagen. Ich will ja niemanden zu nahe treten, ich glaube es ging hier nicht mehr um die Person Marianne sondern um das was sie denn da als Hinterlassenschaft vererben könnte.
Ich habe einen Draht zu Marianne aufgebaut und schicke ich ihr die Kraft die sie benötigt um ihren Weg gehen zukönnen, den Gott für sie vorgesehen hat.
Man teilt uns mit das Marianne gestürzt sei und sie einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hätte.
Ich schicke Marianne erneut göttliche Kraft und kann in einer Meditation erkennen, das Marianne den Weg zu Gott eingeschlagen hat. Immer wieder meldet sie sich bei mir auf telepatischem Weg. Ich empfange im rechten Auge einen Halbkreis aus matten und unfröhlichen Farben. Erst Wochen später wurde mir Klar das ich ihre nicht gerade glückliche Seele gesehen habe.
Einige Tage später kann ich diesen matten und zerrissen wirkenden Halbkreis mit den unfröhlichen Farben im anderen Auge wahrnehmen.
Ihr Lebenskreis beginnt sich zu schließen, das wurde mir erst sehr viel später bewusst.
Ein Fahrzeug der Johanniter hält bei unserem Nachbarn, sie schellen, keiner öffnet ihnen.
Ich gehe hinaus und spräche mit den jungen Männern. Sie erzählen mir das Marianne im Auto wäre und sie diese laut Transportschein nachhause bringen sollten. Ich erzähle ihnen das sie in einem Pflegeheim in Darmstadt untergebracht sei. Meine Gedanken umschwirren Marianne und mir wurde bewusst das dies ein unbewusste Abschiednehmen von ihrer Seite aus war.
Einige Tage später mein Schwiegervater ist mal wieder zu unserm Leidwesen im Krankenhaus, bekomme ich mitten in der Nacht einen energetischen Anruf. Ich denke so für mich, es wird mein
Schwiegervater sein. Ich nehme aber Mariannes Geruch wahr, ich bin etwas irritiert.
Tage danach bekommen wir von der verstoßenen Freundin Mariannes einen Anruf, das Marianne uns verlassen habe und zwar just in der Zeit da ich vermeintlich meinem Schwiegervater des Nachts um halb Ein Uhr eine energetische Sitzung zukommen ließ. Wieder was gelernt, das menschliche EGO hat nichts in der geistigen Welt zusuchen. Marianne ist inzwischen eingeäschert und in aller Stille wie sie es angeblich gewünscht hatte in dem Grab ihres Mannes beigesetzt worden. Gestern hat sie sich bei mir energetisch gemeldet und ich habe ihr versprochen in den nächsten Tagen ihr Grab zu besuchen und habe ihr viel Kraft für ihren Weg in die göttlichen Gefilde gewünscht.

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15.11.2007 18:47 bolly ist offline E-Mail an bolly senden Beiträge von bolly suchen Nehmen Sie bolly in Ihre Freundesliste auf
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Danke Bolly
Für das was Du für mich tust!
Habe es selbst versucht,war ein Satz mit X!
Zum Glück gibt es Dich,nochmals Danke

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15.11.2007 20:10 Dieter ist offline E-Mail an Dieter senden Homepage von Dieter Beiträge von Dieter suchen Nehmen Sie Dieter in Ihre Freundesliste auf
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Nichts zu danken Dieter, hab ich gern gemacht knuddeln

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15.11.2007 20:24 bolly ist offline E-Mail an bolly senden Beiträge von bolly suchen Nehmen Sie bolly in Ihre Freundesliste auf
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Moquita Moquita ist weiblich
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RE: Dieters erste Erfahrungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

ich hoffe, ich darf noch mehr lesen ??

Lieber Dieter,
ich finde deinen Lebensweg des "Helfens" bemerkenswert und schön. Du hast treffende Worte gewählt, die sich für mich "nachvollziehend" lesen.

Schreibe voller Hochachtung vor dein "Tun" und dass deiner Frau, diese Zeilen.

Ich finde es sehr wichtig, dass jemand "da ist", wenn eine Seele den Körper verlassen muss. Freude

Auch stimme ich mit dir überein--wie sicher viele andere hier auch--dass es natürlich eine Seele gibt und man sie auch "bemerken kann", wenn man Glück hat.

Mein Mann hatte einen Sandkastenfreund, der im Sterben lag. Mein Mann zögerte den Besuch im Krankenhaus immer wieder hinaus, er hatte einfach furchtbare Angst und es tat ihm weh, seinen Freund so sehen zu müssen.
Endlich raffte er sich auf und kam erleichtert zurück. Er war der einzige, der in der großen Sammlung seiner Verwandten und engen Freunde noch gefehlt hatte.

In der Nacht wachte ich plötzlich auf, mein Mann hatte eine Kerze vergessen auszupusten, da sah ich plötzlich eine Art Nebel ( so ähnlich wie du ), der durchs Schlafzimmer zog. Er war ganz deutlich zu sehen. In diesem Moment wusste ich einfach, dass der Sandkastenfreund meines Mannes gestorben war. Dieser Nebel gab mir aber das Gefühl eines inneren Friedens, dass nun alles okay war und ich schlief mit einem liebevollen Gedanken an diesen Freund mit einem Lächeln ein.

Beim Aufwachen in der Früh sprach ich mit meinem Mann, der diesen Nebel auch gesehen hatte, aber eher glaubte, dass er ihn sich eingebildet hatte. Aber nachdem ich ihn darauf ansprach, konnte er es bestätigen.
Kurze Zeit später erhielten wir den Anruf, dessen Inhalt wir beide intuitiv kannten.

Wir beide waren froh, dass mein Mann ihn doch noch besucht hatte und ich bin der Meinung, dass dieser Freund noch auf meinen Mann gewartet hatte, weil er in seiner Freundesammlung noch fehlte.

Alles Liebe
Moquita

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17.11.2007 21:58 Moquita ist offline E-Mail an Moquita senden Beiträge von Moquita suchen Nehmen Sie Moquita in Ihre Freundesliste auf
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RE: Dieters erste Erfahrungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Moquita!
Dank für den Knuddel und das Mut machen!
Ps wie denkt dein Mann nach seinem erleben darüber?

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17.11.2007 23:45 Dieter ist offline E-Mail an Dieter senden Homepage von Dieter Beiträge von Dieter suchen Nehmen Sie Dieter in Ihre Freundesliste auf
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RE: Dieters erste Erfahrungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

.........nun ja, eigentlich ist er vom Schöpfer ganz gut ausgestattet ( spirituell meine ich Augenzwinkern aber er blockiert emens.

Auf jeden Fall geht das Leben nach dem irdischen Tod auch für ihn weiter und er weiß/vermutet, dass es viel zwischen Himmel und Erde gibt, was die meisten Menschen noch nicht wahrnehmen können / wollen.

Durch meine Anwesenheit in unserer Zweierbeziehung --lach-- wird er automatisch an sehr viel herangeführt, ohne zu merken, dass er es wird Augenzwinkern Augenzwinkern

Ich würde mir sehr wünschen, dass er irgendwann in der Lage sein wird, es fließen zu lassen--ohne Angst ( die hat er nämlich davor )--er wäre mit Sicherheit eine Bereicherung Freude

Und ich hätte jemanden in unmittelbarer Nähe, mit dem ich mich aiustauschen könnte. Augenzwinkern

Momentan steckt er , wie viele andere auch, physisch in einer enormen Transformation , auch nicht so einfach, aber vielleicht ist danach etwas anders ???????????????????
Schauen wir mal Augenzwinkern

Alles Liebe
Moquita

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18.11.2007 11:26 Moquita ist offline E-Mail an Moquita senden Beiträge von Moquita suchen Nehmen Sie Moquita in Ihre Freundesliste auf
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RE: Dieters erste Erfahrungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mein Freund der Fuchs!
Oh ja, wenn er noch unter uns weilen würde, hätte er mich von hinten auf die Schulter getippt und mich mit seinem Saarländer Dialekt darauf aufmerksam gemacht, das er Hansjürgen Reinecke heißt und nicht Fuchs, wie ihn doch die meisten von uns titulierten.
Das mit seinem Namen war ihm wichtig und das war das einzige was ihm auf dieser Welt noch geblieben war.
Immer wenn es galt zuhelfen und zuzugreifen war er zustelle und war sich zu nichts zuschade.
Ich denke da an meinen An - und Umbau, wo er gemeinsam mit Freunden half Sand zukarren Beton zuschippen. Er war sich zu nichts zuschade. Es gab nie ein nein bei Ihm.
Hansjürgen war gezwungenermaßen ein Aussteiger, er wollte es nie werden. Vielleicht war er schon sein ganzes Leben ein solcher!
Leicht hatte er es noch nie in seinem Leben, geschenkt wurde Ihm nichts.
Hans-Jürgen wurde in Braunschweig um das Jahr 1945 geboren, näheres ist mir nicht bekannt.
Soviel ich weis, ist sein Vater in den Nachkriegswirren abhanden gekommen.
Seine Mutter stand nun in dieser gewiss nicht einfachen Zeit alleine mit Ihm auf dieser Welt.
Sie lernt einen Berliner namens Gustav kennen und lieben, sie hofft auf Ihn und erwartet für sich ihren Rückhalt, Sicherheit und Geborgenheit.
Wieweit alle diese ihre Wünsche in Erfüllung gegangen sind, weis ich nicht.
Hansjürgen seine Mutter Lucia und sein Stiefvater ziehen in das Saarland nach Hostenbach, das in der Nähe von Völklingen liegt.
Seine Stiefgeschwister Gustav, Gisela und noch ein Bruder namens Helmut werden geboren.
Helmut geht später nach Frankreich in die Fremdenlegion und gibt in jungen Jahren sein Leben für die Trikolore. Keine vierzig Jahre währte sein irdisches Dasein.
Sein Stiefvater Gustav arbeitet im Bergbau und trinkt auch mal gerne einen über den Durst.
Hansjürgen lernt im Nachbarort eine Frau namens Hedwig kennen, seine spätere Frau. Sie ziehen zusammen, heiraten und schmieden Pläne über ihr gemeinsames Leben.
Da sie für sich keine beruflichen Perspektiven im Saarland sehen und auch die familiären Vorbelastungen hinter sich lassen wollen, ziehen sie in die Nähe von Darmstadt.
Er bekommt Arbeit in der Adam Opel AG und arbeitet dort über10 Jahre.
Seine Frau bringt zwei Kinder auf die Welt, zwei Töchter.
Schatten legen sich auf ihre Beziehung, das Dunkel verstärkt sich, die Ehe wird geschieden.
Aus Hansjürgen wird ein Einsiedler, so wie er es im Grunde seines Herzens schon immer war. Einer der nach Liebe und Anerkennung rang und sie nie so gefunden hat wie er sie gebraucht hätte.
Er verliert seinen Job, übernachtet in Gartenhäusern und Scheunen. Was er nie verloren hat, obwohl es ihm auch nicht sonderlich gut ging, war seine Hilfsbereitschaft für Menschen die ihn verstanden oder die noch weniger hatten wie er. Ich denke da an einen Mann namens Fridolin, der immer für ein paar Tage in unserem Ort campierte und den es dann wieder mit seinem alten verrosteten Fahrrad auf die Landstrasse zog auf der Suche nach dem Land Nimmerda.
Hansjürgen versteht es immer sich irgendwie im Leben durch zuschlängeln und jobbt da und dort so wie es sich halt ergibt. Seine Bierpfennige hat er immer und er versucht sich sein Leben angenehm zutrinken.
Kein Job ist ihm zu gering, zweimal stürzt er von Gerüsten und überlebt wie durch ein Wunder einen Sturz aus mehr als 10 Meter Höhe. Er liegt Monate im Krankenhaus. Bei einer anderen Arbeitstelle verätz er sein Auge und er büßt die Sehkraft eines Auges ein.

Mein 50 Geburtstag stand an, meine Kinder luden zu einer Überraschungs- party, auch Hansjürgen war zu meiner eigenen Verwunderung unter den Gästen.
Meine Kinder hatten ihn nicht vergessen und ich?
Zum Schluß arbeitet er für eine Baufirma und bekommt dadurch eine Kellerwohnung in einem Nachbarort in Richen. Noch einige male kreuzen sich unsere Wege durch unseren gemeinsamen Freund Friedel, es wird ruhiger um Hansjürgen und uns.
Einige Jahre gehen ins Land, es können gut drei oder vier gewesen sein.
Ich heirate wieder mein mir eigenes Leben verändert sich. Es ist Herbst der November steht vor der Tür und wir schreiben das Jahr 2004. Ich Träume von Hansjürgen immer wieder und in immer kürzer werdenden und immer dringlicher werdenden Abständen. Ich bin dabei gemeinsam mit meiner Frau einen Hospizhelferkurs zu besuchen und ich brauche noch ein paar Zigaretten. Mein Freund Friedel steht am Kiosk und hält mir ein Bild entgegen auf dem sein Bruder und Erich alte Freunde die uns schon verlassen haben abgelichtet sind. Auch unser gemeinsamer Freund Fuchs, entschuldige bitte, ich meine Hansjürgen ist darauf abgelichtet. Ich sage Friedel das ich Morgen vorbei komme. Wie wir Menschen halt so sind, verschiebe ich den Besuch bei Friedel, meine Träum intensivieren sich wieder. Ich glaube es war ein Freitag oder ein Samstag ist auch nicht so wichtig, ich fahre zu Friedel um mit ihm gemeinsam unseren Freund Hansjürgen zu besuchen. Ganz nüchtern ist Friedel nicht. Wir kommen in Richen an, Friedel bleibt im Auto sitzen. Ich gehe rüber zu dem Haus, öffne das Gatter übersehe das Schild Vorsicht bissiger Hund. Ich gehe die Treppe hinunter die hinter das Haus führt und klopfe mit einer gewissen Erwartung an die Eingangstür.
Eine mir nicht bekannte Stimme fordert mich auf ein zutreten. Es ist nicht Hansjürgen der mich erwartet sondern ein mir nicht bekannter Mann. Ich stelle mich als ein Freund von Hansjürgen vor und Frage nach seinem verbleib.
Er erzählt mir das Hansjürgen vor vier Wochen im September im Krankenhaus in Groß Umstadt verstorben und dort auf dem Friedhof beigesetzt wurde. Er wurde ganz einsam bei den anonymen Urnengräber ohne Wissen seiner Freunde, Kinder und Verwandten beigesetzt, so erzählte er es mir.
Das es nicht ganz so war erzählte er mir bei einem weiteren Besuch. Seine Kinder wären wohl bei seiner Beisetzung anwesend gewesen.
Er hatte sich schon immer gewundert das Hansjürgen keine Freunde haben sollte. Ich erzähle ihm das wenige was ich von Ihm weis und verspreche Ihm etwas Licht in das Dunkel zu bringen.
Ich meditiere und bekomme Verbindung zu Hansjürgen, ich frage Ihn ob den seine Geschwister und seine Eltern wüssten das er den gestorben sei. Er teilt mir mit das sie es nicht wüssten.
Ich versuche die Adresse von Hansjürgens Exfrau heraus zufinden, es gelingt mir. Sie teilt mir mit das er in Hostenbach( Saarland) seine Jugend verbracht habe und das seine Eltern dort lebten und wie seine Geschwister und seine Eltern hießen. Über Internet forschte ich weiter und fand eine Teefonnummer
Des Bürgermeisters von Hostenbach, der mir erzählte das sein Stiefvater Gustav, der Hansjürgen immer wenn er in seiner Heimat auf sein Klassentreffen ging, ein paar Scheine zusteckte, vor drei Jahren verstorben sei. Hansjürgens Mutter sei schon zeit Jahren schwerst demenzkrank und würde nichts mehr was um uns herum passierte mit bekommen. Über seine Geschwister darf er mir nichts erzählen, aus Gründen des Datenschutzes.
Da ich seine Mutter auf normalen Weg nicht erreichen kann beschließe ich eine Meditation zu machen und binde sie in mein Gebet ein.
Ich bin mir sicher sie auf geistigem Weg erreicht zuhaben und sie nun über den Verbleib ihres Sohnes bescheid weis.
Ich habe mein Gelübde Ihm gegenüber erfüllt und das getan was ich für Hansjürgen tun konnte und was mir wichtig war.
Den Besuch an seinem Grab habe ich noch vor mir.
Der Kreis für Hansjürgen hat sich geschlossen.

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19.11.2007 19:49 bolly ist offline E-Mail an bolly senden Beiträge von bolly suchen Nehmen Sie bolly in Ihre Freundesliste auf
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RE: Dieters erste Erfahrungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Lieber Dieter,

heute (endlich) habe ich mir Deine ersten Erfahrungen durchgelesen; ich fühlte mich
eingebunden, als wenn ich es miterlebte.
Danke dafür, daß Du uns Deine Aufzeichnungen mitteilst und daraus lernen läßt.
Meine Hochachtung für Eure Arbeit (meine Deine Frau und Dich) und ich wünsche
Euch weiterhin viel Kraft und Segen dabei.

Alles Liebe ate sonne

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25.11.2007 16:43 ate ist offline Beiträge von ate suchen Nehmen Sie ate in Ihre Freundesliste auf
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RE: Dieters erste Erfahrungen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

....................ich möchte ja nicht aufdringlich erscheinen nein nein ,
aber , gibt es evtl. noch mehr zu lesen ?????

ASlles Liebe
Moquita

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01.12.2007 22:40 Moquita ist offline E-Mail an Moquita senden Beiträge von Moquita suchen Nehmen Sie Moquita in Ihre Freundesliste auf