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Portos unregistriert
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Teurer Endloskrieg - Bushs Kriege in Afghanistan und Irak kosten 1,6 Billionen Dollar
Bundestag will heute (15. November 2007) Mandat für Militäreinsatz “Operation Enduring Freedom” verlängern
Die Nullen bei den Kriegen von US-Präsident George W. Bush nehmen kein Ende. Nach Angaben des Kongresses in Washington kosten die Waffengänge in Afghanistan und im Irak die US-amerikanischen Steuerzahler fast doppelt soviel, wie bislang von der Regierung angegeben. Bis 2008 belaufen sich die tatsächlichen Kosten auf 1.600.000.000.000, sprich: 1,6 Billionen US-Dollar. Dies geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des Wirtschaftsausschusses im US-Kongress hervor.
Eine vierköpfige amerikanische Familie steuert Bushs Kriegsabenteuern demnach rund 21.000 Dollar bei – bisher. In zehn Jahren werden es 46.400 Dollar Belastungen sein.
Hintergrund der Preisexplosion: Erstmals wurden auch ökonomische Faktoren wie steigende Zinszahlungen, ausbleibende Investitionen, steigende Ölpreise und immer höhere Folgekosten für die medizinische Versorgung physisch wie psychisch verletzter Kriegsveteranen mitberechnet.
Die Bush-Regierung selbst hat im US-Kongress für die Einsätze in Afghanistan und Irak bislang 804 Milliarden Dollar beantragt – und auch erhalten. Doch Bushs Kriege werden noch teurer. In dieser Woche soll und wird das Repräsentantenhaus weitere 50 Milliarden Dollar allein für den Irak-Einsatz bewilligen.
Die Wirtschaftsexperten des Kongresses gehen offensichtlich von einem langwierigen »Engagement« aus. Bis 2017, also acht Jahre nach dem Ende der Bush-Ära (ein Präsident kann nur 2x gewählt werden), sollen die Kriege am Hindukusch und im Zweistromland 3,5 Billionen Dollar verschlingen. 550 Milliarden Dollar davon gehen allein als Zinsen an die Banken. Die Nachrichtenagentur AP erinnerte am Mittwoch daran: Die US-Staatsverschuldung hatte in der vergangenen Woche die Rekordmarke von 9,0 Billionen Dollar überschritten.
Bundesregierung und Bundestag steuern ihr Scherflein zu Bushs Kriegen bei. Gegen den Rat von Wiederaufbauexperten, Hilfsorganisationen wie Friedensgruppen und gegen die Mehrheit der Bevölkerung wird an diesem Donnerstag von einer übergroßen Koalition aus CDU/CSU, SPD, FDP und Teilen der Grünen das Bundeswehrmandat zum Kriegseinsatz »Operation Enduring Freedom – Operation dauerhafte Freiheit« verlängert werden. Die in Frankfurt am Main ansässige und in Afghanistan tätige Organisation "medico international" forderte am Mittwoch ein Ende des US-geführten Kampfeinsatzes. Dieser sei »politisch kontraproduktiv« und hätte die militärische Eskalation des Konflikts noch verschärft. Von der afghanischen Bevölkerung werde der Einsatz aufgrund der hohen zivilen Opferzahlen abgelehnt.
»In Afghanistan sind seit Kriegsbeginn mehr als 100.000 Menschen ums Leben gekommen. Seit Jahresbeginn wurden 5.600 Menschen getötet«, konstatierte Christine Buchholz vom Bundesvorstand der Partei Die Linke. Die Bundeswehr verstricke sich mehr und mehr in Kampfhandlungen, so kürzlich im Nordwesten Afghanistans. »Deutschland ist im Krieg und trägt mit Verantwortung dafür, dass die Verzweiflung der Menschen in Afghanistan wächst.« Diese Verzweiflung nutzten die Taliban, die in dieser Zeit nicht geschwächt, sondern gestärkt worden seien. Bushs »Krieg gegen den Terror«, der von der Bundeswehr unterstützt werde, sei gescheitert, so Buchholz. Die Bundesregierung solle die Unterstützung der »Operation Enduring Freedeom« endlich beenden. In dem Krieg gehe es nicht um Freiheit oder um Demokratie, sondern vorrangig »um die Neuaufteilung der Einflusssphären in der Welt«. Deswegen erstrecke sich das OEF-Mandat auch auf die Region vom Mittelmeer über das Horn von Afrika bis Afghanistan. Angaben über die realen Kriegskosten für Deutschland liegen noch nicht vor.
Quelle: www.jungewelt.de
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15.11.2007 09:26 |
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guennidaspferd unregistriert
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Ja, Portos. Sieht ganz danach aus, als würden die Amis diesmal aus der Kurve fliegen.
Und wir, als treudoofe Vasallen, gleich mit. Aber man muss fairerweise dazu sagen: Das geschieht uns vollkommen recht.
Es kracht schon jetzt an allen Ecken und Enden. Überall dort wo Usa, Nato, Eu und sonstige dubiose Vereinigungen mit militärischen Mitteln eingreifen, ändert sich nichts zum Besseren, zumindest nicht für das Volk. Im Gegenteil. Man muss auch gar nicht soweit gucken. Noch nicht einmal
in diesem Drecks-Kosova herrscht Frieden, obwohl dort Nato-Truppen seit den Neunzigern stationiert sind.
Worum geht's also? Bestimmt nicht um humanitäre Hilfe, wie sie uns immer weismachen wollen die Politiker und ihre speichelleckenden Zäpfchen, also die Medien a la Bild, Focus, Rtl und Bayrischer Rundfunk.
Erdöl und Arbeitsplätze für's eigene Volk. Das isses, darum geht's. Das sind die beiden Totschlag-argumente, gegen die wir "Gutmenschen" niemals ankommen werden.
Und dafür lohnt es sich dann schon, ein paar Milliarden zu investieren. OK, bei den geschätzten Kosten für einen zünftigen Irak-Krieg haben sich die Politiker ein wenig verrechnet, aber das macht nichts, denn das passiert ihnen ja ständig, dass sie sich bei der Planung von Großprojekten vertun.
Ich weiß ja nicht wie dick Dein Fell ist, Portos, ich für meinen Teil meide mittlerweile solche Gedanken über den ganz normalen Wahnsinn, der sich hier tagtäglich auf unserem Erdball abspielt. Es ist einfach zu frustrierend. Da mach ich mir lieber einen Tee.
Jedenfalls, wenn sie eines Tages zu uns kommen sollten, die Araber und die Afrikaner, um uns die Rübe runterzuhauen, wer wollte es Ihnen verdenken?
liebe grüße
günnidaspferd
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17.11.2007 18:18 |
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der Zusammenbruch ist näher, als der Ami glaubt. Er belügt sich und uns ( die Welt ) selbst.
Alles Liebe
Moquita
__________________ Glücklichsein und Liebe wird niemals weniger, wenn es mit anderen geteilt wird. :>)SARVA - ANTAH------------------ALLES IST IN UNS
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17.11.2007 22:22 |
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Portos unregistriert
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Hi Guenni,
mein Fell ist mittlerweile recht dick geworden. Schlechter sah es aus, als ich mich damals mit den ganzen Verschwörungstheorien beschäftigt hatte, da konnte es einem schon anders werden und das Bild der fortschrittlichen Welt geriet bei mir arg ins Schwanken.
Das die von Dir genannten Organisationen nur ihr eigenes Wohlergehen verfolgen und dieses Wohlergehen als Wirtschaftsfaktor anzusehen ist, lässt tief blicken und ist mir seit Jahren bekannt.
Ich habe beschlossen, im Hier und Jetzt nach vorne zu blicken, in mir zentriert zu sein und mir und meinem Umfeld gutes zu tun.
Das ist wie bei Clausthaler: Klappt nicht immer, aber immer öfter...
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18.11.2007 10:43 |
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