Schrecken ohne Ende?
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Schrecken ohne Ende? |
guennidaspferd unregistriert
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Zur Abwechslung mal was provokatives von mir
. Wenn es so ist, wie wir Neunmalklugen immer behaupten, dass der ganze Scheiß, der uns Tag für Tag vom Leben aufgetischt wird, dass all das nur aus uns selber kommt, dass wir unsere eigene Realität erschaffen, dass wir all diesen Mist quasi selber herbeirufen, um daran zu lernen, zu wachsen, Schattenarbeit zu leisten. Wenn wir das also wissen - warum dann, frage ich euch allen Ernstes, warum hört es dann nicht auf? Wenn wir es doch angeblich durchschauen? Wieso bleiben wir trotzdem gefangen?
Ich durchlebe im Moment eine Phase, wo es knüppeldick kommt. An einem einzigen Tag bricht all das zusammen, was ich mir mühsam zusammengeschustert habe. Wenn irgend ein Unbill über mich hereinbricht - und davon kommen im Moment mindestens 2 pro Tag), dann denke ich mir mittlerweile "hey günni, kein Problem, muss halt so sein. Mein Seelchen will halt wieder mal was lernen." Aber diese Trösterchen wirken nur temporär. Denn es ist grad so, als gäbe es eine "Gegenseite", die immer wieder eins drauflegt, als wolle sie mir beweisen, dass ich unrecht habe. Dass das alles nicht stimmt. Die "Gegenseite" gibt nicht eher Ruhe, bevor ich nicht kapituliere und eingestehe: "Mein Leben ist eine einzige Katastrophe. Jetzt habt ihr's geschafft, jetzt mag ich nimmer."
Ist doch irgendwie seltsam, oder versteh ich da was nicht?
Boah, und voll anstrengend ist es obendrein. Aber das sagt einem keiner vorher.
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17.04.2008 23:48 |
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Portos unregistriert
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Günnili,
ich antworte mal in der Ich-Form, sonst klingt das so abgedroschen und erleuchtet.
Meine Gegenseite wohnt im Kopf, meine Weiterentwicklung im Herzen.
Jeder meiner Schritte hin zur Weiterentwicklung, zur Erfüllung meiner Wünsche und Träume
( = Ziele) lässt mein Hirn glauben, dass jetzt etwas wichtiges stirbt.
Mein Hirn arbeitet mit meinem Alter Ego, meinen Konditionierungen hervorragend zusammen.
Es sind sozusagen Verbünderte gegen meinen Fort-Schritt.
Solange ich allem, was ich nicht möchte, meine Aufmerksamkeit "schenke", wird meine "größte Angst" real sein.
Fokussiere ich mich auf die abstrusesten, tollsten Ereignisse in meinem Leben und verhalte
mich so, als seien sie bereits real, passieren die unglaublichsten Dinge: Es wird real.
Wiedermal durfte ich das abgedroschene Wort "LOSLASSEN" erfahren und tat-sächlich: ES FUNZT!!!
Just my 2 cents
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18.04.2008 00:51 |
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Lach Hallo Günni
na weil wir suchen wo es gar nichts zu suchen gibt, weil wir alles so persönlich nehmen, weil wir uns selbst das leben schwer machen.
Nicht jeder der uns begegnet ist ein Spiegel, nicht alles was uns über den Weg läuft ist für uns gedacht. Aber leider ist das so das viele sich selbst das Leben zur Hölle machen weil wir davon ausgehen das alles für uns ist.
Je länger ich Arbeite desto einfach kommen mir die Probleme vor. Wir verstricken uns in Situationen die mit etwas gesunden Menschenverstand problemlos zu lösen wären. Aber nein wir quälen unsere Seele fast zu Tode weil es uns ja unbedingt etwas sagen möchte. Wir misshandeln uns selbst um ein Probleme zu lösen, was gar nicht unseres ist.
Mit mehr Respekt und Achtung vor sich selbst, kann man mit der Zeit feststellen was für uns ist und was nicht, denn gehst du von deinem Respekt aus fühlst du dich gar nicht mit etwas verbunden was nicht zu dir gehört.
Einfach gesagt, ist für mich aber einer der wichtigsten Grundsätze überhaupt.
liebe Grüsse Papillon
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18.04.2008 01:04 |
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Portos unregistriert
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Hi Schmetterling,
ich habe bewusst die Ich-Form gewählt, da ich mit Worten wie "man", "wir" und "uns"
anderen etwas "unterstelle", was vllt. gar nicht so ist.
Wie schauts mit Dir aus? Bist Du bereit dazu? Dann mach's doch bitte...
EDIT:
Ansonsten tolle Antwort, keine Frage!
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18.04.2008 01:10 |
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Angel unregistriert
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Ach günni was soll ich dir sagen...
Immo fühle ich mich grade auch wie durch einen Fleischwolf gequirlt. Aber wat solls,....morgen kanns nur besser werden.
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18.04.2008 01:37 |
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Anja unregistriert
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lieber günni,
ich empfinde deinen thread jetzt nicht unbedingt als provokant.
weiß auch nicht ob ich dir ein stück helfen kann aber ich möchte dir gerne etwas erzählen.
hatte eine lange leidenszeit mit meinem sohn hinter mir, auch mit dem jugendamt wo ich das gefühl hatte, dass alles gegen mich geht.
ich konnte noch so positiv denken... es kam von außen, zum teil wo ich es garnicht vermutete. und noch eins auf den deckel.. und weils so schön war grad noch eins hinterher.
als ich endlich kapitulierte und meinen sohn zu seinem vater ließ, verschwanden meine schecks auf dem postweg.
damit hätte ich nie gerechnet, was heißen soll... ich habs nicht angezogen durch negatives denken. das war das erste mal nach fast 5 jahren. und das genau in dem monat wo mein sohn umzog und sein vater klar das geld haben wollte.
da hab ich mich auch gefragt.. gehts noch schlimmer? ja es ging noch schlimmer. es kam noch einiges auf mich zu was nicht voraussehbar war. ich kam mir vor als hätte es jemand auf mich abgesehen von denen da oben
und wenn ich heute zurückdenke, war es wichtig alles was geschah von anfang an. ich hatte um hilfe gebeten, günni hast du das auch getan?
oft sieht die hilfe nicht so aus wie wir sie uns wünschen. oft müssen wir quasi dazu gebracht werden zum loslassen und auch der weiteren veränderung. oft müssen wir so sehr leiden bis wir endlich die kurve bekommen etwas dahingehend zu ändern wie es uns auch gut tut.
jetzt bin ich dabei mein haus zu verkaufen und bin nicht enttäuscht vom eigenheimbesitzer wieder in eine mietswohnung zu ziehen. im gegenteil ich wünsche mir eine bezahlbare wohnung, dass ich nicht mehr so stark sparen muss und auch eine kleinere als dieses haus hier, damit ich nicht ewig am putzen bin. hab meine mädels bei mir und es kehrt auch harmonie einstückweit ein, da mein sohn nicht mehr im hause ist. wäre das alles nicht passiert..... ich würde hier noch ewig kämpfen um .. ja um was überhaupt?
wie gesagt.. weiss nicht ob dir das hilft, lieber günni aber ein stückweit kapitulation kann ganz nützlich sein und viel einfachere wege einem eröffnen wo man sich evtl noch wohler dabei fühlen kann.
ich drück dich mal gaaaanz feste an mein herzerl
Anja
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18.04.2008 01:48 |
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Moin Günni,
nun, *die Gegenseite* ist immer in mir - und dass ich mir meine Realität erschaffe stimmt wohl auch!
Siehe Pippi Langstrumpf: "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt"!
Und selbst da wird der Piratenpapa eines TAges gefangen - nur die Pippi baut sich ein Flugobjekt und überredet die Annika und ihren Bruder mitzuradeln... Sie nimt es dann auch mit einer ganzen Piratenmannschaft auf und gefreit ihren Pa!
Und weisst Du woran das liegt?
Sie steht immer wieder auf!
Im Laufe des Lebens hält mein Verstand immer wieder mehr *Gewicht* - ich meine, ich hätte etwas *verstanden* und werde dann von meinem Universum *eines Besseren* belehrt. Da da noch etwas bei mir ist - trotz allen meinen *guten Gedanken* - nämlich mein Zweifel, der kleine Bruder meiner Ängste und Befürchtungen.
Pippi kennt keine Furcht, sie ist ja auch Kind!
Und so zeigt sich eine Möglichkeit: Da Kinder Angst und Furcht erst lernen, könnte ich ja hingehen, in den *Keller der Jugend* und dort mein *inneres Kind* abholen, um es aus meinen eigenen Keller wieder in mein Licht zu geleiten - annehmen, dass ich unvoreingenommen mir meine Welt erschaffe - wie sie mir gefällt!
Herzgruß!
Wolfgang
__________________ Y Gwir Yn Erbyn Byd!
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18.04.2008 06:43 |
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jaaaa Günni,
leider sind die Lasten - unter ( uns ) allen nicht immer gerecht verteilt,
bei einem, der vielleicht nur ein kleines Säckchen brauchte,
um aus dem großen Buch des Lebens zu lernen,
der muß mit einem schweren Rucksack rumlaufen.
Dieser olle Rucksack macht sich in machmal beonders bemerkbar,
und manchmal kommen noch ein paar Knüppel zwischen den Beinen dazu.....
Portos hat für sich ein "tolles" Rezept ( entwickelt )
vielleicht wäre das auch etwas für Dich,
aber da wir jeweils ein einem anderen Punkt in unserem Leben stehen,
und keiner von uns nachvollziehen kann, wo der andere gerade steht,
müssen wir wohl unsere eigenen Rezepte entwickeln.
Also Günni,
schultere D e i n e n Rucksack und geh D e i n e n Weg.
*Dichmaladrück*
und
Merkuria
edidt:
Schwacher Trost ?
Nein, nicht Schrecken ohne Ende? Ende ohne Schrecken
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Merkuria: 18.04.2008 11:01.
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18.04.2008 10:57 |
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hm Günni.........das kommt mir ja so bekannt vor.
Steckt dahinter vllt ein nicht Loslassen aus Angst vor Veränderung?
lg sonnenfreude
__________________ Je höher die Seele zu gott aufsteigt, um so tiefer steigt sie in sich selbst hinab:
Die Vereinigung vollzieht sich im Innersten der der Seele.
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18.04.2008 11:10 |
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