Das Licht
|
|
Das Licht |
|
|
Meine neueste Erkenntnis nun:
Ich achte den Weg des Anderen …
Seit ich vor einiger Zeit begonnen habe, meine Gedanken und Erkenntnisse (auch meine Geschichte) aufzuschreiben, habe ich ein interessantes Phänomen entdeckt.
Zumindest ist es bei mir so. Wenn ich etwas aufschreibe, dann ist es meistens für mich wie wunderschöne Gedanken, und es macht mir große Freude.
Aber dann setzt allgemein „etwas“ ein. Das von mir selbst Aufgeschriebene kehrt gewissermaßen zu mir zurück, und ich beginne, es auf einer noch tieferen Ebene zu begreifen.
Es ist erstaunlich, wieviele „Schichten“ es geben kann, im Verstehen … und im Verstehen … und im Verstehen. Nicht umsonst nennen sogenannte „Hexen“ ihre aufgeschriebenen Gedanken und „Zauberformeln“ das Buch der Schatten …
Das was ich jetzt endlich „kapiert“ habe, und dabei hat mir das Forum sehr geholfen, ist, dass jeder seinen eigenen Weg geht, und dass ich mich eher nicht als vermeintliche „Weltretterin“ verdingen sollte. Die Achtung des Weges eines jeden fühlt sich unglaublich befreiend an.
Zuerst sprach ich innerlich mit meiner Mutter (sie lebt seit Anfang des Jahres nicht mehr), und ich sagte zu ihr: „Ich achte deinen Schmerz.“ Was ich aber meinte, war ansich: „Ich achte deinen Weg, ich achte deinen eigenen Weg. Heute begriff ich, das gilt auch einfach für alles um mich herum.
Wenn ich um etwas gebeten werde, ist das was anderes.
Wenn ich aber den Weg des Anderen achte, und damit auch evtl. seinen Schmerz und sein Leid, das für mich so aussehen mag, dann ist das keine Gleichgültigkeit, sondern es ist eben Achtung, und somit etwas ganz anderes.
So sage ich: „danke für alles, das ich bis jetzt lernen durfte. Es macht große Freude …“
Und einen Satz möchte ich hier nochmal „loswerden“, den ich mal gelesen habe und der mir sehr gefiel (ohne dass ich mich jetzt selbst als Lehrer bezeichnen möchte, schließlich lernen wir alle gegenseitig voneinander), also:
„Der Lehrer lehrt etwas solange, bis er´s selbst kapiert hat.“
Und hier eine (mögliche) Bedeutung des ganz besonderen Grußes „Namaste“ , den ich auf folgender Website fand:
http://de.wikipedia.org/wiki/Namaste#Aus..._Gru.C3.9Fgeste
NAMASTE
Einer Überlieferung zufolge soll Mahatma Gandhi auf eine Nachfrage von Albert Einstein, was er denn mit dem bei ihm beobachteten Gruß Namaste ausdrücken wolle, dem genialen Wissenschaftler Folgendes geantwortet haben:
Ich ehre den Platz in dir, in dem das gesamte Universum residiert.
Ich ehre den Platz des Lichts, der Liebe, der Wahrheit, des Friedens und der Weisheit in dir.
Ich ehre den Platz in dir, wo, wenn du dort bist und auch ich dort bin, wir beide nur noch eins sind.
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
18.04.2008 21:04 |
|
|
|
|
Werbung
|
|
|
|
Alegria unregistriert
 |
|
Liebe Anna,
so ist es, auch ich habe es so erfahren wie du.
|
|
19.04.2008 08:17 |
|
|
|
|
Liebe Anna,
Liebe bedeutet Ja-Sagen zum Anderen, im Sinne von Akzeptanz.
Und darin ist auch die Akzeptanz enthalten, das jemand sich einmal nicht helfen lassen will, weil er seinen ganz eigenen Weg geht.
Dass er Dinge tut oder sagt, die uns gegen den Strich gehen, die wir aber bei ihm lassen und wo wir anerkennen, dass er gerade nicht "anders kann", weil er sich selbst treu sein muss.
Genau so habe ich es auch erfahren, und genau das ist, was zu sehr viel Verständnis des Gegenübers führt.
Beispiel: Früher habe ich meiner Mutter vieles vorgeworfen, heute weiss ich, dass sie zu jeder Zeit ihr Bestmöglichstes gegeben hat. Sie hätte nicht anders handeln können, denn es war ihr Weg, und er war gut so.
Ich denke diese Sicht der Dinge ist u.A. auch der Anfang zum Frieden!
Goldfee
__________________ Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß!
Lichtinsel
|
|
19.04.2008 10:17 |
|
|
|
|
Hallo Anna!
Willkommen im Club der Nicht-die-Welt-retten-Woller!
Jemand sagte mal zu mir:
"Den einzigen, den Du retten kannst, bist Du selbst." Recht hatte er.
Und er sagte:
"Solange Du den anderen hinterher läufst, werden sie vor Dir weglaufen. Bleibst Du stehen, werden sie sich zu Dir umdrehen." Auch damit hatte er Recht.
Alles Liebe für Dich
Andreas
__________________ Wahrheit ist, was wir fühlen. Nicht was wir denken.
|
|
19.04.2008 16:25 |
|
|
|
|
Liebe Goldfee,
das hast du ganz lieb geschrieben.
Ich glaube aber trotzdem, dass wir beide es leicht verschieden meinen.
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
19.04.2008 18:15 |
|
|
|
|
Lieber Andreas
danke
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
19.04.2008 18:16 |
|
|
|
|
Liebe Goldfee,
dein Geschriebenes ist nun noch ein bisschen tiefer gesackt,
und bei mir ging jetzt so eine Art Tür auf.
Auch für ähnliche Texte, die du schon geschrieben hattest,
und für die ich bisher vielleicht nicht so ganz offen war.
Dein Blick ist etwas "nüchterner" als meiner (behaupte ich jetzt einfach mal). Aber du hast recht, auch ich habe das schonmal gedacht
(Vieles vergisst man eben auch immer wieder vorübergehend), jeder tut zu jedem Zeitpunkt eigentlich immer das Beste, das ihm in diesem Moment möglich ist ...
Es ist nicht haargenau was ich meinte, aber eine wunderbare Ergänzung, die es in meinen Augen nun im Ganzen vollständiger macht.
Alles Liebe für dich (ich knuddel dich), Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
19.04.2008 20:04 |
|
|
Amazon Banner
|
|
|
|
|
|
Die Erkenntnis, dass jeder sein gerade möglich Bestes gibt, hilft mir persönlich, den Weg der Person zu achten.
Insofern finde ich die Sichtweisen da halt sehr eng beieinander.
Ich kann dann den Schmerz loslassen, den das "Nichtverstehen" des Weges der Person bei mir ausgelöst hat, und wieder in der Liebe sein.
Goldfee
__________________ Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß!
Lichtinsel
|
|
20.04.2008 08:00 |
|
|
|
|
Das verstehe ich
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
20.04.2008 09:08 |
|
|
|
|
Hallo,
Zitat Goldfee:
Liebe bedeutet Ja-Sagen zum Anderen, im Sinne von Akzeptanz.
Ich akzeptiere schon seit langen. Aber lieben? Das fällt schwer.
Vor allem, wenn man jemanden garnicht mag.
Dieses Gegenüber ist ja eigentlich mein Spiegel.
Und diese Seite, die ich da sehe an mir zu lieben?
Ich arbeite dran!
Viele Grüße
Isirius
__________________ Wenn ich denke, bin ich nicht, wenn ich bin, denke ich nicht.
|
|
20.04.2008 09:17 |
|
|
|
|
Liebe Isirius,
Akzeptanz ist eine Form der Liebe.
Liebe fühlt sich von der Emotion her ja nicht immer wie Freude und Glück an, Liebe kann auch ganz still daher kommen.
Lieben und mögen sind auch zweierlei Paar Schuhe.
Wenn ich jemanden gar nicht mag, und mir darüber klar werden kann warum ich ihn ablehne, also was er mir nun spiegelt, dann ist das ein wichtiger Schritt.
Ich muss ihn hinterher nicht toll finden, aber wenn ich es schaffe ihn zu akzeptieren und wenigstens halbwegs neutral zu betrachten, dann ist das meines Erachtens eine ganz besondere Form von Liebe. Denn dann bin ich in der "Grundhaltung Liebe".
Goldfee
__________________ Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als derjenige, der alle Antworten weiß!
Lichtinsel
|
|
20.04.2008 10:56 |
|
|
|
|
| Zitat: |
Original von Isirius
Hallo,
Zitat Goldfee:
Liebe bedeutet Ja-Sagen zum Anderen, im Sinne von Akzeptanz.
Ich akzeptiere schon seit langen. Aber lieben? Das fällt schwer.
Vor allem, wenn man jemanden garnicht mag.
Dieses Gegenüber ist ja eigentlich mein Spiegel.
Und diese Seite, die ich da sehe an mir zu lieben?
Ich arbeite dran!
Viele Grüße
Isirius |
Hallo Isirius,
Akzeptieren kann auch vollkommen genügen. Liebe muss nicht erzwungen werden. Und auch Akzeptanz ist in manchen Fällen vielleicht nicht immer das Richtige. Mischt sich etwas in mein Leben ein, mit dem ich eigentlich nichts zu tun habe, kann mir das schonmal gezeigt werden als ein "Nichtmögen". Sorge ich dann für Klarheit, das heißt, wehre ich mich vielleicht auch gegen das, was jetzt gerade nicht passt, lasse ich also mein "Nichtmögen" zu und vertraue meinen Gefühlen, wird es mir aus der neuen Freiheit heraus eher möglich sein, das zuvor Abgelehnte zu lieben.
Und zwar so, wie die Liebe selbst es will, und nicht so, wie ich glaube, dass sie es tun müsste.
Nochmal so eine andere Betrachtungsweise,
liebe Grüße, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
20.04.2008 12:44 |
|
|
|
|
Ich möchte hier nochmal ein Beispiel aufführen.
Nehmen wir mal die Frau eines Alkoholikers.
Sie sagt zu ihm: "Ich akzeptiere nicht mehr, dass du unser gesamtes Geld "versäufst. Ich akzeptiere nicht mehr, dass du nur noch lallst.
Ich akzeptiere nicht mehr, dass du mich schlägst ...
Sie leitet die notwendigen Schritte ein und lässt sich scheiden, zieht woanders hin, baut ihr eigenes Leben auf.
Dann kann sie sagen zu ihm (ihrem Exmann):
"Ich achte deinen Weg. Ich achte deinen eigenen Weg. Ich achte den Weg, den deine Seele für dich gewählt hat, den dein göttliches Wesen gewählt hat, den du gewählt hast. Ich hinterfrage nicht die Gründe, ich versuche nicht, dich zu heilen (es sei denn, unsere Seelenwege sind verwoben). Ich versuche nicht, dir zu schaden. Ich achte deinen eigenen Weg und mache mir deshalb auch keine Gedanken mehr um dich, denn ich bin frei.
Dann kann sie ihn lieben, sie kann Mitgefühl aussenden und Frieden mit sich selbst haben. Sie muss sich nicht "opfern" und sie muss auch seine Wege nicht verstehen. Und sie muss noch nicht mal Leid in ihnen sehen.
Denn eigentlich kann sie es nicht beurteilen ...
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anna: 20.04.2008 13:57.
|
|
20.04.2008 13:56 |
|
|
|
|
Und es kann auch nicht sinnvoll sein, wenn sie sich vor ihren Mann, den Alkoholiker hinsetzt, und zu sich selbst sagt: "Ich muss das jetzt aushalten, denn du bist ja schließlich mein Spiegel."
So sinnvoll (und hilfreich) diese Dinge auch sein mögen, so sollte doch alles in seinem "Rahmen" bleiben ...
Eben uns dienen und nicht umgekehrt ...
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
20.04.2008 14:08 |
|
|
Werbung
|
|
|
|
|
|
Hallo Anna,
mir fehlt an Deinem Beispiel etwas, und zwar die ganzheitliche Perspektive. Warum tirfft sie diese Person? Was soll sie lernen, wo ist die Resonanz in ihr? Mit losreißen wird es nicht getan sein. Verstehst Du, was ich meine?
Alles Liebe
Andreas
PS: Ich weiß, nur ein Beispiel, aber man kann es ja weiterführen...
__________________ Wahrheit ist, was wir fühlen. Nicht was wir denken.
|
|
20.04.2008 18:05 |
|
|
|
|
Ja lieber Andreas, du hast recht.
Mit Losreißen wird es nicht getan sein.
Sicherlich muss auch in dieser Frau selbst entwicklungsmäßig etwas geschehen sein, bevor sie zu diesem Schritt imstande ist.
Bei mir bezog es sich ja auf meine Mutter. Nicht nur, dass ich mir immer Sorgen um sie machte, es war auch am Ende das Gefühl, sie irgendwie beeinträchtigt zu haben (mit meinen ständigen "Vorschriften" was sie "tun" solle.
Dieser Gedanke, "ich achte deinen Schmerz, und deinen Weg", befreite mich auch von der Vorstellung, überhaupt irgendwie Macht über sie haben zu können.
Das war es, ich dachte auf einmal, für alles ist gesorgt. Sie ging in ihren Schmerz, ob ich wollte oder nicht, und es ist doch alles ihr eigenes gewesen.
Wobei natürlich mein Anteil daran auch nicht wegzudenken ist, ich habe viel gelernt, und vor allem, sie jetzt mehr und mehr loszulassen.
Wie es mir am Ende wirklich gehen wird, und was noch "aufsteigen" könnte, ich habe keine Ahnung.
Liebe Grüße, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
20.04.2008 19:48 |
|
|
|
|
-
Etwas ist mit mir geschehen. Seit gestern morgen fühle ich die Botschaft, dass ich nicht alleine bin. Heute morgen wurde ich wach mit einem Gefühl von Panik, wie ich das manchmal morgens habe. Aber zum ersten Mal wollte ich es annehmen und nicht wegschieben. In mir war der Gedanke: „Ich akzeptiere den Weg meiner Seele.“ und „Ich vertraue meiner Seele.“ Damit meine ich das Höhere Selbst oder den göttlichen Anteil in mir. Viele gebrauchen ja diese Begriffe unterschiedlich. Nichts ist mir so nahe wie meine Seele. Ich verbinde mit ihr Liebe und Geborgenheit. Ja und Sicherheit, und überhaupt einen Grund zu leben.
Akzeptanz des eigenen Weges hat mich frei gemacht und ich sehe nicht mehr so den „Abgrund“ in meiner Nähe wie noch vor kurzem immer mal wieder. Seit zwei Jahren war ich ein wenig wie paralysiert, jetzt beginne ich wieder zu sehen was um mich herum ist, und ich fühle wieder einen gewissen Antrieb in mir.
Allen die mir halfen, in diese Richtung zu kommen, in die Richtung des Annehmens meines „neuen“ Weges und meiner neuen Situation hier nun ein
DANKE
Ich träume nicht mehr von irgendwas, bin ganz ruhig geworden. Es wird alles genau richtig sein,
und seine Bedeutung haben.
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
|
|
22.04.2008 14:47 |
|
|
|
|
|
 |
Views heute: 36.363 | Views gestern: 29.049 | Views gesamt: 19.036.336
Impressum
 Board Blocks: 1.374.430.211 | Spy-/Malware: 25.431 | Bad Bot: 523 | Flooder: 80.892 CT Security System Pre 6.0.0: © 2006-2007 Frank John |
|