Mein Vater
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Mein Vater |
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Ich denke das passt hierher, wenn nicht, bitte ich um Verschieben.
Es ist zwar ein Traum, aber etwas hat sich bei mir gelöst. Ich halte altes ungelöstes für Schatten, darum setze ich es hierher.
Ein (Alb)Traum aus meiner Kindheit ...
Mein Vater wird in einer Kneipe fürchterlich verprügelt.
Ich bin ein kleines Kind an seiner Hand, reiche ihm höchstens bis zur Hüfte. Ich sehe zu seinem Gesicht nach oben. Seine Haare stehen in heller Panik zu Berge, in seinen Augen ist das Entsetzen ...
Ich kann ihm nicht helfen ...
Ja da weine ich jetzt drüber, aber es ist gut, es löst sich ...
Liebe Grüße, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne
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30.04.2008 11:57 |
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ja,
die hilflosigkeit der eltern oder eines elternteils zu erleben....
ob als kind oder erwachsene....
und sich dann selbst hilflos fühlen ....
sagen kann ich dir da nicht viel dazu, ausser, dass ich mit dir fühle .
ein lieber gruss, toshka
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30.04.2008 18:34 |
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Danke Toshka, ich drück dich (wenn ich darf)
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne
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30.04.2008 19:49 |
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Ich will mal noch ein bisschen mehr von mir erzählen.
So ein paar kleine „Schatten“geschichten.
Früher als ich ganz klein war, stand nachts immer ein schwarzer Schattenmann in der Ecke meines Zimmers. Ich hielt ihn mit meinem Blick in „Schach“. Ich dachte immer, solange ich ihn sehen kann, wird er sich nicht von der Ecke wegbewegen können. Also starrte ich ihn an, bis ich manchmal vor lauter Starren nur noch lauter bunte Farben vor den Augen hatte. Dann bemühte ich mich „ihn“ hinter den Farben trotzdem noch zu sehen.
Ein einziges Mal wurde ich nachts wach und er (der schwarze Schattenmann) stand über mein damals noch Gitterbett gebeugt und drohte mir mit dem Finger. Ich meine ihn danach nie wieder gesehen zu haben.
Als ich mal bei meiner Tante zu Besuch war, auch als kleines Kind, waren dort im Schlafzimmer drei Schattengestalten vor dem Fenster. Die waren nicht schwarz, sondern braun. Hier war es umgekehrt, sie „mussten“ mich sehen. Ich versuchte, die Decke über meinen Kopf zu ziehen. Dann beugten sie sich so, dass sie mich immer noch „sehen“ konnten. Ich traute mich nicht, mich ganz zu verstecken.
Heute würde einen so etwas zu Tode erschrecken. Als Kind hab ich es einfach so hingenommen, wenn ich auch nicht begeistert war.
Als ich ganz klein war, waren immer nachts im Dunkeln lauter kleine Gesichter um mich. Sie sahen meist erst freundlich aus, verwandelten sich aber immer sehr schnell in häßliche Grimassen. Ich habe sie nicht wirklich ernst genommen. Es waren für mich nur kleine Bilder (5 x 5 cm vielleicht), aber angenehm war es trotzdem nicht. Im Flur unserer Wohnung war meistens noch das Licht an, so dass unter der Tür immer ein Lichtstreifen war. Da sah ich dann immer hin, wenn ich meine Augen mal etwas erholen wollte, denn im Licht konnten sie nicht sein.
Einmal hatte ich einen Traum, auch als Kind. Ich stand einfach nur in einem dunklen Raum und hatte große Angst vor einem Lichtstreifen, der irgendwie vor mir war. Ich weinte, und dann auch wirklch im Schlaf, so sehr, dass meine Mutter mich damals weckte. Ja ich hatte einfach nur Angst vor diesem Lichtstreifen …
Ich habe heute manchmal gedacht, es war vielleicht das „Gegenstück“. Die dunklen Grimassen, ich sah in den Lichtstreifen, um sie nicht zu sehen. Und in diesem Traum war ich die „andere“ Seite, hatte Angst vor dem Lichtstreifen …
Als „junge“ Frau, als ich anfing mich mit Esoterik zu beschäftigen, ich habe auch manchmal versucht, zu meditieren. Aber ich mochte mich nie gerne auf Licht konzentrieren, dann trat immer eine Art Widerstand in mir auf. Ich hatte dann mal ein Buch von den Plejaden (gechannelt) und ich wollte eine Meditation die darin beschrieben war, durchführen, eben so wie ich konnte.
Da ging es auch um „Licht“. Ich fing an mich unwohl zu fühlen, und sagte innerlich (in Richtung Plejaden): „Ich muss doch meinen eigenen Weg gehen.“ Obwohl ich ja immer denke, ich kann nicht meditieren, spürte ich doch sofort eine Antwort, die sagte: „Das ist in Ordnung so.“ Und fühlte, dass ich augenblicklich losgelassen war, ein tiefes Aufatmen war in mir.
Also das hab ich schonmal gelegentlich festgestellt, wenn es notwendig ist, funktioniert die Kommunikation sofort.
Noch eine kleine Geschichte. Da hatte ich ein Buch gelesen über Geister. Und ich hatte mir vorher immer fest eingeredet, es gibt keine Geister. Ja und nun fing ich an, dran zu glauben, und mein Mann hatte auch noch Nachtschicht. Ich war alleine und mir wurde ganz schön unheimlich. Irgendwie hatte ich die fixe Idee, mein Vater sitzt gleich vor mir auf dem Sessel (er lebte da schon eine Weile nicht mehr). Ich steigerte mich da `rein und rief in Gedanken immer: „Nein, nein, nein“.
Ja und da kam plötzlich eine Stimme in meinen Kopf, als wenn ich es selbst denken würde, die sagte: „Beruhige dich, so machen wir es doch auch gar nicht.“ Und ich war sofort ruhig. Und diese Ruhe ist heute noch in mir, obwohl es Jahre zurück liegt, weil darin etwas zeitloses steckte. Von da an war es gut.
Dann kam eine Zeit, da kam mir der Gedanke in den Sinn: „Wenn man den Teufel an die Wand malt … „ usw. Und ich, hab eigentlich gar nicht dran geglaubt, konnte nicht einen „esoterischen“ Gedanken mehr fassen. Wenn ich alleine war, hab ich natürlich Entsprechendes an die Wand gemalt (versuch mal, zehn Minuten nicht an einen kleinen grünen Frosch zu denken). Ich war einfach blockiert.
Und dann bekam ich ein Buch in die Finger, das sollte tatsächlich (ohne dass ich es vorher wusste) von diesem Dingsda gechannelt sein. Ist ja auch egal ob man´s glaubt, war für mich nie wichtig, wichtiger war immer der Inhalt. Auf jeden Fall fand ich darin dann die Worte: „Fürchte dich nicht mehr, denn ich bin nicht mehr der Fürst der Hölle und die Hölle existiert nicht mehr.“
Reiner Zufall, wirklich, ich war sofort ruhig … mmhhh … auch dieses war zeitlos ….
Ich stelle nur fest, "Etwas" war immer da, das dafür gesorgt hat, dass "es" weitergeht. Es scheint von Bedeutung zu sein, dass ich meinen Weg gehe, und dass ich ihn gehen kann.
Ja jetzt hab ich wohl genug geschrieben. Ich weiß gar nicht was mich auf einmal geritten hat, hier soviel und so durcheinander zu schreiben. Also jedem, der´s gelesen hat, danke ich.
Lieben Gruß, Anna (Regina)
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne
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30.04.2008 20:02 |
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liebe anna,
danke für den knuddler
du bist ja ganz schön weit in deine kindheit hinein gewandert !?
bei mir gab es auch nachts lauernde gefahren, als ich klein war.
ein mann mit einem schwert, der mich abstechen wollte und BÄREN ausserhalb des hauses, die mich sicherlich gefressen hätten !!! wenn sie mich gekriegt hätten
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02.05.2008 09:56 |
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Ja es war aus meiner Kindheit ...
Solche Dinge, wie der schwarze (Schatten)Mann sind eben markante Erinnerungen. Später hab ich mir immer eingeredet, dass es wohl ein Seitenschal des Fenstervorhangs gewesen ist, aber als Kind war er eben doch sehr real.
Anderes was ich beschrieben hab waren "Erlebnisse" und Erfahrungen auf meinem esoterischen/spirituellen Weg. Wenn ich so auf der "Suche" war, begegneten mir auch immer wieder Blockaden, wo dann eine zeitlang nichts mehr ging. Aber immer wurden sie (die Blockaden) irgendwann auf geheimnisvolle Weise aus dem Weg geräumt.
Ich hoffe, irgendwann einmal, wenn ich dazu bereit bin, dem schwarzen Mann nochmal zu begegnen. Denn ich fühle seltsamerweise auch eine gewisse Liebe zu ihm.
Sollte sich irgendwann mal "etwas" tun, werde ich es vielleicht hier berichten. Weißt du, die Schattengesichter ... und der weiße Lichtstreifen, alles gehört zusammen. Auch die braunen Gestalten, der Blick, der in "Schach" hält, bunte Farben. Ich möchte gern darauf zugehen.
Alles Liebe, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne
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02.05.2008 11:11 |
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Ein Traum an den ich mich erinnere ...
Es war an einem Bahnhof. Eine sehr eklige Ecke, voller "Schmutz und Abschaum". Ein Teil davon waren riesengroße ganz dünne "Lichtgestalten", eigentlich wie riesige herumlaufende Lichtstreifen ...
Man könnte ja meinen, "Lichtwesen" sind etwas sehr gutes, aber diese hier waren in ihrem Wesen sehr abstoßend, passten gut zu diesem "Bahnhof".
Ich war in einem Raum und tat etwas, bei dem man gern alleine ist. Da kam ein Kind dieser Lichtgestalten, machte die Tür auf, stellte sich da ganz "frech" hin und sagte: "Das Licht kommt an." Welches es dann auch einschaltete. Ich schämte mich sehr, war in einer etwas "hilflosen" Situation, was dieses Wesen ausnutzte. Naja, jeder tut es mehrmals am Tag, also ihr könnt euch sicher denken, was ich gerade tat.
Irgendwann schnappte ich mir dieses "Lichtkind", ging mit ihm in ein Badezimmer und hielt es in einer Badewanne unter Wasser. Nach einer Weile kam es wieder nach oben und war plötzlich völlig verändert.
Irgendwie tief einsichtig, reif und verstehend, schwer zu erklären.
Ich sagte dann zu ihm: "So, jetzt geh wieder zu den anderen. Aber erinnere dich eines Tages!"
Dann ging ich aus diesem Badezimmer hinaus in einer dunklen Stadt meines Weges.
Der Grundgedanke war gewesen, dass ich an diese erwachsenen ekligen langen Lichtdinger niemals herangekommen wäre. Dieses Kind aber würde zwischen ihnen aufwachsen, einer von ihnen sein, und sich doch eines Tages erinnern, das war der Gedanke ...
Ja da hab ich doch schonmal überlegt, ob ich da nicht selbst der "schwarze Mann" war. Als Kind war ich tief eingetaucht in sicher übelste wenn auch weitgehend unterdrückte Emotionen, die in meiner Familie herrschten, denn die "Geschichten" waren nicht schön...
Der Schwarze Mann drohte mir im Gitterbett und ging seiner Wege, könnte man sagen.
Es ist die Erinnerung, um die es geht ......
Na, alles Gedanken, Ideen, Verbindungen ... wer weiß ...
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anna: 02.05.2008 12:13.
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02.05.2008 12:09 |
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Ein Lichtkind, welches durch Wasser/Gefühl gereinigt wird und sich verändert. Ein wunderschönes Bild...
__________________ Es gibt unzählige Argumente aber nur eine Wahrheit
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02.05.2008 12:19 |
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