Sterbebegleitung
Sterbebegleitung |
Merlin unregistriert
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Beim Sterben begleiten.
Es gibt da so viele Bücher darüber, es werden Seminare abgehalten.
In der Presse, den Medien wird der Tod totgetrampelt.
Ja und dann begegnet uns der Tod auf einmal ganz anders.
Auf einmal berührt er unsere Seele.
Plötzlich und unerwartet …… lesen wir häufig in den Todesanzeigen.
Plötzlich?
Wieso plötzlich?
Und dann auch noch unerwartet?
Ach, wir wussten gar nicht dass wir sterblich sind?
Unsere Körper nur eine begrenzte Zeit auf dieser Erde existieren können?
So früh schon?
Ja haben wir einen Vertrag mit dem Leben?
Das hätte uns doch schon jemand vorher sagen können, dann hätten wir das doch in unserem Notebook vermerkt.
Ja, der Tod berührt uns erst, wenn er direkt mit uns Kontakt aufnimmt.
Das kann ganz verschieden sein und in unterschiedlicher Stärke.
Da stirbt auf einmal (oder für denjenigen als Erlösung von Qualen, endlich) ein uns bekannter Mensch.
Wir sind betroffen, traurig, gehen auf die Beerdigung und dann geht das Leben weiter, weil es ja muss.
Es sterben junge Menschen aus unserem näheren Bekanntenkreis.
Wir erschrecken und zweifeln an unserem Gott.
Warum hat er sie schon jetzt zu sich geholt, sie haben doch kaum gelebt?
Hier sind wir ein wenig tiefer berührt, weil uns der kalte Hauch des Todes gestreift hat.
Wir denken ein wenig länger über das Sterben nach. Und das Leben geht weiter.
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Teil 1
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10.03.2007 18:23 |
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Edelsteine und Esoterik Shop
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Merlin unregistriert
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Dann wird es aber heftig, weil ein uns vertrauter, geliebter Mensch im Sterben liegt.
Dann steht er vor uns, der Tod.
Der kalte Atem berührt unsere Seele, ein unerträglicher Schmerz umklammert unser Herz.
Angst breitet sich in uns aus. Angst vor dem eigenen Ende.
Ohnmächtig stehen wir da und müssen zusehen, wie der dunkle Meister die Hand ausstreckt.
Ohnmächtig – ohne Macht.
Das lassen wir uns natürlich nicht gefallen und mobilisieren mal rasch unsere Armee.
Da wird der Medizin mal Feuer unterm Hintern gemacht, weil die haben ja alle Apparate und können Menschen ewig am Leben halten.
Und den lieben Gott schalten wir dann auch noch ein.
Der kennt uns zwar nicht mehr, aber wir zahlen ja Kirchensteuer. Also mach mal.
Dumm gelaufen.
Soviel wir uns auch dagegen wehren und so viel wir auch unternehmen, Gevatter Tod bleibt ruhig und nimmt sich die Seele.
Was uns bleibt ist die Verzweifelung, die Wut, die Trauer, die Ohnmacht und die Leere, die dieser geliebte Mensch hinterlässt.
An diesem Punkt haben wir die Möglichkeit verbittert den Rest unseres Daseins zu fristen
oder uns mal wirklich Gedanken über das Leben und Sterben zu machen.
Spätestens wenn er uns direkt gegenüber steht, der Bruder Tod, werden wir uns Gedanken machen.
Werden wir uns mit ihm auseinander setzen müssen.
Was hat das jetzt alles mit Sterbebegleitung zu tun?
Ja ihr lieben Seelen, wenn wir jemanden beim Sterben begleiten wollen oder müssen, dann sollten wir auch wissen mit welcher Situation wir es da zu tun haben.
Überlegen wir doch mal gemeinsam.
Unsere Körper sind alle sterblich, das wissen wir ja.
Ziehen wir noch mit in Betracht, dass wir hier auf Erden eine Lebensaufgabe zu erfüllen haben.
Wenn nun beides erledigt ist, können wir dann doch gehen, oder? ...................................................................
Teil 2
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10.03.2007 18:32 |
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Merlin unregistriert
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Jetzt das große ABER…..
Auch ich weiß nicht welchen Deal ich vor meinem Eintritt hier auf Erden mit mir eingegangen bin.
Jedenfalls nicht in seinem gesamten Ausmaß.
Darauf möchte ich jetzt auch nicht näher eingehen, weil das jetzt nicht so wichtig ist.
Viel wichtiger ist die Frage:
Wie schaffe ich es die Entscheidung der anderen geliebten Seele zu akzeptieren.
Sie lässt mich allein auf dieser Welt. Vertrautes ändert sich, weil sie mich nicht mehr begleitet in diesem Leben.
Möchte ich doch in diesem geschützten Schoss der Gewohnheit bleiben.
Wenn ihr Körper nicht mehr da ist, fühle ich mich verlassen, allein gelassen.
Ich sehe sie ja nicht mehr, höre nicht mehr ihr Lachen, ihr Weinen, ihr Schimpfen, ihre Freude.
Es wird leer sein. In uns und um uns!
Ja, das ist der große Schmerz der Trauer und ihr werdet noch viel mehr finden, was euch da fehlt.
Dieser Körper wird unwiederbringlich weg sein.
Asche zu Asche, Staub zu Staub.
Damit müssen wir uns auseinandersetzen, das wird unser ureigener Lernprozess bleiben.
Na endlich, kommen wir mal zum Punkt.
Wir haben ja auch eine Seele.
Die alleine gilt es zu begleiten.
Sie durchschreitet nämlich den Geburtskanal zurück nach Hause.
Hier auf Mutter Erde, hat sie sich entwickelt und ist gewachsen, wie der Embryo im Mutterleib.
Nun muss sie zurück, weil ihre Zeit gekommen ist.
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Teil 3
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10.03.2007 18:41 |
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Merlin unregistriert
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Versucht euch doch mal Folgendes vorzustellen.
- Ein Baby wird geboren.
Für uns unsichtbar wird es beim Eintritt auf diese Welt begleitet von seinen Schutzengeln.
- Für das Kind unsichtbar, wird es auf dieser Welt erwartet und dann liebevoll empfangen.
Wie viel Liebe steckt darin. Wie viel Freude.
Ja ihr lieben Seelen,
Wenn ihr nun einen geliebten Menschen bei seinem Sterbeprozess begleitet, dann denkt daran, dass diese Seele nach Hause will und dort mit viel Liebe empfangen wird.
Lasst sie los.
Lasst sie gehen.
Freut euch ein wenig mit ihr, trotz eurer Trauer.
Eurer Phantasie habe ich nun ein Bild gemalt, welches ihr so nicht seht, wenn ihr in die Klinik kommt oder zu Hause einen sterbenden Menschen begleitet.
Die Begleitung im Außen (also des Körpers) wird in der Versorgung dieses Körpers geschehen.
Dieser Körper wird brüchig, zerfällt langsam.
Der Mensch leidet, je nach Krankheit und eigener Einstellung zum Sterben.
Er macht Sterbeprozesse durch, die nach „Kübler-Ross“ in fünf Phasen ablaufen,
aber nicht immer nacheinander, sondern auch querfeld ablaufen können.
(->Google:-> Elisabeth Kübler-Ross,-> unter Wikipedia)
Ich denke, dass wir die Angst vor dem Tod auf diese Welt mitbekommen haben, damit wir nicht bei jeder Kleinigkeit das Handtuch werfen.
Wir sind ja zum Lernen hier.
Wenn wir jedes Mal den Klassenraum verlassen, weil uns das Thema zu schwer ist, dann schaffen wir den Abschluss nicht.
Nun müssen wir diese Angst überwinden und das ist schwer.
Weil das so schwer ist, sind uns viel Helfer an die Seite gestellt.
Auf der einen, wie auf der anderen Seite.
Wir hier auf der Erde können helfen mit der ganzen Kraft unserer Liebe.
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Teil 4
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10.03.2007 18:53 |
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Merlin unregistriert
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Wir lassen den Sterbenden spüren, dass er nicht alleine ist.
Solange er noch nicht bereit ist, die Angst in ihm zu groß ist,
wird er seine Helfer auf der für uns unsichtbaren Seite noch nicht erkennen können.
Deshalb bleibt bei ihm, redet oder schweigt mit ihm.
Lacht oder weint mit ihm.
Zeigt ihm ruhig auch eure Trauer und meint nicht stark sein zu müssen. Wofür auch.
Glaubt auch bitte nicht, der Sterbende wüsste nicht was los ist
(wie es leider noch oft geglaubt wird, man redet dann nicht über das Sterben im „Sterbezimmer“)
Die Seele, die heimgeht, weiß es, noch bevor es ein Arzt „beweisen“ kann.
Sie muss nur erst selbst ihre Angst überwinden, wie in den Sterbephasen beschrieben.
Mit eurer Offenheit und Ehrlichkeit, werdet ihr dem Sterbenden am meisten helfen,
weil er ja auch von euch Abschied nehmen muss und euch auch nicht ängstigen will.
Die körperliche Versorgung eines Sterbenden, soll ganz auf dessen Wunsch und Bedarf verlaufen.
Meine Erfahrung zeigte, dass eine aufgeklärte, mit Liebe begleitete Seele so gut wie keine Schmerzmittel braucht.
Sollte euer liebster Angehöriger doch Schmerzen haben, wegen der Symptomatik seiner Krankheit, dann lasst ihm ruhig ein Morphiumpräparat geben.
Diese Mittel machen nur in der Anfangszeit benommen, aber dann wird euer Liebstes schmerzfrei mit euch die letzten Tage verbringen können.
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Teil 5
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10.03.2007 19:02 |
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Merlin unregistriert
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Nun verrate ich euch noch etwas.
Wenn ihr nun so bei eurem sterbenden Angehörigen sitzt,
ihr eine ruhige Atmosphäre habt,
dann fragt ihn doch mal, wen er noch im Raum sitzen oder stehen sieht.
Habt keine Angst, diese Engel waren die ganze Zeit um euch und je mehr Liebe und Hilfe ihr gegeben habt
umso mehr Frieden werden sie euch schenken,
damit ihr mit eurem Trauerprozess später besser umgehen könnt.
Einen Satz von Kübler-Ross möchte ich euch noch als Hilfestellung geben
Jedes Mal, wenn wir den Mut haben, uns auf unsere Patienten(Angehörigen) wirklich einzulassen
und die Stufe des Annehmens erreichen,
wird uns dies helfen, dem Annehmen der eigenen Sterblichkeit einen Schritt näher zu kommen.
Und unserem Oberarzt legte ich vor 20 Jahren diesen Satz vor.
Wenn wir unserem eigenen Tod nicht ins Auge sehen können,
dann können wir vermutlich auch nicht den Tod unserer Patienten akzeptieren.
Ende
Ich hoffe euch nicht gelangweilt zu haben.
Licht und Liebe
Merlin
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10.03.2007 19:10 |
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fíreb unregistriert
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Danke!
Wenn wir den Tod akzeptieren, dann kann er unser größter Verbündeter während des Lebens auf der Erde sein.
liebe grüße
fíreb
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10.03.2007 19:16 |
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Edelsteine und Esoterik Shop
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| Zitat: |
Nun verrate ich euch noch etwas.
Wenn ihr nun so bei eurem sterbenden Angehörigen sitzt,
ihr eine ruhige Atmosphäre habt,
dann fragt ihn doch mal, wen er noch im Raum sitzen oder stehen sieht. |
Liebe Merlin,
liebe Dank,das du dies für uns hier reingestellt hast.
Das bestätigt eine Aussage eines Kollegen.Der bei seinem sterbenden Vater saß.Der Vater sagte zu ihm:Sag Mimi mal sie soll sich nicht auf das Bett setzten.Mimi war eine verstorbene Schwester von dem Vater.Es waren noch einige andere da.
Es ist schön zu wissen ,das wir abgeholt werden.
Ich werde mich mal in einem Hospiz erkundigen.Denn diesen Gedanken habe ich jetzt schon eine ganze Zeit.
dicken knuddel
Katlana
__________________ ~~~Ich bin die alleinige und vollkommene Kraft, die hier handelt. Daher hat jeglicher Anschein von Störung sogleich zu verschwinden.~~~
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10.03.2007 19:44 |
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Hallo Liebe Merlin
Ich liebe es wen jemand das Kind beim Namen nennt,
Ich liebe es förmlich wen man sagt was Sache ist.
Ich mag keine Heuchelei auch keine augenwischerei, von Menschen aus welchen Gründen auch immer.
Ich verneige mich vor diesen erhrlichen Text, habe selten solche ungeschminkten, jedoch auch traurigen so erlichen Text wie den deinen gelesen, den du in diesen vier Folgen geschrieben hasst.
Ich danke dir dafür das ich, durch diesen deinen so erlichen und liebevollen Text. In die Lage versetzt werden konnte mir meine letze Hürde die ich in diesem Leben noch zu bewältigen habe, auf so eine liebevolle Art und Weise bewust gemacht hasst.
Als mir vor einegen Jahre ein Junger Arzt in einer Röntgen Praxis einfach so sagte sagte in 14 tage sind sie tot Frau Süper, da verschwand der Boden unter meinen Füßen, weil ich mich auch noch nicht mit der möglichket des Sterbens befasst hatte.
Ich dachte mir nun er kann es ja so emotionlos und gelassen jemadem anderen den tot mitteile, das er in 14 Tagen stirbt. So lange er nicht selbst betroffen ist. Dan wurde es mir klar das mann leicht mutig und gelassen sein kann, wen es um andere geht.
Als ich hier deinen Text las war es für mich, so als würde ich wen es so weit ist. Ganz sanft in mein eigentliches zu Hause hinüber gleiten, Ja einfach nahause gehen. Merlin ich danke dir für deine Text und der Sicht der Dinge.
L.G. Jasmin
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10.03.2007 20:04 |
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Auf Wunsch gelöscht unregistriert
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Liebe Merlin,
wusste ich doch, dass du die richtige bist für diesen Tread. Die Tiefe des Textes und die Wahrheit die da drin steckt, kann nur ein weiser Mensch geschrieben haben! Hut ab, dass du diese schwere Aufgabe so toll meisterst!
ich glaube mehr kann man da nicht zufügen. Es ist wirklich alles gesagt und sehr toll erklärt. In dem Text steckt für mich die Wahrheit, und diese Wahrheit erkenne ich wie du auch.
Ich durfte eine Seele beim heimgehen begleiten. Ich sah den Vater der sterbenden, der liebevoll an ihrem Bett stand und auf sie wartete. Ich traute meinen Augen nicht. Dann hörte ich ihn sprechen, er hatte für jeden der 4 Mädchen eine Nachricht. Nachrichten die sie zutiefst berührt hatten. Ich erzählte Dinge die ich nicht wissen konnte. Für die Mädchen war ich fremd, auch wusste ich nichts von deren Mutter. Ich sah sie nur einmal im Leben. Meine Freundin damals erzählte mir, dass sie in Krankhaus fuhr um ihre Freundin beim sterben zu begleiten. Sie sagte sie fühle sich schlecht und wüsste nicht wie sie damit umgehen soll. Ich sagte zu ihr ich fahre mit aus einem Impuls heraus.
Für die Mädchen war das ein Segen, sie erfuhren viel. Vor allem haben sie erfahren, dass nur der Körper geht, aber nicht die Seele oder Angehörigen nicht verschwunden sind mit dem Tod. Sondern das sie oft mal hier rein schauen um uns mit ihrer Liebe zu füllen.
In den Büchern steht immer, wenn eine Seele gegangen ist, ist sie weg. Das ist in meinen Augen nicht wahr. Ein Familienband ist ein sehr starkes Band. Peggis Opa war fast ein Jahr immer wieder bei mir, und vermittelte Worte die wichtig waren für sie und ihre Trauer. Nicht nur das, er erzählte uns aus der Zukunft und von ihrem Weg den sie noch gehen wird.
Peggis Mama sah ich 1 Woche nachdem sie gestorben war, sie sagte Tochter Krebs. Da bin ich so erschreckt, dass ich nicht mehr hören konnte wer von den Mädchen gemeint war.
Da kam ich ins strudeln und dachte nur, wie stellst du dir das vor, ich soll dass den Mädchen erzählen. Sie gab mir keine Antwort mehr. Ich nahm allen Mut zusammen, und sagte es den Mädchen. Nachher stellt sich heraus, dass eine Tochter Brustkrebs hatte.
Die Liebe der Mutter schaffte es, ihre Tochter noch aus dem Totenreich zu informieren.
Peggis Opa erzählte, dass Pegi nicht in Denver bleiben würde, er erzählte, dass sie an Meer gehen wird und für sie ein anderer Abschnitt beginnen würde.
War für uns beide damals nicht glaubhaft. Sie hat ein Traumhaus und fühlte sich sehr wohl dort wo sie war.
Jetzt wird sie nach Bosten gehen, ans Meer.
Nur unser Körper stirbt, aber nicht die Liebe die uns mit unseren Angehörigen verbindet. Wenn es wichtig für uns ist, werden sie da sein, was ich ja selbst erlebte.
Ich könnte noch andere Erlebnisse berichten, aber dass ist nicht notwendig, denn das was jetzt geschrieben steht, erklärt einfach alles für mich. Liebe wird immer das stärkste Band sein und was in Liebe geschieht, kann kein Unrecht sein.
Drück euch alle und wenn unser Tag mal gekommen ist, werden wir uns in einer anderen Welt wieder sehen und wer weiß wer wen abholt, dass wird am Ende wohl an der Liebe hängen die wir für einen anderen Menschen aufbringen. Ein Band was sich nie lösen wird.
Davon bin ich überzeugt, anhand von meinen eigenen Erlebnissen.
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10.03.2007 20:41 |
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Hallo Merlin,
Ich verneige mich vor deinem Text.
Du hast das wunderschön geschrieben.
... und es hat mir auch einiges bestätigt.
herzlichen Dank
Switch
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Sage nie: "Das kann ich nicht."
"Vieles kannst DU, nur DU weißt es nicht."
Copyright > Gabriele
Gabriele, auch bekannt als: Gabi, ICH, Switch + witch
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10.03.2007 21:17 |
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Liebe Merlin,
jetzt sitze ich hier und weine. Dein Text hat mich so sehr berührt, ich danke Dir von Herzen dafür!
Er hat mich daran erinnert wie verloren ich mich fühlte als ich meinen Vater damals begleitet habe als er aus dieser Welt ging. Damals, es ist jetzt 18 Jahre her, hatte ich mich noch nicht damit befasst was es bedeutet wenn ein Mensch der so nahe ist von hier geht. Ich durfte meinen Vater bis zum Ende begleiten und dafür bin ich sehr dankbar. So konnte ich ihm noch sagen dass ich ihn sehr liebe.
Meine Trauer war sehr tief, doch habe ich nicht um meinen Vater getrauert, sondern um das was ich nicht mehr mit ihm teilen konnte, die Umarmungen, die Worte, ihn ansehen. Ich trauerte um das was in der Weltlichen Form nicht mehr möglich war.
Für mich ging er damals zu früh, für ihn war es (wie ich heute weiss) der richtige Zeitpunkt.
Danke liebe Merlin, dass Du mich wieder daran erinnert hast wie dankbar ich dafür sein darf, dass ich meine Eltern (meine Mutter starb vor 2 Jahren) beide begleiten und so auch Abschied nehmen und sie in Frieden gehen lassen durfte.
Ich glaube es ist sehr wichtig den Menschen den man liebt auf seinem letzten Weg von "hier" nach "dort" zu begleiten wenn man es kann und die Möglichkeit dazu hat.
Eine noch sehr berührte
Ute
__________________ Wer es wagt zu fühlen, der wagt alles (Purusha)
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10.03.2007 21:22 |
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Liebe Merlin,
du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, um es mal salopp auszudrücken.
Genau so ist es.
Liebe Alegria,
dein Text hat mich sehr berührt, angesprochen. Ich habe es in dieser Deutlichkeit noch nicht erlebt, aber ich fühle es ganz stark, dass es stimmt.
Hier noch ein paar Zeilen von einem Unbekannten, für alle, die schwer loslassen können:
Du kannst Tränen vergießen,
weil er /sie gegangen ist------
oder du kannst lächeln,
weil er /sie gelebt hat
und du ein Stück Weg mit ihr /ihm gehen durftest.
Du kannst die Augen schließen und beten,
dass er/sie wiederkehrt---
oder du kannst die Augen öffnen
und all das SEHEN,
was er / sie hinterlassen hat.
.......................................................
Es liegt wirklich alles im Auge des Betrachters. Ich finde diese Zeilen sehr schön und treffend, allerdings muss ich zugeben, dass ich mich zum jetzigen Zeitpunkt sehr sehr schwer tun würde ( das weiß ich)wenn eines meiner Tochter gehen müsste. Einfach aus dem Grunde, weil mein Egoismus noch so viel mit ihnen erleben möchte. Vor vielen Jahren durfte ich aus beruflichen Gründen, einige Menschen beim Sterben begleiten und es war ein sehr ehrfürchtiger Augenblick. Gedanklich setze ich mich damit auseinander, dass eines meiner Elternteile ( aus altersbedingten Gründen) jederzeit gehen könnte. Ich empfinde dabei keinen Schmerz, sondern eine große Dankbarkeit, sie als Eltern gehabt zu haben und ich bin mir sicher, sie werden mir hier (wir wohnen 1000 km auseinander) "erscheinen", wenn es soweit ist.
Ach, man könnte über dieses Thema noch ellenlang schreiben, denn-----
der Tod gehört einfach zum Leben dazu.
Alles Liebe
Moquita
__________________ Glücklichsein und Liebe wird niemals weniger, wenn es mit anderen geteilt wird. :>)SARVA - ANTAH------------------ALLES IST IN UNS
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13.03.2007 08:50 |
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Nicolspatz unregistriert
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Liebe Merlin,
du bist ein so wunderbarer Mensch,ich kann mich nur verneigen...
wäre es nicht schön solche Begleiter überall zu haben wo sie gebraucht werden...
wenn die Menschen den Tod annehmen würden als etwas natürliches,dann würde man den Sterbenden so viel ersparen.
Ich rede hier von Menschen die soweit sind zu gehen,die ihre letzten Tage in Ruhe verbringen möchten,die ständig sagen... "ich will in Ruhe sterben"
Aber nein,sie werden bis zum Ende untersucht,durchs Krankenhaus gefahren,auf die Untersuchungsliegen gezerrt,denn man muss ja wissen woran sie sterben werden...
Jeder Arzt weiß das sie nicht mehr schaffen,aber das ist egal... es wird noch schnell untersucht,am liebsten noch Post Mortem geröngt um es schön dokumentiert zu haben...
Es ist traurig zu sehen wie respektlos mansche Menschen behandelt werden,das sie nichts mehr entscheiden dürfen ...
Hut ab,dass du den Mut hast deine Meinung dienen Ärzten vorzulegen.
Alles Liebe,Nicolspatz
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14.03.2007 13:45 |
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Edelsteine und Esoterik Shop
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Merlin unregistriert
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Ihr lieben Seelen
Danke für eure lieben Worte und ich freue mich,
dass ich mich verständlich ausdrücken konnte.
Nicolspatz weiß ja auch von berufswegen,
wie entwürdigend diese Untersuchungen sind, die dem Patienten in keinster Weise mehr irgendeine Erleichterung bringt.
Besonders schön finde ich, daß ihr bereit ward, über diesen Schmerz nachzudenken
und welche ihre Geschichte dazu nieder geschrieben haben.
Was haltet ihr davon, dass jeder seine Geschichte,
sein Erlebnis mit dem Tod und dem Sterben hier nieder schreibt.
Gerade solche Erlebnisse können denen helfen, die Probleme mit ihrer Trauer haben.
Die nicht zulassen und loslassen können.
Auch hilft es jedem Autor seiner Geschichte seinen eigenen Schmerz, seine eigenen Gefühle noch einmal zu betrachten, zu beschreiben, zu verarbeiten und dann wieder oder endlich loszulassen.
Danke fireb: dein größter Verbündeter ist das Leben mein Freund
Danke katlana: Hospize brauchen dringend Menschen deren Herz mit Liebe gefüllt ist
Danke Jasmin: Ja das Sterben beginnt bereits viel Früher und es ist gut, wenn man vorbereitet ist
Danke Alegria: Du beschämst mich mit deinem Kompliment, deine Geschichte füllte mein Herz mit Freude
Danke Switch: du mußt dich nicht vor mir verneigen, wenn es dir ein wenig hilft auf deinem Weg ist es mir Freude genug
Danke massaimara: es ist schön, wenn du noch mal an die Liebe des Abschieds erinnert werden konntest, sie werden dich abholen wenn deine Zeit dafür reif ist.
Danke Moquita: Ja, der Tod gehört zum Leben dazu. Der körperliche Tod zum körperlichen Leben.
Danke nicolspatz: Auch du mußt dich nicht verneigen vor mir, bist du doch genauso in dieser Gesundheitsmühle und leidest mit
Freue mich auf eure Einträge.
Licht und Liebe
Merlin
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14.03.2007 18:22 |
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liebe Merlin,
das hast du wunderbar beschrieben. soviel liebe liegt in deinen zeilen.
danke, dein text wird vielen eine hilfe sein.
auch ich habe meine tante begleitet. zwar nicht bis zur letzten stunde (hatte damals schuldgefühledeswegen), aber ich glaube, ihr noch etwas geholfen zu haben.
wochen vor ihrer heimreise, sagte ich ihr, dass es dort, wo sie nun bald hingehen will, sehr schon ist. ich erzählte ihr von einer meiner rückführungen, in der ich mein sterben und meinen heimgang erleben durfte. ich erzählte ihr, welch eine liebe dort manifestiert ist. wie das gefühl nach der grenzüberschreitung ist. keine ängste, kein druck, keine schuldgefühle nur -freiheit- und liebe. ich erzählte ihr, dass, wenn es so weit ist, sie abgeholt wird von unserer familie, die bereits dort ist.
ich bat sie, wenn sie zuhause ist und ich sie rufe, dass sie dann mit mir redet und mir erzählt wie es ihr geht. im gegensatz dazu musste ich ihr versprechen für sie zu beten, dass es bald soweit ist.
4 tage vor ihrem heimgang besuchte ich sie ein letztes mal im krankenhaus, am nächsten tag musste ich verreisen. sie war unter morphium, konnte nicht mehr reden, hatte vll. noch 35 kg gewicht. ich trat an ihr bett, legte ihr meine hand auf ihren kopf und küsste sie. sie wusst dass ich da war. sie versuchte mir etwas zu sagen, schaffte es aber nicht verbal. doch ihre worte waren in meinem kopf. sie bat mich nochmal für sie zu beten, dass sie bald gehen darf. ich sagate ihr, dass ich es schon eine zeit lang tue. ich sagte ihr auch, bald, ist es soweit. dann erinnerte ich sie an ihr versprechen. sie nickte unmerklich. ich sagte ihr, dass ich an ihrer beerdigung nicht da bin und fragte sie, ob sie mir deswegen böse ist. sie schüttelte den kopf und drückte leicht meine hand.
dann verabschiedete ich mich von ihr. ich sagte ihr, dass ich sie liebe und wünschte ihr eine gute reise ins licht.
4 tage später träumte ich von einem weissen sarg. ich wachte auf, ging ins badezimmer und da stand sie neben mir. sie lachte ihr unverkennbares lachen - sie lachte gerne- und sagte mir: LEBE alles.
als ich nach hause telefonierte erfuhr ich, dass sie in dieser nacht neu geboren wurde.
danke, dass ich dies hier einstellen darf. ich sitze hier und weine, weil ich sie so unsagbar liebe und sie auch vermisse. doch ich weiss, dass es ihr sehr gut geht. -das hat sie mir verraten-
so - nun lasst uns alles LEBEN, was wir nur hier in der materie leben können. -die sonne scheint-
__________________ Liebe Grüsse
Raphael
[Wer etwas haben möchte, das er noch nie hatte, wird wohl etwas tun müssen, das er noch niemals tat
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15.03.2007 10:53 |
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Merlin unregistriert
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Danke Raphael,
für dein Erlebnis, deiner Begegnung mit dem Sterben.
Danke Raphael für deine Tränen der Liebe.
Danke für die Liebe die du Tausendfach weitergibst.
| Zitat: |
... dass sie in dieser nacht neu geboren wurde.
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Licht und Liebe
Merlin
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15.03.2007 15:01 |
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Hallo liebe Merlin,
Ich musste bzw., durfte meine Mutter begleiten.
Es war sonst keiner da.
Die Ehe meiner Eltern war zu dieser Zeit schon geschieden;
mein Vater nicht da,
und mein Bruder nach kurzer Zeit auch nicht mehr da,
und nach kurzer Zeit;
stand ich da ganz alleine.
Diagnose:
Brustkrebs,
dann Knochenkrebs.
Dann Morphium, aber nur im Krankenhaus.
Der Hausarzt hat die Empfehlung des Krankenhauses,
weiterhin Morphium zu verschreiben, nicht unterstützt.
In der Nacht, als meine Mutter gestorben ist,
war dann aber doch mein Mann dabei.
Meine Mutter hat auf gar nichts mehr reagiert.
Ich habe aber trotzdem mit ihr gesprochen
und ihr sehr viel erzählt.
Ich weiß nicht mehr, WAS ?
Gestorben ist meine Mutter dann aber in der Nacht,
nachdem wir sie verlassen hatten.
Und, da ich meiner Mutter in Gedanken versprochen hatte, mit ihr anzustoßen,
habe ich ein Gläßchen Sekt „mit ihr“ getrunken,
weil ich ja auch die ganzen Schmerzen, die sie hatte nicht vergessen wollte vor
lauter Trauer, sondern ich wollte mir vor Augen holen,
daß Sterben auch Erlösung ist.
Gestorben ist meine Mutter 1990 mit 50 Jahren,
eine Woche vor dem Tod meiner Mutter ist meine Oma gestorben,
da war ich 31 Jahre.
… und als ich 1995 Mutter wurde und das Baby meiner Mutter nicht
mehr zeigen konnte, habe ich Rotz und Wasser geheult.
Dann gibt es da auf der Entbindungsstation eine Blutuntersuchung,
die wird bei allen Babies gemacht, schaut mich die Krankenschwester
lächelnd an und sagt mir:
„Das tut denen gar nicht weh!“
in der einen Hand unsere Tochter und in der anderen Hand
die Nadel und zack in die Ferse.
Unsere Tochter hat geschrieen und ich innerlich auch.
1993 ist der Vater meiner Schwiegermutter verstorben.
Er musste mit dem Notarztwagen eingeliefert werden,
weil Mitten in der Nacht Blut spuckte, bzw. erbrach.
Gott sei Dank war das bei uns passiert, weil wir
sie (Oma, Opa und Schwiegermutter) zu uns eingeladen hatten
incl. Übernachtung.
Als Ich mit der Schwiegermutter am nächsten Tag
in´s Krankenhaus gefahren bin. Tür auf und heulen mussten wir,
die Gesichtsfarbe und mit Händen angefesselt an die Gitter vom Bett.
Ich wollte sofort den Oberarzt sprechen.
„Tut mir Leid, der ist nicht da.“ war die Antwort.
Auf der Rückfahrt haben wir uns nur noch angeschwiegen.
Wieder bei uns zu Hause, sagt die Oma: “Der Opa ist tot.“
Ich und Schwiegermutter sagen: „Nein“
..… und dann klingelte das Telefon
Und da wir 2 Telefone haben, habe ich nicht das im Wohnzimmer
genommen,
sondern bin eine Etage höher gegangen.
War das Krankenhaus dran mit der Nachricht vom Tode unseres Opas.
1999 ist die Mutter meiner Schwiegermutter verstorben.
Ich habe meiner Schwiegermutter bei der Pflege 10 Jahre geholfen (1989 – 1999).
Das ging soweit, daß ich 1994 meinen Job auf halbe Tage ändern wollte,
(ich dachte, ich schaffe das alles nicht mehr)
… da bin ich dann aber Gott sei Dank schwanger geworden und bei dem
Ganztagsjob bis März 1995 (Mutterschutz) geblieben.
Also Schwangerschaft und Pflege.
… und dann Baby und Pflege ( 4 Jahre)
Ostern 2000 sagt die 2. Frau meines Vaters zu mir:
„Ich hab da so Knübbelchen in der Brust.“
Wir haben darüber gesprochen und sie wollte das so schnell
wie möglich abklären lassen.
Sie hat mich auch dann angerufen und mir „Befund positiv“,
was ja dann Brustkrebs heißt, mitgeteilt.
… nach dem Telefonat wurde mir schwindelig,
die Gedanken drehten sich nur noch so,
wie auf einem Karrusell.
Ich war total hilflos und fertig und habe nur noch ganz laut geschriehen:
„Mama hilf mir !!!!!!!!!!!!“
, dann habe ich einen Film über 40 Jahre über mich selber gesehen.
Ich hatte das Leben meiner Mutter wiederholt,
ohne es selber zu bemerken.
… und seit dem arbeite ich an mir.
So, daß ist jetzt sehr lange geworden und ich danke jedem der es gelesen hat sehr herzlich.
Liebe Grüße
Switch
__________________
Sage nie: "Das kann ich nicht."
"Vieles kannst DU, nur DU weißt es nicht."
Copyright > Gabriele
Gabriele, auch bekannt als: Gabi, ICH, Switch + witch
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gabriele: 16.03.2007 13:44.
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15.03.2007 19:19 |
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Merlin unregistriert
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Hallo liebe switch
knuddel dich erst mal ganz fest
Dass du eine starke Persönlichkeit bist, zeigt mir dein Leben, was dich zwar runtergedrückt, aber nicht bezwungen hat.
Du bist bereits beim Abarbeiten und wachsen.
Die Kliniken sind, vor allen Dingen waren, nicht der richtige Ort um zu sterben.
Das weiß ich und kann Vergangenes nicht mehr ändern, jedoch für mich und meine direkten Kolleginnen viel daraus lernen.
Es sind Menschen die Menschen begleiten. Menschen mit Unreife, Unerfahrenheit und Fehlern.
Ich persönlich habe das Glück, in einem Team zu sein, welches versucht auch das Sterben trotz Personalmangel und Bürokratie, mit Würde zu begleiten.
Wir begleiten auch uns selbst bei der Begleitung, weil auch für uns der Tod nicht einfach Alltag ist.
Deine bisherigen Erfahrungen mit dem Sterben haben mir Kälteschauer über den Rücken gejagt und ich wünsche dir sehr, daß du solche Situationen nie wieder erleben mußt.
Mir ist aber noch etwas aufgefallen, was ich übersah zu erwähnen.
Ich erzählte bei der Sterbebegleitung von der Offenheit und Ehrlichkeit, weil der Sterbende euch nicht ängstigen will und ja auch von euch erst mal Abschied nehmen muß.
Sehr oft geht eine Seele erst aus ihrem Körper, wenn kein Angehöriger da ist.
Diese Seele weiß um eure Not des Abschiednehmens und möchte euch schonen.
Es gibt auch Seelen, die möchten noch nicht gehen, weil sie noch was zu erledigen haben, weil sie sich noch von jemand bestimmtem verabschieden möchten.
Vielleicht noch einen letzten Satz, eine letzte liebevolle Umarmung.
Liebe Switch
Es war für dich ganz bestimmt nicht leicht, nochmal die Qualen des Erlebten beim Schreiben nach zu fühlen.
Deshalb gilt dir mein besonderer Dank, das du uns einen Blick in dein Inneres erlaubst.
Gott schütze dich und gebe dir die Kraft, deine Aufgabe zu erfüllen.
Licht und Liebe
Merlin
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18.03.2007 01:20 |
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danke merlin
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Sage nie: "Das kann ich nicht."
"Vieles kannst DU, nur DU weißt es nicht."
Copyright > Gabriele
Gabriele, auch bekannt als: Gabi, ICH, Switch + witch
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18.03.2007 01:42 |
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