inneres Kind?
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inneres Kind? |
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Also durch gewisse Hinweise hab ich meine Art, über das „innere Kind“ zu denken, verändert. Und dadurch verstehe ich einen Traum, den ich vor Jahren mal träumte, jetzt auch ganz anders.
In diesem Traum war ich also in einem Haus, meinem Haus, das ich in Wirklichkeit nicht kenne.
Ich kam unten in die Küche, die wie ein ganz langer schmaler Schlauch war.
Am Herd saß eine ältere rundliche schwarzgekleidete Frau, die ich nicht kannte, mit einem kleinen blonden Mädchen und meinem jüngsten Sohn, der auch noch sehr klein war.
Die beiden Kinder ließen immer wieder mit Absicht Milch überkochen, das war ihr Spiel.
Die Frau sah mich strahlend an und begrüsste mich mit den Worten: „Spielen sie nicht schön?“
Ich, total böse, weil ich die Frau mit dem Mädchen, die ich beide nicht kannte, als Eindringlinge empfand. Man stelle sich mal vor, im eigenen Haus sitzt plötzlich eine fremde Frau mit einem Kind und spielt am Herd.
Ich habe die Frau also mit dem Kind hochkant hinausgeworfen. Von einer Treppe kam mein Mann und unterstützte mich. Ich nahm einen Stapel rosafarbener Puppenteller und gab sie der Frau mit, da sie nicht meine waren. Da lagen auch ein paar braune Handschuhe, die wollte die Frau aber nicht mitnehmen, sagte, sie würden ihr nicht gehören, also legte ich sie zurück.
Ja und nun ich, wenn man also denkt, dass unsere Eltern einen Teil unseres inneren Kindes ausmachen, kann ich das blonde Mädchen nun auf einmal als einen Teil von mir anerkennen.
Das fiel mir sonst schwer, weil ich anders aussehe. Interessant, der Junge, war ja im Traum mein jüngster Sohn. Mein jüngster Sohn hat mich schon immer sehr an meinen Vater erinnert.
Also ich müsste jetzt eigentlich den Jungen mitsamt meinem Mann und den braunen Handschuhen (mein Vater hatte immer braune Hände) auch hinauswerfen. Das ist aber gefühlsmäßig sehr merkwürdig. Denn es ist mein Sohn und noch sehr klein, mein Haus ist auch sein Haus.
Besser also das blonde Mädchen mit der schwarzgekleideten Frau zurück holen.
Übrigens hatte sie mir auch gesagt, dass eine „entfernte Verwandte“ wie auch immer, ihr die Erlaubnis gegeben hatte, in meiner Küche am Herd zu spielen, also eine, die irgendwie die „Befugnis“ hatte.
Wenn man nun diese beiden Kinder, nämlich ein blondes Mädchen und einen dunkelhaarigen Jungen miteinander „verschmelzen“ würde, würden sie tatsächlich beginnen, wie ich auszusehen.
Im Moment so meine Gedanken … liebe Grüße, Anna
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13.05.2008 14:06 |
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Edelsteine und Esoterik Shop
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kannst du mal erklären.. was "das innere kind" zu bedeuten hat?
ich habe das schonmal gehört.. aber ich weiß nicht was das ist..
was ist ein "inneres kind"??
lg yvonne
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13.05.2008 16:26 |
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Terrael
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Name: Areph Herkunft: Also meine Mutter und mein Vater liebten sich mal sehr und da ham sie eines schönen abends...!

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| Zitat: |
Original von Engelchen23
kannst du mal erklären.. was "das innere kind" zu bedeuten hat?
ich habe das schonmal gehört.. aber ich weiß nicht was das ist..
was ist ein "inneres kind"??
lg yvonne |
Im laufe des Erwachsenwerdes ist man noch Kind, die Persönlichkeit reift aber das Kindliche Dasein, bzw die Kindliche Persönlichkeit ist immernoch vorhanden.
Zb wenn du Steine oder Edelsteine schön oder hübsch findest, spricht dein Inneres Kind aus dir. Also es ist ein Teil von dir.
Richtig so?
__________________ Vita mihi mors est
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13.05.2008 16:29 |
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Hallo Terrael,
im weitesten Sinne ist das so richtig, ja, doch es geht in meinen Augen vielmehr um etwas anderes:
Als wir hier ankamen, waren wir "jemand". Im Zuge unserer Kindheit veränderten wir uns, basierend auf Erfahrungen und Beobachtungen, aus denen wir subjektive Entscheidungen fällten. So veränderten wir uns, äußerlich, von unserem inneren. Somit spricht man vom inneren Kind, welches der Teil in uns ist, der "traurig und verletzt" in der bildhaften Ecke sitzt und darauf wartet, endlich wieder frei gelassen zu werden.
Schmerz aus diesen Erlebnissen hindert viele, zu ihrem Ursprung, zu ihrem eigentlichen Ich zurück zu kehren. Dieser Schmerz kann/sollte erlöst, die Ängste verarbeitet werden, damit wir uns wieder zeigen können. Denn die meisten tragen eine Maske, hinter welcher ihr "inneres Kind" wartet.
Innere Arbeit und die Prozesse, die auch immer wieder hier im Forum angesprochen werden helfen, diese alten Wunden zu heilen und die daraus resultierenden Strukturen aufzulösen.
So, in wenigen Worten, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, meine Sicht kleine Sicht auf das innere Kind.
Gruß
Andreas
__________________ Wahrheit ist, was wir fühlen. Nicht was wir denken.
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13.05.2008 17:11 |
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Liebes Engelchen23,
nein das kann ich dir nicht erklären.
Ich habe zwar auch meine Vorstellungen, aber ob sie richtig sind, weiß ich nicht. Das ist sicher nicht geeignet, weitergegeben zu werden.
Du siehst ja auch schon an den Antworten, dass da "verschiedene" Ansichten existieren.
Also in diesem Fall müsste könnte dürfte mal jemand erklären, der das vielleicht beruflich ausübt und echtes fachliches Wissen darüber besitzt, soweit so etwas möglich ist.
Ich selbst käme mir auf jeden Fall "komisch" und unpassend vor, wenn ich jetzt versuchte hier irgendwas zusammen zu "phantasieren".
Liebe Grüße, Anna
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13.05.2008 17:56 |
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So, ich hier nochmal.
Ich hatte ja eigentlich einen Traum erzählt.
Das "innere Kind", ich glaube fast, ich habe da auch einiges missverstanden. Ersteinmal diese , ja wie soll ich sagen, ich möchte es nicht Behauptung nennen. Aber auch nicht unbedingt als Tatsache hinnehmen. Also "jemand" sagte, das innere Kind bestünde zu 50% aus Mutter und zu 50% aus Vater. Ich fing jetzt an, diesen Gedanken anzunehmen, oder ihn mal auszuprobieren. Was mich zum Beispiel dazu brachte, diesen "alten" Traum hier mit völlig anderen Augen zu sehen.
Es mag "albern" klingen, aber ich ging jetzt in gewisser Weise von "unverletzten" Kindern aus. Das was du beschreibst, Andreas, klingt eher nach "verletzten" Kindern.
Ich habe es schon mal gelesen, es gibt da Unterscheidungen (also nur etwas, das ich gelesen habe), nämlich die Unterscheidung zwischen dem "göttlichen Kind", das niemals verletzt wurde und unser wahres Wesen ist, und dem Kind, das alle möglichen Verletzungen erlitten hat, und am besten zu deiner Beschreibung passen würde.
Tja nun die Frage. Besteht das innere Kind auch dann aus unseren Eltern, wenn wir keine Verletzungen erlitten haben, sprich wenn wir "geheilt" sind, oder sind wir dann nicht doch einfach "nur" wir selbst?
Na auf jeden Fall bin ich mir inzwischen über die "braunen Handschuhe" aus meinem Traum nun (leider) auch etwas klarer geworden.
Hört das denn nie auf ??
Grüßle
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14.05.2008 21:26 |
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Portos unregistriert
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| Zitat: |
Original von Engelchen23
kannst du mal erklären.. was "das innere kind" zu bedeuten hat?
ich habe das schonmal gehört.. aber ich weiß nicht was das ist..
was ist ein "inneres kind"??
lg yvonne |
Google halt mal.
Langsam ist es müßig, alles 100x posten zu müssen.
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14.05.2008 22:13 |
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Hallo, geh mal auf die Rubrik Psyche - Das innere Kind.
Da habe ich vor kurzem das INNERE KIND erklärt bekommen.
Liebe Grüße Light
__________________ Lasst uns erkennen, dass wir als ein großes Selbst miteinander verbunden sind und lasst uns die Welt mit dem Licht der Liebe erleuchten, das durch uns scheint. (Jampolsky)
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14.05.2008 22:22 |
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Hallo ihr Lieben,
also so etwas wollte ich gewiss jetzt nicht auslösen.
Ich denke mal doch, dass Engelchen23 schon verstanden hat,
dass wir hier "diskutieren".
Es braucht nicht das Wissen eines anderen in Frage gestellt werden,
wir sind alle auf unserem Weg und auf unserer Suche.
Ich glaube es gibt so manch einen, der sieht vielleicht "Projektionen" bei anderen, aber über seiner eigenen meint er meilenweit zu stehen.
Naja, nur mal so dahingesagt. Wer zum Beispiel überall "verletzte" Kinder sieht ... oder dass sie aus ihren Eltern bestehen ... nunja.
Die Grenzen sind fließend. Natürlich hilft man auch, es ist nur so ein Gefühl
Und niemand ist wirklich im Wissen für jeden anderen. Aus seiner eigenen Warte, in Ordnung, und auch für die, die kommen und fragen.
Na ein "in sich selbst hineinhorchen" ist niemals verkehrt. Denn was einem auch präsentiert wird, es sind immer Systeme
Also einen lieben Gruß, Anna
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14.05.2008 23:10 |
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Hier nochmal als "Abschluss" für mich.
Ich kann eigentlich "spüren", dass die schwarzgekleidete Frau zurückkommt, das scheint jetzt "dran" zu sein.
Es ist tatsächlich so, als mein Mann und ich heirateten, ging ich weit weg von "zuhause" und mein ganzes Leben, mein Grundwesen veränderte sich. Tatsächlich hab ich sicher damals erstmal "einiges" vor die Tür gesetzt. Durch den dadurch entstandenen Abstand, konnte ich auch vieles in mir aufbauen.
Nun fühle ich ein wenig wieder die "Frau" (aus dem Traum). Es wird sicher anders sein, nicht mehr von mir getrennt. Denn ich fühle es in mir.
Jetzt gehe ich also darauf zu, es wartet schon die ganze Zeit. Ein bisschen "mulmig" ist mir schon, aber ich habe auch das Gefühl, dass es zur Zeit nichts anderes gibt.
Vielleicht versteht ja einer was ich meine ...
Durch kann ich da sowieso nur alleine
Einen ganz lieben Gruß an alle, Anna
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15.05.2008 08:51 |
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Original von Anna
Ich glaube es gibt so manch einen, der sieht vielleicht "Projektionen" bei anderen, aber über seiner eigenen meint er meilenweit zu stehen.
Naja, nur mal so dahingesagt. Wer zum Beispiel überall "verletzte" Kinder sieht ... oder dass sie aus ihren Eltern bestehen ... nunja.
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Liebe Anna,
ich muss schon schmunzeln über "manch einer" und "jemand". Sonst hast Du mich mit Andreas angesprochen, aber okay.
Wie ich bereits schrieb halte ich es für Notwendig, dass eigene innere Kind und ebenso die meisten Schattenanteile, also Mutter und Vater, erlöst zu haben, um als Heiler arbeiten zu können, was ich tue. Auch karmische Verstrickungen sollten wenigstens z.T. gelöst worden sein um überhaupt zu wissen, wovon man spricht. Es ist im meinen Augen eine Grundvoraussetzung. Ich kann nicht heilen, wo ich selbst nicht heil bin.
Somit mag es für Dich ein gutes Argument sein, mir "Projektionen von überall verletzten Kindern" nachzusagen, trifft aber den Nagel nun sicherlich nicht auf den Kopf. Ich werde mich aber für die Zukunft mit Ratschlägen oder Meinungen zu Deinen Texten zurückhalten und wünsche Dir weiterhin viel Erfolg auf Deinem Weg.
Lieben Gruß
Andreas
__________________ Wahrheit ist, was wir fühlen. Nicht was wir denken.
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15.05.2008 10:48 |
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Hallo Andreas,
danke für deine Antwort.
Jemandem nachsagen, dass er überall verletzte Kinder sieht, siehst du, darum nannte ich auch nicht deinen Namen. Du konntest es annehmen, musstest aber nicht. Ich musste es einfach gesagt haben.
Das mit dem "heilen" Heiler glaube ich auch nicht so richtig. Dieses, ich selbst hab bei mir alles in Ordnung gebracht, jetzt will ich mal bei euch schauen ... kann ich nicht so wirklich annehmen. Bekanntlich sieht man es bei sich am wenigsten.
Wenn du mir Tipps gibst und mir etwas schreibst, stehe ich dem sowieso immer skeptisch gegenüber. Aber ich bin sowieso skeptisch, kann vielleicht nicht leicht Hilfe annehmen.
Ich sehe dann auch immer "etwas" im anderen. Auch ich "erkenne" viel, man erkennt sich selbst, man erkennt den anderen. Vielleicht sieht man den anderen nicht wirklich. Ich hatte ja jetzt selbst auch Schwierigkeiten dabei, dass jemand glaubte, mich zu kennen, oder irgendwie über mich bescheid zu wissen.
Weißt du was ich so bisher von deiner Denkweise mitbekommen habe, das habe ich jahrelang mit meiner Mutter und auch in eigenen Gedanken "praktiziert". Ich fange aber an, daran zu zweifeln, hab mich sehr verändert.
Bei dir ... du fühlst dich mir eben nicht "über" den Dingen stehend an.
Andere übrigens auch nicht unbedingt, aber die behaupten das auch nicht.
Einen lieben Gruß
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15.05.2008 11:13 |
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