Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
Schwarzlicht unregistriert
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| Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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Hallo zusammen,
da ich in letzter Zeit wieder über dieses Thema sinniert habe dachte ich mir, dass ich einfach mal eine kleine Diskussion dazu anrege.
Mit „Freier Wille“ meine ich in diesem Zusammenhang die Freiheit, eine grundlegende Entscheidung zu treffen und die Frage ob es einem anderen Menschen zusteht, in diese Entscheidung einzugreifen. Bevor Ihr aber nun die ersten Antworten schreibt würde ich Euch bitten, noch ein klein wenig weiter zu lesen :-)
Es gibt ein Sprichwort welches besagt, dass selbst dem mächtigsten Engel im Universum die Hände gebunden sind wenn sein Schützling ihm nicht die Erlaubnis erteilt, zu helfen da der Engel nicht in den freien Willen eines Menschen eingreifen darf. Immer wieder taucht das Gesetz des freien Willens und das Gebot, diesen zu respektieren auf wenn man sich mit der feinstofflichen Welt und deren Vertretern beschäftigt oder wenn man der Frage nachgeht warum „es“ nicht einfach eingreift sondern so vieles zulässt.
Ein weiterer Blickwinkel ist die Reinkarnation. Ein Mensch sucht sich die groben Umstände in die er geboren wird aus nicht wahr? Es war freier Wille, geboren zu werden und ebenfalls war es des Wesens Wille, genau dort geboren zu werden wo es geboren wurde.
Nehmen wir nun einmal ein Kind welches in einem Krisengebiet – vielleicht in Afrika geboren wird und an Hunger leidet. Nun stellt Euch vor, dieses Kind hat die Möglichkeit, von einem Europäer adoptiert zu werden oder durch andere menschliche Eingriffe aus seiner Situation errettet zu werden...
… steht es dem Retter überhaupt zu? Hat sich die Seele des an Hunger leidenden Kindes nicht selbst diese Lebensumstände ausgesucht? Hat man überhaupt das Recht, diesem Kind zu helfen? Schließlich ist es möglicherweise eine wertvolle Erfahrung für diese Seele und da wäre es doch anmaßend, dieser Seele jene Erfahrung einfach vorzuenthalten denn schließlich will sie es ja so oder nicht?
Was ist mit einem Menschen welcher Suizid gefährdet ist? Sicherlich ist es uns erlaubt diesem Menschen eine andere Lebensperspektive vorzustellen, ihn zu inspirieren in der Hoffnung, dass es klick macht und er sich im Leben eine neue Chance gibt aber wäre es uns aus spiritueller Sicht auch erlaubt, die Polizei zu rufen um diese Person einweisen zu lassen gegen seinen Willen? Vielleicht ja, denn möglicherweise ist ja der Wille des höheren Selbstes dieser Person ja gegen einen Suizid, dringt aber nicht ins verwirrte Bewusstsein jener Person durch - aber selbst dann - wenn der Mensch es so will - wer darf ihn daran hindern?
Ist es als Mensch unser universelles Recht, einzugreifen da wir selbst einen freien Willen haben welcher dadurch dem Gesetz der Unantastbarkeit des freien Willens eines anderen nicht mehr unterworfen ist und ist es deshalb vielleicht sogar unsere Pflicht? Oder steht es uns nicht zu da der Wille des anderen selbst für unseren eigenen freien Willen unantastbar ist und bleibt. Bleibt uns lediglich das Mittel der Inspiration der anderen da jeder Eingriff der einer Person die Wahl nimmt "verboten" ist? Vielleicht gibt es Ausnahmen und möglicherweise teilt unser Gefühl und die Weisheit in uns, uns jene Ausnahmen mit? Wie seht Ihr das?
Ich bin unheimlich auf Eure Antworten gespannt.
Schwarzlicht
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Schwarzlicht: 29.05.2008 20:38.
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29.05.2008 20:36 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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| Zitat: |
Original von Schwarzlicht
Hallo zusammen,
da ich in letzter Zeit wieder über dieses Thema sinniert habe dachte ich mir, dass ich einfach mal eine kleine Diskussion dazu anrege.
Mit „Freier Wille“ meine ich in diesem Zusammenhang die Freiheit, eine grundlegende Entscheidung zu treffen und die Frage ob es einem anderen Menschen zusteht, in diese Entscheidung einzugreifen. Bevor Ihr aber nun die ersten Antworten schreibt würde ich Euch bitten, noch ein klein wenig weiter zu lesen :-)
Es gibt ein Sprichwort welches besagt, dass selbst dem mächtigsten Engel im Universum die Hände gebunden sind wenn sein Schützling ihm nicht die Erlaubnis erteilt, zu helfen da der Engel nicht in den freien Willen eines Menschen eingreifen darf. Immer wieder taucht das Gesetz des freien Willens und das Gebot, diesen zu respektieren auf wenn man sich mit der feinstofflichen Welt und deren Vertretern beschäftigt oder wenn man der Frage nachgeht warum „es“ nicht einfach eingreift sondern so vieles zulässt.
Ein weiterer Blickwinkel ist die Reinkarnation. Ein Mensch sucht sich die groben Umstände in die er geboren wird aus nicht wahr? Es war freier Wille, geboren zu werden und ebenfalls war es des Wesens Wille, genau dort geboren zu werden wo es geboren wurde.
Nehmen wir nun einmal ein Kind welches in einem Krisengebiet – vielleicht in Afrika geboren wird und an Hunger leidet. Nun stellt Euch vor, dieses Kind hat die Möglichkeit, von einem Europäer adoptiert zu werden oder durch andere menschliche Eingriffe aus seiner Situation errettet zu werden...
… steht es dem Retter überhaupt zu? Hat sich die Seele des an Hunger leidenden Kindes nicht selbst diese Lebensumstände ausgesucht? Hat man überhaupt das Recht, diesem Kind zu helfen? Schließlich ist es möglicherweise eine wertvolle Erfahrung für diese Seele und da wäre es doch anmaßend, dieser Seele jene Erfahrung einfach vorzuenthalten denn schließlich will sie es ja so oder nicht?
Was ist mit einem Menschen welcher Suizid gefährdet ist? Sicherlich ist es uns erlaubt diesem Menschen eine andere Lebensperspektive vorzustellen, ihn zu inspirieren in der Hoffnung, dass es klick macht und er sich im Leben eine neue Chance gibt aber wäre es uns aus spiritueller Sicht auch erlaubt, die Polizei zu rufen um diese Person einweisen zu lassen gegen seinen Willen? Vielleicht ja, denn möglicherweise ist ja der Wille des höheren Selbstes dieser Person ja gegen einen Suizid, dringt aber nicht ins verwirrte Bewusstsein jener Person durch - aber selbst dann - wenn der Mensch es so will - wer darf ihn daran hindern?
Ist es als Mensch unser universelles Recht, einzugreifen da wir selbst einen freien Willen haben welcher dadurch dem Gesetz der Unantastbarkeit des freien Willens eines anderen nicht mehr unterworfen ist und ist es deshalb vielleicht sogar unsere Pflicht? Oder steht es uns nicht zu da der Wille des anderen selbst für unseren eigenen freien Willen unantastbar ist und bleibt. Bleibt uns lediglich das Mittel der Inspiration der anderen da jeder Eingriff der einer Person die Wahl nimmt "verboten" ist? Vielleicht gibt es Ausnahmen und möglicherweise teilt unser Gefühl und die Weisheit in uns, uns jene Ausnahmen mit? Wie seht Ihr das?
Ich bin unheimlich auf Eure Antworten gespannt.
Schwarzlicht |
Hi Schwarzlicht,
... du machst mich kirre ... echt.
NEEHEE unecht
WO ist dein Punkt ???
WO ist dein Problem ???
WAS möchtest du lernen, wenn de denn lernen möchtest ???
... blöde Begrüßung ... ich weiß ...
ich mag dich/mich trotzdem
Gabi
__________________
Sage nie: "Das kann ich nicht."
"Vieles kannst DU, nur DU weißt es nicht."
Copyright > Gabriele
Gabriele, auch bekannt als: Gabi, ICH, Switch + witch
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30.05.2008 00:30 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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hihi eric du philosoph, ich glaube man kennt keine klare aussage bei diesem thema und deshalb kannst du es nur ohne punkt und komma schreiben, und nicht im hintergrund etwas bestimmtes zu lernen! sondern man philosophiert einfach!
ich würde zu deinem thema sagen eric, das wir menschen durch erfahrung miteinander lernen. alles natürlich unter dem deckmantel "freien willen". durch die zeit ist dieser gebremst, wie ein spielraum. und der ausgleich kommt dann im nachhinein sowieso. freier ausgleichender wille mit zeit. wir können hier auf der erde an die grenze eines anderen willens treten. ja ihn scheinbar sogar beschneiden. aber dies ist vom anderen wesen schon mit freiem willen besiegelt. d.h. unter anderem das ein krebskranker, der die meiste zeit des lebens mit der krankheit verbrachte - es sich aussuchte die erfahrung des krankseins zu machen!
es geht ums lernen. mein traum ist es im "himmel" zu sein und sagen zu können. ich habe alles gesehen, kenne jedes gefühl........trauer, wut, schmerz, hass, liebe, glück, die tiefen und höhen, jedes gefühl! und ich habe gerne auf der erde gelebt und konnte viel liebe mit anderen erfahren!
deine jenny
knutsch dich eric
__________________ Die Liebe ist & beinhaltet Erfüllung!
Nichts ist unantastbarer als die Seele eines einzelnen, ihr die Freiheit zu schenken ist das größte Teilen - sodass jeder aus sich selbst heraus strahlt
~Ich/Wir sind Schöpfer!!~
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Nahlita Ashetiel: 30.05.2008 01:44.
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30.05.2008 01:42 |
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Anja unregistriert
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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lieber eric,
bis auf die version mit dem afrikanischen kind habe ich glaube alle versionen bereits überdacht und mich damit beschäftigt bzw bin teilweise noch dabei.
stand heute für mich ist es wichtig zu hören was dir erlaubt ist zu tun.
gehst du sturköpfig gegen regeln die von oben abgesegnet waren, dann wirst du dich vom gefühl her gebremst spüren. es liegt klar an dir auf das zu hören oder deinen kopf durchzusetzen.
möchtest du unbedingt einem menschen helfen der noch nicht bereit dafür ist, wird sich das von alleine erledigen, denn du wirst ihn nicht erreichen.
solltest du hinter seinem rücken versuchen seine umwelt zu manipulieren. egal ob du meinst es wäre für ihn gut oder nicht....achte auf dein gefühl und frage dich ob du ihm so freund bist.
gruß Anja
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30.05.2008 05:59 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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mir kommt es so vor als ob du zwei dinge mit einander vermischst, den freien willen des menschen und die lernaufgabe für welche ein mensch bzw seine seele sich vor der geburt entschieden hat
der freie wille eines menschen besteht darin sich entscheiden zu können (für was auch immer) und mit den darauffolgenden konsequenzen zu leben
was die lernaufgabe und deine beispiele betrifft, so kann es ja auch sein, dass diese seele sich ausgesucht hat, gegen seinen willen gerettet zu werden
ich gebe dir man ein beispiel (ist wirklich passiert) wo zweimal gegen den freien willen eines menschen gehandelt wurde und danach ist dieser mensch glücklich darüber (zumindest über das zweite mal) - ein 16 jähriger junge hat ein junges mädchen von 14 jahren, während einer schulausflug, versucht zu vergewaltigen (gegen ihren freien willen) das mädchen hat niemanden etwas davon erzählt - es fürchtete sich vor dem öffentlichem trubel danach und auch ihre freunde/innen zu verlieren usw - nach einer woche kam es trotzdem raus (gegen ihren willen) und danach erfolgte auch der befürchtete öffentlicher trubel (polizei, arzt, usw), aber das mädchen lernte auch eine bis dahin unbekannte/unerfahrene fürsorge und liebe von ganz vielen menschen, selbst klassenkameradinnen mit denen es bis dahin nicht so gut klar kam, kamen nun auf sie zu oder ähnliches
es wurde ganz klar zweimal gegen ihren willen gehandelt - aber ich denke, dass genau dieses zuwiderhandeln sie erst zu ihrer lernaufgabe geführt hat - ich denke es kommt darauf an, zu erkennen was die lernaufgabe ist, bei dem mädchen war sie in meinen augen nicht, die versuchte vergewaltigung zu erleben, sondern zu erfahren/erleben, dass sie trotz allem was sie erlebt, doch geliebt wird, von ganz vielen menschen sogar - ein anderer aspekt dieser lern-erfahrung könnte auch sein, dass sie trotzdem dass andere ihr ihren willen aufgezwungen haben, sie trotzdem ihr leben noch immer selbst bestimmt
ich denke, es ist meistens erst im nachhinein erkennbar was die lernaufgabe ist und wer weiss vielleicht war das alles (um bei dem mädchen-beispiel zu bleiben) ja auch nur eine vorbereitung auf etwas ganz anderes
gruss, liho
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30.05.2008 07:41 |
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Portos unregistriert
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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Wille stammt von wollen ab.
Freier Wille ist also: frei-willig wollen.
Wille als solches ist zwar im Sprachgebrauch mit dem Verstand gekoppelt,
entstammt aber in seiner Urform dem Herzen.
Sonst wäre es ja ein Freies Sollen.
Zu überlegen ist nun, ob ein Eingriff in den Freien Willen nicht ein Aspekt desselben ist.
Es bedarf lediglich einer Entscheidung.
Der Entscheidung des aktiv bleibens.
Denn ich alleine erlaube es, dass in meine Handlungen eingegriffen wird.
Somit gibt es nur Täter und keine Opfer.
Das Afrika-Beispiel passt zu meinem Geschriebenen nun allerdings garnicht.
Wäre das Geld gerechter verteilt, dann...
Inkarnationserfahrungen sind für Betroffene und Beteiligte nicht nur schön
und nicht nur hässlich. Sie wollen gemacht werden, entweder direkt (freier Wille)
oder indirekt nicht, dann darf man noch mal her und übt ein bisschen weiter.
Es gilt, alle Aspekte zu erleben.
Das steht mir zu, denn mein Wollen ist frei.
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30.05.2008 09:04 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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| Zitat: |
Original von liho
mir kommt es so vor als ob du zwei dinge mit einander vermischst, den freien willen des menschen und die lernaufgabe für welche ein mensch bzw seine seele sich vor der geburt entschieden hat
der freie wille eines menschen besteht darin sich entscheiden zu können (für was auch immer) und mit den darauffolgenden konsequenzen zu leben
was die lernaufgabe und deine beispiele betrifft, so kann es ja auch sein, dass diese seele sich ausgesucht hat, gegen seinen willen gerettet zu werden
ich gebe dir man ein beispiel (ist wirklich passiert) wo zweimal gegen den freien willen eines menschen gehandelt wurde und danach ist dieser mensch glücklich darüber (zumindest über das zweite mal) - ein 16 jähriger junge hat ein junges mädchen von 14 jahren, während einer schulausflug, versucht zu vergewaltigen (gegen ihren freien willen) das mädchen hat niemanden etwas davon erzählt - es fürchtete sich vor dem öffentlichem trubel danach und auch ihre freunde/innen zu verlieren usw - nach einer woche kam es trotzdem raus (gegen ihren willen) und danach erfolgte auch der befürchtete öffentlicher trubel (polizei, arzt, usw), aber das mädchen lernte auch eine bis dahin unbekannte/unerfahrene fürsorge und liebe von ganz vielen menschen, selbst klassenkameradinnen mit denen es bis dahin nicht so gut klar kam, kamen nun auf sie zu oder ähnliches
es wurde ganz klar zweimal gegen ihren willen gehandelt - aber ich denke, dass genau dieses zuwiderhandeln sie erst zu ihrer lernaufgabe geführt hat - ich denke es kommt darauf an, zu erkennen was die lernaufgabe ist, bei dem mädchen war sie in meinen augen nicht, die versuchte vergewaltigung zu erleben, sondern zu erfahren/erleben, dass sie trotz allem was sie erlebt, doch geliebt wird, von ganz vielen menschen sogar - ein anderer aspekt dieser lern-erfahrung könnte auch sein, dass sie trotzdem dass andere ihr ihren willen aufgezwungen haben, sie trotzdem ihr leben noch immer selbst bestimmt
ich denke, es ist meistens erst im nachhinein erkennbar was die lernaufgabe ist und wer weiss vielleicht war das alles (um bei dem mädchen-beispiel zu bleiben) ja auch nur eine vorbereitung auf etwas ganz anderes
gruss, liho |
Hallo liho, absolut d'accord!
Ich versuche mal, das was Du schreibst mit meinen Worten zu formulieren:
Diese ganzen Überlegungen würden sich erledigen, wenn man sich bewusst macht, dass der Freie Wille eine Sache ist, die dem "EGO" des Menschen unterliegt.
Das Aussuchen der Lernaufgaben und des Umfeldes aber unternimmt die Seele. (Oder das HS oder wie auch immer.)
Das Ego ist mit dem freien Willen ausgestattet die Aufgaben anzunehmen oder auch nicht.........
Und möglicherweise kann es nicht immer nachvollziehen, was die Seele sich nun gedacht und vorgenommen hat.
Wenn das nicht so wäre, wäre die Lernaufgabe viel zu leicht zu bewältigen und somit keine Aufgabe, keine "challenge", keine Herausforderung mehr.
Wenn das afrikanische Kind adoptiert wird, dann gehen wir mal davon aus, dass die Seele vorher klug genug war um auch diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Hätte sie das nciht, dann hätte sie zur Inkarnation nicht Afrika im 21 Jahrhundert gewählt, sondern irgend ein Hungergebiet in der Antike, als es diese Art von Adoptionen nicht gab......
Goldfee
__________________ Schaffe Frieden in Deinem Herzen, dann wird die Welt Dir folgen.
Lichtinsel
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30.05.2008 10:35 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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hi goldfee,
| Zitat: |
| Original von GoldfeeDiese ganzen Überlegungen würden sich erledigen, wenn man sich bewusst macht, dass der Freie Wille eine Sache ist, die dem "EGO" des Menschen unterliegt. |
das verstehe ich nicht, wieso unterliegt der freie wille dem ego ? kannst du mir das erklären ?
gruss, liho
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30.05.2008 18:27 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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EIN BEITRAG DEN ICH VOR EINIGER ZEIT SCHONMAL HIER IM FORUM POSTETE; HABS JETZT WIEDER GEFUNDEN UND IN DIESES THEMA KOPIERT!
ich finde es sehr schön was ihr da alles so zusammengeschrieben habt und finde es für mich sehr stimmig. zum thema freier wille:
wann ist ein wille frei? wenn er keine begrenzung erfährt. ich kann meinen willen frei leben, wenn ich keinen anderen menschen/lebewesen durch meinen willen beschneide.
für mich ist freier wille stark mit respekt und liebe verbunden. mein wille kann nicht in vollkommenheit meiner selbst fruchten, wenn ich ihn nicht auf meinen fruchtbaren boden sähe. das heist der freie wille findet in mir statt. entscheidungen in mir.
entscheide ich über jemanden, was manchmal automatisch geschieht - bin ich in einer zwickmühle meines willens und dem anderen willen, der evtl. anders von mir erwartet - darf ich mich nicht von meinem ego leiten lassen das unbedingt den freien willen leben will. die vogelperspektive hilft mir da oft sehr, auch wenn ich manchmal schwer wieder dahinzurückfinde. mir reicht es zu wissen, das ich immer freien willen habe, selbst wenn ich ihn so nicht wahrnehme, ich entscheide wenn ich leide, ich mache mich selbst zum opfer, ich lenke mein leben, ich bin der schöpfer, ich kann leben zerstören oder wachsen lassen........wenn ich mir diese größe, diese unbegreifliche "kraft" bewusst mache, erfüllt sich in mir automatisch ein tiefer respekt gekoppelt an ein gefühl was einer inneren ruhe gleicht, nur mit ruhe werde ich dieser kraft gerecht.
wir haben uns diese illusionäre erfahrung hier auf der erde geschaffen um mit den grenzen unseres freien willens in kontakt zu treten. dort "oben" war die frage des freien willens nie wahrlich existent. denn wenn ich meinen willen gegen jemand richten wollte, z.b. ein anderes wesen verletzt werden würde durch meine willentliche tat, dann spürte ich den schmerz der entstehen würde, da ich durch das kollektivbewusstsein, nicht nur mich sondern alles spüren konnte. ich hätte mich also selbst verletzt wenn ich den willen eines anderen beschnitten hätte. das geschah dort in einem atemzug. hier auf der erde haben wir als bremser die zeit, universelle gesetzmäßigkeiten von aktion reaktion sind verzögert sodass ein spielraum entsteht, ich kann kurzzeitig andere willen beschneiden, weiter gehen als ich oben meinen willen ausleben konnte. ich kann bis an die grenzen des anderen und fülle die lücken mit leid oder freude.
hierdurch entsteht dann karma.......denn nichts bleibt ohne ausgleich nur die zeit in den dies geschieht variiert, noch dazu ist die erinnerung getrübt, wir haben manchmal vergessen, was wirklich ist, das es nur ein spiel unserer seele ist ein experiment das viel lernpotential für alle beteiligten beinhaltet. wir lernen aus der nichtliebe, die wir hier scheinbar immer öfter spüren. wir lernen aus respektlosigkeit.
wir verfrachten unseren freien willen in den glauben an götter, fühlen uns in der scheinbaren unbegrenztheit unseres willens das wir als wir hier herkamen experimentieren wollten gefangen, wir wissen das wenn wir beschneiden wir auch beschnitten werden - KARMA. verstricken uns im karma wollen auflösen.........verstricken uns noch mehr da wir "willen" wollen.....ja dann bekommen wir angst, wir könnten verlieren, uns verlieren, wir haben soviele errungenschaften im leben erhalten, haben angst sie zu verlieren, macht zu verlieren usw.
ich habe das schon so oft auch an mir selbst erlebt, und je mehr ich mich erinnere, mit meinem ursprung rede desto ruhiger wird es in mir und desto mehr weis ich das ich entschieden habe, und ich das ganze gewirr nur in liebe betrachten muss um zu erkennen, das alles halb so wichtig ist wie es scheint. der ehrliche gott der natur zeigt mir alles, wie ich wirklich "entfliehen" kann, mit einfachheit, respekt und würde, aus der natur schöpfen und wachsen lassen, durch sie und mit ihr leben ohne das streben nach macht und besitz,(denn existiert wille aus machtstreben beschneidet er, wir haben nie besessen und es ist nie ziel zu besitzen denn ich bin schon alles ohne besitzen zu müssen, alles andere ist teil der illusion, sich mit gold zu schmücken um mehr zu glänzen, da man das innere gold erst waschen muss, und das ist anstrengend) ohne angst, denn die flüsse sind reich. so mächtig wie die natur bin ich, keine angst vor ihr, (denn die angst, ist wie ein gift gegen uns und alles um uns, wenn wir nicht mit ihr arbeten) sie verdient keine angst sondern respekt genau wie ich........wir können mehr lernen als wir sehen, wenn wir die augen für die einfachheit öffnen, die in uns und unserem herzen wohnt, die immer da ist........anstatt sich in der wilden welt zu verlieren, weil man vor lauter tatendrang den wald vor lauter bäumen nicht sieht.
ich glaub jetzt bin ich a bissl abgeschweift sorry großes Grinsen Oh Mann
ich wünsche euch alles liebe
nahlita
__________________ Die Liebe ist & beinhaltet Erfüllung!
Nichts ist unantastbarer als die Seele eines einzelnen, ihr die Freiheit zu schenken ist das größte Teilen - sodass jeder aus sich selbst heraus strahlt
~Ich/Wir sind Schöpfer!!~
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30.05.2008 18:48 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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Hallo Schwarzlicht!
Was Du schreibst klingt wieder mal danach, dass das Ego versucht, sich eine Freiheit im Kopf zu erarbeiten, die es leider nicht hat. Doch diesen Teil will es natürlich nicht wahr haben und die meisten wollen/können nicht akzeptieren, wie tief diese Welt miteinander verstrickt ist.
Die Sache ist recht einfach und doch ganz kompliziert:
Es gibt keine Zufälle.
"Will" sich jemand das Leben nehmen und wird "gerettet", ist das kein Zufall. Wenn eine Seele in Afrika inkarniert und anschließend nach Europa "verkauft" wird, ist das kein Zufall. Wenn der Wasserhahn tropft und Du Dir den kleinen Finger verbrennst, ist das kein Zufall. Wenn Du durch eine Tür gehst und Dir den Ellenbogen stößt, ist das kein Zufall.
Das Ego möchte gerne Freiheit, doch es hat keine. Führung ist überall und in jedem Moment vorhanden und es passiert so subtil, dass es dem Ego auch überhaupt nicht möglich ist, sich gegen diese "Angriffe" zu wehren. Würde das so sein, würden viele Aufgaben, die wir uns selbst gestellt haben, nicht erfüllt werden. Damit wäre es verschenkte "Zeit", egal ob sie nun Feinstofflich existiert oder nicht...
Gruß
Andreas
__________________ Wahrheit ist, was wir fühlen. Nicht was wir denken.
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30.05.2008 19:15 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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Hallo zusammen,
also zunächst sehe ich es wie ilho, freier Wille und ausgesuchte Lernaufgabe sind auch für mich zwei verschiedene Stiefel.
Zitat von dir, Schwarzlicht: Mit freier Wille meine ich in diesem Zusammenhang, die Freiheit, eine grundlegende Entscheidung zu treffen und die Frage, ob es einem anderen Menschen zusteht, in diese Entscheidung einzugreifen.
Für mich persönlich antworte ich mit JA.--in beiden Fällen.
In den meisten Fällen / Situationen hat der Mensch einen freien Willen, aber nicht immer: Wenn ich ein für mich nicht mehr lebenswertes Leben leben muss und möchte, dass die lebenserhaltenen Maßnahmen unterlassen werden sollen, dann bekomme ich mit meinem freien Willen Probleme...............
Das liegt aber an Gesetze, Moralvorstellungen, ethische Gründe etc. etc.
So sehe ich das auch in Puncto Selbstmordversuch oder ähnliches.
Generell gesehen denke ich, dass wir einen freien Willen haben und auch haben sollten, aber wie schon von einer anderen userin geschrieben: Man wird in diesem Thema auf keinen richtigen Punkt kommen, man kann nur diskutieren , denn man wird immer wieder auf Grenzen und Widersprüchlichkeiten stoßen.
Bei deinem Beispiel mit dem Engel, dem die Hände gebunden sind und der nicht ohne Erlaubnis eingreift............. möchte ich sagen, wenn es anders wäre, würden wir ja gar nichts dazulernen. Wenn die Engel immer von vornherein alles " korrigieren / berichtigen / helfen " dann würden wir ja viel weniger Erfahrungen machen.
Sind wir einmal auf die Nase gefallen, denken wir vielleicht etwas intensiver nach und bitten dann auch einen Engel uns beizustehen. Wir bekommen so auch einen anderen Bezug zur geistigen Welt, weil nicht alles als Selbstverständlich gilt.
Blickwinkel Reinkarnation: Natürlich hat sich unsere Seele das WO , WIE, und WANN .... ausgesucht um Erfahrungen zu sammeln.......... Ich vergleiche das mal mit einer gebuchten Reise. Ich habe eine Reise nach Kenia gebucht, mit Safari in dem und dem Hotel......... Dort angekommen merke ich, dass mir das Hotel vielleicht nicht so taugt und mir eine Safari plötzlich zu gefährlich ist.............dann kann ich umbuchen. Ist mein freier Wille.
Auch hier auf der Erde kann ich mein Leben in die Hand nehmen. Ich muss es sogar.
Was mache ich, wenn mein Schicksal mir zu arg zusetzt ??? Ich ändere / verändere mich und somit schreibe ich mein Lebensbuch neu, ich habe einen freien Willen.
In unserer Akasha Chronik ( unserem Lebensbuch) sind viele Seite "beschreiben", aber dazwischen sind auch leere Seiten, die wir selbst "schreiben" und gestalten, ganz nach unserem freien Willen.
Zu deinem Beispiel mit dem armen Kind und dem psychischkranken suizidgefährdeten Menschen.........möchte ich nur sagen: Wenn da kein Mensch eingreifen oder handeln würde, wie wäre dann die Welt ??????
Für mich wäre dann jeder Mensch in einer einzigartigen Seifenblase, ganz einsam für sich allein. Er macht seine Erfahrungen und Entscheidungen nach Plan F. Alles ist vorgeschrieben, man weiß wie alles abläuft, es geschieht nichts außerplanmäßiges ..............etc.
Nur indem WIR ( jeder mal auf die eine oder andere Weise) handeln reagieren, einen Willen zeigen, eben auch den Schwächeren gegenüber oder den Hilfe Bedürftigen gegenüber------------entsteht für mich EIN MITEINANDER ------das WIRKLICHE WAHRE LEBEN, das eben nicht so berechenbar ist, dass unvorhergesehene Situationen enthält, aus denen wir widerrum lernen können.
Ich habe meinen FREIEN WILLEN demjenigen helfen zu wollen und er hat SEINEN FREIEN WILLEN es ablehnen oder annehmen zu dürfen.
Aber wie schon gesagt, gerät man bei diesem Thema auch an Grenzen in seiner Beantwortung, ich weiß schon, was du sagen möchtest. Man kann es eben nicht ganz genau auf einen Punkt bringen, man kann sich nur darüber austauschen.
Dies waren einfach nur mal meine Gedanken dazu.
Alles Liebe
Moquita
__________________ Glücklichsein und Liebe wird niemals weniger, wenn es mit anderen geteilt wird. :>)SARVA - ANTAH------------------ALLES IST IN UNS
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31.05.2008 18:19 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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| Zitat: |
Zitat Schwarzlicht:
Nun stellt Euch vor, dieses Kind hat die Möglichkeit, von einem Europäer adoptiert zu werden oder durch andere menschliche Eingriffe aus seiner Situation errettet zu werden... |
Dann war es wohl auch der freie Wille des Kindes, dass diese Situation eintritt.
- Lernaufgaben.
| Zitat: |
Zitat Schwarzlicht:
… steht es dem Retter überhaupt zu? Hat sich die Seele des an Hunger leidenden Kindes nicht selbst diese Lebensumstände ausgesucht?...
...denn schließlich will sie es ja so oder nicht?
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Welche Lebensumstände hat es sich denn ausgesucht?
Dort zu leben oder adoptiert zu werden?
Was will es denn?
- Lernaufgaben.
| Zitat: |
Zitat Schwarzlicht:
Was ist mit einem Menschen welcher Suizid gefährdet ist? Sicherlich ist es uns erlaubt diesem Menschen eine andere Lebensperspektive vorzustellen, ihn zu inspirieren in der Hoffnung, dass es klick macht und er sich im Leben eine neue Chance gibt aber wäre es uns aus spiritueller Sicht auch erlaubt, die Polizei zu rufen um diese Person einweisen zu lassen gegen seinen Willen? Vielleicht ja, denn möglicherweise ist ja der Wille des höheren Selbstes dieser Person ja gegen einen Suizid, dringt aber nicht ins verwirrte Bewusstsein jener Person durch - aber selbst dann - wenn der Mensch es so will - wer darf ihn daran hindern? |
Tja, wer hat jetzt welche Situation gewählt?
| Zitat: |
Zitat Schwarzlicht:
Wie seht Ihr das? |
Die Antwort wirst du immer erst in der jeweiligen Situation in deinem Herzen haben.
Alle Wege sind richtig und auf allen Wegen lernen wir.
Egal welchen Weg du wählst.
Es ist alles miteinander, ineinander und umeinander verwoben.
Du hast den freien Willen und wirst immer die Konsequenz dieses Willen tragen müssen.
Kein Engel und kein Gott wird dein Leben leben.
Danke.
War eine sehr interessante Fragestellung.
Lieben Gruß
Sterneneremit
__________________
Om Namo Bhagavate Vasudevaya
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01.06.2008 09:28 |
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Schwarzlicht unregistriert
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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Hallo zusammen,
ich danke Euch für Eure Beteiligung an diesem Thema - es wurden wirklich sehr interessante Dinge geschrieben und ich würde gerne zu jedem Punkt was schreiben, allerdings würde das vermutlich den Rahmen sprengen, drum beschränke ich mich zunächst nur auf ein paar Aussagen von Euch und nehme dazu Stellung:
Zu Gabi:
*lächel* ich wollte lediglich eine interessante Diskussion anregen. Ich für meinen Teil habe die Fragen in meinem Beitrag schon vor dem Verfassen für mich selbst beantwortet. Mich hat es aber sehr interessiert, wie andere über dieses Thema denken und ich bereue es nicht, ihn verfasst zu haben weil mich die Antworten der anderen teilweise sehr inspiriert haben.
Zu Anja:
solltest du hinter seinem rücken versuchen seine umwelt zu manipulieren. egal ob du meinst es wäre für ihn gut oder nicht....achte auf dein gefühl und frage dich ob du ihm so freund bist.
Das ist im Prinzip das, was ich auch denke. Ich denke, dass unser Gefühl uns schon sagt, welche Entscheidung die weiseste Entscheidung ist.
Zu liho
Nun, ich vermische diese beiden Dinge absichtlich weil ich damit andeuten wollte, dass beides im Prinzip eine Sache des freien Willens ist und dennoch im Widerspruch zueinander stehen kann. Ein Wesen, was sich eine bestimmte Lernaufgabe aussucht um diese hier auf Erden zu erfahren tut dies aus mehr oder weniger freien Stücken. Gut, vielleicht sieht es, dass bestimmte Lernaufgaben unbedingt notwendig für die Weiterentwicklung seines Wesens sind aber sich genau diese spezielle Lernaufgabe (z.B. ein Leben in Afrika) auszusuchen ist eine Entscheidung des freien Willens dieses Wesens genau wie es eine Sache des freien Willens ist eine Entscheidung hier auf Erden zu treffen.
Wenn nun ein Mensch entscheidet, dieses Kind zu retten - natürlich kann man dann sagen "auch das hat sich dieses Kind ausgesucht" oder "na gut, dann ist es eben Schicksal". Aber was wenn die Rettung eintrifft, noch bevor dieses Kind seine eigentliche Lernaufgabe erfüllen konnte? Muss es dann nochmals ein solches Leben erfahren irgendwann? Das war es worauf ich hinaus wollte und mich hat interessiert wie Ihr darüber denkt.
Ich selbst denke auch, dass es darauf keine konkrete Antwort gibt und dass es von Fall zu Fall verschieden ist. Ich denke, dass unser innerstes Gefühl der einzige verlässliche Indikator sein kann, sich dafür oder dagegen zu entscheiden, in den Willen eines anderen einzugreifen.
Zu Goldfee
Du scheibst:
Diese ganzen Überlegungen würden sich erledigen, wenn man sich bewusst macht, dass der Freie Wille eine Sache ist, die dem "EGO" des Menschen unterliegt.
Das Aussuchen der Lernaufgaben und des Umfeldes aber unternimmt die Seele. (Oder das HS oder wie auch immer.)
Das Ego ist mit dem freien Willen ausgestattet die Aufgaben anzunehmen oder auch nicht.........
Das war einer der Punkte die ich rauskitzeln wollte. Ich denke nämlich wie oben erwähnt, dass es nicht nur eine Art von "freier Wille" gibt, denn auch die Entscheidung eine gewisse Lernaufgabe sich auszusuchen entspringt dem freien Willen. Diese Entscheidung später vielleicht zu hassen und sich vielleicht das Leben zu nehmen ist ebenfalls eine Entscheidung des freien Willens. Der Unterschied besteht darin, wie frei der Wille wirklich ist. Als es um das Aussuchen der Lebensaufgabe ging war er sicherlich freier als hier da man alles aus einem höheren Blickwinkel betrachtet hat. Und hier spielt durchaus das Ego eine große Rolle was uns wiederum in Sachen "freier Wille" einiges an Klarsicht nimmt aber dennoch: Beides ist freier Wille!
In einem sehr ausführlichen Gespräch was ich vor etwa 3 Jahren einmal mit einem Wesen geführt habe, sagte es mir zu zu einem ähnlichen Thema (es ging damals um den freien Willen in Bezug zur Transformation) etwas, was ich gerne hier sinngemäß zitieren möchte:
"Hier in dieser Bewusstseinsstufe und Dimension wirkt sich in den meisten Fällen, der relativ freie Wille darin aus, entscheiden zu können, ob man Licht annimmt, reflektiert und ausstrahlt, oder ob man das eben nicht tut – so pendelt man sich ein und so lernt man. Später wird der freie Wille und damit die Individualität eine höhere Form annehmen und sich nicht mehr dadurch auswirken, OB man "Gott" verkörpert oder nicht, ob man Licht ausstrahlt oder ob man es nicht tut – nein, die evolutionierte Essenz der Individualität wird sich dadurch ausdrücken, WIE man Gott bewusst verkörpert. Nach dieser Transformation hat man sich selbst zurück zur Quelle gebracht – man betrat eins als junge Seele in die "untersten" Dimensionen, wurde bewusster und bewusster, sodass man irgendwann wieder die Quelle erreicht, von der man einst kam – die einst junge unerfahrene Seele versteht nun alles viel besser und durch die Erleuchtung und Transformationen ist es nun Meister des universellen Lichtes geworden – hat in sich selbst das Universum gespiegelt und kann nun entscheiden, wie und wo es Gott in seiner reinsten Form ausdrückt und welche der (sinnbildlich gesprochen) „Spektralfarben“ es hier und dort ausdrückt. Und durch die evolutionierte Essenz der Individualität wird dieses Wesen beispielsweise die Farbe Rot, wie kein anderes Wesen im Universum ausdrücken – kein Licht wird leuchten, wie Deines und es gibt auch kein schöneres Licht als Deines, weil alle Lichter ihren ganz eigenen Glanz und Ausdruck haben. Keines wird schöner als das andere sein, weil alle göttlich schön sind, jedoch göttlich individuell. "
Zu andreasf.
Das kann ich nur bedingt mit "sehe ich auch so" beantworten. Was Du schreibst klingt ein weinig danach als hätten wir keine Wahl. Das sehe ich persönlich anders. Ein beispiel dazu:
Eine Frau möchte gerne spazieren gehen und sie entschließt sich dazu durch einen abgelegenen Park zu spazieren. Sie wird vergewaltigt.
Du würdest jetzt sagen: "Auch das war kein Zufall". Würdest Du auch sagen, sie hatte keine Wahl? Ich sehe das anders. Nicht alles was geschieht, geschieht weil es bestimmt war, so zu passieren. Der Vergewaltiger entschied sich, die Frau zu vergewaltigen und es war eine Sache seines freien Willens. Auch die Frau entschied sich in den Park zu gehen doch wer weiß, wie sie sich entschieden hätte, wenn sie innerlich sehr sensibilisiert gewesen wäre. Möglicherweise hätte sie ein komisches Gefühl gehabt als es darum ginge: "Soll ich durch den Park oder vielleicht doch eher durch die beleuchteten Gassen gehen".
Ich denke, dass wir durchaus die Wahl haben und (ich muss es schon wieder schreiben) einzig und allein das hören auf unsere innere Stimme und unser Gefüh hilft uns dabei, die "richtige" Wahl zu treffen. Sicherlich gibt es kein richtig und kein falsch - darum schrieb ich es in Anführungszeichen denn (ich traue es mich fast nicht zu schreiben) selbst eine Vergewaltigung kann am Ende "Licht erzeugen" oder anders ausgedrückt: "Für etwas gut sein" und sei es nur, anderen Frauen später besser helfen zu können die ähnliches erlebt haben. Und dennoch: Ich glaube, wir haben die Wahl und ich glaube ebenfalls, dass bei jeder möglichen Entscheidung eine dabei ist, die am meisten "Licht erzeugt"... dass eine dabei ist, die weiser ist als die anderen und welche das ist - das sagt uns unser Gefühl. Ich glaube sogar, dass alle möglichen Entscheidungen bereits getroffen wurden und eine relative Zukunft bereits feststeht und nur das hören auf unser Gefühl es ermöglicht, sie zu verändern aber das führt jetzt in einen ganz anderen Bereich hinein, der en eigenes Thema verdient hätte :-)
Zu Moquita
Ich denke das sehen wir ganz ähnlich :-)
Ich könnte noch vieles dazu schreiben - auch zu anderen Antworten die gepostet wurden aber das würde dann wohl zu einem Beitrag führen der so lang ist, dass ihn kaum einer liest und auch einfach zu unübersichtlich wird - drum hör ich jetzt erst mal auf :-)
Liebe Grüße und danke für die Inspiration!!!
Schwarzlicht
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01.06.2008 14:00 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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| Zitat: |
Original von Schwarzlicht
Zu andreasf.
Das kann ich nur bedingt mit "sehe ich auch so" beantworten. Was Du schreibst klingt ein weinig danach als hätten wir keine Wahl. Das sehe ich persönlich anders. Ein beispiel dazu:
Eine Frau möchte gerne spazieren gehen und sie entschließt sich dazu durch einen abgelegenen Park zu spazieren. Sie wird vergewaltigt.
Du würdest jetzt sagen: "Auch das war kein Zufall". Würdest Du auch sagen, sie hatte keine Wahl? Ich sehe das anders. Nicht alles was ...
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Hallo Schwarzlicht!
Deine Argumente kann ich nachvollziehen und respektiere sie auch. Ändern tun sie freilich nichts an dem was ist, aber was sollen wir darüber diskutieren, es macht ja keinen Sinn.
Lieben Gruß
Andreas
__________________ Wahrheit ist, was wir fühlen. Nicht was wir denken.
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01.06.2008 14:08 |
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Schwarzlicht unregistriert
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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Vielleicht "ist" es ja "anders" :-)
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01.06.2008 14:10 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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| Zitat: |
Original von Schwarzlicht
Vielleicht "ist" es ja "anders" :-) |
Haha, vielleicht ja auch nicht. Hey, lass uns aufhören. Die Zeit wird es erledigen... Ich fahr jetzt ins Cafe und setz mich in die Sonne...
Schönen Sonntag Dir
Andreas
__________________ Wahrheit ist, was wir fühlen. Nicht was wir denken.
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01.06.2008 14:17 |
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Schwarzlicht unregistriert
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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Hast Du's gut - ich muss noch einiges hier erledigen und werde wahrscheinlich nicht raus an die Sonne können... Naja obwohl.. es ist ja mein freier Wille... nun vielleicht ist es aber auch Schicksal heute hier zu sitzen und es gibt nichts was ich daran ändern kann, was meinst Du? :-)))))
Spaß :-)
Ich wünsche Dir einen tollen Tag!
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01.06.2008 14:27 |
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| RE: Der freie Wille - ein unantastbares Gut? |
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| Zitat: |
Original von SchwarzlichtZu liho
Nun, ich vermische diese beiden Dinge absichtlich weil ich damit andeuten wollte, dass beides im Prinzip eine Sache des freien Willens ist und dennoch im Widerspruch zueinander stehen kann. Ein Wesen, was sich eine bestimmte Lernaufgabe aussucht um diese hier auf Erden zu erfahren tut dies aus mehr oder weniger freien Stücken. Gut, vielleicht sieht es, dass bestimmte Lernaufgaben unbedingt notwendig für die Weiterentwicklung seines Wesens sind aber sich genau diese spezielle Lernaufgabe (z.B. ein Leben in Afrika) auszusuchen ist eine Entscheidung des freien Willens dieses Wesens genau wie es eine Sache des freien Willens ist eine Entscheidung hier auf Erden zu treffen.
Wenn nun ein Mensch entscheidet, dieses Kind zu retten - natürlich kann man dann sagen "auch das hat sich dieses Kind ausgesucht" oder "na gut, dann ist es eben Schicksal". Aber was wenn die Rettung eintrifft, noch bevor dieses Kind seine eigentliche Lernaufgabe erfüllen konnte? Muss es dann nochmals ein solches Leben erfahren irgendwann? Das war es worauf ich hinaus wollte und mich hat interessiert wie Ihr darüber denkt.
Ich selbst denke auch, dass es darauf keine konkrete Antwort gibt und dass es von Fall zu Fall verschieden ist. Ich denke, dass unser innerstes Gefühl der einzige verlässliche Indikator sein kann, sich dafür oder dagegen zu entscheiden, in den Willen eines anderen einzugreifen. |
sozusagen freier wille auf zwei verschiedenen ebenen (seelische und körperliche), die nicht getrennt vonenander sind/eins sind
nun gibt es menschen, die nicht bereit sind an sich zu arbeiten, zu lernen, die die dinge, die sie erleben, nichts als lernauftrag sehen, sondern "lustig vor sich hin jammern" oder alle anderen dafür verantwortlich machen, usw - diese menschen werden in ihrer nächsten inkarnation wieder in diese situationen kommen, nur in ein | | |
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