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Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein...

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Portos
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Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Medien machen Meinung,
sie geben keine Wahrheiten wieder.

Als die Engländer das Ghandische Indien
versucht haben zu zensieren, traten sie
großkalibrig auf.

In heutiger Zeit ist ein Treffer kein Thema
mehr von Kaliber und Sucher und Ziel.

Heute ist ein Treffer aus Sicht der Medien
eine neue, aber schlechtere Dioptrin-Befundung
zum Thema "freie Sicht – freier Wille".


Merke (frei nach Schiller):

Erhebe Deinen Verstand an den Gedanken,
den noch niemand dachte.

Setze Deinen Fuß auf den Weg,
den noch niemand beschritt.

Als dass der Mensch sich selbst erschaffe
und nicht gemacht werde
von irgendwem oder irgendwas.


Damit will ich nur sagen,
dass nicht alles so ist,
wie es glänzt oder scheint.


Erkenntnis:
Spekulationsblasen sind nicht aus Seifenwasser,
sondern aus Gier.
14.06.2008 00:23
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Anna Anna ist weiblich
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User knuddeln
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Als dass der Mensch sich selbst erschaffe
und nicht gemacht werde
von irgendwem oder irgendwas.

Freude


Zitat:
Spekulationsblasen sind nicht aus Seifenwasser,
sondern aus Gier.


Wer "spekuliert" denn?

Komischerweise glaube ich im ersten Moment die Bedeutung dieses Wortes zu wissen, und dann entzieht sie sich mir wieder ... denk

Und was steht eigentlich hinter der "Gier" ?


Einen lieben Gruß
14.06.2008 09:20 Anna ist offline E-Mail an Anna senden Homepage von Anna Beiträge von Anna suchen Nehmen Sie Anna in Ihre Freundesliste auf
Ahasveru
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, smile

Zitat:
Und was steht eigentlich hinter der "Gier" ?


Der Wille, zu empfangen - Ego-ismus.

Lieber Gruss, smile

Ahasveru
14.06.2008 09:28
Anna Anna ist weiblich
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User knuddeln
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Ahasveru,
danke für die Antwort. Nun kann ich den Willen zu empfangen allerdings nicht als etwas "Schlechtes" sehen ...

Ich habe mir gerade viele Gedanken gemacht und sie just eben auf meiner Festplatte geschrieben:


Das Wort „Gier“ ging mir jetzt nicht aus dem Kopf und ich denke darüber nach.

Was ist „Gier“, doch wohl einfach ein sehr starkes (vielleicht entartetes) Gefühl von Bedürfnis nach irgendetwas.

Und dabei fiel mir mal so eine „Erkenntnis“ von mir ein, ein Reim den ich mir einmal gemacht habe auf etwas. Es darf ruhig gelacht werden, denn sicher wird es komisch anmuten. brueller

Ich hatte früher manchmal Träume, in denen ( ich werde jetzt sehr „intim“) ich sehr dringend zur Toilette musste. So und dann suche ich also wie so´ne Bekloppte nach´m Klo, und finde natürlich entweder kein´s oder wenn ich eins finde, dann nützt es aber nichts. Der „Druck“ bleibt einfach. Ich kann sagen, dass ich diese Träume nicht unbedingt liebe. Wenn ich dann endlich wach werde, merke ich, ich habe dieses „Bedürfnis“ tatsächlich in dieser meiner Wirklichkeit, stehe dann auf und „erledige“ endlich, wo ich im Traum die ganze Zeit vergeblich „hinterher“ gelaufen bin ….



Ja und … es gibt ja nichts, worüber ich nicht nachdenke, nichts von dem ich nicht weiß, dass es mir etwas zu sagen hat…

Ich habe gedacht, so ist es vielleicht, wenn man ein sehr starkes Bedürfnis hat oder verspürt nach Irgendetwas. Es könnte einfach sein, dass dieses „Bedürfnis“ oder diese Sehnsucht oder wie immer man es nennen will, dass dieses einfach gar nicht „hier“ in dieser Ebene angesiedelt ist, sondern von ganz woanders kommt.
Weil wir auf dieser Ebene aber „schlafen“, diese „Notwendigkeit“ inzwischen jedoch schon sehr dringend geworden ist, darum beginnt sie sich dann in Ebenen zu „melden“ wo sie gar nichts „zu suchen“ hat …
Ich habe unter anderem festgestellt, dass es auch „Bedürfnisse“ gibt, die ich mir zum Beispiel im Traum erfüllen kann … ich dachte später, aha, das betraf direkt meinen Astral- oder Traumkörper oder was auch immer das ist (kenne mich damit nicht gut aus). Da sind diese Unterschiede, manchmal greifen eben die Ebenen ineinander, und dann gilt es, zu unterscheiden.

Naja, also die „Gier“ könnte auch so entstanden sein. Hinter ihr steht in Wirklichkeit ein tiefgreifendes wahres Bedürfnis, das aber (wegen des Schlafes auf anderer Ebene) einfach nicht richtig eingeordnet und darum auch vorübergehend nicht verstanden werden kann. Und daher entsteht dann wohl auch diese „Entartung“, eben eine einfach nicht zu stillende, und sich am Ende selbst zerstörende Gier.


Ich hoffe, es ist nicht „schlimm“, das ich jetzt hier so viel geschrieben hab.

Ich wollte nicht vom Thema ablenken. Natürlich haben wir uns der Gier anderer nicht zu unterwerfen. Und wenn man es auch tausendmal erklären kann, so braucht man sich deshalb nicht zum „Opfer“ zu machen. Nützt ja auch keinem was …

Aber ich glaube, wer die Medien lenkt … mhhh denk … wer ist es ???

Da ist doch am Ende überall nichts und niemand wirkliches dahinter. Jeder einzelne, den man „entdecken“ kann, ist selbst auch "nur" winziges Teilchen dieses Spielchens … dieses Spielchens der ganz großen „Manipulation“, die wir uns am Ende selbst antun. Der künstlich hergestellte Schlaf, das immer wieder erneuerte „Betäubungsmittel“, die immer wieder „neuen“ Tricks, sich selbst nicht erkennen zu müssen … vor allem … und vor allem (denke ich mal) aus Angst vor sich SELBST …


Liebe Grüße, Anna liebe

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Anna: 14.06.2008 10:36.

14.06.2008 10:34 Anna ist offline E-Mail an Anna senden Homepage von Anna Beiträge von Anna suchen Nehmen Sie Anna in Ihre Freundesliste auf
Ahasveru
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, smile

Zitat:
Hallo Ahasveru,
danke für die Antwort. Nun kann ich den Willen zu empfangen allerdings nicht als etwas "Schlechtes" sehen ...


Ich erwähnte nicht, das es schlecht ist, smile

Gut - Schlecht = Verstand.

Das Selbst ist weder gut noch schlecht, es ist.

Somit gibt es weder etwas zu geben noch zu empfangen.

Lieber Gruss, smile

Ahasveru
14.06.2008 10:45
Don Charon Don Charon ist männlich
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ja Portos,
in Diktaturen wird das Volk vom Staat verdummt... in der Demokratie von den Medien.
Medien spiegeln nicht die Wirklichkeit - sie machen sie. Wer überprüft schon, wie die Dinge *wirklich* sind.
herzliche Grüße,
Don

__________________
Wege mit Herz sind die einzigen Wege, die es lohnt zu gehen.
14.06.2008 12:29 Don Charon ist offline E-Mail an Don Charon senden Homepage von Don Charon Beiträge von Don Charon suchen Nehmen Sie Don Charon in Ihre Freundesliste auf
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Lieber Ahasveru smile

Zitat:
Original von Ahasveru

Der Wille, zu empfangen - Ego-ismus.



Zitat:
Original von Ahasveru

Ich erwähnte nicht, das es schlecht ist,

Gut - Schlecht = Verstand.

Das Selbst ist weder gut noch schlecht, es ist.

Somit gibt es weder etwas zu geben noch zu empfangen.



Zitat:
Original von Anna

Nun kann ich den Willen zu empfangen allerdings nicht als etwas "Schlechtes" sehen ...


Du erwähntest nicht, dass es schlecht sei ...

Ich erwähnte nicht, dass du es erwähntest ...

Letztendlich gibt es für mich nichts "Schlechtes", wie wohl für dich auch nicht (ist jetzt eine Interpretation oder Annahme).

Drei Zitate hab ich hier jetzt `reingesetzt. Ich tu so etwas nicht gerne.

Es ist die Frage, was der "Verstand" ist ... wer spricht mit dem "Verstand"? Und ist das Ego alleine ohne das Selbst ?
Jeder hat seine Gedanken, sein Wissen ...

Natürlich hat das Selbst nichts zu empfangen und nichts zu geben.

Aber in unserem täglichen Leben drückt es sich doch schon so aus, als Empfangen und als Geben ... Und das macht doch wohl auch mit die Schönheit aus. sonne

Alles Liebe für dich, ich verstehe schon was du meinst. Und doch, ich denke wir meinen nichts Verschiedenes (auch wenn ich es vielleicht deiner Meinung nach "nur" denke).
Vielleicht fühlst/spürst du, dass in mir jetzt etwas "anderes" dran ist ...
Ja das ist auch so winke
14.06.2008 20:58 Anna ist offline E-Mail an Anna senden Homepage von Anna Beiträge von Anna suchen Nehmen Sie Anna in Ihre Freundesliste auf
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Ahasveru
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Liebe Anna, smile

Zitat:
Es ist die Frage, was der "Verstand" ist ...


Verstand ist Bewegung des Geistes durch das Wort. Am Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott (dem Selbst), alles ward durch das Wort.

Zitat:
wer spricht mit dem "Verstand"?


Das Wort ist das Wort ist das Wort ist das Wort ....- wer oder was sollte sprechen?

Die Schöpfung ist die Spiegelung Gottes in bewusster Selbsterkenntnis und Selbsterfahrung.

Das reine Selbst in seinem So-Sein ist vollkommener, in sich selbst ruhender Zeuge seiner Selbst, unendlich und ewig Hier und Jetzt.

Die Schöpfung Gottes in der Spiegelung seiner Selbst ist Spiegelschein, damit Erscheinung, ganzheitlich und nicht selbst vom Selbst getrennt. Somit ist die Spiegelung des Selbst Alles in Allem im Selbst.

Das, was in sich selbst ruht, ruht in sich selbst auch in der erkennenden Selbsterfahrung seiner Selbst in der Spiegelung seiner Selbst, der Schöpfung.

Dies ist die ewige und unendliche Ruhe und der Frieden des Selbst Hier und Jetzt.

Wer oder was sollte sprechen?

Zitat:
Und ist das Ego alleine ohne das Selbst ?


Es ist allein das unendliche und ewige Selbst Hier und Jetzt.

Das illusorische Ego ist die Identifikation des Gespiegelten, der Schöpfung, mit der Schöpfung selbst. Das Wort wurde "lebendig", daher meint die Schöpfung imaginär, sie würde geboren, wäre lebendig und würde sterben. Leben, damit die Identifikation der Schöpfung mit sich, ist das Erkennen von Gut und Böse. Die Schöpfung spiegelt sich nicht in sich selbst, da sie selbst nicht ist, sie teilt sich illusionär in mannigfache Teile, welche sich ein jedes wieder als mit sich identifizierten. Dies ist Individualität.

Schöpfung ist Spiegelung, Spiegelung ist Schein, Schein ist nicht Sein - die Schöpfung ist nicht, sie vermeint das nur im Schein einer Scheinbarkeit, einer Illusion.

Zitat:
Jeder hat seine Gedanken, sein Wissen ...


Dies ist Dein scheinbarer Glaube - nicht Erkenntnis und Erfahrung des Selbst.

Zitat:
Aber in unserem täglichen Leben drückt es sich doch schon so aus, als Empfangen und als Geben ... Und das macht doch wohl auch mit die Schönheit aus.


Dir geschieht nach Deinem Glauben - Du erkennst aber hierin nicht die Wahrheit und Wirklichkeit des Selbst Hier und Jetzt. Glaube nicht an Schein und Illusion, erwache bewusst erkennend in Dein Selbst, dann erfährst Du Dich selbst.

Zitat:
Alles Liebe für dich, ich verstehe schon was du meinst. Und doch, ich denke wir meinen nichts Verschiedenes (auch wenn ich es vielleicht deiner Meinung nach "nur" denke).
Vielleicht fühlst/spürst du, dass in mir jetzt etwas "anderes" dran ist ...
Ja das ist auch so


Ich lasse dieses mal so stehen, smile

Alles Liebe für Dich, smile

Lieber Gruss, smile

Ahasveru
14.06.2008 21:44
Anna Anna ist weiblich
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Ahasveru,
du hast deine Sichtweise, und von deinem Standpunkt aus ist sie wunderschön und es gibt nichts daran zu "rütteln". Ich umarme dich als das was du bist ... knuddeln


Aber es IST DEINE Wahrheit und Auslegung, wo auch immer du meinst zu stehen oder was auch immer du meinst zu SEIN.

Du bist es auch ... Deine Wahrheit, Dein Sein, Dein Alles ... und auch alle anderen Menschen oder Dinge vermagst du so zu sehen oder wahrzunehmen wie es für dich als wunderbares Wesen richtig ist kussi

Es ist Deine WAhrheit, Deine Erkenntnis, Dein Selbst ... und in dieser deiner Welt stimmt alles so wie du es siehst.

Du kannst nicht für Andere Wissen, auch wenn du für dich in deiner Welt der Einzige Bist. Auch Ich bin in meiner Welt vielleicht die "Einzige" und doch ist meine Welt /oder Nichtwelt nicht Deine. Sicher bist du ein Teil von ihr, in meiner Welt, in meinem Denken, in meinem Wissen /oder Nichtwissen ...

Du kannst nicht wissen für mich --- ich kann nicht wissen für dich sonne
14.06.2008 22:18 Anna ist offline E-Mail an Anna senden Homepage von Anna Beiträge von Anna suchen Nehmen Sie Anna in Ihre Freundesliste auf
Ahasveru
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Liebe Anna, smile


Wahrheit und Wirklichkeit ist das Selbst Hier und Jetzt.

Am Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott, alles ward durch das Wort.

Das Wort ist nicht Sprache noch Wissen, jene sind nur illusionär vom Verstand.

Das Wort ist heiliger Klang.

Dieser heilige Klang ist das Selbst selbst.

Bei den Indern das heilige OM (AUM) der Upanishaden.

Dieser Klang ist das Selbst selbst im Selbst, es ist nichts anderes.

Lieber Gruss, smile

Ahasveru


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14.06.2008 22:32
Anna Anna ist weiblich
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wenn du schon zitierst, dann darfst du meine Smilies auch ruhig mitnehmen Freude oder mach die Wörter wie "Kussi" und "Knuddeln" weg, eins von beidem großes Grinsen


Auch ein Klang ist ein Ausdruck


Es ist alles gesagt


Ich mag dich



Liebe Grüße, Anna
14.06.2008 22:56 Anna ist offline E-Mail an Anna senden Homepage von Anna Beiträge von Anna suchen Nehmen Sie Anna in Ihre Freundesliste auf
Ahasveru
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, smile

Zitat:
Auch ein Klang ist ein Ausdruck


Wenn Alles in Allem im Selbst selbst ist, wie vermag etwas ausser-halb von diesem zu sein?

Ausser-halb ist halb, ist scheinbare Trennung, ist Verstand.

Wie vermag die unendliche und ewige Ausbreitung eines Klanges ein Ausdruck zu sein, wenn dieser Klang Klang Nichtklang ist?

Zitat:
Es ist alles gesagt


Wer oder was sagt? Was sollte gesagt werden können?

Zitat:
Ich mag dich


ICH BIN nicht, smile

Nur ein Gedanke in Dir....

Du magst Dich selbst selbst, smile

Lieber Gruss, smile

Ahasveru
14.06.2008 23:09
Anna Anna ist weiblich
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Sieh dein Avatar ...

Yin und Yang ...

Sie verschmelzen zu einem Ganzen, zu einer Synthese würdest du vielleicht sagen.

Und doch bleibt Yin Yin und Yang Yang ...

Jeder trägt eine Spur des Anderen in sich

Darum bleibt auch weiterhin ein Mann ein Mann

und eine Frau eine Frau ...


Aber ich vollziehe deins nach ... du bist ein Gedanke in mir ... ich weiß das. Ich fühle ES, ES ist nicht zu erklären. Eben hatte ich Momente, ich fühle es, und mit Worten ist es nicht zu beschreiben. Allerdings ich möchte sagen, es war sicher "nur" eine Ahnung. Es ist ein Lächeln in mir und etwas das ich nicht sagen kann liebe

Gute Nacht
14.06.2008 23:26 Anna ist offline E-Mail an Anna senden Homepage von Anna Beiträge von Anna suchen Nehmen Sie Anna in Ihre Freundesliste auf
Ahasveru
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, smile


Ein Gedanke ist ein Gedanke ist ein Gedanke ist ein Gedanke.... - und erschafft das, was Du glaubst als das, was Du wahr-nimmst.

Erkenne Dich selbst unmittelbar (ohne Denken) Hier und Jetzt, dann erfährst Du Alles in Allem Hier und Jetzt als bewusstes Selbst-Sein.

Eine wunderschöne Gute Nacht, smile

Lieber Gruss, smile

Ahasveru


Edit Jeriko_MOD: keine Zitatefunktion bei Direktantwort
14.06.2008 23:36
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Ahasveru
Wie vermag die unendliche und ewige Ausbreitung eines Klanges ein Ausdruck zu sein, wenn dieser Klang Klang Nichtklang ist?


Und so sind wir alle und alles ist Ausdruck und Nichtsein, Klang und Nichtklang. Wenn Klang und Nichtklang kein Ausdruck ist, warum sollte irgendetwas ein Ausdruck sein?

Der Klang sind wir alle, und der Nichtklang sind wir alle ...


Der Klang dieses Klanges Nichtklanges ist der Ausdruck.
15.06.2008 00:07 Anna ist offline E-Mail an Anna senden Homepage von Anna Beiträge von Anna suchen Nehmen Sie Anna in Ihre Freundesliste auf
Ahasveru
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, smile

Zitat:
Der Klang sind wir alle, und der Nichtklang sind wir alle ...


Wer oder was ist wir?

Zitat:
Der Klang dieses Klanges Nichtklanges ist der Ausdruck.


Der Klang dieses Klanges Nichtklanges ist selbst So-Selbst-Sein Nichtsein.

Dies ist vollkommenes, ungeteiltes Bewusstsein.

Vollkommenes Bewusstsein = unmittelbare, ungeteilte Erkenntnis und Erfahrung Hier und Jetzt im unmittelbaren Gewahrsein seiner Selbst.

Dies ist raum- / zeit- / dimensionslos. Wie vermag es sich auszudrücken? Wohin sollte es sich ausdrücken?

Lieber Gruss, smile

Ahasveru
15.06.2008 08:43
Evangelia
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RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

sonne  
Die Sonne tönt nach alter Weise 
In Brudersphären Wettgesang, 
Und ihre vorgeschriebne Reise 
Vollendet sie mit Donnergang. 
Ihr Anblick gibt den Engeln Stärke, 
Wenn keiner sie ergründen mag; 
Die unbegreiflich hohen Werke 
Sind herrlich wie am ersten Tag. 
Und schnell und unbegreiflich schnelle 
Dreht sich umher der Erde Pracht; 
Es wechselt Paradieseshelle 
Mit tiefer, schauervoller Nacht; 
Es schäumt das Meer in breiten Flüssen 
Am tiefen Grund der Felsen auf, 
Und Fels und Meer wird fortgerissen 
In ewig-schnellem Sphärenlauf 
Und Stürme brausen um die Wette 
Vom Meer aufs Land, vom Land aufs Meer, 
und bilden wütend eine Kette 
Der tiefsten Wirkung ringsumher. 
Da flammt ein blitzendes Verheeren 
dem Pfade vor des Donnerschlags; 
Doch deine Boten, Herr, verehren 
Das sanfte Wandeln deines Tags. 
Der Anblick gibt den Engeln Stärke, 
Da keiner dich ergründen mag, 
Und alle deine hohen Werke 
Sind herrlich wie am ersten Tag. 
 
GOETHE, Faust I, Prolog im Himmel 
 
sonne  
 
Seelenklang - Lebensklang 


Edit Jeriko_MOD: LINK enfernt - Werbung bitte mit dem Admin absprechen
15.06.2008 09:38
Ahasveru
unregistriert


RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo, smile

Zitat:
Seelenklang - Lebensklang


Selbst <------ unmittelbare Erkenntnis / Erfahrung Hier und Jetzt -----> Selbst = Selbst

Lieber Gruss, smile

Ahasveru
15.06.2008 09:46
Evangelia
unregistriert


RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Ahasveru~ nicht besser ins Wort fassen könnte ich, was die VEDEN über das SELBST verkünden sonne etwas umfangreich ~ doch WUNDER schönHerzGrußEvangelia
sonne sonne  

Das Selbst O Meister, sage mir, wie ich Loslösung, Weisheit und Befreiung finde! Wenn du frei sein willst, dann wisse: Du bist das Selbst, der Beobachter aller Dinge, das Herz des Bewusstseins. Vergiss deinen Körper, sitze still in deiner Bewusstheit. Dann bist du sofort glücklich, still für immer, frei für immer, formlos und frei, jenseits der Sinne, der Beobachter aller Dinge. Sei glücklich! Richtig oder falsch, Freude oder Leid, das alles gehört nicht dir. ## Nicht du handelst, und nicht du genießt. Du bist überall, frei für immer, auf ewig und wahrhaft frei, der Beobachter aller Dinge. Doch wenn du glaubst, von allem getrennt zu sein, bist du gebunden. Wisse, wer du bist: reines Bewusstsein. Mit der Glut dieser Überzeugung verbrenne den Wald der Unwissenheit. Befreie dich vom Leiden und sei glücklich. Meditiere über das Selbst, über das Eine ohne Zwei, über das höchste Bewusstsein. Bewusstheit Gestern lebte ich verwirrt und in Illusionen. Doch heute bin ich wach, makellos und gelassen, jenseits der Welt. Den Körper und die Welt habe ich abgelegt. Was bekomme ich dafür? Ich sehe das unendliche Selbst wie Zucker im Zuckerrohrsaft. Ich bin der süße Saft. Zwei aus einem: Das ist die Wurzel des Leidens! Ich habe erkannt, dass ich eins ohne zwei bin, reines Bewusstsein, reine Freude, und dass die ganze Welt eine falsche Sicht hat. Es gibt keine andere Arznei! Durch Unwissenheit hielt ich mich einst für gebunden. Aber ich bin reines Bewusstsein. Ich lebe jenseits aller Unterschiede in ewiger Meditation. Der wahre Suchende Der Weise kennt das Selbst, und er spielt das Spiel des Lebens. Doch der Narr lebt in der Welt wie ein Lasttier. Der Weise versteht das Wesen der Dinge. Sein Herz wird nicht beschmutzt von richtig oder falsch, gleichwie der Himmel, den kein Rauch je beschmutzt. Er ist reinen Herzens und weiß, dass die ganze Welt das Selbst ist. Wer könnte ihm verwehren zu tun, was er will? Der Geist Der Geist begehrt dies und trauert über jenes. Er umarmt ein Ding und verabscheut ein anderes. Bald spürt er Zorn, bald spürt er Glück. Auf solche Weise bist du gebunden. Doch wenn der Geist nichts begehrt und über nichts bekümmert ist, wenn er ohne Freude und Zorn ist und nichts ablehnt, weil er nichts festhält, dann bist du frei. Wo kein Ich ist, dort bist du frei. Wo ein Ich ist, dort bist du gebunden. Vergiss das nie. Es ist so einfach. Nimm nichts an und lehne nichts ab. Nichts ist von Dauer, nichts ist wirklich. Denke daran! Gib es auf. Sei still. Lass alle Gegensätze los, und sei glücklich, egal was geschieht. So erfüllst du dich selbst. Meister, Heilige, Suchende - jeder sagt etwas anderes. Nur wer leidenschaftslos ist, der wird still. Der wahre Meister wägt ab. Leidenschaftslos sieht er, dass alle Dinge eins sind. Die Natur der Dinge, die Essenz des Bewusstseins lernt er verstehen. Eine glückliche Fügung, ein Weib oder ein Freund, ein Haus oder viel Land, Reichtum und Besitz - alles ist ein Traum, ein Taschenspielerstück, ein vorüberziehendes Schauspiel! Nach wenigen Tagen ist alles fort. Lass es nur gehen! Halte nichts fest. Stille Alle Dinge entstehen, erleiden den Wandel und müssen vergehen. Das ist ihr Wesen. Wenn du das weißt, wühlt nichts mehr dich auf, und nichts tut dir weh. Dann wirst du still. Es ist so leicht. Gott schuf alle Dinge. Es gibt nur Gott. Wenn du das weißt, schmilzt das Verlangen dahin. Wenn du an nichts haftest, dann wirst du still. Heute lacht dir das Glück, morgen ist Unglück dein Los. Wenn du das weißt, begehrst du nichts und trauerst um nichts. Alles, was du tust, bringt Freud oder Leid, Leben oder Tod. Wenn du das weißt, handelst du frei, ganz ohne Bindung. Denn was kannst du erreichen? Furcht ist der Ursprung des Leidens, es gibt keinen andern. Wenn du das weißt, wirst du vom Leiden frei, und die Gier schmilzt dahin. Du wirst eins, vollkommen, unteilbar. "Ich bin in allem, ich bin im Brahman und in einem Grashalm." Wenn du das erkennst, denkst du nie wieder an Erfolg oder Fehlschlag und an den unsteten Geist. Du bist rein. Du bist still. Meditation brauchst du nur, wenn falsche Ideen dich ablenken. Weil ich das weiß, finde ich Erfüllung. Nichtwissen ist der Ursprung des Tuns und des Nichttuns. Weil ich das weiß, finde ich Erfüllung. Ich nehme nichts an. Ich lehne nichts ab. Und ich bin glücklich. Weil ich weiß, tue ich nichts. Ich tue nur, was zu tun ist, und ich bin glücklich. An diesen Körper gefesselt, hält der Suchende daran fest, nach etwas zu streben oder still dazusitzen. Aber ich denke nicht mehr: Der Körper ist mein. Und ich denke nicht mehr: Der Körper ist nicht mein. Wenn ich schlafe, sitze, gehe, widerfährt mir weder Gutes noch Schlechtes. Ich gehe, sitze, schlafe, und ich bin glücklich. Ob ich kämpfe oder ruhe - nichts ist gewonnen oder verloren. Gelöst hab ich mich von der Freude des Sieges, vom Leid des Verlierens. Und ich bin glücklich. Die Freude kommt und geht. So oft habe ich gesehen, wie wankelmütig sie ist! Der Narr Draußen ein Narr, drinnen von Gedanken befreit. Ich tue, was mir gefällt. Und nur wer mich mag, versteht meine Art. Das reine Bewusstsein Losgelöst von den Sinnen, bist du frei. Wenn du an etwas haftest, bist du gebunden. Wenn du das verstehst, kannst du tun, was dir gefällt. Wer das versteht, der wird stumm, auch der kluge, geschäftige Mensch der wohlgesetzt reden kann. Er tut nichts mehr. Er gibt Ruhe. Kein Wunder, dass jene, die nach Vergnügen trachten, dies nicht gern hören! Du bist nicht dein Körper. Dein Körper ist nicht du. Du bist es nicht, der tut. Du bist es nicht, der genießt. Du bist reines Bewusstsein, der Beobachter aller Dinge. Wenn du nichts mehr erwartest, dann bist du frei. Wohin du auch gehst, sei glücklich. Hätte der Körper Bestand bis ans Ende der Zeit, oder würde er heut noch vergehen: Was wäre gewonnen oder verloren? Du bist das unendliche Meer, in dem alle Welten steigen und fallen mit seinen Wogen. Du hast nichts zu gewinnen und nichts zu verlieren. Warum also glaubst du, du könntest etwas festhalten oder loslassen? Das kannst du nicht! Die Welt ist entstanden aus Unwissenheit. Nur du bist wirklich. Alles ist ein Teil deines Selbst, sogar Gott. Du bist reines Bewusstsein. Du findest Frieden. Störe nie deinen Geist mit Ja oder Nein. Sei still. Du selbst bist Bewusstsein. Was nützt dir das Denken? Gib die Meditation auf, für immer, halte nichts in deinem Geist fest. Du bist das Selbst, und du bist frei. Vergiss alles Mein Kind, lies die heiligen Schriften und diskutiere sie, soviel du willst. Aber in deinem Herzen lebst du erst dann, wenn du alles vergisst. Das Streben ist die Wurzel des Leidens. Aber wer versteht das schon? Nur wenn du das Glück hast, diese Lehre zu verstehen, findest du Freiheit. Du kümmerst dich um dieses, und vernachlässigst jenes . Doch wenn der Geist aufhört, das eine am andern zu messen, giert er nicht mehr nach Lust. Er sehnt sich nicht mehr nach Reichtum und religiösen Pflichten, die Erlösung versprechen. Wenn das Verlangen nicht schwindet, entwickeln sich Neigungen: Manches gefällt dir, anderes nicht. Sie sind die Wurzeln und das Geäst dieser Welt. Losgelöst von allem Wer die Wahrheit kennt, ist nie unglücklich in der Welt, denn er füllt das Universum aus. Es gibt nur wenige Menschen mit offenem Geist, die Reichtum und Freude, Pflicht und Freiheit, Leben und Tod weder suchen noch scheuen. Ein solcher Mensch wünscht sich weder das Ende der Welt noch ihr Weiterbestehen. Einerlei, was geschieht, er lebt immer im Glück, denn er ist wahrhaft gesegnet. Jetzt, da er versteht, findet er Erfüllung. Er sieht und er hört, er berührt und er riecht, und er ist glücklich. Einerlei, wer ihm naht: eine reizvolle Frau oder der Tod in Person, er bleibt unbewegt. Ihm ist alles gleich: Mann oder Frau, Glück oder Unglück, Freude oder Leid. Es gibt keinen Unterschied. Er bleibt gelassen. Die Welt fesselt ihn nicht mehr. Er überschreitet die Grenzen des menschlichen Wesens. Er spürt weder Mitleid noch den Wunsch zu schaden, weder Stolz noch Demut. Nichts stört seine Ruhe, nichts kann ihn überraschen. Denn er ist frei, er begehrt oder verabscheut nichts in der Welt. Er nimmt alles, wie es kommt. Sein Geist haftet an nichts. Sein Geist ist leer. Ob er meditiert oder nicht, er ist ohne Sorge, er bleibt unerschüttert vom Kampf zwischen Gut und Böse. Er ist losgelöst von allem, allein. Sein Geist schmilzt dahin, und mit ihm vergehen Trugbilder und Träume und die Blindheit des Auges. Was ist er geworden? Es gibt keine Namen. Er hat Freiheit erlangt, nimmt sich nichts mehr zu Herzen, weder Pflichten noch Wünsche. Er hat nichts zu tun, als sein Leben zu leben. Wenn etwas dich ablenkt, übst du Konzentration. Doch nichts lenkt den Meister ab. Er hat nichts zu erfüllen - denn was könnte er noch erreichen? Er benimmt sich wie jedermann und ist doch innerlich anders. Er sieht kein Fehl an sich selbst, er irrt nicht vom Weg ab, Meditation braucht er nicht. Er ist wach und erfüllt, frei von Verlangen. Es ist falsch zu sagen "Er ist", und falsch zu sagen "Er ist nicht". Er sieht beschäftigt aus, aber er tut nichts. Ob er sich bemüht oder still ist, er bleibt unerschüttert. Er tut, was zu tun ist, und er ist glücklich. Er hat keine Wünsche, hat seine Ketten gelöst und geht auf Luft. Er ist jenseits der Welt, jenseits von Freude und Leid. Sein Geist bleibt stets kühl. Er lebt, als hätte er keinen Körper. Sein Geist ist kühl und rein. Er ist glückselig im Selbst. Er strebt nicht nach Entsagung. Er vermisst nichts. Sein Geist ist leer. Er tut, was ihm gefällt. Er ist kein gewöhnlicher Mensch. Ehre und Unehre bedeuten ihm nichts. Er findet Freiheit im Leben, doch er handelt wie gewöhnliche Menschen. Aber er ist kein Narr. Glücklich und weise gedeiht er in der Welt. Nichts lenkt ihn ab, darum meditiert er nicht. Er ist ungebunden, darum sucht er keine Freiheit. Selbst wenn er still ist, ist der Selbstsüchtige beschäftigt. Selbst wenn er beschäftigt ist, ist der Selbstlose still. Wenn ein Tor die Wahrheit hört, ist er verwirrt. Wenn ein Weiser die Wahrheit hört, geht er nach innen. Vielleicht sieht er aus wie ein Narr, aber er ist nicht verwirrt. Im Streben oder in der Stille, der Narr findet nie Frieden. Doch der Meister findet ihn, weil er weiß, wie die Dinge sind. In dieser Welt probieren die Menschen viele Wege. Und doch übersehen sie das Selbst, den Geliebten. Der Narr wird niemals frei, auch nicht in Konzentration. Doch der Meister geht nicht fehl. Weil er weiß, wie die Dinge sind, ist er frei und beständig. Der Narr will Gott sein, darum findet er ihn nie. Der Meister lebt immer im Frieden, weil er weiß, wie die Dinge sind. Wenn du erkannt hast, dass du nichts tust, nichts genießt, kommen die Wellen des Geistes zur Ruhe. Der Meister bewältigt den Alltag in vollkommenem Gleichmut. Er ist glücklich, wenn er sitzt, glücklich, wenn er spricht und isst, glücklich im Schlaf, im Kommen und Gehen. Er kennt sein wahres Wesen, darum tut er, was zu tun ist, ohne die Ruhe zu verlieren wie gewöhnliche Menschen. Er kennt keine Sorgen.

Edit Goldfee_MOD:
Quelle:
Auszüge aus der Ashtavakra-Gita, die Bestandteil der Veden ist
15.06.2008 10:19
Ahasveru
unregistriert


RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo Evangelia, smile

Zitat:
Hallo Ahasveru~ nicht besser ins Wort fassen könnte ich, was die VEDEN über das SELBST verkünden etwas umfangreich ~ doch WUNDER schön

HerzGrußEvangelia


Vielen lieben Dank für diesen wunderschönen Text, smile .

Dies selbst unmittelbar Hier und Jetzt zu erkennen und zu erfahren ist Selbsterkenntnis und Selbsterfahrung.

Sehr schön, smile

Lieber Gruss, smile

Ahasveru
15.06.2008 10:27
jamila
unregistriert


RE: Das Ist, das Soll und das sein oder auch das Dasein... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

Klang -- > Resonanz <-- Klang


Liebe Grüße
Jamila
15.06.2008 10:37
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