Der Traum vom schwarzen Teufel
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Der Traum vom schwarzen Teufel |
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| Der Traum vom schwarzen Teufel |
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Vor längerer Zeit geträumt:
Ich bin in einem großen Garten. Draußen klingelt es. Ich möchte nicht aufmachen, denke, es ist ein Vertreter. Dann überlege ich, dass ich gern mal wieder einen Mann treffen möchte. Ich gehe also an einer Mauer entlang bis ich zu einer Tür komme. Ich öffne diese Tür, und vor mir steht ein schwarzer Teufel.
Ich sage zu ihm: "Warum bist du denn so hässlich?"
Und er antwortet mir: "Weil du das so liebst."
Da nehme ich seinen Schwanz, der steif ist und gebogen wie ein U.
Ich breche ihn in der Mitte auseinander. Immer und immer wieder breche ich ihn auseinander, ich breche, und breche und breche ...
Jedesmal fällt der Teufel dabei in immer mehr einzelne schwarze Fetzen auseinander. Bald liegt nur noch ein großer Haufen schwarzer Fetzen auf dem Boden. Ich befinde mich in der Straße meiner Kindheit, dort wo ich seit meinem 10en Lebensjahr lebte. Ich knie vor diesem schwarzen Haufen und halte meine Hände darüber. Damit er sich bloß niemals mehr zu einem Ganzen zurück bilden kann.
Ein weiterer Traum in diesem Zusammenhang, im Zusammenhang mit Auseinanderbrechen.
Ich stehe an einem Strand. Vor mir schwebt quasi in der Luft ein riesiger roter oval geformter Stein. Er teilt sich in zwei Teile, geht genau in der Mitte auseinander. Und die beiden Schnittflächen legen sich vor mich, glatt und rot ...
Liebe Grüße, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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14.06.2008 15:39 |
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| RE: Der Traum vom schwarzen Teufel |
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Hallo Bolly,
in mir ist auch ein Weinen, ich weiß eigentlich gar nicht, warum.
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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14.06.2008 17:08 |
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Ahasveru unregistriert
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| RE: Der Traum vom schwarzen Teufel |
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Hallo,
| Zitat: |
Ich bin in einem großen Garten. Draußen klingelt es. Ich möchte nicht aufmachen, denke, es ist ein Vertreter. Dann überlege ich, dass ich gern mal wieder einen Mann treffen möchte. Ich gehe also an einer Mauer entlang bis ich zu einer Tür komme. Ich öffne diese Tür, und vor mir steht ein schwarzer Teufel.
Ich sage zu ihm: "Warum bist du denn so hässlich?"
Und er antwortet mir: "Weil du das so liebst."
Da nehme ich seinen Schwanz, der steif ist und gebogen wie ein U.
Ich breche ihn in der Mitte auseinander. Immer und immer wieder breche ich ihn auseinander, ich breche, und breche und breche ...
Jedesmal fällt der Teufel dabei in immer mehr einzelne schwarze Fetzen auseinander. Bald liegt nur noch ein großer Haufen schwarzer Fetzen auf dem Boden. Ich befinde mich in der Straße meiner Kindheit, dort wo ich seit meinem 10en Lebensjahr lebte. Ich knie vor diesem schwarzen Haufen und halte meine Hände darüber. Damit er sich bloß niemals mehr zu einem Ganzen zurück bilden kann. |
Bewusste Ablehnung von Wünschen, Triebkräften, Leidenschaften, etc., welche aber stark aus dem Unterbewusstsein wirken und beeinflussen. Es wird darauf hingewiesen, sich mit dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen und diesem Stabilität zu geben.
Deutet darauf hin, eine Lebensumstellung einzuleiten, welche diese abgelehnten Aspekte bewusst annimmt, sie nicht abtrennt und zerfetzt, sondern in sich selbst zu einer Ganzheit integriert. Zu erkennen, das diese nicht bedrohen oder schädigen, sondern vereinen im Sinne eines: Sei, wie Du selbst bist. Somit eine Selbstannahme.
| Zitat: |
Ein weiterer Traum in diesem Zusammenhang, im Zusammenhang mit Auseinanderbrechen.
Ich stehe an einem Strand. Vor mir schwebt quasi in der Luft ein riesiger roter oval geformter Stein. Er teilt sich in zwei Teile, geht genau in der Mitte auseinander. Und die beiden Schnittflächen legen sich vor mich, glatt und rot ... |
Wie oben. Hinweis auf Selbstablehnung, mit Hinweis darauf, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, Hindernisse zu überwinden durch Arbeit mit und an sich selbst und dadurch wie damit eine bewusste Selbstannahme zu erkennen und zu erfahren.
Sei, wie Du bist, in allem, was Du bist!
Lieber Gruss,
Ahasveru
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14.06.2008 17:11 |
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Ahasveru unregistriert
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| RE: Der Traum vom schwarzen Teufel |
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Hallo,
| Zitat: |
| in mir ist auch ein Weinen, ich weiß eigentlich gar nicht, warum. |
Hier: Lasse los, lass Deine Tränen fliessen, halte sie nicht zurück. Nimm Dich selbst an, liebe Dich in allem so, wie Du selbst bist.
Somit auch hier Hinweis auf Selbstannahme anstatt Selbstablehnung.
Lieber Gruss,
Ahasveru
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14.06.2008 17:21 |
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| RE: Der Traum vom schwarzen Teufel |
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Danke Ahasveru,
ich halte die Tränen auch nicht zurück. Es fing schon an, bevor ich den Traum aufschrieb, als ich anfing, an ihn zu denken ...
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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14.06.2008 18:05 |
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Ahasveru unregistriert
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| RE: Der Traum vom schwarzen Teufel |
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Hallo,
| Zitat: |
Danke Ahasveru,
ich halte die Tränen auch nicht zurück. Es fing schon an, bevor ich den Traum aufschrieb, als ich anfing, an ihn zu denken ... |
Von Herzen gern geschehen,
Tränen sind die Perlen der Seele. In ihrem Fluss offenbart sich die Sehnsucht des Selbst, geliebt zu werden, wie es ist.
Nimm Dich selbst an, so, wie Du bist. Es ist wunder-, wunderschön, das Du selbst bist, erkenne dies, dann erfährst Du Dich in all Deiner göttlichen Schönheit.
Sei ganz bei und in Dir.
Lieber Gruss,
Ahasveru
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14.06.2008 18:26 |
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| RE: Der Traum vom schwarzen Teufel |
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Liebe Bolly
| Zitat: |
| Es fing schon an, bevor ich den Traum aufschrieb, als ich anfing, an ihn zu denken ... |
Das ist ein kleines Missverständnis. Mit "ihn" ist der Traum gemeint ...
Dieser Traum kam mir in den Sinn und mir war zum Weinen.
Ich danke hier für alle Deutungen, Vieles "verlässt" mich im Moment, dann kommt schonmal ein kleines Weinen, die Seele macht sich frei.
Es geschieht was geschieht in mir ... und in uns allen
Ganz liebe Grüße
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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14.06.2008 20:30 |
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| RE: Der Traum vom schwarzen Teufel |
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Ja Josua, danke
das ist eine gute Beschreibung. Die beiden offenliegenden Flächen sahen auch wunderschön aus, völlig glatt rein und klar, wie poliert und geschliffen. Es ist die Erinnerung, die den GANZEN Stein in uns vollkommen sein lässt im Wissen um seine wunderschönen Flächen.
Sie können sich immer in unserem Leben ausdrücken und doch ist ER/der STein , immer ganz ...
Es war am Strand, Land und Meer ...
Liebe Grüße, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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14.06.2008 21:33 |
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