Selbstliebe
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Selbstliebe |
jamila unregistriert
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Hallo an Alle
ich möchte mal die Frage in den Raum stellen:
Was genau ist Selbstliebe? Lieben wir uns genügend selbst, dass wir uns in unseren alltäglichen Handlungen abgrenzen und uns selbst treu bleiben können? Können wir andere lieben, wenn wir uns nicht lieben?
Fragen, die mich beschäftigen, wie Ihr damit umgeht.
Lg
Jamila
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19.06.2008 10:16 |
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Ahasveru unregistriert
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Hallo,
| Zitat: |
| Lieben wir uns genügend selbst, dass wir uns in unseren alltäglichen Handlungen abgrenzen und uns selbst treu bleiben können? |
Wenn Du abgrenzt, begrenzt Du. In einer Begrenzung ist kein Fliessen.
Somit sperrst Du nach aussen ab und Dich im Inneren ein.
Somit ist das keine Treue in und zu sich selbst, sondern das Sichselbstsetzen in Gefangenschaft innerhalb einer Begrenzung.
Liebe, zu sich selbst wie zu allem anderen, ist Annehmen, Zulassen, Loslassen.
Lieber Gruss,
Ahasveru
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19.06.2008 10:24 |
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Selbstliebe wächst, je mehr Du Dich erkennst und annimmst, wie Du wirklich bist. Sie schwindet, wenn Du versuchst jemand zu sein, der Du sein möchtest...
Liebe geben ohne Selbstliebe ist wie Geld geben mit leeren Taschen...
Die meisten Leute erinnern sich an Liebe zu Beginn einer Partnerschaft, wenn die rosaroten Wolken noch unterwegs sind. Alles ist gut, jede kleine Macke wird noch liebevoll akzeptiert und alles wird einem verziehen. Naja, fast alles.
Schmetterlinge im Bauch (beim 2. Chakra) entstehen aus dem Gefühl heraus, endlich wieder so sein zu dürfen wie wir eigentlich sind. Doch wir kennen das: Mit jedem Tag beginnen wir, uns ein ganz klein wenig sich zu verändern, Kompromisse einzugehen. Oft unmerklich. Es gibt viele, die behaupten, sie würden sich nicht verändern. Doch wenn dann die Beziehung beendet ist, geht oft ein großer Ruck durch uns und wir erinnern uns wieder mehr an das, was uns wirklich wichtig ist. Wenigstens zum Teil...
Gedanken...
Trauriges Kapitel...
Lieben Gruß
Andreas
__________________ Es gibt unzählige Argumente aber nur eine Wahrheit
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von andreasf.: 19.06.2008 10:27.
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19.06.2008 10:26 |
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jamila unregistriert
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@ Ahasveru
Annehmen, zulassen, loslassen
ok, kann ich verstehen und annehmen
Solange das ICH (oder nenne es SELBST) uner-löst ist, braucht es nach meinem Empfinden Schutz und Grenzen. Ein Zeichen für geringe Selbst-liebe, weil die Themen im Inneren nicht er-löst sind...oder Du würdest sagen: angenommen und losgelassen wurden
jepp...könnte sein
Lg
Jamila
@ Andreas
Du hast sehr schön beschrieben, was im Austausch zwischen Ich und Du besteht
(gut nach der Diskussion über das Selbst wäre das nicht möglich
)
Bedeutet dies jetzt, wenn ich Dich richtig verstanden habe, sonst bitte korrigiere mich
, dass ich mich und meine Selbst- liebe über den ANDEREN definiere? Mich abhängig mache und die Liebe IM ANDEREN im AUSSEN suche und LEBE? Was ist dann mit mir? Bleibe ich da nicht auf der STrecke? Ist es Liebe, Abhängigkeit oder Illusion? Hm *grübel*
Lg
Jamila
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19.06.2008 10:33 |
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Ahasveru unregistriert
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Hallo,
| Zitat: |
| braucht es nach meinem Empfinden Schutz und Grenzen. |
Es braucht dazu Selbstvertrauen in aller Offenheit.
Dies ist ein (Selbst) erkenntnisprozess,
Lieber Gruss,
Ahasveru
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19.06.2008 10:40 |
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jamila unregistriert
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Hallo
hm...grübel...ich meinte eigentlich, dass SOLANGE das Selbst unerlöst ist, eben mit den Inneren Themen nicht den Prozess des Annehmens, Zulassens und Loslassens gegangen sind. Solange dies nicht geschehen ist, denke ich schon, dass das Ich einen Schutz und eine Grenze braucht...Stichwort hierzu "Psychosomatik"
Lg
Jamila
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19.06.2008 10:46 |
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| Zitat: |
Original von jamila
Bedeutet dies jetzt, wenn ich Dich richtig verstanden habe, sonst bitte korrigiere mich
, dass ich mich und meine Selbst- liebe über den ANDEREN definiere? Mich abhängig mache und die Liebe IM ANDEREN im AUSSEN suche und LEBE? Was ist dann mit mir? Bleibe ich da nicht auf der STrecke? Ist es Liebe, Abhängigkeit oder Illusion? Hm *grübel*
Lg
Jamila |
Liebe Jamila!
Bleiben wir nicht ohnehin auf der Strecke, je mehr wir uns im Leben verbiegen? Ist die Partnerschaft nicht eine Fortführung dessen, was wir als Kinder erlebt haben? Das wir so und so sein müssen, um geliebt zu werden?
Diese Dinge kann jeder nur für sich selbst herausfinden, meine Gedanken kann man ja dabei in die eigenen Beobachtungen mit einbeziehen. Ich glaube mehr ist nicht möglich, denn wer würde sich innerlich nicht aufbäumen gegen Sätze wie "Du definierst Liebe über das Außen, liebst Dich aber selbst nicht, sonst würdest Du Dich nicht verbiegen"...
Es ist unsere tiefste Wunde...
Lieben Gruß
Andreas
__________________ Es gibt unzählige Argumente aber nur eine Wahrheit
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19.06.2008 10:48 |
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jamila unregistriert
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Lieber Andreasf
ich gebe Dir recht, es ist die größte Wunde im MENSCHSEIN
deshalb sprach ich ja auch das Stichwort in diesen Zusammenhängen an "Psychosomatik".
Tatsächlich ist es so, wie Du es beschreibst: durch die Nichterlösung der inneren Themen, beginnen wir Menschen uns zu verbiegen (Psychosomatik) und suchen die (selbst)Liebe im Aussen.
Frage 2:
Haben WIR die Wahl? Ich meine direkt nach der Geburt oder ist es ein Opferdasein?
lg
Jamila
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19.06.2008 11:08 |
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Ahasveru unregistriert
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Hallo, .)
| Zitat: |
| hm...grübel...ich meinte eigentlich, dass SOLANGE das Selbst unerlöst ist, eben mit den Inneren Themen nicht den Prozess des Annehmens, Zulassens und Loslassens gegangen sind. |
Das Selbst / Dein Selbst ist erlöst, denn es kann nirgendwo begrenzt oder gefangen sein.
Deine inneren Themen sind das, was Dich gefangenhält, Dich selbst zu erkennen.
Somit sind Deine inneren Themen der Selbstschutz, welche Dich selbst begrenzen, weil sie eine Erkenntnis über Dich selbst verhindern.
In einem von mir genannten Erkenntnisprozess lösen sich diese Themen auf, wenn Du in einem solchen erkennst, das sie im Eigentlichen nichts mit Dir selbst zu tun haben, sondern nur ein Mechanismus einer Selbstunterdrückung sind.
Selbstunterdrückung ist mangelndes Selbstvertrauen und mangelnde Selbstsicherheit.
Selbstvertrauen + Selbstsicherheit = Selbstannahme + Sich Selbst Zulassen = Loslassen = Er-Lösung.
Lieber Gruss,
Ahasveru
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19.06.2008 11:17 |
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jamila unregistriert
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@ Ahasveru
Satorie
Danke!
Lg
Jamila
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19.06.2008 11:20 |
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Ahasveru unregistriert
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Hallo,
Von Herzen gern geschehen,
Lieber Gruss,
Ahasveru
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19.06.2008 11:24 |
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Evangelia unregistriert
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Die innere Reise beginnt, wenn du deine Netze zurücklässt oder dich von ihrem Inhalt freimachst.
Du ziehst dich entweder von der Welt zurück oder lebst in der Welt ohne weltlich zu sein.
Dein Hauptinteresse gilt nicht mehr den Dingen die in der Aussenwelt geschehen.
Stattdessen wirst du der Inhalte deines Bewusstseins gewahr.
Du merkst welchen Einfluss äussere Ereignisse ausüben.
Du mekst wie dich deine eigenen mentalen und emotionalen Zustände beeinflussen.
Du hörst auf die Welt zu erkunden und beginnst dich selbst zu erforschen.
Du schaust nach innen statt nach aussen
Du sinkst durch viele Schichten des Bewusstseins immer tiefer in dich zu jenemPunkt an dem die ursprünglich neurotische Vorstellung ( ich bin von der Quelle getrennt)
mit allen dazugehörigen selbstbetrügerischen
Verhaltensweisen entstanden ist.
Solange du diese Vorstellung nicht in Frage stellst kann deine innere Reise nicht beginnen.
Da du glaubst dass du die Liebe die du dir wünscht nicht hast suchst du ausserhalb von dir nach Liebe.
Du versuchst durch andere Erfüllung zu finden.
Doch diese Suche führt unweigerlich dazu dass du mit leeren Händen dastehst weil dir niemand Liebe geben kann die bereits dein eigen ist.
Du musst einfach nur deine eigene Liebe entdecken und auf sie vertrauen.
Oft ist es ein erschütterndes Ereignis beispielsweise der Verlust eines geliebten Menschen-
das dich zwingt nach innen zu gehen und jene liebevolle Annahme und Erfüllung zu finden die du stets bei anderen gesucht hast.
Du lernst dir Zeit zu nehmen für dich selbst, deiner inneren Führung zu lauschen Risiken einzugehen Fehler zu machen und um Hilfe und Vergebung zu bitten.
Du riskierst du selbst zu sein und hörst auf deine Macht an andere abzugeben.
Das ist der Geburtsort der Spiritualität die Krippe in der dein neugeborenes Selbst liegt
Und es ist deine Aufgabe es zu wiegen zu nähren und über sein Wachsen und heranreifen zu wachen
Nur so kann der Meister geboren werden.
Im Leben eines jeden Menschen kommt eine Zeit in der er oder sie nicht länger vorgeben kann
etwa zu sein das er oder sie nicht ist nur um es seinen Eltern dem Partner den Kindern oder der Gemeinde recht zu machen.
Die zweite Geburt-die Geburt ds spirituellen Selbst-findet statt wenn wir aufhören unser wahres Wesen zu betrügen und zu dem stehen was wir sind.
Das ist das Erscheinen des Messias.
Das ist der Erlöser.
Er kommt nicht von aussen zu uns und steigt auch nicht von oben herab.
In diesem sanften Prozess verwandelt sich Blei in Gold und Eisen in Stahl.
Da innere gebiert das Äussere.
Der alchimistische Prozess der Selbst Transformation beginnt.
Das alte Selbst fällt ganz von selbst in sich zusammen.
Wenn der Geist befreit wird stürzt da ego von der Mauer und zerspringt in tausend Stücke.
Wenn die falsche Grundannahme korrigiert wird, fallen alle von diesem Irrtum gestützten Annahmen und Verhaltensweisen in sich zusammen.
Die auf dem Fundament der Selbstakzeptanz errichtete Welt ist eine völlig andere als die welche deinen Selbsthass hervorbringt.
Es ist eine Welt der Wohltätigkeit und des Friedens.
Wenn wir nicht gegen uns selbst kämpfen gibt es auch keinen Kampf in der Aussenwelt.
Evangelia
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19.06.2008 11:32 |
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Evangelia unregistriert
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19.06.2008 11:36 |
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| Zitat: |
Original von jamila
Haben WIR die Wahl? Ich meine direkt nach der Geburt oder ist es ein Opferdasein?
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Das ist eine schwierige Frage, die man aus verschiedenen Perspektiven beantworten kann. Wie ist Deine? Fühlst Du Dich als Opfer?
Lieben Gruß
Andreas
__________________ Es gibt unzählige Argumente aber nur eine Wahrheit
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19.06.2008 12:23 |
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jamila unregistriert
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Hallo Andreas
nein, warum sollte ich mich als ein Opfer fühlen
sehe keinen Grund dafür...
Ich glaube vielmehr es ist die Aufgabe des MenschSEINS, die Selbst- liebe zu erlangen, als ein Lern- und Entwicklungsprozess zur SELBST-findung
Ich glaube, dass der Mensch nach der Geburt genau DAS SELBST ist, alles hat, was es braucht...es IST...und im Laufe des Lebens eine Veränderung eintritt, die das SELBST gefangen nimmt oder anders: Sich davon ent-fernt....
Und Du? Wie ist Dein STandpunkt hierzu?
Lg
Jamila
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19.06.2008 13:03 |
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Hallo Jamila!
Wir sind bei der Geburt "nur" soweit, wie uns unser Weg bis dahin gebracht hat. Unser Körper zeigt ja nur äußerlich, dass wir am Anfang eines "neuen" Weges stehen und somit wieder "klein anfangen". Gestern war erstes Schuljahr, jetzt kommt das zweite. Bis zum Doc-Titel dauert es noch. Aber ich bin schon ein bisschen "schlau". Wir sind also lange nicht mehr das SELBST, von dem viele sprechen. Diesen Teil haben wir, wenn überhaupt, vor langer Zeit vergessen, ich glaube sogar, nach meiner Erfahrung, dass er nie wirklich existiert hat.
Was dann aber geschieht sehe ich wie Du, dass wir uns im laufe der Zeit und durch Einflüsse von Außen verbiegen. Allerdings tun wir dies nicht aus Zwang sondern freiwillig und dort liegt wohl der Haken. Zu erkennen, welche Entscheidung wir wann wirklich getroffen haben, aus welcher Ebene heraus, ist ein langer, tiefer Prozess. Sich nicht als Opfer zu fühlen stimmt, denn wir sind nie Opfer. ABER: Ich glaube, der Weg ist doch ein wenig anders, kurzgefasst in drei Stufen:
1. Stufe: Ablehnung: Ich habe keinen Schmerz und bin kein Opfer. Mir geht's gut, ich weiß wer ich bin, ich habe alles verziehen und verarbeitet...
2. Stufe: Annahme: Ich trage Schmerz in mir und bin auch Opfer gewesen, in verschiedenen Situationen habe ich Schmerz erfahren, den ich noch in mir trage und ich trage auch Schmerz in mir, weil ich Täter war und dieses mich belastet.
3. Stufe: Frieden: Niemand hat mir und ich habe niemandem Schmerz zugefügt, denn ich trage alle Verantwortung für alles, was geschieht. (Stichwort aus der Familienaufstellung: Für Dich habe ich es gerne getan)...
Die meisten glauben, sie wären schon bei drei. Wobei ich weder Urteilen noch verurteilen möchte. Es gehört auch zum Selbstschutz, wie wir vorhin schon hatten...
So, ohne jetzt Vollständig zu sein, meine Seite, wie ich es fühle und erlebe...
Lieben Gruß
Andreas
__________________ Es gibt unzählige Argumente aber nur eine Wahrheit
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19.06.2008 13:35 |
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jamila unregistriert
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Lieber Andreas
ok...lass ich mal so stehen, weil das ansetzt an die Reinkernation...ich schrieb es in einem anderen Thread, dass ich diese Ansicht jetzt nicht teilen kann, aber durchaus ein Sichtmodell ist
Ich denke aber, dass das Thema Schmerz von Dir angeschnitten hier wunderbar hineinpasst...weil der Schmerz uns unmittelbar in unsere Mitte führt und durch das Auseinandersetzen mit ihm, wir den Prozess durchlaufen, der notwendig ist, um zum SELBST zu werden/gelangen
Im Selbst oder das Selbst wiederum ist ja neutral, kennt also keinen Schmerz...nur der Weg dorthin, führt so meine ich ÜBER den Schmerz - oder warum sollte es sonst um "annehmen, zulassen und loslassen" gehen, damit wir die Wunde "Selbstliebe" schließen.
Was meinst Du?
Lg
Jamila
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19.06.2008 15:11 |
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| Zitat: |
Original von jamila
Im Selbst oder das Selbst wiederum ist ja neutral, kennt also keinen Schmerz...nur der Weg dorthin, führt so meine ich ÜBER den Schmerz - oder warum sollte es sonst um "annehmen, zulassen und loslassen" gehen, damit wir die Wunde "Selbstliebe" schließen.
Was meinst Du?
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Wenn ich wieder bei mir angekommen bin, ist da kein Schmerz mehr möglich. Schmerz entsteht durch Trennung von uns. Ja. Und wenn ich bei mir bin, mich kenne, dann kann ich mich auch lieben...
Theoretisch könnte man jetzt noch drüber diskutieren, wann wir denn hier sind, gem. der Tatsache, dass wir auch schon im Mutterleib viele Dinge registrieren und hier schon Schmerz entstehen kann. Aber ich denke, da sind wir einer Meinung und brauchen uns da nicht festzureden...
Gruß
Andreas
PS: Mir ging es auch weniger um Reinkarnation sondern darum, dass wir woher auch immer zu einem Zeitpunkt X hier sind und JEMAND sind. Wenn Du also vom Selbst sprichst, dann meinst Du den Teil. Okay, kann ich sehr gut mit leben.
__________________ Es gibt unzählige Argumente aber nur eine Wahrheit
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19.06.2008 15:30 |
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| Zitat: |
Original von jamila
Was genau ist Selbstliebe? Lieben wir uns genügend selbst, dass wir uns in unseren alltäglichen Handlungen abgrenzen und uns selbst treu bleiben können? Können wir andere lieben, wenn wir uns nicht lieben?
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Hallo,
ich möchte auf die ursprüngliche frage zurück.
Ich glaube nicht, dass wir uns in unseren alltäglichen handlungen abgrenzen müssen um uns selbst treu bleiben zu können. Ich denke, das gegenteil ist der fall. Wenn wir wirklich die selbstliebe in uns haben, dann beginnt alles zu fliessen.
Die selbstliebe ist für mich keine angst mehr zu haben, nicht mehr das gefühl haben, ich bin nicht gut genug, also vertrauen in eigene fähigkeiten, eigenes aussehen, eigenen charakter. Wenn das eintritt, steht dem glück nichts mehr im wege.
Ich weiss nicht, ob man andere lieben kann, wenn wir uns nicht selbst lieben. Spontan würde ich sagen, viele behaupten es und glauben es sogar. Und wenn sie es glauben, dann ist doch gut oder?
In diesem sinne ...
LG
Indigo
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19.06.2008 19:58 |
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jamila unregistriert
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Hallo
ja, genau
dann ist "neutralität" und in DIESEM SEINSzustand braucht es nichts mehr, alles fließt - wie Du beschrieben hast
Solange diese neutralität nicht besteht, meine ich, braucht der unerlöste Mensch seine Abwehr- und Schutzmechanismen und Abgrenzung gehört dazu.
Da wir Menschen im engeren Sinne sind
bin ich der Meinung, dass die spirituelle Entwicklung sowohl ein Prozess ist als auch der angestrebte idealzustand
Lg
Jamila
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19.06.2008 21:06 |
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Es interessiert mich nicht, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst. - Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.
Es interessiert mich nicht, wie alt du bist. - Ich will wissen, ob du es riskierst wie ein Narr auszusehen, um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.
Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen. - Ich will wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual. - Ich will wissen, ob du mit dem Schmerz - meinem oder deinem - dasitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder ihn zu mindern oder ihn zu beseitigen.
Ich will wissen, ob du mit der Freude - meiner oder deiner - dasein kannst, ob du mit Wildheit tanzen und dich von der Ekstase erfüllen lassen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehnspitzen, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.
Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die zu erzählst, wahr ist. - Ich will wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst. - Ich will wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.
Ich will wissen, ob du Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du dein Leben aus Gottes Gegenwart speisen kannst. - Ich will wissen, ob du mit dem Scheitern - meinem oder deinem - leben kannst und trotz allem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: "Ja!"
Es interessiert mich nicht, wer du bist und wie du hergekommen bist. - Ich will wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.
Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du gelernt hast. - Ich will wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt. - Ich will wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.
Oriah Mountain Dreamer
mit Genehmigung von Frank Mario Müller
Angelika
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21.06.2008 07:57 |
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jamila unregistriert
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Hallo
sehr schön! Kenne und liebe den Text...er passt wunderbar hierher. Danke Dir dafür.
Lg
Jamila
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21.06.2008 09:19 |
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Hallo Angelika,
der text ist ein hammer, klasse, dass du ihn reingestellt hast.
Danke dir dafür
LG
Indigo
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21.06.2008 19:37 |
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