Wie finde ich ein Buch um Träume richtig zu deuten? Mich beschäftigen meine Träume sehr. Kann mir jemand von Euch einen Rat geben??? Vielen Dank schon im vorraus
__________________ Wir sind Pilger,
die auf verschiedenen Wegen
einem gemeinsamen Ziel zuwandern.
(von Antoine de Saint-Exupery)
20.06.2008 17:29
jamila unregistriert
RE: Traumbücher?
Hallo
es gibt eine Fülle von Büchern, die Traumdeutung zum Inhalt haben. Sie haben auch alle einen anderen Schwerpunkt. Literatur kann aber eine Deutung nicht ersetzen, denn mit Hilfe von Büchern kann man allenfalls die Richtung in Erfahrung bringen. Symbolika sind stets "allgemeingültig". Ein Traum jedoch eine individuelle Botschaft des UB. Träume arbeiten auch gerne mal mit Gegensätzen, was bedeutet, dass ein in einem Buch beschriebenen Symbol auch mal das Gegenteil davon gemeint sein kann. Der Kontext ist immer wichtig, sowie die Lebenssituation, in der sich der Träumer befindet.
Autoren, die in Traumdeutung empfehlenswert sind, sind:
ich habe dieses traumdeutungsbuch und arbeite sehr gerne damit, was mir an diesem buch gut gefällt ist die unterteilung in "allgemein",
"psychologisch" und "spirituel".
__________________ Liebe ist die stärkste Macht der Welt,
und doch ist sie die demütigste,
die man sich vorstellen kann.
Mahatma Gandhi
in Liebe
Jeriko
Dabei seit: 04.06.2008
Beiträge: 14
Gästebuch: aktiviert
User knuddeln
Name: Susanne Herkunft: hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen
RE: Traumbücher?
mist, ich finde es nicht mehr
ich habe ein buch gelesen, was mir persönlich am meisten gebracht hat. darin ging es darum, dass jeder mensch seine eigenste symbolik und bilderwelt hat - und daher die "vorgegebenen" symboliken haken. so ist für mich beispielsweise eine schlange der horror pur, für einen schlangenfreund wird es einfach ein guter freund sein.
dort wurde aufgeführt, dass träume eine linie und eine geschichte haben und ergeben. dass also quasi unsere traumwelt ein einziger fortsetzungsroman ist. so rieten die dazu, ein traumtagebuch zu führen. und noch besser: ein traumschema zu malen.
so habe ich beispielsweise immer dieselben traumdetails, die in verschiedenen konstallationen dann auftauchen.
beispiel:
ich träume irre verfolgungsjagden durch phantasiestädte. dabei kann ich fliegen, unsichtbar werden, meine grösse verändern etc. irre fantasy-sachen!
dabei stosse ich IMMER auf niedrigste kellerräume (unter 1.40 höhe), ich glaub, das nennt man kriechkeller. ich war noch niemals wirklich in einem drin.
oder aber ich hole vorräte. aus einem kriechkeller.
oder stosse beim buddeln auf einen - kriechkeller!!!
so würde ich also auf meinem schema "kriechkeller" schreiben, und verschiedene "links" aus den verschiedenen situationen führen dahin.
sowas ergäbe dann ein netz, quasi eine gebrauchsanleitung zu DEINER traumwelt.