Die Katastrophe |
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Ich möchte euch nun auch mal etwas Selbstverfasstes präsentieren. Es ist ein Teil aus meinem Leben zu einem bestimmten Thema.... helfen.... Angefangen bei der ersthilfe im Alltag und enden wird es mit Geistiger und Spiritueller Hilfe. Die Geschichte ist also nicht erfunden. Sie ist ein Teil meines lebens. Sporade setzte ich hier die Fortsetzungen rein.
Die Katastrophe
Kindererinnerungen
In einem kleinen fünfhundert Seelendorf in der Schweiz, nahe der deutschen grenz beginnt die geschichte. Es gab dort ein Holzhäuschen das tronte über dem Dorf auf einem Hügel. Die Menschen die dort drin wohnten galten als ein wenig verrückt. Eine Künstlerfamilie, und keiner begriff, wie die leute die drei Kinder durchbrachten. Keiner begriff, wie ein mann der aus der ärmsten familie des Dorfes stammte, gleich nach dem Krieg das haus bauen konnte. Niemand baute zu jener zeit und niemand baut ausserhalb des Dorfes. Doch die Leute schienen ganz gut zu leben. Man respektierte sie mit der Zeit und doch der kleine Hauch von.... sie sind schon etwas eigen die Alber`s, der blieb. Es wurden zwei Söhne geboren, der ältere ein Junge den man nie mit schmutzigen Kleider sah der immer der (Edelmann) sein wollte. Der Jüngere ein richtiger Lausbub wie im Bilderbuch. Zehn Jahre später kam ein Mädchen zur Welt. Dunkle locken und immer lachend eroberte sie die herzen der freunde aus der familie.
Das Mädel wuchs heran und es war so eigen wie die Eltern. Es lebte ihr junges Leben sehr zurückgezogen wie eben auch das haus ausserhalb ist. Selten kommen gleichaltrige freunde ins haus. Denn das Mädchen mochte zwar jeder erwachsene, aber leider fand es nur schwer anschluss zu gleichaltrigen. Obwohl es stets freundlich war, nie sich auf streiterein einlies und sich anpasste. Nur nicht auffallen.
So war das kind oft mit sich selber beschäftigt. Es bastelte oft, es hütete kleinkinder oder es war im garten und beobachtete die natur. Das Elternhaus war umgeben, von einem kleinen Naturparadies. Seltene Vögel kamen im Winter feuersalamander zogen ihre Junge im garten auf. Ja sogar Schnecken waren willkommen, weil der garten genügend platz bietet für alle Lebewesen und Pflanzen.
Die liebste Fernsehsendung des heranwachsenden Mädchen war eine Serie die sich (Die Lawienenpatoulie) nannte. Eine geschichte von einem Rettungsteam in den Bündner Bergen. Faszniert schaute das Mädchen zu wie die Menschen sich bemühten, den Verletzten Skifahrern zu helfen. Wie ein Rettungsteam organisiert wurde, um verschüttete zu suchen. Aber auch wie Menschen den gesetzten der Natur trotzen und sich so in Lebensgefahr begaben. Dass aber dieses Rettungsteam trotzdem bei Wind und Wetter helfen. Das will ich einmal werden, sagte das Mädchen. Anderen Menschen helfen die in Not sind.
Doch das Mädchen dass im Flachland lebte war eine schlechte Skifahrerin. Sie lerne das wenn sie mal in den Bergen lebt. So weit kam es nie in ihrem Leben.
Doch eines wollte das Mädchen wissen. Braucht man den hier im Flachland kein Retttungscore. Können nicht auch bei uns schlimme Unfälle geschehen? Die Mutter sagte ihm. „Es gibt ein Verein der so was macht, doch dazu bist du noch zu klein.
__________________ Nimm dir Zeit zum lachen, es ist die Musik der Seele.
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19.03.2007 13:59 |
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Liebe Terry,
bin schon gespannt, wie es weitergeht.
Bis jetzt könnte es bereits die Biographie meiner jüngsten Tochter
sein/werden
Ich glaube ihr ist schon lange bewusst, dass sie auf die Erde gekommen ist, um zu helfen.
Alles Liebe
Moquita
__________________ Glücklichsein und Liebe wird niemals weniger, wenn es mit anderen geteilt wird. :>)SARVA - ANTAH------------------ALLES IST IN UNS
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19.03.2007 14:36 |
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hallo terry,
ich freue mich jetzt schon auf die fortsetzung,ich muss sagen wir das mädchen ist vielleicht in den augen der anderen eigen ,trotzdem sollte jeder auf seine art respektiert werden,mensch ist mensch.
gruss rehlein
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19.03.2007 14:41 |
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Na wenn euch die Einleitung gefallen hat, hier Kapitel zwei. Hui jetzt muss ich die geschichte doch noch fertig schreiben. Das habe ich immer ein bisschen rausgeschoben. na im Moment habe ich noch fortsetzungen
Die Grossübung
Eines Tages sagte die Mutter zu dem Mädchen. „Der Samaritterverein hat unten bei Imhofs im Dorf eine Übung. Sie suchen Simulanten. Willst du hingehen.“ Was ist das fragte das Mädchen. Das sind die, die bei Katastrophen helfen würden. Natürlich wollte das Kind diese Menschen, die Lawienenpatroulie im Flachland kennen lernen. Es traf also Pünktlich bei den Nachbarn im Dorf ein. Eine ältere Dame, Fräulein Schneider lächelte es an. So, so, du bist also das Theresli Alber, das in den Samaritterverein will. Dann pass heute gut auf. Noch bist du leider zu jung um an den Übungen des Vereins mitzumachen. Doch heute darfst du ein Verletztes Kind spielen für uns.
Mit großen Augen bewunderte es den acht Jahre älteren Bruder der gerade mit ein paar Kumpels ein Auto die Strasse hoch schob. Andere Stellten eins unten mitten auf die Strasse. Ihr Bruder schoben das andere Auto mit Gejohle wieder die Strasse herunter und ließen es ins andere Krachen. Ein Wow und jeh war von den Halbstarken zu hören. Das Mädchen staunte und verstand nicht was es da sah. „jetzt sind ja die Autos kaputt. Ja lächelte fräulein Schneider, die übrigens wert drauf legte mit Fräulein angesprochen zu werden. Obwohl sie schon runzeln im Gesicht hatte. „Die Autos kommen vom Autofriedhof, die waren schon kaputt.“
Nun staunte das Mädchen, wie Fräulein Schneider ihm eine Verletzung auf das Bein zauberte. Mit Knete Knochensplitter und Farbe bekam sie einen offenen Beinbruch. Dann noch etwas Sand in die künstliche Wunde. Das ist ja wie im Film, bei den Lawienenpatoulie.
Nun bat Fräulein Schneider das Mädchen, es soll ins Auto sitzen. Sie zwängte sich in das Auto auf den Rücksitz. Es war kaum platz auf dem Sitz des Kleinwagens, da er etwas zusammengestaucht war. Aber Theresli war ein schmaler Wurf und zwängte sich rein. Fräulein Schneider kicherte, da haben sie was zu knobeln. Sie sagte noch, dass es auf keinem fall helfen darf und alleine aussteigen. Das Bein ist gebrochen das kann sie nicht mehr.
Es machte sich ganz klein, als viele Menschen kamen und als andere zu schreien beginnen. Wie im Film taten sie und man könnte meinen alle haben wirklich furchtbare schmerzen. Ihr Schulkollege auf dem Fahrersitz machte einen riesen aufstand und ein Geschrei. Hey sagte er zu ihr du musst auch schreien.
Doch Theres duckte sich. Man sah sie im im gewühlt zuerst gar nicht. Wie immer Theresli ist blieb ein kleines unsichtbares Kind.
Auf einmal rief ein Mann hey Leute da hinten liegt ein Kind. Während sich mehrere Leute um den schreienden Jungen kümmerte, jedoch nur Prellungen verpasst bekam. Sie übersahen vor lauter Geschrei Hilfe und Mordio das schüchterne Mädchen. Nun fragte einer mit breitem Gesicht und freundlicher Stimme: „hast du schmerzen?“ „Mein Bein tut so weh, es ist eingeklemmt.“ Es war in der tat fast eingeklemmt so eng war es. Sie hat eine verletztes Bein, komme nicht ran rief der Mann. Dem Jungen sagten sie er soll mit einem der Helfer mitgehen. Es sei ja alles nicht so schlimm. Irgendwie schafften sie es, das Kind aus dem Auto zu bekommen.
Nach der Übung redete der Mann, der sie entdeckt hatte. „Leute merkt euch das, nicht derjenige der am lautesten schreit, ist immer der wichtigste. Wir hätten das Mädchen fast übersehen.“ Dem Theresli sagte er: „Das hast du gut gemacht“
Als dies geschah vor gut 40 Jahren, wusste das Mädchen bei diesen Leuten werde sie mal Mitglied. Der Mann mit dem breiten Gesicht wurde ihr Lehrer. Denn kaum war sie aus der Schule trat sie dem Verein bei.
Eines der ersten Übungen war eine Katasrophenübung. Angenommener Flugzeugabsturz. Das mittlerweile junge Fräulein, wollte helfen bei der gestellet Katasrophenübung. Voller Eifer rannte es über das Feld wo man annahm es sei ein Flugzeug abgestürzt. Der Lehrer hielt es auf und sagte: „Hey siehst du die abgesteckte Zone da brennst. Wenn du da durch gehst, du wärst jetzt tot. Der junge Teenager lachte, wäre das Live, hätte ich das Feuer gesehen. Aber sei Ehrlich, glaubst du wirklich, dass wir mal zu einem Fluzeugabsturz gerufen werden? Die Wahrscheinlichkeit dass so etwas passiert in unserer Gegend ist sehr klein.“ Er lachte man weiß ja nie.
Damals mit 17 Jahren auf dieser Wiese ahnte das Mädchen, nähmlich ich selber noch nicht, dass ich dies einmal fast real erleben werde. Ja das Mädchen bin ich selber und obwohl der Samaritterverein praktisch nie aufgeboten wird, blieb ich jahrelang im Verein. Nicht im 500 Seelendorf. Sondern immer da wo ich gerade lebte. Bis heute bin ich dabei. Allerdings heute nur noch passiv. Das hat verschiedene gründe. Doch ich denke, schon damals wurde in mir das Helfersyndrom geboren. Auch wenn heute, so viele Jahre später das helfen etwas anders ausschaut. Nun gibt es einen großen Sprung, vom kleinen Mädchen dass 40 Jahre später Samaritterin Mutter und Hausfrau war und wieder in einem knapp 1000 Seelendorf lebt. Diesmal in der nähe des Flughafens.
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19.03.2007 23:48 |
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Wow, das forum hat ja ech überraschungen
Wo kommen denn diese Ritterchen Smilies her....
Finde ich ja Witzig.
Terry
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19.03.2007 23:50 |
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Kleiner Fehler von mir
Habs korregiert.
Hat aber gut gepasst - gell ?
In Liebe
Jürgen
__________________ Jürgen Becker Geistheiler - Merkaba
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20.03.2007 07:32 |
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Auf Wunsch gelöscht unregistriert
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eine sehr schöne Geschichte und auch sehr lehrreich.
Drück dich
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20.03.2007 07:40 |
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Edelsteine und Esoterik Shop
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Auf Wunsch gelöscht unregistriert
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Hallo Sora,
hat wirklich gut gepasst die putzigen Ritter, jetzt sind se wech. Hex Hex
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20.03.2007 07:42 |
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Hallo Sora!
Also wegen mir hättest du es nicht korrigieren müssen
ich habe zuers
dann
Die haben ja wirklich gepasst.
Terry
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20.03.2007 12:02 |
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Am 10. Januar 2000 geschah es
Ich lag in der Wann und genoss das warme Bad. Am Abend ist Samaritterübung angesagt. Thema Auffrischen, erste Hilfe. Da werden wohl nicht viel kommen. Das kenne ich doch schon lange. Viel lieber erscheint man wenn jemand ein Referat hält. Erste Hilfe, verbände üben, Lagerungen.... alter Zopf. Ja und viele das ist leider so, kommen auch nur wegen dem gemeinsam Drink anschließend. Ernstfalleinsätze, darüber redet man immer wieder. Aufgeboten wird man nie. Denn das Rettungssystem funktioniert bei uns einwandfrei. Feuerwehr Sanität und Rettungsflugwacht sind Profis und schnell vor Ort.
Plötzlich hörte ich meinen Hund bellen wie wild. Meine Tochter schrie ihn an. Es dauerte länger, bis ruhe einkehrte. Länger als normal. Wenn eine Katze im Garten ihre Runde drehte zum Beispiel. Aber ich dachte nicht viel dabei.
Irgendwann hörte ich Sirenen Blaulicht von Feurwehr oder Sanität. Omar mein Hund jaulte denen entgegen. Auch das war noch nichts besonderes. Es kommt immer wieder mal vor. Doch diesmal wollten die Sirenen nicht mehr enden. Einer nach dem anderen kam und sie fuhren wie es klang von Mettmenhasli Richtung Niederhasli. Wir wohnen mehr oder weniger bei der Ortsgrenze.
Ich schaute aus dem Fenster, weil es nicht mehr endete. Mein Blick schweifte zwischen den Nachbargärten über einen Acker, zur angrenzenden Landstrasse. Ich rieb die Augen. Die Strasse war verstopft, Stau. Seit 10 Jahren leben wir hier, aber diese Nebenstraße ist nie verstopft. Dann und wann passiert ein Auto die strecke. Nicht mal während des Berufsverkehrs sind da viele Autos. Nicht nur die, auch die Strasse die nach dem nächsten Acker war und nur die Verbindung zu einer Querstrasse ist, war verstopft. Feuerwehr, noch immer fuhren die in die selbe Richtung. Dann bogen sie Richtung Kastelhof. Was um alles in der Welt ist da oben passiert. Ein Weiler von gerade mal fünf Bauernhäuser. Die Landstrasse die zu dem Weiler führt geht hinter der Anhöhe weiter zum nächsten örtchen. Nassenwil. Ein Dörfchen dass vielleicht gerade mal 20 bis 30 Häuser hat. Die Hälfte von ihnen Bauernhäuser. Brennt eine Scheune, am anderen Talende in Nassenwil? Doch ich sah kein Rauch. Oder war da nicht doch noch eine dunkle Wolke am Himmel. Sie könnte von einem Brand sein. Doch dann ist er gelöscht. Nur warum kommen dann immer mehr Feuerwehrautos. Andere kamen wieder runter. Die Strasse ist gesperrt. Ich konnte erkennen dass einige Autos nur nach längerem sturem stehen bleiben wendeten. Die Strasse zwischen Dorfrand Niederhasli-Kastelhof und Nassenwil war abgesperrt. Eindeutig. Ich schaute länger zu. Keiner kam da durch soviel konnte ich vom Badezimmer aus erkennen.
Es wurde mir klar: da ist etwas passiert, etwas schlimmes. Ich weckte meinen Mann der Frühdienst hatte und schon schlief. Verschlafen schaute er aus dem Fenster: na und, hat’s halt gekracht da oben. Ne das kann kein Autounfall sein. Da ist was grösseres. Ich kramte die Alarmliste hervor vom Verein. Sollte es heute wirklich so weit kommen, dass ich aufgeboten werde. Es liegt etwas in der Luft.
Das Telphon klingelte. Ich war gleich mit Hochspannung am Apparat. Da ist Willi meldete sich eine Männerstimme. Erleichterung, es war ein Klubkollege von den Modellschiffer. Er fragte irgend etwas belangloses. Ich wunderte mich, das sollte er doch wissen, was soll das? Ich gab antwort und er meinte ah, Danke, du und was ist bei euch in Niederhasli eigentlich los?“ .... „ähm, irgendetwas ist Passiert. Die Hornen schon seit einer halben Stunde. Die Strasse ist abgeriegelt, es kommt keiner auf den Kastelhof. Was los ist weiß ich nicht.“ Es kam im Tele Züri sagte Willi. Es soll ein Flugzeug in den Acker gestürzt sein. Genaueres weiß man noch nicht. „Wann?“ fragte ich entgeistert. Auch entsetzt dass mich jemand aus Zürich anrief und etwas wusste, dass direkt vor meiner Nase passierte. Es war der Zeitpunkt wo ich in der Wanne lag. Wo der Hund sich nicht mehr erholte und übrigens auch sämtliche Nachbarshunde. Willi fragt ist das bei dir in der Nähe. Ja beim Kastelhof soll es in einen Acker gestürzt sein. Ich wusste wo. Luftlinie kaum 200 - 300 Meter von mir. Gut zu Fuss sind es schon vier bis fünf Kilometer. Wegen dem Hügel dazwischen.
Der Alarm kam nicht. Ich ging an die Vereinsübung. Ob wir von dort aus eingesetzt werden. Flugzeugabsturz..... mein Gott..... dachte ich nur. Ob es jemand überlebte?
Der übungsaal war voll. Nur die Mitglieder von Nassenwil fehlten alle. Denn keiner kam aus dem Ort raus und keiner rein. Auch nicht die Anwohner die noch unterwegs waren.
Der Samaritterlehrer begann etwas schwerfällig. „Noch wurden wir nicht aufgeboten. Solange werden wir unsere Übung nach plan abhalten. In dem Moment kam ein Vorstandsmitglied rein. Sie war auch in der freiwilligen Feuerwehr tätig. Sie meldete: „Es gibt keine überlebende so viel steht fest. Wir müssen nur Straßensperre machen. Es hat keinen Sinn den Verein aufzubieten. Ein paar Vorstandsmitglieder sind da und schenken Tee aus für die Rettungskräfte. Man hat mich geschickt um euch das mitzuteilen.“ Es war Still im Saal und jeder war wohl wo anders mit den Gedanken.
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20.03.2007 12:08 |
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Hallo Alegria!
Schön dass du die geschichte jetzt schon lehrreich empfindest. Warte es ab bis sie zu ende ist. Es kommen noch ein paar folgen.
terry
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20.03.2007 12:11 |
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Ein Tag später
Der nächste Morgen kam und nun stand es auch in den Zeitungen. 200 Meter zwischen zwei Weiler in den Acker. Augenzeugen berichteten wie das Flugzeug mit der Nase voraus in den Acker gestürzt ist. Ein Linienflug der Crossair unterwegs nach Deutschland. Es gab keine überlebende und wie durch ein wunder waren nur 10 Menschen an Bord. Auch die Tatsache, dass die Maschine in den Acker stürzte, und kein Wohngebiet traf grenzt an ein Wunder.
Mir wurde bewusst wie Wahr die Worte waren. Eine Minute früher, und die Maschine hätte auf meinem Kopf landen können. Nur 15 Sekunden früher oder später und einer der beiden Orte Chastelhof und und Nassenwil hätte es getroffen. Natürlich suchte man nun nach Gründen, Ursachen und Schuldige. Was man wusste, dass der Pilot eine Linkskurve machte, statt eine Rechtskurve. Laut Medienberichten spekulierte man sogar, ob genau das der Grund gewesen sein könnte? Wohl kaum dachte ich. Warum soll ein Flugzeug abstürzen nur weil es sozusagen falsch abbiegt. Wieso das der Pilot tat und warum er es nicht merkte, das fand man nie heraus. So war auch bald die Rede von menschlichem versagen.
In den umliegenden Dörfer kam auch allmählich der Schock. Ein Bauer aus Nassenwil berichtete: Er sei im Stall gewesen. Auf einmal gab der Hund an und tat so wild wie noch nie. Er spürte wie der Boden zu zittern begann und er dachte an ein Erdbeben. Deshalb verließ er den Stall weil alles zu zittern schien. Er schaute auf das Feld so 400 Meter vor seinem Haus. Mitten im Acker nur Qualm und ein Brand. Er begriff nicht was da los war. Noch weniger begriff er, dass er nichts hörte. Das sagten viele aus. Auch ich. So nah und doch hörte kaum einer etwas von einer Explosion oder dem Aufschlag. Ist unser menschliches Ohr sich etwa schon gewohnt an großen Lärm krachen oder ähnlichem?
Nun folgte eine Unruhige zeit im Dorf. Das Dörfchen Nassenwil war von der Umwelt abgeschnitten. Es dauerte zwei drei tage bis Anwohner einen Spezialausweis bekamen. Bis die da waren nützte nicht mal der Pass oder Führerschein was um ohne weiteres durchgelassen zu werden.
Der Grashügel war nun plötzlich voller Spaziergänger. Von allen Seiten versuchten die Menschen in den ersten Tagen in die nähe der Absturzstelle zu kommen. Doch Feuerwehleute hatten 24 Stunden betrieb um sämtlich Feldwege zu bewachen. Es kam keiner in die Nähe zum gaffen. Dies war auch gut so. Es sei zu gefährlich hieß es. In Wirklichkeit begann nun die berühmte Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. Jedes kleinste Bruchstück wurde sichergestellt.
Schmunzeln musste ich als mal ein pick feines Auto bei mir anhielt. Die Beifahrerin mit dicken Klunkern an den Ohren lächelte süß und fragte wo es denn hier zum Bergrestaurant Chastelhof gehe? Genau so süß lächelnd sagte ich: „Ach das ist mir neu dass es da oben ein Restaurant gibt. Da gibt es nur ein paar Bauernhäuser.“ Die Dame klimperte mit den überstarken schwarz getuschten Wimpern: „Ach aber so vor 10 Jahren waren wir des öfter dort. Nun wollten wir wieder mal hin. Man isst dort so wunderbar.“ Ich erklärte, dass auch vor zehn Jahren kein Restaurant dort war. Nur im Tal in Nassenwil gibt es eines. Das meinen sie bestimmt nicht. Wieder das Zuckersüße lächeln und den Augenaufschlag: „Doch, genau das meinen wir.... wir hatten den Ortsnamen nicht mehr im Kopf. Wir wussten nur noch Kastelhof.“ Beide Namen waren überall in den Medien zu lesen. Ich erklärte freundlich süß lächelnd, dass sie da nicht hinkommen. Dass alles abgesperrt sei wegen dem Flugzeugabsturz.. Innerlich grinste ich. Ausgerechnet die Dorfkneipe in Nassenwil. Sicher gibt es dort schon eine Speisekarte mit einigen gut Bürgerlichen Menüs. Aber sicher nicht exklusiv. Die Dame machte künstlich gossen überraschte Augen: „Oh das war da. Das wussten wir nicht. Wir haben so was in der Zeitung gelesen. Mein Gott sind wir so nah an dem Ort.“ Ich empfahl sie sollen in den Frieden gehen. Das war ein Restaurant bei uns wo für diese Gesellschaft angepasst ist. Ob aber die Leute nun wirklich zum Frieden fuhren..... das wage ich zu bezweifeln.
Ich selber hatte sehr lange zeit so was wie Berührungsängste, vor jenem Ort und ging sehr lang nicht in die nähe. Als dann irgendwann das ganze gebiet wieder frei war. Man las auch schon bald nicht mehr viel über die ganze Geschichte. Denn es war das Jahr der Flugzeugabstürze überall auf der Welt. Nur kurze zeit später, stürzte eine russische Maschine mit einer Schulklasse drin gute 10 Kilometer von uns entfernt ab. Schon war der Acker bei Nassenwil in den Köpfen der Menschen vergessen.
Erst als die Gemeinde sich Gedanken machte, was für ein Gedenkstein wohl passend ist, gab es wieder Gerede. Alle Meinungen waren vertreten von sinnlos bis: ja aber es muss schon was darstellen oder: na viel braucht es da nicht. Es kommt ja eh keiner her, es waren ja alles (nur) deutsche. Dieser letzte Satz hörte ich oft und tat mir immer im Herzen weh. Egal wer, jeder hat das Recht auf die letzte Ehre. Egal ob je, jemand herkommen wird. Einige werden kommen, dessen war ich sicher. Wie können Menschen nur so herzlos sein. Sie haben bereits vergessen, dass es an ein Wunder grenzte, dass (IHR) Haus noch steht, oder der ganze Weiler. Man Entschied sich für einen Gedenkstein der gut zwei Meter hoch ist. So hoch wie der Teil des Flugzeuges, dass sich senkrecht in den Boden rammte. Man sprach oft, was das für eine Wucht das gewesen sein musste. Denn es war Lehmboden, der also recht zäh ist. Zudem sollen 10 Bäume gepflanzt werden. Für jedes Menschenleben einen.
Übertrieben sagen die meisten. Geschäftmacherei vom Gemeindepräsident. Der will doch aus seiner Betriebseigenen Gärtnerei die Bäume liefern. So war in etwa das Echo. Ich persönlich empfand die Vorstellung des Steines auch zu wuchtig, doch die Symbolische Idee war gut. Ebenfalls die Bäume, das war ein schönes Zeichen der Achtung.
Am Jahrestag gab es einen großen Gedenkgottesdienst für die Angehörigen. Der Gedenkstein war fertig und die Bäume gepflanzt. Das halbe Dorf war dort. Nur ich nicht. Ich hatte immer noch Berührungsängste und hatte das Gefühl ich gehöre da nicht hin. Es soll doch für Angehörige sein. Ich wäre mir wie ein Gafferin vorgekommen.
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21.03.2007 11:54 |
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Neuer Lebensweg
Ja hier könnte man meinen dass die Geschichte fertig ist. Doch noch geht es weiter. Die Tage und Wochen vergingen. Der Jahrestag war schnell vergessen. Der Frühling zog ins Land, Sommer, Herbst und Winter. Ich fand nach langem Haufrauenleben wieder den Einstieg in das Berufsleben. Mein absoluter Traumjob. In einem Behindertenwohnheim. Doch der gute Start endete schnell mit einer Kündigung. Die Gruppenleiterin mochte mich nicht. Doch das ist hier nur am Rande erwähnt.
Es änderte sich noch einiges mehr in meinem Leben. Ich entdeckte eine mir total unbekannte Welt. Ich erfuhr dass es Menschen gibt die Tieren sprechen. Meine Hundetrainerin macht so etwas. So ein quatsch dachte ich zuerst. Doch ich begann meinem Hund in den Gedanken Botschaften zu schicken und er zeigte mir. Ich höre dich. So entschied ich ein Seminar zu besuchen. Doch traute ich natürlich nicht, dies jemandem zu sagen. Außer meiner Familie und der Trainerin.
Nun war es aber so, dass ich zur selben zeit eine ältere Dame kennen lernte. Sie kam eine Zeitlang zu uns ins Training. Die Frau bekam eine Colliehündin geschenkt und hatte so einig kleinen Sorgen mit der Erziehung. So kam es, dass wir öfter zusammen spazieren gingen. Auch übten wir manchmal unterwegs. Da die Dame manchmal unsicher war im gehen, war sie froh, dass ich sie begleitete.
Nach dem wir uns so zwei drei Monaten kannten erzählte sie mir von ihrem Leben. Sie erzählte, dass sie ein Kind verlor, als es erst drei Jahre alt war. Doch dass sie nach dem Tod des Kindes noch eine Weile Kontakt hatte und mit ihm sprach. Sie verriet auch, dass sie dies normalerweise nicht jedem erzählt, denn die Menschen verstehen das nicht.
Obwohl ich selber noch nie ernsthaft darüber Gedanken machte, ob dies möglich ist oder nicht, lachte ich nicht. Denn ich sagte mir immer, wir wissen nicht was alles möglich ist. Wenn Eva mit dem Sohn Kontakt hatte, dann war das auch so. Es gibt Menschen die so was können, das glaubte ich schon zu dem Zeitpunkt. Sie wurde so zu meiner ersten vertrauten auf meinem neuem, dem spirituellen Weg.
Das vertrauen dass sie mir schenkte, gab mir Mut, ihr von meiner Entscheidung zu erzählen, dieses Seminar zu machen. Sie meinte: „Oh das freut mich für dich. Du wirst erfolg haben!“ „Ach ja!“ lachte ich auf. Sie blieb ernst. „Du glaubst es mir nicht ich weis es. Aber ich weis dass du Erfolg haben wirst. Ich sehe es an deinen Augen.“ Nun stutze ich. „Wie kommst du darauf?“ fragte ich. Sie meinte: man erkenne sich immer an den Augen. „Menschen wie wir ziehen sich an und erkennen sich an den Augen“.
Eva sollte recht behalten. Mein Seminar war so, dass ich nach Hause kam mit nur einem Satz: „ich weis, dass ich es kann.“ Meine Familie schüttelte den Kopf. Mein Mann glaubte ich sei nur im rausch der Erlebnisse. Es sei nur ein vorübergehenden Splin. Dies war es nicht. Denn ein Jahr später besuchte ich das nächste Seminar und machte den ersten Reikigrad.
Ich fand in dieser zeit Freunde, Internetbekannte die mich unterstützen. Indem ich mit ihren Tieren üben konnte. Bald merkte ich, ja das geht wirklich, ich sah Dinge die ich nicht wissen konnte. Ich kam auch immer wieder an kleine Herausforderungen ran.
Mein erstes großes Erfolgserlebnis hatte ich bereits ein paar Monate, nachdem ich diesen neuen Weg einschlug.
An dem tag rief mich Eva völlig verzweifelt an. Emmy, die Colliehündin ist weg. Sie erschrak auf dem Spaziergang wegen einer Keiferei von zwei Hunden. Sie suchte das weite im Schreck. Den ganzen morgen suchen wir sie schon überall, Theres hilf mir!
Ich stammelte. „Uiiii Eva, ob ich das schon kann. Frag doch Gaby, sie ist die erfahrener.“ Das wollte Eva nicht. Sie meinte sie vertraue mir und Gaby sei im Stress. Sie hätte keine zeit. Tatsächlich rief sie auch Gaby unsere Trainerin an, die ihr sagte, sie hätte gerade einen Wasserschaden durch die Waschmaschine und sei im Stress. Was natürlich nicht heißt, dass sie Eva und Emmy nicht half. Nur von all dem erfuhr ich erst später.
Ich selber musste zuerst an die Luft und mir im klaren werden was da auf mich zu kommt. Ich wusste instinktiv, dass Eva auch Gaby fragen würde. Trotzdem sie hat auch mich gebeten, sie hat gesagt sie vertraue mir, und Emmy stand mir nah. Während ich so an den Birken vorbei schlenderte, die den See säumten, rief ich: „Helen hilf mir!“ Helen war unsere Kursleiterin. Prompt kam Antwort: vertraue deinen Gefühlen!
Ich setze mich zuhause hin, schloss die Augen und dann sah ich vor dem geistigen Auge Helen. Sie stellte sich hinter mich und sagte. Lass dich gehen, vertrau deinen Gefühlen, entspanne dich und lass es auf dich zukommen. Ich konnte sie beinahe körperlich spüren.
Dann versank ich in eine andere Welt. Ich sah Hunde, die wussten, dass da jemand ist, der Hilfe braucht. Ich spürte Menschen, die den Hilferuf ihrer Hunde nicht verstanden und Emmy nicht sahen. Ich sah Stroh oder Korn es roch auch danach. Ich spürte angst. Ich baute einen großen Lichtkreis auf und sprach ruhig zu Emmy. Ich sagte ihr dass alles ok ist. Dass ich einen Lichkreis ziehe um sie zu schützen. Der Kreis soll Menschen abhalten die ihr böses wollen. Sie soll sich bemerkbar machen. Der Kreis schützt sie, dass sie zu guten Menschen kommt die sie nach hause bringen. Emmy ist eine wundeschöne Hündin, die Gefahr, dass sie jemand einfach mitnimmt bestand schon.
Einige Stunden später. Eva rief an. Emmy ist wieder da. Sie war in einer Scheune. In einer Ecke weit hinten, wo man nicht an sie ran kam. Nur die Hofhunde bemerkten Emmy. Sie kratzen an der Scheunentüre die in der Regel offen war. Jemand schloss sie, warum auch immer. Bis die Kinder des Bauern merkten, die Hunde würden sich eigenartig verhalten. Da sei etwas in der Scheune. Sie fanden Emmy. Doch sahen in der Ecke nur die Augen blinzeln. Sie hat sich so verkrochen, dass der Bauer nicht erkennen konnte welches Tier da hinten steckt. Den ganzen Nachmittag versuchten sie Emmy herauszulocken. Plötzlich stand sie auf spazierte raus und lies sich anleinen, als sei nichts geschehen.
Auch Gaby sprach mit ihr. Wählte aber einen anderen Weg. Sie sah die Wegstrecke die Emmy zurücklegte. Also Bilder die sie bei der Flucht aufnahm. Sie passten zu der Gegend. Ich machte es also eher auf der Gefühlsebene. Reden und Beruhigen. Eva war überzeugt, nur meinetwegen sei sie da raus gekommen. Gaby hätte die Fantasie im Spiel gehabt. Sie kenne ja den Bahndamm auch, an dem Emmy entlang ging. Das stimmt, doch den restlichen Weg, konnte Gaby nicht kennen.
Mir persönlich war es wichtig dass die Hündin gesund wieder da ist. Ich denke jeder leistete seinen Beitrag, sei es Bauer, Förster, Gaby, die Polizei und zuletzt ich selber.
So war ich in dieser zeit intensiv mit einer neuen Entwicklung in meinem Leben beschäftig. Das Unglück in Nassenwil ruckte auch in meinen Erinnerungen immer weiter weg.
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23.03.2007 13:01 |
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Besuch beim Gedenkstein
Es war auf einem unseren morgendlichen Spaziergänge als Eva mich plötzlich fragte: „Du würdest du mit mir zum Gedenkstein kommen, da wo die Crossair abstürzte?“ Ziemlich überrascht sagte ich ja, doch warum? Eva erzählte mir nun wie sie den Tag erlebte. Sie erzählte dass sie einen unnatürlich krach hörte. Als würde Metall auf Metall schlagen in hoher Geschwindigkeit. Sie dachte an den zug. Dass zwei Züge frontal zusammengestoßen sind. So ähnlich hörte sich das an und das Geräusch kam aus dieser Richtung. Da wir nur einen eingleise betrieb haben wäre menschliches versagen durchaus eine Möglichkeit. Doch das schlimmste erzählte sie. waren die schrei. Sie hörte die Menschen (Seelen) schreien. So etwas hätte sie noch nie erlebt. Sie wusste, dass etwas schlimmes passiert sein muss. Die Sirenen drangen natürlich auch bis zu ihr. Sie ging etwas später mit dem Hund raus. Auch um noch das letzt Geschäftchen zu machen. Emmy war ganz komisch und der Weg beim Bahndamm war bereits abgesperrt. Kaum kam sie in die nähe wurde sie aufgehalten, sie könne da nicht durch, sie soll wenden. Sie sagte ihnen: sie wisse es sei etwas schlimmes passiert, irgendwo da hinten. Doch sie wolle nicht durch, Die Hündin muss nur kurz ihr Geschäftchen machen. Natürlich erfuhr auch sie dann, was passierte. Eva erzählte, dass die Seelen immer noch dort sind. Durch den Schock den plötzlichen unerwarteten tot, sind sie dort gefangen und irren herum. Sie finden den Weg ins Licht nicht. Sie hätte ihnen versprochen dass sie herkomme und ihnen helfe. Sie würde an sie denken.
„Wie lange ist das her?“ fragte ich. „Zwei Jahre, drei Jahre? Glaubst du wirklich dass die Seelen so lange dort herumirren?“ Es ist erstaunlich wie schnell man verisst. Es waren erst zwei Jahre vergangen und empfindet es als Ewigkeit. Ich wollte nicht urteilen, ob die Seelen wirklich noch dort sind. Sicher habe ich auch schon solche Geschichten gelesen, von herumirrenden Seelen. Ich nahm diese Geschichten einfach mal so an wie sie erzählt wurden Ohne zu urteilen, ob dies ein Produkt unserer Fantasie ist. Angst vor dem tot zum Beispiel, oder ob es wirklich sein kann, dass Seelen nicht ins Licht gehen, warum auch immer. Eva glaubte es, dass sie noch dort sind.
Mir war es nur wichtig. Eva will diesen Weg auf sich nehmen. Da sie nicht mehr die jüngste und oft schmerzen hat in den Beinen, wird es ein schwerer langer Weg sein für sie. Also muss es für sie wichtig sein, dass sie dort hin kommt. Nur das zählt. Für alles andere habe ich kein Recht darüber zu urteilen. So verabredeten wir uns an eines morgens.
Nach einem gut einstündigen Spaziergang kamen wir an. Ich war überrascht, jetzt wo ich nach gut zwei Jahren zum ersten mal hier stand. Der Stein ist gar nicht so riesig wie man immer in der Presse las. Zu meiner Freude, war es ein natürliches Felsstück, so wie ihn die Natur geschaffen hat. Eine Einfache Innschrift auf der Kupfertafel und die Namen. Was braucht es mehr? Vor dem Stein eine gepflegte Blumenrabatte. Kunststück, wenn der Gemeinderat Gärtner ist. Ein Weg und unregelmäßig verteilt die zehn Bäumchen. Alles Eingezäunt und sauber gepflegt. Doch dachte ich, der Ort ist angemessen und schön gestaltet. Das einzige was mich störte. Damals wollte man dem Bauer das Landstück wo die Maschine abstürzte abkaufen. Doch man wählte die ungenutzte Wiese neben dem Acker. So dass kein fruchtbares Land geopfert werden musste. Die Wiese und den Bach da störte es keinen. Das Gras hätte man eh nur einmal im Jahr geschnitten.
Eva versank nun in die Stille. Ich tat es ihr nach. Ich wusste nicht so recht, wie ich mit der Situation umgehen soll? Dachte aber: ok ein Gebet kann nicht schaden und ist besser als nichts. Mittlerweile wusste ich auch, dass Gedanken immer ankommen. Das lernt man schnell, wenn man Tierkommunikation praktiziert. Auch ich schloss die Augen und sprach ein Gebet. Ich versuchte den Ort zu fühlen. Was ich spürte gefiel mir nicht.
Es war eine unglaubliche stille hier. Die Erde schien hier eine viel stärkere Anziehungskraft zu haben. über mir so dachte ich, ist eine dunkle Wolke am Himmel, die mich auf den Boden drückte. So empfand ich den Ort und in dem zustand begann ich irgendetwas still vor mich hin zu beten. Kein Vater unser, sondern einfach das was mir in den Sinn kam.
Nach dem wir weiter zogen liefen wir schweigend nebeneinander. Irgendwann sagte ich: „so was drückendes, das spürte sogar ich.“ Eva machte nur: „Mh!“ Ich erkannte, dass sie noch etwas zeit braucht. Sie wollte und mochte nicht sprechen. Also gingen wir schweigend nebeneinander her. Wir planten schon vorher, dass wir nicht den selben Weg zurück gehen. Es war eine kleine Rundwanderung, die noch folgen haben werden für mich. Fast schweigend zogen wir heimwärts. Doch es war ok so. Eva brauchte diese zeit der stille.
__________________ Nimm dir Zeit zum lachen, es ist die Musik der Seele.
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24.03.2007 20:26 |
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Edelsteine und Esoterik Shop
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Die Seelen rufen
Nach über einem Jahr fand ich wieder einen job. In einem Cal-Center. Allerdings, der Lohn war das Minimum vom Minimum. Die Firma lebte von Menschen wie ich, die kurz vor dem Aussteuern waren, und froh wieder eine Beschäftigung zu haben. Ich selber hatte das Ziel, mindestens ein Jahr durchhalten, dann schaue ich weiter. Es machte ein besseres bild. Denn Wiedereinstieg, gerade mal ein halbes Jahr arbeiten, Kündigung, über ein Jahr Arbeitslos, das war nicht gerade ein gutes Zeugnis. Ich betrachtete es als Sprungbrett für etwas besseres, im richtigen Moment. Doch Eva verlor ich dadurch ein bisschen aus den Augen.
Nicht aber der Acker und der Gedenkstein. Diesmal nicht mehr. Denn je nach dem welchen Weg ich wählte, um zur arbeit zu fahren, kam ich an dem Ort vorbei. Jedes Mal dachte ich an den besuch mit Eva. Doch nie nahm ich mir die Zeit, mal anzuhalten und zu schauen was ich diesmal fühle. Trotzdem hatte ich das Gefühl im Bauch, dass ich es irgendwann machen werde. Noch ahnte ich nicht, dass es ein bisschen mehr werden könnte als ein stilles Gebet.
Manchmal wenn ich zuhause in der Wanne lag, schaute ich den Flugzeugen zu. Nehmen sie die richtige Kurve. Wie klingt der Motor. Ja und ab und zu wenn so einem nachschaute dachte ich: ich grüsse euch da oben. Ihr wisst nicht welche Kurve ihr gerade fliegt. Wahrscheinlich merkt ihr nicht mal dass ihr eine Kurve fliegt, ich wünsche euch einen guten Flug.
Einmal fragte mich ein Bekannten, sie hätten gesehen, dass sie in unserer Richtung starten werden. Ob man denn den Acker theoretisch sehen könnte. Ich meinte: „ja natürlich.“ Er bat mich an ihn zu denken an diesem Nachmittag. Vielleicht sehe ich ja die Maschine. Das tat ich, ich saß um die zeit im Garten.
Doch eines Tages war es ganz anders, als sonst. Ich lag nach der arbeit in der Badewanne und wollte eine Reikiselbstbehandlung genießen. Das tat ich oft in der Wanne. Die wärme und richtig schön entspannt, das genoss ich.
Irgendwann, mitten in der Selbstbehandlung, garen beim Kopfbereich, nahm ich etwas ganz anderes wahr. Ich hatte das Gefühl dass jemand, / etwas, / zum Fenster rein schaute. Unmöglich, im zweiten Stock. Das Nachbarhaus war etwas kleiner. Doch da guckte etwas. Instinktiv dachte ich, genau in der Höhe und Himmelsrichtung wo das Unglück war. Wollte es jedoch noch nicht glauben. Es kam aus den Schleierwolken, dachte ich, als ich die Augen öffnete. Es wirkte wie drei längliche Wolken die es nach oben zog und oben etwas rundlich war. Im weitesten Sinn drei Körper.
Ich schüttelte den Kopf und schloss wieder die Augen. Das starren ist immer noch da. Die drei Wolken starrten mich an. Ein Flugzeug war aus der ferne zu hören. . Alles in Ordnung mit dem Ton. Nein du bist verrückt, die Fantasie spielt dir einen Streich. Da kam: „was tun wir hier, was ist los mit uns.“ Ich öffnete die Augen, als wären drei Gesichter, nicht sichtbar aber spürbar in den drei Wolken. Theres, Theres, du hast zu viel gelesen, mahnte ich mich.
Also mach mit deiner Behandlung weiter. Das gelang nicht lange. Die Gesichter das Gefühl blieb. „Warum?“ sagte ich. „Es gibt 1000 Menschen in diesem Ort, könnt ihr keinen suchen der etwas verseht davon. Da gibt es bessere, erfahrener Medien. Sicher gibt es jemand in unserem Dorf, der euch wahrnehmen kann. Warum ich.“ Ich bekam keine Antwort. Oder besser gesagt sie kam anders als dass ich es erwartet hätte. Ich spürte eine Verzweiflung, ein nicht verstehen, und das: „was tun wir hier?“ Es ist da, ich konnte es nicht ignorieren. Ich nahm eine Frau und zwei Männer wahr. Doch keine Namen, keine Gesichter, nur dieses verzweifelte staunen und. „...... Was tun wir hier, was ist das für ein Ort. Hilf uns........“
Ich begann mit meiner Unwissenheit einfach mal zu reden. Ich hatte ja keine Ahnung wie man mit so was umgeht. Ich erzählte was passierte. Ich sagte ihnen, dass es ein Unglück gab, vor zwei, drei, Jahren. Dass hier längst ein Gedenkstein für sie sei. Doch, dass ihre lieben zuhause nicht möchten, dass ihre Seelen hier bleiben. Es gäbe ein Ort wo sie zuhause sind. Es gäbe in Deutschland sicher noch ein Gedenksort für sie. Sie sollen nach Hause gehen. Ihre Angehörigen möchten sie zuhause haben. Damit meinte ich natürlich nicht den Wohnort der irdischen Welt. Ich wusste nur nicht wie ich es anders nennen sollte.
Dann rief ich die höhere macht an. Sie mögen einen Engel schicken oder ein Zeichen, damit sie nach Hause finden. Da schmolzen die drei Wolken zusammen zu einer und der nahm die Form an einer riesigen Engels vor meinem geistigen Auge. Mitten in diesem Wolkenengel tat sich der Himmel auf. Ein helles gleißendes licht kam aus einem Spalt im Himmel Ich sagte ihnen. Geht ins Licht. Geht nach hause. Ich bitte euch geht und ihr werdet frei sein und nicht hier gefangen sein.“ Ich spürte wie sie nach oben stiegen. Wie drei Lichtpunkte. „Wer seit ihr wie war euer Name?“ fragte ich noch. Ich erfuhr die Namen nicht. Es kam: Danke..... wir danken dir!“ Es kam mit einer Stimme, als würde einer für alle sprechen.
Der Spalt schloss sich. Die Wolke verzog sich zu einer normalen Schleierwolke. Frieden und ein unglaubliche Stille überkam mich. Eine wunderbare Erleichterung und ein Glücksgefühl. Ich öffnete die Augen. Sah zu den echten Schleierwolken. Ich lächelte und dachte. Wow! Ich genoss diesen Seelenfrieden und diese Leichtigkeit die mich überkam. Es kam mir vor, als wäre ich zuvor besetzt gewesen und ich hätte sie nun frei gelassen. Natürlich nur gefühlsmäßig. Ich glaube nicht, dass ich besetzt war. Mag sein dass es das Erlebnis von diesem Druck war, der mit diesen Bilder mich verlies. Doch eines spürte ich: es war als hätten die Seelen damals mit Eva zusammen mich gespürt, und warteten. So lange bis ich sie wahrnehmen kann. Wer weiß schon, warum sie nicht schon damals erlöst wurden. Oder habe ich nur mich selber, von der Geschichte erlöst?
Irgendwann so nahm ich mir vor, werde ich dieses Erlebnis in einem Forum veröffentlichen. Ich hatte das Gefühl, dass müsste ich erzählen in einem deutschen Forum, irgendwo wo das rein passt. Denn ich dachte an die Angehörigen, deren Name ich nicht kenne. Vielleicht könnte ich indirekt so auch sie erreichen und etwas Trost spenden.
__________________ Nimm dir Zeit zum lachen, es ist die Musik der Seele.
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25.03.2007 18:12 |
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Sind noch andere da?
Das war nun die frage die mich beschäftigte. Sind noch andere da? Ist es mir wirklich gelungen sie ins Licht zu schicken? Warum nur drei, waren sie die letzten? Oder empfand ich es nur als drei? All das schwirrte nun in meinem Kopf herum. Dachte aber. Wer soll das schon beantworten können? Eva vielleicht. Sicher, ich rief sie an und sie meinte: „gut hast du das getan. Du hast das sicher richtig gemacht und ich bin froh, hast du es getan.“
Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt keinen PC. Sonst hätte ich einige Leute gekannt mit denen ich mich ausgetauscht hätte. Aber hier in der Schweiz, in meinem Umfeld kannte ich sonst niemanden.
Nur ein Mann dessen Name ich kannte, gab es. Doch an ihn dachte ich noch nicht. Auch nicht, als ich ihm zum ersten mal begegnete. Denn zu jenem Zeitpunkt hatte ich andere Probleme die ich in meinem leben zu lösen hatte. Ein Trost bleibt. Ich habe sie einmal gesehen und gespürt, diese Seelen. Wenn es sein muss, würden sie auch ein zweites mal kommen.
Nach anderthalb Jahren, im Cal-Center wurde mir gekündigt. Nicht nur mir, man schloss unsere Filiale aus Wirtschaftlichen gründen. Wobei dies schlussendlich für mich persönlich ein glücksfall war. Denn ich kam nicht vom Regen in die traufe, nach dieser Kündigung. Sonder fand bald wieder einen Job. Etwas anspruchsvoller und besser bezahlt. Vor allem war das arbeitsklima wesentlich bessser in diesem cal-Center.
In der letzen Arbeitswoche als ich beim Stein vorbei kam dachte ich jetzt oder nie.
Auf der heimfahrt kurvte ich das Auto auf den kleinen Parkplatz. Mittagszeit, keiner war da, der störte. Keine Spaziegänger, kein Traktor eines Bauers.
Ich ging zum Platz und fühlte mich in den Ort ein. Ich spürte ein helles Licht und diese Leichtigkeit. Es war keine dunkle Wolke mehr da. Nichts drückendes sondern hell und leicht fühlte sich der Ort an. Beruhigt fuhr ich heim. Nun ist es vorbei, der schrecken von damals, dachte ich. Man könnte wirklich meinen, dass nun das unglück von damls vorbei ist.
Dass dies nicht der fall und das Universum mir noch andere aufgaben stellen wird spürte ich, nachdem ich mein erstes Schamanenseminar besuchte. Es gab viele gründe, warum ich diese Ausbildung machen wollte. An den Acker von Nassenwil dachte ich natürlich nicht, dass da noch etwas auf mich zukommen wird.
Kaum war eine Woche verstrichen seit meinem Einführungsseminar, rief der ort bei Nassenwil mich. Warum lässt mich dieser Ort immer noch nicht los. Was gibt es noch, dass ich tun könnte? Zu sensibel? Nein ich lernte in die nichtalltägliche Wirklichkeit reisen. Ich lernte wie man mit Krafttieren und anderen geisführer Kontakt aufnehmen kann. Kann es sein, dass mir mein Kraftier etwas sagen will. Sind noch immer Seelen da. Blitzschnell schoss die Antwort in meinen kopf. Nein, der Acker ruft.
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26.03.2007 10:09 |
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