Das Göttliche |
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Hallo,
mir ist mal wieder nach Philosophieren und seit einigen Tagen schwirren so bestimmte Gedanken in meinem Kopf herum, die ich jetzt mal versuchen werde zu ordnen und in entsprechende Worte zu fassen.
Tja, also den Anfang zu bekommen ist immer besonders schwer.
Ich möchte vom Göttlichen reden, vom Gottsein und vom Menschlichen …
Es ist wie ein Gesamtbild, eine Mitte von der alles ausstrahlt … aus dem All-einen – Unbewussten, das vielleicht auch so etwas wie das „Nichts“ ist, also zugleich auch Unerschaffenes – und – Alles was Ist …
Aus diesem allem in sich Erfüllten geschah also die erste „Schöpfung“ (ich behaupte das jetzt einfach mal so, klar dass es in Wahrheit keinen Anfang gibt oder geben kann).
Es „entstanden“ also Wesen, sie tauchten tief hinab in unterste Schwingungen , könnte man vielleicht sagen. Sie wussten nichts mehr von sich selbst, aber sie waren bewusst in dem Sinne, dass sie sich selbst wahrnahmen. Jedoch eben als kleine hilflose, vielleicht von einem Schicksal bedrohte Wesen. Naja, das mit dem „Schicksal“ war sicher noch nicht sofort da.
Es entwickelte sich erst langsam …
Die „Menschen“ sahen, dass ihnen etwas „geschehen“ konnte, sie identifizierten sich immer mehr mit ihren Körpern und dem was sie gerade ausdrückten, und mit ihrer immer kleiner und „gefährlicher“ werdenden Welt. Denn von Schöpferkräften wussten sie nichts mehr, sie wussten nicht mehr, dass sie es selbst taten. Sie sahen sich mehr und mehr getrennt.
Ja und dann fingen sie an zu glauben, dass ein „Schicksal“ Macht über sie hatte, gaben also ihre eigenen Entscheidungskräfte ab. Sie trafen zwar auch weiterhin „Entscheidungen“, jedoch glaubten sie nicht mehr an ihre eigene Macht, glaubten nicht an Erfüllung von Wünschen usw. Und außerdem wurden ihre „Wünsche“ auch immer unharmonischer, da sie begannen, in sich Emotionen zu entwickeln die entstanden aufgrund des geglaubten und angenommenen Schicksals. Alles entfernte sich mehr und mehr vom Göttlichen. Aber das war ja auch der Plan. Das „Göttliche“ sollte ja überhaupt erst erfasst und entfaltet werden.
Klar, dass sie ja in Wahrheit niemals aus diesem All-einen heraus waren. Dieses war nur eine Illusion, ein Weg zur Bewusstwerdung … Da sie ja aber in Wirklichkeit niemals „herauswaren“ (also in Wahrheit vollkommen), musste also ein Teil von ihnen diese Rolle des sogenannten „Schicksals“ übernehmen. Da sie sich selbst als nicht mehr in ihrer Macht empfanden, spalteten sie „Etwas“ von sich ab. Dieses „Etwas“ übte nun diese Macht über sie aus. Es war also in Wirklichkeit ein (abgespaltener) Teil ihres Selbst, jedoch gehörte es ja dazu, dass sie dieses nicht wussten.
Der große „Böse“ also … und auf der Gegenseite musste es nun auch „Etwas“ geben, das ihnen „Gutes“ tat und für ihr Überleben sorgte, und dafür dass alles nicht allzuschlimm wurde.
Man kann es sich ja vorstellen, in der All-einheit, wenn etwas als „Böse“ abgespalten wird, dann muss es auch zwangsläufig etwas „künstlich“ Gutes geben.
So entstand also erst nachdem sie , diese „kleinen“ Wesen heraus gingen aus der All-einheit, diese Vorstellung und dann auch Gegenwart eines „bösen“ Gottes, oder wie man es nennen will, und auch die Vorstellung eines „guten“ Gottes (wobei für mich das Wort „Gott“ sowieso irgendwie einen Zusammenhang mit dem Wort „gut“ hat).
Das Wort „Vorstellung“ ist dann wohl auch nicht ganz richtig, denn klar, durch ihre Art des Lebens und des sich selbst Wahrnehmens konnten ihre in sich vollkommenen Kräfte nur genau diese Kräfte von Gut und Böse erschaffen.
So und jetzt der „Rückweg“ oder die Weiterentwicklung …
Als erstes kommen vielleicht „Erinnerungen“ , zunächst an „Opfertum“, Bewusstwerden von Unterdrückung und Ähnlichem. Durch Wachstum und „größer Werden“, kann eher gesehen werden, wo man „unterdrückt“ wurde, eher wahrgenommen und anerkannt werden. Denn als man noch „klein“ war , nahm man es vielleicht einfach so „hin“ … es gehörte dazu und wurde gar nicht als so „schlimm“ empfunden. Oft werden Dinge erst in der Erinnerung wirklich schlimm …
Das ist nun eine Seite. Aber in ihrer Ganzheit und eigentlichen Vollkommenheit geht es nun an diesen „bösen“ Schicksalsgott … das erste Annehmen heißt: „Ich war es selbst.“ Ja und dann können Erinnerungen kommen an selbst unterdrückt haben, an selbst unverhältnismäßig Macht ausgeübt haben usw. Das vermeintlich Böse in sich.
Klar, durch die damalige Abspaltung entstand dieser künstliche Teil des Bösen auch in uns selbst und zugleich dieser künstliche Teil des Guten genauso in uns selbst …
Das erste wieder zurücknehmen dieser Kräfte bedeutet, ich erinnere mich. Und da man das „Böse“ eben als böse empfunden hatte und das „Gute“ als gut, muss es in der Erinnerung auch so erfahren werden, obwohl dieses natürlich Illusionen sind. Ist man einmal über diesen Punkt hinaus, hat man sich selbst also völlig in seinem ganzen Wesen wieder angenommen, dann kann man auch die Wahrheit sehen , und „gut und böse“ fließen ineinander als Unwahrheit, um schließlich zur Wahrhaftigkeit im Menschen zu werden.
Und in diesem Moment erwacht eben Gott oder (weil „Gott“ ja in diesem Sinne auch ein Teil dieses Spiels war) sagen wir mal besser, die All-einheit erwacht im Menschen und damit in seiner ganzen Welt, er (der Mensch) ist unter anderem ihre Wachheit, sowie sie (seine Welt) die Seine ist.
Und das war dann das „Ziel“ des Ganzen, denn nur All-einheit kann von sich nichts wissen. Aber nun weiß sie es doch , sie weiß es innerhalb eines erfüllten Lebens …
So , ich höre nun erstmal auf, und hoffe, ich habe das „Bild“ irgendwie darstellen können. Alles was ich geschrieben habe, sind einfach Behauptungen.
Lieben Gruß, Regina
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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08.09.2008 16:42 |
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interessanter beitrag und interessante gedanken anna
, ich kann einigen sachen von meinem gefühl ausgehend zustimmen.
das einzige buch das ich seit meiner schulzeit in der hinsicht las, war mary von ella kensington, da wird die entstehung und der ursprung sehr schön beschrieben bzw in einer geschichte erzählt, was die seele bzw. auch der geist beispielsweise so alles erlebt um als mensch zu inkarnieren. was ich aber sehr stark glaube ist, das wir uns wirklich selbst für allen in unserem leben entschieden haben.
alles gute
nahlita
__________________ Die Liebe ist & beinhaltet Erfüllung!
Nichts ist unantastbarer als die Seele eines einzelnen, ihr die Freiheit zu schenken ist das größte Teilen - sodass jeder aus sich selbst heraus strahlt
~Ich/Wir sind Schöpfer!!~
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09.09.2008 02:16 |
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Liebe Anna,
ich habe es gelesen, wie eine "Geschichte" und am Anfang dachte ich "oje, wie schrecklich, was für eine furchtbare Entwicklung" oder sowas wie "wie konnte das passieren?"
Aber am Ende geht ja alles gut aus.
Natürlich habe ich mir auch schon solche Gedanken gemacht. Ich weiss allerdings noch nicht, wofür dieses Ganze, was Du da beschreibst, gut sein soll. Was ist Sinn und Zweck der ganzen Übung? Geht es einzig und allein darum, das Göttliche in uns zu entdecken, zu erkennen?
Für mich die Kurzfassung: Wir kommen aus der Vollkommenheit, haben uns abgespalten und erlernen die Vollkommenheit neu. Hm, wo ist da der Sinn?
Liebe Grüße
bolly
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Der Mensch kann nur dann glücklich sein und sich sicher fühlen,
wenn sein Herz schneller fühlt, als sein Geist denken kann.
Sri Chinmoy
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09.09.2008 06:23 |
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Danke liebe Nahlita
Hallo Bolly,
| Zitat: |
Original von bolly
Für mich die Kurzfassung: Wir kommen aus der Vollkommenheit, haben uns abgespalten und erlernen die Vollkommenheit neu. Hm, wo ist da der Sinn?
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Wir kommen aus der Vollkommenheit, aber waren uns ihrer nicht bewusst. Darum geht es, wenn alles ausgeglichen ist, fühlst du es irgendwann nicht mehr .... es ist als wäre das Leben nicht vorhanden.
Die Vollkommenheit, die wir hier erfahren können oder derer wir uns bewusst werden können, läuft ja eigentlich "parallel" zu dieser Ureinheit.
Der Trick ist es, hier von der Ureinheit zu wissen, und trotzdem dieses Leben zu führen, es hier quasi zum Ausdruck kommen zu lassen.
Wir kommen zwar aus der Vollkommenheit, jedoch nicht so wie es ist, wenn man lebt.
Es ist irreführend wie ich es beschrieben habe, denn so chronologisch ist es in Wirklichkeit nicht. Ich denke mal, diese All-Ur-Einheit, die ja ansich wie "Nichts" ist, bedingt unsere Lebendigkeit, und umgekehrt ist es aber genauso.
So stelle ich es mir vor, einen lieben Gruß, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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09.09.2008 10:02 |
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ich hätte mal eins gerne erklärt bekommen. Wie kann die Alleinheit, die ja nach Deiner Aussage nichts über sich selbst weiss, etwas von sich abspalten. Geschieht das irgendwie, so ist das ja dann eher als Zufallsprodukt anzusehen, und nicht als göttlichen Paln. Wozu schafft sie sich Illusionen, um nachher zu erkennen, das es Illusionen sind ? So sind nach Deiner Aussage Illusionen ein erfülltes Leben , oder sehe ich das falsch ?
Gruß Engelslicht
ich bin ja auch nur eine Illusion
__________________ Dies ist nur meine Meinung, eine von vielen Möglichen
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10.09.2008 20:06 |
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Hallo Engelslicht,
also, die Alleinheit weiß nach meiner Aussage nichts über sich selbst.
Es ist allerhand, dass ich das gesagt habe, denn ich kann es nicht wissen.
Wie kann diese All-einheit etwas von sich abspalten? Sie kann es wohl nicht, sie kann sich höchstens als Illusion abspalten. Zufallsprodukt oder göttlicher Plan, wer kann das schon wissen.
Nach meiner Aussage habe ich die Illusion jetzt als ein erfülltes Leben dargestellt ... ich denke mir, dass die Illusion sehr wohl in einem winzigen Augenblick das innerste (wahre) Selbst spiegelt. Ich kann dann diese "Illusion" umarmen, denn es ist etwas Echtes. Jedoch sollte ich mich dann nicht weiterhin an dem mir dargestellten Bild festhalten.
Weil ewig Bewegung ist, die Verbindung in der Wahrheit zum Selbst.
Dieses "darf" jederzeit widerlegt werden, und ich lese auch gerne andere Möglichkeiten. Es sind einfach Gefühle in mir, die ich hier schreibe, etwas das mir jetzt im Moment Freude bringt. Nicht mehr und nicht weniger.
Einen lieben Gruß, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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10.09.2008 23:27 |
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Hallo Anna, bei mir funktioniert das Danke sagen irgendwie nicht, deshalb sage ich Dir auf diesem Weg DANKE.
Im Aufbau denken /fühlen wir ähnlich, aber ich habe Dir ja mal geschrieben, daß ich von einem anderen Ansatz ausgehe.
Für mich ist das, was Du die All-einheit nennst (ich Gott oder Schöpfergeist) sich sehr wohl seiner selbst bewusst. Ich betrachte den Schöpfungsvorgang als gewollt, nicht primär als "Lerneffekt, das wir dann wieder der Alleinheit zurückgeben, sondern als ein Akt der Liebe, das aus seinem ich ein Du und dann ein Wir wurde, die im freien Willen miteinander schöpferisch tätig sein dürfen und sollen. Es ist reine Freude. Dies ist die erste und wahre Dualität, die andere Dualität :gut und böse, (Hut ab vor Deiner Beschreibung des Falls aus Sicht des Menschen !!!!!) ist keine unabdingbare Voraussetzung zum Erkennen unseres Seins, und schon gar nicht um eine Schöpfung in Liebe aufzubauen. Ich gebe Dir recht, sie (gut und böse) sollte überwunden werden, aber es ist keine Illusion, es ist geschaffene Wahrheit.
Ich achte Deine Gefühle und finde es absolut klasse, dass Du darüber schreibst.
Engelslicht
__________________ Dies ist nur meine Meinung, eine von vielen Möglichen
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11.09.2008 20:50 |
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Hallo Engelslicht,
danke für deine sehr lieben Worte. Erst heute steigen Gedanken in mir auf für eine Antwort.
All-einheit = Gott oder Schöpfergeist -- dem steht nichts entgegen.
Natürlich ist ER sich seiner selbst bewusst -- in Ewigkeit.
Tatsächlich, ich beschrieb es vom Menschen her -- da ER also nach deinen Worten in unendlicher Liebe aus seinem Ich das Du erschafft und das "Wir"-- so kann es gut sein.
Er fließt aus sich heraus, der Mensch entsteht -- er ist dann also das Du Gottes -- und alle Menschen das Wir (in Einheit mit Gott). Da eine Trennung ja nicht wirklich möglich ist, ist das tiefste Selbst im Menschen Gottselbst ... ja es ist reine Freude , reine Liebe ... der Mensch erfährt (durch den freien Willen), dass letztendlich "Böse" und künstliches "Gut" nicht notwendig sind (für eine glückliche Schöpfung).
Natürlich kann man es (dieses Gut und Böse) als geschaffene Wahrheit bezeichnen, denn wir erfahren es ja. (Falls du es so gemeint hast).
Ich beschrieb übrigens ein erfülltes Leben nicht als Illusion, sondern die Trennung im Gut und Böse (-Modus).
Wenn man sich vorstellt, dass der Mensch nun in der Erinnerung beginnt, seine vermeintlich Bösen und seine vermeintlich Guten Anteile wieder zu sich selbst zu nehmen ... und zwar in Liebe und Geschehenlassen, also Einverstandensein, mit sich selbst, mit dem was er ist, so gibt auch er selbst den freien Willen aus -- er lässt fließen (aus Liebe und Schöpferkraft) in ein Ich und Du, in ein Wir ... der Beginn liegt in ihm selbst. Und als solcher kann er , dieser Mensch auch selbst in Freiheit zu einem noch größeren "Selbst" (Gott) zurückkehren, in Liebe und Angenommensein.
Einen lieben Gruß, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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13.09.2008 17:47 |
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ich danke Dir vom ganzen Herzen, ja so kann ich es stehen lassen, da sind wir auf dem selben Weg.
Aber ich frage Dich, ist es überhaupt hier auf der Erde möglich, in diesem "göttlichen" Zustand, dauerhaft zu sein ? Ich persönlich schaffe es manchmal sogar ein paar Tage, aber dann kommt irgendwas und ich falle heraus. Gute Beispiele dafür sind Jesus, Meister Eckart, auch sie waren nicht dauerhaft im Eins-Zustand.
Wenn Du mir das sagen könntest, wäre ich froh, denn bei Dir kommt es von innen und ist nicht irgendwo abgelesen. Die meisten Bücher enthalten für mich viel "Schrott", naja, die wollen ja auch Geld verdienen. Gönne ich ihnen.
Heute nennt man das ja "energetischer Ausgleich"
Bei mir hat sich das noch nicht ausgeglichen
Alles Liebe Engelslicht
__________________ Dies ist nur meine Meinung, eine von vielen Möglichen
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13.09.2008 21:03 |
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Hallo Engelslicht,
also ich bin auch keine "Wissende" ...
ich denke mir, Vollkommenheit und Unvollkommenheit fließen ineinander, und gehören so zusammen. Wo sich das eine mit dem anderen schonmal austauscht. Das ist doch der Spaß des Lebens.
Alles Liebe
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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13.09.2008 22:07 |
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danke Anna, wäre ne Möglichkeit, muss noch darüber nachdenken.
Wenn ich mal wütend über jemand bin, und dann "losballere", sage ich mir nacher, naja, das hätteste auch anders machen können. Ist vielleicht die Selbstregulation. Aber ein Spaß ist das nicht für mich.
Aber selbst Uriel, als ich gegen die "Bewohner" der Astralebene losgeballert habe, und ich nach Selbstberuhigung ihn "angerufen" habe, sagte mir nur im heiteren Ton, "das wurde auch Zeit" Ich weiss bis heute nicht, ob dieser Satz sich auf das Losballern , oder auf das Rufen nach ihm , oder auf das innere ruhiger werden bei mir , bezogen hat. Wenn es sich auf das losballern bezogen hat, war das dann ein Spass ?
Engelslicht
__________________ Dies ist nur meine Meinung, eine von vielen Möglichen
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13.09.2008 22:30 |
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Hallo Engelslicht
mir ist auch gar nicht klar, weiter oben einen "göttlichen Zustand" beschrieben zu haben. Jetzt hast du mich voll erwischt. Direkte Fragen kann ich nicht beantworten. Weil in mir irgenwann ein "Impuls" einsetzt und ein innerer Wunsch , etwas zu tun oder zu schreiben. Aber ich kann das nicht forcieren ...
Aber nachdem ich das vorhin geschrieben hatte, ich philosophiere gerne, jedoch hat es für mich auch immer einen Bezug zu meinem Leben. Ich lebe in diesen Dingen, da ich im Moment sehr für mich bin, erscheint mir mein Leben manchmal regelrecht magisch, alles wird viel deutlicher, es ist ein Teil von mir ...
Also vorhin dachte und schrieb ich zum ersten Mal den Gedanken, dass ich als Mensch auch den freien Willen weitergebe oder zulasse, meinen Anteilen gegenüber. Und als ich diesem Gedanken / Gefühl in mir näher nachspürte, stellte ich fest, dass ich dadurch meine (sogenannten) Anteile frei- also auch loslasse. Ich geben ihnen unendliche Liebe, aber ich identifiziere mich nicht mehr mit ihnen.
Und da dachte ich, dass auch Gott das tut. Er gibt den freien Willen und dadurch lässt er los / frei. Er identifiziert sich nicht mit mir, ich bin frei, frei von Gott, frei von IHM ... Das ist die größte Liebe, die wahre Liebe.
Obwohl man es nicht erkennen kann, dient dir das ja vielleicht ein wenig. Früher war es so, wenn zum Beispiel meine Mutter plötzlich dringend Hife brauchte (in Form eines Rats), da war immer genau der Gedanke passend, der mich an diesem Tag oder kurz zuvor beschäftigt hatte. Es war machmal so erstaunlich. Ich habe ansich keine Ahnung und weiß nichts, aber in den richtigen Momenten habe ich immer das eine entsprechende gewusst, naja.
Lieben Gruß, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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13.09.2008 23:08 |
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hallo Anna, ich habe jemand mal erklärt, das die größte Liebe, die Eltern ihre Kinder geben können, (ich habe selbst 2 Kinder), sie ihren Weg gehen zu lassen, egal ob der uns gefällt, oder nicht. Wir dürfen nur Ratschläge, Hilfen geben. Es ist die größte Liebe, auch wenn sie nicht danach aussieht.
Nun, ich bin damit nicht gut angekommen, aber es deckt sich mit dem was Du sagst. Freier Wille heisst Verantwortung, und das wollen viele nicht übernehmen, deswegen suchen sie sich Führer, Gurus.
__________________ Dies ist nur meine Meinung, eine von vielen Möglichen
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14.09.2008 13:12 |
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Hallo Engelslicht,
da hast du wohl recht
Ja und nun die Frage, was sind wir ... sind wir "Kinder" von Gott, das heißt aus IHM geboren (nach vorheriger Befruchtung),
oder sind wir eher "Anteile" seines Selbst. So wie wir auch ein "inneres Kind" haben, und zugleich von uns geborene Kinder (hab auch zwei, sind aber schon "groß").
Was lasse ich frei, lasse ich meine Kinder frei ?
Lasse ich auch mein "inneres Kind" (z.B.) frei ? Lasse ich diese Gefühle, die meine eigenen sind, aus meinem inneren Kind zum Ausdruck kommen, sehe ich sie, umarme ich sie, und lasse ich sie los ? Ich kann es "SEIN" lassen und doch hört die (meine) Indentifikation damit auf.
Auf diese Weise bleibst du immer im "göttlichen Zustand" , auch und gerade wenn du dich ganz und gar zulässt.
Lieben Gruß, Anna
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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14.09.2008 13:56 |
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hallo Anna, das wird ja ein Dialog, ist auch recht. Zuerst zum inneren Kind (das geht bei mir kürzer). Eine Freundin hat mein inneres Kind gesehen (ich ehrlich gesagt noch nicht), es sitzt auf einer Wiese der Betrachterin den Rücken zugewandt, und schmeißt mit Steinchen, es wäre traurig. Nun ja, als ich manche Berichte über die Aufgaben, die sie von ihrem inneren Kind bekommen hatten, damit wieder alles "im Lot" ist, gehört hatte, ist mir die Lust vergangen, mir so einen Tyrannen aufzuziehen. Er darf bei mir weiter Steine schmeißen, ich habe ihm freigegeben
Letzendlich ist es für mich nur symbolisch, ich habe also wie Du sagst , mein inneres Kind freigelassen. Ehrlich gesagt merke ich keinen Unterschied zwischen vorher und nachher.
Nun zu dem, was wir sind, ist aber nur meine Meinung .
Ich gehe in das Bildliche, versuche jetzt mit dem, was wir sehen, erfühlen können, das zu beschreiben.
Also, 1. sind wir Lichtwesen. Nun stell Dir mal das Licht (Gottes) durch ein Prisma gebrochen vor. Es sind die gleichen Farben wie im Regenbogen, oben rot (Uriel) dann Orange (Chamuel) dann gelb (Jophiel) u.s.w., dann nimm die Chakren im Menschen, unten Wurzelchakra rot (Uriel) aktive Liebe Gottes, dann Orange (Chamuel) Nächstenliebe, dann gelb (Jophiel) Eigenliebe, da hast Du schon die 3 Formen der Liebe.
In der Mitte grün (Raphael) Herzchakra Vertrauen, Glaube, Hoffnung
(alles heilende Faktoren), dann blau (Michael) Halschakra Mut , Kraft
dann violett (Zadkiel) Stirnchakra Transformation und zu guter letzt weiss (Gabriel) Kronenchakra Klarheit, Reinheit.
Du kannst diese 7 Farben/Engel kombienieren, sie bedingen einander.
Du kannst keine Aktive Liebe haben, wenn Du keine Nächstenliebe hast, keine Nächstenliebe ohne Eigenliebe, keine Wandlung ohne Vertrauen, Kraft u.s.w.. Dies sind für mich die 7 Grundfarben /Engel aus denen alle weiteren Farben/Engel entstanden sind. Es ermöglicht eine unendliche Kombinationsmöglichkeit, es können sich immer neue Farben bilden.
Wir sind also "Engel" aus Engeln entstanden. Die Frage ist, definiere ich Engel als Lichtwesen, oder Geist, aber das ist für mich letztendlich nicht wichtig.
einen lieben gruß Lothar
__________________ Dies ist nur meine Meinung, eine von vielen Möglichen
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14.09.2008 15:50 |
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Hallo Lothar,
danke für diese schöne Beschreibung des Lichtes, der Farben .
Und nun nochmal zum inneren Kind ... wenn eine Freundin "es" gesehen hat, dann hat sie ihr Bild deines inneren Kindes gesehen.
Deine Einstellung dazu ist völlig in Ordnung. Ich wollte eigentlich gar nicht speziell auf das innere Kind eingehen. Es kam weil das Gespräch auf Kinder kam.
Ursprünglich ging es mir um "Anteile" unseres Selbst. Du hattest es als "gegen jemand losballern" bezeichnet (und fandst das nicht spaßig).
Ich hatte diesen Teil von dir gemeint, diesen Teil, der "losballert" und das gefällt dir offenbar hinterher nicht. Es ist sozusagen ein "ungeliebter" Teil von dir, naja, den restlichen Reim kannst du dir selbst machen.
Also unsere Entstehung und was wir sind ...
Lichtwesen - natürlich, jedoch Kinder des Lichtes, neues aus der großen Mutter (Nichts-Dunkelheit) im Licht befruchtet, uns in IHR neu findend, an unser Licht erinnernd - zugleich innerhalb dieser "Welt" der Erdgöttin wenn man so will, in ihrem Fleisch in ihrem Blut den Ausdruck findend des Vaters, auf dass er sie nicht missbrauche und vergewaltige, sondern IHR wahres Wesen von neuem und dadurch auch sich Selbst hervorbringend in IHR.
Das ist jetzt einfach mein persönliches Denken
Lieben Gruß, Regina
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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14.09.2008 16:40 |
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hallo Regina,
schönes neues Symbol (Avatar), ist harmonischer als die Kriegerin.
zu meinem "losballern", ungeliebt würde ich nicht so krass sagen, eher unnötig oder eher verbesserungswürdig, aber es ist ein Teil von mir, klar !!!
Ich hatte gegen die "Bewohner" derAstralen Welt (für mich ist sie Wirklich) geballert, indem ich einige Erzengel und "aufgestiegene Meister" als Sauhaufen und ähnliches tituliert hatte
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Ach ja "aufgestiegene Meister (Jesus, Hilarion, St. Germain u.s.w.), ich frage mich bis heute, von wo aufgestiegen und wohin ? Und wer bestimmt, wer "aufgestiegen" ist ?
Deine Beschreibung von uns als Lichtwesen, bevor ich was Falsches dazu sage, könntest Du es ein bischen anders umschreiben. Das wäre echt lieb von Dir.
Alles Liebe Lothar ( der, der mit den Engeln schimpft)
__________________ Dies ist nur meine Meinung, eine von vielen Möglichen
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16.09.2008 20:13 |
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Hallo Lothar,
also eine Kriegerin war das vorherige Avatar aber auch nicht, zumindest habe ich es nicht so gemeint. Da waren doch keine Waffen, es war einfach eine Frau, für mich war es eine Indianerin, und sie war sehr nachdenklich. Da siehst du mal, wie jeder etwas anderes sieht.
Also meine Beschreibung von uns als Lichtwesen kam in diesem Moment als ein Gefühl und ich mag es jetzt nicht mehr berühren noch nicht mal lesen.
Wenn du also meinst, sag etwas Falsches dazu. Schön dass du es schon vorher als "falsch" anerkennst.
Alles Liebe, Regina
__________________ Es gibt immer nur den Weg nach vorne.
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16.09.2008 20:40 |
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hallo Regina
ich habe es nicht als falsch vorausgesetzt, sondern ich habe es nicht ganz verstanden, mehr nicht. Ich denke, es deckt sich ungefähr mit dem, was ich meine. Nach mehrfachem durchlesen . Es ist halt im Stil der Romantik geschrieben. So habe ich mal gedichtet. Ist auch "philosophisch".
Der Morgen
Jauchzend steigt die Sonne
den Himmel umarmend
Jubilierend der Vögel Gesang
Überschwengliche Natur und Liebe
der Wärme sehnende Hand reichend.
Der Morgen, alle | | |
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