Homöopathie sparen

  • Nuja,
    gestern hörte ich im Fernsehen, dass der Spiegel sich mal wieder über die Homöopathie aufgeregt hat.
    Solche Dinger kommen ja in regelmässigen Abständen.........es nimmt kein Ende.
    Einer sieht es streng wissenschaftlich, sagt "die Wirkung ist nicht nachweisbar, alles nur Placeboeffekt falls es hilft".
    Der Nächste kommt und argumentiert, dass soundsoviel Prozent der Bevölkerung aber einen Effekt spürten, und selbst wenn es ein Placeboeffekt sei, wäre es doch toll dass sich was tut.
    Dann treten die "Extremallopathen" gegen die "Extremhomöopathen" in den Ring........und ein paar Wochen später herrscht wieder Ruhe.
    Bis zum nächsten Aufstand.


    Der Sprecher gestern meinte, dass die Kassen weit mehr Mittel einsparen könnten, wenn sie ihre seltsamen Wasserköpfe schrumpfen (also die Verwaltungskosten senken) würden.
    Dem pflichte ich bei. Die meisten Homöopathika zahlen sie doch eh nicht.


    Goldfee

    Einmal editiert, zuletzt von Goldfee ()

  • Ich hatte es mehrfach im Radio gehört.


    Die Pharmaindustrie verdient kaum etwas daran. Mit z.b. den Globulis kommen wir länger mit hin im Gegensatz zu den Medikamenten aus der Pharmaindustrie.


    Anstatt die Politiker bei ihren Diäten sparen, "Stecken" sie sich immer mehr in die Tasche........


    Wie lange wollen wir dieses System noch mitmachen ?

  • Ach ja, jedes Jahr das gleiche Spiel, fast die gleichen Worte... sogar die gleichen Untersuchungen, Statistiken etc.


    Eigentlich ändert sich nur die Jahreszahl in den Artikel.
    Die Sommerpause hat begonnen... die WM ist zu Ende, wie füllen wir die Sommerlöcher?


    Homöopathie wird wenn überhaupt nur von Privatenkassen bezahlt... *lächel und Menschen die ihr zugewandt sind werden sich auch dementsprechen dden zahlenden Krankenkassen zuwenden.


    Mal wieder jede Menge heiße Luft... naja 38 Grad sind ja noch nicht heiß genug ;)


    Ergo... Kalter Kaffe aufgewärmt


    Liebe Grüße


    Arthemesia

    [align=center]Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

  • Ob und wie Homöopathie wirkt, wird unter Ärzten tatsächlich sehr kontrovers diskustiert. Man weiß einfach nicht, welchen Aussagen man Glauben schenken kann. Vermutlich muss man hier differenzieren: Einerseits gilt es den Ansatz zu überprüfen, gleiches mit gleichem zu bekämpfen, d.h. dem Körper Substanzen zu verabreichen, welche die gleichen Reaktionen wie die Krankheiten, die geheilt werden sollen, hervorrufen. Hierzu kann man sicher eine Aussagen treffen, ob und in welchen Fällen der Ansatz erfolgsversprechend ist. Auf der anderen Seite ist der Hauptgrund, weshalb die Homöopathie so umstritten ist: Die Verwendung so starker Verdünnungen, dass statistisch gesehen pro Dosis kein einziges Molekül des Wirkstoffes mehr enthalten sein dürfte. Wenn man ein wissenschaftliches Weltbild hat, fällt es doch sehr schwer, den Verfechtern der Wirksamkeit solcher Verdünnungen nicht mit eher unvorteilhaften Attributen (wie z.B. Spinner) zu belegen.


    Ich persönlich sehe es so: wenn man nicht belegen kann, warum etwas wirkt, ist man zumindest in der Pflicht zu belegen, dass es wirkt. Und solange dieser Nachweis nicht durch einwandfreie Studien erbracht werden kann, ist die Haltung, der Gesellschaft die Kosten für eine fragwürdige Behandlungsmethode nicht auferlegen zu wollen, nachvollziehbar. Dass die Kosten recht gering sind, ist kein Argument, da man eine kleine Verschwendung nicht mit einer großen rechtfertigen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von amaroq ()

  • @amaroq: Früher, bevor man es verstand, die Inhaltsstoffe von Kräutern und Pflanzen genau zu bestimmen, da die Analysen und Gerätschaften noch nicht da waren, wußte man einfach, das es hilft, und wenn man es mit Göttersagen, bzw. Göttersegen begründet hat! Da hätte niemand gewagt, an der Macht der Kräuter zu zweifeln!


    Genauso ist es heute mit der Homöopathie, nur weil die Menschen nicht in der Lage sind, zu verstehen oder zu begründen, warum Homöopathie hilft, sollte man sie nicht verteufeln, zumal jeder, der sie ernsthaft und von einem erfahrenen Homöopathen angewandt, ausprobiert, feststellen wird, dass sie hilft!! ( Mein Mann 20 Jahre Cortison bis zur Cortisonvergiftung, durch die S-Medizin nicht behandelbar, Aussage des Hautarztes: Sie müssen jetzt 6 Wochen aussetzen mit Cortison, und danach schmieren wir weiter, dann werden nach ca 1/2 Jahr wieder die Vergiftungserscheinungen erscheinen, dann wieder Pause, etc!! Nach 1-jähriger homöopathischer Behandlung ist die Haut nicht mehr behandlungsbedürftig. Bei meiner Tochter(ebenfalls Neurodermitis) innerhalb von 1h nach Mittelgabe, Verschwinden der Rötungen und des Juckreizes, nach 2 Wochen vollständiges Verheilen ALLER betroffenen Hautareale, inzwischen innerhalb 6-jähriger Beobachtungszeit NIE wieder aufgetreten, noch nie Antibiotikabehandelt, keine Allergie, nichts! Das ist für mich bewiesene Wirksamkeit!!)

  • Nun, meine Krankenkasse zahlt nichts für Homöopathie. Wäre mal interessant zu wissen, welche gesetzlichen Krankenkassen das tun und in welchem Umfang. Für Tips wäre ich dankbar!


    Interessant war im Gegensatz schon früher die Tatsache, daß z.B. bei der Pille die Re-Importe viel billiger waren wie die Normalware in den Apotheken. Da wurde die Pille exportiert und wieder zurückimportiert - und war dann deutlich billiger. Da sieht man dann ja auch, welche Gewinnspannen der Deutsche zu zahlen hat...... Viele laden ja auch ihre Koffer mit Medis voll wenn sie z.B. auf den Kanaren oder auch in der Türkei in Urlaub sind.


    Liebe Grüsse
    von Herzen
    Kometi

  • Hallo alle
    ich mag das gar nicht weiterlesen. In Bezug auf Placebo ... ehm.. was haben denn die Babys und die Tiere dazu gesagt??


    Wie hier bereits richtig erwähnt wurde, war die Kraft der Heilpflanzen bereits lange vor der Exsitenz der Krankenkasse bewusst und genutzt.


    Statt endlich die Heilpraktier und die, die den Menschen wirklich gutes tun in die Krankenkassen aufzunehmen, damit sich auch die finanziell nicht so doll situierten eine chemielose und effektive Behandlung leisten können, kommt jetzt das. :haare: .
    Und man kann auch die Wissenschaft oder Wissenschaftler nicht als eine einzige Gruppe sehen! Wenn überhaupt, sind das nur einige Wissis die das behaupten. Hinter dem ganzen steckt auch nur wieder ein System.


    Liebe Grüsse :winke:
    Stella

  • Hallo Alex,


    du hast meinen Beitrag wohl nicht genau gelesen. Mein Punkt war: wenn man schon nicht nachweisen kann, warum etwas hilft, ist man zumindest in der Pflicht, nachzuweisen ob es hilft. Und genau für Letzteres scheint es, zumindest wenn man der Berichterstattung in den als seriöser geltenden Medien glaubt, bisher keine einwandfreien Studien zu geben.


    Ich verteufle die Homöopathie an sich ja auch gar nicht. Da ich kein Mediziner bin, kann ich mir wie beschrieben kein fundiertes Urteil über die Wirksamkeit des grundsätzlichen Ansatz bilden. Als naturwissenschaftlich einigermaßen gut gebildeter Mensch kann ich mir aber sehr wohl eine Meinung zu den hochgradigen Verdünnungen, durch die der Wirkstoff im Medikament faktisch nicht mehr vorhanden ist, bilden. Und die halte ich, sorry, für kompletten Blödsinn.


    Der Vergleich mit der Pflanzenheilkunde im Allgemeinen hinkt ziemlich. Es gibt zweifelsfrei hochwirksame pflanzliche Substanzen, die mitunter auch in hohen Konzentrationen vorhanden sind. Ein häufiger Kritikpunkt der Homöopathie ist jedoch häufig, dass in den Medikamenten außer Wasser, Zucker und Alkohol oder anderen Lösungsmitteln gar nichts drin ist (siehe: Verdünnung). Ich kann mir durchaus vorstellen, dass es homöopathische Medikamente mit höherer Wirkstoff-Konzentration gibt, die wirken. Man muss hier eben differenzieren.


    In dem von Dir beschrieben Fall hat vielleicht auch das Absetzen des Cortisons langfristig zu einer Besserung geführt, die möglicherweise gar nichts mit dem homöopathischen Präperat selbst zu tun hatte. Nur eine Theorie, ich bin wie gesagt weder Arzt noch kenne ich den Fall. Kann ich mir jedoch gut vorstellen, da es, wie in allen Berufsständen, auch unter den Medizinern Pfuscher gibt, die in der Medikamtierung ziemlich radikal sind, und damit mehr Schaden als Nutzen stiften.


    Viele Grüße,


    Amaroq

    Einmal editiert, zuletzt von amaroq ()

  • Doch, ich habe Deinen Beitrag genau gelesen. Und habe Dir mit miener Antwort belegt, dass es wirkt! Allerdings möchtest Du das wohl nicht sehen, ansonsten würdest Du jetzt nicht ein Absetzen des Cortisons, (dass zwischendurch immer mal wieder abgesetzt war, was aber innerhalb von 1-2 Monaten immer wieder zu schwerwiegenden Hautveränderungen geführt hat, die dann wieder mit Cortison behandelt werden mußten) als Heilungsgrund einer seit über 20 Jahren bestehenden Neurodermitis anführen.


    Welche Berichterstattungen und Medien sind denn für Dich seriös? Und was sagen diese über energetische Heilungen, schamanistische Praktiken, etc? Und vor allem, welcher Weg hat Dich in ein Heilerforum geführt, in dem die meisten vertretenen Heilmethoden eher selten in "seriösen" Medien gelobt werden, und mit heutigen naturwissenschaftlichem Schulwissen eher nicht erklärt werden können? In Deiner Vorstellung habe ich leider nicht viel über Deine Richtung in die Du tendierst gefunden!


    Zitat

    Da ich kein Mediziner bin, kann ich mir wie beschrieben kein fundiertes Urteil über die Wirksamkeit des grundsätzlichen Ansatz bilden. Als naturwissenschaftlich einigermaßen gut gebildeter Mensch kann ich mir aber sehr wohl eine Meinung zu den hochgradigen Verdünnungen, durch die der Wirkstoff im Medikament faktisch nicht mehr vorhanden ist, bilden. Und die halte ich, sorry, für kompletten Blödsinn.


    Ich bin ebenfalls kein Mediziner, sondern ein Erfahrungsheilkundler ;-) Wer heilt hat recht, und die Homöopathie heilt!




    Zitat

    Dein Vergleich mit der Pflanzenheilkunde im Allgemeinen hinkt ziemlich. Es gibt hochwirksame pflanzliche Substanzen, die mitunter auch in hohen Konzentrationen vorhanden sind. Ein häufiger Kritikpunkt der Homöopathie ist jedoch häufig, dass in den Medikamenten außer Wasser, Zucker und Alkohol oder anderen Lösungsmitteln gar nichts drin ist (siehe: Verdünnung).





    Du hast meine Aussage und den Vergleich nicht richtig verstanden: JETZT kennen wir die Wirkstoffe und Inhaltsstoffe, damals nicht, da die Wissenschaft noch nicht so weit entwickelt war! Damals war das eine Pflanze, die in Verbindung mit der Venus stand, und deswegen bei bestimmten Mondstand geerntet, in Liebesdingen hilfreich und heilend wirkte! Heute lächeln wir über diese Aussage vielleicht, denn es ist HEUTE ja klar, welche aphrodisierenden Inhaltsstoffe in dieser Pflanze enthalten sind.


    HEUTE sind einige der Meinung, Homöopathika enthalten nur Wasser, bzw. Alkohol und Milchzucker, und in einigen Jahren lächeln wir über diese Vorstellung, da dann über das Wirken von Essenzen und ähnlichen ganz andere Erkenntnisse da sind. Früher war die Lokomotive ein eisernes Feuerroß, das Teufelswerk war, heute kennt man die technischen Hintergründe.

    Einmal editiert, zuletzt von Alex77 ()


  • Mahlzeit,

    Die Verwendung so starker Verdünnungen, dass statistisch gesehen pro Dosis kein einziges Molekül des Wirkstoffes mehr enthalten sein dürfte. Wenn man ein wissenschaftliches Weltbild hat, fällt es doch sehr schwer, den Verfechtern der Wirksamkeit solcher Verdünnungen nicht mit eher unvorteilhaften Attributen (wie z.B. Spinner) zu belegen.


    Wenn ich diese Art der Vertreter eines wissenschaftlichen Weltbildes treffe, frage ich mich immer, ob sie auch die Funktion ihres Radios/ Fernsehers anzweifeln - ist auch kein einziges Atom der Leute drinnen, die sie hören oder auf dem Bildschirm sehen.

    .....Und genau für Letzteres scheint es, zumindest wenn man der Berichterstattung in den als seriöser geltenden Medien glaubt, bisher keine einwandfreien Studien zu geben.


    aber auch nicht für das Gegenteil.


    Liebe Grüße Jens-Uwe

    If Nothing goes right,
    Square Up!
    and
    Circle left!

  • Und habe Dir mit miener Antwort belegt, dass es wirkt!


    Nein, hast Du nicht. Einzelfälle besitzen keine statistische Signifikanz. Ich bin nicht so verbohrt, dass ich behaupten würde, unser heutiger wissenschaftlicher Kenntnisstand wäre die endgültige Wahrheit. Als Newton seine Gesetze der Mechanik formulierte, hatte er auch noch keinen Schimmer, dass diese nur hinreichend gute Näherungen sind, wie wir seit der Relativitätstherorie wissen. Aber die wissenschaftliche Methodik (Du kennst den Unterschied?) ist trotzdem die einzige vernünftige Herangehensweise, die sowohl Einstein als auch Newton angewendet haben. Deshalb sollten die Verfechter der Homöopathie entweder mit Studien die Wirksamkeit belegen können, oder aber eingestehen, dass viele der angeblichen Wirkungen nicht existieren.


    Wenn ich diese Art der Vertreter eines wissenschaftlichen Weltbildes treffe, frage ich mich immer, ob sie auch die Funktion ihres Radios/ Fernsehers anzweifeln - ist auch kein einziges Atom der Leute drinnen, die sie hören oder auf dem Bildschirm sehen.


    Etwas mehr Ernsthaftigkeit bitte.

    Einmal editiert, zuletzt von amaroq ()

  • @amaroq:


    Du hast einen Großteil meines Postings ignoriert, ich hatte noch ein paar Fragen an Dich, um Deinen Standpunkt verstehen zu können!!!


    Du scheinst allerdings eher daran interessiert zu sein, mich zu provozieren, dadrauf habe ich keine Lust! Du hast nicht nach einer Statistik gefragt, sondern nach Belegen, OB H. wirkt!!

  • Bei einer Statistik kommt es auch immer darauf an, wer sie erstellt, bzw. wer die Studie in Auftragt gibt ;) .

  • ...Etwas mehr Ernsthaftigkeit bitte.


    Ich bin ernsthaft, doch nicht Ernst! ;)
    Wenn du dich mit Homöopathie beschäftigt hast, weißt du, das das Prinzip sehr ähnlich ist - Informationsübertragung!
    Und wie beim Fernseher, sollte der Empfänger abgestimmt werden. Es gibt Statistiken, die belegen, das die Erfolgsquote höher als bei Placebos ist.
    Aber:
    Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast


    Liebe Grüße Jens-Uwe

    If Nothing goes right,
    Square Up!
    and
    Circle left!

  • ich versuche mal, meine eher empfundenen Gedanken in Worte zu bringen:


    was bei der Homöopathie und der Verdünnung vergessen wird, ist das Verschütteln bzw. Verreiben. dadurch wird bei jeder Potenzierung dem Mittel Energie zugeführt, möglicherweise vergleichbar mit dem Aufzeichnen einer Fernsehsendung auf Magnetband, auch hier wird die Information auf ein Trägermittel aufgezeichnet - das Heilmittel wird in Milchzucker aufgezeichnet … dieses Heilmittel wird immer weiter potenziert, immer feinere Informationsschnipsel werden herausgelöst und aufgeschlossen, auch in dem kleinsten Bruchstück eines Hologramms steckt das gesamte Bild, die gesamte Information.


    die Bachblüten werden (noch) nicht von den KK gezahlt - aber auch hier: es ist nicht mit herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden nachweisbar, was oder dass etwas darin sei … aber zB mit der Kirlianfotographi ergeben unterschiedliche Chargen desselben Mittels das gleiche Bild, die in dieser Art feinstofflicher/energetischer Fotographie nachgewiesenen Energien sind gleich.


    und, amaroq - was ist für dich ein Nachweis? ein wissenschaftlicher, ein gefälschter, ein Erfahrungsbericht? auch die Lehre der Meridiane in der TCM (traditionelle chin. Medizin) sind Erfahrungsberichte seit Jahrtausenden, und auch die kann unsere moderne westliche Medizin (meines derzeitigen Wissens nach) nicht belegen, und trotzdem wird Akupunktur aus genau diesen Erfahrungen heraus inzwischen auch bei OP's zum Schmerz ausschalten eingesetzt, und wirkt auch anderes, das auf den Meridianen fußt (leider bin ich diesbezüglich kein Experte, auch wenn ich ein ganz gutes Allgemeinwissen dazu habe …) mit den BB habe ich einige sehr eindrucksvolle große und kleine Erfolge bzw Erfahrungsberichte, Alex fügt ihre Erfahrungen bez. der H. bei …


    mir fällt noch zu dem Wissen, was was ist ein: frag mal einen Wissenschaftler, WAS Strom ist - wie er wirkt ist nachgewiesen, was er ist meines Wissens nicht. trotzdem nutzen wir alle ihn - hier reicht Erfahrung.


    m2c
    *m*

  • Du hast einen Großteil meines Postings ignoriert, ich hatte noch ein paar Fragen an Dich, um Deinen Standpunkt verstehen zu können!!!


    Dann will ich Dir die Antworten nicht schuldig bleiben:


    Da ich, wie ich anmerkte, kein Arzt bin, lese ich selbst natürlich keine medizinischen Fachzeitschriften. Dafür aber viele Zeitungen und Zeitschriften, und ich mache mir auch die Mühe im Internet zu recherchieren (und ich habe gelernt, wie man wissenschaftliche recherchiert), wenn mich ein Thema interessiert.


    Mit energetischen Heilungen und schamanistische Praktiken wird meiner Meinung nach extrem viel Humbug mit (oder von) leichtgläubigen Menschen getrieben. Auf der anderen Seite haben jedoch im Laufe der Geschichte vielfach erlebt, dass in vermeintlichen Mythen ein Körnchen Wahrheit steckt. Wie in deinem Beispiel mit den rituell hergestellten Mitteln, deren Wirkung wir heute mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen erklären können, gibt es viele Beispiele, wo man das richtige aus den falschen Gründen getan hat, bzw. eine real exisitierende Wirkung mit den falsche Ursachen erklärt hat. Genau darin unterscheidet sich der Wissenschaftler von Mystiker. Einem Mystiker reicht es zu glauben und unterliegt damit oft seinem subjektiven Empfinden, ein Wissenschaftler versucht objektiv zu beweisen. Deshalb nochmal: wenn wir die Wirkung der Homöopathie nicht erklären können, ist das völlig ok, solange wir die Wirkung zumindest mit einer hohen Wahrscheinlichkeit belegen können. Und dort helfen uns nur empirische statistische Methoden, die sich nicht darum scheren, warum etwas so ist, sondern nur beantworten ob etwas so ist. Wer diesen Minimalanspruch, zumindest wenn die Allgemeinheit dafür bezahlen soll, nicht anerkennen will, verspielt in meinen Augen jede Glaubwürdigkeit und läuft in Gefahr den Eindruck zu erwecken, dass er sich einer objektiven Überprüfung seiner Heilsversprechen entziehen will.


    Ich persönlich finde angemessen zum Warum in manchen Fällen die Haltung eines Agnostikers einzunehmen. Zum Ob aber bin ich absolut kompromisslos was die Notwendigkeit der wissenschaftliche Methodik betrifft.


    Zu meinem obigen Beispiel: Newton war wie viele seiner Zeitgenossen zweifelsfrei ein Vollblutwissenschaftler, trotzdem hatte er ein starkes Interesse an Geheimwissenschaften wie der Kabbala und Alchemie. Ich halte es manchmal für zweckdienlich die Wege des rationale Denken vorübergehend zu verlassen, und auf anderen, intuitiveren Wegen Inspiration zu suchen. Trotzdem sollte man irgendwann wieder runterkommen, und kritisch überprüfen, ob man mit seinem auf unkonventionellen Wegen gewonnenen Erkenntnissen richtig lag oder nicht.


    Und die Frage, welcher Weg mich in dieses Forum geführt hat: Ich bin sozusagen auf der Suche, nach den oben beschriebenen Körnchen Wahrheit, und verlasse dazu ab und zu mal ausgetretene Wege des Denkens.


    Viele Grüße,


    Amaroq

  • Hallo zusammen,


    das ist ja eine interessante Diskussion :).


    Markus hat sehr gut die Informationsübertragung in der Aufbereitung der homöopathischen Mittelverarbeitung erklärt.
    Von Verdünnung zu sprechen ist fachlich und auch medizinisch falsch.
    Eine Aufbereitung von Homöopatischen Mitteln ist eine dynamisierender, informationsübertragnener Prozeß.
    Bei interesse ist auch dieser in allen seinen Einzelheiten in Netz zu finden.
    Belege der Wirkungsweise und Erfahrungsberichte gibt es wie Sand am mehr. Ganze Kliniken arbeiten damit. Hier in der Gegend ist Herdecke die bekannteste dafür.
    Auch gibt es mehr als genügend Nachweise für die Wirkung, vielfache Doppelblind Studien in Amerika und England.
    Die Frage ist: Warum sie in Deutschland nicht erscheinen?


    Vielleicht beantwortet diese Frage die Tatsache das Deutschland das einzige Land ohne Preisbindung für Pharmaerzeugnisse ist.


    Zitat


    Zitat amaroq
    Und die Frage, welcher Weg mich in dieses Forum geführt hat: Ich bin sozusagen auf der Suche, nach den oben beschriebenen Körnchen Wahrheit, und verlasse dazu ab und zu mal ausgetretene Wege des Denkens.


    Das ist schön, verlasse die ausgetretenen Wege, schaue mal in die amerikanischen und englischen Seiten über Homöopathie und nehme dir dort die Untersuchungsergebnisse vor.
    Du wirst sicher finden was du suchst.
    Eines ist klar... da die Hersteller für homöopathische Arzneimittel keine so große Lobby haben wirst du nicht damit überschwemmt, aber sie gibt es fundiert und belegt.
    Aber hat jeder der viel redet Recht?


    Ich wünsche dir die Körnchen der Wahrheiten, die du suchst und für dich annehmen kannst.


    Ich glaube nicht an die Homöopathie.... ich weiß das sie wirkt :) und das schon seit vielen Jahren und kenne sehr hautnahe Erfahrungsberichte.



    Liebe Grüße


    Arthemesia

    [align=center]Es ist nicht die Aufgabe eines anderen Menschen mich zu lieben wie ich bin... es ist meine.

  • Hallo Arthemesia,


    Markus hat sehr gut die Informationsübertragung in der Aufbereitung der homöopathischen Mittelverarbeitung erklärt.


    Das hat sich Hahnemann vor mehr als 200 Jahren einfach mal so vorgestellt, ohne den geringsten naturwissenschaftlichen Anhaltspunkt zu haben, ob es sich tatsächlich so verhält. Das etwa meinte ich in etwa mit dem Unterschied zwischen einem Mystiker und einem Wissenschaftler. Bis heute wurde weder der Beweis erbracht, dass eine solche "Informationsübertragung" an das Trägermedium stattfindet noch dass, vorausgesetzt sie findet statt, daraus irgend eine medizinische Wirkung resultiert.


    Auch gibt es mehr als genügend Nachweise für die Wirkung, vielfache Doppelblind Studien in Amerika und England.


    Sind die auch wissenschaftlich anerkannt? Mir sind keine solche Studien bekannt, und ich konnte auch nach einiger Recherche nichts Sinnvolles darüber finden. Ich weiß nur von der Metaanalyse von 2005, welche den Schluss zieht, dass keine über Placebo-Effekte hinausgehende Wirkungen festgestellt werden können.


    da die Hersteller für homöopathische Arzneimittel keine so große Lobby haben wirst du nicht damit überschwemmt, aber sie gibt es fundiert und belegt..


    Man braucht keine Lobby, um eine einwandfreie Studie durchzuführen. Geldmittel müssten auf Seiten der Hersteller eigentlich vorhanden sein, immerhin werden in Deutschland etwa 400.000.000 € im Jahr mit Homöopathie umgesetzt. Jetzt kommen vermutlich gleich die Verschwörungstheoretiker um die Ecke und sagen, dass die Pharmaindustrie der Forschungsergebnisse unterdrückt, oder? :P


    Viele Grüße,


    Amaroq