Homöopathie sparen

  • Na, dann weißt du ja über alles Bescheid, und wer nicht zu 'euch' gehört KANN ja nichts wissen und weiterer Austausch erübrigt sich.

    Nein; wer jedoch keine wissenschaftliche Methodik nutzt, um Wissen zu schaffen, er kann eben nicht wissen, sondern nur glauben.

  • Wenn Du meinst. Ich arbeite selbst in der Forschung, und habe durchaus eine Vorstellung davon, wie das bei uns funktioniert.

    huhu, kannst Du Dir vorstellen,


    dass in anderen Staaten anders geforscht wird?


    dass in anderen Staaten außerhalb der EU, es noch geisteswissenschaflichere Fächer existieren?


    dass bei uns in den letzten Jahren die Geisteswissenschaftlichen Fakultäten immer weniger wurden?

    dass das Forschen bei uns immer einen Sponsor braucht und deshalb jede Studie, jeweils wer diese Studie finanziert ein "G'schmäckle" bekommt, so wie Du es auch schon, bei den Homöopathischen-Studien angemerkt hast.

    dass in vielen anderen Ländern (denn wir sind wirklich recht klein auf diesem Globus) die Unis noch frei arbeiten und Studieren, ein echtes Studieren haben, statt dem Bulemielernen hier in Europa?

    Wer bezahlt Deine Forschung?
    Wem dient sie?
    Ich kenne viele Menschen, die die Mathematik und Physik als die größte Wissenschaft ansehen.

    Doch da gilt: Jeder Versuch muss über all auf der Erde, genauso wieder reproduziert werden können.

    Medizin kann nicht an jedem Ort der Erde die gleiche Wirkung erzielen.

    Da jeder Mensch ein Individuum ist, keiner hat die VaterschePapille am gleichen Ort.

    Daher werden Roboter noch recht selten für OPs genutzt.

    Homöopathie gilt in vielen Schwellenländern als das Mittel der Wahl, weil die Herstellung günstig ist und sie wirkt.


    Warum in einem der reichsten Länder, eine Diskussion über die Krankenkassenleistung : Homöpathie, jedes Jahr ein Thema ist,
    erschließt sich mir nur so, dass es immer pro und contra gibt, über die wahren Kostenfresser des Gesundheistwesens wird lieber das Tuch des Schweigens gelegt.


    Liebe Grüße
    Kerstin


  • Wer bezahlt Deine Forschung?
    Wem dient sie?

    Es ist egal, wer meine Forschung finanziert, weil ich weiß, wie ich arbeite, und dass der Finanzier nicht meine Ergebnisse beeinflusst.

    Dass es auch schwarze Schaafe in der Forschung gibt, ist unumstritten. Auch hier gilt: deshalb ist Reproduzierbarkeit von Experimenten nicht nur wichtig, sondern unumgänglich. Wenn Jemand behauptet, er habe dies oder das festgestellt, dann wird es erst in der Wissenschaftsgemeinde anerkannt und zum Konsens, wenn die Ergebnisse unabhängig reproduziert werden können. Denn sonst könnte ein Jeder kommen und irgendwas behaupten.


    Und das gilt für jede empirische Wissenschaft; eben auch Medizin und Psychologie.


    Medizin kann nicht an jedem Ort der Erde die gleiche Wirkung erzielen.

    Doch; genau das kann und tut evidenzbasierte Medizin. Alles andere kann man glauben, muss man aber nicht.

  • Doch; genau das kann und tut evidenzbasierte Medizin. Alles andere kann man glauben, muss man aber nicht.

    so so , wir haben alle eine eigene DNA, können uns epignetisch verändern ... ???

    und sind alle das gleiche Automodell und können überall in der Welt mit den gleichen Schraubenschlüsseln repariert werden ...
    Das ist die Medizin des 18. Jahrhunderts, die sich bis ins Jetzt hinüber gehangelt hat.

    Der partiachale Materialismus lässt nichts aus. Sogar im 19. Jahrundert wurden die Anatomiebücher umgeschrieben und die weiblichen Sexualorgane derart verstümmelt ... und so stehen sie noch heute in den Anatomiebüchern ...

    Wie war das? mit den Magnetresonanztomogrammen die gehakt wurden ????


    und das geht auch mit anderen technischen Geräten ... aber mit Menschen nicht, daher sperchen Menchen, wie Tiere auch auf feinstoffliches, ja sogar freundliche Worte an.

    Liebe Grüße
    Kerstin

  • Ich bin ja vielleicht ein dummer naiver Mensch. Aber das ewige Sich-Berufen auf Wissenschaft und Forschung hat für mich einen Denkfehler (ganz abgesehen davon, dass es mich nervt).


    Was machen denn Forscher und Wissenschaftler? Sie machen Experimente, sammeln Erfahrungen und erheben sie irgendwann zu Fakten. Wenn genügend weiße Mäuse im Labor tot umgefallen sind, weil man ihnen ein neues Medikament injiziert hat, dann ist "wissenschaftlich erwiesen", dass dieses Medikament vielleicht doch nicht ganz so dienlich ist, wie man ursprünglich beweisen wollte.


    Die wissenschaftlichen Fakten beruhen also - nach meiner einfach gestrickten Weltsicht - auf individuellen Erfahrungen. Für die Maus im Labor ist es eine individuelle Erfahrung, dass sie nach der Spritze stirbt. Für den Forscher ist es das Ergebnis seiner Forschung.


    Wenn nun zig Tausende von Menschen die individuelle Erfahrung gemacht haben, dass Homöopathie hilft, ist das dann nicht wissenschaftlich genug? Wissen-schaft kommt von Wissen, und Anwender von Homöopathie "wissen" um die Wirkung... Eigentlich sollte das Anreiz für die Wissenschaft sein, nachzuforschen, was es mit dieser wunderbaren Heilweise auf sich hat, statt ständig beweisen zu wollen, dass sie gar nicht wirken kann.


    Manchmal frage ich mich wirklich, was Wissenschaftler eigentlich in ihren Hirnen so hin und her bewegen.Neulich habe ich einen Bericht im Fernsehen über Tiere gesehen. Da wurde "wissenschaftlich" bewiesen, dass Tiere Gefühle haben. Ich war tief beeindruckt. Ich wäre da nie von selbst drauf gekommen. Aber mal im Ernst: Jeder Tierhalter, der sein Tier liebt, weiß, dass es Gefühle hat und auch welche. Vielleicht sollte die Wissenschaft einfach mal mehr auf den gesunden Menschenverstand der ganz normalen Leute hören?



    Was mich fasziniert: Wie es möglich ist, dass praktische Erfahrungen einfach abgetan werden von Leuten, die offensichtlich keine haben. Weil sie nicht in ein abstraktes Prinzip passen.


    Und die Leute mit den praktischen Erfahrungen werden nicht mal in Ruhe gelassen. Nein, es wird ihnen erklärt, dass sie diese Erfahrungen gar nicht haben KÖNNEN. Und nicht dürfen. Wegen des Prinzips.

    Ja, das verstehe ich auch nicht. Aber ich bin vielleicht wirklich einfach zu doof.

  • Wenn nun zig Tausende von Menschen die individuelle Erfahrung gemacht haben, dass Homöopathie hilft, ist das dann nicht wissenschaftlich genug? Wissen-schaft kommt von Wissen, und Anwender von Homöopathie "wissen" um die Wirkung...

    Nein; das ist eben nicht genug. Denn es lässt die aussen vor, die möglicherweise eine gegenteilige Erfafhrung machen.

    Es geht doch um allgemeingültige Aussagen.


    "Wissenschaft" setzt sich aus zwei Wörtern zusammen; und das zweite, hier wichtige, nämlich "schaffen" unterschlägst Du. Es geht eben darum, Wissen zu schaffen; und dazu muss man sich einer objektiven Methodik bedienen, sonst wird das nix.


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    Und die Leute mit den praktischen Erfahrungen werden nicht mal in Ruhe gelassen. Nein, es wird ihnen erklärt, dass sie diese Erfahrungen gar nicht haben KÖNNEN. Und nicht dürfen. Wegen des Prinzips.

    Das tut Niemand; es wird nur das vermeintliche Erklärungsmodell angezweifelt bzw. nicht akzeptiert.

  • Es geht dann vor Allem um Überzeugungskunst... Der Prediger würde dann schon Kohle scheffeln.

    Heiler sind keine Prediger. Wenn eine Wunde beim zweiten Besuch immer noch offen ist, hat die Heilung noch nicht stattgefunden. Da nützt dann auch keine Überzeugungskunst. Ich will auch nicht ins alte China zurück, aber bei vielen Krankheiten und z. B. homöopathischer Behandlungsweise könnte dieses System durchaus funktionieren. Außerdem bräuchte man die teure Gerätemedizin nicht mehr so häufig.


    Wer entscheidet, ob seine Maßnahmen gewirkt haben?

    8oDu meinst die Frage auch noch tatsächlich ernst?! Geht ja gar nicht, dass ein Patient entscheidet, ob er sich geheilt fühlt oder nicht. Allerhand, sowas überhaupt in Erwägung zu ziehen!


    für mich ist Wissenschaft nun mal die Basis

    Die Message ist inzwischen angekommen. Mir scheint, ein toter Patient, der mit einer evidenzbasierten Methode behandelt wurde, wäre für dich das kleinere Übel. Patienten, die nach einer "nicht-wissenschaftlichen" Behandlung geheilt sind, kann es ja sowieso nicht geben. Die bilden sich das nur ein und erzählen:


    Anekdoten

    Und da genau hört mein Humor auf: das ist schon fast menschenverachtend; auf jeden Fall ignorant und arrogant.


    Trotzdem liebe Grüße

    Erdherz :aikido:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Ich verstehe nicht, und das macht wiederum mich fassungslos, warum Leute nicht selbst für ihre individuelle "Behandlung" zahlen wollen.

    Diese Frage kann ich dir zumindest von meinem Standpunkt aus erläutern. Ich achte seit Jahrzehnten auf meinen Körper, war ein einziges Mal als Kind im Krankenhaus, war nie wirklich krank und selten beim Arzt. Dafür habe ich zehntausende an Euros an Krankenversicherungsbeiträgen gezahlt, ohne dass ich bislang einen Nutzen daraus ziehen konnte. Ja, da habe ich dann wirklich keine Lust, wenn ich mal "etwas haben sollte", dann neben den hohen Kassenbeiträgen auch noch die paar Euro für ein kostengünstiges Heilmittel selber zu zahlen. Wenn ich eine Versicherung habe, möchte ich auch, dass sie im Falle des Falles leistet. Ein Antibiotikum wäre übrigens teurer als ein paar Globuli, die ebenfalls helfen (können).

  • "Anekdoten" erzählen bedeutet nichts anderes, als zu behaupten, dass alle, die hier von Heilerfolgen berichtet haben, lügen. Z. B. die Lungenentzündung meines Mannes, die durch die Einnahme eines einzigen homöopathischen Mittels sofort zu heilen begann - Fieber war schon nach einer knappen Stunde fast weg - eine Anekdote? Geht's noch?


    Und das nur, weil diese Heilungen nicht in den engen weltanschaulichen Rahmen mancher Menschen passen und genau diese Grenzüberschreitung Angst verursacht. Oder Machtverlust bedeutet. Da ist jegliche Diskussion eigentlich zu Ende, weil gar keine Absicht besteht, Wissen zu erweitern oder zu schaffen.


    Die Erfahrungen anderer Menschen derart zu ver- und missachten, ist für mich übrigens kein Anzeichen von herausragender Intelligenz. Intelligente Menschen sind für mich offen und neugierig und haben den Mut, neue Horizonte zu erschließen. Sie sind im besten Sinne demütig und respektieren es auch, wenn Andere auf eher konservativen Ansätzen beharren. An Altbewährtem um jeden Preis festhalten und es zum fast schon gottgegebenen Prinzip, das nicht angetastet werden darf zu erheben, verhindert wirklichen Fortschritt. Das ist erlaubt. Darf jeder selbst entscheiden, ob es in seinem Plan steht, neue Wege zu gehen. Es ist aber wichtig, solchen Beleidigungen wie "Anekdoten" = Einbildungen/Lügen vehement entgegenzutreten.


    Grüße

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Wenn ihr es zusammen rechnet - was meint ihr, wie viel Zeit ihr mit dem Diskutieren über ein Thema verbringt, bei dem es so stark verhärtete Fronten gibt, dass wohl kaum jemand sich von den Argumenten des Anderen überzeugen lässt?

    :)

  • dass wohl kaum jemand sich von den Argumenten des Anderen überzeugen lässt?


    Mir persönlich geht es nicht um das Überzeugen, sondern einfach um das Setzen meiner persönlichen Grenze. Ich habe noch nie versucht, jemanden von Homöopathie zu überzeugen. Warum auch? Sie existiert, sie ist bekannt und jeder kann sich ihrer bedienen.


    Ich schließe mich Erdherz an und finde es absolut inakzeptabel, daß meine (und auch die anderer) sehr positiven Heilerfolge mit Hilfe von Homöopathie oder auch Bachblüten als 'Anekdoten' verunglimpft werden. In meiner Welt und in meiner Wahrheit funktionieren sie. Das Ergebnis, was ich persönlich erfahre ist mir Beweis genug und das lasse ich mir nicht miesmachen.


    Ich bin gerade über ein kurzes Video gestolpert, das wunderbar zu diesem Thema paßt. Herr Warnke bringt es gut auf den Punkt. ^^

  • :<3:-Dank liebe Czerion,

    für dieses Video, das ich leider immer wieder aus dem Fokus verliere =)

    Standpunkt setzten und Grenzen ziehen finde ich auch wichtig, weil ich eben nicht verstehe:


    Warum in einem der reichsten Länder, eine Diskussion über die Krankenkassenleistung : Homöpathie, jedes Jahr ein Thema ist,

    Liebe Grüße
    Kerstin

  • Mir geht es ja auch gar nicht darum, irgendjemanden von der Homöpathie zu überzeugen. Umgekehrt habe ich auch kein Problem, die Wissenschaft in den bestehenden Grenzen anzuerkennen und auch anzuwenden, wo immer sinnvoll.


    Wenn ich einen Stromausfall habe, rufe ich einen Elektriker. Ich lasse mich aber von keinem Elektriker für depp erklären, weil es nicht in seinen Erfahrungshorizont passt, dass z. B. eine Lichtmeditation gesundheitsfördernd auf den Körper wirkt. Und das bloß weil er keine Stromleitung zwischen Geist und Körperzellen findet und behauptet, ohne die kann's nicht funktionieren. Deswegen finde ich diese hier-ist-Ende-Gelände-Grenzsetzung richtig und notwendig.


    Herzliche Grüße

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Dann sind wir uns ja alle einig, dass wir hier an diesem Ort gar nicht die Wirksamkeit der Homöopathie diskutieren wollen; sehr gut.


    Auf einige wenige Punkte würde ich unabhängig davon dennoch gerne kurz eingehen, bevor dann hier für mich Schluss ist.

    Diese Frage kann ich dir zumindest von meinem Standpunkt aus erläutern. Ich achte seit Jahrzehnten auf meinen Körper, war ein einziges Mal als Kind im Krankenhaus, war nie wirklich krank und selten beim Arzt. Dafür habe ich zehntausende an Euros an Krankenversicherungsbeiträgen gezahlt, ohne dass ich bislang einen Nutzen daraus ziehen konnte. Ja, da habe ich dann wirklich keine Lust, wenn ich mal "etwas haben sollte", dann neben den hohen Kassenbeiträgen auch noch die paar Euro für ein kostengünstiges Heilmittel selber zu zahlen. Wenn ich eine Versicherung habe, möchte ich auch, dass sie im Falle des Falles leistet. Ein Antibiotikum wäre übrigens teurer als ein paar Globuli, die ebenfalls helfen (können).

    Ja; das kann ich sowohl verstehen, als auch von Deinem Standpunkt aus gut nachvollziehen.

    Ich habe eben aber einen anderen Standpunkt dazu, und möchte nicht, dass Mittel dieser Art aus meiner Tasche heraus mitfinanziert werden, bzw. dass ich zur Mitfinanzierung gezwungen werde. Das, und nichts mehr, war mein Anliegen, weswegen ich mich hier überhaupt in meinem ersten Kommentar geäussert habe.


    Und noch mal kurz zum Begriff der "Anekdote". Ich verwende diesen hier allein zur Abgrenzung gegenüber einer systematischen Methode, mit Hilfe derer die Wirksamkeit untersucht, getestet und vor allem auch beziffert werden kann.

    Tut man das nicht im Rahmen einer ordentlichen Thesenbildung und einer objektiven Überprüfung, kann man halt nichts Konkretes aussagen. Und in diesem Kontext sehe ich alle Erfahrungsberichte als anekdotisch an. So ist dieser Begriff, wie ich ihn hier verwende, zu verstehen, und nicht anders.

    Und das besagt auch nicht, dass ich diese Berichte als Lügen abstemple.

    Es ist aber nun mal so, dass Ereignisse, die zeitlich miteinander korrelieren, nicht kausal bedingt sein müssen. Und da kann ganz schnell die Erfahrung trügen.

    Zum Aufheitern gibt es dazu sehr schöne und lustige Beispiele.

  • Hallo NairdaK ,


    Karma, als das Gesetz von Ursache und Wirkung, fasziniert mich sehr. Im Rahmen dessen habe ich mich irgendwann bewußt dazu entschieden, zu versuchen, bei anderen so wenig Störgefühle als möglich zu erzeugen, in Wort und Tat.


    Wenn ich dann Beiträge lese, die offen oder subtil versuchen, zu provozieren, dann frage ich mich, was jemanden zu so einem Schreiben motiviert. Ist es Unwissenheit ob der Konsequenzen oder eine Form von Energiegewinn, die die anschließende Aufmerksamkeit mit sich bringt? Ich weiß es nicht.


    Licht und Klarheit auf Deinem Weg! :sun:

    Czerion

  • Tut man das nicht im Rahmen einer ordentlichen Thesenbildung und einer objektiven Überprüfung, kann man halt nichts Konkretes aussagen. Und in diesem Kontext sehe ich alle Erfahrungsberichte als anekdotisch an. So ist dieser Begriff, wie ich ihn hier verwende, zu verstehen, und nicht anders.

    Und das besagt auch nicht, dass ich diese Berichte als Lügen abstemple.

    Es ist aber nun mal so, dass Ereignisse, die zeitlich miteinander korrelieren, nicht kausal bedingt sein müssen. Und da kann ganz schnell die Erfahrung trügen.

    Du, ehrlich. Ich habe mir nun einige deiner Beiträge durchgelesen und empfinde dich als absoluten Kopfmenschen, der in keinster Weise offen ist für Dinge, die man nicht mit irgend einem Messgerät nachweisen kann. Und ich gehe davon aus, dass unsere heutigen Messgeräte und -Methoden definitiv nicht in der Lage sind, alles zu erfassen und erst recht nicht alles begründen können. Darf ich dich fragen, was du dann in einem Heilerforum machst und in Fäden schreibst, von deren Themen du überzeugt bist, dass das absoluter Unsinn ist, da nicht mit von dir präferierten Methoden beweisbar?


    Ich versteh's nicht. Aber gut, ich will hier auch nicht zu sehr ins Off Topic gehen. War nur ein Gedanke, der mir durch den Kopf ging. Das ist mir auch in den großen Esoterik-Foren aufgefallen, in denen ich war. Auch dort gibt es recht viele Nutzer, die alles, was mit Spiritualität und Esoterik und Energiearbeit oder alternativen Heilmethoden zu tun hat, ins Negative ziehen und streckenweise richtig beleidigend werden. Ich werde nie verstehen, was diese Menschen in solche Foren zieht, wenn sie doch mit den ganzen Themen nichts anfangen können.


    Ich halte es so: Wenn ich mit einem Thema nichts anfangen kann oder es in mir nichts zum Klingen bringt oder mich ggf. sogar abstößt, dann schweige ich und schreibe gar nicht erst mit. Wer bin ich, andere nach ihren Interessen zu beurteilen und Themen zu ver-urteilen, die ich nicht mag, die aber ggf. anderen etwas bedeuten und anderen auch gut tun?

  • Ich mein, du bist hier nu auch im Heilerforum und nicht beim maiLab Fanclub.

    Nichts gegen maiLab! Sie ist auch Stoikerin. Sie betont das sehr, wie stoisch konzentriert sie sei. Also ich mag sie und bin ein Fan von ihr. Eine tolle Frau!^^


    Ich war übrigens auch bei einem Homöopathen, aber das funktioniert bei mir nicht, weil ich etwas dagegen habe, wenn Mittel (welche auch immer) mich psychisch beeinflussen könnten. Ich hatte drogensüchtige Brüder, die an ihren Drogen starben. Deshalb finde ich es grundsätzlich unheimlich, wenn etwas oder jemand mich psychisch beeinflussen will. Ich möchte immer die Kontrolle behalten. Deshalb nähme ich auch nichts Schulmedizinisches, das meine Psyche verändern könnte, das gilt aber auch für Alternativmedizin.

  • Liebe Laura Maelle,


    ALLES beeinflusst uns psychisch - das ist Leben! Du meinst vermutlich Manipulaton. Das hat aber mit Homöopathie nichts zu tun. Die gibt es auch überall. Homöopathie kann aber hilfreich sein, seelische Blockaden zu lösen. Viele andere Behandlungsmethoden berücksichtigen diese Ebene nicht. Das nenne ich aber Heilungsprozess. Es gibt für mich eine gesunde und eine ungesunde Kontrolle. Die ungesunde hat für mich mit Mangel an Urvertrauen, Traumata oder Angst vor Hingabe zu tun. Aber auch das will alles geheilt bzw. gelebt werden.


    Herzlich

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Ich war übrigens auch bei einem Homöopathen, aber das funktioniert bei mir nicht, weil ich etwas dagegen habe, wenn Mittel (welche auch immer) mich psychisch beeinflussen könnten.


    Psychische Beeinflussung im Sinn einer Manipulation ist ganz bestimmt nicht die Wirkweise der Homöopathie.


    Homöopathie, wie so viele andere alternative Heilmethoden, helfen dem Körper in die ursprüngliche (gottgewollte, wenn man es so ausdrücken möchte) Ordnung zurückzufinden. Technisch ausgedrückt hilft sie den Ist-Zustand in Richtung Soll-Zustand zu verbessern.

    Je mehr wir zu uns selbst zurückfinden, desto stabiler wird sicherlich auch die psychische Verfassung. Das ist für mich keine Beeinflussung, sondern ein völlig normaler und wunderbarer Aspekt der Heilung.


    Das ist für mich dieses Geschenk der alternativen Heilmethoden, daß sie uns in unser ureigenes Potenzial zurückführen können, wenn wir uns mutig darauf einlassen. Hier wird nicht manipulativ in Systeme eingegriffen (wie zum Beispiel mit Betablockern), sondern der Körper wird zur Selbstheilung stimuliert. Heilung findet immer auf mehreren Ebenen statt. Wir können Emotionen und damit die Psyche nicht aus dem Heilungsprozess heraushalten.

    Heilung heißt auch Vertrauen, Loslassen, Annehmen ......


    :<3: