über (gute und schlechte) Naturheilkunde und Schulmedizin

  • Hallöchen,


    habe die meisten Beiträge nur überflogen...............aber ich bin das beste Beispiel dass Homöopathie hilft!!! Nicht nur ich, sondern auch bei meiner Schwester hat es geholfen.
    Ist aber ne lange Geschichte. Also ich habe seit 31 Jahren Morbus Crohn mit einem recht schweren Verlauf............ähm ich hatte Morbus Crohn *lach*
    2 große Op´s , die 1.Op nach einem Darmverschluss, die 2. Op mit einer hochgradigen Stenose!! Dazwischen wurde der Darm immer wieder gedehnt.......was jedoch nichts gebracht hat.
    Die 2. Op war nicht erfolgversprechend, da der Crohn im verbliebenen Dünndarm weiter wütete, worauf mir die Mediziner das neueste Medikament auf dem Markt empfohlen hatten und ich auch trotz der hohen Nebenwirkungen bereit war es mir selber zu verabreichen. Monokolare Antikörper, hab ich mir dann selber gespritzt, 3 Spritzen kosteten meine Kasse 1.600 Teuronen, ich zahlte pro Rezept 10 Euro. Mitarbeiter der Pharmafirma wollten regelmäßig telefonisch wissen wie es mir gesundheitlich gehen würde..............die Studien zu dem Medikament waren aber angeblich abgeschlossen!!
    Die Spritzen bekam ich mit nem Kühltransporter aus Köln geliefert. Ca so 300 km bis zu mir nach Hause!!


    Ach ja und bevor ich das Medikament spritzen durfte, musste noch ein Test auf versteckte TB gemacht werden.


    Nach nem 1/2 Jahr bekam ich Beschwerden, ich hatte das Gefühl einem Herzinfarkt nahe zu sein..............typische Anzeichen für nen Herzinfarkt...........Atemnot, linker Arm tat weh genauso die linke Brustseite und der Oberbrauch schmerzte. Im Krankenhaus konnte man nichts feststellen und als die hörten was ich gegen meinen Crohn spritze, verwiesen die mich an die Uniklinik.


    In der Uniklinik wussten die Ärzte keinen Rat ich solle weiter spritzen, wäre alles Einbildung.


    Schön dachte ich mir, das Teufelszeug spritze ich mir nicht mehr, 1/2 Jahr später die ersten Meldungen aus den USA mit Krebsfällen bei Kindern.......na ja *nur* bei Kindern hieß es dann!!


    Auf jeden Fall wussten die Ärzte nicht weiter, ich sei aus therapiert man könne es eventuell weiter mit Cortison oder Antibiotika versuchen, was bei mir noch nie etwas gebracht hatte.


    Durch Zufall erfuhr ich von meinem Autohändler von einem Heilpraktiker der seiner Frau bei Brustkrebs geholfen hatte. Ich bin dann mit größter Skepsis da hin und dachte mir, der Junge soll mir mal zeigen was er kann. Habe den Bogen für Erstpatienten nicht ausgefüllt und sagte ihm, ich wolle von ihm wissen was ich habe, deshalb habe ich den Fragebogen nicht ausgefüllt.


    Ja und der Heilpraktiker hat mit seinem Resonanzgerät alles getestet und sagte mir auf den Kopf zu was ich habe...........ich war platt!!


    Ich nahm die Globulis die ich alle selber bezahlen musste regelmäßig ein und ging jeden Monat zu ihm zur Kontrolle...................nach einiger Zeit bekam ich einen schlimmen Ausschlag an den Händen, komischerweise meine Schwester zur gleichen Zeit.


    Mein Hausarzt gab mir sofort eine Überweisung für die Hautklinik, worauf ich ihm sagte, das wird der Heilpraktiker schon in den Griff bekommen..........mein Doc sagte, ich müsse sofort in die Klinik da aus so nem schlimmen Ausschlag eine Sepsis entstehen könne. Man sah das pure Fleisch, Haut war kaum noch vorhanden.


    Ich ging trotz Warnung meines Docs weiterhin zum Heilpraktiker und nach 14 Tagen war auch der Ausschlag weg. Gut ich war jeden Tag vor der Arbeit bei ihm
    und bekam Bioresonanz.


    Meiner Schwester war das zu teuer, gesetzliche Krankenkasse zahlt da nichts.............und sie ging in die Hautklinik, bekam Cortison.
    Der Ausschlag bei meiner Schwester war so schlimm dass sie 1 Woche stationär aufgenommen wurde, danach entlassen und nach 1 Woche ohne Cortison war der Ausschlag doppelt so stark wieder zurück.
    Da sie vor Schmerzen nicht mehr weiter wusste, ging sie nach langem hin und her auch zum Heilpraktiker. Leider hat es bei ihr 1/2 Jahr gedauert bis der Ausschlag restlos weg war. Der Heilpraktiker begründete es damit, dass sie voller Cortison war und dieses erst einmal aus geleitet werden musste.


    Heute hat auch meine Schwester keine Probleme mehr mit der Haut.


    Das mit meinen Crohnschüben ist jetzt 1 1/2 Jahre her, seit ich zum Heilpraktiker gehe bin ich fast beschwerdefrei, wenn ich spüre dass mein Darm etwas zickt gehe ich sofort hin und steure entgegen.


    Habe mich auch inzwischen in Reiki I und II einweihen lassen und wenn ich dies alles nicht selber erlebt hätte, würde ich sagen so etwas gibt es nicht!!


    Was ich noch zu den Medikamenten der Pharmaindustrie sagen wollte, man weiß ganz genau, dass die meisten Medikamente bei Männern anders wirken als bei Frauen und trotzdem werden in der Hinsicht nicht verschiedene Studien gemacht. Auch bei der Auswahl der Medikamente durch den Arzt wird hierbei nicht unterschieden. Männlein und Weiblein bekommen die gleichen Medikamente und in der Wahl der Dosis wird hierbei auch nicht unterschieden.


    Studien bei der Homöopathie stelle ich mir deshalb sehr schwierig vor, da jeder Körper eine andere Chemie aufweist. Also z.B. zwei Morbus Crohn Erkrankte und trotzdem braucht jeder seine individuellen Globulis, hier wird beim Heilpraktiker direkt ausgetestet was der Patient benötigt.
    Beim Arzt wird laut Fallstudie das Medikament der 1 Wahl verschrieben, greift dies nicht, geht man weiter in der Liste................bis endlich ein Medikament greift oder auch nicht!! Die Nebenwirkungen dieser ..........ich nenn es mal Versuchsreihe.............bekommt aber der Patient voll ab.


    Nun frag ich mal ganz gezielt, was ist denn jetzt besser für den Patient?


    Zudem wenn ich die Kosten der Medikamenten mit den Globulis vergleiche, ist es ein Hohn, dass die günstigen Globulis nicht von der Kasse übernommen werden, genauso die Behandlungskosten des Heilpraktikers.....................aber im Grunde nach geht mir das in letzter Zeit am Bobbes vorbei, denn ich mag gesund bleiben und auf keinen Fall mehr so eine Arztodyssee hinter mich bringen, wie es in der Vergangenheit der Fall war.


    Die Krankenkassen und die Pharmaindustrie interessiert es eh nicht ob ich gesund bin ...............im Gegenteil die verdienen doch nur an den Kranken.


    Und mir soll keiner mehr erzählen, dass wir in Deutschland gute Ärzte hätten, bei den meisten wird man abgefertigt und in einer großen Klinik zählt der Mensch eh nicht mehr viel, da geht es um Studien und darum die Patienten so schnell als möglich wieder zu entlassen. Hier zählt nur eines Kostenminimierung und Gewinnmaximierung!!!


    Ganz liebe Grüße
    Maggie

  • es gibt gute ärzte es gibt auch schlechte ärzt.


    was die Homöopahtie angeht, ist es wirklich schade, das die kasse dies nicht oder nur bedingt bezahlt. ich kann allerdings auch verstehen, das sie wissenschaftliche beweise haben wollen. und für was unsicheres kein geld ausgeben wollen.


    jedoch für was die krankenkassen sonst das geld ausgibt, fasse ich mir echt an den kopf.


    aber wie gesagt es gibt gute ärzte und gute heilpraktiker, und das gegenteil

  • Hi Stachelturm,


    ich gebe dir Recht, man merkt sofort ob ein Mediziner sich seinem Beruf hingibt oder ob es nur ein reiner Gelderwerb für ihn ist.


    Und welches Medikament ist denn schon sicher, dass es wirkt?? Und was ist ein Beweis? Wenn Studien verfälscht wurden, nur weil eine Pharmafirma Gelder hat
    springen lassen?
    Kannst du Dinge die du spürst beweisen, nee oder............aber Menschen die die gleiche Erfahrung wie du gemacht haben, werden nie sagen du spinnst..........weißt du was ich meine?!
    Ich finde es eine Frechheit von Ärzten zu behaupten ich würde mir Nebenwirkungen eines Medikamentes nur einbilden. Wieso habe ich sie jetzt nicht mehr, nach absetzen des Medikamentes??


    Des weiteren wird sehr viel Geld für Untersuchungen ausgegeben die überhaupt nichts bringen. Bei mir hat man eine teure Hydro MRT gemacht um zu sehen ob mein Darm weiterhin entzündet ist..............nix war, gesehen haben die nichts............also nochmals Patient quälen und doch ne herkömmliche Darmspiegelung. Und später hat sich der Doc bei mir entschuldigt und meinte, der Darm sei ja trotz den Medis weiterhin entzündet obwohl ich gute Blutwerte hätte..............die haben mir nicht geglaubt.
    Dann gibt die große Gesundheitskasse............wenn ich den Name schon höre *Gesundheitskasse*, ist wohl nur für Gesunde da................ja die geben soviel Geld für unnötige Kurse aus, für teure Werbung im Fernsehen, da bekommt man nen Kinogutschein wenn man nicht austritt *lach*............was soll ich mit einem Kinogutschein, wenn die Kasse mir meine Astronautenkost nicht bezahlt............von einem Kinobesuch werde ich nicht gesund, die Astronautenkost hätte aber für eine Weile meinen Darm entlastet *lach*


    Na ja sei wie will ich habe einen guten Heilpraktiker gefunden, die Kasse gewechselt und weiß inzwischen zu unterscheiden was ein guter Mediziner ist und was nicht..............zudem hab ich herausgefunden die Verantwortung für meinen Körper selbst zu übernehmen und gehe diesen Weg der mir richtig erscheint weiter. Heute weiß ich auch, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt als manche Menschen denken :]


    Ganz liebe Grüße
    Maggie

  • Hallo Maggie,


    Und welches Medikament ist denn schon sicher, dass es wirkt?? Und was ist ein Beweis? Wenn Studien verfälscht wurden, nur weil eine Pharmafirma Gelder hat
    springen lassen?


    ach..., und nun was soll ich dazu sagen? kein medikament ist sicher, selbst naturmittel können nebenwirkung haben. ich kann nicht beweisen das studien verfälscht werden, auch wenn ich es glaube. ich weis das es um viel sehr viel geld geht. und der patient ist der dumme.


    Kannst du Dinge die du spürst beweisen, nee oder............aber Menschen die die gleiche Erfahrung wie du gemacht haben, werden nie sagen du spinnst..........weißt du was ich meine?!


    ne fangfrage oder was? habe ich das gegenteil geschrieben? natürlich kann ich was ich spüre nicht beweisen. kann ich nicht... ich nenn allerdings auch andere nicht als spinner.


    Ich finde es eine Frechheit von Ärzten zu behaupten ich würde mir Nebenwirkungen eines Medikamentes nur einbilden. Wieso habe ich sie jetzt nicht mehr, nach absetzen des Medikamentes??


    natürlich ist dies eine frechheit vom arzt.
    ich betreue meinen schwiegervater der demenz hat.... (hab ich schon öfters geschrieben) ich weis also was es heißt dem arzt nebenwirkungen zu beschreiben und zu erklären die nicht im beipackzettel sind. klar wenn ich das medikament absetzte sind fast immer die nebenwirkungen weg. allerdings manchmal muß man länger ein medikament einnehmen, dann verschwienden die nebenwirkung. nicht immer, aber es gibt solche fälle.


    Des weiteren wird sehr viel Geld für Untersuchungen ausgegeben die überhaupt nichts bringen.


    naja das es nichts bringt ist aber auch falsch, sie wissen das der darm noch entzündet ist...


    ich weis das viel geld für viel untersuchung ausgegeben wird. aber nun stell dir vor, es ist nicht der entzündete darm sondern eine bauchfellentzündung (ich bin kein arzt ich weis nicht wie sich sowas auswirkt und ich habe die krankheit auch nicht, ist nur als beispiel zu werten) was dann? :teufel: auserdem gibt es für untersuchungen geld :teufel: hier möchte ich mal für ein paar ärzten eine lanze brechen, die untersuchungen mit mir vernünftig absprechen.


    [...]was soll ich mit einem Kinogutschein, wenn die Kasse mir meine Astronautenkost nicht bezahlt............von einem Kinobesuch werde ich nicht gesund, die Astronautenkost hätte aber für eine Weile meinen Darm entlastet *lach*


    ich will dir mal was sagen, ich bedaure dich auch.... ich weis das die krankenkasse kaum noch was bezahlt, das eingezahlt wird, und der patient bekommt nichts mehr...


    einfaches beispiel: Schwiegervater hat(te) einen dauerkatheder durch die bauchdecke... er gehört zu den wenigen menschen die den kunstoffschlauch nicht abkann. also... einstichstelle entzündet, und die kassen zahlen KEIN verbandsmaterial. ok ich habe mich durchgesetzt.... erzähl mir also nichts über krankenkassen.


    ..............zudem hab ich herausgefunden die Verantwortung für meinen Körper selbst zu übernehmen


    das ist doch super, dann hat dir deine letzte krankenkasse was gelehrt :teufelin:


    :regen: jetzt nehme ich schon die pharmaindustrie in schutz obwohl ich selbst eher für homöophatie bin, aber auch diese art des heilen hat seine grenzen. die schulmedizin und die naturheilmedizin könnten sehr gut in einander greifen, aber sie müßen ja mit einander konkurieren, weil einfach so engstirnig geschaut wird. und da ist der patient mit dran beteiligt. endweder oder aber kein mittelweg.

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  • Interessantes Thema liebe Maggie,


    ich mußte leider auch immer mehr erkennen, daß es viel besser ist, sich auf das eigene Gefühl zu verlassen. Ich wechsel auch sofort den Arzt wenn ich merke daß der eher auf Geld, als auf Hilfe fixiert ist.


    Grundsätzlich ist es leider eine Tatsache, daß denen, die an der Quelle sitzen, die Gesundheit der Bevölkerung nicht wirklich am Herzen liegt. Es geht um Macht und es geht dementsprechend um Geld. Mit Geld kann ich zwar alles kaufen, aber nicht die Gesundheit und das Leben.


    Die Wirtschaft reguliert die Geschehnisse in unserem Land und dazu gehört auch ein großer "Gesundheitsbereich" nämlich die Pharmaindustrie. Bis vor kurzem hatten diese Phirmen (oder haben es teilweise immer noch) die Monopole auf ihre Produkte, das heißt, sie können den Preis vorgeben. Würden da wirklich verantwortungsbewußte und "menschliche" Menschen im Vorstand sitzen, würden sie - wenn sie dazu kämen - einiges verändern. Da aber solche Idealisten weder in der Politik noch in der Wirtschaft an die Spitze kommen, werden sie meist vorher schon kaltgestellt - leider -.


    Wir müssen irgendwie akzeptieren, daß das so ist. Ein riesen Schritt immerhin für jene Menschen, die dieses System durchschaut haben. Es schützt uns zwar nicht immer vor der Allgegenwärtigkeit dieser Problematik, aber wir sind immerhin in der Lage, selbständig zu denken und nicht alles ungefragt aus der Welt der Götter in Weiß (wobei es ja auch viele gute und seriöse Ärzte gibt) hin- und anzunehmen. Wir sind mehr und mehr selbst gefordert. Sei es, in dem ein jeder von uns sich weiterbildet, informiert oder eben auf einen Heilpraktiker ausweicht, wenn die Möglichkeiten es erlauben. Manchmal ist auch die Schulmedizin sehr wichtig und wir sollten sie nicht nur verteufeln. Denn auch die Naturmedizin hat Grenzen. Aber eine Verbindung dieser zwei Bereiche wäre die optimale Version. Solange das nicht hundertprozentig funzt, müssen eben wir selber den Spagat machen. Und uns auch teilweise, so gut es geht, selber helfen. Das taten die Menschen früher auch.


    Wo ein Wille ist,ist ein Weg......immer.


    Herzlichst
    Sanara

    Einmal editiert, zuletzt von sanara ()

  • Danke Sanara für deinen Beitrag du bringst es auf den Punkt.


    Die Chirurgie ist nicht wegzudenken und es gibt wirklich gute Chirurgen, hab ich schon am eigenen Leib erlebt...............hier hätte mir der HP wahrscheinlich auch nicht mehr helfen können, bei einem Notfall muss einfach geschnitten werden.
    Ich verteufel auch nicht alle Ärzte, hatte auch sehr nette und sehr hilfreiche Begegnungen. Ich finde es nur traurig, dass es zwischen den meisten Ärzten und Heilpraktiker kein Miteinander gibt.
    Es wäre doch nur zum Vorteil des Patienten!! Da nimmt doch keiner dem anderen etwas weg.


    Stachelturm mich brauchste nicht zu bedauern, mir geht es gut *lach*


    Ganz liebe Grüße
    Maggie

    Einmal editiert, zuletzt von Maggie ()

  • hallo Maggi


    und warum schreibst du das jetzt erst, das dir ärzte geholfen haben?


    du hast in einem tenor geschrieben: alle ärzte sind doof und nur die heilpraktiker sind gut. die chemiemedizin ist müll und nur homöopathie ist das nonplusultra.
    ich finde es auch schade, das die erfahrungsberichte der patienten nicht zählt. sie machen tests an gesunden menschen mit homöopathie und dann zeigen die keine wirkung. sie behandeln homöopathie wie chemiemedizin, die sie an tier und mensch testen. und diese medizin erzeugt sofort eine wirkung. ob positiv oder negativ.


    ich bedaure dich nicht wirklich, dachte aber ich schreib das mal schnell... ;-) machmal baut so ein mitgefühl auch auf.


    Stachelturm

  • Hallo Maggie,


    jetzt hast Du aber ordentlich Dampf abgelassen, das muss auch mal sein.


    Ich habe mit verschiednesten Ärzten auch einiges durch, aber erst, als ich das von Arzt zu Arzt - Gerenne aufgehört habe und die Lösung in mir suchte, da ging es bergauf. Ein Arzt im Krankenhaus sagte zu mir, dass es mein Problem sei, wenn ich mein Ohr als nicht gesund EMPFINDE. Es könne jedenfalls nichts feststellen. Schon klar, Tinnitus konnte nur ich hören und nicht er!


    Aber letzten Endes hat mir dieser Weg sehr geholfen, der Mensch zu sein der ich heute bin. Und auch wenn ich mir das damals nie hätte träumen lassen, dass ich das irgendwann sagen würde, ich bin dankbar für alles, was mir wiederfahren ist. Dadurch habe ich meinen Weg gefunden, viele Seminare und Bücher haben mich auf diesem Weg gefunden, und noch mehr Menschen, die mich unterstützt haben. So kann ich heute anderen helfen und ich habe meinen Weg zu meinem neuen Beruf gemacht.


    Ich entscheide über mein Leben, kein anderer trägt die SChuld für irgendetwas, was mir widerfährt. Ansonsten wäre ich ja machtlos und von anderen abhängig. Doch ich weiß, ich kreiere mein Leben selbst, spannend, manchmal schmerzhaft, aber immer mehr erfüllend und traumhaft.
    Wir sind alle auf dem WEg, nicht wahr.


    Oh, jetzt bin ich wohl etwas abgeschweift, sorry.
    engelchen

  • Hallo lieber Stachelturm,

    und warum schreibst du das jetzt erst, das dir ärzte geholfen haben?


    du hast in einem tenor geschrieben: alle ärzte sind doof und nur die heilpraktiker sind gut. die chemiemedizin ist müll und nur homöopathie ist das nonplusultra.

    so wie du das in deinem Beitrag schreibst, habe ich es nie formuliert und wollte dies damit auch nicht ausdrücken, tut mir Leid wenn es bei dir Fall rüber gekommen ist. Lies mal bitte richtig: ich gebe dir Recht, man merkt sofort ob ein Mediziner sich seinem Beruf
    hingibt oder ob es nur ein reiner Gelderwerb für ihn ist.
    Ergo hab ich schon Mediziner getroffen die sich sehr viel Mühe gegeben haben, so auch mein Hausarzt auf dessen Urteil ich nicht verzichten möchte.



    ich bedaure dich nicht wirklich, dachte aber ich schreib das mal schnell... ;-) machmal baut so ein mitgefühl auch auf.


    Stachelturm

    Nur etwas zu schreiben und nicht so zu empfinden ..............na ja, was soll ich dazu schon schreiben :-) Aber trotzdem danke schön .............mir geht es inzwischen prächtig, ich hab mich selber Stück für Stück aufgebaut *lach*


    @ liebes Engelchen,


    jooo Dampf ablassen ist auch mal gut, gehört dazu........oder!?!? *lach*
    Bei mir konnten die Ärzte ja nach langem Hin und Her die Darmentzündung trotz guter Blutwerte feststellen...........aber sei es wie es will, inzwischen weiß ich
    dass ich die Verantwortung für meinen Körper und auch für mein Handeln selber übernehme.
    War ca ein Weg von 1 Jahr, bis ich Stück für Stück zu der Erkenntnis gelangt bin :-)
    Ich bin auch sehr vielen Menschen dankbar die mir diesen Weg gezeigt haben und Hilfe zur Selbsthilfe geleistet haben............weißte man wacht nicht gleich auf, das dauert alles ein Wenig *lach*
    Wenn man als purer Realist erzogen wurde ist es schon mühsam................aber gut so einen Weg einzuschlagen, sich endlich mehr seinen Gefühlen hinzugeben und auch wieder .........ich nenn es Bauchgefühl .............zu entwickeln. Es ist schön...............ich wollte hier in meinem Beitrag auch nicht nur über Ärzte lästern oder herziehen..............aber ich gebe zu Bedenken dass sehr viele Menschen, darunter auch Ärzte nur das Glauben was sie beweisen können. Als
    Laie und Realist ist es sehr schwer, diesen Weg den ich eingeschlagen habe zu gehen..............bzw. der Anfang ist schwer, weil man immer mal wieder ins Zweifeln kommt.
    Und Schuld gebe ich niemanden auch nicht mir *lach*


    Ganz liebe Grüße
    Maggie

  • Nur etwas zu schreiben und nicht so zu empfinden ..............na ja, was soll ich dazu schon schreiben :-)


    nichts, was willst dazu schreiben, erstens war es humorig gedacht und zweitens vielleicht einfach nur mal lachen.

  • liebe meggi,


    mal alleine die klammer deiner überschrift... du wertest. alles weitere hast du weiterhin beschrieben. keineswegs urteilsfrei.


    kann sehr gut verstehen, dass es dich wütend machte dies erlebte. diese wut kommt hier auch durch. die bösen ärzte welche den patienten als 08/15 stück fleisch verstehen und dementsprechend behandeln bis er eben austherapiert ist. hände waschen und gut ist. die krankenkassen welche ihrer vorschrift nach nur eben die langerprobten und ausgetesteten medis zahlen verurteilst. die globulis wären ja viel billiger gewesen. irrsinn das alles.


    nichts ist irrsinnig. dazu möchte ich dir ein kleines beispiel geben.


    mein vater starb vor kurzer zeit. dem hättest globulis geben können und er hätte dich ausgelacht. er hätte an heilung darin niemals geglaubt. er hätte gemeint er könne dann auch ein stück würfelzucker essen. meinst ihm hätte das geholfen was dir half? er hätte es als plazebo anerkannt und es hätte jegliche wirkung verfehlt. genauso kann dies bei chemischen stoffen in den menschen seine fehlwirkung bis garkeine erzielen.


    was oft hier gesagt wird ist ein satz der meines erachtens sehr wichtig ist : die heilung findet in jedem selbst statt. es ist ein großes thema denn es beinhaltet auch das geheilt werden wollen. den weg dahin finden. das kann niemand aber wirklich niemand, meggie vorschreiben. den muss jeder für sich selbst finden. von daher ist es unschön zu sagen die ärzte mit ihrer medizin wären schlechter als heilpraktiker mit zb globulis. es ist der weg des menschen selbst. das an was er glaubt. an das er sich festhält


    du darfst sehr stolz auf dich sein das geschafft zu haben. egal mit welchen mitteln es ist dein erfolg des weges den du für dich ganz persönlich gegangen bist.


    die nachhaltige heilbleibung hat viel mit der vorarbeit der psyche zu tun und weniger mit medis. egal ob chemischer oder pflanzlicher art. die einstellung im menschen selbst ist wichtig für seine körperliche gesundung und bleibende gesundheit.


    daher wünsche ich dir ganz viel vertrauen in das leben an sich und wenig unnötigen stress dich durchsetzen zu wollen wos garnicht not tut.


    deinen humor von wegen am bobbes vorbeigehen find ich nur genial. gerade bei dem krankheitsbild :brueller: (den konnt ich mir jetzt ned verkneifen)


    gruß anja

  • Liebe Anja,


    dein Beitrag ist aber auch nicht wertfrei, oder ;-)
    Die Überschrift stammt nicht von mir, mein Beitrag habe ich ursprünglich unter einem anderen Untertitel verfasst, dieser wurde dann vom Admin verschoben.


    Wütend war ich in der Tat auf manche Ärzte.............bekomm mal alle Nebenwirkungen eines Medikamentes ab und dann wird das als Einbildung abgetan.
    Ich hatte damals sehr viel Hoffnung in das neue Medikament gesteckt und es hatte nicht geholfen............gut heute weiß ich weshalb. Ich glaubte bei dem Medikament auch an Heilung bzw. Stillstand der Schübe. Also alleine mit Glauben hat es wenig zu tun.


    Ich war ja zu Anfang beim Heilpraktiker sehr, sehr skeptisch und habe nicht geglaubt, dass er mir helfen kann und trotzdem hat es geholfen. Er hat sich wirklich viel Zeit genommen und mir Gedankenanstöße gegeben. Bei einem Arzt habe ich das so noch nie erlebt............wie auch, wenn dieser an Medikamente glaubt und nur die kranken Organe sieht ohne Zusammenhang mit dem ganzen Menschen.


    Übrigens mein aufrichtiges Beileid zum Tode deines Vaters.


    Dies war bei mir der Auslöser, der Tod meines Vaters einen anderen Weg, als er einzuschlagen................er war von den Medizinern überzeugt. Sagte zu mir immer : das was der Doktor sagt, wird gemacht, er hat schließlich studiert.
    Als ich dann sah, wie ein Sterbender im KKH von Ärzten und auch zum Teil vom Pflegepersonal behandelt wird, war dies für mich ein Zeichen das Ruder in eine andere Richtung zu lenken.


    Stolz bin ich nicht auf mich................nein, ich bin dankbar dafür, dass mir die Augen geöffnet wurden, dass ich jeden Tag neue Anreize und Zeichen bekomme
    mein Leben selber zu erschaffen und die Verantwortung für mein Leben selber zu übernehmen.


    Und Humor ist finde ich unverzichtbar, denn er ist die Würze des Lebens *lach*


    Hab vielen Dank für deinen Beitrag


    Ganz, ganz liebe Grüße
    Maggie

  • Ich möchte mich Anja so wie anderen hier anschließen.


    Ich selber habe bzgl. meiner Psyche viel lustiges erlebt.
    Ich wurde schon als:


    - Narzist
    - Borderliner
    - Hystrioniker
    - depressiv
    - paranoid schizophren
    - bipolar
    - schizotyp
    und zylothym diagnostiziert.
    :irre:
    Das einzige was ich resultierend dazu sagen kann ist , daß das die
    psychiatrischen Antworten sind ,wenn man nach Hilfe von aussen fragt
    und ich nach dieser Suche nach "Heilung" jetzt anfangen kann
    zu akzeptieren wie und was ich bin:
    Ein "ver-rückter" Empath.
    :idee:

    Es gibt nunmal für (nicht physisch bedingte) psychische Leiden
    weder ein Röntgengerät noch entsprechende heilende Medikamente
    (Ausnahme vielleicht Neurolaptika bei Psychose/Schizophrenie)


    Und ähnlich weit ist es halt auch in anderen Bereichen entwickelt in der Medizin.


    Somit ist rückblickend auch meine Meinung über die Ärzte ausgeglichener:
    Die meisten sind nicht schlecht ...sie haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten
    und vorallem auch innerhalb der lizenslich bedingten Verantwortung
    so gut ge- und behandelt wie sie konnten.


    So habe ich auch rausgefunden wie ich mir auch medikamentös
    am besten "helfen" kann
    was ich in Eigenregie und aus schulmedizinischer Sicht "mißbräuchlich" tue.
    Es kam weder zu einer prophezeiten Abhängigkeit,
    zu schweren Folgen bei Mischkonsum
    oder etwa zum Tod bei "kaltem Enzug"
    :winke:

    Was alternative Heilmethoden betrifft ,steht mir kein wirkliches Urteil zu,
    da ich finanziell bedingt leider diese Erfahrungen nicht
    bzw. kaum machen durfte.
    Ich bewerte aber deren Mittel auch nicht als negativ ,
    wenn sie bei mir keine Wirkung hatten.
    Zum einen konnte ich dazu ja keinen profesionellen Rat einholen,
    zum anderen weiß ich aus meinem größeren Erfahrungsschatz mit Chemie
    wie differnziert die Wirkung oft ausfallen kann , als gesagt wird.


    Tja , jetzt musste ich einen Moment überlegen und mich selber fragen
    worauf ich eigentlich hinaus will.


    1.) Ich denke , daß jeder der mit einem Leiden ,zu welchem Heiler er
    auch geht, nicht vergessen sollte ,daß es um einen selber geht.
    So sollte man weder durch skepziss völlig wiederwillig an ihn herantreten
    noch ihm die Sache auf die Weise überlassen als hätte sie nichts mehr mit
    einem selbst zu tun.
    Ich denke so lassen sich die Chancen auf Gesundung auf jeden
    Fall verbessern.
    :freunde:

    2.) Ist es nicht wunderbar wie unterschiedlich wir alle sind
    :hüpfen:

    Jetzt fällt mir auf , daß ich im Grunde nichts neues beitrage
    ....aber na gut... hier mein Senf



    Und allen: gute Besserung :top2:

  • Hallo Tiefsinnig,


    da möchte ich mal was rauspicken..........
    ich glaube, das was Du in Deinem Fazit sagst, wäre mit meinen Worten Folgendes:


    Ärzte, Mediziner, Heilpraktiker, Geistheiler..................es gibt immer mehr oder weniger Engagierte........Bessere und Schlechtere. Sie sind so verschieden wie der Rest der Menschheit auch.
    WICHTIG ist, die Aussagen nicht als "Allgemeingültig" zu akzeptieren, sondern die Aussagen des Arztes (oder welchen Heilers auch immer) mit der inneren STimme abzugleichen.
    Wenn ein Arzt mir eine Therapie empfiehlt, gegen die meine Intuition sich absolut und mit gesträubten Haaren wehrt.........dann ist es nicht die richtige. Für einen anderen Menschen mit gleichen oder ähnlichen Symptomen könnte sie genau richtig sein!
    Will sagen.........wenn meine innere Resonanz auf eine Behandlung negativ ist, dann bedeutet das nicht unbedingt, dass der Arzt oder Heiler schlecht ist..........es bedeutet lediglich, dass er ja nicht alles über mich wissen kann und das manche Krankheiten bei einem Menschen die Behandlung A und beim andere die Behandlung B benötigen.


    Wichtig ist einfach selbtverantwortlich zu bleiben, und die letzte Verantwortung nicht an den Arzt oder Heiler abzugeben!!
    DAS ist das A und O............denn Ärzte sind keine Zauberer, und auch sehr gute, fähige Ärzte können irren. Und das sollten wir ihnen zugestehen......dass sie eben auch nur Menschen sind.
    Bleiben wir bei uns und trauen unserer Intuition, getrauen uns auch einmal eine Behandlung abzulehnen und nach Alternativen zu fragen, dann sind wir letztendlich die Verantwortlichen für unsere Gesundheit. Und dann müssen wir nicht über gute und schlechte Ärzte nachdenken, sondern uns nur die Frage stellen "hat meine Intuition funktioniert?"

    Einmal editiert, zuletzt von Goldfee ()

  • Stolz bin ich nicht auf mich................nein, ich bin dankbar dafür, dass mir die Augen geöffnet wurden, dass ich jeden Tag neue Anreize und Zeichen bekomme
    mein Leben selber zu erschaffen und die Verantwortung für mein Leben selber zu übernehmen.


    Dankbarkeit ist das eine, Stolz das andere.
    Ich finde, dass du ruhig stolz auf dich sein darfst. Die Anreize und Augeöffner kommen und gehen. Du hast jeden Tag die Wahl sie zu sehen und zu nutzen oder eben nicht. Du hast dich für den Weg der Heilung entschieden und das allein ist schon einen gesunden Stolz wert :freunde: Das ist dein persönlicher Beitrag an der Heilung und auf den darfst du stolz sein. Du hättest es ja auch anders machen können. Hast du aber nicht. Sei stolz drauf! Du darfst! :sonne:


    Früher wurde mir (auch?) beigebracht, dass Stolz nichts Gutes ist. Untertänig danken war erlaubt. Stolz nicht, denn da hätte ich ja meine eigenen Fähigkeiten und meine eigene Verantwortung erkannt ;). Das fühle ich heute anders. Dankbarkeit und Stolz widersprechen sich für mich nicht mehr. Ich verbinde sie sogar immer wieder in meinen Dankgebeten. Ich bin dankbar für alle Chancen, die ich bekomme und bin stolz darauf, dass ich manche von denen sogar sehe und wahrnehme. :)
    Wenn ich meine Fähigkeiten & Entscheidungen mit Stolz erkenne und ehre, zeige ich damit auch Dankbarkeit dafür, dass sie mir geschenkt wurde. Ich vergesse es zwar noch immer mal wieder, aber sobald ich wieder in dieses Gefühle komme, beflügelt es meine Heilung.

  • Die Überschrift stammt nicht von mir, mein Beitrag habe ich ursprünglich unter einem anderen Untertitel verfasst, dieser wurde dann vom Admin verschoben.


    ja allerdings hatte unsere diskussion (wenn es den eine ist) nichts mehr mit dem ursprungsthema zu tun Homöopathie sparen... daher die trennung von den bösen mods. (ja ich weis du hast das wort "böse" nicht geschrieben das habe ich geschrieben, aber ich weis auch das die mods humor haben) ( :denk: hatten sie jedenfalls als sich sie das letzte mal gesehen hatte)


    Also alleine mit Glauben hat es wenig zu tun.


    täusch dich da mal nicht, es heißt nicht um sonst "glaube versetzt berge"


    Als ich dann sah, wie ein Sterbender im KKH von Ärzten und auch zum Teil vom Pflegepersonal behandelt wird, war dies für mich ein Zeichen das Ruder in eine andere Richtung zu lenken.


    das ist jetzt aber ein neues thema und ich bitte dich es wo anders zu behandeln.


    Stolz bin ich nicht auf mich................nein, ich bin dankbar dafür, dass mir die Augen geöffnet wurden, dass ich jeden Tag neue Anreize und Zeichen bekomme
    mein Leben selber zu erschaffen und die Verantwortung für mein Leben selber zu übernehmen.


    also ich bin ja für viel dankbar, aber was ich selbst leiste, erreiche, erarbeite, darauf bin ich mächtig stolz. ICH habe es geleistet, nicht jemand anderes dem ich danke dann sagen muß oder soll.


    Und Humor ist finde ich unverzichtbar, denn er ist die Würze des Lebens *lach*


    naja.... :heilig:

  • [ot]so böse fühl ich mich aber gar nich … hätte ich im Ursprungthread nur gesagt back to topic und alles was danach gekommen wär gelöscht, würd ich mich viel mehr böse fühlen … so hat sich doch diese wie auch immer Diskussion recht schön weiter entwicklt …[/ot]


    die Überschrift für diesen Thread stammt von mir - und ich wußte gar nicht so recht, wie ich das hier nennen sollte … dann hab ich das halt so getan …


    und jetzt darfs mitm Thema weitergehen :D :P
    Gruß Markus

  • Vielen Dank für alle Beiträge, vor allem für den von Elle............ok ich bin stolz auf mich, dass ich das so geschafft habe und dass ich es weiterhin schaffe.
    Vor allem bin ich stolz darüber, dass ich dem Weg in meinem Leben eine ganz andere Richtung gegeben habe, privat wie auch gesundheitlich.
    Und ich bin sehr dankbar für die Anstupser die ich bekommen habe, wenn sie auch manchmal im ersten Moment für mich schmerzhaft waren.


    Ganz liebe Grüße Maggie

  • Bzgl. des Begriffes "Schulmedizin" der meistens in einem abwertenden Kontext verwendet wird, hat sich ein mir bekannter Arzt mal so geäußert: "Der Begriff Schulmedizin ist an sich schon falsch, meistens wird er in einem Zusammenhang verwendet, in dem eigentlich der Begriff "wissenschaftliche betriebene Medizin" korrekt wäre. Nur leider deklassiert dieser Begriff schon oft diejenigen, die so gerne 'Schulmedizin' als Schimpfwort gebrauchen, weshalb sie vermeiden ihn zu verwenden. " Recht hat er. Übrigends ein sehr erfahrener und ganzheitlich orientierter Vertreter seiner Zunft, der den Patienten nicht im geringsten auf dessen Symptome reduziert, sondern in das zu betrachtende "Regelsystem Patient" auch sehr die Lebensumstände der Person mit einbezieht und auch in zwischenmenschlicher Hinsicht sehr kompetent ist.


    Ich persönlich denke, dass jeder durchschnittlich intelligente Mensch in der Lage ist, Medizin zu studieren. Deshalb wird es unter den Ärzten, genauso wie unter den Handwerkern und anderen Berufen, hervorragende und Stümper geben.