gute Quelle, schlechte Quelle oder welche überhaupt ?

  • Vor ein paar Jahren bin ich da so reingeschlittert gelegentlich privat mediale Durchsagen an bestimmte Menschen zu geben.


    Es war immer mehr ein intuitiver Prozess, man fühlt sich instinktiv zu einer bestimmten Person in einem schwierigen Moment hingezogen und liefert eine bestimmte Information ab und dann endet die Situation meist, so dass völlig offen blieb ob die Information überhaupt angewendet wurde oder nicht, vielleicht war es auch besser so, denn schliesslich würde man bei zu häufigem Scheitern den Sinn der ganzen Sache in Frage stellen, was am Anfang eher ungünstig sein kann.


    Mir gegenüber hat sich eher selten jemand vorgestellt (ausser wenn es sich um Verstorbene handelte, da war es eindeutiger).
    Es waren nicht immer einfach Situationen, denn nicht immer sind die potentiellen Empfänger inhaltlich offen genug und es braucht ein gewisses Fingerspitzengefühl den richtigen Dreh herauszufinden ohne sich in Zweifel stellen zu lassen oder angreifen lassen zu müssen.


    Im Grunde genommen war ich zufrieden anderen gelegentlich einen guten Dienst zu erweisen und wollte Dinge nicht komplizierter haben als sie eh schon waren.
    Dann fing es irgendwann an dass ich gesundheitliche Warnungen geben sollte, was ich ursprünglich nicht wollte, da dieses eben ohne die Richtigkeit der Informationen überprüfen zu können in einen zwischenmenschlichen Graubereich führen kann.
    Ich wusste aber auch nicht ob ich das ablehnen konnte oder ob ich irgendwie ethisch verpflichtet bin das zu übermitteln.
    (Und es nicht auszuführen, schien auch nicht immer gut zu funktionieren, da war immer der Druck einer nicht abgeschlossenen Situation)


    Mal ein Beispiel: Mir wurde gezeigt dass jemand, den ich kannte innerhalb der nächsten 2-3 Jahre wohl einen Schlaganfall mit starker Lähmung haben würde und diese Situation hat mich innerlich ziemlich zerrissen, denn ich hatte grad nach längerem Nachdenken entschieden, dass ich die Verantwortung für diese Art von Situation weder übernehmen kann, noch will, noch werde !
    Und dann wurde es auf einmal wirklich ein Problem keinen direkten Ansprechpartner in der geistigen Welt zu haben.
    (Zum Glück bekam ich später noch die Zusatzinformation aus welchen Gründen diese Erkrankung für die innere Entwicklung notwendig ist und wenn sie jetzt vermieden würde, dann doch im nächsten Leben auftreten würde.)


    Die, die mich vorher als Informationsüberbringer benutzt haben, das waren dann wohl eher die Schutz-Hilfsgeister der anderen, aber für mich selber habe ich diesen klaren Ansprechpartner nie eindeutig gefunden.
    Zwar bekomme ich innere Führung, bekomme viele Fragen beantwortet, habe aber keinerlei Ahnung mit wem ich es direkt zu tun habe und wie ich das herausfinden kann.
    In schamanischer Hinsicht gab es auch verschiedene Einflüsse (Tiere und anderes), aber auch da Einflüsse ohne direkte Ansprechpartner, eher die Lenkung über Träume und Erlebnisnisse in Spontantrance.


    Als ich dann irgendwann in Trance anfing heilende Handlungen auszuführen und das unvorsichtigerweise erwähnte, bekam ich mächtig eins auf den Deckel dafür und es gab eine Art von endloser Diskussion wie hier schon in dem anderen Thread, wo es dann schnell hiess: na dann beweis doch mal dass es schamanische Geister waren und nicht dein eigener unbewusster Wunsch dies oder das zu tun.
    Eine fruchtlose Situation, die nirgendwo hin führt, da ich keine Kontrolle in dieser Art von Trancezustand hatte, sondern nur die Möglichkeit versuchte zu nutzen, jede Art von Spontantrance komplett zu unterdrücken, was auch nicht effizient genug funktionierte.
    Da es sich aber um sehr hochschwingende inhaltlich sinnvolle heilende Handlungen handelte, machte ich mir auch hier anfangs nicht so grosse Sorgen woher das kommt, sondern wollte einfach nur darauf vertrauen dass im höheren Sinne schon alles seine Richtigkeit hatte.


    In letzter Zeit werde ich nun vermehrt gewarnt vor negativen Einflüssen/Besetzungen + deren Gefahren und ich bin nicht naiv genug anzunehmen, dass diese nicht existieren, nur hilft das dann in der konkreten Situation der Trance nicht wirklich weiter.
    Nein, wenn mein Tagesbewusstsein und mein kritisches Persönlichkeitsdenken temporär ausgeschaltet sind, dann kann ich nicht noch Fragen stellen wie: "Kommst du vom Licht ?" und ich gehe auch davon aus dass negative Einflüsse genug Tricks auf Lager haben um sich nicht gleich enttarnen zu lassen ?


    Würde ein negativer Geist nicht eher schmeichelnd das Ego aufblähen oder mit Angst, Wut und Dogma arbeiten ?
    Würde ein negativer Geist tatsächlich hilfreiche Informationen übermitteln oder heilende Handlungen ausführen ?

    2 Mal editiert, zuletzt von wirbelwind ()

  • keine ahnung, wie das im schamanismus ist, das haben andere hier viel mehr wissen und erfahrung.


    mein eigener 'bullshit'-meter springt immer dann an, wenn angst-basierte messages herein kommen oder entsprechende gefühle in mir aufsteigen. alles, was nach dogma riecht, so wie 'du musst', 'du sollste', 'du darfst nicht', 'wenn du nicht dies, dann das schreckliche', usw., ist immer ein hinweis für mich, dass diese energien aus dem niederen astral stammen.


    früher passierte es mir öfter, dass sich solche 'quellen' einschlichen. eine 'übertragung' mag sogar in einem 'hohen', sehr erweiterten space beginnen; sobald sich aber mein ego mit seinen ängsten oder dogmen einmischte, fiel meine eigene frequenz und verlor den draht, während eine andere quelle fand zugang und übernahm.


    inzwischen passiert mir das nicht mehr, meine eigene frequenz bleibt stabil. in der 'brückenzeit' aber benutzte ich ein hilfsmittel, wann immer ich dazu wach wurde, dass hier etwas schräg ist. die frage 'stehst du im höchsten göttlichen licht?' kann kein wesen 3x mit 'ja' beantworten, wenn es nicht wahr ist.


    heute ist mein gradmesser 'bedingungslose liebe'. licht kann man faken; es ist zwar irgendwie statisch und nicht lebendig, aber wenn man nicht geschult ist, das zu erkennen, kann man sich davon 'hinter s licht führen lassen'.


    liebe aber ist nicht fälschbar. wenn ein 'kontakt' mit nicht-inkarnierten wesen mich nicht mit liebe erfüllt und mir völlige freiheit überlässt, schmeiß ich ihn sofort wieder raus.


    :heart:

  • 'n Abend,

    Vor ein paar Jahren bin ich da so reingeschlittert

    Wie "schlittert" man denn in sowas rein? Üblicherweise hat man ja nun die Wahl und tut nix ungefragt?

    Mir gegenüber hat sich eher selten jemand vorgestellt (ausser wenn es sich um Verstorbene handelte, da war es eindeutiger).

    Freilich- und Du machst brav die Tür auf, gell? Keine Ahnung, wer vor der Tür steht oder anruft, aber is ja auch egal, wir machen mal, nicht? Machst Du das bei Deiner Wohnung/Deinem Haus eigentlich genauso? Oder nutzt Du mal die Gegensprechanlage oder den Türspion (falls Du sowas hast)?

    Es waren nicht immer einfach Situationen, denn nicht immer sind die potentiellen Empfänger inhaltlich offen genug

    Ich persönlich arbeite genau aus diesem Grund nicht ungefragt. Ich sehe und spüre oft einiges, auch beim Lesen von Forenbeiträgen, aber dass ich ungefragt was sage oder tue, das hab ich mir schon lange abgeschminkt. Wer kommt, wird fragen. Und wer fragt, kriegt Antworten. Nicht mehr, nicht weniger.

    ohne sich in Zweifel stellen zu lassen

    Das gehört dazu. Ein Medialer, der nicht mehr zweifelt und nicht mehr hinterfragt, ist auf dem besten Weg in den Wahn. Plappernde Medien gibt's alleweil genug. Wer da nicht zu Kritik und Selbstkritik in der Lage ist (wozu das sich hintterfragen und sich hinterfragen lassen gehört), stellt sich oft genug Kräften zu Verfügung, mit denen er nicht umgehen kann.

    angreifen lassen zu müssen.

    Wer jede Kritik als Angriff sieht, wird es schwer haben, medial zu sein und zu arbeiten.

    Dann fing es irgendwann an dass ich gesundheitliche Warnungen geben sollte,

    Wer sagt das, dass Du das sollst? Wer entscheidet denn, was Du weiter gibst und was nicht? Wessen Herz un d Verstand werden dennn da genutzt? Wem gehören die denn? Wer ist denn der Besitzer der Gabe? Hat die Gabe Dich- oder hast Du die Gabe?

    da dieses eben ohne die Richtigkeit der Informationen überprüfen zu können in einen zwischenmenschlichen Graubereich führen kann.

    Medialität ist immer das Wahrnehmen dessen, was nur in seiner Wirkung beweisbar ist. In seiner Faktizität eher selten - und wenn, dann hinterher, nicht während der Übermittlung.

    Ich wusste aber auch nicht ob ich das ablehnen konnte oder ob ich irgendwie ethisch verpflichtet bin das zu übermitteln.

    Medialität ist KEIN Zwang.

    (Zum Glück bekam ich später noch die Zusatzinformation aus welchen Gründen diese Erkrankung für die innere Entwicklung notwendig ist und wenn sie jetzt vermieden würde, dann doch im nächsten Leben auftreten würde.)

    Ah so... da kommt also wer daher und enthüllt Dir zukünftige Pläne der Seele einer anderen Person? Und das auch noch ohne deren Wissen. Nun denn...
    Das heißt, da gibt Dir jemand ungebeten die Macht über ganz sensible und persönliche Bereiche einer anderen Person. Sag mal, macht Dich das nicht skeptisch? Welche Art von Wesen hätte so eine Vorgehensweise nötig - und wozu?
    Ganz ehrlich: Ich würde laufen gehen, wenn mir einer so käme. Ganz schnell und gaanz weit weg.
    Grüße,
    Panther-Adler

    ... und wenn ich's nicht wieder tu'!

  • Nun, ich hätte es anders ausgedrückt als Panther-Adler, dachte aber beim Lesen von Wirbelwinds Beitrag ähnliches.
    Ohne Anfrage mediale Botschaften zu übermitteln ist für mich ein no go......


    Es gibt Situationen, in denen man einfach etwas weiß.....und wenn es mir dann wichtig erscheint, dass diese Botschaft ihren Weg zum Empfänger findet, tut's auch der Weg eines freund(schaft)lichen Rates....ohne den Zusatz, dass dies eine mediale Botschaft sei.
    :winke:

  • Nein, wenn mein Tagesbewusstsein und mein kritisches Persönlichkeitsdenken temporär ausgeschaltet sind, dann kann ich nicht noch Fragen stellen wie: "Kommst du vom Licht ?" und ich gehe auch davon aus dass negative Einflüsse genug Tricks auf Lager haben um sich nicht gleich enttarnen zu lassen ?

    Liegt vielleicht an der Art wie du den Kontakt zur Geistigen Welt auf nimmst. In Trance zu gehen, und das Irdische Bewusste auszuschalten verbirgt auch Gefahren in sich. Ist deine Seele auch geschützt? Können sich Wesen einschleusen, die dir nicht Wohlgesonnen sind? Aber auch das der Trance zustand, für Illusion sorgt und innerliche Wünsche zum tragen kommen? Oder Ist ein Helfer-Syndrom da?

    Ah so... da kommt also wer daher und enthüllt Dir zukünftige Pläne der Seele einer anderen Person? Und das auch noch ohne deren Wissen. Nun denn...

    Ich bekomme oft plötzlich Informationen von Menschen, mit denen ich im Gespräch bin. Sehe es als ein Lesen des Menschen an, dass Unbewusst stattfindet. Es sind meistens Seelische Muster die da durch kommen. Wie Tobias schon schreibt, kommt dann ein Freundschaftlicher Rat. Weiß der gegenüber von meinen Fähigkeiten dann sage ich es auch schon mal direkt, was ich das sehe.


    Das heißt, da gibt Dir jemand ungebeten die Macht über ganz sensible und persönliche Bereiche einer anderen Person. Sag mal, macht Dich das nicht skeptisch? Welche Art von Wesen hätte so eine Vorgehensweise nötig - und wozu?

    Ob es Mediale Durchsagen sind, weiß nicht.....
    Wie oft nehme ich den Schmerz anderer wahr. Bekomme oft auch die Zusammenhänge der Symptome rein. Klar kann ich dann hingehen und sagen du hast das, und darum ist es so. Würde wohl als verrückt bezeichnet werden. Lernen das ich nicht jeden Helfen und es als hingegeben anzusehen.


    @wirbelwind,
    Ich denke das dies mit einen ersten Thread zusammen hängt, denn nicht geerdet zu sein. Fehlende Bodenhaftung und den Bezug zur Realität. Was ich schon beim lesen den Thread´s in mir hoch kam. Denn bei Trance Zuständen kann es schon vorkommen, das sich die Seele sich nicht richtig wieder Zentriert und verankert mit dem Irdischen Körper. Ohne gute Schutzmaßnahmen sollte so was nicht gemacht werden.

  • Ich danke euch für eure aufrichtigen Bemühungen und Zeit, die ihr hier investiert habt nur gibt mir dieses einfach keine sinnvollen Handlungsanweisungen für die Zukunft.
    Es dreht sich hauptsächlich wieder um die Ideologie von richtig und falsch und beinahe überhaupt nicht um die echten Chancen von Medialität.


    Schaut, ich habe die verschiedensten spirituellen, übersinnlichen, medialen Erfahrungen nun seit etwa zehn Jahren und ihr dürftet aus meinen vorherigen Beiträgen mitbekommen haben, dass eine gewisse analytische Grundintelligenz vorhanden ist.
    Gleichzeitig habe ich stapelweise Bücher zu Hause zu den Grundsatzthemen und betreibe regelmässig Forschung in teils sehr aussführlichen internationalen Internetquellen.


    Mir ist klar dass meine Fragen wie naive Anfängerfragen rüberkommen müssen.
    Wenn ihr tatsächlich so viel weiter seid in euren Erkenntnisprozessen, warum könnt ihr diese Fragen dann nicht einfacher beantworten ?
    Wieso geht ihr dann davon aus, dass eure 08-15- Warnungen, die man absolut überall bekommen kann, für einen echt nach Antwort Suchenden einen Unterschied machen ?
    Es ist immer wieder das Gleiche, die eigenen Erfahrungen werden als vollkommen sicher und authentisch wahrgenommen und den Rest der Welt warnt man vor den Risiken ?


    An Panther-Adler: Und was macht dich nun so sicher, dass ich mich mit diesen Fragen nicht schon seit sehr langer Zeit inhaltlich beschäftige ???
    Wär da nicht ein echter Erfahrungsaustausch mit eigenen Beispielen sinnvoller als dieser erhobene Zeigefinger ?
    Deine Einwände mögen in theoretischer Hinsicht berechtigt sein, nur gehen sie einfach meilenweit an der erbetenen Hilfestellung um spezifische Klärung vorbei. Es geht mir hier nicht um meine Person. Die lange Einleitung sollte allgemein zum besseren Verständnis dienen, welche Fragestellungen bei medialen Erfahrungen grundsätzlich auftreten können.


    Im Grunde genommen muss jeder früher oder später da durch oder die Konsequenzen unreflektierten Handelns tragen.


    Und nein, ich kann diese extremste Schwarzmalerei für Bewusstseinserfahrungen absolut nicht teilen, bin durch viele Ängste diesbezüglich durchgegangen und weiss dass ich diese nur durch Wissenszuwachs und Erfahrungszuwachs beseitigen kann.
    Nun hatte ich wohl (fälschlicherweise ???) den Eindruck hier auf kompetente Menschen zu treffen, die sich nicht wieder nur auf Kosten anderer profilieren wollen ?


    Liegt vielleicht an der Art wie du den Kontakt zur Geistigen Welt auf nimmst. In Trance zu gehen, und das Irdische Bewusste auszuschalten verbirgt auch Gefahren in sich. Ist deine Seele auch geschützt? Können sich Wesen einschleusen, die dir nicht Wohlgesonnen sind? Aber auch das der Trance zustand, für Illusion sorgt und innerliche Wünsche zum tragen kommen? Oder Ist ein Helfer-Syndrom da?

    Eben, das sind die Fragen auf die ich genauere Beantwortung suche.
    Wie schützt man denn die Seele effektiv ?
    Es gibt zwar Rituale dazu, aber ob die tatsächlich wirksam sind oder nur Eso-Placebo, das weiss ich nicht.
    Wie genau merke ich ob sich ein Wesen eingeschlichen hat ?
    Ist man dazu selber objektiv genug ?
    Woran bemerkt man die Illusion über Trancezustände und was kann man dagegen tun ?


    Ich denke das dies mit einen ersten Thread zusammen hängt, denn nicht geerdet zu sein. Fehlende Bodenhaftung und den Bezug zur Realität. Was ich schon beim lesen den Thread´s in mir hoch kam. Denn bei Trance Zuständen kann es schon vorkommen, das sich die Seele sich nicht richtig wieder Zentriert und verankert mit dem Irdischen Körper. Ohne gute Schutzmaßnahmen sollte so was nicht gemacht werden.

    Es ist sicher nicht ganz falsch, was du da schreibst, nur warten die medialen Erfahrungen mit ihrer Manifestation sicher nicht darauf wann man nun endlich das Erdungsproblem gelöst hat und glaub mir, ich habe schon hart genug daran gearbeitet.
    Die Erfahrungen und ihre Qualität selber sind unabhängig von der Erdung.
    Bei der Erdung geht es mehr um die Verarbeitung der ganzen Geschichte und wie man es tatsächlich sinnvoll ins reale Leben einbringen kann.



    Ob es Mediale Durchsagen sind, weiß nicht.....
    Wie oft nehme ich den Schmerz anderer wahr. Bekomme oft auch die Zusammenhänge der Symptome rein. Klar kann ich dann hingehen und sagen du hast das, und darum ist es so. Würde wohl als verrückt bezeichnet werden. Lernen das ich nicht jeden Helfen und es als hingegeben anzusehen.

    Als mediale Durchsagen nehme ich zum Beispiel das war, was mir auf symbolische Art, innere Bilder oder innere Stimme gegeben wird, unabhängig ob im Wachzustand, Trancezustand oder Traum.
    Dieses ist dann auch nicht wirklich rational erklärbar, trotzdem inhaltlich benutzbar.
    Bei Präkognition wiederum weiss ich nicht inwiefern das medial gegeben ist oder einfach eine selbständige Bewusstseinsreise stattfindet.


    Ich bekomme oft plötzlich Informationen von Menschen, mit denen ich im Gespräch bin. Sehe es als ein Lesen des Menschen an, dass Unbewusst stattfindet. Es sind meistens Seelische Muster die da durch kommen. Wie Tobias schon schreibt, kommt dann ein Freundschaftlicher Rat. Weiß der gegenüber von meinen Fähigkeiten dann sage ich es auch schon mal direkt, was ich das sehe.

    Ja, so erlebe ich das auch.
    In dieser Art von Erfahrung sehe ich auch keine Gefahr, ausser dass man sich in der Interpretation mal irren könnten.




    Das Problem habe ich mehr mit der Unkontrolliertheit bestimmter Trance-Situationen, aber wer tatsächlich schon jahrelang schamanisch unterwegs ist, weiss dass es realistischerweise irgendwie auch dazu gehört.
    Wer tatsächlich glaubt die huntertprozentige mentale Kontrolle über sämtliche Lebens- und Bewusstseinsprozesse zu haben ist schwer auf dem Holzweg !!!
    Gerade die mangelnde Kontrollierbarkeit einer gewissen Besessenheit von Geistern war es auch weshalb ich mich nicht gezielt auf diese ganze Geschichte einlassen wollte, es aber auch nicht vollständig abschalten konnte.


    Es gibt im europäischen Raum so einige, die glauben Krattiertourismus mit Schamanismus allgemein in einen Topf werfen zu können.
    Schön wenn ihr die Erfahrung macht nur nach eurem Krafttier pfeiffen zu müssen und es ist euch untertan.
    In Wirklichkeit ist der Schamanismus eine viel, viel komplexere Welt, da macht es Sinn die verschiedenen Traditionen und ihre Möglichkeiten erstmal besser zu erforschen bevor man Pauschaurteile abgibt.
    Ja bitte auch einmal über den Tellerand schauen.
    Die vielbelächelte nordamerikanische Tradition gibt einiges an Wissen her, was hierzuland noch nicht einmal angeblich erfahrene Schamanen gehört haben.
    Wer gezielter reisen kann als ich, hat deshalb noch lange nicht alle Hausaufgaben gemacht !!!




    Für alle, die es wirklich interessiert was nun der Unterschied ist zwischen echten spirituellen Erfahrungen und Erfahrungen, die eher im Krankheitsbereich anzusiedeln sind, da kann ich ein gutes Buch empfehlen.
    Die Forschung dazu steckt natürlich noch in den Kinderschuhen.
    Ja, auch Schizophrenie kann echte spirituelle Erfahrungen beinhalten und echte spirituelle Erfahrungen können zu einer gewissen "Überlastung des Gehirns" führen mit den entsprechenden Konsequenzen.
    Transformationskrisen sind ein gutes Stichwort und da braucht es oft erfahrene Hilfe um das in die richtige Richtung zu lenken, sonst ist diese Erfahrung mal schnell mit Medikamenten zugedröhnt und die Chance vertan.
    Nein, ich habe in diesem Krankheitsberich keine eigene Erfahrung, nur falls die Frage aufkommt.
    Es ist aber immer wieder erstaunlich wie Laien diese Art von Argumentation benutzen und nicht mal das Wort Wahn definieren können, nicht wissen was eine paranoide Episode überhaupt beinhaltet.
    Richtig, es handelt sich da nämlich nicht ums Stimmen hören, sondern ist eher eine schwere Angststörung, die mit den falschen Mitteln komenpensiert wird.





    Für jede Art von echt konstruktiven und durchdachten Vorschlägen bin ich jederzeit offen.
    Oder aber wir verstricken uns in die üblichen Foren-Ego-Schlammschlacht-Machtkämpfe ??? :attacke:



    :luck:

  • Woran bemerkt man die Illusion über Trancezustände und was kann man dagegen tun ?

    Vergleiche deine Wunschvorstellungen mit dem Gesehenen. Ist das gesehene eine Problembaustelle von dir. Hast du Mitleid mit dem gegenüber, statt Mitgefühl?
    Wichtig ist das Mediale Arbeiten ob Heilung oder Durchsagen, nur einen für dich Neutraler Sichtweise und Körperlichen fitten Zustand stattfinden sollte. Schon jedes leichtes sich daneben fühlen birgt Gefahren für Klient und dich. Sagen tut mir leid heute nicht ist dann wichtig. Sonst ist es ein erzwingen von was, was dann nicht ist.

    Die Erfahrungen und ihre Qualität selber sind unabhängig von der Erdung.Bei der Erdung geht es mehr um die Verarbeitung der ganzen Geschichte
    und wie man es tatsächlich sinnvoll ins reale Leben einbringen kann.

    Das sehe ein wenig anders. Bist du im Irdischen Zentriert, gut geerdet, ist der Kontakt zum Geistigen im Bewussten genauer und die Interpretation genauer. Genauso als wenn du eine Arbeit schreibst. Nur wenn du fit bist auf allen Ebenen fließt es auch beim schreiben. Gehört zusammen Geist,Seele und der Körper!

  • Ich danke euch für eure aufrichtigen Bemühungen und Zeit, die ihr hier investiert habt nur gibt mir dieses einfach keine sinnvollen Handlungsanweisungen für die Zukunft.
    Es dreht sich hauptsächlich wieder um die Ideologie von richtig und falsch und beinahe überhaupt nicht um die echten Chancen von Medialität.

    Hallo Wirbelwind,


    im September letzten Jahres saß ich mit einem Freund und Kampfsportlehrer zusammen. Er erzählte, dass die Zugänge von Jungs, die einfach nur ein paar effektive Schläge und Tritte lernen wollen, mit der Philosophie des Sportes aber ansonsten nix am Hut haben, immer mehr ansteigt. Er erzählte weiterhin, dass er die Schüler, bei denen er solche Tendenzen bemerkt, vom weiteren Training ausschließt.


    Was du hier als "Ideologie von richtig und falsch" bezeichnest, sind ethische Grundlagen des Heilens. Wenn du diese eben mal schnell vernachlässigen - oder ja zumindest nicht diskutieren willst, bist du hier tatsächlich im falschen Forum.



    Es ist sicher nicht ganz falsch, was du da schreibst, nur warten die medialen Erfahrungen mit ihrer Manifestation sicher nicht darauf wann man nun endlich das Erdungsproblem gelöst hat und glaub mir, ich habe schon hart genug daran gearbeitet.
    Die Erfahrungen und ihre Qualität selber sind unabhängig von der Erdung.
    Bei der Erdung geht es mehr um die Verarbeitung der ganzen Geschichte und wie man es tatsächlich sinnvoll ins reale Leben einbringen kann.

    Was ich bei dir zu erkennen glaube ist.....du bist "zu weit". Leider ist das in deinem Fall nicht positiv gemeint, sondern so, dass ich dass Gefühl habe, du hast den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht. Ähnlich einem Zauberlehrling, der im Buch des Meisters ein paar Sprüche gelesen hat, die beschworen Mächte jedoch nicht beherrscht.


    Erdung ist die Basis. Jegliche energetische Arbeit erfordert Erdung. Nicht erst hinterher, sondern permanent und konsequent. Wer energetisch arbeitet, sollte prinzipiell und von vorherein gut geerdet sein - und solange man ein "Erdungsproblem" hat, sollte man ausschließlich genau daran arbeiten.


    Allerdings ist es schwierig, dass jemandem zu erklären, der bereits einige Jahre als Medium fungiert. Mein Rat wäre ja: Manifestiere deine Erdung - und bis die nicht perfektioniert ist, lass das Channeln. Wie du darauf reagieren würdest, kann man obigem Zitat entnehmen......und genau das meine ich mit dem zweiten Schritt vor dem ersten.


    Um es kurz zu sagen: Solange simple Basics nicht sitzen wirst du dir wohl niemals sicher sein können, aus welchen Quellen deine Informationen stammen und wie sicher diese Infos sind. Allerdings ist man so auch nix weiter als ein Geistertaxi, welches ungebremst bergab fährt.



    Das Problem habe ich mehr mit der Unkontrolliertheit bestimmter Trance-Situationen, aber wer tatsächlich schon jahrelang schamanisch unterwegs ist, weiss dass es realistischerweise irgendwie auch dazu gehört.
    Wer tatsächlich glaubt die huntertprozentige mentale Kontrolle über sämtliche Lebens- und Bewusstseinsprozesse zu haben ist schwer auf dem Holzweg !!!
    Gerade die mangelnde Kontrollierbarkeit einer gewissen Besessenheit von Geistern war es auch weshalb ich mich nicht gezielt auf diese ganze Geschichte einlassen wollte, es aber auch nicht vollständig abschalten konnte.

    In Trance bzw. Ekstase ist man "außer sich", das heißt, man entrückt der alltäglichen Realität in einen Zustand veränderter bzw. erweiterter Wahrnehmung. Ich stimme absolut zu, dass verschiedene Zustände von Trance und Ekstase nicht kontrollierbar sind und völlig unkontrolliert eintreten können. (Tanz, Sex etc..) Allerdings halte ich es zum Zwecke energetischer Arbeit für unabdingbar, dass Eintreten dieser Zustände kontrollieren zu können - sprich: Wenn ich energetisch arbeite bestimme ich, wann ich mich in einen Zustand begebe, den ich nicht mehr kontrollieren kann. Womit wir schon wieder beim Thema Erdung wären......


    Besessenheit hingegen ist - pathologische Ursachen mal ausgeschlossen - eine ganz andere Baustelle, da hier eine Wesenheit vollständig Besitz vom Besessenen ergreift - ohne dessen Willen. Ich habe damit recht wenig Erfahrung. Gefühlt würde ich keiner Wesenheit vertrauen, die mich gegen meinen Willen beherrscht.....und somit auch vorsichtig mit der Weitergabe von Botschaften solcher Wesenheiten sein.



    Bevor ein Schamane im traditionellen Kontext auf seine Leute losgelassen wird hat er eine jahrelange Ausbildung und so einiges an Prüfungen und Lebensschule hinter sich. Unter anderem hat er ein tiefes Vertrauensverhältnis zu seinen Verbündeten in der Welt der Geister aufgebaut und ist dadurch geschützt - und zwar ganz besonders in den Momenten, wo er jegliche Kontrolle abgibt. Übrigens....., der Gedanke, dass Krafttiere Untertanen seien, zaubert glatt ein fettes Grinsen auf mein Gesicht. Zumindest hat jemand, der das behauptet, seine Hausaufgaben noch nicht einmal angefangen - und wenn jemand auf schamanischem Weg behaupten würde, all seine Hausaufgaben gemacht zu haben.....nun, dann mangelt es ihm an Respekt. Da ich früher durchaus auch jemand war, der manchmal über das Ziel hinaus schoss, (und das auch heute noch ab und an tue) weiß ich aus eigener Erfahrung: Die Klatsche für so eine Respektlosigkeit lässt nie lange auf sich warten......


    Was Nordamerika angeht: Ich habe vor Ort in den Indianerreservationen bereits an einigen Zeremonien mit dort anerkannten Medizinleuten teilgenommen....und kann dir sagen: Die Zeremonien sind beeindruckend und effizient....aber auch Medizinleute kochen bloß mit Wasser.


    ---------------


    Tjo, und damit schließe ich den Kreis zu meiner Arbeit als "Medium"......wobei ich das selbst nicht so nenne.
    Ich gieße autorisiert Schwitzhütten im traditionellen Kontext nach Art der Lakota auf und bitte dort vor jeder Zeremonie um Schutz und Führung für dieselbe und alle Teilnehmer. Dort geht es mir manchmal so, dass ich Dinge sage, von denen ich - nach der Zeremonie darauf angesprochen - überrascht bin, sie gesagt oder getan zu haben. Dann weiß ich, dass ich geführt wurde und als Kanal für die Spirits diente. Allerdings bleibe ich dabei stets bei mir, bei meinen Gedanken, es kommt also nicht dazu, dass ich Leuten irgendwelche Botschaften aufdrücke. Obwohl es durchaus vorkommt, dass ich solche Botschaften erhalte.... womit wir wieder an der Stelle wären, wo ein freund(schaft)licher Rat zum richtigen Zeitpunkt mein Mittel der Wahl ist.


    Schon lange, bevor ich die erste Schwitzhütte aufgießen durfte, habe ich auf diesem Weg gelernt, dem Schöpfer und meinen Gebeten zu vertrauen - und das schließt das Vertrauen in die richtige Führung ein. Jegliche energetische Arbeit an bzw. mit anderen braucht dieses Vertrauen und eine grundsätzliche Lebenserfahrung. Solange man sich seiner Quellen nicht sicher sein kann (ihnen also nicht vertraut), kann man die erhaltenen Informationen nicht guten Gewissens weitergeben.....und wenn man das nicht mit gutem Gewissen machen kann, ist es meiner Meinung nach besser, schön still zu sein. Solange man nicht über eine gewisse Lebenserfahrung verfügt, wird man nicht in der Lage sein zu differenzieren, welche Botschaft wann, wie und wohin gehört.


    Während ich das eben schrieb kam mir noch ein grundsätzlicher Gedanke:
    Was bewegt einen Menschen, Informationen aus unsicheren Quellen als mediale Botschaften weitergeben zu müssen? Das ganze auch noch unerbeten.... Feilt man damit am Guru-Status, bläht man nicht genau auf diese Art und Weise sein Ego so richtig auf?


    Wenn man solche Informationen als mediale Botschaften "verkauft", sind diese für unbedarfte "Klienten" gleich so etwas wie "Gesetz", sie sind für ihn manifestiert, da sie ja aus der Welt der Geister kommen. Für viele ist damit auch die Eigenverantwortung erledigt - denn was aus der Welt der Geister kommt, muss ja geschehen....


    Gibt man solche Botschaften in Form eines guten Rates weiter - man könnte auch sagen - als Lebenshilfe - ist das eine völlig andere Sache. Dann droht man nicht gleich mit der "Geisterkeule".... So wird es für den Betreffenden leichter und selbstverantwortlicher, den Rat zu befolgen - oder zu ignorieren.


    Wie auch immer - persönlich bin ich auch mit unerbetenen Ratschlägen eher zurückhaltend - und in diesem Sinne kannst du das Geschriebene annehmen oder empört zurückweisen. Ist mir ziemlich egal - denn profilieren muss ich mich hier ganz bestimmt nicht. Kannste glauben.


    :winke:

  • Das sehe ein wenig anders. Bist du im Irdischen Zentriert, gut geerdet, ist der Kontakt zum Geistigen im Bewussten genauer und die Interpretation genauer. Genauso als wenn du eine Arbeit schreibst. Nur wenn du fit bist auf allen Ebenen fließt es auch beim schreiben. Gehört zusammen Geist,Seele und der Körper!

    Es wurde aber vorher so dargestellt dass zu wenig Erdung gleichzeitig auch mangelnde Kritikfähigkeit mit sich bringt, das ist nicht so.
    Zum energetischen oder anderweitigen Heilen braucht man sicher eine gesunde Erdung, alles andere ist gefährlich.
    In den Momenten medialer Tätigkeit macht das keinen Unterschied, zumindest dann nicht wenn der mediale Kontakt von der anderen Seite initiiert wurde. Da fliesst dann die Information in dem Moment, wo man gerade empfänglich ist oder es ist möglich dass von den Wesenheiten selber eine zeitweise Öffnung der entsprechenden Chakren oder Energieerhöhung praktiziert wird.



    im September letzten Jahres saß ich mit einem Freund und Kampfsportlehrer zusammen. Er erzählte, dass die Zugänge von Jungs, die einfach nur ein paar effektive Schläge und Tritte lernen wollen, mit der Philosophie des Sportes aber ansonsten nix am Hut haben, immer mehr ansteigt. Er erzählte weiterhin, dass er die Schüler, bei denen er solche Tendenzen bemerkt, vom weiteren Training ausschließt.

    Das ist auch sinnvoll.
    Nur handelte es sich bei mir nicht um etwas, was ich lernen wollte, sondern womit ich lernen musste zu leben.
    Deshalb funktioniert die Ego-oder Motivationsdebatte hier nicht so gut.


    Was du hier als "Ideologie von richtig und falsch" bezeichnest, sind ethische Grundlagen des Heilens. Wenn du diese eben mal schnell vernachlässigen - oder ja zumindest nicht diskutieren willst, bist du hier tatsächlich im falschen Forum.

    Glaubst du dass es nur eine einzige Art von Ethik geben kann ?
    Ich diskutiere Ethik jederzeit gerne, so lange dabei die anders wahrgenommene Realität verschiedener Personen respektiert wird und sich an die faktische Wahrheit gehalten wird.


    Was ich bei dir zu erkennen glaube ist.....du bist "zu weit". Leider ist das in deinem Fall nicht positiv gemeint, sondern so, dass ich dass Gefühl habe, du hast den zweiten Schritt vor dem ersten gemacht. Ähnlich einem Zauberlehrling, der im Buch des Meisters ein paar Sprüche gelesen hat, die beschworen Mächte jedoch nicht beherrscht.

    Da ich nirgendwo geschrieben habe dass ich beruflich medial oder heilerisch zu arbeiten anstrebe, bin ich nur irgendwo auf einem beliebigen Punkt des Bewusstseinsprozesses wie jeder andere hier auch.
    Da das genaue Ziel nicht bekannt ist, kann man auch nicht von genauem Fortschritt oder Rückschritt sprechen.
    Ding manifestieren sich von selber und ich suche nach funktionierenden praktischen Vorschlägen.


    Gefühlt würde ich keiner Wesenheit vertrauen, die mich gegen meinen Willen beherrscht.....und somit auch vorsichtig mit der Weitergabe von Botschaften solcher Wesenheiten sein.

    Auch nicht wenn es sehr hochfrequenzige Energien sind ?


    Solange man sich seiner Quellen nicht sicher sein kann (ihnen also nicht vertraut), kann man die erhaltenen Informationen nicht guten Gewissens weitergeben

    Dann hat der geradlinige Weg dich gefunden und das ist ein Glücksfall, aber ich habe von verschiedene Menschen ghört, die dich gleich Problematik haben wie ich.
    Diese suchen Anleitung dafür und möchten nicht für ganz einfache Fragen angegriffen werden oder sich Verantwortungslosigkeit unterstellen lassen.


    und wenn man das nicht mit gutem Gewissen machen kann, ist es meiner Meinung nach besser, schön still zu sein. Solange man nicht über eine gewisse Lebenserfahrung verfügt, wird man nicht in der Lage sein zu differenzieren, welche Botschaft wann, wie und wohin gehört.

    Wie bekommt man die Lebenserfahrung ohne trial and error und ohne das mal offen und gewaltfrei irgendwo diskutieren zu können ?


    Schon lange, bevor ich die erste Schwitzhütte aufgießen durfte, habe ich auf diesem Weg gelernt, dem Schöpfer und meinen Gebeten zu vertrauen - und das schließt das Vertrauen in die richtige Führung ein.

    Vertrauen oder Gewissheit ?
    Du kannst ja den Schöpfer nicht mit allen möglichen Geistwesen/Engeln/Verstorbenen und sonstigen Einfläussen gleichsetzen.
    Auch bei dir gab es mal Anfänge, Ungewissheiten und Zweifel, oder nicht ?
    Darüber zu reden und nicht nur über die Erfolge macht glaubwürdiger und jetzt nicht auf dich bezogen, sondern auf alle, die eine perfekte Meinung haben, diese aber nicht ehrlich mit Fakten oder Beispielen hinterlegen wollen.


    Was bewegt einen Menschen, Informationen aus unsicheren Quellen als mediale Botschaften weitergeben zu müssen? Das ganze auch noch unerbeten...

    Das lässt sich umdrehen.
    Was bewegt denn die Quelle dazu jemanden dazu zu bringen, der das überhaupt nicht vorhatte ?
    Und auch das kommt häufiger vor.
    Wenn es tatsächlich eine höhere Quelle ist, dann werden die sich schon was dabei gedacht haben, es muss ja wohl auf irgendeiner Ebene eine Eignung oder zumindest ein spezifisches Potential vorliegen.


    Mein Leben ist dadurch in mancher Hinsicht viel komplizierter geworden und gleichzeitig soll ich mich auch noch von den Menschen respektlos behandeln lassen wenn ich genug Zeit investiere zu lernen und zu üben was es zu lernen und zu üben gibt ?
    Ich bekomme in bestimmten Abständen Themen, die ich dann bearbeite, genau so wie es ein Lehrer aus der hiesigen Welt machen würde, nur ist meine Möglichkeit Rücksprache zu halten eingeschränkter.
    Das ist mein ganz persönlicher Nachteil und keinesfalls ein Problem von Ethik oder Verantwortungslosigkeit.


    In dem Moment, wo ich wirlklich jemandem damit Schaden zufüge, dann und nicht früher sind all die Vorwürfe berechtigt.


    Wenn man solche Informationen als mediale Botschaften "verkauft", sind diese für unbedarfte "Klienten" gleich so etwas wie "Gesetz", sie sind für ihn manifestiert, da sie ja aus der Welt der Geister kommen. Für viele ist damit auch die Eigenverantwortung erledigt - denn was aus der Welt der Geister kommt, muss ja geschehen....

    Da ich nichts verkaufe, sondern nur durchleite erübrigt sich die Antwort.
    Es mag diese Art von Leichtgläubigkeit geben, das hab ich selber nie erlebt.
    Die Info wird akzeptiert oder nicht oder es wird mehrfach nachgefragt.


    Ich habe keinerlei Ahnung was für dich Spiritualität darstellt aber ich versuche einfach nur die Geschenke, die ich von der anderen Seite bekomme sinnvoll weiter zu geben, ja sehe das als spirituelle Pflicht.
    An dem Punkt, wo es überhaupt nicht funktionieren würde käme ich nicht auf die Idee es weiter zu tun.


    Mich stören einfach nur die Dauerunterstellungen hier im Forum.
    Einfach nur vom Schlimmsten ausgehen und alles wird gut ?????




    Jetzt sind die eigentlich interessanteren Fragen zur Medialität wieder stark untergegangen. :lupe:



    heute ist mein gradmesser 'bedingungslose liebe'. licht kann man faken; es ist zwar irgendwie statisch und nicht lebendig, aber wenn man nicht geschult ist, das zu erkennen, kann man sich davon 'hinter s licht führen lassen'.


    liebe aber ist nicht fälschbar. wenn ein 'kontakt' mit nicht-inkarnierten wesen mich nicht mit liebe erfüllt und mir völlige freiheit überlässt, schmeiß ich ihn sofort wieder raus.

    Ist das wirklich so einfach ?
    Es gibt diese Momente, wo die Energie so toll ist dass man aufzuleuchten scheint, es ist aber nicht immer so.
    Manchmal kommt nur mal ein kurzer Ratschlag zwischendurch, während des Alltages und doch inhaltlich wertvoll.


    Manchmal merkt man wie innerlich grad eine Art Schalter umgelegt wird und kurze Zeit später zurückgelegt. Film ab, Film Ende.
    Dann wiederum scheint eine Aktion über Körpergefühle eingeleitet zu werden oder über den Emotionalbereich ein inneres Drängen.
    Teilweise weiss man das nur rückwirkend dass man grad was übermittelt hat.


    Einmal fliesst Energie mit, ein anderes Mal nur die reine Information die trotzdem eine spezifische Reaktion auslöst.
    Und kürzlich Verstorbene sind auch nicht immer so hochfrequent, oft ganz "normal wirkend".


    Und wenn man unangenehme Dinge übermitteln soll, dann ist allerseltenst ein Gutelaunegefühl damit verbunden, das wäre unlogisch.


    Wenn du die Menschheit nur versuchst mit Licht und Liebe zu beschallen, dann hört dir niemand mehr zu, leider, egal wie gut gemeint.



    :winke:

  • Es wurde aber vorher so dargestellt dass zu wenig Erdung gleichzeitig auch mangelnde Kritikfähigkeit mit sich bringt, das ist nicht so.

    Hmmm, da bin ich mir nicht so sicher. Von Leuten, die vom Boden der Tatsachen weit entfernt sind, hab ich schon oft anderes erlebt. Durchaus auch hier im Forum.


    Glaubst du dass es nur eine einzige Art von Ethik geben kann ?
    Ich diskutiere Ethik jederzeit gerne, so lange dabei die anders wahrgenommene Realität verschiedener Personen respektiert wird und sich an die faktische Wahrheit gehalten wird.

    Nun ja, hier geht es nicht um Details, sondern um die ethischen Grundlagen des Heilens. Diese sollten allgemeinhin klar und akzeptiert sein. Eine davon ist halt, dass man nicht ungebeten heilerisch tätig wird. Klar, man kann diese Grundlagen akzeptieren oder auch nicht.....doch wenn man sich schon an dieser Stelle nicht einig wird, wird jeder weitere Austausch unweigerlich danebengehen - einfach schon deshalb, weil beide Seiten von völlig verschiedenen Standpunkten ausgehen. Das ist, als würden wir über Verkehrssicherheit an Kreuzungen diskutieren - der eine mit dem Standpunkt, es sei legitim, auch bei Rot loszufahren - der andere mit der Meinung, es sei besser, auf Grün zu warten..... Ein Konsens wird sich da schwerlich ergeben.


    Da ich nirgendwo geschrieben habe dass ich beruflich medial oder heilerisch zu arbeiten anstrebe, bin ich nur irgendwo auf einem beliebigen Punkt des Bewusstseinsprozesses wie jeder andere hier auch.
    Da das genaue Ziel nicht bekannt ist, kann man auch nicht von genauem Fortschritt oder Rückschritt sprechen.
    Ding manifestieren sich von selber und ich suche nach funktionierenden praktischen Vorschlägen.

    Sicher steht jeder dort, wo er gerade ist. Was allerdings nicht ausschließt, dass der Punkt, an dem man gerade steht, von anderen beurteilt wird. Auch hier wieder: Man kann diese Beurteilung annehmen und darüber nachdenken - oder sie ablehnen. Mache ich auf meinem Weg nicht anders. Es gibt Leute, deren Meinung ist mir wichtig - und ich denke darüber nach, wenn da etwas kommt. Es gibt auch Leute, deren Urteil über mich ich ganz einfach nur zur Kenntnis nehme.....und manchmal stecke ich die dann in die Schublade "Wadenbeisser".....schmunzel


    Auch nicht wenn es sehr hochfrequenzige Energien sind ?

    Selbst die Beurteilung, was hochfrequent ist, ist rein subjektiv. Wenn bei energetischer Arbeit etwas gegen meinen Willen geschieht....ist das für mich Zwang. Definitiv nicht hochfrequent genug, als dass ich es akzeptieren wöllte.



    Wie bekommt man die Lebenserfahrung ohne trial and error und ohne das mal offen und gewaltfrei irgendwo diskutieren zu können ?

    Nun, klar bestimmen Versuch und Irrtum den Erfahrungsschatz eines jeden Einzelnen - und klar: Ab und an holt man sich dabei ein blaues Auge. Das gehört einfach dazu. Wirklich schlimm wird es, wenn völlig Unbeteiligte dafür bezahlen müssen. Daher ist es für mich wichtig, mir sicher zu sein. Im speziellen Fall eben über die Quelle, über das, was ich weitergebe - und auch darüber, dass meine Hilfe erbeten wurde.


    Vertrauen oder Gewissheit ?
    Du kannst ja den Schöpfer nicht mit allen möglichen Geistwesen/Engeln/Verstorbenen und sonstigen Einfläussen gleichsetzen.
    Auch bei dir gab es mal Anfänge, Ungewissheiten und Zweifel, oder nicht ?
    Darüber zu reden und nicht nur über die Erfolge macht glaubwürdiger und jetzt nicht auf dich bezogen, sondern auf alle, die eine perfekte Meinung haben, diese aber nicht ehrlich mit Fakten oder Beispielen hinterlegen wollen.

    Ich fühle mich nicht angegriffen....schmunzel. Selbstverständlich gab es anfänglich Ungewissheit und mangelndes Vertrauen. Explizit bei schamanischer Arbeit ist manches derart abgefahren, dass ich zweifelte. Da allerdings spielte ich noch mit mir selbst herum. Erst, als ich mir ziemlich sicher war mit dem, was ich so an Ergebnissen liefere (und das dauerte einige Jahre), begann ich, auch für andere Leute zu arbeiten. Ich denke, dass ist das Entscheidende!
    Auch heute noch gibt es Sachen, die sind nicht eindeutig. Ich spare mir dann Interpretationen und mir bricht kein Zacken aus der Krone, klipp und klar zu äußern, dass ich gerade mal nicht sicher bin.....oder das die Kiste für mich ne Nummer zu groß ist.


    Ach, verdammt, ich kann es genau genommen gar nicht ab, Beiträge so Stück für Stück zu sezieren.....grins....aber das von dir Geschriebene ist durchaus so gehaltvoll, dass es sich lohnt, darauf einzugehen.


    Wie ich oben schon andeutete - es wäre für mich ein Arbeiten unter wiederkehrendem Zwang.....und somit ein Unding. Wobei es ja durchaus vorkommen kann, dass die Geister einen mal mehr oder weniger sanft in eine bestimmte Richtung drücken: Stichworte Berufung bzw. Initiation..... Allerdings sind das halt Phasen auf dem Weg, die nicht jahrelang andauern. Wenn ich dich so lese, klingt es, als wäre dieser Zwang permanent und als hättest du keine andere Wahl. Hast du es denn schon einmal ausprobiert....zu rebellieren? Hast du schon einmal hinterfragt, warum dich gewisse Wesenheiten dazu zwingen, gegen Grundlagen des Heilens zu verstoßen? Wenn ja: Was war die Antwort?


    Irgendwie klingt es auch ein bissel "wehleidig", (nicht bös gemeint, mir fällt kein besserer Ausdruck ein) wenn du schreibst, dein Leben ist dadurch komplizierter geworden.... Ich verstehe das sogar, mir geht es in gewisser Weise ähnlich. Das näher auszuführen ginge hier zu weit - nur soviel: Es gibt Situationen, in denen ich für andere da sein muss - egal, ob mir das gerade in den Kram passt oder nicht. (...hat mit dem indianischen Weg zu tun, ich bin dort gewissen Regeln verpflichtet)
    Mit einem entscheidenden Unterschied: Ich werde darum gebeten, etwas zu tun.


    Lernen - Step by Step - geht ohne Zweifel auch mit Hilfe der Geister. In wie weit man da auch wirklich selbstkritisch reflektiert, steht auf einem anderen Blatt. Insofern wäre mir Rat, Hilfe und auch Kritik von anderen Leuten, die ähnlich lernen und arbeiten durchaus wichtig.



    Nun, nicht umsonst stand das "Verkaufen" in Anführungszeichen. Diese Art Leichtgläubigkeit gibt es - leider weit verbreitet. Allerdings fragen die Leute oft nicht den Übermittler der Botschaft - aber was denkst du, wieviel Threads wir hier haben, die in etwa lauten: Meine Heilpraktikerin, ein Schamane, ein Medium ..... hat mir gesagt, dass ich.... (was auch immer). Soll ich darauf hören? Allerhand solche Postings....!


    In wie weit ich unerbetene oder unter Handlungszwang aufgedrückte Informationen aus der Welt der Geister als spirituelle Geschenke betrachten würde, sei mal dahingestellt. Das es funktioniert bedeutet auch noch lange nicht, dass es in Ordnung ist.


    Ohne dir zu nahe treten zu wollen und ich betone ausdrücklich, auch ohne es dir unterstellen zu wollen:
    Auch schwarzmagische Arbeit ist vom Betroffenen meist nicht erbeten -und funktioniert. Unter diesem Aspekt wäre die Effizienz der Arbeit kein entscheidendes Kriterium dafür, dass Heilung geschieht.


    ----------------------------


    Ich weiß nicht, was ich an deiner Stelle machen würde. Eventuell würde ich versuchen, einen guten Mentor zu finden. Jemanden, der ähnlich arbeitet, zu ich Vertrauen aufbauen kann und dessen Rat und Kritik für mich wertvoll ist. Vielleicht würde ich auch versuchen, in den Streik zu gehen. Oder ich wäre so überzeugt von dem, was ich tue, dass ich einfach mache. Dann allerdings würde ich nicht in einem Forum um Rat fragen.


    Eines weiß ich jedoch: Mir sind schon einige Leute begegnet, die mir mit irgendwelchen Geisterbotschaften kamen, um die ich nicht gebeten hatte. Das meiste davon hab ich mir zumindest angehört. Beherzigt hab ich davon nichts - und mich hat der Teufel trotzdem noch nicht gefressen - aber er hats ein paar mal versucht.....grins. Allerdings: Es war auch einiges dabei, was ich selbst schon vorher als meine Baustelle erkannt hatte - und manchmal war die "Geisterbotschaft" dann der Grund, die Sache endlich mal anzugehen....... So gesehen waren wenigstens ein paar der Channelings nützlich.


    :winke:

  • Es gibt diese Momente, wo die Energie so toll ist dass man aufzuleuchten scheint, es ist aber nicht immer so.
    Manchmal kommt nur mal ein kurzer Ratschlag zwischendurch, während des Alltages und doch inhaltlich wertvoll.


    Einmal fliesst Energie mit, ein anderes Mal nur die reine Information die trotzdem eine spezifische Reaktion auslöst.


    bin froh, dass du hier erweiterst, diesen aspekt hatte ich noch nicht einezogen... ja, du hast recht, natürlich - oft ist das, was kommt, neutral, so nehme ich es jedenfalls wahr.


    aber, in kontakten, die ich als 'genuin' bezichnen möchte, werden angst, dogma, drängen, o.ä. ausgelöst in mir.



    Und kürzlich Verstorbene sind auch nicht immer so hochfrequent, oft ganz "normal wirkend".


    na klar. heißt nicht, dass ich mit ihnen nicht connecte. meine guides aber sind es nie.



    Und wenn man unangenehme Dinge übermitteln soll, dann ist allerseltenst ein Gutelaunegefühl damit verbunden, das wäre unlogisch.


    ach, bedingungslose liebe hat nichts mit gutelaunegefühl zu tun. sie kommt auch manchmal als schwert. als grenze. als 'am schlawittchen packen'.




    Wenn du die Menschheit nur versuchst mit Licht und Liebe zu beschallen, dann hört dir niemand mehr zu, leider, egal wie gut gemeint.


    es könnte sein, dass sich diese idee von 'mit licht und liebe beschallen' bald als limitierende illusion herausstellt.


    hier ziehst du voreilige schlussfolgerungen, liebe wirbelwind. übrigens tun dies viele, haben einen fast schon automatisierten abwehrmechanismus gegen alles, was sich wie 'eso' oder 'new age' anhört.


    meiner meinung nach ist das einzige,was wirklich heilt, liebe. liebe kommt in verschiedenen ausdrucksformen, ja, und mit vielen verschiedenen werkzeugen - aber ein therapeut/facilitator/kanal, der nicht aus der liebe heraus agiert, ist für mich wertlos. will heißen, seine fähigkeiten können noch so groß oder vielfältig sein, solange er nicht in liebe und licht (=bewusstsein) verankert ist, kommt seine arbeit aus dem ego.


    mit Licht und Liebe zu beschallen, dann hört dir niemand mehr zu


    meine erfahrung ist gegenteilig, allerdings nehm ich auch nicht als 'beschaller' wahr. mir hören heute mehr menschen zu als jemals zuvor. vielleicht nicht hier in diesem forum, lach, aber das ist für mich kein maßstab.


    :heart:

  • Hey, Dankeschön für die gut durchdachten Antworten.


    An dem Punkt muss ich mich grad mal eben zurück ziehen, weiss nicht wie lange, manchmal geht es schnell und manches bekommt der Dickschädel ewig nicht rein.


    Interessanterweise hat der Thread mich in eine Defensivposition gedrängt in die ich überhaupt nicht wollte.
    Ich wollte eigentlich nur mehr Kontrolle über die Vorgänge und tendiere jetzt mehr dazu dass ich den Ursprung der Quelle(n) nun weniger und weniger wichtig finde, vorausgesetzt es geht um einen sicheren hochfrequentigen Kontakt.


    Mir sind die Argumente von manchen teils zu irdisch, nichts falsch damit, aber es passt so einfach nicht.


    Medialität sehe ich nicht als Heilung, sondern als spirituelle Dienstleistung für Menschen in besonderen Umständen.
    Die irdischen Überlegungen und Ethik greifen da oft zu kurz weil ich auf eure Art Menschen in Notsituationen (Bsp. Suizidgefährdung oder Tod von Nahestehenden) im Stich lassen müsste wenn ich sehr leicht vorübergehend Druck aus einer Situation nehmen könnte bis andere Dinge greifen können.


    Was für mich am wichtigsten ist, ist es mehr Vertrauen in die höheren Ebenen zu entwickeln.



    Joy, ich antworte dir später noch, ich meinte es auch etwas anders als du es verstanden hast.


    :top2:

  • Ich danke euch für eure aufrichtigen Bemühungen und Zeit

    Red nicht von Dank, wenn Du hinterher so agierst, wie Du es tust. Das passt für meine Wahrnehmung nicht zusammen. Lass es bitte also zumindest mir gegenüber bleiben. Danke im voraus.

    Wie schützt man denn die Seele effektiv ?

    Indem man mit dem/denen vertraut ist, deren Botschaft man empfängt und weitergibt.Wer das allerdings für unwichtig hält, meint, diesen Schutz ja nicht zu brauchen. Auch okay, nur: Warum fragst Du dann trotzdem danach?

    Wie genau merke ich ob sich ein Wesen eingeschlichen hat ?
    Ist man dazu selber objektiv genug ?

    Ich habe von meinem Hauptbegleiter Wege gezeigt bekommen, wie ich mich erstens mit ihm verbinden kann und zweitens, wie ich prüfen kann, wes Geistes Kind es ist, der da reden will. Drittens habe ich ganz klare Ansagen bekommen, unter welchen Voraussetzungen ich weitergeben kann/darf, was ich wahrnehme- und wann nicht.
    Zur Frage mit der Objektivität: Gefühle kann man nicht faken. Aber davon abgesehen: Klar ist jeder subjektiv. Nach 15 Jahren denk ich aber doch, dass ich meine Verbündeten kenne - und ihre Energien von anderen unterscheiden kann.

    Es ist aber immer wieder erstaunlich wie Laien diese Art von Argumentation benutzen und nicht mal das Wort Wahn definieren können, nicht wissen was eine paranoide Episode überhaupt beinhaltet.

    Das Wort habe ich - als Nicht-Laie- sehr bewusst und gezielt benutzt.

    Da es sich aber um sehr hochschwingende inhaltlich sinnvolle heilende Handlungen handelte,

    Wer Zwang übt, ist für mich niedrig frequent.

    In letzter Zeit werde ich nun vermehrt gewarnt vor negativen Einflüssen/Besetzungen + deren Gefahren und ich bin nicht naiv genug anzunehmen, dass diese nicht existieren, nur hilft das dann in der konkreten Situation der Trance nicht wirklich weiter.
    Nein, wenn mein Tagesbewusstsein und mein kritisches Persönlichkeitsdenken temporär ausgeschaltet sind, dann kann ich nicht noch Fragen stellen wie: "Kommst du vom Licht ?" und ich gehe auch davon aus dass negative Einflüsse genug Tricks auf Lager haben um sich nicht gleich enttarnen zu lassen ?


    1) Ein Stecker passt nur in die Steckdose, wenn er passt. D.h. ohne Resonanz bei Dir zu dem Thema (eine Angst, etc.) könnt keine Seele der Welt "andocken", weil dann einfach die "Steckdose" fehlt. Die Steckdose ist ein - vielleicht auch unbewusstes- Einverständnis, zur Verfügung zu stehen. Darin kann man arbeiten.2) die Wahrnehmung von Seelen im Belt allgemein. Das ist ein anderes, nicht ganz leichtes Thema. Ich will Dir gern meine Meinung dazu schildern, im vollen Bewußtsein, dass es hoch subjektiv ist, was ich hier schreibe.Ich nehme den Belt wahr wie... eine ziemlich neblige Gegend. Und Mediale (oder von mir aus Sensitive, ist mir wurscht, wie Du das nennst), sind wie 100 Watt-Glühbirnen.Wenn ich jetzt im Nebel wäre und würde plötzlich (sei es von ganz fern) den Schein einer 100 Watt Birne sehen... ich würd hinlaufen und nach dem Weg fragen. Du nicht? Ich schon.Und da fängt die Arbeit an... Mediale und Sensitive sehen ja nicht nur die andere Seite, sondern sind auf der anderen Seite auch sichtbar. Du kannst jetzt natürlich Deine/n Begleiter bitten, die Glühbirne von 100 auf 20 Watt runterzudrehen, sicher. Aber willst Du das? Du kannst auch sagen: "Nein, diesen Bereich bitte nicht oder bitte später."Es gibt viele Arten von Medialität und viele Gebiete, sie einzusetzen.Ich selbst hab ein agreement getroffen: Seelen Verstorbener möchte ich bitte nur im absoluten Notfall sehen/spüren, bzw. *wenn*, dann nur solche die im Licht sind. Ich fühle mich derzeit nicht bereit und nicht ausgebildet genug, mit besetzten Menschen oder auch Besetzern zu arbeiten. Falls das irgendwann Teil meiner Arbeit werden sollte, bitte gern, aber dann hätte ich vorher gern eine gründliche, fundierte Ausbildung zum Umgang mit den verschiedensten Energieformen. Solang ich die nicht hab.... gilt "fingefang" (= das geflügelte Wort in meiner Familie für "Finger weg", ich kann mich grad nicht erinnern, welche/r von meinen erheblich jüngeren Cousinen und Cousins das geprägt hat).Wenn jetzt wer auftaucht, schick ich ihn/sie weiter ("Ich kann Dir nicht helfen, es gibt noch andere Glühbirnen!") und das funktioniert bisher.Ansonsten, frag Deinen Guide/Deine Guidin, wieso er/sie diese Wesen durchläßt und was Deine Lernaufgabe dabei ist.
    Gruß,
    Panther-Adler

    ... und wenn ich's nicht wieder tu'!

  • Ja, auch Schizophrenie kann echte spirituelle Erfahrungen beinhalten und echte spirituelle Erfahrungen können zu einer gewissen "Überlastung des Gehirns" führen mit den entsprechenden Konsequenzen.

    Doch das bei Schizophrenie, der Betroffene meistens sich selbst nicht sieht. Und auch die Grenzen verschwinden.

    Medialität sehe ich nicht als Heilung, sondern als spirituelle Dienstleistung für Menschen in besonderen Umständen.
    Die irdischen Überlegungen und Ethik greifen da oft zu kurz weil ich auf eure Art Menschen in Notsituationen (Bsp. Suizidgefährdung oder Tod von Nahestehenden) im Stich lassen müsste wenn ich sehr leicht vorübergehend Druck aus einer Situation nehmen könnte bis andere Dinge greifen können.

    Da stellt sich die Frage: Wer sind deine Geister die dies sagen? Seelen verstorbener die ihren Angehörigen hier auf Erden vor Leid bewahren wollen? Soll das wirklich deine Aufgabe hier sein? Eher sollte es umgekehrt sein. Menschen begleiten nach drüben um den Übergang zu erleichtern. Oder den Angehörigen sagen, dass es denen da Oben gut geht.
    Medial heißt was vermitteln, ein Mittler sein. Doch auch mit Grenzen. Was bringt es wenn die Durchsagen dich in deiner Seele spalten? Das du dann ein Frack bist und dann selber einen Mittler brauchst, und wehe der ist dann auch so im Zwiespalt wie du! Doch ein Helfer-Syndrom? Ist nicht bös gemeint.

    Ich wollte eigentlich nur mehr Kontrolle über die Vorgänge und tendiere jetzt mehr dazu dass ich den Ursprung der Quelle(n) nun weniger und weniger wichtig finde, vorausgesetzt es geht um einen sicheren hochfrequentigen Kontakt.

    was verstehst du unter Hochfrequenten Kontakt? Denke die Dunkelheit kann so Leuchten wie da Licht. Wichtiger ist das du dafür sorgst, in deiner Essenz zu bleiben.

  • Interessanterweise hat der Thread mich in eine Defensivposition gedrängt in die ich überhaupt nicht wollte.


    das passiert leicht, kann ich sehr gut nachvollziehen...



    Ich wollte eigentlich nur mehr Kontrolle über die Vorgänge und tendiere jetzt mehr dazu dass ich den Ursprung der Quelle(n) nun weniger und weniger wichtig finde, vorausgesetzt es geht um einen sicheren hochfrequentigen Kontakt.


    ich hab das gefühl, dass du mir in diesem bereich ähnlicher bist als die erdigen schamanen. wir arbeiten nicht von unten nach oben, sondern von oben nach unten (zumindest nehm ich das bei dir so wahr). keiner der wege ist 'besser' als der andere, aber naturgemäß mangelt es oft an gegenseitigem verständnis.


    bewusstsein erweitert sich durch verschiedene ebenen/dimensionen. auf einer bestimmten ebene verschwimmen die grenzen von 'ich' und 'du', von 'ich' und 'geist', es gibt keine trennung mehr, denn essentiell sind wir alle zentriert im göttlichen Selbst.


    will heißen, meine guides sagen mir: 'hör auf dich zu trennen, wir sind du, du bist wir.'
    wenn du also von dieser ebene aus arbeitest, ist es natürlich, dass du nicht weiß, wer da spezifisch spricht/connected, denn im stark erweiterten bewusstsein kannst du nicht mehr trennen. das einzige, worauf es ankommt, ist die 'hohe' frequenz von EinsSein und liebes-bewusstsein.



    ich persönlich hab mir für diese inkarnation als richtlinie gesetzt, dass alle kontakte nur über mein hohes Selbst stattfinden. 1999 hatten sich all meine guides und kontakte verabschiedet, und erst da wurde mir bewusst, wie sehr ich nie allein gewesen war und unbewusst ständig energetisch mit der unsichtbaren welt kommunizierte.


    ich verstand aber auch sofort, warum sie plötzlich unerreichbar für mich wurden. es war zeit, unabhängig von anderen zu werden, meiner eigenen inneren stimme zu vertrauen, und mein hohes Selbst zu meinem guide zu machen. als ich 12 jahre später endlich in diesem bewusstsein verankert und stabil war, kamen auch die kontakte mit anderen wesen zurück.


    jetzt begegne ich ihnen auf einer anderen ebene. der meister ist zuhause, und ich kann mir Selbst vertrauen.




    Was für mich am wichtigsten ist, ist es mehr Vertrauen in die höheren Ebenen zu entwickeln.


    in dich, liebe... in dein Selbst, das nicht getrennt ist vom göttlichen Selbst.


    wenn du in dir Selbst verankert bist - ich kenn 'leider' keinen anderen weg dahin als meditation -, dann nimmst du deinen platz in deinem haus ein und wählst, welcher energie du einlass gewährst und welcher du dankend die türe verschließt; nicht aus angst, sondern aus liebe zu dir Selbst.



    Red nicht von Dank, wenn Du hinterher so agierst, wie Du es tust. Das passt für meine Wahrnehmung nicht zusammen. Lass es bitte also zumindest mir gegenüber bleiben. Danke im voraus.


    jede darf dankbar sein und es ausdrücken, wenn sie dankbarkeit spürt, selbst wenn sie hinterher anders agiert als du es von jemandem erwartest, der dankbar ist. dass du diesen dank nicht spüren willst, ist deine wahl; ihr den ausdruck der dankbarkeit zu verwehren ist anmaßend.


    dankbarkeit beeinhaltet nicht, dass man dem folgen will/muss, was einem angeraten wird.


    es kann auch heißen 'danke, dass ihr mir eure zeit und aufmerksamkeit gewidmet habt. danke für die energie, die ich von euch empfange. danke, dass ich diese erfahrung hier machen darf. danke für die weisheiten, die ihr mit mir teilt. ich nehme mir das, was in mir resoniert, verwerfe das, was für mich nicht passt, und suche weiterhin meinen weg.'



    danke, panther-adler, dass du mir die gelegenheit gegeben hast, meine urprüngliche reaktion auf deine worte ('OMG, zickentheather!') in meinem herzen zu transformieren und darauf in einer form zu antworten, die respektvoll ist, aber klare grenzen aufzeigt.



    Mediale und Sensitive sehen ja nicht nur die andere Seite, sondern sind auf der anderen Seite auch sichtbar. Du kannst jetzt natürlich Deine/n Begleiter bitten, die Glühbirne von 100 auf 20 Watt runterzudrehen, sicher. Aber willst Du das?


    das ist ein ganz wichtiger punkt.


    als 1000 watt-leuchte sind wir unangreifbar. die dunkelheit scheut das licht viel zu sehr.


    auf dem weg dahin brauchen wir schutz. wir können viele dinge tun, um uns selbst zu schützen, und in guter zusammearbeit mit unseren begleitern tun sie das ihre.



    ich hab erkannt, dass meine 12 jahre kontaktstop in wahrheit wie ein kokon waren, der um mich gelegt wurde, damit ich in ruhe reifen kann, bis ich bereit bin, in den welten wieder sichtbar zu werden.


    in 2012 begegnete ich einem archon (eine art höherer dämon), den ich 'mit licht und liebe beschallte', und der nicht, wie andere von team dark, rannte, sondern transformierte und 'die lager' wechselte. er sagte mir: '12 jahre suchten wir nach dir und fanden dich nicht, du warst unsichtbar. jetzt scheinst du wie ein leuchtturm, für jeden zu sehen, aber wir kommen nicht mehr an dich ran. nur wenn du in frequenz fällst bist du empfänglich für unsere beinflussung.'


    der sicherste schutz also ist, selbst so licht zu Sein, dass niederfrequente wesen (z.b. aus dem unteren und mittleren astral) gar nicht nahe kommen, weil sie diese vibes zu sehr schmerzen. und sich auf dem weg dahin explizit zu schützen, besondern wenn man sich schlecht fühlt oder gerade was am ego kratzt, also wenn man niedrig schwingt.


    :heart:

    Einmal editiert, zuletzt von joy ()

  • [ot]

    dankbarkeit beeinhaltet nicht, dass man dem folgen will/muss, was einem angeraten wird.

    Das erwarte ich auch nicht. Aber erst von Dankbarkeit zu reden und dann energetisch die Keule auszupacken und zu versuchen, sie einem überzuziehen, passt nicht zusammen. Und wenn das bei mir jemand tut, bzw. zu tun versucht, werde ich mir das verbitten. Was Du davon hältst, ist dabei irrelevant.

    ... und wenn ich's nicht wieder tu'!

  • Hallo Wirbelwind,
    irgendwie wird der Thread für mich immer verworrener. Um es aufzudröseln geh ich mal zum Anfang zurück.....


    Es war immer mehr ein intuitiver Prozess, man fühlt sich instinktiv zu einer bestimmten Person in einem schwierigen Moment hingezogen und liefert eine bestimmte Information ab und dann endet die Situation meist, so dass völlig offen blieb ob die Information überhaupt angewendet wurde oder nicht, vielleicht war es auch besser so, denn schliesslich würde man bei zu häufigem Scheitern den Sinn der ganzen Sache in Frage stellen, was am Anfang eher ungünstig sein kann.

    Hmmmm. Wäre es nicht verantwortungsvoller gewesen, das Ganze in Frage zu stellen - selbst auf die Gefahr hin, dass die Sache scheitert? Wo blieb die Selbstreflektion, die selbstkritische Überprüfung der eigenen Arbeit?



    Mir gegenüber hat sich eher selten jemand vorgestellt (ausser wenn es sich um Verstorbene handelte, da war es eindeutiger).
    Es waren nicht immer einfach Situationen, denn nicht immer sind die potentiellen Empfänger inhaltlich offen genug und es braucht ein gewisses Fingerspitzengefühl den richtigen Dreh herauszufinden ohne sich in Zweifel stellen zu lassen oder angreifen lassen zu müssen.

    Genau genommen beschreibst du hier ein taktisches Manöver, um unerbetene Informationen schonend an den Mann/die Frau zu bringen. Warum hast du Angst davor, dass deine Botschaften kritisch angezweifelt werden? Take it or leave it...... Wenn man sich seiner Sache sicher ist, muss man keine Angst vor Angriffen haben und solange man unsicher ist, sollte man nicht mit/an anderen Menschen arbeiten.



    Im Grunde genommen war ich zufrieden anderen gelegentlich einen guten Dienst zu erweisen und wollte Dinge nicht komplizierter haben als sie eh schon waren.

    Niemand hat dich darum gebeten, aber es befriedigt dich. Das klingt durchaus nach Helfersyndrom......



    Dann fing es irgendwann an dass ich gesundheitliche Warnungen geben sollte, was ich ursprünglich nicht wollte, da dieses eben ohne die Richtigkeit der Informationen überprüfen zu können in einen zwischenmenschlichen Graubereich führen kann.
    Ich wusste aber auch nicht ob ich das ablehnen konnte oder ob ich irgendwie ethisch verpflichtet bin das zu übermitteln.
    (Und es nicht auszuführen, schien auch nicht immer gut zu funktionieren, da war immer der Druck einer nicht abgeschlossenen Situation)

    .....und das nach Zwang. Nach einem innernen Zwang in dir selbst, von dem du dich durch die Weitergabe der Botschaften befreist. Diesen Druckabbau nennst du im weiteren Threadverlauf.....spirituelle Pflicht.



    Die, die mich vorher als Informationsüberbringer benutzt haben, das waren dann wohl eher die Schutz-Hilfsgeister der anderen, aber für mich selber habe ich diesen klaren Ansprechpartner nie eindeutig gefunden.
    Zwar bekomme ich innere Führung, bekomme viele Fragen beantwortet, habe aber keinerlei Ahnung mit wem ich es direkt zu tun habe und wie ich das herausfinden kann.
    In schamanischer Hinsicht gab es auch verschiedene Einflüsse (Tiere und anderes), aber auch da Einflüsse ohne direkte Ansprechpartner, eher die Lenkung über Träume und Erlebnisnisse in Spontantrance.

    Es ist ein großer Unterschied, ob man von jemandem bzw. irgendetwas benutzt wird - oder ob man sich willentlich als Kanal zur Verfügung stellt. Hier kommt zum oben erwähnten inneren Zwang noch der Zwang aus der medialen Welt. Weiterhin: Wenn man sich schon benutzen lässt - dann sollte man wenigstens wissen, von wem. Auch hier wieder: Solange das nicht klar ist, sollte man die Finger von anderen Leuten lassen. Es gibt genug Möglichkeiten, erst einmal für sich selbst zu arbeiten, das Risiko von Fehlern auf eigene Kappe zu nehmen - und dabei zu lernen.


    Schamanische Arbeit ist ohne eindeutige Verbündete nicht möglich.



    Als ich dann irgendwann in Trance anfing heilende Handlungen auszuführen und das unvorsichtigerweise erwähnte, bekam ich mächtig eins auf den Deckel dafür und es gab eine Art von endloser Diskussion wie hier schon in dem anderen Thread, wo es dann schnell hiess: na dann beweis doch mal dass es schamanische Geister waren und nicht dein eigener unbewusster Wunsch dies oder das zu tun.

    Solchen Sachen kann man ganz einfach aus dem Weg gehen, indem man
    a- nicht unerbeten an anderen arbeitet.....
    b- nicht an anderen arbeitet, solange man sich keiner vertrauenswürdige Führung sicher sein kann.



    Eine fruchtlose Situation, die nirgendwo hin führt, da ich keine Kontrolle in dieser Art von Trancezustand hatte, sondern nur die Möglichkeit versuchte zu nutzen, jede Art von Spontantrance komplett zu unterdrücken, was auch nicht effizient genug funktionierte.
    Da es sich aber um sehr hochschwingende inhaltlich sinnvolle heilende Handlungen handelte, machte ich mir auch hier anfangs nicht so grosse Sorgen woher das kommt, sondern wollte einfach nur darauf vertrauen dass im höheren Sinne schon alles seine Richtigkeit hatte.

    Hier spricht der wahrhafte Zauberlehrling.....schmunzel
    Nichts gegen ein gesundes Vertrauen......aber solange man nicht einmal weiß, wem man da vertraut, halte ich das Ganze doch für bedenklich.



    Medialität sehe ich nicht als Heilung, sondern als spirituelle Dienstleistung für Menschen in besonderen Umständen.
    Die irdischen Überlegungen und Ethik greifen da oft zu kurz weil ich auf eure Art Menschen in Notsituationen (Bsp. Suizidgefährdung oder Tod von Nahestehenden) im Stich lassen müsste wenn ich sehr leicht vorübergehend Druck aus einer Situation nehmen könnte bis andere Dinge greifen können.

    Der Widerspruch in direkt voranstehendem Zitat zu den beiden diesem vorausgehenden fällt dir vermutlich auch selbst auf. Du sprichst ganz eindeutig mehrfach von heilenden Handlungen - auch in einem der noch folgenden Zitate.


    Was Notsituationen angeht:
    Ein mitfühlendes Wort, eine helfende Hand und ein Gebet mit der Bitte, dass der Schöpfer das Richtige für den Notleidenden tun möge.....all das ist hilfreich und machbar....ohne ethische Grenzen zu überschreiten.



    In letzter Zeit werde ich nun vermehrt gewarnt vor negativen Einflüssen/Besetzungen + deren Gefahren und ich bin nicht naiv genug anzunehmen, dass diese nicht existieren, nur hilft das dann in der konkreten Situation der Trance nicht wirklich weiter.
    Nein, wenn mein Tagesbewusstsein und mein kritisches Persönlichkeitsdenken temporär ausgeschaltet sind, dann kann ich nicht noch Fragen stellen wie: "Kommst du vom Licht ?" und ich gehe auch davon aus dass negative Einflüsse genug Tricks auf Lager haben um sich nicht gleich enttarnen zu lassen ?

    Bei guter Erdung ist Trance zum Zwecke energetischer Arbeit ein willentlich herbeigeführter Zustand. So wird es möglich, bereits vor dem Eintreten der Trance zu bestimmen, wohin die Reise geht bzw. mit wem oder was man sich verbindet. Im Optimalfall ist das natürlich die einem vertraute Führung.



    Würde ein negativer Geist nicht eher schmeichelnd das Ego aufblähen oder mit Angst, Wut und Dogma arbeiten ?
    Würde ein negativer Geist tatsächlich hilfreiche Informationen übermitteln oder heilende Handlungen ausführen ?

    Diese Gedanken scheinen angstbasiert. Im Posting Nr. 8 verwendete ich das Bild von einem Geistertaxi, welches ungebremst bergab fährt. Deine Angst beruht wohl darauf, dass dir keine klare und vertraute Führung zur Verfügung steht. Außerdem zeigen diese Zeilen deine Zweifel daran, dass du tatsächlich nur Informationen aus hochfrequenten Quellen erhältst.


    Letztendlich alles gut, da du deine Arbeit so selbstkritisch unter die Lupe nimmst.


    Ich wiederhole mich, wenn ich schreibe:
    - Erdung und willentliche Arbeit - also kein "benutzt werden"
    - finden einer klaren Führung, der du Vertrauen kannst
    - finden eines Mentors


    Dazu ergänzend nun noch.....und das ist wie alles, was ich schrieb, kein Angriff, sondern dass, was mir in den Sinn kommt, wenn ich dich lese:
    Lass dich mal durchchecken....was Besetzungen angeht.
    Wer so "unbedarft" arbeitet ist manchmal offen wie ein Scheunentor.....



    und tendiere jetzt mehr dazu dass ich den Ursprung der Quelle(n) nun weniger und weniger wichtig finde, vorausgesetzt es geht um einen sicheren hochfrequentigen Kontakt.

    Daraufhin zusammenfassend noch eine letzte Frage:


    Würdest du wollen, dass jemand an dir arbeitet, der
    -von verschiedenen, ihm unbekannten Quellen benutzt wird, um unkontrolliert mediale Botschaften zu empfangen,
    -der den Urspung für weniger wichtig hält (Hauptsache sicher hochfrequent),
    -der sich aber mangels klarer Führung nicht sicher ist, auch immer tatsächlich hochfrequent verbunden zu sein,
    -und der das Ganze auch noch macht, ohne das du darum gebeten hättest?


    :winke:


    Ach so.....was mir eben noch als Edit einfällt:
    Seinen Dank kann man auch dafür ausdrücken, dass sich ein anderer die Mühe macht, auf das Geschriebene einzugehen. Ein Dank muss (zumindest aus meiner Sicht) also nicht zwingend bedeuten, dass ich mit dem Geschriebenen inhaltlich konform gehe.
    ;)

  • Hallo Wirbelwind,


    vieles ist schon geschrieben worden mit dem ich konform gehe.
    Ich hatte damals auch mit Unsicherheiten und auch Ängsten zu tun, hatte ähnliche Fragen.
    Anfangs habe ich mich auf mein Gefühl verlassen. Wenn ich mich gut fühlte war es für mich ok.
    Ich spreche hier allerdings nur von der Wahrnehmung, nicht von der Weitergabe von Informationen.
    Da ich ein Mensch bin, der sich gern hinterfragt, reichte mir irgendwann das gute Gefühl nicht mehr.
    Ich hab sogar eine Zeit lang alles verbannt, was mit mir Kontakt aufgenommen hat und ich war damals sehr erstaunt, dass es funktioniert hat.
    =)
    Aber irgendwann klopften sie wieder an und ich suchte mir Menschen bei denen ich lernen konnte. Ich schlug dabei unterschiedliche Richtungen ein und jede für sich hat mich weiter gebracht, mich sicherer gemacht. Ich habe Verbündete getroffen, denen ich vertraue und die mich dabei unterstützen "gute und schlechte" Energien zu filtern.
    Ich finde es sehr wichtig und hilfreich, sich real mit Menschen darüber auszutauschen und auch zu arbeiten.
    Das bringt die Erfahrungen, die man braucht um sich sicher im Umgang mit dem zu fühlen, mit dem man im Kontakt ist.

    Würde ein negativer Geist tatsächlich hilfreiche Informationen übermitteln oder heilende Handlungen ausführen ?

    Durchaus vorstellbar und wenns nur darum geht sich erst mal "einzuschleimen" :D


    Es ist immer wieder das Gleiche, die eigenen Erfahrungen werden als vollkommen sicher und authentisch wahrgenommen und den Rest der Welt warnt man vor den Risiken ?

    Jeder kann nur von seinen Erfahrungen berichten. Wenn du die Erfahrung gemacht hast, dass man sich an einer heißen Herdplatte verbrennt, würdest du doch sicher auch denjenigen warnen der gerad dabei ist, seine Hand auf eine heiße Herdplatte zu legen, oder nicht?
    Wichtiger ist doch, wie du mit den Warnungen umgehst. Nutzt du sie um dich zu hinterfragen, oder schlägst du sie in den Wind?
    Das ist ganz allein deine Entscheidung.

    Wie schützt man denn die Seele effektiv ?

    Da hat wohl jeder so seine Art und du wirst sie finden, wenn du willst. Dazu gibt es auch etliche Beiträge hier im Forum.
    Einfach mal die Suchfunktion nutzen.

    Woran bemerkt man die Illusion über Trancezustände und was kann man dagegen tun ?

    Ich merke es daran, dass sich das was in Trance "gearbeitet" wurde nicht in der materiellen Welt sichtbar macht.


    Zurückziehen ist gut um sacken zu lassen und ich geh jetzt mal davon aus, dass du das damit gemeint hast.



    Red nicht von Dank, wenn Du hinterher so agierst, wie Du es tust.

    :haare:
    Reden kann Wirbelwind doch wovon sie möchte und dann anschliessend auch das tun, was sie für richtig hält.
    An der Stelle wünsch ich mir einen höflicheren Ton. Wünschen darf ich ja :zwinker:
    Liebe Grüße,
    Ilaya

  • Mit solchen Gedanken war ich nie Beschäftigt. Liegt vielleicht daran, dass ich schon immer unter für mich fühlbaren Geistigen Führung bin. Ich gehe nie in einem Trance Zustand. Ist für mich wie die Hand anzuheben. Und schon bin ich verbunden. Doch auch ohne Gedanken darauf zu richten Spüre ich Sie! Auch die Energie der Menschen. Ist ein Teil von mir. Trenne nicht von dem Hier auf Erden und dem Jenseits oder der Anderswelten.


    Würde ich ich in Trance würde ich mich von der Zimmerdecke meinen Körper anschauen. Was mir mal passiert ist wo ich 15 Jahre alt was. War neugierig was passiert, wenn ich mal an nichts Denke? Machte ich auch. Legte mir eine Schallplatte auf mit einer für mich Meditativen Elementen auf. Sah im Geiste eine Landschaft über der ich Schwebte. Erst war sie eine Steppe, dann Schluchten und Täler. Als es Bergig wurde, stieg ich hoch um die Hügel zu überfliegen, von einem zum anderen Moment sah ich von der Decke meinen Körper wie auch dem Sofa lag. Hörte die Stimmen meiner Eltern. Da dachte ich, was Passiert wenn ich nicht mehr in meinen Körper zurück. Plop war wieder in meinen Körper. Dachte nur das ist nicht mein Ding. Seit dem lass ich die Finger davon.
    Doch hat es einen Weg geben, um mit der Geistigen Welt in Verbindung zu treten.

    2 Mal editiert, zuletzt von Roti ()

  • Trenne nicht von dem Hier auf Erden und dem Jenseits oder der Anderswelten.

    Wie könnte ich das trennen, wenn es sich doch im Hier auswirkt?
    Es ist eine andere "Art Arbeit" als würde ich meine Hände auflegen und Energie fliessen lassen, doch getrennt ist es für mich nicht.
    :winke: