Kaum zu glauben wie aktuell klassische Texte doch sein können. Heute: Plutarch und die Seelenruhe :)

  • =) entschuldige bitte lieber kyo,


    aber die Sicht dieser Männer auf sich und hinunter auf die Frauen lässt Bände sprechen. 8o

    hier die Liste der weiblichen Philosophinnen von den ersten sechs ist nur übermittelt,

    dass sie geschrieben haben, aber kein einziges eigenes Wort ...:/ was ich bedenklich finde.



    Aber Du wolltest sicher etwas anders mit diesem Monolog des Plutarch sagen oder zeigen.

    Tja, das ist wohl bei Männern wie Frauen so, dass sie immer versuchen sich an etwas Höherem zu orientieren,

    bis sie merken, dass der eigene Hocker doch der bequemste ist.


    leider gibt es von viele Menschen ... bis sie es gelernt haben

    und auch vollständige Verantwortung für das was sie sind und tun übernehmen.


    Genügsamkeit zusammen mit Gelassenheit ist wohl eine erstregsame Tugend.


    Herzliche Grüße

    kerstin

  • der Erste Teil ist sehr... sagen wir mal verkopft. Das muss ich auch sagen. Aber im zweiten Teil, wo es dann wirklich "schlicht" wird wird mir jedesmal aufs Neue so manches bewusst. Etwas Beispiel mit dem Kinde das vor einem einem Berg Spielzeug nimmt und das wenn wir davon auch nur eines wegnehmen anfängt zu schreien und sich zu beschweren an statt sich an den restlichen Spielzeugen einfach weiter zu erfreuen...


    Solche Einsichten berühren mich weil ich daran auch etwas für mich finden kann wenn ich wieder von gewissen Dingen "heimgesucht" werde.


    LG


    Und ja der Blick auf die Frauen ist sehr kulturell geprägt. Aber unterm Strich sagt er dann auch nur das die Frauen von den selben Dingen geplagt sind wie die Männer. Und das es seine eigene Perspektive (die hocken zu Hause und schwätzen nur miteinand) ist die ihn zunächst vermuten lässt das wäre anders :)

  • Männlich und Weiblich haben wir sowieso alle in uns.


    Das eine ist der führende Geist, wenn man so will, das andere die ausübende Verwirklichung.


    Sie orientieren sich aneinander, so muss / sollte / kann jede Seite aber auch völlig zu sich selbst finden.


    Mal so eingeworfen, ohne dass ich die oben angegebenen Texte gelesen oder gehört habe.


    In Bezug auf Mann und Frau.



    Lieben Gruß

    --


    Der Liebe Sinn


    gibt alles hin.


    Der Freiheit Drang


    erfüllt mit Klang.


    <3

  • Bitte für Thema Weiblich/Männlich einen eigenen Thread aufmachen, wenn da Diskussionsbedarf ist, auch wenn dieser Klischeehaft ist.


    :winke:

    ***
    Pretty words are not always true; true words are not always pretty.


    ***

    There is no glory in prevention


    ***

  • Liebe Semina,

    in dem gelesenen Text geht es mehr oder weniger darum ein Leben in Gelassenheit zu führen.


    Und bei so einem Monolog eines alten Griechen ist dieser durch Beispiele geschmückt.

    Und da bekommen Männer, Frauen und Kinder "ihr Fett weg" ;)


    Lieber kyo

    Etwas Beispiel mit dem Kinde das vor einem einem Berg Spielzeug nimmt und das wenn wir davon auch nur eines wegnehmen anfängt zu schreien und sich zu beschweren an statt sich an den restlichen Spielzeugen einfach weiter zu erfreuen...

    das kenne ich nicht.


    Wenn das Kind mit Kartons eine Welt gebaut hat und im ganzen Zimmer verteilte und Du nimmst nun eine Schiene der Eisenbahn heraus ... dann ist diese Welt tatsächlich gestört.

    Außer Du fragst es vorher, wie Du es auch bestimmt beim Erwachsenen tust ...


    Aber wenn das Kind tatsächlich etwas anderes spielt, und Du brauchst die Weiche der Eisenbahn zum Fotografieren ... wird es nicht sich nicht beschweren, wenn Du nett und höflich fragst,

    wie Du es auch bei einem anderen Bewohner einer WG tun würdest.


    Worüber sich Menschen echauffieren ist ganz verschieden, meist wird eine unsichtbare Grenze überschritten.


    Und ja der Blick auf die Frauen ist sehr kulturell geprägt.

    Was ist das für eine Kultur,

    in der die Mehrzahl der Menschen immer noch nicht auf Augenhöhe mit einander reden können.


    Die Geschichte,

    in der der andere Philosoph Freunde zu sich einlud und die Frau alles samt hinaus warf,

    könnte auch diese mangelte Kommunikation gewesen sein ...


    Sie hatte sich auf einen schönen Abend zu zweit gefreut und dann kommt er mit den Kumpels und hält zwischen schlauen Reden ein Saufgelage ab.

    Kein Wunder, dass die Frau ausrastet. =)


    Und dann sagt dieser Philosoph ... in etwa ... jeder hat so ein Päckchen zu tragen,

    und alle sind sicher, dass er eine Furie als Frau hat.


    Der Perspektiven sind da vielerlei ... :boot::ufo: :lbn:


    Herzliche Grüße

    kerstin

  • Bitte für Thema Weiblich/Männlich einen eigenen Thread aufmachen, wenn da Diskussionsbedarf ist, auch wenn dieser Klischeehaft ist.


    :winke:

    Nein, es ist von meiner Seite kein Diskussionsbedarf. Und "klischeehaft" ist ein Vorurteil in Bezug auf die wichtigen Grundkräfte unseres Lebens. :)


    Ich habe hier nur geantwortet auf das Geschriebene, ihr könnt ruhig in eurem Thema weitermachen.



    Lieben Gruß

    --


    Der Liebe Sinn


    gibt alles hin.


    Der Freiheit Drang


    erfüllt mit Klang.


    <3

  • Was ist das für eine Kultur,

    in der die Mehrzahl der Menschen immer noch nicht auf Augenhöhe mit einander reden können.

    Nun in diesem speziellen Fall hier ists halt die Kultur die damals den ollen Plutarch hervorbrachte :)


    Was die saufgelage angeht hab ich auch mal nen ziemlich komischen Text von Platon gelesen, im ersten Band noch (den Rest hab ich dann einfach nicht mehr lesen können lol) beschrieb er das er mit seinen Sophistenkumpels einfach mal aus der Taverne geschmissen wurde weil dem Wirt das dumme Geschwätz einfach zu blöde wurde :)

    (ich kann noch mal versuchen die Textstelle zu finden)


    was die Kinder angeht... da kommts wirklich aufs Kind an. Ich habe ein paar solche (also ich erinnere mich an genau zwei) Fälle kennengelernt bei denen Kinder genau auf die beschriebene Art und Weise reagiert hatten ("Alles meins! Und wehe einer nimmt mir was weg egal zu welchen Zweck!")... und in beiden Fällen waren es halt auch Kinder bei denen ich froh war wenn sie sich nicht mehr in meiner Gesellschaft befanden. Jeder nach seiner Fasson halt :)


    LG

  • Liebe Semina,

    in dem gelesenen Text geht es mehr oder weniger darum ein Leben in Gelassenheit zu führen.


    Und bei so einem Monolog eines alten Griechen ist dieser durch Beispiele geschmückt.

    Und da bekommen Männer, Frauen und Kinder "ihr Fett weg" ;)


    Hallo Kerstin :)


    ja darauf bezog ich mich ja, es sind "Beispiele" = Metaphern. Da es sich hier um ein philosophisches Thema handelt, habe ich auch entsprechend dazu geschrieben.

    Vielleicht nicht sofort für jeden verständlich, jedoch muss man ja nicht gleich versuchen, es wegzuwischen oder als nicht zum Thema zu bezeichnen und dann auch noch

    mit abfälligen Bemerkungen dazu.


    Wenn es also hier um eine Philosophie geht, so denke ich, stehen "Frauen" (und auch in Bibel und anderen Lehren ist es so mehr oder weniger, nehme ich an),

    stehen Frauen für die laute Welt, das "Erschaffene", auch die eigenen "lärmenden" Gedanken oft im Inneren.


    Es ist von Anfang an nur eine Metapher dafür, dass der Geist oder das Ursprüngliche, wenn man so will, der eigene Anfang, sich zunächst formt in eigene Gedanken und Gefühle.

    Diese Gedanken und Gefühle sind klar und einfach. Jedoch, wenn der Mensch nicht immer wieder an den inneren Anfang zurückgeht, beginnen diese Gedanken und Gefühle, sich

    zu verknoten, zu verheddern, man kann ihre Ursprünge nicht mehr verstehen und sie beginnen ein viel größeres Eigenleben zu entwickeln, als es ihnen von Anfang zugedacht.


    Metaphern und Beispiel sind halt (vom Mann aus gesehen) Frauen, Kinder, Familie, alle "Verpflichtungen" in diesen Richtungen usw..

    Es beginnt, ihm über den Kopf zu wachsen, und er kann nur noch in die Kneipe an den Stammtisch gehen, und dort unter viel Alkoholeinfluss sehr kluge philosophische Gedanken entwickeln. :D

    Wenn er dann nach Hause kommt, wartet die Frau mit dem Nudelholz. Das ist / wäre mal so richtig klassisch klischeehaft. :D:);)


    Ehrlich gesagt, hab ich selbst sowas noch nicht gesehen, aber es gibt sehr wohl Andeutungen und Ähnliches. Frau erwartet vom Mann viel, Mann besäuft sich und fühlt sich dem eigentlich nicht gewachsen, Frau ist schwer enttäuscht und glaubt am Ende, dass sie es ist, die zuhause die Fäden zusammenhält.


    Ich denke, dass jeder Mensch in sich selbst diese einzelnen Aspekte finden muss bzw. suchen oder vermuten, denn wir wissen ja, dass nur jeder sich selbst und in Eigenverantwortung helfen kann.

    Und ich gehe davon aus, was ich bisher davon mitbekommen habe, dass besagter Philosoph es evtl. in etwa so oder so ähnlich meinte.

    Eben seiner Zeit entsprechend auch ausgesprochen und gedeutet.


    Wobei das Kind, das nichts von seinem Spielzeug "abgeben" möchte, für das innere Kind steht, für den Teil in uns, in jedem, der vielleicht bei allem, das er evtl. verliert,

    Ängste hat und negativ an Verlust denkt, anstatt zu verstehen oder denken, dass für jede geschlossene Tür irgendwo ein Fenster aufgeht. Also Loslassen wäre angesagt,

    und damit wären wir wieder bei dem was du ja auch sagst, dass er es meine, nämlich die Gelassenheit. :)



    Liebe Grüße

    --


    Der Liebe Sinn


    gibt alles hin.


    Der Freiheit Drang


    erfüllt mit Klang.


    <3

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