Tiere "schicken" ihre Symptome

  • Ich weiß nicht, wie das bei euch ist, viele von euch sind ja vermutlich in irgendeiner Weise heilerisch tätig (an Mensch oder Tier). Ich arbeite ja nun mit Tieren und beobachte seit Jahren, dass mir meine eigenen Tiere und ganz oft auch Patienten ihre Symptome "schicken". D.h. eine Kundin ruft an und erzählt, ihr Hund sei so komisch und habe vermutlich Schmerzen, und dann sticht auf einmal mein Ohr.


    Meine eigenen Tiere sind darin perfekt geübt. Vermutlich weil sie wissen, dass ich meistens schnell Abhilfe schaffen kann, bombardieren sie mich mit ihren Wehwehchen. Vielleicht "bombardieren" sie mich auch gar nicht, und ich spüre es nur einfach, wenn ihnen etwas weh tut. Gestern hatte ich z.B. den ganzen Tag ziemliche Schmerzen in der Blase. Natürlich bin ich erst wieder darauf reingefallen und dachte, dass ich mich verkühlt hätte. Aber dann ist mir aufgefallen, dass meine eine Katze ständig aufs Katzenklo gerannt ist. Die Blasenschmerzen "gehörten" ihr. Nachdem ich sie behandelt hatte, tat auch meine Blase nicht mehr weh.


    So hilfreich das oft für meine Arbeit ist, so nervig finde ich das auch. Deshalb meine Frage: Kennt das jemand von euch? Und wenn ja, was kann man dagegen tun?

  • Hallo Mona, ich lass das nicht an mich ran. Ich konzentriere mich auf die Person oder das Tier und erfühle, wo es im Energiefeld nicht stimmt. Jeder hat da so seine eigenen Fähigkeiten. Beim Familienstellen allerdings sticht es auch schon manchmal in irgendeinem Organ und ein Medium hat oft das Problem, bei einer medialen Sitzung, die Informationen aus dem Jenseits für eine Person am eigenen Körper zu spüren.


    LG Somelight

    Deine Gedanken gestalten dein Leben

  • Ich bekomme die Symptome, ohne dass ich mich mit dem Tier beschäftige. Sie sind einfach da, und meistens denke ich dann erst mal, dass ich Bauchschmerzen oder sonst etwas habe. Erst wenn das dann gar nicht weggehen will, fällt mir ein, dass das mal wieder einer meiner Vierbeiner sein könnte, und so ist es dann auch meistens. Insofern kann ich gar nicht sagen: Ich lasse das nicht an mich ran. Klar, wenn ich mich mental auf das Tier einstimme, dann ist es normal, dass die Befindlichkeiten "kommen". Aber so....


    Ich habe schon versucht, darum zu bitten, dass ich in meinem Körper bleiben kann, aber meistens verschwinden die Symptome wirklich erst, wenn ich das Tier behandelt habe. Aktuell habe ich das Problem mit meinem Hundesenior, der jeden Tag etwas anderes hat. Da fühle ich mich dann selbst oft uralt.


    Mein verstorbener Seelenkater (Freigänger) war sehr empfindlich mit Hals und Ohren. Ich bin ganz oft mitten in der Nacht aufgewacht und hatte Hals- und Ohrenschmerzen, obwohl er gar nicht da war. Wenn ich dann nachgetestet habe, waren das wieder mal seine Beschwerden, und ich habe dann ganz oft nachts eine Behandlung eingeleitet, weil ich wusste, dass er nicht heimkommt, wenn er Schmerzen hat. Das hat mich schon oft Nerven gekostet....


    Vielleicht sollte ich mich einfach damit abfinden und froh darüber sein, dass ich meistens sehr schnell weiß, was mit den Tieren los ist. Aber manchmal ist es mir wirklich zu viel.

  • Kennt das jemand von euch? Und wenn ja, was kann man dagegen tun?


    Ich kenne das auch. :)


    Es war nicht der allerleichteste Weg, bis ich das erkannt hatte, daß meine Schmerzen häufig nicht meine sind/waren. Oft war es schon so, daß sich jemand telefonisch neu anmeldete und ich bekam Probleme an bzw. mit meinem Körper. Der kurze Kontakt hatte gereicht, daß ich mit dem anderen Feld Verbindung aufgenommen hatte, war mir dessen aber nicht bewußt. Mittlerweile habe ich gelernt, diese 'Fähigkeit' ein und aus zu schalten. In der Arbeit mit meinen Patienten ist sie sehr hilfreich und deswegen möchte ich auch nichts dagegen tun. Wenn ich also im Termin plötzlich Veränderungen an mir spüre, dann kann ich differenzieren, ist es mein Thema oder das des anderen. Ist es vom anderen, freue ich mich über diesen Hinweis, denn dann gibt es etwas, das genau zu diesem Zeitpunkt noch geklärt werden möchte. Außerdem weiß ich, daß das Symptom genauso schnell verschwinden wird, wie es für mich kam. Ich empfinde diese Hellfühligkeit als ein großes Geschenk, weil es mir bei meiner Arbeit wertvolle Unterstützung in Form von Informationen gibt.


    Kennst du eine Technik, mit der du dich selbst kinesiologisch testen kannst? Dann könntest du deinen Körper fragen, ob deine Symptome wirklich deine sind oder die eines deiner Tiere. Damit könntest du schnell reagieren und allen Beteilgten wäre geholfen.

  • Schön, dass du das kennst und verstehst. Ja, ich kann das schon testen, ob das meine Symptome sind oder die eines anderen. Aber abschalten kann ich es nicht. Wie machst du das?

    Ich empfinde diese Hellfühligkeit als ein großes Geschenk, weil es mir bei meiner Arbeit wertvolle Unterstützung in Form von Informationen gibt.

    Das geht mir schon auch so. Es erleichtert die Arbeit oft ungemein. Aber es kann wirklich sehr unangenehm werden.

  • Wie machst du das?


    Das ist für mich jetzt gar nicht so leicht zu erklären. Es war ein großer innerer Prozess.


    Nachdem ich schon etliche sehr anstrengende Erkrankungen in meinem Leben hatte, kam ich irgendwann ins Zweifeln, ob ich vielleicht nicht auf dem richtigen Weg, also meinem Seelenweg bin. Ich machte einen Termin bei einer spirituellen Beraterin, zu der ich wirklich Vertrauen habe. Es zeigte sich, daß ein Teil von mir der Ansicht ist, die Dinge schneller und effektiver als der Betroffene lösen zu können. (Ganz schön eingebildet, ich war wirklich baff!) Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, denn es ist, wie du es sagst, oft sehr unangenehm. Zu dem Zeitpunkt waren es auch nicht nur kurze Momente, sondern richtige Krankheitsverläufe, die ich da (vom Betroffenen ungebeten) auf mich genommen hatte.

    Mir wurde klar, daß das durchaus eine Form der Übergriffigkeit von meiner Seite her ist, auch wenn ich es mit meinem Verstand gar nicht beabsichtigt hatte. Indem ich jemanden seine 'Päckchen' wegnehme, nehme ich ihm auch die Chance, sie sich selbst anzuschauen, um mit und an ihnen zu wachsen. Als ich das verstand, konnte ich mich innerlich klar abgrenzen.


    In den Terminen öffne ich mich ein Stück weit, aber eben in dem Bewußtsein, einen Hinweis zu bekommen und nicht, um das 'Päckchen' zu übernehmen. Das macht einen sehr großen Unterschied.

  • Ich kenne das in Bezug auf meine Familie auch sehr gut, aber der Stoizismus (siehe meinen Thread dazu) hilft mir, mich besser abzugrenzen, denn ich hab schon genug eigene körperliche Symptome und will das nicht übernehmen, wobei es schon so ist, dass ich grundsätzlich zu viel übernommen habe bisher und meine Familie das auch von mir erwartet. Es ist ein Abgrenzungsprozess, der noch läuft, aber ich habe große Fortschritte gemacht und merke das auch in meiner eigenen körperlichen Symptomatik als heilsamen Prozess.

  • Hallo Mona,


    Somelights Hinweis verstehe und praktiziere ich so: setze die Regeln im Umgang mit deiner Sensitivität selbst! Es ist auf Dauer sehr anstrengend, alle Wehwechen Anderer, egal ob Tier oder Mensch, am eigenen Leib zu erfahren. Ich bin da auch immer mal wieder als Schwamm unterwegs, wenn ich nachlässig werde.


    Notwendige Erfahrungen wie sie Czerion beschreibt, bilden hier eine Ausnahme. Manchmal muss es beißen und kneifen, bis man was kapiert. Das kennen wir alle. :ohmann:


    Ein paar Tipps, die dir dabei vielleicht helfen können:


    - Ein kurzes tägliches Lichtschutzritual (z. B. in die violette Flamme einhüllen, Engel um Unterstützung bitten etc.) hilft, offen zu bleiben für die Infos, die zu dir wollen, aber die blockierten Energien nicht zu absorbieren.


    - Kreiere dir selbst Hilfsvorstellungen: z. B. eine Art innere Alarmleuchte, die das Tier, das deine Hilfe sucht, "bedient", um auf sich aufmerksam zu machen. Oder ein Ton, wenn du auditiv gut wahrnimmst.


    - Lasse dir von dem Tier selbst zeigen, was ihm fehlt. Visualisiere es, schaue und fühle, wo die Körperenergie blockiert ist. Bleibe aber die Beobachterin.


    - Reinige dich vorm Schlafengehen nochmal (z. B. mit der Atmung weißes Licht in alle Zellen aufnehmen und ausatmend alles abfließen lassen, was nicht zu dir gehört). Hülle dich nochmal in einen Schutzmantel (bitte z. B. die violette Flamme, auch dein Fühlen und deine Gedanken zu klären)


    Nutze deine Imagination und erfinde einfach Hilfsmittel, die dir persönlich liegen. Du bist nicht besser als Heilerin, wenn du mit jedem Tier mit leidest. (Sagt ausgerechnet diejenige, die schon bei jedem Zeichentrickfilm mitheult :weinen:) Es kostet Kraft und Effizienz, wenn der Körper als Filter und Verstärker alles mit bearbeitet. Da habe ich auch schon Lehrgeld bezahlt.


    Alles Liebe

    Erdherz :<3:

    Ich weiß, dass ich alles mal gewusst habe, es aber leider wieder vergessen habe :crazy:

  • Vielen herzlichen Dank für Eure Rückmeldungen und guten Ratschläge. Ich bin gespannt darauf, wie ich sie umsetzen kann.


    Das Problem, das ich euch geschildert habe, existiert schon viele Jahrzehnte. Bewusst geworden ist es mir zum ersten Mal, als ich 20 Jahre alt und mit meinem damaligen Freund vier Wochen lang in Südfrankreich war. Die ganze Zeit über quälte ich mich mit Schmerzen in der Hüfte herum, obwohl ich da definitiv nichts hatte. Der Urlaub war ansonsten wunderschön, ich war frisch verliebt - und ich muss gestehen, dass ich an meine Eltern sehr wenig gedacht habe. Und das, obwohl ich wusste, dass meiner Mutter in der Zeit eine Hüftoperation bevorstand. Erst, als ich wieder zu Hause war, ist mir der Zusammenhang aufgefallen. Nachdem meine Mutter die OP gut überstanden hatte, waren meine Beschwerden auch weg.

  • Gestern hatte ich z.B. den ganzen Tag ziemliche Schmerzen in der Blase. Natürlich bin ich erst wieder darauf reingefallen und dachte, dass ich mich verkühlt hätte. Aber dann ist mir aufgefallen, dass meine eine Katze ständig aufs Katzenklo gerannt ist. Die Blasenschmerzen "gehörten" ihr.

    das ist ein sehr spannendes Thema, aber woher weisst du, dass die Blasenschmerzen der Katze gehörte und nicht sie, deine genommen hat.?


    Ich hatte mal ein Erlebnis mit unserem Familienhund, er wurde alt und konnte wegen seiner Hüfte nicht mehr hinten ins Auto springen, dann haben wir ihn an der Seitentüre reingenommen und als ich ihn dann wegen der Hüfte behandelt hatte, sprang er wieder wie ein junger Hund ohne Probleme ins Auto, allerdings hatte ich danach die Hüftschmerzen und das über einige Monate hinweg, von da an hab ich nie wieder Tiere behandelt und einige Jahre später auch keine Menschen mehr, ich hab davor nun grossen Respekt.


    Von Katzen habe ich gehört, dass sie Symptome der Menschen übernehmen und transformieren können, ob das stimmt weis ich nicht, aber ich erlebe mit meinem Kater, dass er irgendwie meine Gefühle, oder Stimmungen kennt..

    Licht greift Dunkelheit nicht an, aber es leuchtet sie hinweg.K.i.W.

  • allerdings hatte ich danach die Hüftschmerzen und das über einige Monate hinweg, von da an hab ich nie wieder Tiere behandelt und einige Jahre später auch keine Menschen mehr, ich hab davor nun grossen Respekt.

    Ich hatte auch längere Zeit solche Hüftschmerzen. Mein Alternativarzt hat mich dann auf die 5BN gebracht und mir gleich ein Buch dazu in die Hand gedrückt. Dort schlage ich nun immer nach bei Symptomen. Bei mir stimmt es immer. Vielleicht laufen da parallele biologische Programme ab zwischen Mensch und Tier, die so nahe beieinander leben oder telepathisch verbunden sind. Die 5BN sind sowieso sehr von der Natur und den Tieren ausgehend entwickelt worden.

  • Guten Morgen,

    ich habe einen guten Bekannten, der arbeitet mit Tieren - auch über die Ferne - mit Matrix-Harmonia-Quantenheilung. Er kann bei jedem Tier die Schmerzen und Krankheiten feststellen. Er muss dieses Tier nicht kennen. Die meisten Leute schicken ihm ein Foto, mit manchen telefoniert er nur. Die Verbindung zwischen ihm und den Tieren geht so schnell und er gibt dann aus der Ferne die entsprechende Information ein. Wenn ein Kater zum Beispiel eine Blasenentzündung hat, dann gibt er die entsprechende Quantenheilungstechnik oder auch Globulis als Info ein.



    LG Somelight

    Deine Gedanken gestalten dein Leben

  • aber woher weisst du, dass die Blasenschmerzen der Katze gehörte und nicht sie, deine genommen hat.?

    Das ist eine interessante Fragestellung, aber dann dürften meine Symptome nicht verschwinden, nachdem ich die Katze behandelt habe.


    Es ist ja so, dass ich im Test (ich arbeite u.a. mit Bioresonanz) bei der Katze tatsächlich eine Cystits testen kann, bei mir aber nicht. Wenn die weg und auch nicht mehr testbar ist, spüre ich bei mir auch nichts mehr.