Was passiert mit der Seele bei Suizid?

  • Hallo,


    wenn ich eine Anmerkung hinzufügen darf.


    Jeder von uns Menschen auf diesem Planeten ist täglich ein Coach. Ob gelernt oder ungelernt, gewollt oder ungewollt, ist so.


    Wer der Ansicht ist, ein Kind auf die Welt bringen zu wollen, oder es geht um die Frage eines Nachbarn, von Freunden, Kollegen - ständig werden (unausgesprochene) Fragen gestellt. Mit dem Tenor: "Kannst du mir helfen?"


    Wer das verstanden hat, ist dadurch ein kleiner Heiler.


    "Hole die Menschen dort ab, wo sie sind" - hat 1995 mal eine kluge NLP-Trainerin gesagt.


    Gruß von Roland

  • Jeder von uns Menschen auf diesem Planeten ist täglich ein Coach. Ob gelernt oder ungelernt, gewollt oder ungewollt, ist so.

    das hat was...

    wir hatten Suizid in der Familie und irgendwie spüre ich dazu eine unangenehme Schwere, mehr weis ich nicht was im Jenseits geschieht, habe dazu allerdings einen Vortrag von R.Steiner angehört und das ist eher gruselig.

  • Ja, durch Suizid ist das Leben nicht vorbei. Hinter dem Vorhang geht es weiter und auch da hat man zu lernen; besonders zu lernen, wie man hätte mit dem Thema Depression und Suizid umgehen sollen. Hier einen Beitrag aus dem Buch Rudolphs Reisen ins Jenseits während des Komas. Das Buch ist eine Fantasygeschichte, basiert aber auf Nahtoderfahrungen und Jenseitskontaken, die mir zugetragen wurden.


    „Warum sehen oder fühlen diese Geschöpfe uns nicht?“ „Sie sind so in ihrer schlechten Energie verfangen, dass sie das Licht nicht wahrnehmen. Sie haben die Regeln des Universums und die Gebote Gottes missachtet und müssen allein ins Licht finden. Manche sind sogar schon Jahrhunderte hier und lernen nicht dazu. Sie bereuen nicht, dass sie einen Menschen ermordet oder sich selbst das Leben genommen haben, sie bereuen kein Vergehen, was sie einem anderen Menschen zugefügt haben. In dieser Sphäre leben diese Geschöpfe wie in einer anderen Welt und tun sich sogar noch untereinander Böses an.


    Ihr Weg führte sie direkt zu einer jungen Frau, die neben einer verwesten Leiche saß. Sie war verbunden mit ihr durch ein Band. Es roch fürchterlich und diese junge Frau war schmutzig und in Lumpen gekleidet. In ihrer Nähe hausten andere Verstorbene, die Karten spielten und grölten. Sie hatten diese Frau, als sie noch lebte, immer wieder angesprochen sich das Leben zu nehmen, weil sie selbst sich einst das Leben genommen hatten. Alle hatten noch immer nicht begriffen, dass sie tot waren. Sie sind direkt, aufgrund ihrer Vergehen auf Erden, in dieser Dimension gelandet. Die junge Frau jammerte vor sich hin: „Was habe ich nur getan? Wäre ich doch bei meiner Familie geblieben. Oh Gott, hörst du mich nicht?“ Mallahuri ging langsam auf die Frau zu und sagte Jabur, dass er auch seine hohe Frequenz senken solle, damit die Frau, Mallahuri und Jabur sehen könne. „Renate, wir sind hier um dir zu helfen“, sagte er. „Wer seid ihr, was wollt ihr, wollt ihr mir auch was antun? Geht weg!“ „Renate, wir sehen dein Schicksal und du hast aufrichtig nach Gott gerufen. Das ist der erste Schritt zur Befreiung.“ „Ich glaube dir das nicht. Ich bin schon so lange hier an meinen stinkenden Körper gefesselt, obwohl ich doch hier auch noch existiere. Mich gibt es jetzt zwei Mal.“ „Gott hat dir dein Leben geschenkt und du darfst es nicht wegwerfen. Du musst deine Aufgaben erledigen auf der Erde bis dein Tag gekommen ist in Gottes Reich einzutreten. Deshalb bist du an diesen verfaulten Körper gebunden, um dir die Erkenntnis zu geben, was du falsch gemacht hast. Aber jetzt hast du den Glauben an Gott wiedergefunden und darfst nun mit uns kommen an einen besseren Ort.“ Renate hörte nun aufmerksam zu und jammerte nicht mehr vor sich hin. „So oft habe ich Gott gerufen und jetzt hat er mich gehört?“ „Er hat dich bestimmt schon eher gehört, aber da hast du diese Worte ohne wirkliche Emotion ausgerufen. Steh auf, dein Band zu deinem alten Leib wird nun gelöst“. Kaum hatte Mallahuri das ausgesprochen, löste sich das Band und Renate stand auf. Die beiden stützten sie und brachten sie aus dieser düsteren Sphäre in die 4. Dimension. Dort angekommen kamen Helfer, die sie auf die Krankenstation brachten, damit sie dort eine lange Zeit schlafen konnte, um dann mit ihrem alten Seelennamen irgendwann wieder zu erwachen.



    LG Somelight

    Deine Gedanken gestalten dein Leben

  • Hallo,


    meine Schwester Hanna tötete sich am 30.03.2004 mit 50 Jahren selbst wegen Depressionen. Sie lebte vor ihrem Tode in Hamburg und ich in Hannover. Wir waren wie Freundinnen vertraut und telefonierten miteinander und sahen uns oft.

    Die Selbstötung war wie ein Schock für mich die 3 Jahre jünger war und nun 64 Jahre alt ist. Sie fehlt mir immer noch und ich spreche mit meinem Mann oft von ihr.


    LG

    Dorothea

  • Das war sicher ganz furchtbar für Dich. Sicher fragt man sich in so einem Fall, was man hätte tun können, um die Tat zu verhindern. Aber vermutlich gibt es da nichts. Wenn jemand das Leben als so schwer empfindet, dass er es nicht mehr erträgt, dann kann man das von außen in den meisten Fällen nicht ändern.


    Ich habe auch vor vielen Jahren eine Freundin durch Selbstmord verloren und weiß bis heute nicht, warum sie das getan hat. Niemand hat ihr eine Depression angemerkt - sie war eine taffe, fröhliche und erfolgreiche Frau.


    Manchmal kann man nicht hinter die Kulissen schauen. Manchmal sieht man den Sumpf, in dem jemand steckt, und kann ihn trotzdem nicht daraus befreien. Man kann nur versuchen zu akzeptieren, dass dieser eine Weg für den Betroffenen der einzige Ausweg und vielleicht auch der richtige war.

  • Ich denke, bei Suizid ist es nicht anders, wie bei anderen Toden. Alle landen jeweils dort, wo sie glaubensbedingt landen "sollten".

    Und dort wird so lange verblieben, wie es für Einzelne nötig ist.

    Suizid ist eher in der christlich geprägten, westlichen Kultur so verpönt. Das hat auch was mit diesem patriarchalen Gottesbild zu tun.

    In anderen Kulturen sieht man das wieder völlig anders.


    :winke:Lucia

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    Pretty words are not always true; true words are not always pretty.


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    There is no glory in prevention


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  • hast du ein paar Beispiele in welcher Kultur es wie ist.?

    Dazu könnte ich jetzt auch nur, wie jede Interessierte, googlen gehen.

    Ich hab das im Gedächtnis, aus Artikeln die ich in den letzten 40 Jahren gelesen habe.

    Im früheren Buddhismus gab es Selbsttötung, wenn es klar war, dass die Person nicht wieder geboren werden würde.

    Bei den Eskimo wurden Alte und Kranke oft auf eigene Bitte zurückgelassen oder, wenn sie darum gebeten haben, umgebracht, wohl auch weil sie dann in einem positiven Jenseits landen würden.

    In Südamerika, meine ich mich zu erinnern, gibts einen Stamm, dessen Mitglieder sich sogar relativ oft umbringen. Wobei das durch Kontakte mit der westlichen Welt forciert wurde, weil dadurch wohl mehr Auslöser passieren, als es vorher in dieser Kultur gab.

    Naja, Seppuku dürfte eh allen bekannt sein. Und natürlich gibts noch mehr, als mir jetzt auf die Schnelle einfallen.

    Jedenfalls war und bei einigen ist es auch noch, nix Anrüchiges, sich selbst zu töten.

    Einfach mal recherchieren bringt sicher einiges zutage.


    :winke:Lucia

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  • Im Japan des 12.Jahrhunderts konnte man sich mit Harakiri seine Ehre wiederherstellen oder erlangen. Der rituelle Selbstmord geschah hier freiwillig oder auf Befehl, durchaus in Anwesenheit von Angehörigen und Freunden.


    Bei den Innuit blieben Alte und Kranke zurück oder verließen den Stamm, wenn die Vorräte knapp wurden und das Leben der jüngeren und gesunden Mitglieder gefährdet worden wäre, würde man bleiben. Dieser freiwillige Rückzug in Erwartung des Todes diente dem Erhalt und der Sicherheit des Stammes.


    Im früheren Buddhismus gab es Selbsttötung, wenn es klar war, dass die Person nicht wieder geboren werden würde.

    Gibt es dafür Quellen? Das Karma, im Sinne von Ursache und Wirkung, wird durch den Suizid eher verschlechtert als verbessert. Im Buddhismus wird aufgrund des Wissens um die Bedeutung von Karma, so viel Leid in Würde ertragen, daß der Suizid für mein Empfinden da nicht hineinpaßt.

  • Seppuku - Harakiri - ist (nicht nur m.E.) ein grausames Symptom einer extrem rigiden, hierarchischen, patriarchalen, lebensfeindlichen Struktur.

    Gibt nen guten japanischen Spielfilm, von Kobayashi, der heißt genau so: "Seppuku", bzw. auf deutsch "Harakiri".

    https://de.wikipedia.org/wiki/Harakiri_(1962)

    :twl: Die Wahrheit kommt nicht ans Licht. Sie IST Licht. :twr:

  • Es war von meiner Seite nur eine Aufzählung, die hoffentlich nicht als befürwortend rüberkommt. :haare:

    Die Motivation der Innuit kann ich nachvollziehen, japanischen Ehrenkodex nicht.

  • Ich wollt nichts kritisieren, nur ergänzen. Weils hier auch um die Stellung des Selbstmords in anderen Kulturen geht, auch schon in Posts vor deinem, und ich wollte bloß andeuten, dass nicht alles, was andere Kulturen machen, unbedingt toll ist.


    Was wir ja eh wissen. Wollts einfach nur noch mal erwähnen.

    Außerdem bin ich Fännin (oder so :D) von alten japanischen Filmen und nehme gern jede Gelegenheit wahr, einen zu erwähnen. :)

    :twl: Die Wahrheit kommt nicht ans Licht. Sie IST Licht. :twr:

  • Gibt es dafür Quellen? Das Karma, im Sinne von Ursache und Wirkung, wird durch den Suizid eher verschlechtert als verbessert. Im Buddhismus wird aufgrund des Wissens um die Bedeutung von Karma, so viel Leid in Würde ertragen, daß der Suizid für mein Empfinden da nicht hineinpaßt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Suizid#Buddhismus


    Karma ist im übrigen kein Bankkonto.

    Hier ist ein sehr guter, längerer Artikel zu Karma.

    Der Autor, Oliver Ohanecian, ist Ethnologe, praktizierender Buddhist und Organisator von ziemlich geilen Einweihungen in tibetische Gottheiten, weil er scheinbar jeden Uraltlama kennt, der noch da ist, und die deswegen die Einweihungen auch geben. lol


    :winke:Lucia

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  • Danke für den Beitrag, Lucia :]


    Dabei hab ich gleich entdeckt, dass man auf eine bestimmte Stelle bei Wikipedia "verlinken" kann... (sogenannte "Anker-Links")... ;)


    Lieben Gruß an Alle!

    :twr: Das Buch des Lebens ist das Leben selbst :twl:


    ...allzeit gute Reise... :flieg:

  • p.s. achso, wo ist z.B. auf der Wiki-Seite ersichtlich wie die einzelnen "Anker-Links" heißen...?

    Am Einfachsten geht das, wenn du oben auf der Wiki-Seite auf die gewünschte Überschrift klickst, dann springste auf der Seite hin, und oben im Browser hast du den Link mit Anker. Dann weißt du sicher, wie der Anker heißt. :)

    :twl: Die Wahrheit kommt nicht ans Licht. Sie IST Licht. :twr:

  • p.s. achso, wo ist z.B. auf der Wiki-Seite ersichtlich wie die einzelnen "Anker-Links" heißen...?

    Am Einfachsten geht das, wenn du oben auf der Wiki-Seite auf die gewünschte Überschrift klickst, dann springste auf der Seite hin, und oben im Browser hast du den Link mit Anker. Dann weißt du sicher, wie der Anker heißt. :)


    Guten Abend!


    Und Dank an Euch!


    Das" Überschriften-Inhaltsverzeichnis Menü" wurde in der Mobil-Ansicht (Mobiltelefon) ausgeblendet...



    Ich glaube Ihr meint jenes.



    Viele Grüße :winke:


    Daniel

    :twr: Das Buch des Lebens ist das Leben selbst :twl:


    ...allzeit gute Reise... :flieg: